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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

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NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

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  • Lilly
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Die ganzen Dinge im 1.Hilfe-Packet sind sicher sehr sinnvoll.
    Medikamente habe ich nur zum Eigengebrauch mit, würde nie jemandem Fremden was verabreichen.
    Man weiß ja nie, was einer verträgt und eine allergische Reaktion will ich nicht riskieren.

    Was meiner Meinung aber auch extrem wichtig ist, ist das Wissen über Maßnahmen bei Bewußtlosigkeit bzw. Kreislaufstillstand.

    Da ist's schon net schlecht, wenn man vielleicht ab und zu in einen 1. Hilfe-Kurs investiert, um die Reanimation für den Ernstfall zu üben.

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  • Bergziege79
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Zitat von Pannobile Beitrag anzeigen
    @nordkette: Danke, aber das ist nicht das was ich suche.

    Ich meinte eigentlich eine Liste, die sich ausschließlich darauf bezog wie das Erste-Hilfe-Paket ausgestattet sein soll.
    Vor allem welche Medikamente für welche Art der Tour und wohin. Also z.B. Medikamente gegen ggfs. Höhenkrankheit, Durchfall, Schmerzen, Schlafprobleme, etc.

    Aber egal, ist nicht so wichtig.
    Hallo,
    habe jedenfalls immer auch bei kleineren Touren ein Erste-Hilfe Paket mit. Echte medikamente sind keinen drinnen ausser für den persönlichen Bedarf bei chronischen Sachen z.B. bei Allergien gegen Gräser, Wespenstiche, Asthmaspray..... sonst nur ein paar Aspro gegen Kopfschmerzen etc. Was drinnen sein sollte deckt sich im wesentlichen mit dem Zeug aus der Autoapotheke - nur kleiner und leichter halt. Pflaster, Leukoplast, Mullbinden, Wundauflage, Wunddesinfektionsmittel, Aidshandschuhe, Rettungsdecke.... Erweitern würd ich dieses "Pflichtprogramm" um ein Beatmungstuch (empfohlen für Mund-zu-Mundbeatmung), 2-3 Blasenpflaster, Leukotape, eine kleine Tube Voltarensalbe, irgendwas für Insektenstiche & Sonnenbrand (Salbe) und für evt. Verstauchungen eine von diesen gelgefüllten Kühl-oder Wärme-Auflagepads. Die sind zwar eigentlich für die Mikrowelle oder das Tiefkühlfach gedacht aber ein kalter Gebirgsbach oder ein Schneefeld tut´s auch. Haben bei verdrehtem Knöchel schon gute Dienste geleistet.

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  • Gert
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Zitat von Annna Beitrag anzeigen
    Es gibt vom ÖRK sogenannte Outdoor-Erste-Hilfe-Kurse, die kann ich wärmstens empfehlen, was Besseres zu dieser Thematik gibts nicht find ich: Learning by doing. Ich habe mal an so einem Kurs teilgenommen, da sind wir den ganzen Tag rumgewandert und immer wieder tauchten plötzlich Verletzte auf, die so gut geschminkt waren, dass man manchmal fast einen Schock bekam. Wir mussten dann unter "Beobachtung" der Sanitäter Erste Hilfe leisten und wurden dabei korrigiert wenn was "falsch" war.
    Vielen Dank für den Tipp, genau diesen Kurs habe ich gestern beim ÖRK in Gloggnitz gemacht - einen kleinen Bericht davon gibt's hier.

    Kann ich wirklich weiterempfehlen, hat wirklich viel gebracht, im Vergleich zu den Kursen, die ich bisher so hinter mir hatte (Führerschein, Bundesheer, Firma)

    lg
    Gert

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  • DonVitoCorleone
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    @ Pannobile: Ich weiß was du meinst, bzw. hab auch mal so ne recht umfangreiche Liste gesehen. Leider weiß ich nicht mehr wo.
    So ne Liste ist ganz nett, um nichts zu vergessen. Aber streng danach zu packen ist nicht wirklich empfehlenswert. Überleg dir lieber, womit du umgehen kannst und was du realistisch brauchst.

    Auf Touren in den Alpen nehm ich zum Beispiel keinerlei Medikamente mit. Gegen starke Unfallschmerzen hilft das 0815-Zeug eh nicht. Stärkeres Material über nen Arzt zu besorgen halt ich in unseren Regionen für absolut übertrieben und möcht ich auch nicht verantworten müssen. Wegen bisschen Kopfweh schmeiß ich mir weder Daheim noch am Berg was ein. Und Anderen Medikamente zu geben ist auch nicht Sinnvoll. Du weißt nie wie derjenige drauf reagiert. Wer was brauchen könnte solls sich selbst mitnehmen.
    Blasenpflaster brauch ich für mich auch nicht. Die in meinem Packerl waren von Anfang an drin und werden so nach und nach an Bedürftige verteilt, aber sicher nicht nachgekauft (ist ja schweine teuer das Zeug).
    Persönlich schaff ich gern mit Tape, drum hab ich da ne große, gute Rolle dabei.
    Verbandspäckerl und Kompressen hab ich auch noch 1-2 ergänzt. Starke Blutungen sind ein realistisches Unfallbild, dass man mit begrenzten Mitteln in den Griff kriegen kann und muss!
    Gut find ich auch so Wundnahtstreifen. Hebt Platz- oder Schnittwunden der Kategorie "muss dann mal genäht werden" ganz gut zusammen. Nicht Lebensrettend aber verhindert böse Narben.
    Dazu kommen dann noch die Standards wie Handschuhe, Rettungsdecke, Pflaster, elastische Binde, Dreiecktuch, Verbandschere, etc.
    Was nicht schaden kann ist ein Zettel und ein Bleistifft. Und ein 20er falls die Hütte aufm Weg doch Bier hat
    SamSplint hab ich daheim auch noch rumfliegen, aber der ist mir immer zu sperrig. Da improvisier ich lieber...
    Was ich mal noch anschaffen wollte ist ein Verbandspackerl mit ner großen Aluderm-Auflage. Typisch beim Mountainbike sind zum Beispiel so Richtig schöne, großflächige Schürfwunden am Oberschenkel oder Rücken. Da biste glaub ganz froh um ne Abdeckung, die man später nicht im OP mitm Skalpell rausschneiden muss.

    All zu viel kannst draußen eh nicht machen. Lieber mal wieder nen Auffrischungskurs machen und das wenige dann auch beherrschen, als mit 5kg sinnlosem ErsteHilfe Material rumzulaufen!

    Aufn Berg wollen se alle, aber sterben will keiner...

    Gruß
    Zuletzt geändert von DonVitoCorleone; 13.01.2011, 20:10.

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  • pivo
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Zitat von Pannobile Beitrag anzeigen
    @nordkette: Danke, aber das ist nicht das was ich suche.

    Ich meinte eigentlich eine Liste, die sich ausschließlich darauf bezog wie das Erste-Hilfe-Paket ausgestattet sein soll.
    Vor allem welche Medikamente für welche Art der Tour und wohin. Also z.B. Medikamente gegen ggfs. Höhenkrankheit, Durchfall, Schmerzen, Schlafprobleme, etc.

    Aber egal, ist nicht so wichtig.
    für tagestouren unnötig.

    je länger die unternehmung, desto sinnvoller die mitnahme einiger pahrmahelferleins:

    - höhenkrankheit: red mit an spezialisten. ab 5500 kann man reden drüber. ich hab früher immer diamox mitghabt, aber braucht hab ichs nie.

    - schädl-w: das was du normal nimmst und vertragst; gegen höhenkopf-w ist ibuprofen net schlecht.

    - scheisserei: wenn ernste sache = tourende; sonst imodium, dassd weiderkommst ohne alle 50m u-hosenwexln; elekrolytgemisch.

    - schlafprobleme: schnaps oder ohropax

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  • Pannobile
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    @nordkette: Danke, aber das ist nicht das was ich suche.

    Ich meinte eigentlich eine Liste, die sich ausschließlich darauf bezog wie das Erste-Hilfe-Paket ausgestattet sein soll.
    Vor allem welche Medikamente für welche Art der Tour und wohin. Also z.B. Medikamente gegen ggfs. Höhenkrankheit, Durchfall, Schmerzen, Schlafprobleme, etc.

    Aber egal, ist nicht so wichtig.

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  • Nordkette
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    @ rades

    Zitat: "Wenn ich aber im Grenzgebiet unterwegs bin und in der Silvretta zB ein ital. Netz habe - komme ich dann mit dem Notruf [112] nach Ö?"

    Dann wird dein Anruf in der jeweils zuständigen italienischen Notrufzentrale ankommen - selbst wenn du dich auf österreichischem Staatsgebiet befinden solltest.

    @ Pannobile

    Die alpine Grundausrüstung

    * Rucksack
    * Wärmende Kleidung
    * Wind- bzw. Regenschutz
    * Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz und Sonnenschutzcreme, ev. Kopfbedeckung
    * Dem zu erwartenden Gelände angepasste Schuhe mit rutschfesten Sohlen
    * Aktuelle Karte
    * Mobilfunkgerät mit geladenem Akku und gespeicherten Notfallnummern (Euronotrufnummer 112, Bergrettung 140)
    * Getränke und Proviant
    * Stirnlampe
    * Ev. Kompass, Höhenmesser oder GPS-Gerät
    * Ev. Wanderstöcke

    Die alpine Notfallausrüstung

    * Erste-Hilfe-Ausrüstung
    * Rettungsdecke
    * Biwaksack
    * Trillerpfeife
    * Notfallkarte
    * Individuell notwendige Medikamente
    * Warnweste (ideal für Hubschraubereinweisung bzw. für Hubschrauberbesatzung zur leichteren Auffindbarkeit des Einsatzorts)
    Zuletzt geändert von Nordkette; 12.01.2011, 20:54.

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  • Nordkette
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Alarmierung über das Mobilfunknetz - Notrufnummern 112 und 140

    Die richtige Vorgehensweise im Notfall

    * Empfang von einem Mobilfunknetz ist vorhanden - Einbuchung in das Netz des eigenen Mobilfunkbetreibers bzw. das eines Roamingpartners ist möglich

    Befinden Sie sich in einem Gebiet in dem Ihr Mobilfunkbetreiber bzw. einer der jeweiligen Roamingpartner Empfang bieten, kann die Alarmierung der Rettungskräfte über die Notrufnummer 140 der Bergrettung (in Österreich; weitere Nummern siehe unten) bzw. über die Notrufnummer 112 erfolgen.

    * Empfang von einem Mobilfunknetz ist nicht vorhanden - Einbuchung in das Netz des eigenen Mobilfunkbetreibers bzw. das eines Roamingpartners ist nicht möglich

    Sollten Sie keinen Zugang zum eigenem Mobilfunknetz haben, schalten Sie Ihr Mobilfunkgerät aus und geben nach erneutem Einschalten statt der PIN sofort die Notrufnummer 112 ein!
    Das Mobilfunkgerät wird direkt nach dem Wählen dieser Notrufnummer automatisch und betreiberunabhängig in das Mobilfunknetz mit dem besten Empfang eingebucht und eine Verbindung mit der Notrufzentrale hergestellt.

    * Empfang von einem Mobilfunknetz ist weiterhin nicht möglich

    Ist weiterhin kein Empfang zu einem Mobilfunknetz möglich, verändern Sie Ihren Standort und wählen regelmäßig die Notrufnummer 112.


    Weitere Informationen

    * Werden Sie Zeuge eines Notfalls können Sie eventuell vorhandene Mobilfunkgeräte auch ohne Kenntnis der PIN verwenden, indem Sie das Gerät ausschalten und nach erneutem Einschalten sofort die Nummer 112 eingeben und anwählen.

    * Von Mobilfunkgeräten mit Wertkarten kann die Notrufnummer 112 auch ohne Guthaben angerufen werden.

    * Bei fast allen Mobilfunkgeräten kann die Notrufnummer 112 auch bei aktivierter Tastensperre gewählt werden.

    * In grenznahen Gebieten kann es abhängig von der jeweiligen Einbuchung in vorhandene Mobilfunknetze vorkommen, dass ein Notruf über die Nummer 112 in eine Notrufzentrale in einem anderen Land weitergeleitet wird.

    * Die Notrufnummer 112 kann in Österreich über jedes Festnetztelefon, alle öffentlichen Telefone und Mobilfunkgeräte gebührenfrei angerufen werden.

    * In Vorarlberg kann die Bergrettung auch über die Notrufnummer 144 alarmiert werden.


    Informationen zur Euronotrufnummer 112


    In allen Staaten der EU und der EFTA sowie in Kroatien gilt die Euronotrufnummer 112.

    EFTA-Staaten sind Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.


    Zusätzlich zur 112 verwendbare länderspezifische alpine Notrufnummern in den Alpenländern bzw. Anrainerstaaten der Alpen

    * Italien/Südtirol
    Bei alpinen Notfällen gilt in ganz Italien die Notrufnummer 118.

    * Schweiz

    Die Alpine Rettung Schweiz (ARS) ist für Bergnotfälle in der Schweiz zuständig. Die Notrufnummer innerhalb der Schweiz ist die Alarmnummer 1414 der Rega (Schweizerische Rettungsflugwacht).

    Notrufnummern:
    1414 (aus der Schweiz)
    +41 333 333 333 (aus dem Ausland)
    Telefax:
    +41 (0)44 654 35 90

    Alarmierung im Kanton Wallis
    Für Bergrettungseinsätze im Kanton Wallis ist die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) zuständig. Notrufnummer: 144

    * Liechtenstein
    Die Bergrettung Liechtenstein ist unter der Notrufnummer 117 erreichbar.

    * Slowenien
    Die Bergrettung in Slowenien ist unter der Notrufnummer 112 erreichbar.
    Zuletzt geändert von Nordkette; 12.01.2011, 20:45.

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  • Pannobile
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Ich hab bei der Gelegenheit auch noch eine Frage:

    Bin im Internet vor nicht allzu langer Zeit mal über eine recht interessante Liste gestolpert, was man so alles dabei haben sollte, bzw. was in ein Erste-Hilfe-Paket gehört.
    Wenn ich mich recht erinnere war das Ganze noch unterteilt in verschiedene Ansprüche. Also obs um ne Wanderung, Hochtour, Expedition etc. ging. Es waren auch Tips dabei, welche Medikamente jeweils zu empfehlen wären.

    Weiß jmd. was ich meine? Kann mir evtl. jmd. sagen, wo ich diese Liste wiederfinden kann?

    Herzlichen Dank im voraus!

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  • rades
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Zitat von tch Beitrag anzeigen
    Was mache ich im Grenzbereich von Südtirol, wenn der Ösisender nicht erreichbar ist? nehme ich dann 118 oder 140?
    Hätte da auch eine bescheidene Frage:
    Hab's noch nicht ausprobiert, werde ich auch nicht zum Spass und hoffentlich auch nicht brauchen, interessieren würde es mich aber trotzdem:

    Was passiert wenn ich +43 112 wähle?

    Funktioniert dass überhaupt. Dass das statt PIN-Eingabe nicht funktioniert, leuchtet mir ein. Wenn ich aber im Grenzgebiet unterwegs bin und in der Silvretta zB ein ital. Netz habe - komme ich dann mit dem Notruf nach Ö?

    mfg, RADES

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  • Robi
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Zitat von dbene Beitrag anzeigen
    Im Auto hinter der Windschutzscheibe einen Zettel hinterlassen mit:
    Wegbeschreibung, Ziel, geschätzte Rückkehrzeit?

    Was haltet Ihr davon?
    Osteuropäische Autoknacker sind über den Service sicher sehr erfreut.

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  • dbene
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Im Auto hinter der Windschutzscheibe einen Zettel hinterlassen mit:
    Wegbeschreibung, Ziel, geschätzte Rückkehrzeit?

    Was haltet Ihr davon?

    lG Dieter

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  • mountainrabbit
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Hallo tch !

    Zitat von tch Beitrag anzeigen
    Hallo Günter,
    Es ging um die lokale Nummer der Bergrettung....:-)
    Den Unterton deiner Frage hab ich schon verstanden.

    Zitat von tch Beitrag anzeigen
    In Vorarlberg auch? oder dort etwa 144?
    Ich nehm da jetzt einmal das Posting eines Profis als Antwort.-> http://www.gipfeltreffen.at/showpost...91&postcount=2

    Wobei der über Suchmaschinen zu findende Hinweis auf 144 für mich so zu verstehen ist, dass dort beide Nummern verwendet werden können.Den Sinn dieser Doppelgleisigkeit kannst du mir vielleicht erklären.

    Zitat von tch Beitrag anzeigen
    112 könnte auch passen?
    Die 112 passt in allen europäischen Ländern und ist daher meiner Meinung nach auch in Österreich in "Netz-Unsicheren" Gebieten zu bevorzugen.

    Aber jetzt wärmen wir schön langsam den Beginn des Threads wieder auf.


    Gruß, Günter

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  • tch
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Zitat von mountainrabbit Beitrag anzeigen
    Im Internet nach Alpin-Notruf "googlen".

    Wobei die 140 den Nachteil hat (wenn ich's richtig interpretiert habe) , dass sie nur mit dem Eigennetz gewählt werden kann.112 funktioniert, statt dem PIN Code eingegeben, mit jeglichem vorhandenen Netz.

    Gruß, Günter
    Hallo Günter,

    Es ging um die lokale Nummer der Bergrettung....:-)

    Alpinnotruf 140....ist klar?
    In Vorarlberg auch? oder dort etwa 144?
    112 könnte auch passen?
    Was mache ich im Grenzbereich von Südtirol, wenn der Ösisender nicht erreichbar ist? nehme ich dann 118 oder 140?

    Noch besser wirds in Österreich im Bereich von Slowenien, 112 oder 140? :-)

    google weis nicht wo der Sender steht und ob am Unfallort Empfang eines Ösisenders möglich ist.

    lg
    tch

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  • DonVitoCorleone
    antwortet
    AW: NOTFALL - Was tun "im Fall des Falles"? - Oder wie verhindert man ihn?

    Ich wäre da sehr vorsichtig mir eigenen Nummern!

    Zum einen ists für den Außenstehenden nicht immer klar, in welchem Dienstgebiet man sich befindet. Und wenn man dann bei der Nachbarbereitschaft anruft muss auch erst wieder über 3 Ecken telefoniert werden. Kostet nur unnötig Zeit.
    Zum anderen haben die aller wenigsten Bereitschaften eine feste Zentrale, die immer besetzt ist. Die Nummer die man vielleicht auf den jeweiligen Hompages findet sind dann oft die Privat-Nummer vom Bereitschaftsleiter. Wenn der nicht im Dienst ist, oder vielleicht nicht mal Zuhause, dann war der Anruf auch wieder vergeudete Zeit.

    Am Besten ist wirklich der 112-Ruf. Zumindest in Bayern, aber soweit ich weiß auch in Tirol und Vorarlberg wird momentan fleißig auf sogenannte Integrierte Leitstellen umgestellt. Das ist dann eine Zentrale, unter der 112 erreichbar, die Landrettung, Alpinrettung, Feuerwehreinsätze und ähnliches koordiniert. Durch die Umstrukturierung kanns vor allem in der Übergangszeit schon mal ein bisschen Unrund laufen. In der Regel haben die Disponenten aus der Leitstelle auch wenig mit der Bergrettung am Hut. Oft sinds Feuerwehrler, Rot Kreuzler oder Zivile. Wenn man aber neben den normalen Notruf-Fragen auch noch extra erwähnt, dass man am Berg ist und die Bergrettung erwartet, sollte das schon helfen.
    Die Alamierung der örtlichen Bergretter läuft dann normalerweise über einen Funkmelder. Der Einsatzleiter kann dann zur Leitstelle zurück funken/telefonieren um weitere Informationen zu erhalten. Da ist dann auch wichtig, dass derjenige der den Notruf abgesetzt hat eine Rückrufhandynummer hinterlässt! So kann die Bergrettung zurückrufen und ungenaue Ortsangaben aufklären. Die kennen sich in dem Gebiet aus und können anhand umstehender Gipfel, Wege, Hütten, etc. den Unfallort besser eingrenzen. So kann eine langwierige Suchaktion vermieden werden!

    berg heil und land it luck!

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