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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

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Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

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11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

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  • #31
    AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

    Zitat von BCM Beitrag anzeigen
    Den Preisunterschied zahlen wir dann nicht an der Supermarktkasse sondern schön versteckt über allgemeine Steuern, aus denen die Förderungen bezahlt werden.
    Da hast jetzt auch wieder Recht.

    wie bei der Atomkraft: die Kosten tauchen nicht auf der Stromrechnung sondern in der Steuererklärung auf.
    aber das ist jetzt völlig OT, sorry
    Kaklakariada

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    • #32
      AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

      bravo "bergsteirer", genau das wollte ich auch schreiben.

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      • #33
        AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

        Zitat von bergsteirer Beitrag anzeigen
        .... Frag' einmal die Eisenerzer wie es ihnen mit ihrer atraktiven Lage hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen geht.
        Eisenerz ist vielleicht nicht das beste Beispiel. Daß es hinter den Bergen liegt, daran würde jetzt auch eine bessere Verkehrsanbindung nicht viel ändern. Dieses Problem ist durch den Erzberg, der nun mal dort steht, historisch gewachsen. Der Erzberg ist Geschichte, zumindestens in der Form, in der es ihn hunderte Jahre gab. Und Betriebsansiedlungen sind in so einer Region schwierig, Straße hin, Straße her. Da haben Ballungsräume ganz einfach die besseren Karten.

        Zitat von bergsteirer Beitrag anzeigen
        .... Ich hab' die Erschliessungsgegner nur einfach langsam satt....
        Gibt es explizite Erschließungsgegner? Vermutlich ja. Aber höchstens einen harten Kern. Im allgemeinen geht es aber schlicht um nicht oder schlecht ausbalancierten Interessensausgleich.

        2 Beispiele (beliebig erweiterbar):
        Vor 30 Jahren ging ein Riß durch die Gesellschaft. Man gab gerade Hainburg. Was war passiert? Der Verbund grub einen 30 Jahre alten Bauplan aus und wollte ein Kraftwerk errichten. In einem Naturschutzgebiet. Daß die Baupläne natürlich längst nicht mehr Stand der Technik waren, hat auch niemanden gejuckt.
        Dann gingen die Proteste los. Nach wenigen Wochen wurde plötzlich bekannt gegeben, daß man jetzt doch mit nur einem Viertel der Fläche auskommen würde. Sowas aber auch. Nur war es jetzt zu spät, der Rest ist Geschichte. Wer weiß, wenn das Tun der Verantwortlichen damals von weniger Überheblichkeit geprägt gewesen wäre, Hainburg würde heute vielleicht sogar stehen. Daß der spätere Verbund-GD Haiden in einem Interview gemeint hat, er wäre froh über den Ausgang, da sich Hainburg ohnehin nie gerechnet hätte, war dann der Witz schlechthin.

        Jemand hat ein Haus. Errichtet in den 70ern in schönster Ruhelage. 2014 wird dort eine neue Umgehungsstraße errichtet. Führt praktisch am Grundstück vorbei. Entschädigung bekommt er natürlich keine, sein Grund wird ja nicht gebraucht, öffentliches Interesse etc. Wertverlust des Hauses, egal. Lebensqualität, egal. Seine jedenfalls. Die Lebensqualität derer, die dadurch entlastet werden, offenbar nicht. Dort wurde genau damit stark geworben.
        Erwartet jemand, daß der gute Mann vor Begeisterung vom Sessel fällt? Natürlich nicht.

        Nur, weshalb bietet man in solchen Fällen nicht pragmatische Lösungen an? Egal wie groß das öffentliche Interesse ist, die Last auf einigen besonders stark Betroffenen abzuladen schürt häufig erst den Widerstand. Die Betreiber, egal ob öffentliche Hand oder Privatwirtschaft, will natürlich Kosten sparen. Aus unterschiedlichen Gründen. Nur rechtfertigt das, einige wenige im Regen stehen zu lassen?

        Obige Straße gibt es wirklich. Ist ja egal wo. Könnte überall sein. Die Befürworter sind in der Mehrheit. Durch die wenigen Gegner haben sich aber erhebliche Verzögerungen ergeben, alleine von dem Geld, was das gekostet hat, hätte man ihnen ihre Häuser zum damaligen Verkehrswert ablösen können; sie würden wieder in Ruhelage wohnen, woanders eben, in neuen Häusern, die Straße wäre seit Jahren in Betrieb, andere, durch den geänderten Verkehrsfluß, seit Jahren entlastet. Alle hätten gewonnen. Aber das geht ja nicht. Irgendwer muß offenbar immer bluten.

        Und dann wundert man sich über Widerstand? Ich nicht, auch wenn ich, wie in diesem Fall, die neue Straße befürworte.
        In Hainburg bin ich allerdings selber gesessen.

        lG
        BCM
        Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. (Buffalo Bill)

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        • #34
          AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

          Zitat von BCM Beitrag anzeigen
          Beispiel Butter: österreichische Butter wird nach Dänemark "exportiert", dänische Butter nach Irland, und irische Butter nach Österreich. Natürlich alles schön gefördert. Den Preisunterschied zahlen wir dann nicht an der Supermarktkasse sondern schön versteckt über allgemeine Steuern, aus denen die Förderungen bezahlt werden.
          Das ist ein feister Blödsinn, dass der Butterexport als solches zwischen EU-Staaten gefördert wird. Auch die Exportförderungen mit Drittländern sind inzwischen verschwindend gering.

          Freilich wird immer noch sinnlos gefördert, z.B. Straßen, auf denen die Butter dann auf Kosten der Allgemeinheit billig transportiert werden kann. Für alle, die darauf fahren, nicht nur die Buttertransporter, auch die Bergsteiger auf der schönen neuen vierspurigen Autobahn zum Schneeberg. Aber das hat mit dem was du schreibst nix zu tun.

          Wie auch immer: wählen gehen am Sonntag, auch bei EU-Verdruss.
          Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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          • #35
            AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

            Zitat von beigl Beitrag anzeigen
            Wie auch immer: wählen gehen am Sonntag, auch bei EU-Verdruss.
            Gerade bei EU-Verdruss!

            Im übrigen bin ich Bergsteirers Meinung!
            "Gegen Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig wie gegen Schweinebraten! Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten" - Paul Feyerabend

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            • #36
              AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

              Du hast recht, inzwischen wurden diese Exportförderungen auf Null zurückgefahren, ich habe mir die aktuellen Zahlen gerade angesehen.
              Na, immerhin etwas. Abgeschafft sind diese Förderungen damit aber nicht, lediglich auf Eis gelegt.

              Und dieses Butterbeispiel wurde vor ein paar Jahren, ich nehme an während der Butterkrise 2009, als Beispiel eines besonderen Auswuchses angeführt.
              Ob es nun explizit Exportförderung war oder unter einem anderen Titel gelaufen ist, weiß ich nicht mehr.

              Wenn das heute nicht mehr nicht mehr möglich ist, bestens. Dann leiste ich gerne Abbitte

              lG
              BCM
              Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. (Buffalo Bill)

              Kommentar


              • #37
                AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                Also doch der Transport zu billig?
                Kaklakariada

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                • #38
                  AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                  Zitat von kare Beitrag anzeigen
                  Also doch der Transport zu billig?
                  Klar, weil wir ihn subventionieren, damit die Butter billiger ist. ��
                  Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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                  • #39
                    AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                    Ich glaube nicht, dass die Transporte zu billig sind. Ich wüsste auch nicht wo im Transportwesen "Subventionen" zu lukrieren wären. Für mich ist eine Schuldzuweisung an die Dienstleister, kurzsichtig und nicht intelligent. Warum setzt man den Hebel nicht beim Konsumverhalten der Bürger an? Man kann ja auch einen Produzenten nicht vorschreiben, er sollte weniger produzieren, damit weniger transportiert wird.
                    Andererseits leisten wir uns die beste Ausrüstung, wollen die feinsten Materialien, fahren das neueste Auto etc. etc. aber bei den Straßen herrscht das Mittelmaß.
                    Reisefreiheit ist ein Privileg der modernen Kulturen und der Mensch hat Ansprüche die kann man nur mit moderner Infrastruktur unterstützen. Je mehr Menschen umso größer ist der Bedarf an ein modernes Verkehrsnetz. Fehlt das, ergibt sich eine Schieflage.

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                    • #40
                      AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                      Zitat von widdel48 Beitrag anzeigen
                      Ich glaube nicht, dass die Transporte zu billig sind. Ich wüsste auch nicht wo im Transportwesen "Subventionen" zu lukrieren wären.
                      Die sind indirekt: die Infrastruktur zahlt die Allgemeinheit, auch die, die keinen oder nur geringen Nutzen durch sie haben.
                      Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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                      • #41
                        AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                        Zitat von beigl Beitrag anzeigen
                        Die sind indirekt: die Infrastruktur zahlt die Allgemeinheit, auch die, die keinen oder nur geringen Nutzen durch sie haben.
                        Abgesehen von den Kosten für die Infrastruktur gibt's auch noch Kosten durch Umweltschäden (Stichwort CO2), die nicht vollständig durch Steuern auf Fahrzeuge und Treibstoffe abgedeckt werden und ebenfalls durch andere als die "Verursacher" zu tragen sind: Hier entstehen auch wesentliche Verzerrung im Vergleich Schiene zu Straße...

                        LG,
                        M

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                        • #42
                          AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                          Noch einmal, ob indirekt oder direkt, alle profitieren vom Verkehrsnetz und zum Gegensatz der "Wochenendfahrer, Ausflügler etc." bringt der LKW "Versorgungsgüter". Der Straßenbau und die Erhaltung wird ausschließlich über die Verkehrsabgaben und sonst. Steuereinnahmen aus dem Verkehrsbereich finanziert. Für mich sind alle Diskussionen über den Straßenverkehr "heiße Luft", keine will ihn, aber alle brauchen ihn. Vielleicht, und ich wiederhole mich, würde ein verändertes Konsumverhalten das Aufkommen reduzieren, aber dann sollten die Kritiker sich bei der Nase nehmen. Auch das Thema Verlagerung auf die Schiene ist vielleicht ein Wunschtraum, lässt sich aber kaum realisieren. Jede Tonne mehr auf der Schiene, oder jeder Person mehr im Zug, verursacht "Mehrkosten" und natürlich mehr Energie. Der Aufwand damit ein Zug in Bewegung gebracht wird, benötigt einen hohen materiellen Einsatz und bindet sehr viel Personal. Der Kilometeraufwand auf der Koralmstrecke, steht in keinem Vergleich zu einem Autobahnkilometer.
                          Aber das größte Problem bei der Bahn sind vielleicht nicht die Kosten, sondern die Politik bzw. die fehlende Strategie. Bringt der Güterverkehr weniger Ertrag als der Personenverkehr, werden die Prioritäten verlagert. Solange es keinen Schulterschluss der Politiker gibt und das nicht nur in Österreich, sondern auch in der gesamten EU, wird es die Bahn schwer haben, sich gegen die Flexibilität der LKW-Frächter durchzusetzen.
                          Grundsätzlich bin ich ein Fan aller Transportmöglichkeiten, aber das traurige an der derzeitigen Situation ist, dass die Straßeneinnahmen für das Stopfen der Budgetlöcher verwendet wird und unsere Politiker nicht in der Lage sind, eine Zukunftsstrategie zur Bewältigung des zu erwarteten Aufkommen in den nächsten 20 Jahren zu beschließen.
                          Schlechte Verkehrsverbindungen in den Regionen machen uns z.B. abhängig vom Auto, Motorrad etc. Vergleicht man die Situation mit der Schweiz oder auch Italien, so schneiden wir sehr schlecht ab. In Italien etwas billiger, in der Ch etwas teurer.
                          In Österreich wird leider zu viel an Steuergeldern in die Ballungscentren, sprich Wien investiert und zu wenig in die allgemeine Infrastruktur. Siehe auch "Breitband"!.

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                          • #43
                            AW: Aus für "nutzlose" Schutzgebiete...

                            Zitat von widdel48 Beitrag anzeigen
                            Der Straßenbau und die Erhaltung wird ausschließlich über die Verkehrsabgaben und sonst. Steuereinnahmen aus dem Verkehrsbereich finanziert.
                            Bau und Erhaltung schon, aber bei den externen Kosten scheiden sich halöt die Geister. Irgendwer muss das auch zahlen.
                            Zuletzt geändert von beigl; 26.05.2014, 17:37.
                            Ich, bloque: Projekt Zentralalpenweg

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