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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

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  • #31
    AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

    Zitat von rutschger Beitrag anzeigen
    achja und auf der derma in graz (wo ich u.a. auch getestet wurde) habe ich damals gefragt ob ich nicht eine desensibilisierung machen könnte, zumindest auf biene (da bin ich so richtig schön allergisch), aber der dortige arzt (in meinen augen ein bisserl ein §$%*'$%) hat das abgewisen weil wenn ich die letzten 5 jahre nicht gestochen wurde ist die wahrscheinlichkeit dass ich in zukunft gestochen werde so gut wie null!?!?!?

    seit dem spiele ich auch nicht mehr lotto, weil bisher hab ich da auch noch nie gewonnen
    Bei mir wars kein Problem mit der Desensibilisierung! Habe einfach drauf bestanden mit dem Hinweis, dass ich öfters in Regionen bin wo nicht in Minuten ein Notarzt da sein kann (Freizeitverhalten)! Ich hoffe halt, es wirkt auch in der Praxis bei einem echten Stich einer Wespe (und das auch bei jeder Wespenart- Stichwort: andere Proteine etc. als in der Desensibilisierungsmischung; aber das ist alles noch nicht so richtig 100% erforscht.
    Nochmal hingehen und lästig sein!
    Kann/Soll Leben retten!
    VLG. martin
    Zuletzt geändert von martint; 08.08.2011, 14:38.

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    • #32
      AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

      Zitat von tauernfuchs Beitrag anzeigen
      Danke zunächst für eure teilweise recht hilfreichen Antworten!

      - Dass dieser Epi-Pen eine Fehlbedienung durch reflexartiges Rückziehen der Hand erlaubt, diesen Verdacht hatte ich gleich. Das muß man sich echt bewußt machen, denn einen zweiten Versuch hat man vielleicht nicht mehr...

      - rätselhaft bleibt mir, warum ich ausgerechnet auf diesen Stich so reagiert habe, wo ich doch bisher auf viele, viele Wespenstiche kaum wesentliche Hautreaktionenen hatte.
      Gerade vor drei Wochen stachen mich drei Wespen (desselben Nestes!) in den Oberarm -kaum eine Reaktion. Das allerdings läßt in mir den Verdacht aufkommen, dass verschiedene Wespenpopulationen vielleicht abweichende Gifte produzieren. Dann träfe nämlich das mit dem Zweitkontakt zu...


      - die Stichstelle lag exakt im Kreuzungspunkt Augenbrauen/Nasenverlängerung, möglicherweise also schon eine sehr markante (Nervenpunkt?) Stelle

      - Logisch, dass von einem sehr gut durchbluteten Bereich (wie es ja der Kopfbereich ist), Stoffe schneller transportiert werden, aber die anaphylaktische Reaktion funktioniert ja offenbar vom Finger aus manchmal genau so schnell...

      Gern hätte ich noch gewußt, wie lange man braucht, um sich von den Folgen zu erfangen. Mir geht es ja heute schon wieder deutlich besser. Seltsam übrigens, dass erst jetzt die Hautreaktion (Schwellung) einsetzt, aber die ist wirklich das Geringste...

      LG
      Informiere Dich bitte bezüglich Desensibilisierung im Krankenhaus! Die "heilung" von Insektengiftallergien funktioniert im Vergleich zu anderen Allergien recht gut!

      Kommentar


      • #33
        AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

        Hallo Tauernfuchs, hallo Forumsfreunde!

        Das Wesentliche hast du Tauernfuchs schon in deinem allerersten Beitrag zusammengefasst.
        Wichtig ist, dass uns allen klar ist: Ein Anaphylaktischer Schock nach Bienen/Wespenstich ist ein sehr seltenes aber ernstes Ereignis. Die rasche Alarmierung eines Notarztes ist bei Auftreten von Schwindel, Kreislaufreaktionen, Bewußtseinsveränderungen umgehend notwendig. Darüber hinaus kann man nicht viel tun...wenn eine Bewustlosigkeit eintritt muss der Puls kontrolliert werden, wenn der Puls wegbleibt muss mit einer Herzdruckmassage begonnen werden und diese fortgesetzt werden bis der Notarzt eintrifft.

        Ich möchte nicht, dass auf Grund der Story mit dem Versagen des ersten Epipens Verunsicherung aufkommt. Dazu gibt es natürlich keine Studien, aber ich denke solche Erzählungen haben vor allem damit zu tun, dass auf Grund von nachvollziehbarer Aufregung der Wirkungseintritt nicht abgewartet wurde.

        Ganz wichtig ist es, dass Euch bewußt ist, dass ein Bienen/Wespenstich im Hals / Rachenbereich zu einer akuten schweren Atemnot führen kann. D.h. in dieser Situation bitte in jedem Fall SOFORT ein Krankenkaus aufsuchen. Erst nach ca 40 Minuten ist eine Verschlechterung der Symptomatik nicht mehr zu erwarten.
        So etwas hat nichts mit einem Anaphylaktischen Schock (systemische Reation, Kreislaufschwäche, Bewußtseinstrübung) zu tun.

        Liebe Grüße
        Traveldoc
        www.traveldoc.at

        Kommentar


        • #34
          AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

          Zitat von Traveldoc Beitrag anzeigen
          ...
          Ich möchte nicht, dass auf Grund der Story mit dem Versagen des ersten Epipens Verunsicherung aufkommt. Dazu gibt es natürlich keine Studien, aber ich denke solche Erzählungen haben vor allem damit zu tun, dass auf Grund von nachvollziehbarer Aufregung der Wirkungseintritt nicht abgewartet wurde.
          ...
          da magst du zum teil schon recht haben, aber selbst im beipackzettel steht dass in manchen fällen eine zweite injektion notwendig ist.

          ich habe zumindest lieber einen zweiten (den ich auch seit jahren vom arzt verschrieben bekomme) dabei, egal ob ich ihn aus welchem grunde auch immer brauche oder nicht.

          auf jeden fall danke für deinen beitrag.
          tu was du willst, aber tu was!!!

          Kommentar


          • #35
            AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

            Bestätigst Du die Meinung dass eine allergische Reaktion mit Beeinträchtigung des Kreislaufs etc. relativ unabhängig von der Stichlokalität ist (Kopf versus Hand z.B)?

            VLG. martin

            (
            Zitat von Traveldoc Beitrag anzeigen
            Hallo Tauernfuchs, hallo Forumsfreunde!

            Das Wesentliche hast du Tauernfuchs schon in deinem allerersten Beitrag zusammengefasst.
            Wichtig ist, dass uns allen klar ist: Ein Anaphylaktischer Schock nach Bienen/Wespenstich ist ein sehr seltenes aber ernstes Ereignis. Die rasche Alarmierung eines Notarztes ist bei Auftreten von Schwindel, Kreislaufreaktionen, Bewußtseinsveränderungen umgehend notwendig. Darüber hinaus kann man nicht viel tun...wenn eine Bewustlosigkeit eintritt muss der Puls kontrolliert werden, wenn der Puls wegbleibt muss mit einer Herzdruckmassage begonnen werden und diese fortgesetzt werden bis der Notarzt eintrifft.

            Ich möchte nicht, dass auf Grund der Story mit dem Versagen des ersten Epipens Verunsicherung aufkommt. Dazu gibt es natürlich keine Studien, aber ich denke solche Erzählungen haben vor allem damit zu tun, dass auf Grund von nachvollziehbarer Aufregung der Wirkungseintritt nicht abgewartet wurde.

            Ganz wichtig ist es, dass Euch bewußt ist, dass ein Bienen/Wespenstich im Hals / Rachenbereich zu einer akuten schweren Atemnot führen kann. D.h. in dieser Situation bitte in jedem Fall SOFORT ein Krankenkaus aufsuchen. Erst nach ca 40 Minuten ist eine Verschlechterung der Symptomatik nicht mehr zu erwarten.
            So etwas hat nichts mit einem Anaphylaktischen Schock (systemische Reation, Kreislaufschwäche, Bewußtseinstrübung) zu tun.

            Liebe Grüße
            Traveldoc

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            • #36
              AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

              Hallo traveldoc,
              Herzlichen Dank auch dir für deine fachliche Antwort!
              Bitte noch um Beantwortung einiger für mich sehr wichtigen Fragen, die vielleicht auch für andere noch von Bedeutung sein könnten:

              Zitat von Traveldoc Beitrag anzeigen
              Erst nach ca 40 Minuten ist eine Verschlechterung der Symptomatik nicht mehr zu erwarten.
              - Gilt diese Aussage ganz allgemein für die Situation nach einem Wespen/Bienenstich oder nur für die Problematik eines Stiches im Halsbereich?
              Das heißt, kann man nach etwa 40min beruhigt aufatmen, wenn sich die Symptomatik nicht verschlimmert hat?
              - Ist das Eintreten eines anaphylaktischen Schocks immer ein plötzliches Ereignis, also wenige Minuten nach dem Stich oder kann man eventuell auch nach längerer Zeit noch gefährdet sein?
              - Schließlich: Reagiert man nach einem anaph. Schock bei weiterem Stich immer so extrem oder hat man auch die Chance eines milderen Verlaufs?

              Entschuldige, dass ich dich hier so löchere, aber ich bin momentan durch diese Geschichte sehr beunruhigt und muss mich zu einem vernunftmäßigen Umgang mit diversen Insekten und deren Folgen erst wieder schrittweise hinarbeiten.

              Danke und LG Manfred

              Kommentar


              • #37
                AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

                ist zwar etwas offtopic, aber reagierst du bei Wespen so panisch das du "sicherlich schon 50x" gestochen worden bist ?

                Bist irgendwie schon der 2. von dem ich sowas in letzter Zeit hör. Ich bin am Land zwischen x Bauernhöfen und 2 Obstbäumen im Garten aufgewachsen, da waren grad im Spätsommer ganze Wespenhorden, aber gestochen worden bin ich vielleicht 1 oder 2 mal...

                Würd mich einfach mal interessieren worin so krasse unterschiede liegen könnten

                Kommentar


                • #38
                  AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

                  Hallo Tauernfuchs,

                  keine Sorge - zum Löchern bin ich im Forum.
                  Das Zeitfenster für einen Allergischen (man sagt Anaphylaktischen) Schock ist sichtlich deutlich kürzer als beim "Stich in den Hals mit nachfolgender Schwellung".
                  Ich denke wenn nach einem Stich bei Dir 15 bis 20 Minuten vergangen sind und sich "nicht verändert hat" ist Entwarnung gegeben.
                  Auf jeden Fall solltest Du einen Epipen mit Dir führen, es ist aber durchaus nicht unmöglich, dass zukünfige Stiche bei Dir völlig harmlos verlaufen können.

                  Zu Deinen "Nachwirkungen": Eigentlich sollte nunmehr sehr rasch "alles völlig normal sein".

                  Kopf hoch!
                  Traveldoc
                  www.traveldoc.at

                  Kommentar


                  • #39
                    AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

                    Zitat von Traveldoc Beitrag anzeigen
                    Hallo Tauernfuchs,

                    keine Sorge - zum Löchern bin ich im Forum.
                    Das Zeitfenster für einen Allergischen (man sagt Anaphylaktischen) Schock ist sichtlich deutlich kürzer als beim "Stich in den Hals mit nachfolgender Schwellung".
                    Ich denke wenn nach einem Stich bei Dir 15 bis 20 Minuten vergangen sind und sich "nicht verändert hat" ist Entwarnung gegeben.
                    Auf jeden Fall solltest Du einen Epipen mit Dir führen, es ist aber durchaus nicht unmöglich, dass zukünfige Stiche bei Dir völlig harmlos verlaufen können.

                    Zu Deinen "Nachwirkungen": Eigentlich sollte nunmehr sehr rasch "alles völlig normal sein".
                    Kopf hoch!
                    Traveldoc
                    Herzlichen Dank Traveldoc! Mit diesen Antworten ist mir sehr geholfen und ich bin nun auch schon etwas entspannter.
                    Ein Rätsel bleibt mir, warum ich ausgerechnet diesmal so extrem reagiert habe, wo mir doch bisher Wespenstiche immer nur rote, leicht schmerzende Punkte verursacht haben.
                    Allerdings wurde ich gerade vor etwa 2-3 Wochen von drei Wespen desselben Nestes gestochen. Folgenlos... Vielleicht besitzen einzelne Populationen geringfügig abweichend zusammengesetzte Giftstoffe? Dann würde das auch mit dem Zweitkontakt passen, der ja sehr schlimm verlaufen ist...

                    LG


                    Zitat von Nicolas Wallner Beitrag anzeigen
                    ist zwar etwas offtopic, aber reagierst du bei Wespen so panisch das du "sicherlich schon 50x" gestochen worden bist ?
                    Würd mich einfach mal interessieren worin so krasse unterschiede liegen könnten
                    50x im Leben ist vielleicht nicht so viel, wenn man schon 56Jahre ist...
                    Tatsächlich erinnere ich mich an einen Kontakt mit 8Stück Erdwespen und etliche andere kleinere Episoden. Ganz richtig - je ruhiger man bleibt, umso besser. Ich schaffte es allerdings nie, seelenruhig ein paar Wespen auf meiner Hand rumkrabbeln zu lassen und dabei Marmeladebrot zu essen... leider...

                    LG

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                    • #40
                      AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

                      ......zum Thema Wespenstich......eine kleine Momentaufnahme

                      --ist aber eh schon 2 Tage her

                      hochlagern, kühlen kühlen kühlen


                      Sylvia
                      Angehängte Dateien

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                      • #41
                        AW: Wespenstich - anaphylaktischer Schock - Erfahrungen

                        ich bin gestern beim einstieg von einer kraxelei auf einem erdwespennest gestanden nicht gut, das mögen die dinger garnicht!
                        aber bis wir die vielen schwarzgelben flieger und ihr loch bemerkt haben war ich zum glück schon wieder einige meter weg. mein kletterpartner war aber noch dort und hat sich eine extra dicke hand geholt um sich beim rissklettern besser verkeilen zu können oder er hat sich einfach wie ein echter held für mich geopfert.
                        wie auch immer, ganz relaxed war ich dann nicht...
                        tu was du willst, aber tu was!!!

                        Kommentar


                        • #42
                          Hallo Wespen-Allergiker!
                          Zumal uns leider heuer wieder ein extremer Wespen-Herbst zu drohen scheint, eine kleine Beruhigung für Leute, die - gleich wie ich - bei Wespen-Begegnungen extrem unrund werden:

                          Einmal anaphylaktischer Schock bedeutet nicht in der Folge automatisch: Immer anaphylaktischer Schock!

                          Inzwischen bin ich zwei Mal von Wespen gestochen worden. Beim ersten Mal in den Rücken.
                          Ich hab nicht gleich zum Pen gegriffen, obwohl ich sehr beunruhigt war. Da spielt die Psyche eine enorme Rolle. Trotzdem, ich wolle es einfach wissen und hab lediglich 2 Prednisolon 25mg geschluckt. Fazit: Absolut keine Reaktion, nicht einmal eine größere Schwellung.
                          Das zweite Mal war vor kurzem: Beim Abstieg in ein Wespennest getreten. Die Wespen haben mich sofort verfolgt. Panik pur! Mit Glück hat mich nur eine am Hals erwischt, einige hatten sich in meine Wollsocken verwickelt, ich konnte sie wegschnippen.
                          Auch diesmal hab ich abgewartet, mein Schreck war groß, aber eine Schockreaktion blieb aus - gottseidank! Diesmal hab ich gar nichts getan, wir sind einfach weitergegangen.
                          Fazit.: Erst am nächsten Tag leicht schmerzende, leichte Schwellung, 2x Cotisonsalbe drauf - weg!

                          Sicher, jeder reagiert nicht gleich. Aber jemandem, der schon einmal von einer Wespe gestochen umgefallen ist, die panische Angst zu nehmen, ist nicht leicht.
                          Vielleicht hilft dieser Beitrag etwas....

                          LG


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