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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

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  • 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

    Hallo,

    der Jänner beginnt mit einem Paukenschlag, denn die führenden Wettermodelle sind sich einig, dass uns in dieser Woche
    markanter Neuschnee im Nordalpenraum und ein Streifschuss mit extrem eisiger Luft bevorstehen.

    Exemplarisch dafür der aktuelle GFS-Lauf mit den Nachmittagswerten (16.00 MEZ) am kommenden Freitag, 6. Jänner, in 1500m Höhe.

    Rhgfs1292.gif

    Aber der Reihe nach ...

    Heute, Neujahr, herrscht noch einmal stabiler Hochdruckeinfluss mit strahlendem Sonnenschein. Die Kaltluftinversion ist, wie bereits gestern, sehr flach,
    die Tiefstwerte lagen etwa bei -14°C in Puchberg (584m) und +1°C auf der Hohen Wand (932m), noch extremer im Waldviertel mit -12°C in Zwettl (506m) und -4°C in Allensteig (599m).
    Auch entlang des Alpenostrandes wurden verbreitet -8 bis -10°C gemessen. Die Luftfeuchte ist erneut sehr niedrig, bei rund 20 % und weniger ab 1500m herrscht entsprechend weiterhin maximale Fernsicht.

    Der wetterbestimmende Hochdruckkeil wird jedoch bis morgen abend abgebaut und von Norden greift ein umfangreiches Tiefdrucksystem über Skandinavien mit zunehmend nördlicher Strömung auf den Alpenraum über. Die eingelagerte Kaltfront kommt nur langsam südwärts voran und verwellt dabei leicht - entsprechend fallen die Niederschläge eher stratiform (gleichmäßig, nicht schauerartig) aus. Am Montag bleibt es aber noch überall trocken und in der ersten Tageshälfte sonnig. Ab Mittag verdichten sich dann die Wolken und am späten Nachmittag beginnt es von Vorarlberg bis ins Mostviertel leicht zu schneien. Die Schneefallgrenze liegt in den Niederungen - allenfalls entlang der Donau kann sich Regen dazumischen. Der Wind frischt entlang der Voralpen stark auf. In der Höhe kühlt es von heute noch deutlichen Plusgraden auf -3 bis -7°C ab, dafür können in den Tallagen knappe Plusgrade erreicht werden.

    Am Abend und in der Nacht auf Dienstag fällt im Nordstau zeitweise Schnee, große Mengen sind aber nicht zu erwarten (10-20 cm). Aufgelockert, föhnig und damit leer geht wieder der Süden aus. Auch von den Ybbstaler Alpen ostwärts sollte man dieses Mal nicht allzuviel erwarten.

    Der Dienstag zeigt sich unter Zwischenhocheinfluss stabiler und verläuft im Nordalpenbereich oft stark bewölkt durch Restwolken mit letzten Schneeflocken am Vormittag, im Süden und im östlichen Flachland hingegen länger sonnig. Dazu bleibt es recht frisch mit -7 bis -10°C in 1500m und von Salzburg ostwärts verbreitet starkem bis stürmischen Nordwestwind. Nach Westen zu ist der Wind insgesamt schwächer, aber auch dort muss man durch den gefallenen Pulverschnee mit Triebschneeverfrachtungen rechnen.

    Am Mittwoch zeichnet sich über der Ostsee eine markante Sturmtiefentwicklung ab, wie ich sie in dieser Intensität schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen habe (vage Erinnerungen an einen 21/22.12.2001). So zieht von Norden der okkludierende Warmsektor heran, die wärmere Luft gleitet auf der kälteren auf und bringt zunächst im Großteil der Nordalpen leichte bis mäßige Schneefälle. Entlang der Nordalpen frischt schon in der Nacht starker Westwind auf, der tagsüber Sturm- und Orkanstärke erreicht. In prädestinierten Westföhnlagen muss man auch in den Niederungen mit Böen über 90-100 km/h rechnen, auf den Bergen kommt es zu erheblichen Verwehungen.

    Am Mittwochabend wird das Frontensystem zunehmend kaltaktiv mit dem Hereinschwenken der Höhenkaltluft. Speziell von Mittwochabend bis Donnerstagmittag zeichnen sich entlang der gesamten Alpennordseite intensive, schauerartig verstärkte Schneefälle ab, die auch von Graupelgewittern begleitet sein können. Vorübergehend greifen diese auch auf die Alpensüdseite auf sowie mit Schneeschauerbändern zeitweise auf die Gurktaler Alpen, Steirisches Hügelland bis in die Bucklige Welt. Im gesamten Zeitraum bläst dazu stürmischer Nordwestwind.

    Im Verlauf des Donnerstags, 5.1., beginnen die Temperaturen dazu von Norden her spürbar abzusinken. Zu Mittag liegen sie in 1500m noch zwischen -8 Grad in Kärnten und -12 Grad in Oberösterreich, Freitagmittag werden von West nach Ost -11 bis -18°C gemessen. Dazu fällt am Donnerstag im Nordalpenbereich immer wieder Schnee, erst in der Nacht auf Freitag nimmt die Intensität langsam ab und im Laufe des Freitags, Dreikönig, hört der Schneefall schließlich auf. Der Nordföhn und der kräftige Nordwestwind dauern aber bis Freitagabend an.

    Mengenmäßig bringt dieser zweite Schub rund 50-100 cm entlang der gesamten Alpennordseite, aufgrund der eisigen Temperaturen, eingelagerter konvektiver Niederschläge und dem starken Wind wird die Lawinenwarnstufe im Norden verbreitet auf 4 steigen - zu beachten dabei auch, dass im Westen häufig noch eine Unterlage fehlt.

    Trend für das Wochenende:

    Am Samstag Warmfront aus Nordwesten - Innsbrucker Skihasen wissen, was das bedeutet. Die Milderung reicht nicht aus, um Plusgrade in der Höhe zu erzeugen, entsprechend fällt überall von Beginn an Schnee. Am Vormittag zuerst im Westen, am Nachmittag wieder entlang der gesamten Alpennordseite. Das Europäische Modell zeigt dabei deutlich höhere Mengen als das amerikanische Modell, weil die Warmfront bereits intensiver ausfällt und die Kaltfront mit Nordstau bis weit in den Sonntag hinein andauert. Auch das dritte Ereignis würde nochmals rund 50-100 cm Neuschnee bringen, zum Teil auch deutlich mehr.

    Ein Ende der Tiefdrucklagen aus Nordwesten zeichnet sich auch übers Wochenende hinaus nicht ab. In Summe dürfte die Wintersaison 2017 in den Nordalpen bis Ende der Woche gesichert sein, auf der Alpensüdseite heißt es dagegen weiterhin warten.

    Was Tourenwetter bei Tageslicht betrifft:

    Montag trocken, Dienstag trocken, aber bewölkt im Norden, Mittwoch im Süden länger trocken, Donnerstag im Süden mit Nordföhn weitgehend trocken, Freitag zunehmender Zwischenhocheinfluss, am Wochenende unbeständig, länger oder gänzlich trocken im Süden. Lawinengefahr beachten, kein Hubschrauberwetter!

    Gruß,Felix
    Zuletzt geändert von Exilfranke; 01.01.2017, 14:46.
    http://www.wetteran.de

  • #2
    AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

    Das ist ein bemerkenswerter Wechsel nach der großen Trockenheit seit vielen Wochen. Kannst du meiner Erinnerung auf die Sprünge helfen und sagen, wann genau vor vier Jahren eine ähnliche Wetterperiode herrschte?
    "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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    • #3
      ich faraheu mich!!! :-)

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      • #4
        AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

        Im Winter 2012/2013 gab es zahlreiche Adriatieflagen, die auch den Alpenostrand mit viel Neuschnee versorgten.

        Kieneck am 17. Februar 2013, ähnliche Schneelage wie aktuell:



        Im Winter 2013/2014 betrafen die Adriatieflagen dann eher den Süden Österreichs, mit den 14 m Neuschnee in den Karnischen Alpen.

        5. September 2014, Altschnee/Lawinenreste (!) auf rund 1700m im Rauchenbachtal bei Hochegg/Öfenspitze am Karnischen Hauptkamm:

        http://www.wetteran.de

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        • #5
          AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

          Kleine Korrektur:

          Am Montag bleibt es aber noch überall trocken und in der ersten Tageshälfte sonnig.
          abseits der aktuell aufziehenden flachen Nebelfelder, bis diese vom Westwind ausgeräumt werden.
          http://www.wetteran.de

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          • #6
            AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

            Sollte das so stimmen, auch noch Ende Woche, dann wow!!

            LG Alva
            [CENTER]Teilt eure Outdoor Erlebnisse auf:
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            Wir würden uns über einen Besuch freuen![/CENTER]

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            • #7
              AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

              Die Wettermodelle gehen am Wochenende stark auseinander, bei GFS Sa und So trocken, aber auch am Samstag noch arktisch frostig,
              bei EZ bleibt es bei dem zweiten Neuschnee-Ereignis ab Samstagabend.

              Do und Fr bringen die kälteste Luftmasse seit Februar 2012. In 1500m -15 bis -20°C.
              http://www.wetteran.de

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              • #8
                AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

                ca. 1 m Neuschnee sind von Mittwoch bis Sonntagabend in den Ybbstaler und Türnitzer Alpen gefallen, die Schneepegel vom Lawinenwarndienst sind nicht repräsentativ,
                vermutlich stark verwehte Standorte.

                In Annaberg schneite es bis Samstagfrüh durch, am Donnerstagnachmittag hatte es noch -11°C auf 900m, am Freitag -16°C, gemessen habe ich auf 1200m sogar -18°C (unweit vom Hennesteck), wobei die Temperaturfühler bei diesen Temperaturen schon größere Ungenauigkeiten zeigen (siehe die massiven Fluktuationen auf dem Klosterwappen). Am Kamm vom Hennesteck westlich der Annaalm zu Mittag Sturmböen (geschätzte 60 km/h), was bei diesen Temperaturen auch durch die dicken Goratex-Handschuhe zieht (die sonst eine Wohltat waren, danke Schwanda!).

                Samstag bis früher Nachmittag sonnig, ca. -16°C am Tirolerkogel, kaum Wind vorübergehend, später Warmfrontaufzug und zu Sonnenuntergang einsetzender Schneefall, der bis Sonntagnachmittag andauerte und recht intensiv war. Temperaturanstieg auf -10°C auf 1200m (Sturmhaube konnte zurück in den Rucksack), jedoch lebhafter Nordwestwind.

                Schneemengen brusthoch bereits auf 1200m östlich von Annaberg, enorme Verwehungen, riesige Wächten. Enorme Triebschneeverfrachtungen, Lawinen 3er gerechtfertigt. Am Samstag südseitig durch die Sonneneinstrahlung kleinere Rutschungen an lichten Waldstellen bemerkbar, am Sonntag 30-40 cm Pulverneuschnee auf schwach ausgeprägtem Harschdeckel/"Altschnee", ebenfalls schlechte Bindung zur Unterlage und leicht auszulösen.

                Bilder und Berichte der Touren von Reini & mir dann im Laufe der Woche.

                Gruß,Felix
                http://www.wetteran.de

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                • #9
                  AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

                  Aus Zeitgründen jetzt nur kurz:

                  Aber durch den massiven Kaltluftvorstoß vergangene Woche ist das Pannonische Becken vollgelaufen wie eine Badewanne.
                  Morgen dreht der Wind in Österreich bedingt durch den Vorstoß eines Nordseetiefs und eines Kältehochs über Südosteuropa auf Südost zurück und frischt dabei stark auf.

                  Das bewirkt eine außergewöhnliche Konstellation der Luftmassenzufuhr: Im Laufe des Dienstages wird die gesäßkalte Luft über Ungarn zu uns geführt, in 700m gehen sie von -7 auf -14°C zurück, in 1500m werden alpensüdseitig, vor allem in Unterkärnten, im Aichfeld sowie in der zentralen und südlichen Steiermark sogar rund -16 bis -18°C erreicht.

                  Die kompakte Stratocumulusbewölkung mit Tops über 6000ft (Untergrenze 1000-1500ft) verhindert (zunächst) extreme Tiefstwerte in Ober- und Niederösterreich, wobei mit Rückdrehung auf Südost die Wolken zurückgehen und die Nacht auf Mittwoch in Niederösterreich dann lokal extrem kalt ausfallen kann, speziell dort, wo windgeschützt. Anders im Süden, hier kann bei wolkenlosem Himmel über Schneedecke verbreitet die -20°C geknackt werden.

                  Derartig extreme Kaltluftzufuhr aus Südosten, normalerweise Garant für feuchte Adriapampe oder zumindest wärmerer Luft aus Süden, habe ich noch nie gesehen.
                  http://www.wetteran.de

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                  • #10
                    AW: 1.1.17: Winterlichste Periode für die Nordalpen seit 4 Jahren

                    Ich gehe davon aus, dass bis zu uns, also ins Rheinland, die kalte Luft nicht vordringen kann.
                    Oder ?
                    www.kfc-online.de

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