Wegführung: Hinterbrühl Hölderlinmühle Hst. – Schwarzkogel (406m) – Vorderer Otter (430m) – Steinwand (491m) – Eschenbrunngraben (kurz) – Krauste Linde – namenlose Erhebung 515m – Kaisergerndlweg – Jubiläumswarte am Eschenkogel (653m) – Wilhelmswarte (675m) – Steinweg – Richardhof – Gumpoldskirchen Bf. | 810hm, 15.2km | Kranichzug am Himmel (ca. 70 Tiere)
Eine Kombination aus häufig begangenen Wegen und neuen Gipfeln. Dabei kamen doch einige Höhenmeter zusammen. Die beobachtete Trockenheit im Wienerwald ist abermals erschreckend. Schon klar, im Kalk-Wienerwald kann der gefallenene Niederschlag nicht so effektiv gespeichert werden wie im Sandstein-Wienerwald, aber tiefe Risse im Erdboden Ende Oktober waren früher die Ausnahme.
Ich beginne bei der Haltestelle der Linie 260 in Hinterbrühl. Von dort kurz dem 06er Weitwanderweg folgend. Hinterbrühl besitzt nicht nur die berühmte Seegrotte, die heute für Besucher zugänglich ist, und in der im Zweiten Weltkrieg von Zwangsarbeitern Kriegsflugzeuge gefertigt wurden, sondern auch mehrere Bunker- und Stolleneingänge. Dieser Zugang hier führt in einen verwinkelten Stollen mit mehreren Zwischenräumen.
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Bei einer weiteren Felswand zweigte links ein gut sichtbares Steiglein den zunehmend erodierten Hang hinauf ab.
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Er verlor sich oberhalb der Felswand, ich stieg weiter zum Kamm auf und traf auf einen ziemlich breiten, gut sichtbaren Steig. Auf diesem steil hinauf.
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An diesem Felszapfen kam man vorbei:
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Der Steig führte immer am Kamm entlang direkt zum Gipfel des Schwarzkogels, der sich recht urwäldlich präsentierte mit schönem Mischwald.
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Am weiteren Kammverlauf ergaben sich auch schöne Durchgucker Richtung Gutensteiner Alpen. Ohne Dunst würde man etwa in Bildmitte Untersberg und Kieneck erkennen.
Schwarzkopf (418m) links, rechts Großer Bodenberg (504m)
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schöner Steig am Kamm
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über Gras und Föhren in den Sattel
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Nach Süden fiel der Kamm weniger steil ab als nach Norden, aber der Boden war wie schon oft geschrieben sehr trocken, und mit der Nadelauflage recht rutschig. Daher ging es sich leichter neben dem Steig als darauf. Im Sattel gleich wieder hinauf auf eine Anhöhe und dann auf schon recht zugewachsenen Steigspuren zum höchsten Punkt des …
Vorderer Otter (430m)
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Auch dort gab es wenig Aussicht, lediglich ein Durchgucker Richtung Hinterbrühl und Gießhübl. Ausgesprochen dunstig war es an diesem Tag in allen Richtungen. Grund dafür die ungewöhnlich warme Luftmasse mit Temperaturinversion in 1km Höhe. Darunter sammelte sich die feuchte und staubreiche Luft.
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Hallimasch
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Ich stieg nach Süden zu einem Forstweg ab, querte den markierten Weg im Eschenbrunngraben und stieg gleich weglos und steil hinauf zum Kiental-Trail, einem offiziellen MTB-Trail. Zu Fuß darf man hier nicht unterwegs sein, deswegen blieb ich meist neben dem Trail im Steilgras. Die Erhebung Steinwand (491m) nahm ich so mit – für die Statistik, besondere Ausblicke gab es nicht. Von dort in einen Sattel und dann weglos hinunter in den Eschenbrunngraben. Dabei stützte ich mich an einem jungen Laubbaum ab, wobei plötzlich der Stamm dort brach, wo ich mich festhalten wollte. Ich konnte gerade noch aus der Schusslinie gehen. Im Graben stieg ich bis zum querenden Forstweg auf (Anningerstraße) und diese entlang Richtung Krauste Linde. Die unspektakuläre Erhebung mit der Höhenkote 506m nahm ich mit.
feinskalierter Altocumulus am Himmel, Vorboten der Warmluftzufuhr
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An der Krausten Linde vorbei, wo gerade draußen getischlert wurde, drinnen wäre offen gewesen, aber die Einkehr reizte mich nicht (mehr).
Also weiter zu der namenlosen Kuppe nordwestlich vom Gasthof, wo ein Steiglein bis zur Höhenkote 515m führt. Zwei Schneisen bieten einen schönen Blick zum Husarentempel und ins Wiener Stadtgebiet.
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Bergahorn
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Eine Kombination aus häufig begangenen Wegen und neuen Gipfeln. Dabei kamen doch einige Höhenmeter zusammen. Die beobachtete Trockenheit im Wienerwald ist abermals erschreckend. Schon klar, im Kalk-Wienerwald kann der gefallenene Niederschlag nicht so effektiv gespeichert werden wie im Sandstein-Wienerwald, aber tiefe Risse im Erdboden Ende Oktober waren früher die Ausnahme.
Ich beginne bei der Haltestelle der Linie 260 in Hinterbrühl. Von dort kurz dem 06er Weitwanderweg folgend. Hinterbrühl besitzt nicht nur die berühmte Seegrotte, die heute für Besucher zugänglich ist, und in der im Zweiten Weltkrieg von Zwangsarbeitern Kriegsflugzeuge gefertigt wurden, sondern auch mehrere Bunker- und Stolleneingänge. Dieser Zugang hier führt in einen verwinkelten Stollen mit mehreren Zwischenräumen.
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Bei einer weiteren Felswand zweigte links ein gut sichtbares Steiglein den zunehmend erodierten Hang hinauf ab.
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Er verlor sich oberhalb der Felswand, ich stieg weiter zum Kamm auf und traf auf einen ziemlich breiten, gut sichtbaren Steig. Auf diesem steil hinauf.
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An diesem Felszapfen kam man vorbei:
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Der Steig führte immer am Kamm entlang direkt zum Gipfel des Schwarzkogels, der sich recht urwäldlich präsentierte mit schönem Mischwald.
5.jpg
Am weiteren Kammverlauf ergaben sich auch schöne Durchgucker Richtung Gutensteiner Alpen. Ohne Dunst würde man etwa in Bildmitte Untersberg und Kieneck erkennen.
Schwarzkopf (418m) links, rechts Großer Bodenberg (504m)
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schöner Steig am Kamm
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über Gras und Föhren in den Sattel
8.jpg
Nach Süden fiel der Kamm weniger steil ab als nach Norden, aber der Boden war wie schon oft geschrieben sehr trocken, und mit der Nadelauflage recht rutschig. Daher ging es sich leichter neben dem Steig als darauf. Im Sattel gleich wieder hinauf auf eine Anhöhe und dann auf schon recht zugewachsenen Steigspuren zum höchsten Punkt des …
Vorderer Otter (430m)
9.jpg
Auch dort gab es wenig Aussicht, lediglich ein Durchgucker Richtung Hinterbrühl und Gießhübl. Ausgesprochen dunstig war es an diesem Tag in allen Richtungen. Grund dafür die ungewöhnlich warme Luftmasse mit Temperaturinversion in 1km Höhe. Darunter sammelte sich die feuchte und staubreiche Luft.
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Hallimasch
11.jpg
Ich stieg nach Süden zu einem Forstweg ab, querte den markierten Weg im Eschenbrunngraben und stieg gleich weglos und steil hinauf zum Kiental-Trail, einem offiziellen MTB-Trail. Zu Fuß darf man hier nicht unterwegs sein, deswegen blieb ich meist neben dem Trail im Steilgras. Die Erhebung Steinwand (491m) nahm ich so mit – für die Statistik, besondere Ausblicke gab es nicht. Von dort in einen Sattel und dann weglos hinunter in den Eschenbrunngraben. Dabei stützte ich mich an einem jungen Laubbaum ab, wobei plötzlich der Stamm dort brach, wo ich mich festhalten wollte. Ich konnte gerade noch aus der Schusslinie gehen. Im Graben stieg ich bis zum querenden Forstweg auf (Anningerstraße) und diese entlang Richtung Krauste Linde. Die unspektakuläre Erhebung mit der Höhenkote 506m nahm ich mit.
feinskalierter Altocumulus am Himmel, Vorboten der Warmluftzufuhr
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An der Krausten Linde vorbei, wo gerade draußen getischlert wurde, drinnen wäre offen gewesen, aber die Einkehr reizte mich nicht (mehr).
Also weiter zu der namenlosen Kuppe nordwestlich vom Gasthof, wo ein Steiglein bis zur Höhenkote 515m führt. Zwei Schneisen bieten einen schönen Blick zum Husarentempel und ins Wiener Stadtgebiet.
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Bergahorn
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