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Track COROS PACE 4 auf OTM, blau die letzte Etappe von der Gamsalm zur Unterkunft
Wegführung: Kals (Ort, 8.05) – 2B – Kals-Matreier Törlhaus (10.25-10.55) – Kalser Höhe (2434m, 11.25) – Ganotzkogel (2520m, 11.45) – Ghf. Glocknerblick (13.00) – Gamsalm (Großdorf, 14.15-16.55) – Kals (17.20) | 1280hm, 16.2km | ca. 6 Stunden Gehzeit
Der Vortag brachte zwar eine längere Gehstrecke, aber wenig Höhenmeter und ich hatte den ganzen Nachmittag zum Ausruhen. Entsprechend war wieder Motivation gegeben, eine größere Tagestour zu gehen. Ich wollte aber einmal nicht Bus fahren, sondern länger frühstücken und ungebunden sein von öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Seilbahn aufs Cimaross fuhr leider erst ab 9 Uhr – viel zu spät bei dieser Hitze und Gewitterneigung. Unklar blieb, ob ich bei der Bergstation ein Ticket lösen konnte. Diese Information war im Netz nicht auffindbar. Ich wollte aber spontan bleiben und mich nicht beim Weggehen festlegen müssen. Letztendlich hab ich die ganze Runde dann ohne Seilbahn gemacht.
Ich startete also gut gestärkt kurz nach acht und überquerte zuerst den Kalser Bach im Graben.
Kendlspitze, Ganimitz, Luckenkogel, Bretterspitze, rechts Georgskirche
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Ganimitz(kopf) von slowenisch kamenica = Steinberg
Dann links die Wiese hinauf, am Gasthof Tembler vorbei. In einem früheren Wanderbericht war der Steig zur Gornalm (Mittelstation) nicht mehr markiert, ich ging gleich den 02B zum Törlhaus weiter.
Im Südwesten sah man noch den winzigen Rest vom Schoberkees unterhalb des Schobertörls (2898m).
Blick nach Südosten zum Ganot (3102m), Debantgrat (3055m), Kleinschober (3119m) und Hochschober (3242m)
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Ich alleine durch die Kuhweide. Die Kühe bimmelten weiter oberhalb und waren erst nicht sichtbar. Umgehen keine Möglichkeit. Ich überlegte ein paar Minuten, ging dann aber langsam weiter und hoffte, dass ich sie nicht erschrecken musste. Es waren dann zwei friedliche Jungstiere am Nähesten, die kurz aufschauten und weitergrasten.
Schlüsselstelle
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Nach einigen steilen Kehren im schattigen Wald folgte eine längere, durchaus exponierte Querung oberhalb des Raseckbachs. Davor noch die idyllisch gelegene hölzerne Kapelle:
Poppbichl-Kapelle (von slowenisch podpolje = Unterfeld)
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Wer aufmerksam in die Umgebung schaut, sieht auch die Raritäten der Botanik. Jedenfalls sah ich erstmals einen Blauen Eisenhut in weiß.
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Danach folgt ein schöner Riedel, den es in zahlreichen Kehren hinaufgeht.
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Proteinfrühstück für die Königin
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Kals-Matreier-Törlhaus in Sichtweite
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Blick zurück auf Kals und meine Aufstiegsseite
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Kurz darauf stand ich beim Törl und genoss zuerst den Blick ins Virgental mit der Lasörlinggruppe links und Venedigergruppe rechts.
Matreier Seite mit Virgental
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Bei der Hütte waren nur ein paar Mountainbiker und eine englischsprechende Frau, die in einem Buch gelesen hat. Ich setzte mich in die Sonne und gönnte mir einen Apfelstrudel als zweites Frühstück. Es dauerte nicht lange, bis von der Adlerlounge her der nächste Schwung Seilbahntouristen kam und die Ruhe war bald vorbei. Fast bereute ich es, nicht die Seilbahnvariante genommen zu haben, denn das Törlhaus war wirklich sehr idyllisch gelegen. Nach einer halben Stunde brach ich auf.
Rechts der Ursprungsbau aus dem Jahr 1876
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Von links nach rechts: Hohes Aderl (3506m), Rainerhorn (3559m), Großvenediger (3657m, evtl. knapp verdeckt), Schwarze Wand (3503m) und mit dem ausgedehnten Schlatenkees Kleinvenediger (3468m), in Wolken Kristallwand (3310m).
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Gorner und Rotenkogel, die Hütte durch die Scharte verdeckt
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Die erste Erhebung am Kamm war schnell bestiegen. Richtung Osten war der Ganotzkogel auch nicht mehr fern, das sollte sich trotz zunehmender Quellbewölkung noch ausgehen. Die Blauspitze hatte ich gar nicht erst in Erwägung gezogen.
auf der Kalser Höhe, unten das Thörlhaus – rechts Blauspitze
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Track COROS PACE 4 auf OTM, blau die letzte Etappe von der Gamsalm zur Unterkunft
Wegführung: Kals (Ort, 8.05) – 2B – Kals-Matreier Törlhaus (10.25-10.55) – Kalser Höhe (2434m, 11.25) – Ganotzkogel (2520m, 11.45) – Ghf. Glocknerblick (13.00) – Gamsalm (Großdorf, 14.15-16.55) – Kals (17.20) | 1280hm, 16.2km | ca. 6 Stunden Gehzeit
Der Vortag brachte zwar eine längere Gehstrecke, aber wenig Höhenmeter und ich hatte den ganzen Nachmittag zum Ausruhen. Entsprechend war wieder Motivation gegeben, eine größere Tagestour zu gehen. Ich wollte aber einmal nicht Bus fahren, sondern länger frühstücken und ungebunden sein von öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Seilbahn aufs Cimaross fuhr leider erst ab 9 Uhr – viel zu spät bei dieser Hitze und Gewitterneigung. Unklar blieb, ob ich bei der Bergstation ein Ticket lösen konnte. Diese Information war im Netz nicht auffindbar. Ich wollte aber spontan bleiben und mich nicht beim Weggehen festlegen müssen. Letztendlich hab ich die ganze Runde dann ohne Seilbahn gemacht.
Ich startete also gut gestärkt kurz nach acht und überquerte zuerst den Kalser Bach im Graben.
Kendlspitze, Ganimitz, Luckenkogel, Bretterspitze, rechts Georgskirche
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Ganimitz(kopf) von slowenisch kamenica = Steinberg
Dann links die Wiese hinauf, am Gasthof Tembler vorbei. In einem früheren Wanderbericht war der Steig zur Gornalm (Mittelstation) nicht mehr markiert, ich ging gleich den 02B zum Törlhaus weiter.
Im Südwesten sah man noch den winzigen Rest vom Schoberkees unterhalb des Schobertörls (2898m).
Blick nach Südosten zum Ganot (3102m), Debantgrat (3055m), Kleinschober (3119m) und Hochschober (3242m)
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Ich alleine durch die Kuhweide. Die Kühe bimmelten weiter oberhalb und waren erst nicht sichtbar. Umgehen keine Möglichkeit. Ich überlegte ein paar Minuten, ging dann aber langsam weiter und hoffte, dass ich sie nicht erschrecken musste. Es waren dann zwei friedliche Jungstiere am Nähesten, die kurz aufschauten und weitergrasten.
Schlüsselstelle
3.jpg
Nach einigen steilen Kehren im schattigen Wald folgte eine längere, durchaus exponierte Querung oberhalb des Raseckbachs. Davor noch die idyllisch gelegene hölzerne Kapelle:
Poppbichl-Kapelle (von slowenisch podpolje = Unterfeld)
4.jpg
Wer aufmerksam in die Umgebung schaut, sieht auch die Raritäten der Botanik. Jedenfalls sah ich erstmals einen Blauen Eisenhut in weiß.
5.jpg
Danach folgt ein schöner Riedel, den es in zahlreichen Kehren hinaufgeht.
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Proteinfrühstück für die Königin
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Kals-Matreier-Törlhaus in Sichtweite
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Blick zurück auf Kals und meine Aufstiegsseite
9.jpg
Kurz darauf stand ich beim Törl und genoss zuerst den Blick ins Virgental mit der Lasörlinggruppe links und Venedigergruppe rechts.
Matreier Seite mit Virgental
10.jpg
Bei der Hütte waren nur ein paar Mountainbiker und eine englischsprechende Frau, die in einem Buch gelesen hat. Ich setzte mich in die Sonne und gönnte mir einen Apfelstrudel als zweites Frühstück. Es dauerte nicht lange, bis von der Adlerlounge her der nächste Schwung Seilbahntouristen kam und die Ruhe war bald vorbei. Fast bereute ich es, nicht die Seilbahnvariante genommen zu haben, denn das Törlhaus war wirklich sehr idyllisch gelegen. Nach einer halben Stunde brach ich auf.
Rechts der Ursprungsbau aus dem Jahr 1876
11.jpg
Von links nach rechts: Hohes Aderl (3506m), Rainerhorn (3559m), Großvenediger (3657m, evtl. knapp verdeckt), Schwarze Wand (3503m) und mit dem ausgedehnten Schlatenkees Kleinvenediger (3468m), in Wolken Kristallwand (3310m).
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Gorner und Rotenkogel, die Hütte durch die Scharte verdeckt
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Die erste Erhebung am Kamm war schnell bestiegen. Richtung Osten war der Ganotzkogel auch nicht mehr fern, das sollte sich trotz zunehmender Quellbewölkung noch ausgehen. Die Blauspitze hatte ich gar nicht erst in Erwägung gezogen.
auf der Kalser Höhe, unten das Thörlhaus – rechts Blauspitze
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