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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Gamsstein (1774m) Überschreitung, Ybbstaler Alpen (04.09.2021)

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  • Gamsstein (1774m) Überschreitung, Ybbstaler Alpen (04.09.2021)

    Wie bei den ersten beiden Touren, stammen Text und Bilder der ersten Postings hier auch von Norbert und Günter.

    Tour 3, Samstag 4.9.21

    Nach Geiger und Voralpe können wir heute fast vom Quartier starten.


    Los geht's beim Parkplatz knapp unterhalb der Kirche von Palfau (ca. 565m)

    DSC2647_GT (1).jpg

    Langsam macht sich der beginnende Herbst bemerkbar.

    Bild05.JPG

    Einige Rindviecher an der Straße zum Bergbauer.
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    Bei der Bergbauernalm erreichen wir die Obergrenze des Talnebels.
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    Immer wieder schön, in die Sonne zu kommen.

    image_614500.jpg

    Bei der Naturfreundehütte (1020m) machen wir nur eine kurze Pause. Gegen Ende der Wanderung könnten wir über eine lange Forststraßenquerung nochmals hierherkommen.
    DSC2653_GT (4).jpg

    Wenige Minuten oberhalb der Hütte:
    Unten die zähen Talnebel, darüber das Stangl.
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    Bevor der Steig im Wald verschwindet gibt es wieder einmal einen "Pflichthalt".

    Bild20.JPG

    Das Ergebnis, ein erster Blick in's "Xeis"

    Bild19.JPG

    Den ganzen folgenden steilen Aufstieg säumen prächtige Kranzenzine.
    Albinos habe ich hier nur einmal gesehen.
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    Die äußerst zahlreich vertretene "normale" Spezies.
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    Ausblick nach Süden, über Palfau, zum Stangl. Die Nebel haben sich bereits aufgelöst.
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    Bei etwa 1510m: weiterhin zahllose Enziane, und ein erster Blick zum Gipfelkreuz.

    Bild22.JPG

    Es folgt seit längerem der erste flachere Wegabschnitt.
    DSC2670_GT (9).jpg
    .
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 10.09.2021, 22:30.
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  • #2
    Nach insgesamt 1200hm Anstieg vom Kirchenparkplatz, der von hier gut sichtbar ist,

    Bild45.JPG
    davon 750hm von der Naturfreundehütte über den steilen Hühnerriegel, stehe ich beim Gipfelkreuz. Dieses steht aber keineswegs auf dem höchsten Punkt, sondern, gut sichtbar, 250m weiter östlich auf 1770m.
    DSC2671_GT (10).jpg

    Das ist der höchste Punkt, der Hochkogel (1774m) und der erstaunlich leicht und schnell zu überwindende Verbindungsgrat.
    Im Vordergrund hat es sich Günter schon lange gemütlich gemacht
    DSC2672_GT (11).jpg

    Tanzboden und Stumpfmauer - unsere Ziele vom Vortag.
    DSC2673_GT (12).jpg

    Die Stumpfmauer ist an diesem herrlichen Tag natürlich auch besucht.


    Bild48.JPG

    Der geplante Weiterweg nach Osten, über einen harmlosen Rücken und schöne Almböden, bis zum "Hasenfüß".
    DSC2674_GT (13).jpg

    Tiefblick nach Palfau, am Horizont u.a. Brandstein und, etwas in den Wolken, der Griesmauernzug. Rechts noch Kalte Mauer und Hochblaser.
    DSC2675_GT (14).jpg

    In der Ferne wieder die Basilika am Sonntagberg.


    Bild50.JPG

    Da kommen noch zwei ... jetzt sind wir wieder komplett.
    DSC2676_GT (15).jpg
    .
    Zuletzt geändert von mountainrabbit; 10.09.2021, 12:54.
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    • #3
      Die Fernsicht ähnelt der der Vortage.
      Kaiserschild und Hochkogel.
      DSC2678_GT (16).jpg

      Lugauer.
      DSC2681_GT (17).jpg

      Auch hier dominiert der Lugauer, rechts anschließend viel Gesäuse und dann der Gamsstein/Hochkogel.
      DSC2682_GT (18).jpg

      Bald haben wir den Übergang zum höchsten Punkt geschafft:
      Hochkogel (1774m).
      Knapp rechts der Bildmitte der vier Meter niedrigere "Kreuzgipfel",
      Genau darüber der Ötscher, rechts davon der Dürrenstein.
      DSC2683_GT (19).jpg

      In der anderen Richtung, also WSW, ist das Gamssteineck ganz nah, genau darüber der Grabnerstein.
      Rechts davon Hexenturm, Scheiblingstein und Großer Pyhrgas. Dann der Stoderkamm des Toten Gebirges.
      DSC2685_GT (20).jpg

      Das Gipfelkreuz und der Ötscher etwas näher betrachtet. Der Berg ist gut besucht, kein Wunder an einem schönen Samstag.
      DSC2688_GT (21).jpg

      Günter kann sich von der Aussicht gar nicht losreißen; aber wir haben heute genug Zeit.
      DSC2689_GT (22).jpg

      Die Panoramatafel am Hochkogel ist liebevoll und aufwändig gestaltet, aber leider gänzlich unbrauchbar
      DSC2690_GT (23).jpg
      .
      Zuletzt geändert von csf125; 07.09.2021, 13:19.
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      • #4
        Fast schon sind wir wieder beim Gipfelkreuz.
        Die Sicht nach WSW ist etwas besser geworden: Hochtor, Ödstein, Großer Buchstein und viele weitere Gesäusegipfel.
        DSC2692_GT (24).jpg

        Norbert begutachtet das Ergebnis, ist gut geworden.


        Bild74.JPG


        ... und auch beim Weiterweg unzählige Enziane.
        DSC2693_GT (25).jpg

        Ein Wegkreuz ohne Inschrift. Im Hintergrund Hochschwab, Ebenstein und Brandstein.
        DSC2695_GT (26).jpg

        Die Voralm mit Tanzboden und Stumpfmauer aus etwas anderer Perspektive.
        DSC2697_GT (27).jpg

        Blick zurück zum Gipfelkreuz, anschließend Scheiblingstein, Großer Pyhrgas und Warscheneck.
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        Die Stumpfmauer.
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        Jagdhütte "Hasenfüß".
        DSC2702_GT (30).jpg

        Nach der langen Überschreitung der Hochalmen beginnt der lange Abstieg. Blick ins wilde Salzatal.
        DSC2705_GT (31).jpg

        Teilweise verschwinden kleine Personen (wie ich) fast im hohen Gras. Norbert hat da eindeutig Vorteile.


        Bild89.JPG

        Bei der Moaralmhütte (974m) erreichen wir das Forststraßennetz. Wir verzichten jedoch auf die lange Querung zurück zur Naturfreundehütte und folgen der Talstraße bis zum Stiegenwirt in Palfau. Günter ist der Held des Tages und holt das Auto
        DSC2706_GT (32).jpg

        Fazit:
        Wieder eine Überschreitung, mit schöner, gemütlicher Wegstrecke über die Höhen, aber auch einem langen und steilen Anstieg und einem unten etwas langwierigen Forststraßenabstieg. Der Anstieg von Nordosten, aus dem Sandgraben, wäre vermutlich gemütlicher, aber nicht ganz so lohnend. Kaum Orientierungsprobleme, Ausdauer und Trittsicherheit sind aber keine Nachteile
        Zuletzt geändert von mountainrabbit; 10.09.2021, 13:02.
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        • #5
          Am Gamsstein war ich erst einmal, und das ist schon mehrere Jahre her. Leider bin ich damals direkt abgestiegen und nicht über die Moaralm. Man müsste ja von dort mit ein bisserl "weglos" zum Ausgangspunkt zurückkommen.
          Danke für die schönen Bilder, ihr habt herrliches Wetter gehabt!

          LG, Toni

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          • #6
            Tag 4 des Moderatorentreffens vom Gipfeltreffen-Forum. Dieses Mal stand der Gamsstein von Süden am Programm. Wir starteten in Palfau nahe der Kirche. Dieses Mal mit Hochnebel, dessen Untergrenze etwa in 800m Seehöhe lag und die Obergrenze bei rund 1000m.

            Bild 1: Bergbauernhof, dahinter beginnt der Steig.



            Bild 2: Gewaltiger Euter.



            Der Steig ging anfangs steil am Rande einer Weide hinauf und dann am Hang in den Wald. Lange Zeit begleitet von mehreren wütend klingenden Motorsägen naher Waldarbeiter. Wir waren froh, als der Lärm abklang und wir die Weide der Bergbauernalm erreichten.

            Bild 3: Die Nebelobergrenze war erreicht.



            Bild 4: Die Kuh oben stand schon in der Sonne.



            Bild 5: Blick übers Nebelmeer zum Hochkar (1808m) gegenüber, davor Falken (1433m)

            Links Kesselberg (1657m), rechts im Salzatal schauen noch Ringkamp (2153m) und Riegerin (1939m) drüber.



            Bild 6: Der Mendlingstein (983m) wird gerade vom Nebel aus dem Salzatal überströmt.

            Im Mendlinggraben löste sich der Nebel schneller auf, dort schien bereits die Sonne. Das erzeugte ein Druckgefälle vom kalten Salzatal zum wärmeren Mendlinggraben hin, daher der Nebelfall in diese Fließrichtung.

            An wirklich stabilen Herbsttagen hätte es nicht während des Hochnebels schon Quellwolken gegeben, mit ungetrübter Fernsicht war also auch an diesem Tag nicht zu rechnen.



            Bild 7: Nebelfall - immer wieder beeindruckend.



            Nach kurzer Rast vor der Naturfreundehütte, wo man sich gerade für die Gäste rüstete, brachen wir auf.

            Bild 8: Im Vordergrund Großer Sulzkogel (1185m).

            Links Almmauer (1764m) mit dem Steilabfall, dann Tamischbachturm (2035m) und Hochtor (2369m) dahinter. Rechts die Haller Mauern. Unten das Waldtal, das über den Gamssteinhals (930m) ins Schneelahntal, den Kreistengraben und bis zur Hinteren Eßling leitet.



            Bild 9: Lugauer, Almmauer und Tamischbachturm.



            Dann tauchte der Steig in lichten Wald ein, anfangs war der Steig durch Windwurf bzw. Aufräumarbeiten verlegt. Ich setzte ein paar Steinmänner. Weiter oben wird der Steig immer steiler, und die lange Tour mit den 1400 Höhenmetern vom Vortag auf die Voralpe machte sich bemerkbar. Die Füße schmerzten, und ich kam nur langsam vorwärts.

            Bild 10: Links Kaiserschild und Hochkogel, rechts Lugauer.



            Bild 11: Von weiter oben: Kaltmauer, Kaiserschild und Hochkogel und Lugauer.

            Der Hochnebel lichtete sich derweil.



            Bild 12: Tamischbachturm und Hochtor.



            Bild 13: Eventuell ein Goldfell-Schüppling.



            Bild 14: Zoom zum Gasthof Eschau, wo wir am zweiten Abend einkehrten.



            Bild 15: Rauer Kranzenzian, der am Berg zu tausenden wuchs..



            Bild 16: Nach elends langen steilen Kehren wurde erstmals das Gipfelkreuz sichtbar.



            Bild 17: Schneemessstation Palfau Hochkogel (1541m)

            Hier werden Lufttemperatur, relative Feuchte, Schneehöhe und Schneeoberflächentemperatur gemessen.

            http://www.wetteran.de

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            • #7
              Bild 18: Die letzten 230 Höhenmeter zum Gipfel: Zunächst eben, zum Schluss wieder steil in direkter Falllinie zum Gipfel.



              Bild 19: Hochwildstelle (2747m,83km) und Höchstein (2543m) identifizierte ich schon vor Ort.

              Rechts weitere Schladminger Tauerngipfel.



              Bild 20: Links im mittleren Kamm das Gumpeneck (2226m), rechts Hochwildstelle.

              Rechts vom Gumpeneck der mit Schneeresten dürfte das Waldhorn (2702m) sein, dahinter links Hochgolling (2862m), weiter links noch Kaiserspitze (2617m,87km) und Deichselspitze (2684m).



              Bild 21: Am Gipfelkreuz mit Blick zum höchsten Punkt: Hochkogel (1774m).



              Bild 22: Über eine gut begehbare Latschengasse erreichten wir in fünf Minuten den Gipfel.



              Bild 23: Tanzboden und Stumpfmauer, die Gipfel vom Vortag.



              Bild 24: Fotografen am Werk, im Hintergrund das Gipfelkreuz (1770m).



              Bild 25: Hexenturm (2172m) in den Haller Mauern, davor Großes Maiereck (1764m).



              Bild 26: Stumpfmauer mit der beeindruckenden Felswand.

              Der Kopetzkysteig führt auf der abgewandten Seite in den Sattel zum Tanzboden.



              Der Weiterweg ging über breite Latschengassen zunächst am Kamm entlang.

              Bild 27: Später über diese schönen Almboden weiter.



              Bild 28: Dürrenstein (1878m) von seiner steilsten Seite.



              Bild 29: Über den Almboden.



              Bild 30: Hochkar und Stangl (1592m), dazwischen das Salzatal.

              Im Hintergrund Hochschwab-Hauptgipfel und Hochwart links, Großer Grießstein, Ebenstein und Brandstein rechts. In der Senke unten liegt die ominöse Moaralm.



              Bild 31: Abstieg zur Moaralm, zeitweise begleitet von einem Pilzsammler.

              Oben am Gipfelkamm fragte er uns schon, auf Hollenstein an der Ybbs deutend, welche Stadt das wäre. Im Abstieg versicherte er sich mehrmals bei uns, ob es hier zur Moaralm ginge. Unten hörten wir dann Kuhglocken von der nahen Alm. Die war schon länger nicht mehr bewirtschaftet. Der Pilzsammler war davon ausgegangen, dass man dort einkehren konnte, "Warum sollte sie sonst auf den Wegweisern stehen?" Da wäre keine Moaralm gewesen. Die Schilder würden nicht stimmen. Er ging jetzt schon 40 Jahre am Berg und die Wegweiser hätten immer gestimmt. Widerrede war zwecklos.



              Bild 32: Riegerin, Hochschwab, Hochwart, Grießstein, Ebenstein und Schaufelwand.



              Wir entschieden uns gegen die lange Forstwegquerung hinüber zur Naturfreundehütte, sondern gleich für den Abstieg. Der zog sich noch gewaltig entlang der Sandstraße mit zahlreichen Kehren. Außer einer halbierten Blindschleiche keine besonderen Vorkommnisse.

              Bild 33: Dafür wurde man mit diesem Panorama entschädigt.

              Links Großer Akogel (1171m), rechts Großer Sulzkogel (1185m), dazwischen Tamischbachturm, Tieflimauer, Großer und Kleiner Buchstein.



              Günter sprintete voran und kürzte über die Wiese ab, um das Auto zu holen. Wir gingen durstig und hungrig weiter zum Stiegenwirt. Dort die Enttäuschung: Er hatte zwar geöffnet, draußen befand sich aber eine private Feiergesellschaft. Wir schauten zwar zum Gastgarten hinab, die Kellnerin würdigte uns aber nicht einmal eines Blickes. Hier war nichts zu holen.

              Bild 34: Also fuhren wir zurück zur Ferienwohnung, wo wir von einer entspannten Katze empfangen wurden.



              Zum Essen gab es dafür dann Spaghetti mit Sugo. Das hat auch gepasst.

              Gruß,Felix
              http://www.wetteran.de

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              • #8
                Der Gamsstein am Samstag, den 4. September war für mich das einzige Gipfelziel bei unseren langen Touren, auf dem ich früher bereits einmal stand. Im Herbst 2007 bestieg ich ihn über die Nordroute vom Sandgraben aus. Da Leopold damals zufällig einen Tag vor mir auf derselben Route unterwegs war, fügte ich einige meiner Bilder an seinen Bericht an. Mein Hauptinteresse war damals biographisch motiviert: Nach vielen Winterurlauben in Hollenstein/Ybbs war mir die Nordansicht des Gamssteins seit langem vertraut, und ich wollte endlich einmal von oben hinunter blicken können. Zudem führt die Nordroute durch das Gelände des Schigebiets, das ab 1979/80 für kurze Zeit im Gebiet der Scheibenbergalm in Betrieb war. Aufgrund von Fehlplanungen, durch die es nie zu Schipisten weiter oben (vom Hasenfuß bzw. der Hochmoaralm hinunter) kam, schlossen alle Lifte schon nach wenigen Jahren und wurden bald abgebrochen. Die Natur holte sich den Gamsstein quasi zurück, und er konnte wieder zu dem werden, was er bis dahin war: einem schönen und aussichtsreichen, aber nicht allzu viel besuchten Ziel von Bergwanderern.

                Die beiden Südrouten von Palfau zum Gamssteinkamm kannte ich hingegen noch nicht. So würde mir auch dieser Tourentag neben dem Auffrischen alter Erinnerungen viele neue Eindrücke bieten.

                Quasi als Prolog ein Foto vom Frühjahr 2006, das den Gamsstein von Hollenstein/Ybbs aus zeigt. Seine Nordflanke ist ja teilweise stark felsdurchsetzt und verleiht ihm ein erstaunlich hochalpines Aussehen.
                2Gamsstein.jpg

                In Palfau starten wir unter einer geschlossenen Hochnebeldecke, wodurch die Anfangsetappe einen bereits herbstlichen Charakter erhält. Vom Naturfreundehaus auf der Bergbauernalm blicken wir aber längst von oben auf den Hochnebel. Solche Anblicke begeistern immer wieder auf Neue!
                09-Hochnebel-Hochkar.jpg

                Nach einer kurzen Rast nehmen wir die 750 (größtenteils steilen) Höhenmeter Anstieg über den Hühnerriegel in Angriff. Bereits nach weniger als 10 Minuten verlangt dieser Blick zum Lugauer, Tamischbachturm und Hochtor zwingend nach einem nächsten Fotostopp.
                13-Hochnebel-Gesäuse.jpg

                Ich muss für diesen tollen Blick gleich doppelt dankbar sein, denn als ich ihn auch mit dem Handy fotografieren möchte, wird mir bewusst, dass ich es nicht in meiner Hosentasche trage. Kein Zweifel: Es muss auf der Bank unter der Naturfreundehütte liegen geblieben sein. In ziemlichem Tempo, da verärgert über mich selbst, eile ich die 50 Höhenmeter wieder hinunter und erhalte das Handy gleich zurück: Aufmerksame Wanderer haben es unmittelbar davor bei der Hütte abgegeben. (Danke! )
                Ein zweites Mal starte ich mit dem Anstieg und schaffe es bis zur Waldgrenze immerhin, zu Felix wieder aufzuschließen. Dort bietet sich uns das bereits aus den Vortagen vertraute Bild: Der Hochnebel hat sich aufgelöst und nur leichten Dunst in den Tälern zurückgelassen. Zum vorwiegend sonnigen Wetter gesellen sich harmlose kleinere Quellwolken, die manche der Gipfel zumindest zeitweise verhüllen. Der Lugauer rechts ist hier gerade frei, Kaiserschild und Hochkogel weiter links sind verdeckt.
                24-BlickEisenerzerAlpen-Lugauer.jpg

                Oberhalb der Schneemessstation folgt der einzige (kurze) Flachpassage des gesamten Anstiegs. Das Gelände ist dafür aber vom typisch zerrissenen Karstgestein - und einigen kleinen Dolinen neben dem Weg - geprägt.
                27-Karstgelände.jpg

                Der letzte Steilhang unter dem längst schon sichtbaren Gipfelkreuz wird in mehreren kürzeren Kehren bewältigt, und dann können auch wir das umfassende Panorama genießen, das sich auf dem Kamm betet. Die Gipfel ungefähr Richtung Süden stehen nun um die Mittagszeit zwar im Gegenlicht, aber der Blick beeindruckt dennoch. Kaiserschild und Hochkogel links schauen diesmal sogar heraus!
                36-BlickKaiserschildHochkogel-Lugauer.jpg

                Da knapp nach uns eine große Gruppe von Einheimischen zum Gipfelkreuz kommt, gehen wir bald zum vier Meter höheren Hochkogel einige Minuten westlich weiter. Dort beeindruckt vor allem der Blick Richtung Westsüdwesten über das Gamssteineck zu den Haller Mauern, den Schladminger Tauern ganz links sowie dem Toten Gebirge in der rechten Bildhälfte. Trotz der Quellwölkchen und ein wenig Dunst kann die Fernsicht sich wirklich sehen lassen! Es fehlt eigentlich nur der Hocharn gleich rechts vom Grabnerstein, den Gratwanderer Martin im Herbst 2017 sehen konnte (Bericht). Aber ein Blick über eine Distanz von mehr als 150km bietet sich bevorzugt an klaren Herbsttagen, wie ich selbst ja auch schon mehrfach erleben konnte.
                46-BlickGamssteineck-HallerMauernOÖ.jpg

                Die Detailaufnahme bringt die wilde Felsszenerie in der felsigen Nordflanke des Gamssteinecks noch besser zur Geltung.
                56-GamssteinNordflanke.jpg

                Dieses Foto ist für mich natürlich absolute Pflicht: Links unser Vortagesziel, die Stumpfmauer. Und rechts hinten im Ybbstal, etwa 1300 Meter tiefer gelegen, Hollenstein.
                Erneut werden meine Erinnerungen wach...
                47-BlickStumpfmauerHollenstein.jpg

                Noch steht der Hochschwab im halben Gegenlicht, aber die vielen Kämme hintereinander bieten dennoch einen tollen Anblick. Vor dem zentralen Plateau und der deutlich davon abgesetzten Riegerin davor wird sehr gut anschaulich, zwischen wie vielen Seitenkämmen sich die Salza im engen Tal ihren Weg suchen muss. 60-ZoomSalzatalRiegerinHochschwab.jpg

                Herangezoomte Hochschwab-Silhouetten, Teil zwei: Links vorn der Geiger, unser Gipfelziel vom Donnerstag. Gleich rechts dahinter der Große Kollmannstock, den Felix durch seine Schneeschuhtour mit Csaba Szépfalusi kennt. Am Horizont die Griesmauer und direkt darüber der wuchtige Trenchtling-Stock.
                61-ZoomGeiger-GrKollmannstock-Trenchtling.jpg

                Gesäusegipfel und Quellwolken in einer durchaus interessanten Gesamtkomposition.
                Die Tieflimauer links sowie Admonter Reichenstein und Sparafeld dahinter sind weitestgehend wolkenfrei; Großer und Kleiner Buchstein weiter rechts verstecken sich hingegen gerade ziemlich komplett.
                65-ZoomBuchsteinstock-Quellwolken.jpg
                Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
                Lg, Wolfgang


                Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                der sowohl für den Einzelnen
                wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                (David Steindl-Rast)

                Kommentar


                • #9
                  Nach einer längeren Rast auf dem - viel ruhigeren - Hochkogel mit seiner großen Panoramatafel machen wir uns auf den Rückweg zum nach wie vor stark belagerten Gipfelkreuz. Auch ohne wirklichen Weg sind die 250m Strecke weniger holprig zu begehen als man aufgrund dieses Bildes meinen könnte. Und nach den Erfahrungen mit den zwei Gipfeln der Voralpe am Tag davor sind wir vor allem dankbar, dass wir entlang der Strecke kaum 20 Höhenmeter verlieren und nicht gleich fast 200...
                  69-KammzumGamsstein.jpg

                  Vom Gipfelkreuz Richtung Osten geht es auf schmalem Steig in der obersten Südflanke unter dem Kamm zunächst ähnlich weiter. Bald aber wird der Kamm breiter und der Weg entsprechend bequemer zu gehen.
                  71-KammwegnachONO.jpg

                  Der Rückblick bestätigt, dass sich hier angenehm gehen lässt, sodass nichts vom Genuss des Panoramas ablenkt.
                  73-RückblickGamsstein.jpg

                  Noch weiter Richtung Osten fächert sich der Kamm dann sogar etwas auf und umschließt ehemalige Almwiesen, zu denen der Steig bald hinunterführt. In manchen Beschreibungen erhält dieser Abschnitt den - durchaus angemessenen - Namen "Hochtal". Im Hintergrund Ötscher, Dürrenstein und der östliche Teil des Hochkarstocks.
                  75-Hochtal-BlickÖtscherDürrenstein.jpg

                  Dazwischen ein kurzer Seitenblick nach Nordosten: Der parallel verlaufende Kamm des Königsbergs ist ähnlich lang und schmal, aber doch um gut 300 Meter niedriger und oben deutlich stärker abgerundet. Die Abschlusswanderung des Treffens wird Felix und mich am Folgetag über den Königsberg führen, wo wir nicht zuletzt die Blicke zur Voralpe und zum Gamsstein noch einmal voll auskosten können.
                  76-BlickKönigsberg-Voralpen.jpg

                  Nach dem Überqueren der einstigen Almwiesen erreichen wir das Ostende das Gamssteinkamms und wenden uns dort, zunächst an einigen tiefen Dolinen vorbei, wieder nach Süden. Hier befand sich die bereits vor langem aufgelassene Moar-Hochalm. Reste von Steinfundamenten sind noch zu erkennen, und in der Senke scheint sich immer wieder Wasser zu halten - fraglos kein Nachteil in einem Kalkgebirge!
                  80-Moarhochalm.jpg

                  Der dann folgende Abstieg bis zur Moaralm verläuft in Summe deutlich weniger steil als jener über den Hugo-Zettl-Steig am Vortag, worüber wir durchaus dankbar sind. Lichtungen und Schläge bieten immer wieder freie Ausblicke. Am tollsten finde ich nun am Nachmittag den Blick über das eng eingeschnittene Salzatal zum Hochschwab. Vor allem Großer Griesstein und Ebenstein erscheinen in diesem Lichteinfall nun wunderbar plastisch!
                  86-Salzatal-GrGriesstein-Ebenstein.jpg

                  Von der Moaralm in mehreren - teilweise langen - Forststraßenkehren nach Palfau hinunter. Dafür warten ab dort nur mehr wenige Minuten Rückfahrt zum Quartier auf uns.


                  Persönliches Fazit

                  Fast 14 Jahre nach meiner Tour von Norden auf den Gamsstein war eine Wiederholung - noch dazu auf anderen, für mich neuen Routen - längst angesagt.
                  Wie die benachbarte Voralpe ist der Gamsstein ein großartiger Aussichtsberg: zum Gesäuse ebenso wie zum Salzatal vor dem Hochschwab. Am richtigen Tag ist das Panorama aber nahezu grenzenlos. Der Gamsstein ist etwas zugänglicher als die Voralpe: Von Norden sind es doch um 300-400 Höhenmeter weniger, die zu bewältigen sind; von Süden bietet sich an Sommerwochenenden die Einkehrmöglichkeit in der Naturfreundehütte Palfau. Überlaufen ist er dennoch keineswegs. Es mag sein, dass wir an einem der Tage mit den meisten Besuchern des Jahres 2021 oben waren. Speziell für die Südrouten waren die Bedingungen - ungeachtet der üblichen harmlosen Quellwolken - nahezu perfekt. Bei großer Sommerhitze könnten die langen Abschnitte mit völlig ungehinderter Sonneneinstrahlung zu einer Belastung werden.

                  Auf allen Gipfeln mit Blick unter anderem nach Hollenstein/Ybbs schwingen für mich stets Erinnerungen mit, die bis in meine Kindheit zurück reichen. Insofern war ich sehr dankbar für die Gelegenheit, den Gamsstein erneut - und diesmal in der Gesellschaft der drei lieben Freunde - besteigen zu können.
                  Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
                  Lg, Wolfgang


                  Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                  der sowohl für den Einzelnen
                  wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                  (David Steindl-Rast)

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