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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Ötscher-Überschreitung ab Vorderötscherschutzhaus, Y. Alpen (14.08.26)

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  • Ötscher-Überschreitung ab Vorderötscherschutzhaus, Y. Alpen (14.08.26)

    oetschertrack.jpg

    Wegführung: Vorderötscherschutzhaus (8.20) – Schleierfall (8.40) – Jägerherz (9.30) – Rauer Kamm (11.05) – Gipfel (12.40-13.00) – Ötscherschutzhaus (13.50) – Riffelsattel (14.05) – Spielbichler (14.45) – Vorderötscherschutzhaus (16.10)

    Höhenmeter: 1270 | Strecke: 19.7km | Reine Gehzeit: ca. 7 Stunden

    Bisher bin ich den Rauen Kamm zwei Mal gegangen: Im Herbst 2014 mit Günter und Übernachtung am Ötscherschutzhaus, damals von Wienerbruck weg. Dann im Herbst 2023 mit Werner von Lackenhof weg als Tagestour. Dieses Mal fühlte ich mich trittsicher und erfahren genug, um den Rauen Kamm alleine zu gehen. Vom Wetter her gab es keinen Zeitdruck, nur das Wasser würde knapp werden. Rückblickend betrachtet hätte ich mindestens vier Liter mitnehmen sollen oder doch versuchen sollen, mit kleinerem Rucksack zu gehen. Aber es ist alles gut gegangen.

    Irgendwie kam ich in der Nacht davor noch auf rund sieben Stunden unzusammenhängenden Schlaf, obwohl zwei Schnarcher im Lager waren (wir waren nur zu viert) und fühlte mich entsprechend fit genug. Zum Frühstück gab es Joghurtmüsli, zwei große Scheiben frisches Brot und Käse, Hummus und Marmelade. Außerdem nahm ich eine Eierspeis dazu. Bis zum Abendessen sollte das meine letzte Mahlzeit sein.

    Kurz vorm Aufbruch fragte mich Hüttenwirt Tom noch, was ich vorhatte. Ich sei spät dran, meinte er, als ich ihm von meinen Plänen berichte. Ich bin gut in Form, wird sich schon ausgehen, meinte ich. Zunächst also angenehm im Schatten wieder den Graben hinaus zum Ötschergraben.

    Ötscherbach bei der Abzweigung

    1.jpg

    Gefressener Wegweiser

    2.jpg

    Schleierfall, zwar nicht ausgetrocknet, aber dünner Wasserstrahl und voller Algen

    3.jpg

    Der Steig führte danach als langsam ansteigende Querung in einen Seitengraben hinein, querte diesen und dann steil hinauf auf einen Waldrücken. Dann nurmehr flach ansteigend bis zur Forststraße.

    vermutlich Steinschwärze durch Cyanobakterien (Blaualgen), mit gelbem Kalksinter

    4.jpg

    Gemeindealpe (1626m) links, vorne links Kleines Eichhorn (970m), rechts Großes Eichhorn (1066m), darüber rechts Breimauer (1489m)

    5.jpg

    Beim Jägerherz – rechts vom Baum zweigte der Steig zum Rauen Kamm ab

    6.jpg

    Rückblick zum Jägerherz

    7.jpg

    Nach einem kurzen Waldstück kam schon bald der geschlägerte Bereich, weswegen dieser Anstieg bis Ende Juli gesperrt war. Neben dem Verlust an Bäumen auch ein Verlust an Schatten. Die Sonne knallte schon ordentlich auf den Südhang. Hier traf ich ein junges Pärchen, sonst stieg von dieser Seite niemand mehr auf.

    Links Amaißkogel (1255m), dahinter Göller (1766m), am Horizont blass Rax und Schneealm

    8.jpg

    Steig erkennbar, aber noch nicht nachmarkiert

    9.jpg

    Das freiliegende Hangstück war zum Glück nicht lang, bald verschwand der Steig wieder auf seiner ursprünglichen Route im dichten Wald. Hier merkte man, dass er längere Zeit nicht begangen werden konnte. Stellenweise war er schon recht zugewachsen. Da gehörte er wieder einmal ausgeschnitten. Es war dennoch erstaunlich, wie lange man im schattenspendenden Wald unterwegs sein konnte, bis etwa 1330m Höhe. Dann verlor sich der Steig allerdings in mehreren schlecht oder undeutlich markierten Abzweigungen.

    zugewachsener Steig (Rückblick)

    10.jpg

    weiter oben wurde der Steig wieder deutlicher, zudem gab es blauweiße Markierungen

    11.jpg

    Hochschwab-Blick:

    Im Vordergrund Buchalm (1483m)

    Ebenstein (2123m), Großer Griesstein (2023m), Hochstadl (1919m) und Fadenkamp (1804m), rechts Brandstein (2003m)

    12.jpg

    Dann lagen die beeindruckenden Bänder aus Dachsteinkalk der Südwand vor mir:

    Links der Bildmitte das „Vordach“ des Geldlochs (1446m), Teil des Ötscherhöhlensystems

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    Beim Geldloch blies ein angenehm kalter Luftzug aus der Höhle heraus, was ich für ein paar Minuten ausnutzte. Seit 1963 ist die Höhle Naturdenkmal und seit 1982 „besonders geschützt“, darf also nur zu wissenschaftlichen Zwecken betreten werden. Bereits im Jahr 1592 gab es eine Höhlenexpedition unter Anordnung von Kaiser Rudolf II. Bis zum Jahr 2000 wuchs die vermessene Ganglänge der Höhle auf rund 10km an.

    Eingang zum Geldloch

    14.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    unterhalb der überhängenden Felswand entlang

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    Rückblick mit Hochschwab im Hintergrund

    16.jpg

    Die lange Querung war nicht schwierig, aber stellenweise mühsam mit Schutt. Die letzten Meter zum Kamm waren steil. Nach 2 Std. 45 Minuten erreichte ich schließlich den Einstieg in den Rauen Kamm.

    Links am Horizont Schöpfl (893m), langgestreckt Hinteralm mit Hochstaff und Reisalpe, spitz Türnitzer Höger und Unterberg daneben, der Schneeberg vom Wegweiser verdeckt, ganz rechts am Horizont blass Stuhleck

    17.jpg

    Ein letzter Blick auf meine Aufstiegsseite mit Veitsch und Gemeindealpe rechts.

    Im Vordergrund Ochsenkopf (1245m) mit dem teilweise bewaldeten Kamm

    18.jpg

    In den paar Minuten Pause, in denen ich mir vorsorglich ein Magnesium und Kohlenhydratgel reinhaute, blickte ich nach Norden auf erschreckend braune Landschaften:

    Blick ins Erlauftal mit Scheibbs und Purgstall dahinter, im Hintergrund demnach Mühl- und Waldviertel mit Ostrong-Anhöhen rechts

    19.jpg

    m Vordergrund rechts Brandmäuer (1277m), links dahinter Turmkogel (1130m), dahinter das Hügelland mit dem Frankenfelsberg im Pielachtal

    20.jpg

    Kremsmauer (1604m) und Falkenmauer (1569m) links, mittig Pfannstein (1423m), rechts Traunstein (1691m)

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    Die gute Sicht steigerte die Vorfreude auf den Gipfel, denn beim ersten Besuch 2014 hinderten hochnebelartige Wolken an der Fernsicht und 2023 waren es die kanadischen Waldbrände und ausgeprägte Sichttrübungen durch den Rauch.

    Rauer Kamm mit dem Ausstieg (noch nicht der Gipfel) rechts

    22.jpg

    Bei den ersten leichten Kletterstellen wurde ich von einer Trailrunnerin überholt. Neidisch schaute ich auf ihren leichten Rucksack. Bei dieser Hitze war das wohl am vernünftigsten, möglichst schnell mit wenig Gewicht die kraftraubenden Stellen hinter sich zu bringen. Andererseits könnte ich auch fünf Kilo abnehmen und hätte ebenfalls weniger Probleme.

    der Felszacken wurde unterhalb umgangen

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    Nachteil von einer Alleinbegehung: Es gab von mir keine Bilder, wie ich die Kletterstellen meisterte.

    Stoffseil im Riss, wer hier drübergehen wollte, man musste aber nicht

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    Rückblick – bis hierher verlief der Steig noch durchwegs nordseitig des Kamms

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    Die erste anspruchsvollere Stelle kam hier hinauf, aber ich erkannte intuitiv die besten Tritte und war mit vier Zügen oben.

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    Der mittlere Turm markiert den Übergang auf den schmalsten Kammabschnitt, wo er sich zum Grat verjüngt.

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    relativ direkt auf den zweiten Turm

    28.jpg

    Mariazell mit Wallfahrtskirche und 500 Meter langer Asphaltpiste (15/33) am Flugplatz (LOGM)

    29.jpg

    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Oben war schon der Ausstieg zu sehen. Zuvor folgte aber die Schlüsselstelle, hier im Vordergrund mit dem Metallkreuz auf dem ersten Felsen. Ich würde sie mit UIAA I+ bewerten, durch Trittstrifte wurde sie entschärft. Man braucht trotzdem etwas Kraft.

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      Rückblick auf den schmalsten Gratabschnitt, im Vordergrund Trittstift zum Anhalten

      31.jpg

      An einer Stelle wäre ich beinahe dem ausgetretenen Steig nach links gefolgt, der in einer Sackgasse endete. Dasselbe war mir bereits im Oktober 2014 passiert. Dieses Mal erkannte ich die Stelle aber rechtzeitig wieder.

      Als ich den Rauen Kamm mit Werner 2023 ging, hatten wir an einer ähnlichen Stelle kurz vor dem letzten Steilaufschwung zwei junge Frauen mit einem kleinen Hund vor uns, der sich schwertat, über die Kletterstellen zu kommen und dabei Steine lostrat, die in unsere Richtung flogen. Dieses Mal kamen mir zwei Männer mit einem Golden Retriever entgegen, und das auch noch bergab. Der Hund wirkte ängstlich und gestresst, weigerte sich weiterzugehen und setzte sich unterhalb von mir sogar kurz hin. Den Kamm bergab zu gehen wird allgemein schon nicht empfohlen, aber warum musste man das auch noch mit einem jungen Hund tun?

      gestresster junger Golden Retriever mit Geschirr, Herrchen mit Helm

      32.jpg

      letzte Genusskletterei vor dem Ausstieg

      33.jpg

      Die letzten Höhenmeter waren gar nicht so einfach, an einer Stelle musste ich erst etwas suchen, wie ich am besten drüberkam, meist gab es eine leichtere Variante als auf den ersten Blick erkennbar war.

      In dieser Perspektive erkannte man auch die extreme Trockenheit auf vielen Wiesen, sowie manche grüne Flächen etwa bei Annaberg, wo vielleicht ein, zwei Gewitter mehr durchgezogen waren.

      Beim Ausstieg mit Rückblick auf den Rauhen Kamm, die Hinteren Tormäuer und Schneeberg rechts hinten

      34.jpg

      Das letzte Stück zum Gipfel zog sich nun noch etwas, aber der Weg war einfach und die Aussicht bereits traumhaft.

      rechts Schneegrube, dahinter Taubenstein

      35.jpg

      Taubenstein mit verdorrten Voralpen im Hintergrund

      36.jpg

      bröselige Rinne hinab in die Wagnerritschen, gegenüber Feldwiesalm

      37.jpg

      am höchsten Punkt mit KT-Stein

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      Mit Blick auf meine schwindenden Wasservorräte wollte ich mich nicht allzu lange am Gipfel aufhalten, aber einige Zoomaufnahmen ergaben sich doch, ohne dass die zahlreichen fliegenden Ameisen das Objektiv beeinträchtigten.

      Dachsteinblick! Mit Großem Koppenkarstein (2863m), mit Schladminger Gletscher, und Hohem Dachstein (2995m), mit Hallstätter Gletscher, in 127km Entfernung.

      Im Vordergrund Voralpe mit Tanzboden und Stumpfmauer (1770m), links Großer und Kleiner Pyhrgas, rechts Warscheneck

      39.jpg

      Gesäuse, Schladminger Tauern und Haller Mauern:

      Im Vordergrund das Dürrenstein-Massiv mit dem Noten (1640m) als zweiten Gipfel von links mit der Felswand.

      Großer Buchstein und St. Gallener Spitze links, Hochwildstelle (2747m) und Höchstein (2543m) in Bildmitte, rechts Grabnerstein (1847m), Mittagskogel (2041m) und Natterriegel (2065m) und Hexenturm (2172m)

      40.jpg

      Gesamt-Panorama mit Dürrenstein im Vordergrund

      41.jpg

      Rottenmanner Tauern und Gesäuseblick mit flachen Quellwolken:

      v.l.n.r.: Dreistecken (2382m), Tamischbachturm (2035m), Hochhaide (2363m), Admonter Reichenstein (2251m), Sparafeld (2247m) und Riffel (2106m)

      42.jpg

      Großer Buchstein in Bildmitte, links Großer Knallstein (2599m) in den Schladminger Tauern

      43.jpg

      Hochschwab, westliche Ybbstaler Alpen und Eisenerzer Alpen

      Trenchtling ganz links (2081m), Hinterer Polster, davor Riegerin, Ebenstein, Großer Griesstein, davor Hochstadl, rechts hinten Gößeck und Eisenerzer Reichenstein

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      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Totes Gebirge und Oberösterreichische Voralpen

        Spitzmauer (2446m), Temlberg (2331m), Brotfall und Großer Priel (2515m), davor Großer Größtenberg (1724m)

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        Haller Mauern und Grimming:

        Hexenturm, ganz rechts Scheiblingstein, mittig blasser Schartenspitze (2328m) und Grimming (2351m)

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        Hochschwab und Seckauer Tauern

        Brandstein vorne, links Hohe Lins (2028m), hinten links Schwaigerhöhe (2214m), rechts Seckauer Zinken (2397m)

        47.jpg

        Ennstaler Alpen, Rottenmanner Tauern, Wölzer Tauern

        Sonntagskogel links (2229m), Leobner (2036m), Geierkogel (2231m), Lugauer (2217m), rechts blass hinten Steineck (2260m), ganz rechts Bruderkogel (2299m)

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        über den Dürrenstein hinweg: Hochzinödl links, Hochtor und Großer Ödstein, Planspitze und Sonntagskarspitze und Dreistecken

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        Panorama mit Hochschwab und Dürrenstein

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        Gipfelkreuz

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        Neugierig war ich schon, ob ich zwischen Haller Mauern und Schladminger Tauern noch die Hohen Tauern erahnen konnte. Leider war es dazu im Westen zu dunstig, wo sich auch Quellwolken bildeten.

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        mit den Gradationskurven herumgespielt wurde der Gipfel bei maximaler Fernsicht sichtbar

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        Der Beweis war erbracht: Bei klaren Sichtverhältnissen, etwa in der kalten Jahreszeit oder früh am Morgen, konnte man bis zur Goldberggruppe in den Hohen Tauern schauen. Vom Noten am Dürrenstein sah man den Hocharn ebenfalls in 180km Entfernung.
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        • #5
          Rückblick zum Gipfel, rechts hinten Schneeberg

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          erahnbare Ötschergräben

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          Dürrenstein mit ebenfalls dürstender Herrenalm

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          Für den Abstieg zum Ötscherschutzhaus wählte ich den den direkten Abstieg über die Latschen. Holprig mit vielen Wurzeln, teilweise Schutt und Steinen waren alle Weg hinab. Überhaupt fand ich das den mühsamsten Abschnitt, da es ewig dauerte, bis man endlich tieferkam.

          Ötscher“schutz“haus

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          Zu den Öffnungszeiten habe ich mich bereits im Beitrag davor ausgelassen. Ich hoffte vergebens, eine Tränke mit kalten Getränken vorzufinden. Vor dem Haus saßen ein paar, meist junge Wanderer im Schatten und verzehrten ihre mitgebrachte Jause. Die meisten waren offenbar über die Skipiste aufgestiegen. Nach ein paar Minuten ging ich weiter zum ….

          Riffelsattel (1283m)

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          Ab hier betrat ich Neuland. 2014 sind wir weiter zum Kleinen Ötscher und dann über die Feldwiesalm zur Gemeindealpe. 2023 stiegen wir rechts steil die Skipiste ab. Dieses Mal wandte ich mich nach links.

          erodierter Steig auf den ersten Metern, konnte über die Wiese umgangen werden

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          Nach den ersten rutschigen Metern auf dem Wiesenhang setzte sich der Steig bald im Wald fort, wo er in unzähligen Kehren steil bergab führte. Problemlos zu gehen, auch dank der Aufräumarbeiten. Hier lag vom September-2024-Ereignis noch vieles kreuz und quer, aber der Weg selbst war ausgeschnitten.

          vom damaligen Starkregen und Sturm umgefallene Eiche, inzwischen eingetrocknetn - Symboldbild für die Klimakrise - Hochwasser und Dürre in schneller Abfolge

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          ehemaliger Gasthof Spielbichler, seit mindestens 1830 betrieben, 1954 geschlossen (alte Ansichtskarte von 1941)

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          Großer Eichhorn und Gemeindealpe dahinter

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          Nach der Forstwegkehre schloss sich meine Runde wieder. Nun freute ich mich auf den schattigen Graben. Bei der ersten wasserführenden Stelle kühlte ich erstmal meinen Kopf mit dem nassen Buff. Weiter gings am Schleierfall vorbei zu den Ötschergräben. Ich hatte nun schon richtigen Durst. Im Aufstieg trank ich dann doch ein paar Schlucke aus dem Greimelbach, auch wenn sich weiter oben die Kuhweide befand. Aber die meiste Zeit waren die Kühe ohnehin im schattigen Wald und kamen nur zum Trinken auf die Weide.

          Ziemlich geschafft, aber glücklich erreichte ich das Vorderötscherschutzhaus. Die Wirtsleut wollten gerade ihre Pause einlegen, aber ich bestellte vorher „auf Vorrat“ gleich zwei Skiwasser und ein Bier. Tom, der Hüttenwirt, wunderte sich, dass ich schon wieder zurück war, aber ich sagte ja, ich sei schnell unterwegs. Wenn auch unfreiwillig, mit geöffnetem Ötscherschutzhaus oder Getränken hätte es ein bis zwei Stunden später auch noch gereicht.

          Bääääääh!

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          65.jpg

          Wie am Vorabend kamen die Kühe aus dem Wald getrabt, angeführt von der Leitkuh mit der großen Glocke. Die jüngeren Kälber machten Bocksprünge wie junge Hunde. Beim Bottich tranken sie alle gemeinsam und gingen anschließend zurück in den Wald.

          Hirschbraten – Lob an Koch Tom

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          Insgesamt konnte ich sehr zufrieden sein. Ich hab mich kein einziges Mal unsicher gefühlt am Rauen Kamm, nur ein leichterer (kleinerer) Rucksack wäre von Vorteil gewesen. Am Folgetag dann die nächste Überschreitung über die Gemeindealpe nach Mitterbach am Erlaufsee.

          Lg, Felix
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