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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
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Klosterwappen (2076m) über Weichtalklamm, Schneeberg-Gebiet (03.10.26)

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  • Klosterwappen (2076m) über Weichtalklamm, Schneeberg-Gebiet (03.10.26)

    Wegführung: Weichtalhaus Bushaltestelle (9.10) – Weichtalklamm (A/B) – Kienthaler Hütte (11.00-11.30) – Wurzengraben – Schneegraben – Gipfel (13.20) – Damböcksteig – Baumgartner Hütte (14.45-15.45) – Puchberg am Schneeberg Bf. (17.25)

    1580hm, 20km, ca. 6,5 Stunden reine Gehzeit | 5 Gemsen

    Womöglich meine letzte Tour über 2000m in diesem Jahr. Vorbehaltlich überraschender Schneeschuhtouren auf der Rax. Nach über vierzehn Jahren wollte ich wieder einmal die Weichtalklamm gehen und dabei den höchsten Berg von Niederösterreich überschreiten. Fernsicht, Tiersichtungen, schöne Herbstfarben und auch einsame Abschnitte – es war wieder alles dabei.

    Eine Tour mit technischen Schwierigkeiten. Beim Bahnhof Payerbach-Reichenau war plötzlich mein Netzempfang weg – nurmehr Notrufe möglich. Ich startete mein Smartphone mehrmals neu, doch es nützte nichts. Selbst im Ort hatte ich kein Netz mehr. Ich schaltete es daraufhin in den Flugmodus und steckte es in die Hosentasche. Beim Gehen entsperrte es sich leider mehrfach selbstständig und ging sofort in das Einstellungsmenü, aktiviert Taschenlampe (Akku!) und anderes Gedöns. Sehr nervtötend, passierte in letzter Zeit immer wieder. Bei der Kienthaler Hütte hatte ich schwach wieder Empfang, aber am Klosterwappen oben trotz angezeigten 4G gingen meine Bilder nicht raus. Ich hab es dann ganz ausgeschaltet und erst bei der Baumgartner Hütte wieder eingeschaltet.

    Was natürlich problemlos funktionierte, waren die zweimaligen, unangekündigten zivilen Probealarme zwischen Kienthaler Hütte und Klosterwappen. Beim ersten Mal rutschte mir das Herz in die Hose, weil ich schon befürchtet hatte, dass das Handy den Notruf selbstständig aktiviert hat. Beim zweiten Mal verscheuchte es mir beinahe die Gemsen. Der zweite Alarm ging übrigens an alle, die sich im Grenzgebiet zwischen zwei Bundesländern befanden. Test also erfolgreich.

    Mit dem überfüllten Bus ins Höllental. Bei der Seilbahn sind erstaunlicherweise nur vier Leute ausgestiegen, dafür gut zwei Drittel des Busses beim Weichtalhaus – offenbar wegen eines Klettersteigkurses. Dank eines Boxenstops ließ ich einen Schwung von Weichtalklamm-Begehern voraus gehen. So hatte ich keinen Stau im Aufstieg.

    Im Gegensatz zur Erstbegehung setzte ich dieses Mal einen Helm auf, denn wenn von oberhalb Steine in die Klamm kullerten, hatte man keine Chance, auszuweichen. Im Nachhinein berechtigt – zwar gab es in der Klamm keinen Steinschlag, aber im Gehgelände dazwischen beobachtete ich einmal Steine in den Graben kullern. Abgesehen davon hätte ich mir einmal sonst schwer den Schädel angestoßen an einem größeren Ast.

    Einstieg mit Ketten, bei Nässe und Eis auf den abgeschmierten Platten sicher hilfreich

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    schöner Boulderplatz

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    Verdrängt hatte ich anscheinend, wie weit man erst in den Graben hineingehen musste, bis die Felswände aneinanderrückten und sich der Graben zur Klamm verengte.

    Beginn des Klammabschnitts

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    Die ersten (unversicherten) Kletterstellen kamen gleich zu Beginn und waren in meinen Augen wesentlich schwieriger als die versicherten Abschnitte, und zwar vor allem wegen den abgeschmierten Tritten. Ich rutschte nämlich einmal weg, als ich mich hinaufziehen wollte und kippte nach hinten um. Der Rucksack fing den Sturz auf und ich mit beiden Armen irgendwie auch. Danach mit Adrenalinschub relativ zügig durch die Klamm weiter. Ich hing mich hinter ein Pärchen, das ein gutes Tempo anschlug. Überholen wollte ich nicht wegen den Fotos. Erst weiter oben im Schneegraben merkte ich den Muskelkater in den Oberarmen. Bin dann im Abstieg ohne Stecken gegangen, das hätte wehgetan. Insgesamt ist nix passiert außer einem blauen Fleck oberhalb der Hüfte. Danach achtete ich genauer, wo ich hinstieg. Die restlichen Kletterpassagen waren deutlich einfacher bzw. intuitiv zu gehen.

    viel Holz und große Steine in der Klamm

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    Rückblick

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    erste Leiter

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    zwischendrin Gehgelände

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    Schlüsselstelle im Dunkeln

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    Schlüsselstelle von oben

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    An diesen Durchstieg konnte ich mich von damals noch erinnern, wo ich ein wenig Mühe hatte. Man musste sich unterhalb der überhängenden Felsen erst richtig positionieren, um auf die unten angebrachten Trittbügel steigen zu können, und dann entlang der Kette hinaufziehen, ohne sich den Kopf anzustoßen. Dieses Mal hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, aber auch hier war der Helm ganz hilfreich. Wahrscheinlich ist das als A/B klassifiziert, sonst ist es nirgends schwieriger als A.

    Nächste Kletterpassage von unten:

    11.jpg

    weitere Kletterstelle mit Handlauf, Trittbügeln und Kette

    12.jpg

    lange Leiter

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    eine von mehreren Durchgangshöhlen

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    Im oberen Teil kamen nurmehr kurze Kletterstellen bzw. musste man sich unter mehreren Klemmblöcken vorbeizwängen. Dann erreichte ich auf 1160m Höhe den Ausstieg bei der querenden Forststraße. Ebenfalls aus meinem Gedächtnis verschwunden war der Umstand, dass es bis zur Hütte nochmals eine gute halbe Stunde zu gehen war, und zwar durchaus steil am breiten Kamm unterhalb des Turmsteins. Immerhin: Trotz der anhaltenden Trockenheit floss ein erquickendes Rinnsal aus der Jakobsquelle.

    Nach ca. 1 Stunde 40 Minuten Gehzeit erreichte ich die geöffnete Kienthaler Hütte, die privat einfach bewirtschaftet wird. Erstmals kehrte ich hier ein. Es gab eine wohlschmeckende Kürbiscremesuppe. Dazu eine Dose Puntigamer. Genau richtig, um Elektrolyte aufzufüllen.

    15.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Nach einer halben Stunde Rast brach ich auf. Jetzt kam noch eine Steilstufe zum Witzanikreuz und dann eine Querung auf nahezu gleicher Höhe bis zum Fleischer-Gedenkstein. Hier hätte ich direkt abkürzen können zur Bergrettungshütte, aber egal. Übrigens ist der Aufstieg über den Wurzengraben von unten weg nicht ausgeschildert, nur über den Schauerstein. Bei der Querung ergaben sich erste Ausblicke Richtung Gesäuse:

    Im Vordergrund Ohnemoaßkogel (1454m), dahinter Taborsattel mit Hohem Waxenegg (1647m), dahinter die Felsen unterhalb vom Spielkogel (1599m), dann Schneekogel (1634m) auf der Tonion, Riegerin (1939m) und Hochtor (2369m)

    16.jpg

    Großer Sonnleitstein links, ganz hinten Hochstadl und Fadenkamp, rechts die Rote Wand des Kuhschneebergs

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    Zum Aufstieg wählte ich im unteren Teil den Wurzengraben, den wir am 20. September 2015 im Nebel abgestiegen waren, und wechselte dann kurz vor den unangenehmen Felsstufen in den gutmütigen Schneegraben, den ich noch nicht kannte.

    auslaufender Wurzengraben, rechts der Schneegraben, links Schauerstein

    18.jpg

    Kuhschneeberg und umfassendes Panorama Richtung Westen

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    Die richtige Entscheidung, um den Menschenmassen zu entfliehen. Markierungen habe ich kaum gesehen und teilweise könnte man die Latschen wieder zurückstutzen. Überraschenderweise traf ich doch auf Wanderer – zwei ältere Damen, die sich auf die Angabe verlassen hatten, dass der Abstieg über den Wurzengraben weniger steil sei. Da hatten sie den unangenehmen Teil schon hinter sich. Sie wollten allerdings zur Edelweisshütte und nach Losenheim zurück, das wäre über den Schauerstein leichter gegangen. Ich erklärte, wo sie nun waren und wie es ab dem Fleischerstein weiterging. Sie kannten diese Seite nur vom Winter vor etlichen Jahrzehnten, als sie mit den Skiern hier abgefahren waren.

    Grün markiert weiter den Wurzengraben hinauf, rot markiert rechts zum Schneegraben

    20.jpg

    ausgeschnittene Querung in den Schneegraben, links oben bereits das Gipfelkreuz erkennbar

    21.jpg

    Die Abzweigung in den Schneegraben war nicht ausgeschildert, aber ich sah die roten Punkte auf den Steinen und den ausgetretenen Weg auf Anhieb.

    Hochschwab-Blick mit Zagelkogel, Hauptgipfel, Hochwart, Ringkamp, rechts Donnerwand und drüber knapp Ebenstein

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    Dann kurz den Graben hinauf und nach rechts hinausquerend. Kurz etwas rötlich erdig, aber keine wirklichen Schwierigkeiten. Diese Abstiegsvariante konnte ich mir merken, falls ich einmal nach Losenheim absteigen wollte.

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    Gams mit Heiligenschein

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    die Gams mit dem vorherigen Warnpfiff

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    Insgesamt sah ich drei Gemsen, allerdings im Gegenlicht. Dafür sind die Fotos recht gut geworden und es war trotz dunstiger Fernsicht kein Fehler, die große Kamera mitgenommen zu haben.

    Schauerstein gegenüber, links Hinteralm und Reisalpe

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    Der Pfad mündet in den Anstieg vom Witzanikreuz kommend. Egal, wie man letztendlich aufs Klosterwappen steigen will – alle Anstiege ziehen sich am Ende. Man sieht das Gipfelkreuz schon lange, aber es kommt gefühlt ewig nicht näher.

    Gippel (1669m) links vor Bichleralpe (1378m) und Großem Sulzberg (1400m), dahinter Ötscher (1893m) mit Rauem Kamm

    28.jpg

    Richtung Süden und Südwesten gab es zwar keinen Hochnebel mehr, dafür eine starke Dunstschicht, die ungewöhnlich dick war. Obergrenze bei etwa 2200m.

    Seckauer Tauern, mit dem Gruppenhöchsten (Geierhaupt, 2417m) ganz rechts

    29.jpg

    Seetaler Alpen nur knapp über der Dunstschicht (120km entfernt)

    30.jpg

    Hochplateau mit markanter Dunstschicht im östlichen Flachland. Dafür wehte am Gipfel nur ein schwacher Südostwind.

    27.jpg
    Zuletzt geändert von Exilfranke; vor 11 Stunden.
    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Hochschwab, Gesäuse und Dachsteingebirge-Blick:

      Im Vordergrund Riegerin und Hochtürnach.

      Kaltmauer, Großer Ödstein, Hochtor, Sparafeld, Planspitze – ganz rechts blass Stoderzinken (2048m,152km), länglich Spießkogel (1675m), rechts spitz Kammspitz (2139m, 147km)

      31.jpg

      Totes Gebirge: Im Vordergrund Oischingkogel (1606m) und Großer Zellerhut (1639m), ganz rechts Tanzboden und Stumpfmauer (Voralpe).

      Feuertalberg, Spitzmauer, Temlberg, Brotfall, Großer Priel (2515m, 130km), rechts Kleiner Priel

      32.jpg

      Gesäuse- und Dachsteinblick:

      Im Vordergrund Kleine Proles (1579m) und Große Proles (1565m), dahinter Tonion (1699m)

      Links Kammspitz, Scheichenspitze (2667m), Tamischbachturm (2035m), Großer Koppenkarstein (2665m), davor unscheinbar Grimming (2351m), mittig Großer Buchstein (2224m), rechts Niederes Kreuz (2651m, 167km), Kleiner Buchstein (1990m), Hochstadl (1919m)

      33.jpg

      Seckauer Tauern, Eisenerzer Alpen:

      Im Vordergrund Amaißbichl (1828m), rechts Windberg (1903m), dahinter Hohe Veitsch (1981m).

      Sonntagkogel (2343m), Höllkogel (2323m), Geierhaupt (2417m), Amachkogel (2312m), Gamskogel (2386m), Eisenerzer Reichenstein (2165m)

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      Meine Rast fiel neben den Fotos eher kurz aus. Dafür war hier oben einfach zu viel Andrang. Viel hatte ich außerdem nicht mit, weil ich das Rucksackgewicht zugunsten der Einkehrmöglichkeiten verringern wollte. Statt den steilen Hang unterhalb vom Gipfel wählte ich eine weglose Alternative. Kurz Richtung Kaiserstein, und dann rechts über den breiten Wiesenhang und dann zum markierten Pfad querend. Dabei sah ich nochmals zwei Gemsen.

      Klosterwappen (2076m) und Kaiserstein (2061m), im linken Bereich mein Abstiegshang

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      Alpenfreundehütte und Krummbachstein (I602m)

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      Zugegeben etwas überambitioniert hatte ich vor der Tour noch damit geliebäugelt, über Knofeleben und Eng abzusteigen. Das wäre sich vor der Dunkelheit wohl nurmehr knapp ausgegangen. Vor allem aber wäre es am Abend spät geworden und ich hatte am nächsten Tag Dienst – zu wenig Erholung. So beließ ich es beim üblichen Abstieg.

      frühherbstlich bei spätsommerlicher Wärme im Abstieg am Damböcksteig

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      Hoher Hengst (1450m) rechts und Hohe Wand in Verlängerung des Steigs

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      Selbst bei der Baumgartner Hütte waren viele Plätze schon besetzt. Die Ofenerdäpfel mit Grillgemüse und Sauerrahm-Dip waren genau richtig, um Proteine nachzuschieben und den Magen trotzdem nicht zu sehr zu belasten. Auch der selbstgemachte Dirndlsirup war hervorragend. Ich rastete genau eine Stunde, während sich die Terrasse langsam leerte.

      Herrliches Licht am Abend

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      Die Kühe genossen ihre letzten Tage auf der Alm oberhalb der Rohrbachklamm

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      Bei fast allen Ahornbäumen, jung und alt, fielen mir die schwarzen Flecken auf. Erst befürchtete ich massiven Mottenbefall aufgrund der anhaltenden Trockenheit, doch vorläufige Entwarnung: Der Ahorn-Runzelschorf gilt für den Baum ungefährlich, weil die Krankheit kurz vor dem Laubfall auftritt.

      Teerfleckenkrankheit durch Ahorn-Runzelschorf (Rhytisma acerinum), ein Schlauchpilz

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      Der Blick auf die Uhr amüsierte mich kurz vor dem Erreichen des Ortsgebiets, denn egal, wie man es plant oder nicht plant, wird es am Ende immer knapp für den Zug. Ich hatte noch eine knappe halbe Stunde. Laut Scotty allerdings eine 5047-Garnitur wegen „eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit“, also ein uralter Triebwagen mit weniger Sitzplätzen. Insofern hätte ich mit dem späteren Zug auch leben können und hätte mich dann halt auf ein Bierchen noch ins Zahnradbahnstüberl gesetzt. Da ich es nicht unbedingt darauf anlegte, den Zug unbedingt zu erwischen, drehte ich noch die Schleife über den Kirchenweg und Burggasse.

      Abendsonne auf der Falkhöhe

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      Pastellfarben

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      Ich spekulierte richtig und die erhoffte Katzensichtung fürs Quotenkatzenfoto kam dort zustande, wo meine letzte Chance war:

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      Romaykogel (606m) vor Haltberg (1120m)

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      Die Länge und Anstrengung der Tour ist auch nicht spurlos an mir vorübergegangen. Ganzer Körper tat heute noch weh, wobei es v.a. der Aufstieg durch die Klamm war.

      Dennoch war ich insgesamt zufrieden, mich überwunden zu haben. Nächsten Mittwoch ist das Wetter nicht ganz optimal und am Donnerstag kommt wahrscheinlich die Kaltfront mit Schnee bis weiter herab.

      Nach dem Rauen Kamm, Kleiner Klause und Springlessteig zudem mein vierter (teilweise versicherter) alpiner Steig alleine und die Kondition war vorhanden für diese Höhenmeterleistung, auch wenn nach dem Ausstieg aus dem Schneegraben mich kurz etwas Unlust überfiel, bis zum Gipfel weiterzugehen. Beide Hüttenstops rundeten den ganztägigen Ausflug ab. Ich versuche nach Möglichkeit, mich eher vegetarisch oder vegan zu ernähren, weil es mir dann nicht so im Magen liegt beim Weitergehen.

      Jetzt ist der Bergsommer für mich nahezu vorbei und die niedrigeren Gipfelziele rücken wieder ins Blickfeld.


      Lg, Felix

      Zuletzt geändert von Exilfranke; vor 11 Stunden.
      http://www.wetteran.de

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