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Stift Göttweig im Anstieg zu den Mammutbäumen
Wegführung: Paudorf Hst. – Mammutbäume – Waxenberg – Klein-Wien – Predigtstuhl-Aussichtsplatz – Stift Göttweig – Aigen – Zellergraben – Furth-Palt Bahnhof
Höhenmeter: 650 | Strecke: 17,4km | Reine Gehzeit: | Viecher: 1 Smaragdeidechse, 2 Eichkatzln, Katze, Turmfalke
Nach mehreren Anläufen hat es endlich geklappt mit dieser Variante unter Einbezug mehrer Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Mein Gesamtfazit: Im Herbst wahrscheinlich noch ein wenig schöner mit der Laubfärbung und Fernsicht zu den Alpen. Zudem blühte recht wenig Interessantes für meine Augen am Boden. Abgesehen davon kam ich aber auf meine Kosten.
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Der Triebwagen von St. Pölten Richtung Horn war „aufgrund eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit“ ein alter 5047er mit hohem Einstieg und zudem nur ein Garnitur, die entsprechend überfüllt war. Die Durchsagen waren so leise, dass ich sicherheitshalber den Track mitlaufen ließ, um zu wissen, wo ich aussteigen musste.
Paudorf mit Predigtstuhl rechts verdeckt
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In Paudorf angekommen ging ich nicht neben den Gleisen, sondern durch den Ort, denn ich hoffte auf …
… eine Katzen-Sichtung
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Frühlingsplatterbse in markanten Farben
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Der direkte Anstieg ohne Forstwegkehren war offenbar durch das Unwetter von 2024 zerstört worden, jedenfalls sah ich nur den Forstweganstieg.
Stift Göttweig und Predigtstuhl rechts
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Wenig später erreichte ich das gut ausgeschilderte Gelände rund um die Mammutbäume.
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Hochkant passten sie kaum aufs Bild
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Etwas zur Geschichte der Mammutbäume: Sie wurden im Jahr 1880 angepflanzt und in der Größe handelt es sich um einen einmaligen Bestand in Österreich. Auch Bäume von anderen Kontinenten befinden sich im Adalbert-Dungel-Park, aber die alten Holzschilder sind teilweise schon sehr verblichen und die Wege schon etwas verwachsen.
Eine alte Taferl besagte:
„Adalbert-Wellingtonien“ – Zur Erinnerung an Plen. Tit. R.R. Herrn Praelat Adalbert Dungel, welcher als Waldmister des Stiftes Göttweig vom 1. Juli 1877 – 29. Sept. 1886 den Samen der „Wellingtonia gigantea“ dieser Umgebung im Jahr 1880m die Erde legte. In dankbarer Huldigung das Waldamit Göttweig im Jahre 1903.
Auch der Weiterweg zum Waxenberg war ausgeschildert, aber gehörte zum eintönigsten Forstweghatscher sei langem:
Frisch aufgeschütete Sandstraße über Kilometer hinweg
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Entsprechend froh war ich über den abwechslungsreicheren Aufstieg am Waxenberg-Rücken
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Gipfelkreuz mit Stift Göttweig
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Ich setzte mich auf das Gipfelbankerl, um zu jausnen und mich umzuziehen. Von hinten sprach mich plötzlich eine Bergläuferin an „Hallo!“ – Ich erschrak merklich und sie entschuldigte sich, aber ich hatte einfach nicht damit gerechnet, nachdem ich am ganzen Weg niemand begegnet war. Sie verschwand gleich wieder und ich kramte weiter im Rucksack herum. Plötzlich sprach mich schräg von vorne ein Wanderer an, der über den unmarkierten Steig am Rücken aufgestiegen war. Ich erschrak erneut und auch er entschuldigte sich gleich. Manchmal hat man eben einen Lauf …
Stift Göttweig im Sonnenlicht
12.jpg
Die Anlage war, anders als es der erste Eindruck vermuten ließ, keineswegs durchwegs im Barock erbaut worden. Das Langhaus hatte romanische und gotische Ursprünge – zu sehen außerdem der westliche, ältere Flügel, auch „Burg“ genannt, aber das sollte ich mir später noch aus der Nähe ansehen.
Tullnerfeld und Manhartsberg (537m)-Höhenzug links
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Für den Abstieg folgte ich zunächst dem Wanderer – die ersten hundert Höhenmeter waren sausteil und die Erde ziemlich trocken. Er ging geradeaus weiter, ich bog bei einem Steinmann nach links ab.
Rückblick auf den lockeren Mischwald am steilen Osthang
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Stift Göttweig im Anstieg zu den Mammutbäumen
Wegführung: Paudorf Hst. – Mammutbäume – Waxenberg – Klein-Wien – Predigtstuhl-Aussichtsplatz – Stift Göttweig – Aigen – Zellergraben – Furth-Palt Bahnhof
Höhenmeter: 650 | Strecke: 17,4km | Reine Gehzeit: | Viecher: 1 Smaragdeidechse, 2 Eichkatzln, Katze, Turmfalke
Nach mehreren Anläufen hat es endlich geklappt mit dieser Variante unter Einbezug mehrer Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Mein Gesamtfazit: Im Herbst wahrscheinlich noch ein wenig schöner mit der Laubfärbung und Fernsicht zu den Alpen. Zudem blühte recht wenig Interessantes für meine Augen am Boden. Abgesehen davon kam ich aber auf meine Kosten.
track-220426-17k4-650hm.jpg
Der Triebwagen von St. Pölten Richtung Horn war „aufgrund eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit“ ein alter 5047er mit hohem Einstieg und zudem nur ein Garnitur, die entsprechend überfüllt war. Die Durchsagen waren so leise, dass ich sicherheitshalber den Track mitlaufen ließ, um zu wissen, wo ich aussteigen musste.
Paudorf mit Predigtstuhl rechts verdeckt
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In Paudorf angekommen ging ich nicht neben den Gleisen, sondern durch den Ort, denn ich hoffte auf …
… eine Katzen-Sichtung
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Frühlingsplatterbse in markanten Farben
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Der direkte Anstieg ohne Forstwegkehren war offenbar durch das Unwetter von 2024 zerstört worden, jedenfalls sah ich nur den Forstweganstieg.
Stift Göttweig und Predigtstuhl rechts
4.jpg
Wenig später erreichte ich das gut ausgeschilderte Gelände rund um die Mammutbäume.
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Hochkant passten sie kaum aufs Bild
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Etwas zur Geschichte der Mammutbäume: Sie wurden im Jahr 1880 angepflanzt und in der Größe handelt es sich um einen einmaligen Bestand in Österreich. Auch Bäume von anderen Kontinenten befinden sich im Adalbert-Dungel-Park, aber die alten Holzschilder sind teilweise schon sehr verblichen und die Wege schon etwas verwachsen.
Eine alte Taferl besagte:
„Adalbert-Wellingtonien“ – Zur Erinnerung an Plen. Tit. R.R. Herrn Praelat Adalbert Dungel, welcher als Waldmister des Stiftes Göttweig vom 1. Juli 1877 – 29. Sept. 1886 den Samen der „Wellingtonia gigantea“ dieser Umgebung im Jahr 1880m die Erde legte. In dankbarer Huldigung das Waldamit Göttweig im Jahre 1903.
Auch der Weiterweg zum Waxenberg war ausgeschildert, aber gehörte zum eintönigsten Forstweghatscher sei langem:
Frisch aufgeschütete Sandstraße über Kilometer hinweg
9.jpg
Entsprechend froh war ich über den abwechslungsreicheren Aufstieg am Waxenberg-Rücken
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Gipfelkreuz mit Stift Göttweig
11.jpg
Ich setzte mich auf das Gipfelbankerl, um zu jausnen und mich umzuziehen. Von hinten sprach mich plötzlich eine Bergläuferin an „Hallo!“ – Ich erschrak merklich und sie entschuldigte sich, aber ich hatte einfach nicht damit gerechnet, nachdem ich am ganzen Weg niemand begegnet war. Sie verschwand gleich wieder und ich kramte weiter im Rucksack herum. Plötzlich sprach mich schräg von vorne ein Wanderer an, der über den unmarkierten Steig am Rücken aufgestiegen war. Ich erschrak erneut und auch er entschuldigte sich gleich. Manchmal hat man eben einen Lauf …
Stift Göttweig im Sonnenlicht
12.jpg
Die Anlage war, anders als es der erste Eindruck vermuten ließ, keineswegs durchwegs im Barock erbaut worden. Das Langhaus hatte romanische und gotische Ursprünge – zu sehen außerdem der westliche, ältere Flügel, auch „Burg“ genannt, aber das sollte ich mir später noch aus der Nähe ansehen.
Tullnerfeld und Manhartsberg (537m)-Höhenzug links
13.jpg
Für den Abstieg folgte ich zunächst dem Wanderer – die ersten hundert Höhenmeter waren sausteil und die Erde ziemlich trocken. Er ging geradeaus weiter, ich bog bei einem Steinmann nach links ab.
Rückblick auf den lockeren Mischwald am steilen Osthang
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