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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

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Gipfel in weiter Ferne

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  • Exilfranke
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Blick vom Vogelsangberg (516m) in Wien zum Hochschwab-Hauptgipfel (113 km) und Hochwart (115 km), ganz rechts Dürrenstein (107 km) und Ötscher.

    Für Tage wie heute, wo die Aussichtswarten alle geschlossen sind.

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  • tschaukofall
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Am 8. Dezember 2016 habe ich vom Hochobir in Kärnten den Schneeberg in NÖ fotografiert.
    Allerdings hab ich das erst im Nachhinein bemerkt.

    LG,
    Klaus

    schneeberg beschriftet.jpg

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  • Exilfranke
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Spannend, wie unverwechselbar die Form von Krems- und Falkenmauer auch dann sind, wenn man rund 50 km näher dran ist, wie hier vom Schnabelberg bei Waidhofen/Ybbs am 3.12.

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  • Wolfgang A.
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Zwei Tage danach, am 10.12.2016, konnte ich bei unverändert guter Fernsicht mit der Reisalpe erneut auf einem Gipfel mit besonders umfassendem Panorama stehen.

    Den Blick ins Gesäuse zwischen Fadenkamp links und Gemeindealpe rechts durfte ich von diesem Platz aus schon früher einmal genießen. Hochtor, Planspitze und Admonter Reichenstein in 89-95km Distanz sind unverkennbar. Erstaunlicher ist, dass der Große Bösenstein, der sich quasi zwischen die Gesäusegipfel mogelt, genau so deutlich zu erkennen ist (mit dem roten Punkt gekennzeichnet). Er ist immerhin nochmals um gut 20km weiter entfernt.
    25-ZoomFadenkampGesäuseGemeindealpe.jpg

    Wie eine Mauer stehen rechts vom Ötscher die großen Gipfel an der Ostseite des Toten Gebirges am Horizont. Dass sie in 122-125km Entfernung noch so deutlich auszunehmen sind, kann man nicht mehr so häufig erleben.
    Von links nach rechts: Hochplanberg und Hebenkas, Kleiner und Großer Hochkasten, Spitzmauer und Temlberg, Brotfall und Großer Priel.
    27-ZoomTotesGebirge.jpg

    Die Alpengipfel in der größten Distanz stehen überraschenderweise aber noch etwas weiter nördlich, in den Oberösterreichischen Voralpen. Eine eindrucksvolle Versammlung an Spitzen, die hier zu erkennen ist! (Da die meisten Kämme etwa in West-Ost-Richtung verlaufen, sieht man sie fast durchwegs von der östlichen Schmalseite.)
    1=Großer Höllkogel, Höllengebirge, fast 150km entfernt!
    2=Kremsmauer, 117km
    3=Pfannstein, knapp 119km
    4=Traunstein, 136km
    5=Schoberstein, 100km
    6=Hochbuchberg, 102km
    28-ZoomOÖVoralpen.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 16.12.2016, 22:51.

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  • Wolfgang A.
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Sehr trockene Luft über Dunst oder Nebel in den Niederungen und Tälern brachte am vergangenen langen Wochenende (07.12. - 10.12.2016) nicht nur ideale Bedingungen für spätherbstlich-frühwinterliche Wanderungen, sondern auch exzellente Fernsicht - und damit neuen Stoff für diesen thread.

    Ich beginne mit dem Blick von der Amundsenhöhe in den Fischbacher Alpen zu den Karawanken, aufgenommen am 8. Dezember.
    Nicht der eindrucksvollste Ausschnitt des Panoramas, aber der weiteste Alpenblick von diesem Platz. Der dominante Hochobir links ist fast 150km, die diversen Gipfel des Koschutakamms bis zum rechts knapp drüber lugenden Veliki Vrh sind bis zu 165km entfernt. Und sie sind nicht nur schwach, sondern sogar sehr deutlich zu erkennen!
    18-ZoomHochobirKoschuta.jpg

    Der hier dominierende Eisenerzer Reichenstein in etwa 60km Entfernung ist gestochen scharf zu sehen. Interessant, dass weitere Gipfel des im Wesentlichen nach Westen ziehenden Eisenerzer Hauptkamms einmal links und einmal rechts von ihm hervor schauen.
    Nr. 1 ist das Wildfeld (knapp 67km), Nr. 2 der Leobner (81,5km). Und links vom Wildfeld ist auch der Kleine Bösenstein in den Rottenmanner Tauern noch gut zu erkennen. Da übersteigt die Distanz schon wieder 100km (wenn auch diesmal nur knapp, um etwa 700 Meter ).
    20-ZoomEisenerzerReichenstein-2.jpg

    Die folgenden Details sind ausschließlich bei sehr klarer Luft auszumachen. Über die Eisenerzer Griesmauer (links) sowie die Meßnerin (rechts der Mitte mit der großen weißen Flanke) im westlichen Hochschwab geht der Blick hier nämlich ins Herz des Gesäuses. Zunächst wird wunderbar deutlich, wie sehr das Hochtor seine unmittelbare Umgebung nochmals überragt. Ganz rechts schaut die Planspitze drüber, und weiter links steht der Große Ödstein - in 84km Entfernung - genau zwischen den beiden Gipfeln des Lugauers.
    21-ZoomGriesmauerMeßnerin-Hochtor.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 16.12.2016, 21:26.

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  • Wolfgang A.
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Mehr als fünf Jahre liegt es zurück, dass es in diesem thread zuletzt darum ging, von wo in Österreich aus der Großglockner sichtbar ist.
    Eigentlich ungeplant entdeckte ich dazu vor einigen Tagen wieder Neues.

    Am vergangenen Sonntag war ich auf der Gleinalpe in der Steiermark unterwegs. Die Fernsicht war nicht außergewöhnlich gut, aber für einen Hochsommertag sehr anständig (und wurde im Lauf des Tages mit der Wolkenauflösung immer besser).

    Die höchsten Gipfel der Gleinalpe sind für ihr weites Panorama bekannt, und natürlich habe ich mit Hilfe des Deuschle-Programms überprüft, welche Berge es bei idealen Bedingungen umfassen würde.
    Das Ergebnis hat mich selbst überrascht: Auf allen vier von mir besuchten Gipfeln (Lenzmoarkogel-1991m, Speikkogel-1988m, Lärchkogel-1894m und Eiblkogel-1831m) reicht die Sicht bis zum Großglockner! Beim Lenzmoarkogel und Speikkogel ist es vergleichsweise weniger erstaunlich, sind sie doch in einigem Umkreis die höchsten Erhebungen. Dass der Glockner auch noch vom Eiblkogel zu sehen ist, der um gut 150 Meter niedriger ist und fünf Kilometer weiter nordöstlich steht, hätte ich hingegen sicher nicht erwartet.

    So sieht der entsprechende Ausschnitt des Deuschle-Panoramas vom Lenzmoarkogel aus:
    PanoramaLenzmoarkogel2.jpg
    Auch Hochalmspitze, Ankogel und Hocharn sind von dort aus gut im Blick. Die Distanz zum Großglockner beträgt etwa 178km; der am weitesten entfernte Punkt im Sichtfeld befindet sich noch einige Kilometer weiter nordwestlich nahe dem Eiskögele.

    Der Ausschnitt des Panoramas vom Eiblkogel:
    PanoramaEiblkogel.jpg
    Natürlich ragt der Großglockner hier weniger weit über den Kamm Weißeneck - Schareck - Speiereck in den südlichen Radstädter Tauern, aber es geht sich immer noch recht gut aus. Distanz vom Standort: etwa 183 Kilometer.

    Nach derzeitigem Wissensstand ist der Eiblkogel in der Gleinalpe somit der östlichste Punkt Österreichs mit Blick zum Großglockner. Dürrenstein und Südkamm zum Fadenkamp in den Ybbstaler Alpen sind wegen ihrer nördlicheren Position zwar noch weiter vom Glockner entfernt, stehen aber ein wenig weiter westlich.

    Hätte ich nicht erwartet.
    Meine Lust, die Gleinalpe z.B. an einem besonders schönen Herbsttag wieder zu besuchen und mich mit eigenen Augen vom Glocknerblick zu überzeugen, ist seit dem vergangenen Sonntag jedenfalls stark gestiegen.

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  • csf125
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Zitat von michi57 Beitrag anzeigen
    ... So schenkte mir dieser Christtag 2015 nicht nur eine prachtvolle Wanderung bei völlig unweihnachtlichen Bedingungen, sondern auch einen neuen persönlichen Weitenrekord in einer Panoramaaufnahme. ...
    Dem konnten wir nicht widerstehen und haben das fast identisch am 28. Dezember 2015 nachgemacht:
    Wunderbares Wetter, apere Wege garniert mit etwas Vereisung, der wir beim Abstieg mit einer kleinen Umgehung in der Steiermark ausgewichen sind, und vor allem natürlich eine fantastische Fernsicht.
    Die offenbar beliebte Fernsicht vom Hochwechsel, kombiniert mit Deuschle:

    P1040424_fern.jpg

    Von der Hochalmspitze (203,8km) sieht man sogar etwas mehr als erwartet (Beugungseffekt?), maximale Entfernung zum Tristenspitz 206,4km.

    lg
    Norbert

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  • michi57
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Hallo!

    Ohne diesen Thread ganz genau durchsucht zu haben (und damit nicht genau zu wissen, ob nicht ein vergleichbares Foto schon eingestellt wurde), will ich doch ein Erlebnis vom 26. 12. 2015 mit Euch teilen.
    Wir waren vom Feistritzsattel auf den Hochwechsel gewandert, die Fernsicht war phänomenal. Ich hatte "nur" die kleine Kamera mit (Sony RX 100 III), die ein Telezoom von maximal 70 mm hat. Ich habe natürlich dennoch fleißig Panoramen abfotografiert und mich verflucht, weil ich die SLR mit dem Tele zu Hause gelassen hatte. Dabei ist unter vielen anderen auch dieses Bild entstanden, welches grob nach Westen ausgerichtet ist.

    _DSC2971a.jpg

    Im Zentrum des Bildes ist das Rennfeld deutlich zu sehen, Deuschle half bei der Bestimmung. Rechts davon zeigt sich der markante Seckauer Zinken. Noch weiter rechts ist das Gösseck unverkennbar.
    Links des Seckauer Zinkens geht der Blick aber noch viel weiter in die Ferne. Ich habe den Einschnitt zwischen Rennfeld und Zinken herausvergrößert und kontrastverstärkt und mit der Lupenfunktion verglichen.

    _DSC2971b.jpg

    Trotz der nur moderaten Brennweite sind nun das Reißeck, die Gruppe um das Zaubernock, der Schober und rechts über dem Kamm des Seckauer Zinkens die Hochalmspitze zu erkennen. Damit konnte ich lt Deuschle die maximale Distanz im Wechselpano von über 200 Kilometern ablichten.
    So schenkte mir dieser Christtag 2015 nicht nur eine prachtvolle Wanderung bei völlig unweihnachtlichen Bedingungen, sondern auch einen neuen persönlichen Weitenrekord in einer Panoramaaufnahme.

    Lasst mich schließen mit einem alten Astronomenwunsch: Möge die Luft still sitzen.

    Lg, michl Fasan

    PS: Ich sehe gerade, dass Wolfgang A. eine ähnliche Aufnahme schon am 28. 12. 2013 gepostet hat. Tut mir leid, Wolfgang, aber ich hatte so eine Freude!
    Zuletzt geändert von michi57; 27.12.2015, 21:43.

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  • Hard85
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Wow, schon eindrucksvoll, ja, danke fürs Zeigen!

    Sind halt keine klassischen Webcams auf Foto-Webcam, sondern in diesem Fall eine "Canon EOS1100D Spiegelreflex mit EF-S 18-55mm Objektiv" lt. Info

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  • Bergfritz
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Auch am Gr. Arber im Bayer. Wald war vorgestern wieder eine hervorrangende Alpensicht vom Watzmann bis zur Zugspitze (246 km!):
    http://www.foto-webcam.eu/webcam/arb...015/12/11/1700
    Details sind allerdings erst erkennbar, wenn man in das Webcam-Bild nochmal extra hineinklickt.

    Noch vor ein paar Jahren hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass man mit einer Webcam derartige Entfernungen erkennen kann.

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  • Exilfranke
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    http://www.wzforum.de/forum2/read.php?8,3124877

    tolle Alpensicht vom Bayerwald bis Großglockner (217 km)

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  • Gratwanderer
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Selten gibt es eine so klare Sicht über Wien wie heute.
    Natürlich musste ich das ausnutzen und bin mit meinem neuen Telezoomobjektiv (200-500mm) auf meinen Hausberg, den Leopoldsberg gefahren.

    Den Braunsberg und die Häuser von Bratislava habe ich noch nie so klar gesehen, die Stadt ist rund 60km entfernt.

    Bratislava.jpg


    Auch den Hochschwab sieht man nur recht selten von hier.

    grün = Ringkamp (2153m)
    rot = Hochschwab (2277m, 116km entfernt)
    gelb = Hochwart (2210m)

    Hochschwab.jpg

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  • Exilfranke
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Und auch im Süden werden Gebirgszüge sichtbar, die ich bisher nur vom Hochwechsel kannte:

    fernsicht2.JPG

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  • Exilfranke
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    und heute vom Klosterwappen sah ich nicht nur die Gipfel vom Rennfeld, sondern noch gleich ein paar mehr. Und zwar auch ohne Kontrastverstärkung mit bloßem Auge!

    kontrast.JPG

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  • Wolfgang A.
    antwortet
    AW: Gipfel in weiter Ferne

    Die prachtvollen Herbstbedingungen der letzten eineinhalb Wochen boten mir u.a. die Möglichkeit, wieder einmal einen Blick in mehr als 150km Entfernung zu genießen (und zu fotografieren).

    Eine der erstaunlichsten Sichtlinien in den österreichischen Alpen führt vom Rennfeld oberhalb von Bruck/Mur zur Ankogelgruppe in den Hohen Tauern. Obwohl die Sonne für diesen Blick Richtung Westen mit leichter Südtendenz am 1. November etwas nach 13 Uhr nicht mehr ideal stand, war die Hochalmspitze samt mehreren benachbarten Gipfeln deutlich zu erkennen.
    48-ZoomMugel-ReißeckHochalmspitzeHafner.jpg
    Der Blick folgt dabei weitgehend dem meist sehr breiten Einschnitt des oberen Murtals. Er streicht zunächst über die Nordflanke der Gleinalpe (mit dem Sender am Hang der Mugel oberhalb von Leoben), dann lang über die Südabdachung der Seckauer und Wölzer Tauern. Der erste markantere Gipfel, der Gstoder an der Grenze Steiermark - Salzburg, ist bereits über 100km entfernt (und links unter der Hochalmspitze zu sehen). So überragen die Hohen Tauern alles davor sehr deutlich.
    Am markantesten sind fast genau über dem Sender das Reißeck, in der rechten Bildhälfte die majestätische Hochalmspitze und ganz rechts der Große Hafner.
    Die Distanz zur Hochalmspitze beträgt genau 160 Kilometer!

    Ein zweiter, noch etwas stärker herangezoomter Bildausschnitt:
    49-ZoomHochalmspitze.jpg

    Vor Jahren schrieb Bernd Orfer im "Standard": "Von der freien Gipfelfläche des Rennfelds genießt man eine Rundsicht, die man ohne Übertreibung als einmalig bezeichnen kann." Tage wie der 1. November 2015 bestätigen, wie sehr dies zutrifft.

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