Der Pizzo del Corvo ist eigentlich nur ein unbedeutender Trabant des Scopi am Lukmanierpass. Von der italienischen Seite wird er allerdings relativ häufig bestiegen, wie die Berichte hier zeigen. Auf dem Scopi war ich schon (und will wegen den großen Gipfelbauten da nicht erneut hin) aber der Pizzo des Corvo hat mich interessiert. Auch ein Start vom Lukmanierpass schien sinnvoll, dabei kann man eine Überschreitung und größere Runde nach Süden über den Passo die Gana Negra anschließen - mit knapp 300 Hm Gegensteigung. Das wäre nicht zwingend notwendig, aber Landschaftlich reizvoll.
Auf-/Abstieg wie beschrieben insgesamt ca. 1.500 Hm, überwiegend T2-3, Stellen T4.
Start im Morgengrauen am großen Parplatz an der Passhöhe beim Hospiz. Seeseitig gelangt man auf das Dach der Galerie und geht ca. 1,5 km bis zu einem Steinmann. Hier zweigt der unmarkierte Weg Richtung Scopi ab. Im ersten Teil quert man in weiten Kehren die steilen Hänge. Der Stausee mit dem klangvollen Namen Lago da Sontga Maria bietet dabei eine reizvolle Kulisse. Auf ca. 2.150 m lehnt sich das Gelände etwas zurück und man gelangt in das Kar Pouza dil Scopi. Der Aufschwung auf Schutt zwischen 2500 und 2600 Hm ist dabei recht steil. Der Westgratgrat des Scopi ist Gehgelände und führt mäßig steil an den Gipfelaufbau heran.
Bei ca. 2990m verlies ich den Weg und ging rechts in die kleine Senke mit anschließendem Mini-Rücken bis zum oben Ende bei ca. 3.020m. Hier fand ich einzelne Trittspuren, welche die Hangquerung Richtung Pizzo del Corvo wesentlich erleichtern. Der Kessel besteht aus losem Schutt oder hart zusammengebackener Erde, ohne Trittspuren T4, mit Spuren T3.Andere Varianten sind eventuell auch möglich, der Abstieg am Grat vom Scopi soll mit Fixseil T5 sein.
Der weitere Weg auf dem Verbindungsgrat Scopi-Corvo ist dann eindeutig. Im Wesentlichen Gehgelände, zwischendurch felsige Passagen mit einfachen Kraxelstellen (I). Vom Nordgipfel des Corvo P 3.086 geht es an einem kleinen Gipfelkreuz vorbei zum P 3.015m. Danach weiter unschwierig mit gelegentlichen Handeinsatz den breiter werdenden Grat hinunter zur Punta del Corco, P 2.752m. Davor geht der Rücken in eine wellige Hochebene über, die angenehm zu gehen ist.
Um zurück zum Lukmanierpass zu kommen, musste ich die Südabstürze des Corvo bei günstiger Gelegenheit überwinden und ins Val di Campo gelangen. Dies schien am Besten über die Grasflanke vor P 2.467m möglich. Zwar steil aber machbar ging es hinunter, T4. Auf der anschließenden Hochebene bei 2.250 Hm fand ich dann Trittspuren und alte Markierungen Richtung Passo die Gana Negra. Die nächste Steilstufe bis zur Talsohle lies sich dadurch einfach überwinden, T3. Hier auf dem verzweigten Hauptweg zum Passo, T2. Die 300 Hm Gegensteigung sind zwar mühsam und weit, zumindest war es nicht allzu warm und die grüne liebliche Landschaft steht in eindrücklichem Kontrast zum dunklen Gestein/Schutt des Mittelteils der Tour. Vom Passo die Gana Negra geht es nochmals mit etwas Auf und Ab Richtung Lukmanierpass.
blau die zurückgelegte Runde:
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Sonnenaufgang am Piz Rondadura
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Morgenstimmung über dem Stausee
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Piz Rondadura
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Piz Gannaretsch links, da war ich letztes Jahr oben, bei deutlich weniger Aussicht..., rechts Oberalpstock
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Im hell/dunkel unten der Westgrat bzw. Aufstieg zum Scopi
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ziemlich geradeaus hoch, die Trittspuren waren zuerst recht schwer zu finden, dann aber gings einfach
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hier kam ich auf den Grat, der weitere Weg zum Nordgipfel P 3.086 (Mitte hinten) ist dann klar
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Bilder Teil 2 folgen...
Auf-/Abstieg wie beschrieben insgesamt ca. 1.500 Hm, überwiegend T2-3, Stellen T4.
Start im Morgengrauen am großen Parplatz an der Passhöhe beim Hospiz. Seeseitig gelangt man auf das Dach der Galerie und geht ca. 1,5 km bis zu einem Steinmann. Hier zweigt der unmarkierte Weg Richtung Scopi ab. Im ersten Teil quert man in weiten Kehren die steilen Hänge. Der Stausee mit dem klangvollen Namen Lago da Sontga Maria bietet dabei eine reizvolle Kulisse. Auf ca. 2.150 m lehnt sich das Gelände etwas zurück und man gelangt in das Kar Pouza dil Scopi. Der Aufschwung auf Schutt zwischen 2500 und 2600 Hm ist dabei recht steil. Der Westgratgrat des Scopi ist Gehgelände und führt mäßig steil an den Gipfelaufbau heran.
Bei ca. 2990m verlies ich den Weg und ging rechts in die kleine Senke mit anschließendem Mini-Rücken bis zum oben Ende bei ca. 3.020m. Hier fand ich einzelne Trittspuren, welche die Hangquerung Richtung Pizzo del Corvo wesentlich erleichtern. Der Kessel besteht aus losem Schutt oder hart zusammengebackener Erde, ohne Trittspuren T4, mit Spuren T3.Andere Varianten sind eventuell auch möglich, der Abstieg am Grat vom Scopi soll mit Fixseil T5 sein.
Der weitere Weg auf dem Verbindungsgrat Scopi-Corvo ist dann eindeutig. Im Wesentlichen Gehgelände, zwischendurch felsige Passagen mit einfachen Kraxelstellen (I). Vom Nordgipfel des Corvo P 3.086 geht es an einem kleinen Gipfelkreuz vorbei zum P 3.015m. Danach weiter unschwierig mit gelegentlichen Handeinsatz den breiter werdenden Grat hinunter zur Punta del Corco, P 2.752m. Davor geht der Rücken in eine wellige Hochebene über, die angenehm zu gehen ist.
Um zurück zum Lukmanierpass zu kommen, musste ich die Südabstürze des Corvo bei günstiger Gelegenheit überwinden und ins Val di Campo gelangen. Dies schien am Besten über die Grasflanke vor P 2.467m möglich. Zwar steil aber machbar ging es hinunter, T4. Auf der anschließenden Hochebene bei 2.250 Hm fand ich dann Trittspuren und alte Markierungen Richtung Passo die Gana Negra. Die nächste Steilstufe bis zur Talsohle lies sich dadurch einfach überwinden, T3. Hier auf dem verzweigten Hauptweg zum Passo, T2. Die 300 Hm Gegensteigung sind zwar mühsam und weit, zumindest war es nicht allzu warm und die grüne liebliche Landschaft steht in eindrücklichem Kontrast zum dunklen Gestein/Schutt des Mittelteils der Tour. Vom Passo die Gana Negra geht es nochmals mit etwas Auf und Ab Richtung Lukmanierpass.
blau die zurückgelegte Runde:
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Sonnenaufgang am Piz Rondadura
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Morgenstimmung über dem Stausee
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Piz Rondadura
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Piz Gannaretsch links, da war ich letztes Jahr oben, bei deutlich weniger Aussicht..., rechts Oberalpstock
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Im hell/dunkel unten der Westgrat bzw. Aufstieg zum Scopi
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ziemlich geradeaus hoch, die Trittspuren waren zuerst recht schwer zu finden, dann aber gings einfach
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hier kam ich auf den Grat, der weitere Weg zum Nordgipfel P 3.086 (Mitte hinten) ist dann klar
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Bilder Teil 2 folgen...
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