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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Hochzinödl (2191m) ab Hesshütte, Gesäuse (29.07.26)

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  • Hochzinödl (2191m) ab Hesshütte, Gesäuse (29.07.26)

    Wegführung: Hesshütte (1699m, 8.10) – Gipfel (2191m, 9.30-10.30) – Panoramaweg – Hesshütte (12.30-13.00) – Kölblwirt (864m, 16.20) | 530hm, 11.3km | Reine Gehzeit: ca. 6 Stunden | Rudel Gämse, Hirschlausfliegen (Gipfel), Murmeltier, Bremseninvasion (Johnsbachtal)

    Das Hochzinödl ist technisch einfach ohne Kletterstellen zu erreichen. Der Panoramaweg war schön zu gehen, wenngleich ich am Ende die starke Sonneneinstrahlung spürte. Der Abstieg von der Hesshütte zog sich dafür gewaltig, aber die Blicke in die südlichen Kare des Hochtors waren beeindruckend.

    Auch wenn ich gegen halb zwei aufwachte, weil ich die Folgen der Knoblauchsuppe spürte, konnte ich danach noch irgendwie vier Stunden durchschlafen. Gegen halb sieben wachten wir drei gleichzeitig auf und entschieden, aufzustehen. Beim Buffet war es beengt und das Brot leider wieder sehr trocken. Sina bettelte unbeirrt an den Tischen, wenngleich unaufdringlich.

    „Nice try!“ wie ein Hüttengast kommentierte

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    Uhrenvergleich (kein Empfang auf der Hütte)

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    Um kurz nach acht waren wir abmarschbereit.

    Hochtor mit Tellersack (Kar) davor, im Vordergrund Hesshütte

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    Fetthennen-Steinbrech

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    Im ganzen Auf- und Abstieg hatten wir unser Tourenziel vom Vortag vor Augen, aus der Entfernung wirkte die Steilheit der Südhänge noch respekteinflößender.

    Wenn man genau schaut, sieht man auch den zunächst waagrechten Steig an der Südflanke, der dann mehrere Bänder quert.

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    zunächst steil hinauf ab der Scharte

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    Seckauer und Rottenmanner Tauern

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    Glaneck (2262m) ganz links, Gamskogel (2386m), rechts Großer Grießstein (2337m), vorne das grüne Blaseneck (1969m)

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    Ein Naturschauspiel zu früher Stunde: Ein Rudel Gämse machte es sich auf einem felsigen Rücken des Hochzinödls gemütlich.

    9.jpg 10.jpg

    Gams vor Tieflimauer, in Bildmitte hinten Feichteck (1114m) bei Weyer (Tour vom 30.09.25)

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    Günter strebte dem Gipfel zu

    12.jpg

    Hochtor, Pyhrgas, Scheiblingstein, Planspitze, Großer Buchstein

    13.jpg

    Blick in die Wölzer Tauern:

    Ganz links Greim (2474m), dann Rettlkirchspitze (2475m), rechts Hohenwart (2363m) und Eiskarspitz (2350m) mit Schoberspitze (2423m) dazwischen, rechts Großer Bösenstein (2468m)

    14.jpg

    Hochhaide links (2363m) und Moserspitz (2230m), dahinter rechts Kieseck (2681m), Waldhorn (2702m), Elendberg (2672m) und Heinkel (2623m) in den Schladminger Tauern

    15.jpg
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Großer Priel, Teufelsmauer, Großer Pyhrgas, Scheiblingstein, Planspitze, Hoher Nock, Großer Buchstein

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    die letzten steilen Meter vor dem Gipfel

    17.jpg

    Nach 1 Stunde 20 Minuten Gehzeit erreichte ich kurz nach Günter den Gipfel. In der Sonne war es bereits ordentlich warm, aber mit leichtem Lüfterl war es am Gipfel noch auszuhalten.

    Haller Mauern hinter der Planspitze, mit Hexenturm rechts

    18.jpg

    Im Vordergrund der Gratübergang über die drei Peternschartenköpfe zur Planspitze:

    Totes Gebirge, davor Bosruck und Pleschberg mit dem auffälligen Schuttkar im Griesgraben

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    Tamischbachturm, dahinter Gamsstein (Hochkogel), links Schneekogel, am Horizont blass das Waldviertel (knapp 100km entfernt), mit dem Großen Peilstein genau über dem Schneekogel!

    20.jpg

    Im Süden schauten am Horizont blass die Gleinalpe (Eiblkogel und Lenzmoarkogel) durch den Dunst:

    Gsuchmauer vorne und zentral Zeiritzkampel, rechts Seckauer Tauern, links über dem Dunst Gößeck

    21.jpg

    Links Hochschwab, mittig vorne Lugauer, rechts Gößeck

    22.jpg

    Hochschwab-Blick (Bildmitte):

    Links Hochstadl, Göller, Gippel, Riegerin, Schneeberg, Schneealpe

    24.jpg

    Gipfelkreuz

    23.jpg

    in Bildmitte Vordernberger Griesmauer und Hochturm

    25.jpg

    Oberösterreichische Voralpen und Sengsengebirge:

    Hochsalm, Falken- und Kremsmauer, Spering, Hochsengs, Rohrauer Größtenberg, Hoher Nock (teilweise verdeckt vom Buchstein)

    26.jpg

    Hochschwab II

    27.jpg

    Hinter der Gsuchmauer spitz Hochreichart (2416m), rechts Geierhaupt (2417m), rechts Pletzen (2345m) und spitz Sonntagkogel (2343m)

    28.jpg

    Am Gipfel sekkierten uns die Hirschlausfliegen ein wenig, mittlerweile sind sie selbst im Hochsommer aktiv. Mit Blick auf den langen Abstieg stiegen wir nach ausgiebigem Schauen über den gutmütigen Nordkamm ab. Dabei rückte der Dachstein kurzzeitig ins Blickfeld, ehe er vom Übergang Hochtor – Planspitze wieder verdeckt wurde.

    Hier der Blick zum Großen Koppenkarstein (2863m). Für mich als Meteorologen im Hinblick auf die drohende Gewittergefahr im Tagesverlauf relevant: Altocumulus castellanus über dem Hohen Dachstein (10:43 Uhr MESZ). In mittleren Schichten war also Feuchte und Labilität vorhanden.

    Dachlgrat mit den von Rillen durchzogenen Platten, rechts Rosskuppe

    29.jpg

    Wenig später wurde der Hauptgipfel mit Schneefeld sichtbar.

    Links Rosskuppe, rechts Südwestlicher Peternschartenkopf

    30.jpg
    http://www.wetteran.de

    Kommentar


    • #3
      Der Steig folgt im Abstieg immer dem Grat. Nach rechts auszuweichen hätte auch gar keinen Sinn gehabt, denn dort befand sich eine tief eingeschnittene Doline (rund 60m tief). Umso faszinierender dafür dieser flache Wiesenboden, mit Lugauer im Hintergrund:

      31.jpg

      Gegenüber erreichte die Planspitze mit der Kölblplan nun ihre „steilste“ Ansicht.

      32.jpg

      Dann macht der Panoramaweg einen scharfen Linksknick und führte in langsamen Gefälle mit minimalen Gegenanstiegen zurück zur Hesshütte.

      33.jpg

      Tiefblick ins Ennstal, mit Großem Buchstein, Kleinem Buchstein und Tieflimauer dahinter

      34.jpg

      Hier der gesamte Anstieg auf die Planspitze ab Kölbplan: Erst eine abschüssige Querung, dann kurze Kletterstellen vor dem steilen Aufschwung, zum Glück mit griffigem Fels und guten Tritten. Bergab würde ich es nicht gehen wollen. Steiler war das Gelände für mich bisher beim Abstieg vom Mosermandl (2680m) in den Radstädter Tauern (Tour vom 8. September 2012)

      35.jpg

      Stein-Nelken

      37.jpg

      Panoramaweg, im Herbst sicherlich auch schön mit goldenen Lärchen

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      Um 11.50 Uhr zeigten sich Richtung Südwesten die ersten größeren Quellwolken über den Niederen Tauern. Geierkogel (2231m) links.

      39.jpg

      Dachlgrat, von hunderten Kalkrillen durchzogen

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      Letzter Blick zum Kleinen Buchstein am Panoramaweg, links Kölblplan

      41.jpg

      ich war froh um jede Minute im Schatten

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      hier gab es mehr Schatten und den eindrucksvollsten Blick zum Hochtor und in den Tellersack mit kleinem Schneerest

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      letzte Kalkrippe vor der Hütte, über die wir am Vortag balancierten

      44.jpg

      Im Abstieg knurrte mir schon der Magen, das Frühstück hatte nicht lange angehalten. Zudem hatte ich großen Durst. Meinen Proviant hatte ich am Vortag ungeplant schon großteils vernichtet. Es half nichts, ich musste nochmal auf der Hütte essen. Mit etwas Vorsprung vor meinen Freunden erreichte ich die Hütte und ging ohne nachzudenken direkt zur Theke durch den Personaleingang, worauf mich der Mitarbeiter gleich hinwies „Das ist kein Eingang“. Das ist eine blöde Regelung, sag ich, hätte trotzdem gerne bestellt, musste draußen aber erst einmal auf die Mitarbeiterin warten. Bis ich endlich bestellen konnte, waren meine Freunde auch schon da. „Habt ihr auch Brote?“ fragte ich. Sie schaute mich verständnislos an. „Speckbrote, Käsebrote… zählte ich auf.“ – „Nur, was in der Karte steht. Speckjause, Käsejause.“ Da sah ich zum ersten Mal die zusammengeklappte flache Karte, wo nur „Brettljause“ für 15,90 Euro stand. Ganz schön teuer. Mir hätte ein Brot gereicht, weil wir unten beim Kölblwirt ohnehin essen wollten. Im Anbetracht der winzigen Suppe am Vorabend wollte ich die Suppen gar nicht erst testen. Die Brettljause bestand aus ein paar Scheiben Wurst, Käse und jede Menge speckigen Schinken, wo der (weiße) Speckanteil leider überwog. Das konnte ich leider nicht essen – seit meiner entfernten Gallenblase vertrug ich soviel Fett nicht mehr. Das wäre mir wie ein Stein im Magen gelegen im Abstieg. Die zwei Scheiben Brot waren so trocken wie zum Frühstück, ich brachte sie kaum runter. Bei der Essensqualität bestand viel Luft nach oben.

      Nach einer halben Stunde Rast brachen wir auf. Es war nun ziemlich warm in der Sonne und noch dazu fast windstill.

      Hesshütte

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      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von mountainrabbit; vor 4 Tagen.
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Felssturz am Südwesthang des Hochzinödls, unten die Stadlalm

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        Das Murmeltier lag erst flach mit allen Vieren auf dem Stein, wenige Meter vom Weg entfernt

        47.jpg

        Tellersteinkopf (2016m) und Hochtor (2369m) von der Stadlalm

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        Um 13:50 Uhr gab es erneut Gewittervorboten, nun aber deutlich näher als noch vor drei Stunden. Über den Kämmen der Niederen Tauern quoll es um diese Uhrzeit schon kräftig, aber noch ohne Eisphase (Satellitenbild).

        Altocumulus castellanus, rechts oben Cumulus humilis

        49.jpg

        Kar zwischen Tellersteinkopf und Gugl (2301m), Vorgipfel

        50.jpg

        letzter Blick zum Hochzinödl, rechts der Sulzkarhund (1822m), die ausgeprägte Scharte zum Sulzkar

        51.jpg

        Großer Ödstein (2335m) links, Festkogel (2269m) rechts – dazwischen Ödsteinkarwand

        52.jpg

        Großer Ödstein, Teufelturm und Ödsteinkarwand

        53.jpg

        Bergsturzgelände

        54.jpg

        Gamsstein (1713m) links, Großer Ödstein und Festkogel rechts

        55.jpg

        Steilstufe Untere Koderalm

        56.jpg
        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Um 15.15 Uhr konnte ich wieder einen Blick zum Himmel werfen. Zu diesem Zeitpunkt war über den Wölzer und Rottenmanner Tauern das erste Gewitter entstanden (Satellitenbild von 15.20 Uhr).

          Flache, aber nach oben wachsende Quellwolken

          57.jpg

          Jedem Baum sein privater Felsblock

          Zum Alter des gewaltigen Felssturzes im Bereich der Unteren Koderalm habe ich (noch) nichts gefunden.

          58.jpg

          Wolfgang hatte es schon angekündigt und die Steilstufe links vom Wolfbauer-Wasserfall wurde auf einem steilen, schottrigen Weg überwunden. Es war aber nicht so rutschig wie befürchtet. Konzentriert steigen musste man trotzdem. Dann war es geschafft und wir betraten das offene Futterwiesengelände mit der schon sichtbaren Straße unten. Nicht zu früh, denn in der Ferne hörten wir beständiges Donnergrollen. Am nähesten war eine Zelle nahe dem Schoberpass, der Bär steppte zu dem Zeitpunkt aber über den Wölzer Tauern (Satellitenbild).

          Mächtige Quellwolken im Südosten, rechts verdächtig dunkel und homogen (Niederschlagsvorhang)

          59.jpg

          Die größten Schwierigkeiten waren überwunden, was die Wegbeschaffenheit betraf. Dafür wurden wir regelrecht von Bremsen überfallen. Eine schaffte es, mich durch den Wandersocken zu stechen, aber nicht lange genug, um eine Schwellung anzurichten. Im Johnsbachtal war es richtig schwül und weiterhin wenig Wind, aber die Bewölkung nahm nun sichtlich zu.

          60.jpg

          Rückblick, rechts der Wolfbauerturm (1725m)

          61.jpg

          Beim Kölblwirt hatte ich trotz Brettljause wieder genug Hunger für den Backhendlsalat, der wirklich sehr sehr gut war.

          Quotenkatze

          62.jpg

          Wir waren gerade mit dem Essen fertig und warteten noch auf das bestellte Gesäuse-Sammeltaxi, dann zehn Minute früher da war, als ein mäßiger Regenschauer durchzog, doch nach wenigen Minuten war das Schauspiel wieder vorbei. Um 17.40 Uhr traten wir vom Parkplatz Kummerbrücke die Rückfahrt an, da näherte sich von Westen her das nächste Gewitter mit finsteren Wolken, das sich bis 18 Uhr rapide verstärkte mit hoher Blitzrate (Satellitenbild). Uns erwischte lediglich leichter Regen in der Auffahrt zum Präbichl, am Rande des Ambossschirms der mächtigen Zellen über den Niederen Tauern. Die restliche Fahrt verlief trocken.

          Auf der Semmering-Schnellstraße erwischte ich noch den von der Sonne angestrahlten Cumulus congestus (ca. 19 Uhr)

          Quellwolke auf Höhe Jochart (1266m) bei Rohr im Gebirge

          63.jpg

          Schön war’s. Danke meinen Freunden für die Begleitung und die Anfahrt.

          Lg, Felix
          Angehängte Dateien
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          • #6
            Nach der anspruchsvollen Route über den Wasserfallweg und die Planspitze war das Programm für unseren zweiten gemeinsamen Tag im Gesäuse vergleichsweise zahmer: der Panoramaweg über das Hochzinödl und danach der Abstieg von der Hesshütte zum Kölblwirt. Diesmal nichts Neues für mich, da ich auf dieser Strecke im Jahr 2009 nach dem Aufstieg über den Wasserfallweg bereits unterwegs war. Aber seither sind doch etliche Jahre vergangen, und wegen der zu Hause vergessenen Kamera konnte ich damals nicht fotografieren. Der Ärger über meine frühmorgendliche Zerstreutheit war damals relativ rasch wieder verflogen, denn es wurde ein Sommertag mit guten Wanderbedingungen (gedämpfte Temperaturen und trocken), aber mäßigem Fotolicht (meist mittelhohe Wolken, eher wenig Sonne). In jedem Fall freute ich mich darauf, nochmals auf das Hochzinödl zu kommen - diesmal gemeinsam mit Felix und Günter, mit meiner Kamera und bei vielen Sonnenstunden (dafür auch wesentlich größerer Hitze).

            Durch unseren Aufbruch knapp nach acht Uhr können wir den ersten steilen Anstieg auf das Hochzinödl noch fast komplett im Schatten gehen (während die Hesshütte bereits knapp von den Sonnenstrahlen erreicht wird). Die Blicke zum westlich benachbarten, so eindrucksvollen Hochtorstock werden uns auf der gesamten Panoramarunde begleiten.
            08-HesshütteTellersackHochtor.jpg

            Auch die Planspitze und speziell das Gelände des abschließenden Abstiegs Richtung Hesshütte sind natürlich fast ständig im Blickfeld.
            12-PeternschartePlanspitze.jpg

            Je höher wir kommen, desto mehr weitere Gipfel werden sichtbar - wie hier rechts hinter der Planspitze das ungleiche Duo des Großen und Kleinen Buchsteins.
            18-Planspitze-GrKlBuchstein.jpg

            Ich denke, es gibt keinen anderen Standort mit ebenso eindrucksvollen Blick in den Tellersack, das riesige Felskar östlich unter dem Hochtor.
            Auch die Hesshütte ist - weit unten - erneut zu sehen, und links im Hintergrund stehen die höchsten Gipfel der Rottenmanner Tauern (vom Kleinen und Großen Bösenstein bis zur Hochhaide) aufgereiht.
            20-HesshütteHochtor-GrBösenstein.jpg

            Und oben auf dem Hochzinödl in 2191m Höhe!
            Auf dem Gipfel überrascht vor allem seine Weitläufigkeit: Richtung Nordosten bildet sich ein richtiges Karstplateau aus. Genau das ist ja für die meisten Gruppen der Nördlichen Kalkalpen östlich vom Wilden Kaiser typisch, und man findet Plateaus durchaus auch im Gesäuse: das größte auf dem Stock des Großen Buchsteins, weitere auf der Stadelfeldschneid und der Gsuchmauer sowie - vielleicht überraschend - zwischen Riffel, Kalbling und Sparafeld.
            Alle drei Gipfel nordwestlich jenseits des Engtals der Enns - Großer und Kleiner Buchstein sowie die Tieflimauer - zeigen sich nun in einer beeindruckenden Totalansicht.
            28-Kölblplan-GrKlBuchstein-Tieflimauer.jpg

            Dank seiner Höhe ist das Panorama vom Hochzinödl bloß nach Westen vom Hochtor etwas begrenzt. Richtung Osten zeigt sich an Tagen mit guter Fernsicht hingegen eine kaum zählbare Fülle an Gipfeln, am früheren Vormittag vielfach eher noch als Silhouetten. Einige Ausschnitte herangezoomt:
            Die Kräuterin, der höchste Bergstock der Ybbstaler Alpen, mit dem Fadenkamp links und dem Hochstadl rechts. Dahinter links außen der Große Zellerhut, rechts in größerer Entfernung - gut 65km - der Göller.
            32-ZoomFadenkampHochstadl-Göller.jpg

            Der zentrale Hochschwab mit dem Hauptgipfel fast genau in der Mitte. Besonders interessant ist, welche Gipfel davor fast wie aufgereiht stehen: zunächst der unverwechselbare Ebenstein, danach der Brandstein von seiner vergleichsweise zahmen Westseite. In der vordersten Reihe schließlich der Hochblaser mit der Steilwand zum Leopoldsteiner See rechts an seiner Rückseite.
            Weiters im Bild: links der Ringkamp sowie davor der Große Gresstein, rechts Stangenwand und Karlhochkogel
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            Die zahllosen Zacken der Griesmauer, nicht alle aus festem und verlässlichem Fels. Rechts dahinter der wuchtige Trenchtlingstock, ganz rechts außen der Polster direkt über dem Präbichl.
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            Tiefblick zur 1893 eröffneten, mehrfach erweiterten Hesshütte. Auch das eigene Schlafhaus rechts (mit den Zimmern im Erdgeschoß sowie den zwei großen Lagerräumen im Obergeschoß) steht schon fast seit 50 Jahren; es wurde 1979 errichtet.
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            Der kühne Zacken des Kleinen Buchsteins verdient ebenfalls eine eigene Zoomaufnahme. Mit 1990m ist er höhenmäßig zwar einer der "kleineren" Gesäusegipfel, macht das Bezwingen aber gar nicht einfach: Die "Normalroute" von der Nordostschulter führt über sehr steiles Zweiergelände und muss auch wieder abgeklettert werden.
            Ganz hinten reicht die Sicht heute bis ins nördliche Alpenvorland.
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            Nach dem gründlichen Auskosten des Panoramas beginnen wir mit dem Abstieg zunächst am Rand des Gipfelplateaus Richtung Nordnordosten. Am Tag unmittelbar nach unserer Tour dort bietet sich hier "der" Blick auf die Kölblplan und den Gipfelbereich der Planspitze. Im Hintergrund u.a. Großer Pyhrgas, Bosruck, Warscheneck und Großer Priel: Da ist der Name "Panoramaweg" wahrlich berechtigt!
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            Die gesamte Ostseite des Hochtorstocks: Guglgrat, Hochtor, Dachl, Rosskuppe, Peternschartenköpfe, Planspitze und Kölblplan.
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            Vom Gass am Nordrand des Gipfelplateaus bietet sich ein Blick über das Gesäuse mit Gstatterboden zum Großen Buchstein, der jenem von der Planspitze nur wenig nachsteht.
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            Hier vollzieht der Panoramaweg ein deutliches Eck nach links und führt ab nun zumeist sanft abfallend durch die Westflanke des Hochzinödls - mehrheitlich in der Latschenzone - zur Hesshütte zurück. Das Hochtor und der Tellersack bleiben dabei stets im Blick.
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            Nach einer eher kurzen Mittagsrast bei der Hesshütte machen wir uns an den Abstieg zum Kölblwirt. Der erfordert nämlich Zeit, und im Lauf des Nachmittags soll es zunehmend gewittrig werden. Landschaftlich bietet auch diese Strecke nochmals viel, vor allem die Almböden unter den Felsgipfeln im oberen Teil sind beeindruckend. Man verliert dabei allerdings längere Zeit gar nicht so viel a Höhe; steiler bergab geht es dann vor allem im unteren Teil. Die Einheimischen haben dem steilsten (und zudem schottrigen) Abschnitt unter der Unteren Koderalm den sehr sprechenden Namen "Zacher Schuach" verliehen.
            Ein abschließendes Bild noch aus dem oberen Teil des Abstiegs: die Stadlalm mit dem Hochzinödl im Hintergrund (das sich aus manchen Perspektiven natürlich doch auch felsig zeigt).
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            Unser Timing hat jedenfalls perfekt gepasst, denn als wir den Kölblwirt erreichen, ist hinter dem Eisenerzer Hauptkamm bereits mehrfaches Donnergrollen zu hören.


            Persönliches Fazit

            Das Hochzinödl ist wohl der am leichtesten erreichbare Gesäusegipfel deutlich über 2000 Meter und dank perfekter Einblicke zu den Nachbargipfeln und seinem weiteren Panorama ein sehr lohnendes Ziel.
            Bei einer Übernachtung in der Hesshütte genügt ein (knapper) Halbtag für die Panoramarunde, wobei sich der Vormittag sowohl wegen des Schattens am steilen Anstieg zu Beginn als auch des idealen Lichts für den Blick zum Hochtor im Westen besser anbietet. Bis auf den "Schönheitsfehler", dass das Hochtor just die Hohen Tauern und den Dachstein verdeckt, ist der Rundblick vom Gipfel ebenso umfassend wie begeisternd.
            Vom Kölblwirt aus ist das Hochzinödl doch eine komplette Tagestour, da der Zeitaufwand für die Strecke bis zur Hesshütte nicht unterschätzt werden sollte. Die Landschaftseindrücke sind auch dort hervorragend, speziell auf den Almböden im oberen Teil. Die steileren Abschnitte sind hingegen teilweise rumpelig oder schottrig und eignen sich insofern m.E. nicht wirklich zum Tempo-Machen (Stichwort "zacher Schuach" ).

            Felix und Günter, es war mir eine Freude, dass ich auch an diesem Tag mit euch unterwegs sein und bei besten Bedingungen nochmals auf dem Hochzinödl stehen konnte!
            Zuletzt geändert von Wolfgang A.; vor 3 Tagen.
            Lg, Wolfgang


            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
            der sowohl für den Einzelnen
            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
            (David Steindl-Rast)

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