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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
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Hohe-Tauern-Blick ab Oberlandhütte, Kitzbüheler Alpen (25.10.26)

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  • Hohe-Tauern-Blick ab Oberlandhütte, Kitzbüheler Alpen (25.10.26)

    klooalm251026track.jpg

    Wegführung: Oberlandhütte – Klooalm – Stadlbergalm – Kamm (1880m) – Kesselbodenalm – Klooalm (Einkehr) – Oberlandhütte | 880hm, 16.2km

    Zweiter Tag der geführten Alpenvereinstouren ab Oberlandhütte, der im Zeichen eines durchziehenden Orkantiefs stand. Wir waren dabei auf die Butterseite gefallen, auch wenn es zuerst nicht danach aussah. Die Globalmodelle schmierten den Niederschlag der Warmfront und im Warmsektor über die Kitzbüheler Alpen – das hätte einen regnerischen Tag bedeutet.

    Nach den Lokalmodellen hingegen nur unergiebige Niederschläge tagsüber, höchstens ein Liter pro Quadratmeter – sie sind aufgrund der höheren Auflösung der Topographie besser in der Lage, föhnige Effekte einzurechnen. Im Hochgebirge herrschte zwar stürmischer Westwind mit Orkanböen, über den Alpenhauptkamm wehte hingegen seichter Südföhn. Die Druckdifferenz von Südtirol bis Oberbayern betrug rund 10hPa – durch den starken Druckfall an der Alpennordseite ergab sich die Südströmung unterhalb Kammniveau und dadurch Föhn, der den Hauptniederschlag lange vom Spertental fernhielt. Daher hatten wir tagsüber brauchbare Tourenbedingungen mit eigentlich guter Fernsicht.

    Einziger Wermutstropfen war das starke Tauwetter: Am Hahnenkamm (1794m) stieg die Temperatur von -3°C am Samstagabend auf +9°C am Sonntagmittag. Entsprechend nass war der tauende Schnee und mein rechter Wanderschuh, dessen Imprägnierung versagte.

    Auflockerungen über dem Spertental am Sonntag, 09 Uhr MESZ

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    Csaba fütterte der Kuh geschnittene Äpfel und kraulte sie dabei, was sie sichtlich genoss

    2.jpg

    Wir folgten wie am Vortag dem Wanderweg in den Oberen Grund, gingen aber bis zur Jausenstation Klooalm weiter.

    stark verrosteter zylindrischer Tank, entweder für Öl, Diesel oder Löschwasser

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    steiler Aufstieg zur Stadlbergalm, anfangs noch schneefrei

    4.jpg

    Gegenüber unsere Tour vom Folgetag: Über den markierten Südanstieg aufs Brechhorn, dann Querung der Südostflanke teils weglos, teils am Jagdsteig und wegloser Abstieg über den freien schneebedeckten Hang links bis zu einem Jagdhaus – ab dort dem Forstweg bis ins Tal folgend.

    Brechhorn (2032m), Fleiding (1892m) und Gampenkogel (1957m)

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    Bei der Stadlbergalm (1630m) begann der Schnee und die Ziegen schauten neugierig

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    Wir blieben auf dem Forstweg, um dem Gatsch möglichst lange auszuweichen.

    Blick zum inzwischen schneefreien Gaisberg (1770m), links Hohe Salve (1828m) und das Trainsjoch (1708m) in den Brandenberger Alpen blass dazwischen

    8.jpg

    Der Blick nach Südwesten zeigte, dass am Talschluss unterhalb des Stangenjochs (1713m) der föhnige Südwind noch nicht gegriffen hatte – die Bäume waren dort noch schneebedeckt. Im Vordergrund am Osthang des Rettensteinjochs war der Schnee auf gleicher Höhe hingegen schon von den Bäumen abgefallen. Außerdem täuschte die Perspektive, denn zwischen Stangenhoch und Wildkogel befindet sich ein tiefer Einschnitt, das Mühlbachtal (1300m).

    dick verschneiter Talschluss am Oberen Grund, dahinter Wildkogel (2224m) mit Skigebiet-Bergstation und Bergrestaurant rechts, dahinter Foißkarkopf (3029m) und Hütteltalkopf (2962m) in der Venedigergruppe (Oberpinzgau).

    9.jpg

    Dann erreichten wir an der flachen Scharte vor dem Südkamm des Schwarzkogels den zunächst breiten Kamm

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    Der Wind hielt sich heroben in Grenzen, der Südföhn war hier nicht stark ausgeprägt – gerade ausreichend, um die Regenwolken länger von uns fernzuhalten. Zeitweise regnete es leicht, aber unangenehmer war (für mich) ohnehin der feuchte und rutschige Schnee.

    Blick nach Osten zum Gamshag (2178m, mittig) und zum markanten Geißstein (2363m) rechts

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    Geißstein, die Scharte links heißt Schlaberstatt (2048m)

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    Loferer und Leoganger Steinberge im Hintergrund, links hinten Chiemgauer Alpen

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    Loferer Steinberge mit Rothorn, Mitterhorn – davor Karstein (1922m), Reifhorn und Großes Ochsenhorn (2511m)

    14.jpg
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Exilfranke; vor 2 Tagen.
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Leoganger Steinberge mit Birnhorn (2634m) rechts, vorne rechts Bischof (2127m)

    15.jpg

    Die Niederschläge blieben die meiste Zeit nördlich des Inntals bzw. des Kaisergebirges.

    Rückblick auf die steile Flanke des Schwarzkogels (2030m)

    16.jpg

    Der Kamm blieb nicht breit, sondern wurde nach Süden hin vorübergehend schmaler mit einer 30 Meter hohen Kante nach Westen hin, mit einigen Lacken dazwischen.

    erstaunlich felsiger Kammverlauf, föhnige Auflockerungen Richtung Alpenhauptkamm

    17.jpg

    ein wenig unübersichtliches Gelände, im Zweifelsfall immer am Kamm bleiben

    18.jpg

    über dem Gaisberg rechts schaute klar der markante Spitz des Wendelsteins (1838m,45km) drüber, links davon Unterberger Joch (1828m)

    19.jpg

    Dank der föhnigen Auflockerungen zeigten sich im Süden namhafte 3000er:

    Reichenspitze (3303m) in Bildmitte, rechts Wildkarspitze (3073m), Wildgerlosspitze (3280m) und Schneekarspitze (3209m), ganz rechts vorne Frühmesser (2233m)

    20.jpg

    Oberer Grund zwischen Kleinem und Großem Rettenstein

    21.jpg

    Alte Bekannte im Nordosten: Eine meiner wenigen Touren in den Chiemgauer Alpen führte mich auf das Sonntagshorn (16. Oktober 2018).

    Steinplatte (1869m) links, rechts dahinter im Regen Vorderlahnerkopf (1909m) und Sonntagshorn (1961m), im Vordergrund mit der schneebedeckten Schneid Pfeiferkogel (1669m)

    22.jpg

    Links Großes Ochsenhorn, im Regen rechts Wagendrischelhorn (2252m) und Stadelhorn (2286m), beides markante Gipfel der Reiter Alm (Berchtesgadener Alpen)

    23.jpg

    Glocknergruppe: Links Großes Wiesbachhorn (3564m), Hocheiser (3206m), rechts knapp in Wolken Hohe Riffl (3338m)

    24.jpg

    Granatspitzgruppe v.l.n.r.: Stubacher Sonnblick (3088m), Kalser Bärenkopf (3079m), Großer Landeggkopf (2900m), spitz Pihapper (2513m), Hörndl (2852m), Stubenkogel (2535m) und dahinter Hochgasser (2922m)

    25.jpg

    Venedigergruppe: links Abretter (2979m), rechts Lienzinger (2947m) vor Blessachkopf (3050m)

    26.jpg

    Venedigergruppe: Schlieferspitze (3290m) bis Weiglklarkopf (3009m) mit den nordostseitigen Gletschern: Großes und Kleines Jaidbachkees, Weiglkarkees; rechts Vorderkopf (3024m) und Foißkarkopf (3029m)

    27.jpg

    Beinahe wurden wir noch mit einem Blick auf den Großglockner belohnt – viel fehlte nicht:

    Hohe Riffl weiterhin hartnäckig in Wolken, vorne Kleiner Schrotkopf (2784m) und Schrotkopf (2776m), mittig Großglockner in Wolken, Hofmannspitze (3722m) knapp draußen, Hohe Fürleg (2947m) und Stubacher Sonnblick ganz rechts

    28.jpg

    nochmal Reichenspitze mit Gabler (spitz) links daneben

    29.jpg

    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Lacke mit Kleinem und Großem Rettenstein

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      Der Kamm war ähnlich felsig wie die Spießnägel, der Abstieg nach Norden dafür etwas sanfter mit vielen kleinen Lacken vor allem westseitig.

      31.jpg

      anfangs noch am markierten Steig

      32.jpg

      Im Abstieg merkte ich mein suboptimales Schuhwerk dann deutlich, speziell bei längeren Querungen mit der nassen Schneeauflage, wo ich immer wieder wegrutschte. Eine vollversteifte Sohle wäre hier besser gewesen, ebenso der zweite Wanderstock, den ich im Zimmer gelassen hatte (am Folgetag nahm ich dann beide Stöcke).

      ein wenig Farbe im Einheitsgrau, rechts Schwarzkogel

      33.jpg

      Der Steig verlief immer wieder in schmalen Gräben, die aufgrund des starken Tauwetters mit Wasser gefüllt waren, teils ronn ein Schmelzwasserbach. Im weiteren Abstieg verloren wir schließlich die Markierung, bis wir bei einem eng eingeschnittenen und stark erodierten Graben anstanden.

      Abstieg durch den Graben, unten war schon der markierte Steig sichtbar

      34.jpg

      Es brauchte für mich kurz etwas Überwindung, als ich sah, wie der Schutt unter dem Gewicht der Mitgeher nachgab und sie mitrutschten, wie ein kleiner Murenabgang. Bald fand ich aber meine Trittsicherheit wieder. Zurück bei der Stadelbergalm wählten wir nun die lange Variante über den nur langsam an Höhe verlierenden Forstweg ins Tal – der war immerhin nicht gatschig und meine Füße konnten wieder trocknen, bis wir unten waren.

      bei leichtem Regen übers Bachbett der Oberen-Grund-Ache

      35.jpg

      Für rund eine Stunde kehrten wir in der Klooalm ein, wo wir ein Séparée für uns alleine hatten. Csaba schnappte mir leider vor der Nase den letzten „sauren Tiroler Graukas“ weg, seufz, aber der Käseteller war auch sehr abwechslungsreich und schmackhaft.

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      Unweit der Klooalm befindet sich der Kloograben. Bekannt in der Region ist jedenfalls ein gleichnamiger Bauernhof (Kloohof). Der Nachname Kloo ist speziell in Bayern weit verbreitet. Manche vermuten, dass Kloo von Klauen für Hufe kam und es sich um die ersten Rinderzüchter im bayrischen Alpenraum handelte. Meine erste Theorie muss ich damit begraben, weil die AMAP bis 1930 von der Kloalm spricht und erst seit 1960 von der Klooalm. Es kann sich um eine Vereinheitlichung der Schreibweise handeln, nicht notwendigerweise um eine Umbenennung.

      Almrausch und Herbstlaub

      37.jpg

      lulu geißlein

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      zurück bei der Oberlandhütte

      39.jpg

      Die Entwicklung des Orkantiefs war nicht nur vom Erdboden aus betrachtet sehenswert, sondern aus dem Weltall ebenfalls beeindruckend:

      (zur vergrößerung bitte anklicken)

      RGB-Luftmassen-Satellitenbild vom Samstag, 24.10., 23.50 Uhr MESZ, Sonntag, 25.10., 11:50 Uhr MEZ und 19 Uhr MEZ (Quelle: kachelmannwetter.com)

      rgb-sequenz-orkantief251026.jpg

      Zum besseren Verständnis habe ich die ungefähre Lage der Fronten eingezeichnet (Warm, Kalt- und Okklusionsfront). Dabei wird ersichtlich, dass die Höhenkaltluft die Bodenkaltfront überrannt und die hohe Bewölkung „entfernt“ hat – man spricht hier von einer sogenannten „split front“, die meisten mit markanten konvektiven Wettererscheinungen einhergeht (Schauer und Gewitter).

      Dabei manifestierte sich ein schmales Starkregenband innerhalb der Kaltfront, gut sichtbar im Radarbild:

      Radarbild vom Sonntag, 25.10.26, 16.05 Uhr MEZ (Quelle: kachelmannwetter.com)

      radarbild251026-1605.jpg

      Uns erreichte das Starkregenband während dem Abendessen, als es leider schon finster war. Ich kämpfte ziemlich mit dem Wiener Schnitzel (knusprige Panier müssen die Deutschen noch üben), als Nachtisch gab es ein Jollyeis auf einem Teller, was für gewisse Erheiterung sorgte. Alternative ein Apfel. In der Nacht zogen noch einzelne Regenschauer durch, die aber kaum Neuschnee brachten.

      Lg, Felix

      http://www.wetteran.de

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