Eigentlich hatte ich etwas anders vorgehabt. Die Überschreitung des Kohlbergs von Unterscheid aus und Rückweg über die Mamauwiese.
Am Morgen ist es zwar stark bewölkt aber trocken. Für die Mittagszeit ist sogar etwas Sonne vorausgesagt worden.
Ich betrachte die Wetterlage schon auf der Anfahrt mit gemischten Gefühlen. In den Bergen hängen überall dichte Wolken herum.
Hinter Gutenstein beginnt es zu nieseln und In Wegscheid fällt leichter Regen. Ich blase das Vorhaben ab und suche nach einem Plan B.
Ich fahre einmal nach Gutenstein zurück und ein Stück in Richtung Längapiesting hinein. Aber auch dort regnet es leicht.
Nördlich von Gutenstein scheint es wenigstens trocken zu bleiben.
Ich stelle das Auto beim Schwimmbad ab und beginne den Aufstieg auf den Ledererkogel.
Vor der Villa Trebesiner führt eine Straße rechts hinauf.
P1060457.jpg
Sie ist kurz und ich bin schon bald beim letzten Haus. Dort stinkt es wie in einem Schweinestall. Wen wunderts, dort steht auch einer.
P1060458.jpg
Der Anstieg beginnt gleich mit einem steilen ausgefahrenen Güterweg über eine Wiese.
Daneben, am Rand der Wiese, ist es tausendmal besser zu gehen.
Rechterhand zeigt sich der Teinberg, 596m hoch, unter dunklem Gewölk.
P1060459.jpg
Ich verfolge den Güterweg weiter nach links oben, bis an das Ende der Wiese.
P1060460.jpg
Dort treffen drei Wege aufeinander. Quo me vertam?
Ich wähle einen gut ausgefahrenen Forstweg.
P1060461.jpg
Nach einiger Zeit muss ich feststellen, dass ich zu weit nach links komme. Ich wollte den erwischen, der über einen Kamm auf den Ledererkogel hinauf führt.
Umdrehen zahlt sich nicht aus. Ich gehe weiter bis die Straße in einem weiten Talschluss endet.
Dort erwarten mich neben einer Ruine ....
P1060462.jpg
... auch einige modernere Bauwerke, alles, damit das Wild nicht hungert.
P1060463.jpg
Von dort wende ich mich weglos durch den gut gangbaren Hochwald rechts hinauf und erreiche einen kammartigen Rücken bei ein paar charakteristischen Felsen.
P1060464.jpg
Der in der Karte eingezeichnete Weg, der von unten herauf kommt, entpuppt sich als netter Jagdsteig.
P1060465.jpg
Weiter oben finde ich grüne Markierungspunkte an Bäumen, damit sich die Jäger nicht im Wald verlaufen.
P1060466.jpg
Ich komme bei einer Salzlecke, bewacht von einem steinernen Frosch, vorbei. Alles fürs Wild.
P1060467.jpg
Wo sich die markierten Wegspuren nach links wenden, steige ich gerade höher, denn ich will ja auf den Gipfel.
Ein gutes Stück geht es noch weglos hinauf, bis ich endlich vor dem Steinmann stehe. Ledererkogel, 866m
Auch das Gipfelzeichen verweist auf die Rolle des Schalenwilds in dieser Gegend.
P1060468.jpg
Es ist bitterkalt und ich überlege allen Ernstes, ob ich nicht gleich den selben Weg wieder zurück gehen soll.
Bis zur Wegkreuzung nördlich des Gipfels will ich aber doch zunächst einmal absteigen und mich dort dann entscheiden.
Da ich noch genug Zeit habe, beschließe ich, nicht gleich abzusteigen sondern wähle die Forststraße rechts hinauf.
Von dieser sehe ich hinauf zur Matzingtaler Höhe, 946m, deren Gipfel bereits in den Wolken steckt.
P1060470.jpg
Vom Ende der Straße sind es noch etwa 100m weglos hinauf. Bilder im Nebel habe ich keine gemacht. Ich gehe wieder zurück zum Ende des Straße.
--- Fortsetzung folgt ---
Am Morgen ist es zwar stark bewölkt aber trocken. Für die Mittagszeit ist sogar etwas Sonne vorausgesagt worden.
Ich betrachte die Wetterlage schon auf der Anfahrt mit gemischten Gefühlen. In den Bergen hängen überall dichte Wolken herum.
Hinter Gutenstein beginnt es zu nieseln und In Wegscheid fällt leichter Regen. Ich blase das Vorhaben ab und suche nach einem Plan B.
Ich fahre einmal nach Gutenstein zurück und ein Stück in Richtung Längapiesting hinein. Aber auch dort regnet es leicht.
Nördlich von Gutenstein scheint es wenigstens trocken zu bleiben.
Ich stelle das Auto beim Schwimmbad ab und beginne den Aufstieg auf den Ledererkogel.
Vor der Villa Trebesiner führt eine Straße rechts hinauf.
P1060457.jpg
Sie ist kurz und ich bin schon bald beim letzten Haus. Dort stinkt es wie in einem Schweinestall. Wen wunderts, dort steht auch einer.
P1060458.jpg
Der Anstieg beginnt gleich mit einem steilen ausgefahrenen Güterweg über eine Wiese.
Daneben, am Rand der Wiese, ist es tausendmal besser zu gehen.
Rechterhand zeigt sich der Teinberg, 596m hoch, unter dunklem Gewölk.
P1060459.jpg
Ich verfolge den Güterweg weiter nach links oben, bis an das Ende der Wiese.
P1060460.jpg
Dort treffen drei Wege aufeinander. Quo me vertam?
Ich wähle einen gut ausgefahrenen Forstweg.
P1060461.jpg
Nach einiger Zeit muss ich feststellen, dass ich zu weit nach links komme. Ich wollte den erwischen, der über einen Kamm auf den Ledererkogel hinauf führt.
Umdrehen zahlt sich nicht aus. Ich gehe weiter bis die Straße in einem weiten Talschluss endet.
Dort erwarten mich neben einer Ruine ....
P1060462.jpg
... auch einige modernere Bauwerke, alles, damit das Wild nicht hungert.
P1060463.jpg
Von dort wende ich mich weglos durch den gut gangbaren Hochwald rechts hinauf und erreiche einen kammartigen Rücken bei ein paar charakteristischen Felsen.
P1060464.jpg
Der in der Karte eingezeichnete Weg, der von unten herauf kommt, entpuppt sich als netter Jagdsteig.
P1060465.jpg
Weiter oben finde ich grüne Markierungspunkte an Bäumen, damit sich die Jäger nicht im Wald verlaufen.
P1060466.jpg
Ich komme bei einer Salzlecke, bewacht von einem steinernen Frosch, vorbei. Alles fürs Wild.
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Wo sich die markierten Wegspuren nach links wenden, steige ich gerade höher, denn ich will ja auf den Gipfel.
Ein gutes Stück geht es noch weglos hinauf, bis ich endlich vor dem Steinmann stehe. Ledererkogel, 866m
Auch das Gipfelzeichen verweist auf die Rolle des Schalenwilds in dieser Gegend.
P1060468.jpg
Es ist bitterkalt und ich überlege allen Ernstes, ob ich nicht gleich den selben Weg wieder zurück gehen soll.
Bis zur Wegkreuzung nördlich des Gipfels will ich aber doch zunächst einmal absteigen und mich dort dann entscheiden.
Da ich noch genug Zeit habe, beschließe ich, nicht gleich abzusteigen sondern wähle die Forststraße rechts hinauf.
Von dieser sehe ich hinauf zur Matzingtaler Höhe, 946m, deren Gipfel bereits in den Wolken steckt.
P1060470.jpg
Vom Ende der Straße sind es noch etwa 100m weglos hinauf. Bilder im Nebel habe ich keine gemacht. Ich gehe wieder zurück zum Ende des Straße.
--- Fortsetzung folgt ---
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