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Wegführung: Kahlenbergerdorf (9.10) – Leopoldsberg (425m, 10.03) – Kahlenberg (484m, 10.42) – Vogelsangberg (516m, 11.30) – Hermannskogel (544m, 12.10) – Hameau (13.30) – Moschingerberg (490m, 14.10) – Schwarzenbergallee – Endhaltestelle Linie 43 (15.30)
Höhenmeter: 690 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 50 Minuten
Viecher: Schwarzspechte, Amseln (nur gehört)
Ausnahmsweise ist ein Adriatief-Ereignis so eingetroffen wie es die Wettermodelle Tage vorher schon angedeutet haben. Der Niederschlagsschwerpunkt lag dabei in der Ost- und Südosthälfte von Österreich und brachte verbreitet das größte Neuschnee-Ereignis seit 13 bzw. 21 Jahren. Im Wiener Becken und Burgenland fielen 15-30mm als Schnee, in der südlichen Steiermark 40-60mm. Verbreitet kam es zu Stromausfällen durch umgestürzte Bäume auf Oberleitungen. Der Verkehr brach zusammen. In Wien fielen im Stadtgebiet 15-20cm, am Hermannskogel waren es rund 30cm, mit Verwehungen 50cm.
RGB Satellitenbild +500hPa, 20. Februar 2026, 04 Uhr Lokalzeit (Quelle: ACG/EUMETSAT)
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Der Grund für den späten Schneereigen war dieses formschöne Adriatief mit ausgeprägter Dry Intrusion über Kroatien, Saharastaub-Cirrus über Thüringen, Sachsen, Südpolen und teilweise Ungarn. Der Okklusionspunkt lag über Ostösterreich. Insgesamt intensive Hebung durch Aufgleiten der milden Mittelmeerluft auf einströmende Kaltluft aus Norden, zugleich Staueffekte.
Am Vortag und selbst in der Früh überlegte ich noch, ob ich es wagen sollte, nach Gumpoldskirchen (Anninger) oder ins Helenental (Hoher Lindkogel) zu fahren, entschied mich wegen der vielen Zugausfälle dann aber dagegen. Angesichts der Neuschneemengen konnte ich es wagen, mit kurzer Anfahrt direkt in Döbling zu starten. Damit war diese Tour für mich eine Premiere: Erstmals auf Wiener Boden mit Schneeschuhen unterwegs! Im Verlauf der Wanderung stieg die Lufttemperatur auch in den höheren Wienerwaldlagen knapp ins Plus. Die diffuse Strahlung bewirkte ein Anfeuchten und Setzen der Schneedecke.
Schon beim Beginn vom Nasenweg legte ich die Schneeschuhe an. Gleichzeitig hörte es auf zu schneien und die Bewölkung schichtete allmählich aus (das heißt, steigende Wolkenuntergrenzen und abnehmende vertikale Mächtigkeit der Bewölkung).
Nasenweg ganz unten
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Kaisermühlen in Bildmitte mit der Skyline
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Im Aufstieg kamen mir Trailrunner entgegen bzw. ein MTB-Fahrer mit fetten Reifen. Ich musste ordentlich schnaufen, da ich alles selbst spurte.
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Winterlicher Ausblick auf Kahlenbergerdorf und Transdanubien
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Ein Opfer des Wintereinbruchs
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Der Aufstieg zur Plattform war mit tiefen Schneewechten zugeweht. Dort pfiff der kalte Wind durch.
Verwehungen und Ausblick nach Klosterneuburg (links) und Korneuburg (rechts)
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Verwehungen am Leopoldsberg
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Kosaken im Winterkleid
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Vom Busparkplatz kam eine alte Frau entgegen, die einen Lachanfall bekam, als sie mich mit Schneeschuhen sah.
Klettergarten Kahlenberg
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Am tiefsten Punkt standen zwei Wanderer mit Gamaschen. „Schau, da ist jemand noch professioneller unterwegs“ , sagten sie im Vorbeigehen. Ab dem Kahlenberg sah ich die erste Tourenskispur.
Unberührter Schnee neben der Höhenstraße
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Tiefwinterlich, rund 30cm mittlerweile neben der Höhenstraße (wahrscheinlich vom ersten Ereignis gegen Mittag, als es in der Stadt unten noch zu warm war).
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Mein Lieblingsbaum, muss ich jedes Mal fotografieren.
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Agneswiese mit Vogelsangberg.
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Ich stieg über die Wiese neben dem Skitourengeher auf.
Wegführung: Kahlenbergerdorf (9.10) – Leopoldsberg (425m, 10.03) – Kahlenberg (484m, 10.42) – Vogelsangberg (516m, 11.30) – Hermannskogel (544m, 12.10) – Hameau (13.30) – Moschingerberg (490m, 14.10) – Schwarzenbergallee – Endhaltestelle Linie 43 (15.30)
Höhenmeter: 690 | Strecke: 16.4km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 50 Minuten
Viecher: Schwarzspechte, Amseln (nur gehört)
Ausnahmsweise ist ein Adriatief-Ereignis so eingetroffen wie es die Wettermodelle Tage vorher schon angedeutet haben. Der Niederschlagsschwerpunkt lag dabei in der Ost- und Südosthälfte von Österreich und brachte verbreitet das größte Neuschnee-Ereignis seit 13 bzw. 21 Jahren. Im Wiener Becken und Burgenland fielen 15-30mm als Schnee, in der südlichen Steiermark 40-60mm. Verbreitet kam es zu Stromausfällen durch umgestürzte Bäume auf Oberleitungen. Der Verkehr brach zusammen. In Wien fielen im Stadtgebiet 15-20cm, am Hermannskogel waren es rund 30cm, mit Verwehungen 50cm.
RGB Satellitenbild +500hPa, 20. Februar 2026, 04 Uhr Lokalzeit (Quelle: ACG/EUMETSAT)
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Der Grund für den späten Schneereigen war dieses formschöne Adriatief mit ausgeprägter Dry Intrusion über Kroatien, Saharastaub-Cirrus über Thüringen, Sachsen, Südpolen und teilweise Ungarn. Der Okklusionspunkt lag über Ostösterreich. Insgesamt intensive Hebung durch Aufgleiten der milden Mittelmeerluft auf einströmende Kaltluft aus Norden, zugleich Staueffekte.
Am Vortag und selbst in der Früh überlegte ich noch, ob ich es wagen sollte, nach Gumpoldskirchen (Anninger) oder ins Helenental (Hoher Lindkogel) zu fahren, entschied mich wegen der vielen Zugausfälle dann aber dagegen. Angesichts der Neuschneemengen konnte ich es wagen, mit kurzer Anfahrt direkt in Döbling zu starten. Damit war diese Tour für mich eine Premiere: Erstmals auf Wiener Boden mit Schneeschuhen unterwegs! Im Verlauf der Wanderung stieg die Lufttemperatur auch in den höheren Wienerwaldlagen knapp ins Plus. Die diffuse Strahlung bewirkte ein Anfeuchten und Setzen der Schneedecke.
Schon beim Beginn vom Nasenweg legte ich die Schneeschuhe an. Gleichzeitig hörte es auf zu schneien und die Bewölkung schichtete allmählich aus (das heißt, steigende Wolkenuntergrenzen und abnehmende vertikale Mächtigkeit der Bewölkung).
Nasenweg ganz unten
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Kaisermühlen in Bildmitte mit der Skyline
2.jpg
Im Aufstieg kamen mir Trailrunner entgegen bzw. ein MTB-Fahrer mit fetten Reifen. Ich musste ordentlich schnaufen, da ich alles selbst spurte.
3.jpg
Winterlicher Ausblick auf Kahlenbergerdorf und Transdanubien
4.jpg
Ein Opfer des Wintereinbruchs
5.jpg
Der Aufstieg zur Plattform war mit tiefen Schneewechten zugeweht. Dort pfiff der kalte Wind durch.
Verwehungen und Ausblick nach Klosterneuburg (links) und Korneuburg (rechts)
6.jpg
Verwehungen am Leopoldsberg
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Kosaken im Winterkleid
8.jpg
Vom Busparkplatz kam eine alte Frau entgegen, die einen Lachanfall bekam, als sie mich mit Schneeschuhen sah.
Klettergarten Kahlenberg
9.jpg
Am tiefsten Punkt standen zwei Wanderer mit Gamaschen. „Schau, da ist jemand noch professioneller unterwegs“ , sagten sie im Vorbeigehen. Ab dem Kahlenberg sah ich die erste Tourenskispur.
Unberührter Schnee neben der Höhenstraße
10.jpg
Tiefwinterlich, rund 30cm mittlerweile neben der Höhenstraße (wahrscheinlich vom ersten Ereignis gegen Mittag, als es in der Stadt unten noch zu warm war).
11.jpg
Mein Lieblingsbaum, muss ich jedes Mal fotografieren.
12.jpg
Agneswiese mit Vogelsangberg.
13.jpg
Ich stieg über die Wiese neben dem Skitourengeher auf.

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