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Wegführung: Vorderötscherschutzhaus (8.20) – Schleierfall (8.40) – Jägerherz (9.30) – Rauer Kamm (11.05) – Gipfel (12.40-13.00) – Ötscherschutzhaus (13.50) – Riffelsattel (14.05) – Spielbichler (14.45) – Vorderötscherschutzhaus (16.10)
Höhenmeter: 1270 | Strecke: 19.7km | Reine Gehzeit: ca. 7 Stunden
Bisher bin ich den Rauen Kamm zwei Mal gegangen: Im Herbst 2014 mit Günter und Übernachtung am Ötscherschutzhaus, damals von Wienerbruck weg. Dann im Herbst 2023 mit Werner von Lackenhof weg als Tagestour. Dieses Mal fühlte ich mich trittsicher und erfahren genug, um den Rauen Kamm alleine zu gehen. Vom Wetter her gab es keinen Zeitdruck, nur das Wasser würde knapp werden. Rückblickend betrachtet hätte ich mindestens vier Liter mitnehmen sollen oder doch versuchen sollen, mit kleinerem Rucksack zu gehen. Aber es ist alles gut gegangen.
Irgendwie kam ich in der Nacht davor noch auf rund sieben Stunden unzusammenhängenden Schlaf, obwohl zwei Schnarcher im Lager waren (wir waren nur zu viert) und fühlte mich entsprechend fit genug. Zum Frühstück gab es Joghurtmüsli, zwei große Scheiben frisches Brot und Käse, Hummus und Marmelade. Außerdem nahm ich eine Eierspeis dazu. Bis zum Abendessen sollte das meine letzte Mahlzeit sein.
Kurz vorm Aufbruch fragte mich Hüttenwirt Tom noch, was ich vorhatte. Ich sei spät dran, meinte er, als ich ihm von meinen Plänen berichte. Ich bin gut in Form, wird sich schon ausgehen, meinte ich. Zunächst also angenehm im Schatten wieder den Graben hinaus zum Ötschergraben.
Ötscherbach bei der Abzweigung
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Gefressener Wegweiser
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Schleierfall, zwar nicht ausgetrocknet, aber dünner Wasserstrahl und voller Algen
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Der Steig führte danach als langsam ansteigende Querung in einen Seitengraben hinein, querte diesen und dann steil hinauf auf einen Waldrücken. Dann nurmehr flach ansteigend bis zur Forststraße.
vermutlich Steinschwärze durch Cyanobakterien (Blaualgen), mit gelbem Kalksinter
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Gemeindealpe (1626m) links, vorne links Kleines Eichhorn (970m), rechts Großes Eichhorn (1066m), darüber rechts Breimauer (1489m)
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Beim Jägerherz – rechts vom Baum zweigte der Steig zum Rauen Kamm ab
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Rückblick zum Jägerherz
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Nach einem kurzen Waldstück kam schon bald der geschlägerte Bereich, weswegen dieser Anstieg bis Ende Juli gesperrt war. Neben dem Verlust an Bäumen auch ein Verlust an Schatten. Die Sonne knallte schon ordentlich auf den Südhang. Hier traf ich ein junges Pärchen, sonst stieg von dieser Seite niemand mehr auf.
Links Amaißkogel (1255m), dahinter Göller (1766m), am Horizont blass Rax und Schneealm
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Steig erkennbar, aber noch nicht nachmarkiert
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Das freiliegende Hangstück war zum Glück nicht lang, bald verschwand der Steig wieder auf seiner ursprünglichen Route im dichten Wald. Hier merkte man, dass er längere Zeit nicht begangen werden konnte. Stellenweise war er schon recht zugewachsen. Da gehörte er wieder einmal ausgeschnitten. Es war dennoch erstaunlich, wie lange man im schattenspendenden Wald unterwegs sein konnte, bis etwa 1330m Höhe. Dann verlor sich der Steig allerdings in mehreren schlecht oder undeutlich markierten Abzweigungen.
zugewachsener Steig (Rückblick)
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weiter oben wurde der Steig wieder deutlicher, zudem gab es blauweiße Markierungen
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Hochschwab-Blick:
Im Vordergrund Buchalm (1483m)
Ebenstein (2123m), Großer Griesstein (2023m), Hochstadl (1919m) und Fadenkamp (1804m), rechts Brandstein (2003m)
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Dann lagen die beeindruckenden Bänder aus Dachsteinkalk der Südwand vor mir:
Links der Bildmitte das „Vordach“ des Geldlochs (1446m), Teil des Ötscherhöhlensystems
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Beim Geldloch blies ein angenehm kalter Luftzug aus der Höhle heraus, was ich für ein paar Minuten ausnutzte. Seit 1963 ist die Höhle Naturdenkmal und seit 1982 „besonders geschützt“, darf also nur zu wissenschaftlichen Zwecken betreten werden. Bereits im Jahr 1592 gab es eine Höhlenexpedition unter Anordnung von Kaiser Rudolf II. Bis zum Jahr 2000 wuchs die vermessene Ganglänge der Höhle auf rund 10km an.
Eingang zum Geldloch
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Wegführung: Vorderötscherschutzhaus (8.20) – Schleierfall (8.40) – Jägerherz (9.30) – Rauer Kamm (11.05) – Gipfel (12.40-13.00) – Ötscherschutzhaus (13.50) – Riffelsattel (14.05) – Spielbichler (14.45) – Vorderötscherschutzhaus (16.10)
Höhenmeter: 1270 | Strecke: 19.7km | Reine Gehzeit: ca. 7 Stunden
Bisher bin ich den Rauen Kamm zwei Mal gegangen: Im Herbst 2014 mit Günter und Übernachtung am Ötscherschutzhaus, damals von Wienerbruck weg. Dann im Herbst 2023 mit Werner von Lackenhof weg als Tagestour. Dieses Mal fühlte ich mich trittsicher und erfahren genug, um den Rauen Kamm alleine zu gehen. Vom Wetter her gab es keinen Zeitdruck, nur das Wasser würde knapp werden. Rückblickend betrachtet hätte ich mindestens vier Liter mitnehmen sollen oder doch versuchen sollen, mit kleinerem Rucksack zu gehen. Aber es ist alles gut gegangen.
Irgendwie kam ich in der Nacht davor noch auf rund sieben Stunden unzusammenhängenden Schlaf, obwohl zwei Schnarcher im Lager waren (wir waren nur zu viert) und fühlte mich entsprechend fit genug. Zum Frühstück gab es Joghurtmüsli, zwei große Scheiben frisches Brot und Käse, Hummus und Marmelade. Außerdem nahm ich eine Eierspeis dazu. Bis zum Abendessen sollte das meine letzte Mahlzeit sein.
Kurz vorm Aufbruch fragte mich Hüttenwirt Tom noch, was ich vorhatte. Ich sei spät dran, meinte er, als ich ihm von meinen Plänen berichte. Ich bin gut in Form, wird sich schon ausgehen, meinte ich. Zunächst also angenehm im Schatten wieder den Graben hinaus zum Ötschergraben.
Ötscherbach bei der Abzweigung
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Gefressener Wegweiser
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Schleierfall, zwar nicht ausgetrocknet, aber dünner Wasserstrahl und voller Algen
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Der Steig führte danach als langsam ansteigende Querung in einen Seitengraben hinein, querte diesen und dann steil hinauf auf einen Waldrücken. Dann nurmehr flach ansteigend bis zur Forststraße.
vermutlich Steinschwärze durch Cyanobakterien (Blaualgen), mit gelbem Kalksinter
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Gemeindealpe (1626m) links, vorne links Kleines Eichhorn (970m), rechts Großes Eichhorn (1066m), darüber rechts Breimauer (1489m)
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Beim Jägerherz – rechts vom Baum zweigte der Steig zum Rauen Kamm ab
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Rückblick zum Jägerherz
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Nach einem kurzen Waldstück kam schon bald der geschlägerte Bereich, weswegen dieser Anstieg bis Ende Juli gesperrt war. Neben dem Verlust an Bäumen auch ein Verlust an Schatten. Die Sonne knallte schon ordentlich auf den Südhang. Hier traf ich ein junges Pärchen, sonst stieg von dieser Seite niemand mehr auf.
Links Amaißkogel (1255m), dahinter Göller (1766m), am Horizont blass Rax und Schneealm
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Steig erkennbar, aber noch nicht nachmarkiert
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Das freiliegende Hangstück war zum Glück nicht lang, bald verschwand der Steig wieder auf seiner ursprünglichen Route im dichten Wald. Hier merkte man, dass er längere Zeit nicht begangen werden konnte. Stellenweise war er schon recht zugewachsen. Da gehörte er wieder einmal ausgeschnitten. Es war dennoch erstaunlich, wie lange man im schattenspendenden Wald unterwegs sein konnte, bis etwa 1330m Höhe. Dann verlor sich der Steig allerdings in mehreren schlecht oder undeutlich markierten Abzweigungen.
zugewachsener Steig (Rückblick)
10.jpg
weiter oben wurde der Steig wieder deutlicher, zudem gab es blauweiße Markierungen
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Hochschwab-Blick:
Im Vordergrund Buchalm (1483m)
Ebenstein (2123m), Großer Griesstein (2023m), Hochstadl (1919m) und Fadenkamp (1804m), rechts Brandstein (2003m)
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Dann lagen die beeindruckenden Bänder aus Dachsteinkalk der Südwand vor mir:
Links der Bildmitte das „Vordach“ des Geldlochs (1446m), Teil des Ötscherhöhlensystems
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Beim Geldloch blies ein angenehm kalter Luftzug aus der Höhle heraus, was ich für ein paar Minuten ausnutzte. Seit 1963 ist die Höhle Naturdenkmal und seit 1982 „besonders geschützt“, darf also nur zu wissenschaftlichen Zwecken betreten werden. Bereits im Jahr 1592 gab es eine Höhlenexpedition unter Anordnung von Kaiser Rudolf II. Bis zum Jahr 2000 wuchs die vermessene Ganglänge der Höhle auf rund 10km an.
Eingang zum Geldloch
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