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Wegführung: Waldegg-Dürnbach Hst. (9.10) – Kleine Klause (A/B, 10.12) – Kleine Kanzel (11.25) – Leitergraben – Hubertushaus (13.00-14.35) – Springlessteig (A) – Höflein Hst. (15.51) | 860hm, 13.9km, ca. 5 Stunden | 1 Maus, 1 Steinbock
Trockene Bedingungen nach dem nächtlichen Gewitterregen. Keine schwüle Luft und gleichzeitig nicht das Bedürfnis, extrem früh aufzustehen. Daher wurde es wieder einmal die Hohe Wand auf Wegen, die ich heuer (Springlessteig) bzw. zuletzt vor vierzehn Jahren (Kleine Klause) mit Wolfgang beschritten habe. Wenn ich alleine Kletterpassagen zu bewältigen habe, dann bevorzugt etwas, das ich in Begleitung schon einmal gemacht habe und mich dabei sicher fühlte.
Die Anfahrt verlief unkompliziert, aber nur weil ich einen Zug früher nach Wiener Neustadt nahm und damit genügend Puffer für den Zug ins Piestingtal hatte.
stark vertrocknete Laubbäume in den Fischauer Vorbergen
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Etwa ab Markt Piesting wandelten sich die Wiesen im Tal von braun zu mehr Grüntönen. Manchmal machten wenige Gewitter den Unterschied auf wenigen Kilometern aus, ob es noch genug Bodenfeuchte gab oder nicht.
Verspätungsfreier Start in Waldegg-Dürnbach im Piestingtal. Zwar ist die Route entlang der Straße markiert, aber was hier eindeutig fehlte, war ein Fußweg. Zumindest unter der Woche war hier einiges an Verkehr ins Tal hinein.
Dürnbachtal zwischen Dürrenberg (664m) und Größenberg (895m)
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Beim ehemaligen Nazwirt, wo sich rund 100 Jahre lang ein Wirtshaus befand, bog ich links in den Zustieg zur Kleinen Klause ab. Das letzte Mal war ich hier am 28. Mai 2012 gemeinsam mit Wolfgang. Nach einer längeren leicht ansteigenden Querung im Wald kam schon der enge Graben hinauf.
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Bei der Felswand links würde es zur Krummen Ries gehen, ein alpiner Steig ohne Kletterpassagen, aber dafür teilweise steil mit viel Schotter, direkt zum Waldegger Haus.
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Nach wenigen Metern stand ich schon am Beginn des versicherten Klettersteigs. Oben hörte ich eine Mutter laut zu ihren Kindern rufen, daher wartete ich, bis sie außer Hörweite waren, ehe ich mit dem Aufstieg begann. Weiter rechts war der Madersteig angeschrieben, laut Tafel UIAA II und laut Bildern recht exponiert. Nichts für mich, schon gar nicht alleine.
Hier zog ich meine Kletterhandschuhe an und den Helm auf (übrigens auch den Springlessteig hinab).
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Rötelmaus? Jedenfalls nichts zum Anfassen, aber hübsch zum Anschauen allemal.
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Beim Übertritt von der senkrechten Wand in die Klammer braucht es ein wenig Kraft. Die Eisenstange links zum Festhalten war ziemlich locker und wenig vertrauenserweckend. Dahinter folgte dieser steile Riss mit weiteren Trittbügeln.
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Rückblick auf den Riss mit dem Einstiegswandl
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Leiter und Kamin danach mit Trittbügeln
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Nach der Leiter stieg ich rechts in der Rinne weiter auf.
Rückblick beim Ausstieg
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Und das war es auch schon. Nach fünf Minuten waren die schwierigsten Stellen gemeistert.
Ausstieg, rechts Größenberg
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Es folgten noch einige leichtere Felsstufen, teils mit Trittbügeln, und leider viel Steinschlag und Windwurf.
frische Steinschlagspuren
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Speziell hier sollte mal das Fichtenmoped ran. Da musste man unter den Bäumen durchkriechen oder drübersteigen.
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Wegführung: Waldegg-Dürnbach Hst. (9.10) – Kleine Klause (A/B, 10.12) – Kleine Kanzel (11.25) – Leitergraben – Hubertushaus (13.00-14.35) – Springlessteig (A) – Höflein Hst. (15.51) | 860hm, 13.9km, ca. 5 Stunden | 1 Maus, 1 Steinbock
Trockene Bedingungen nach dem nächtlichen Gewitterregen. Keine schwüle Luft und gleichzeitig nicht das Bedürfnis, extrem früh aufzustehen. Daher wurde es wieder einmal die Hohe Wand auf Wegen, die ich heuer (Springlessteig) bzw. zuletzt vor vierzehn Jahren (Kleine Klause) mit Wolfgang beschritten habe. Wenn ich alleine Kletterpassagen zu bewältigen habe, dann bevorzugt etwas, das ich in Begleitung schon einmal gemacht habe und mich dabei sicher fühlte.
Die Anfahrt verlief unkompliziert, aber nur weil ich einen Zug früher nach Wiener Neustadt nahm und damit genügend Puffer für den Zug ins Piestingtal hatte.
stark vertrocknete Laubbäume in den Fischauer Vorbergen
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Etwa ab Markt Piesting wandelten sich die Wiesen im Tal von braun zu mehr Grüntönen. Manchmal machten wenige Gewitter den Unterschied auf wenigen Kilometern aus, ob es noch genug Bodenfeuchte gab oder nicht.
Verspätungsfreier Start in Waldegg-Dürnbach im Piestingtal. Zwar ist die Route entlang der Straße markiert, aber was hier eindeutig fehlte, war ein Fußweg. Zumindest unter der Woche war hier einiges an Verkehr ins Tal hinein.
Dürnbachtal zwischen Dürrenberg (664m) und Größenberg (895m)
2.jpg
Beim ehemaligen Nazwirt, wo sich rund 100 Jahre lang ein Wirtshaus befand, bog ich links in den Zustieg zur Kleinen Klause ab. Das letzte Mal war ich hier am 28. Mai 2012 gemeinsam mit Wolfgang. Nach einer längeren leicht ansteigenden Querung im Wald kam schon der enge Graben hinauf.
3.jpg
Bei der Felswand links würde es zur Krummen Ries gehen, ein alpiner Steig ohne Kletterpassagen, aber dafür teilweise steil mit viel Schotter, direkt zum Waldegger Haus.
4.jpg
Nach wenigen Metern stand ich schon am Beginn des versicherten Klettersteigs. Oben hörte ich eine Mutter laut zu ihren Kindern rufen, daher wartete ich, bis sie außer Hörweite waren, ehe ich mit dem Aufstieg begann. Weiter rechts war der Madersteig angeschrieben, laut Tafel UIAA II und laut Bildern recht exponiert. Nichts für mich, schon gar nicht alleine.
Hier zog ich meine Kletterhandschuhe an und den Helm auf (übrigens auch den Springlessteig hinab).
5.jpg
Rötelmaus? Jedenfalls nichts zum Anfassen, aber hübsch zum Anschauen allemal.
6.jpg
Beim Übertritt von der senkrechten Wand in die Klammer braucht es ein wenig Kraft. Die Eisenstange links zum Festhalten war ziemlich locker und wenig vertrauenserweckend. Dahinter folgte dieser steile Riss mit weiteren Trittbügeln.
7.jpg
Rückblick auf den Riss mit dem Einstiegswandl
8.jpg
Leiter und Kamin danach mit Trittbügeln
9.jpg
Nach der Leiter stieg ich rechts in der Rinne weiter auf.
Rückblick beim Ausstieg
10.jpg
Und das war es auch schon. Nach fünf Minuten waren die schwierigsten Stellen gemeistert.
Ausstieg, rechts Größenberg
11.jpg
Es folgten noch einige leichtere Felsstufen, teils mit Trittbügeln, und leider viel Steinschlag und Windwurf.
frische Steinschlagspuren
12.jpg
Speziell hier sollte mal das Fichtenmoped ran. Da musste man unter den Bäumen durchkriechen oder drübersteigen.
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