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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Überschreitung des Roten Ginggeles (2763m), Villgratner Berge (05.07.26)

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  • Überschreitung des Roten Ginggeles (2763m), Villgratner Berge (05.07.26)

    trackroteskinkele050726.jpg

    Wegführung: Unterstalleralm (8.40) – Kamelisenalm (9.40-9.55) – Rotes Ginggele (2763m, 11.45-12.05) – Remasseen (12.30-12.45) – Einattal (13.45) – Innervillgraten Dorf (15.15) – Wasserweg – Ebene (15.45)

    Höhenmeter: 1130 | Strecke: 16,7 km | Reine Gehzeit: ca. 6 Std. | Viecher: Murmeltier, Steinschmätzer

    Nach der flotten Tour vom Vortag auf die Riepenspitze wollte ich noch einen 2700er nachlegen. Beinahe machte mir die Wetterprognose einen Strich durch die Rechnung: Von Norden her schwenkte im Tagesverlauf ein schwacher Trog durch. Nach dem Lokalmodell D2 wäre alles östlich vorbeigezogen, nach EZWMF und teilweise GFS schon ab Mittag Schauer in ganz Osttirol möglich. Meine „Exit“-Strategie wäre im Anstieg von der Kamelisenalm die Öwelenke gewesen, also Scharte statt Gipfel, oder überhaupt den Höhenweg ums Kamplasegg herum. Ich fürchtete weniger, nass zu werden, als im sehr steilen Abstiegsgelände dann ungute Wegbeschaffenheit zu haben. Doch es ging alles gut aus und ich erreichte den Gipfel.

    Viele Flurnamen im Villgratental sind romanischen Ursprungs, etwa Kemplasegg, Kamelisen, Remasseen oder Tschoppaslenke. Villgraten wurde erstmals urkundlich 1140 als „Ualgratto“ erwähnt, wahrscheinlich von „vallis acerati“ – „Ahorntal“ stammend. Ein Bergrücken bei Innervillgraten heißt Ahornberg, ebenso stammen daher die Bezeichnung Arntal und Arntaler Lenke. Außervillgraten hieß 1867 noch „Brugg“ bzw. „Brucken„, nach der Brücke ins Winkeltal hinein (in den älteren Karten der Amap online von 1880 hieß es bereits Außervillgraten). Es scheint außerdem so, als ob der Villgratenbach unterhalb von Innervillgraten früher Sillbach hieß und dieser Abschnitt Sillthal genannt wurde (von vorrömisch suel = brausendes Gewässer, vgl. Silltal bei Innsbruck und Bozen).

    Übrigens hielt sich bei der Hochgrabe (2951m) auf der „Wilden Platte“ laut Überlieferungen noch bis ins frühe 19. Jahrhundert ein Gletscher. 50 Jahre später, 1866 war er noch als „kleiner Gletscher“ verzeichnet, der im August 1870 bereits weitgehend verschwunden wurde. Heute ist davon längst nichts mehr übrig (Quelle und noch mehr Interessantes zur Geschichte des Tals hier).

    Die kleine Katze räkelte sich in der Sonne

    1.jpg

    Wie am Vortag bestellte ich das Herzass-Wandertaxi, das um 8.30 vor der Tür stand und mich in knapp zehn Minuten zur Unterstaller Alm brachte.

    Für den Aufstiegsweg leihe ich mir ein Bild vom Anstieg auf die Riepenspitze aus:

    gelb punktiert mein Anstieg über die Kamelisenalm (unten) und in einem weiten Bogen auf den Gipfel

    2.jpg
    Fast war es ein wenig deprimierend, dass ich auf der Schattenseite in den finsteren Wald einstieg, aber ich gewann trotz der ausladenden Forstwegkehren schnell an Höhe und hatte zwischendrin nette Ausblicke auf das Tourengebiet vom Vortag:

    Riepenspitze in Bildmitte, auch die Riepenalm weiter unten ist als hellbraune Holzhütte zu erkennen

    3.jpg
    Jagdhütte bzw. Almhütte auf einer (ehemaligen) Weidefläche

    4.jpg

    Am Horizont ausgeprägte hohe Leebewölkung von einer markanten Gebirgswelle – auch gut im Satellitenbild erkennbar (von den Südtiroler Dolomiten über Unterkärnten bis ins Grazer Becken reichend).

    Bergidylle

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    Bei den Hütten endete der Forstweg und setzte sich als teilweise schmaler Bergpfad fort, immerhin gut erkennbar und markiert.

    Querung einer wasserführenden Rinne (Lafasbach)

    6.jpg

    Dann stand ich kurz etwas ratlos vor dieser Weidebegrenzung. Strom war wahrscheinlich keiner auf dem Zaun, ich kroch trotzdem unten durch. Der Überstieg war etwas für Hünen.

    Halbherzige Bretterlösung als Überstieg

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    Nach genau einer Stunde Gehzeit erreichte ich die an sich idyllische, aber seit den 60er Jahren an Touristen vermietete Kamelisenalm. Vor jeder Hütte stand ein Auto, was ein wenig das Gefühl der Ursprünglichkeit vermiest hat. Ich schaute trotzdem kurz in die Holzkapelle:

    Altar der hölzernen, 1950 geweihten Fatima-Kapelle

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    Blick über die Alm in den Talkessel der Unterstaller Alm

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    Kreuzspitze, Rotlahner und Riepenspitze

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    Ich bleibe nur kurz sitzen, um mich einzuschmieren. Gegenüber bei einem der Hütten die Tür auf. Ein junger Mann kommt hustend heraus. „Bist Du immer noch nicht nüchtern?“ wird er gefragt. Mehr muss ich über das Hüttenleben hier nicht wissen …

    Weiterweg mit Gipfel bereits in Sichtweite, rechts würde es zur Öwelenke (2556m) gehen.

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    Anfangs steil einen Wiesenhang hinauf

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    Kugelorchidee (Traunsteinera globosa)

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    Gymnigritella suaveolens (Kreuzung aus Mücken-Händelwurz und Kohlröserl)

    15.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Kamelisenalm mit Kapelle, im Hintergrund vom Borkenkäfer abgestorbene Fichten

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    Aufstieg über grüne Wiesen

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    Monte Cristallo (3221m) schaut links über den Hochebenkofel (2905m) und Birkenkofel (2922m)

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    Kohlröserlfamilie mit Knolligem Läusekraut links

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    Blick zum Gipfel rechts, der Steig überwindet aber vorher eine Steilstufe nach links

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    Lächelndes Murmeltier

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    Krainer Greiskraut (Jacobaea carniolica)

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    Spuren eines anno dazumals verlandeten Sees

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    Bis dahin sah der Himmel noch gutmütig aus. Flache, harmlose Quellwolken, nach Süden zu ein paar Föhnfische.

    Dreischusterspitze (3145m) links, Birkenkofel und Hohe Gaisl (3146m) folgen

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    Aufstiegsmoräne zum Vorgipfel

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    Frühlingsenzian (Gentiana verna) auf knapp 2650m Höhe

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    Einblütiges Hornkraut (Cerastium uniflorum)

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    Kurze vor einer Steilstufe kommt mir ein Mann mit Jacke entgegen. Er meint, es zieht oben so stark, dass er bereut, keine Handschuhe mitgenommen zu haben. Ich hab nur eine dünne Regenjacke dabei, die ich vorm Erreichen des Gipfelgrats anlege.

    Rote Spitze (2956m) in der Sonne, Weiße Spitze (2942m) im Schatten, rechts Storfenspitze (2895m), im Vordergrund die mehrfach gezackte Kaschaswand von der sanften Seite

    28.jpg

    Rückblick in das weite Kar mit der Kamelisenalm ganz unten

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    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Bereits vom Gipfelgrat aus war die Fernsicht ganz passabel:

      Blick über die Kreuzspitze (2624m) hinweg zu den Dolomiten, in die Ortlergruppe und zu den Rätischen Alpen

      inks Weißlahngrat (Cima Lavina Bianca, 2494m, 50km) – im Hintergrund links Cima Mezzana (2845m,130km), mittig über dem Gipfelkreuz Cima Valletta (2857m), rechts Cima Begaia (2890m, 135km) und Cima Cadinel (2864m), sowie Cima Grande (2901m) und Punta di Ercavallo (3068m, 149km)

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      Südtiroler Dolomiten und Ortlergruppe:

      Namenloser Gipfel rechts an der Grenze, links Höhenzug bei Brixen (Kleiner und Großer Gabler, 2574m), im Hintergrund Monte Vioz (3645m), Palon de la Mare (3703m), Monte Cevedale (3769m, 141km), spitz Zufrittsspitze (3439m)

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      Ortler (3905m, 144km), ganz rechts pyramidenförmig Tschenglser Hochwand (3375m), davor Sarntaler Alpen

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      Kärlsspitze (2612m), Piz da Peres (2507m), Peitlerkofel (2875m) und Tullen (2653m), ganz links blass Cima Presanella (3558m) und Cima di Vermiglio (3458m) in 148km Entfernung

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      Gipfelgrat vor mir mit dem kegelförmigen Gipfelaufbau, daher der Name Ginggele

      34.jpg

      Steilschutt, aber man konnte sich gut an den Felsen festhalten

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      Nach genau drei Stunden Gehzeit stand ich glücklich am Gipfel und stemmte mich gegen den lebhaften, kalten Nordwind.

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      Rückblick auf den Gipfelgrat mit Ansätzen einer Bergzerreißung und kleinem Schneefeld

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      Villgratner Berge und Südtiroler Dolomiten

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      Dolomitenblick, im Vordergrund Grumauer, die Tauernfuchs und HNT schon überschritten haben.

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      Julische und Karnische Alpen:

      Blick nach Südosten: Jof Fuart (2666m) und Jòf di Montasio (2753m) in den Julischen Alpen, rechts Hinterer Mooskofel (2359m) und Gamskofel (2526m)

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      Lienzer Dolomiten, Karnische Alpen und Julische Alpen

      Eggenkofel (2591m) in den Lienzer Dolomiten im Vordergrund rechts, links Trogkofel (2280m), weiter links blasser Mangart (2677m) vor Triglav (2864m), rechts Jalovec (2645m) und Veliki Ozebnik (2482m)

      41.jpg

      Oberer Remassee

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      Toblacher Pfannhorn (2663m) im Vordergrund, links Tofana di Mezzo (3244m) und Hohe Gaisl, dann Marmolada, rechts schaut hinten der Langkofel (3181m) durch

      43.jpg

      Geislergruppe (Dolomiten) und Adamellogruppe

      vergletschert links Cima Meridionale del Dosson (3439m, 159km), rechts Cima Presanella und Cima di Vermiglio

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      • #4
        Wildspitze (3768m) in den Ötztaler Alpen

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        Am Gipfel war mir zu windig, deshalb machte ich nur ein paar Fotos und stieg dann in die windgeschützte Scharte ab für eine kurze Rast. Dabei hatte ich den steilen Hang im Blickfeld, über den ich zu den Seen absteigen würde. Das war zugleich die Schlüsselstelle der Tour, über die ich bis dahin keine aussagekräftigen Bilder gefunden hatte. Das ärgert mich oft an Wanderberichten, die zwar viele Sonnenauf- und untergangfotos einstellen, aber nur spärliche Fotos oder Beschreibungen von mitunter heikeln Stellen.

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        Steile Grasrampe mit erdigem Steig

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        Rückblick vom flacheren Gelände aus

        Mein Fazit: Bei trockenen Bedingungen sollte es keine Probleme darstellen, aber ausrutschen sollte man auch nicht.

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        Idyllisch gelegene Seen

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        Wellengang mit Nordföhn, ganz hinten Hochstein (2827m)

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        Beim Vorbeigehen am See höre ich es plötzlich zischen und fauchen und springe instinktiv ein paar Schritte nach vorne. Eine Kreuzotter konnte ich nicht entdecken, auch wenn es danach klang. Argwöhnisch suche ich meinen späteren Sitzplatz vor einem Viehunterstand ab, bevor ich mich zur Rast niederlasse. Man weiß ja nie.

        Unbemerkt hatten sich Schafsärsche an mir vorbeigeschlichen

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        Abstieg am Remasseenbach entlang, auf teils erodiertem Hang querend

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        Alpen-Leinkraut in der abgerutschten Stelle des Steigs, zum Glück nicht sehr ausgesetzt

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        Hochgrabe (2951m) ganz links mit den Sieben Seen, Wildegg (2830m), rechts Hohes Kreuz (2746m) und Hohes Haus (2784m)

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        Der Steig ins Einattal (von lateinisch agninus, agnus, Lämmertal) schien wenig begangen, er war streckenweise nurmehr als Wiesenpfad schwach erkennbar.

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        Frühzeitig war der Forstweg das Tal hinaus schon sichtbar, über den ich später absteigen würde. Bis dahin waren es von dieser Stelle weg aber noch gut 370hm Abstieg.

        Steil einen Rücken hinab, dann links den Graben querend auf den nächsten Wiesenhang, gegenüber Kesseberg

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        Rückblick auf die grüne Schotterrippe

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        Der Eindruck täuscht nicht: Es war wirklich sehr steil und auf dem undeutlichen Steig außerdem rutschig. Zwei Mal rutschte ich nach hinten weg, fiel aber im Gras weich. Danach stieg ich bedachtsam weiter ab und bewunderte die große Artenvielfalt auf dem Hang: Neben unzähligen Orchideen (auch Kugelorchideen und Kohlröserl) sah ich außerdem:

        Bärtige Glockenblume (Campanula barbata)

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        Gelbe Alpen-Kuhschelle (Pulsatilla alpina subsp. apiifolia), auch Schwefel-Anemone

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        • #5
          Rückblick auf den Abstiegshang, im Aufstieg nur etwas für Masochisten

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          Zwerg-Glockenblumen (Campanula cochlearifolia)

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          Schmidhoferalm (1909m)

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          Felsen-Ehrenpreis (Veronica fruticans)

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          Talet - mit befahrbarem Dach.

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          Der markierte Weg wäre dann wieder durch eine (frisch vollgeschissene) Kuhweide entlang vom Bach verlaufen. Ich blieb auf dem Güterweg mit ein paar Extrakehren, dafür aber schönen Blick ins Villgratental.

          Kratzdistel (Cirsium spec.)

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          Die Zivilisationsdecke ist sehr sehr dünn in diesen Tagen

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          Leichter Regenschauer Richtung Kalkstein und Arntal

          Mein flotter Abstieg war letztendlich die richtige Entscheidung in Anbetracht des durchziehenden Schauers. Mit Nässe wäre der steile Grashang sonst zur Rutschpartie geworden.

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          Alte Mühle

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          Lieber eine Katze auf dem Vordach als einen Spatz in der Hand

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          Unten im Dorf stellte ich fest, dass es noch zu früh für eine Einkehr war. Außerdem hätte ich mich gerne vorher geduscht. Also ging ich zum fünften Mal den Wasserweg zur Unterkunft zurück und gönnte mir ein Weißbier als Durstlöscher. Dabei unterhielt ich mich ein Weilchen mit der Mutter der Unterkunftgeberin, die auf der Bank vor dem Haus saß. So erfuhr ich, dass mein Abstieg früher noch häufiger begangen wurde, aber selten im Aufstieg. Der Futterwiesenhang gegenüber hatte den Vorteil, länger im Schatten zu liegen, sonst spürte man die Trockenheit aber auch hier. Und es würde immer Wind gehen, es sei ein windiges Tal. An Bären konnte sie sich nicht erinnern (2009 wurde ein Bär in Außervillgraten gesichtet), Wölfe gab es in den 50er Jahren schon. Sie sei zwiegespalten, denn der Wolf würde nur reißen, um die Tiere auszusaugen, aber nicht zur Beschaffung von Nahrung. Für die Almwirtschaft sei das Zusammenleben schwierig. Ich kann die Argumente nachvollziehen.

          Lg, Felix
          http://www.wetteran.de

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