AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Diese Dynafit vs Fritschi diskussionen gehen mir langsam wirklich auf den Senkel... vor allem, weil hier so verbohrt diskutiert wird.
Das ganze hat keine Argumente als Grundlage mehr sondern ist nur noch eine reine Glaubnsfrage in diesem Forum. Das ist doch totaler Schwachsinn.
Willst du minimales Gewicht und kannst gut skifahren und fahrst vorwiegend Touren, dann greife zur Dynafit. Die hat auch einen Z-wert und eine Sicherheitsauslösung. allerdings nur immer über die Hinterbacke, ok ? Also KANN sie gar nicht so sicher sein wie eine normale Skibindung oder die Fritschi. Wenn dem so wäre und es wäre genauso sicher. Dann würden alle Skibindungen nur hinten auslösen. Hier wurde ein kompromiss gemacht um Gewicht zu sparen und eine optimale Befestigung am Schuh zu erreichen.
Wenn du Anfänger bist udn Tiefschnee und Piste fahren willst und noch dazu kein so guter Fahrer bist, dann kauf die eine Fritschi. Verhält sich wie eine normale Bindung, du stehst höher, dadurch wird carven einfacher. Du musst allerdings ein paar Gramm mehr den Berg nauf schleppen. Allerdings fahren z.B fast alle schweizer Bergführer mit Fritschi... so ein "scheiss" wie hier viele sagen kann es also nicht sein.
So und damit klink ich mich hier wieder aus.
Ciao, Servus..
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Sicherheit von Dynafit Bindungen
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Hi
Habe mir jetzt seitenweise Sachen reingezogen und auch Videos geschaut, bin aber (auch) noch immer nicht viel schlauer - insbesondere was die Sicherheit angeht. In diversen Videos wird gezeigt wie der Skischuh im Stand die Bindung auslöst - im direkten Vergleich zur Silvretta Pure scheint das dann aber doch ziemlich harzig zu laufen (die Dornen der Vorderbacken lösen einfach nicht so elegant aus). Allerdings sind das eben Videos und können durchaus durch Hersteller bisschen "getunt" sein, rein von dem was man sieht, bin ich aber von der Dynafit nicht sehr überzeugt. Gleiches gilt auch fürs ein- und aussteigen. Schon klar, wer morgends mal reinsteigt und abends wieder raus, dem kann das völlig egal sein, zum Pisteln bzw. für den Allgemein-Skifahrer der halt auch mal abseits der Piste fahren will (und sich aus unerfindlichen Gründen für eine Tourenbindung entscheidet) sieht das aber dann doch bisschen anders aus, wenn man zig mal pro Stunde in die Bindung rein und raus will und wegen der sehr verschiedenen Pisten bzw. Untergründe eben durchaus damit rechnen muss, dass die Bindung mal lösen muss (z.B. harte Schläge wenn man vom Neuschnee mit bisschen zu viel Speed auf eine harte Buckelpiste trifft).
Gemäss Werbung im Alpin soll am 10.12. ein Skibindungs-Test veröffentlicht werden, vielleicht bringt der ja bisschen mehr Klarheit. Dass die Dynafit zweifelsfrei ein super Produkt ist, ist nicht abzustreiten - nur halt vielleicht doch nicht für ganz jeden (und das nicht nur von wegen Grobmotorik und so).
Was mich aber auch interessiert ist, ob es einen grossen Unterschied zwischen der Fritschi (beinahe-Pistenbindung) und der Silvretta gibt, welche vorne ja nicht "echt" auslöst (nur Gleitplatte). Von der Funktion her düfte die Marker wohl am Meisten Sicherheit bieten - dafür ist sie wohl für Tourengänger kaum vertretbar. Insgesamt dürfte sich also was ähnliches wie bei den Ski und den Schuhen anbahnen - entweder Richtung Speed-Bergsteigen mit leichter Ausrüsung oder eben Pisteln und "rasen" mit eher schwerem Material.
Ob das dazwischen wirklich von langer Dauer ist (Silvretta ist eh schon ein Nischenprodukt) bleibt mal abzuwarten. Ich hoffe doch sehr, dass der "Test" zumindest in Sachen Sicherheit was bringt, denn die könnte man höchstens von der Fahrweise her noch beeinflussen. Und eine Sicherheitsbindung ist ja genau dafür da die Beine heile zu lassen, wenn man sich da mal überschätzt.
Marc
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Die Dynafit löst natürlich sowohl bei zu hoher seitlicher Belastung (Verdrehung des Beins) als auch bei zu hoher Längsbelastung (Druck des Schienbeins auf den Schuhrand nach vorne) aus.
Beides geschieht über den Hinterbacken, es werden auch die beiden Auslösewerte getrennt voneinander eingestellt. Die seitliche Auslösung über den Hinterbacken war übrigens auch bei den alten Silvrettabindungen (400) so realisiert. Die vorderen Stifte können den Schuh nur ohne Seitwärtsbelastung des Schuhs halten, deswegen müssen sie auch in Gehposition (offener Hinterbacken) verriegelt werden.
Es ist grundsätlich egal ob bei einem zu hohen Drehmoment zwischen Schuh und Schi der Schuh über die Schuhspitze oder die Ferse rausdreht.
Zum Verletzungsrisiko: Es gibt (leider) keine Schibindung, bei der eine zu hohe Belastung auf das Bein 100%ig ausgeschlossen werden kann.
Dass die Dynafit hier ein höheres Verletzungsrisiko hat, ist für mich denkbar, und zwar solange, bis ich eine Untersuchung gelesen habe, die für mich schlüssig das Gegenteil beweist. Das gilt natürlich auch für jede andere Bindung.
Dass höheres Sturzrisiko ein höheres Verletzungsrisiko bedeutet, ist für mich auch klar.
Wenn objektiv unterschiedliche Verletzungsrisken bei unterschiedlichen Bindungsmodellen dokumentiert wären, würde ich einem schlechten Schifahrer ganz klar die „sicherere“ Bindung empfehlen.
Wie gesagt, gibt es ja wirklich Schifahrer, bei denen der Sturz höchst unwahrscheinlich ist, da spielt die Sicherheitsauslösung der Bindung nur untergeordnete Rolle.
Fragts den Spirit oder den Skylandair, wie oft sie die Bindung auslösen, bei >100 Schitouren pro Saison. Da wird bei einer Steilabfahrt dann die Dynafit verriegelt oder bei einem anderen Bindungsmodell die Auslösewerte auf Maximum gestellt.
Da hat der Stürzende sowieso andere Probleme, nicht, ob die Bindung aufgeht oder nicht. Kammerlander hat am Everest z. Bsp überhaupt keine Sicherheitsbindung verwendet, sondern eine Schnapperlbindung wie bei Bigfoot oder Steigeisen.
LG Hans
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Hab mich vl falsch ausgedrückt, stabil u. robust ist sie ganz sicher, fühle mich aber auf der Piste damit sehr unsicher weil "nur" vier "Zäpfchen" halten.Zitat von Odysseus Beitrag anzeigen
Angeblich ist es genau umgekehrt. Die meisten sagen/schreiben, dass die Dynafit robuster ist und mehr Stabilität hat.
lg,
Andy
lg Benji
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Geh bitte, machts euch doch nicht in die Hose wegen dem nicht einstellbaren Vorderbacken. Das ist halb so wild. Meistens soll ja die Bindung nicht aufgehen.Zitat von moerf Beitrag anzeigenAlso würde ich niemals mehr eine Bindung benutzen, die am Vorderbacken nicht sicher auslöst.
Ich bin auch schon >45° steile Abfahrten mit der TLT Speed runtergefahren, und war froh, dass sie nicht ausgelöst hat. Gut, der Vorderbacken war auch verriegelt.
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Das liegt aber am allerwenigsten an der Bindung, sondern 1. am Fahrer, 2. am Schi und 3. am Schischuh.Zitat von csaf3256 Beitrag anzeigenNicht so gut, kommt aber auch auf die Taillierung des Schis an. Also, einen RTL oder Slalom Schwung schafft man nicht damit.
Ich würde ja das Fahren im Gelände mit normalen Alpinschiern, entsprechender Bindung und vor allem auch normalen hohen Schischuhen üben. Der Stand ist da sicherer und die Kraftübertragung besser. Außerdem schafft man nur mit Liftbenützung hinreichend Abfahrten für eine sinnvolle Trainingswirkung.
Es ist halt alles eine Frage der Prioritäten: Sporadisches Pistenfahren und sporadisches Tourengehen: Völlig wurscht, welche Brettln ihr nehmt, irgend eine billige Tourenkombi mit Fritschi-Klumpen tut's für beides. Häufigeres Pistenfahren und ambitionierteres Tourengehen: eine Pistenausrüstung und eine hochwertige Tourenausrüstung mit Dynafitsystem, dass beides langfristig Spaß macht.
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Schön für dich! Es zwingt dich ja keiner.Zitat von moerf Beitrag anzeigenAlso würde ich niemals mehr eine Bindung benutzen, die am Vorderbacken nicht sicher auslöst.
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
..diese Aussage kann ich so gar nicht nach vollziehenZitat von Odysseus Beitrag anzeigenNicht falsch verstehen ein gewisses Risiko gibt es immer, aber wenn ich weiß, dass ich auch im Gelände höchstens alle 20 Tage einen Sturz baue, dann brauche ich auch nicht unbedingt eine Bindung, die zu 100% korrekt auslöst, weil das Risiko nicht so hoch ist.
Auch wenn ich im Gelände nur einen einzigen Sturz in einigen Jahren hinlege, dann muss die Bindung zu 101% sicher auslösen, andernfalls sind allerschlimmste Verletzungen möglich.
Ich habe es ja am eigenen Beispiel erlebt
Also würde ich niemals mehr eine Bindung benutzen, die am Vorderbacken nicht sicher auslöst.Zuletzt geändert von moerf; 05.12.2009, 00:53.
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Aber scheinbar nicht am Vorderbacken wie ich jetzt mehrfach gelesen habe. Alpinbindungen lösen bei Drehstürzen vorne und bei Stürzen nach vorne hinten aus. Die Dynafit löst bei beiden Sturzarten über den Hinterbacken aus. Daher ist vorne auch kein Z-Wert einstellbar.Zitat von Gamsi Beitrag anzeigenIndex einstellbar: JA
Berichte wie:
dieser und dieser (bei letzterem Thread sind auch die vorhergehenden Postings interessant) klingen halt nicht besonders Vertrauens fördernd.
Nicht falsch verstehen ein gewisses Risiko gibt es immer, aber wenn ich weiß, dass ich auch im Gelände höchstens alle 20 Tage einen Sturz baue, dann brauche ich auch nicht unbedingt eine Bindung, die zu 100% korrekt auslöst, weil das Risiko nicht so hoch ist. Wenn ich aber befürchten muss, dass ich v.a. anfangs täglich einen Sturz baue, dann ist das Risiko entsprechend höher. Daher befürchte ich, dass man mit der Dynafit als Anfänger nicht so ganz auf der sicheren Seite ist.
Angeblich ist es genau umgekehrt. Die meisten sagen/schreiben, dass die Dynafit robuster ist und mehr Stabilität hat.Zitat von Big-Ben Beitrag anzeigenFür die Piste kann ich sie aber nicht empfehlen, hier mangelt es ein wenig an Stabilität. Fritschi und ähnliche sind viel robuster gebaut.
lg,
Andy
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Ähem, mir geht es nicht darum, ob die Dynamir robust ist (das dürfte unzweifelhaft feststehen), sondern ob sie bei einem Sturz zuverlässig - ähnlich wie eine Alpinbindung - auslöst.Zitat von pablito Beitrag anzeigen1996 haben meine Freunde Otto Rust & die Wuinovic-Brüder auf ihrer Transalp-Expedition non-stop vom Schneeberg zum Mt. Blanc alle die TLT speed-Bindung verwendet, z.T wurden bis zu 40° steile Eisflanken befahren mit Rucksäcken bis zu 35kg - das haben diese Dynafit-Bindungen problemlos ausgehalten!
lg,
Andy
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Schaust dir denn Film Mount St. Elias an, dort hat einer der Teilnehmer die ganz normale "Low Tech" = TLT Speed und fährt mit Alpinskiern mit dieser Bindung gut 50° steile z.T. felsdurchsetzte und zT. sehr eisige Hänge hinab!
1996 haben meine Freunde Otto Rust & die Wuinovic-Brüder auf ihrer Transalp-Expedition non-stop vom Schneeberg zum Mt. Blanc alle die TLT speed-Bindung verwendet, z.T wurden bis zu 40° steile Eisflanken befahren mit Rucksäcken bis zu 35kg - das haben diese Dynafit-Bindungen problemlos ausgehalten!
Ich selbst einigen Kunden die mit der Dynafit-Bindung und ganz breiten Tourenskiern á la Girish auf der Piste unterwegs sind und die haben sich das von den Kanadiern abgeschaut, die dort Heli-Skiing machen...
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Ohne blöd reden zu wollen, aber das bringt dir evt. im Gelände selbst bei einem flachen, augenscheinlich einfachen Hang gar nichts. Wenn z.B. der Wind tätig war, dann kann der Schnee ganz schön "fressen", trotz roter SchwierigkeitZitat von Odysseus Beitrag anzeigenMeine Freundin fährt noch nicht sehr lange Ski, kommt aber alle roten Pisten sicher und auch halbwegs flott hinunter.
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Nein, ernsthaft, fahren im Gelände lernt man durchs probieren und üben. Da ist die Bindung scheißegal dazu. Dynafit ist halt weniger komfortable beim Einstieg, wenn das jemand nicht so gewohnt ist, aber jeder der sie benutzt, muss es lernen.
Keine Ahnung was der Vorderbakcen hat, aber er löst aus, glaub mir. Hab ihn mal zu stark verriegelt, und durch bloßes, seitliches, starkes Aufschlagen des Schis konnte ich ihn Auslösen.Zitat von Odysseus Beitrag anzeigenAußerdem soll der nicht verstellbare Vorderbacken der Dynafit den Z-Wert 7 oder 8 haben, was für meine Freundin (53kg, Straßenschuhgröße 37,5) viel zu hoch wäre.
Wenn du ihn verriegelst, dann vielleicht nichtZitat von Odysseus Beitrag anzeigenKann es sein, dass der Vorderbacken bei zu leichten Leuten tatsächlich nicht auslöst?
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Nicht so gut, kommt aber auch auf die Taillierung des Schis an. Also, einen RTL oder Slalom Schwung schafft man nicht damit.Zitat von Odysseus Beitrag anzeigenNoch eine Frage hätte ich: Kann man mit der Dynafit Vertical ST ohne Platte mit geringer Schräglage carven, oder geht das überhaupt nicht?
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
Sicherheitsbindung: JA
Z-Index einstellbar: JA
Carven Möglich: nicht ganz wie Hermann, Benni oder Bode, aber das liegt wohl weniger an der Bindung!
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
nimm Dir mal ein bisschen Zeit und liess Dir diesen Thread durch:
http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?t=40681
(Platte wird auf Seite 3 behandelt), da wird einiges beantwortet
Kare
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AW: Sicherheit von Dynafit Bindungen
dem kann ich nur beipflichtenZitat von Big-Ben Beitrag anzeigenWenn du mit größerem Gewicht keine Probleme hast und mit deinen Tourenski auch auf der Piste fahren willst, solltest du dir aber auch die Naxo ansehen. Sie ist zu normalen Skibindungen recht ähnlich, der Drehpunkt ist jedoch vor der Schuhspitze.
Klick
Mir sind nur die Bretter ein Ätzerl zu lang
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