Der Hirzberg geisterte schon ein Zeiterl in meinem Kopf herum, das Problem dabei aus meiner Sicht: die Erreichbarkeit. Einerseits mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, andererseits wegen der langen Zustiege von allen Seiten.
Nachdem aber der tauernfuchs darauf hingewiesen hatte, dass man im Kemetgebirge legal Radfahren darf, reifte die Machbarkeit der Tour.
Gesagt getan, der Freitag versprach stabiles Wetter, wenn auch recht heiß. Also mit dem Zug nach Bad Mitterndorf und Start dort um 9 beim Bahnhof Heilbrunn.
Mit dem Turbo Modus meines E-Bikes sause ich vorbei am Salza Stausee und der Viehbergalm und bin in 54 Minuten an der Abzweigung zur Brandalm. Von hier gehts zu Fuß weiter.
Bild01.jpg
In 10 Minuten bin ich bei der Brandalm. Von hier möchte ich zum Zeissenstall gehen. Leider ist die Brandalm weiträumig abgezäunt und es ist unmöglich hier nach dem Einstieg zu dem Weg zu suchen.
Darum geh ich die Straße noch ein Stückerl weiter und dann eine Holzschlaggasse steil bergauf. Nach wenigen Höhenmetern finde ich den schönen Steig knapp ausserhalb der Abzäunung, der in alten Karten noch eingezeichnet ist. Vielleicht hätte es doch einen Einstieg neben der Brandalm gegeben.
Bild02.jpg
Bild03.jpg
Gut ausgetreten und mit Steinmandln markiert führt er durch schönen Hochwald und Felsenkare zum Eingang der ehemaligen Hochalm der Brandalm.
Ein Schild markiert den Eingang: Zoaßenstall.
Bild04.jpg
Die Alm war eine der ältesten im Kemetgebirge, wurde aber schon vor weit mehr als 100 Jahren wegen Wassermangels aufgegeben.
Vom „Eingang“ in den Zeissenstall geht es noch etwa 1km weiter durch Kare und Wald bis man die eigentliche Alm erreicht.
Bild05.jpg
Heute steht hier eine Jagdhütte. Weiter hinten sieht man noch Reste einer Almhütte.
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Nun wird es spannend, denn ich kenne den Weg von hier zum Hirzberg nicht. In ein paar Berichten im Internet wird erwähnt dass man vom Zeissenstall zum Hirzberg gehen kann und auch der Hüter Hirte von der Wiesalm erwähnt es in einem seiner Bücher.
Und auch im Bericht vom tauernfuchs über seine Kemetgebirgs-Seenwanderung wurde darüber gesprochen. Aber Details sind keine bekannt.
Nun hab ich aber schon im Vorfeld das Luftbild und die Hangneigung studiert und mir zwei mögliche Routen zusammenfantasiert. Der Zeissenstall ist ja eine Grube, die im Westen Richtung Hirzberg sehr steil begrenzt wird. D.h diese Steilstufe muss man erst einmal überwinden. In der Hangneigungskarte bieten sich nur zwei Stellen an. Diese möchte ich nun nach Spuren untersuchen.
Die erste Stelle ist nur ein paar Meter nach der Hüttenruine.
Und tatsächlich: ich sehe Steigspuren dort.
Bild09.jpg
Bild10.jpg
Guten Mutes steig ich den Spuren nach, aber es ist alles andere als einfach hier den Weg zu sehen. Dichtes Heidelbeer-Gestrüpp verbirgt die Spuren und wenn ich welche sehe, gehen sie in alle Richtungen.
Bild11.jpg
So suche ich mir den Weg in die vermutete Richtung. Immer wieder tauchen die Spuren aus dem Gestrüpp auf und endlich bestätigt ein Steinmandl dass ich richtig unterwegs bin.
Bild12.jpg
...wird fortgesetzt
Nachdem aber der tauernfuchs darauf hingewiesen hatte, dass man im Kemetgebirge legal Radfahren darf, reifte die Machbarkeit der Tour.
Gesagt getan, der Freitag versprach stabiles Wetter, wenn auch recht heiß. Also mit dem Zug nach Bad Mitterndorf und Start dort um 9 beim Bahnhof Heilbrunn.
Mit dem Turbo Modus meines E-Bikes sause ich vorbei am Salza Stausee und der Viehbergalm und bin in 54 Minuten an der Abzweigung zur Brandalm. Von hier gehts zu Fuß weiter.
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In 10 Minuten bin ich bei der Brandalm. Von hier möchte ich zum Zeissenstall gehen. Leider ist die Brandalm weiträumig abgezäunt und es ist unmöglich hier nach dem Einstieg zu dem Weg zu suchen.
Darum geh ich die Straße noch ein Stückerl weiter und dann eine Holzschlaggasse steil bergauf. Nach wenigen Höhenmetern finde ich den schönen Steig knapp ausserhalb der Abzäunung, der in alten Karten noch eingezeichnet ist. Vielleicht hätte es doch einen Einstieg neben der Brandalm gegeben.
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Gut ausgetreten und mit Steinmandln markiert führt er durch schönen Hochwald und Felsenkare zum Eingang der ehemaligen Hochalm der Brandalm.
Ein Schild markiert den Eingang: Zoaßenstall.
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Die Alm war eine der ältesten im Kemetgebirge, wurde aber schon vor weit mehr als 100 Jahren wegen Wassermangels aufgegeben.
Vom „Eingang“ in den Zeissenstall geht es noch etwa 1km weiter durch Kare und Wald bis man die eigentliche Alm erreicht.
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Heute steht hier eine Jagdhütte. Weiter hinten sieht man noch Reste einer Almhütte.
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Nun wird es spannend, denn ich kenne den Weg von hier zum Hirzberg nicht. In ein paar Berichten im Internet wird erwähnt dass man vom Zeissenstall zum Hirzberg gehen kann und auch der Hüter Hirte von der Wiesalm erwähnt es in einem seiner Bücher.
Und auch im Bericht vom tauernfuchs über seine Kemetgebirgs-Seenwanderung wurde darüber gesprochen. Aber Details sind keine bekannt.
Nun hab ich aber schon im Vorfeld das Luftbild und die Hangneigung studiert und mir zwei mögliche Routen zusammenfantasiert. Der Zeissenstall ist ja eine Grube, die im Westen Richtung Hirzberg sehr steil begrenzt wird. D.h diese Steilstufe muss man erst einmal überwinden. In der Hangneigungskarte bieten sich nur zwei Stellen an. Diese möchte ich nun nach Spuren untersuchen.
Die erste Stelle ist nur ein paar Meter nach der Hüttenruine.
Und tatsächlich: ich sehe Steigspuren dort.
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Guten Mutes steig ich den Spuren nach, aber es ist alles andere als einfach hier den Weg zu sehen. Dichtes Heidelbeer-Gestrüpp verbirgt die Spuren und wenn ich welche sehe, gehen sie in alle Richtungen.
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So suche ich mir den Weg in die vermutete Richtung. Immer wieder tauchen die Spuren aus dem Gestrüpp auf und endlich bestätigt ein Steinmandl dass ich richtig unterwegs bin.
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...wird fortgesetzt
super! Gerade habe ich wieder mit dem Gedanken gespielt, den Hirzberg auf diese Weise zu versuchen - und du lieferst mir die besten Infos dazu - danke!!

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