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Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

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  • Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

    Jagdsperre: Berghütten müssen zur Hauptsaison schließen

    GRÜNAU IM ALMTAL. Welser und Steyrer Hütte können bis Mitte Oktober nicht mehr bewirtschaftet werden.



    Wenn der Nebel sich langsam über die Täler legt, Sonnenstrahlen nur mehr mit einer Wanderung zu erreichen sind und die Fernsicht bis weit hinein in die Ostalpen reicht – dann ist auf der Nordseite des Großen Priels nichts mehr los. Der goldene Herbst ist für die Pächter der Welser Hütte im Toten Gebirge grau, denn ab heute müssen sie ihre Türen verriegeln.

    Grund ist eine Jagdsperre, die es Wanderern verbietet, die zehn Kilometer lange Zufahrtsstraße zum Parkplatz zu benutzen. Erst ab dem 14. Oktober darf die Alpenvereinshütte auf 1740 Meter Seehöhe wieder ohne Umwege hungrige Gäste begrüßen, dann aber nur an den Wochenenden und bis zur Wintersperre Ende des Monats. Von der Sperre ist auch das Almtalerhaus – bei Familien ein beliebtes Ausflugsziel – betroffen.

    Alter Vertrag, kein Kompromiss
    Obwohl Grünau als eines von zwei Bergsteigerdörfern in Oberösterreich ausgezeichnet wurde, gibt es zwischen den 17 Grundeigentümern und dem Alpenverein keinen Kompromiss. "Der Vertrag besteht seit 1927, uns sind ohne Entgegenkommen der Eigentümer rechtlich die Hände gebunden", sagt Herbert Peterstorfer, Vorstand des Alpenvereins Wels. "Die Hütten leben von den Übernachtungen, da fehlen uns natürlich diese vier schönen Wochen im Herbst."

    Besonders glücklich über das Ausbleiben von Touristen und Wanderern ist auch Bürgermeister Alois Weidinger (SP) nicht. "Im Gemeinderat wird immer wieder über eine Lösung diskutiert, aber die Eigentümer lassen sich beim besten Willen nicht überzeugen." Von einem Miteinander sei man weit entfernt. Und das, obwohl der Alpenverein 250.000 Euro in die Sanierung des Almtalerhauses und Grünau 140.000 Euro in die Asphaltierung der Zufahrtsstraße gesteckt haben. Für die Steyrer Hütte auf dem Kasberg ist die Hauptsaison bereits vergangenen Sonntag zu Ende gegangen. Auch sie bleibt für einen Monat geschlossen.

    Zeit der Hirschbrunft
    Vor allem deshalb, weil von September bis Mitte Oktober die Brunftzeit der Hirschen beginnt. Die will Jagdleiter Hubertus Herring-Frankendorf, der im Almtal die größte Fläche besitzt, ausnutzen. "Es geht nicht nur um die Jagd. In dieser Zeit soll einfach wieder Ruhe einkehren. Das wurde vertraglich vereinbart", sagt Förster Michael Schwarzlmüller. Für ihn sei es eine Pause, keine Sperre. "Wanderer dürfen sich ja trotzdem frei bewegen". Nur auf die Hütten müssen sie verzichten.


    Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoester...;art71,2346505
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 15.09.2016, 09:36. Grund: Pressetext ins Posting kopiert

  • #2
    AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

    jaja die lieben grünröcke
    sind gerade aus dem wunderschönen südtirol zurück, wir sind mehrmals im jahr dort, sommer, winter, herbst, frühjahr
    niemals probleme mit wegerecht, betretungsverbot, fahrverbot für mountainbikes, alles im einklang und mit gegenseitiger toleranz
    solange bei uns denen in form von förderungen und lobbyismus der zucker in den a.... geblasen wird, wird sich daran nix ändern

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    • #3
      AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

      ..... und warum veranstalten die betroffenen Sektionen der Alpinvereine keine organisierten Wanderungen inklusive Nachtwanderungen ?

      Kommentar


      • #4
        AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

        Da hat sich der Alpenverein wohl über den Tisch ziehen lassen "anno dazumal"! Es sollte ev. geprüft werden, ob dieser Vertrag der heutigen Rechtslage überhaupt noch stand hält, ich kann es mir nicht vorstellen. Im OÖ.Jagdgesetz finden sich m.W. keine Hinweise auf irgendwelche Jagdsperrmöglichkeiten, und auch bei einem Anruf beim Land OÖ vor ein paar Jahren wegen eines Vorfalls mit den "grünen Männern" erhielt ich eine entsprechende Info. Selbst in der Steiermark, wo Sperren für Treibjagden u.ä. im dortigen Jagdgesetz vorgesehen sind, ist die Benützung eines markierten Wanderweges immer noch erlaubt bzw. dies ist es meiner Deutung dieser Gesetze auch bei den sogenannten Winteruhegebieten (die ja herauswachsen wie die Schwammerl). Dort ist dann nur noch das Gehen auf einer Forststraße, die NICHT markierter Wanderweg ist, verboten. Also ich denke, die Eigentümer können niemanden an der Benützung des Weges hindern, denn wie sollte man von so einem Vertag wissen, als Wanderer muss ich mich schon auf die öffentlich einsehbaren Gesetze verlassen können.
        Jedenfalls ist es gut, dass der Umstand wenigstens einmal in den Medien erwähnt wird. Meiner Meinung nach geschieht dies viel zu wenig, die Öffentlichkeit weiß viel zu wenig über die immer größer werdenden Probleme mit den Jagdpächtern, die im liebsten die Bürger aus ganzen Tälern aussperren würden und ihre Bediensteten instruieren, Wanderer anzupöbeln und zu vertreiben (offenbar derzeit ganz stark im Gebiet um Donnersbach). Ich würde mir auch mehr Engagement des Alpenvereins in dieser Angelegenheit erwarten. Wie weit wir mit dessen Kompromisssuche kommen, sieht man, die sogenannten Jagdsperren und Ruhegebiete nehmen unverhältnismäßig stark zu. Liebe Bergfreunde, wir dürfen uns unsere Wegefreiheit nicht noch mehr beschränken lassen!! In vielen anderen Ländern gibt es ohnehin viel mehr Freiheiten, besonders im Hinblick auf die Benutzung sämtlicher breit genuger Wege mit Fahrrad und bezüglich Biwakieren. Bei uns wird oftmals ohne viel Nachfrage oder Nachdenken eine Sperre von der Bevölkerung einfach hingenommen, obwohl sie wahrscheinlich meist nicht rechtens ist, man empfindet offenbar eine Übermächtigkeit von diesen meist Großindustriellen oder Adelsnachkommen, die mehr oder weniger ein ganzes Tal aufkaufen. Das kann's doch nicht sein!

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        • #5
          AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

          Zitat von charly2107 Beitrag anzeigen
          Also ich denke, die Eigentümer können niemanden an der Benützung des Weges hindern... Liebe Bergfreunde, wir dürfen uns unsere Wegefreiheit nicht noch mehr beschränken lassen!!
          Meines Wissens nach ist nur die Gemeindestraße(?) Hetzau für den KFZ- Verkehr gesperrt. Fußgänger dürfen auf der Straße gehen. Die Welserhütte sperrt m.E. wegen zu geringer Besucherfrequenz aufgrund der mühsamen Forststraßen(?)-Hatschers.

          LG Helwin

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          • #6
            AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

            Wie man Grünau als eines von zwei Bergsteigerdörfern in Oberösterreich auszeichnen kann, ist mir unter diesen Umständen allerdings mehr als ein Rätsel!
            Ich glaub, ich frag mal beim Touristenverband Grünau nach, in welcher Hütte ich im Gebiet des Bergsteigerdorfs Grünau in der Wanderhochsaison September - Oktober übernachten kann. Bleibt wohl nur die Pühringer Hütte ........
            Ich glaubte, es wäre ein Abenteuer, aber in Wirklichkeit war es das Leben. Joseph Conrad

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            • #7
              AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

              ...also ich bin mir nicht sicher ob die am Tourismusverband überhaupt etwas von einer Pühringer Hütte wissen!
              .....Beteiligung stillgelegt....und immer gsund heimkommen!

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              • #8
                AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

                Zitat von w56 Beitrag anzeigen
                ..... und warum veranstalten die betroffenen Sektionen der Alpinvereine keine organisierten Wanderungen inklusive Nachtwanderungen ?
                Weil sichs der Alpenverein mit den Jägern offenbar nicht verscherzen will und lieber auf Kuschelkurs geht, wie schon kürzlich am Beispiel Traunstein zu sehen war.

                Das Prädikat "Bergsteigerdorf" verstehe ich unter diesen Umständen auch nicht wirklich, vielleicht wäre man auch mehr um eine Lösung bemüht, wenn diese Auszeichnung in Frage gestellt würde. Aber halt, wer vergibt denn diese eigentlich? Richtig...

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                • #9
                  AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

                  Leider betrifft es mehrere Hütten:
                  OÖN vom 16.9.2016

                  Berghütten wegen Jagdsperre in Hochsaison geschlossen

                  SALZKAMMERGUT. Sieben Hütten im Salzkammergut sind bis Ende Oktober nur noch teilweise bewirtschaftet



                  Wenn es um das intensive Erlebnis in der Natur geht, gilt das Salzkammergut als Oberösterreichs Aushängeschild. Besonders im goldenen Herbst, wenn sich der Nebel über die Täler legt und die Sonne zum Privileg der Wanderer wird. Dann suchen viele den Weg nach oben – und stehen vor verschlossenen Türen. Grund ist eine Jagdsperre, die große Teile des Toten Gebirges betrifft. Sieben Hütten können bis Ende Oktober nur mehr teilweise bewirtschaftet werden. Am schlimmsten trifft es dabei das Almtal. Dort müssen zwei beliebte Anlaufziele ihren Betrieb für einen Monat einstellen.

                  "Es gibt kein Miteinander"

                  Toni Helmel, Hüttenwirt der Steyrer Hütte auf dem Kasberg, hat Fenster und Türen bereits vergangenen Sonntag verriegelt. Seit gestern sind die Welser Hütte und das Almtalerhaus geschlossen. Dort besteht seit 1927 ein Vertrag mit den privaten Eigentümern des Gebiets, der eine touristische Nutzung bis Mitte Oktober verbietet. Wanderer dürfen die Wege zwar benutzen, die zehn Kilometer lange Zufahrtsstraße zum Parkplatz und die Alpenvereinsstützpunkte bleiben aber geschlossen.

                  Erst am 14. Oktober ist die Welser Hütte wieder ohne Umwege erreichbar– aber nur an zwei Wochenenden, dann tritt die Wintersperre in Kraft. Das Almtalerhaus bleibt gänzlich geschlossen. Zum Leidwesen von Alois Weidinger, Bürgermeister (SP) von Grünau im Almtal: "Wir diskutieren im Gemeinderat immer wieder darüber. Aber die Grundeigentümer sind zu keinem Kompromiss bereit. Es gibt kein Miteinander." Auch Thomas Poltura, Vorstand des oberösterreichischen Alpenvereins, ist mit der Situation alles andere als zufrieden: "Die Hütten leben von den Übernachtungen. Wenn dann vier Wochen einfach wegfallen, ist das eine Katastrophe."

                  Er verweist zudem auf den schwächelnden Tourismus in der Region: "In den vergangenen 20 Jahren hat das Almtal einen Abschwung erlebt. Irgendwann müssen sich auch die Eigentümer überlegen, was wirklich wichtig ist." Er wolle eine Lösung finden, die beide Seiten zufriedenstellt. Weniger dramatisch sehen das naturgemäß die Pächter rund um Baron Herring-Frankensdorf, dem große Teile des Gebiets gehören. "Von Mai bis September ist hier Hochbetrieb. Es geht nicht nur um die Jagd, sondern darum, dass das Tal seine Ruhe hat", sagt Förster Michael Schwarzlmüller.

                  Teilbetrieb als Kompromiss

                  Auf der Westseite des Toten Gebirges leiden die Hüttenpächter der Naturfreunde unter der Jagdsperre. "Ich bin viel unterwegs, aber dass Hütten zur besten Wanderzeit schließen müssen, das gibt es nur im Salzkammergut", sagt Hüttenreferent Manfred Spitzbart. Mit den Bundesforsten, die das Gebiet an Jäger verpachten, hat man eine bessere Gesprächsbasis als im Almtal. Dennoch dürfen Hochkogelhaus und Rinnerhütte ab jetzt nur mehr an den Wochenenden öffnen. Das Mittereckerstüberl bleibt einen Monat geschlossen, die Gasselhütte muss überhaupt zusperren. "Diese Vereinbarung gibt es seit Jahrzehnten. Es geht darum, Interessensgebiete zu vereinen. In der Brunftzeit haben eben die Jäger Vorrang. Der Teilbetrieb der Hütten ist ein guter Kompromiss", sagt Pia Buchner, Sprecherin der Österreichischen Bundesforste.

                  Sperrgebiet: Ein Thema, viele Meinungen.

                  Die OÖN haben bei Befürwortern und Gegnern der Jagdsperre nachgefragt.

                  "Dass Berghütten in der schönsten Wanderzeit zusperren müssen, gibt es wirklich nur im Salzkammergut.“
                  Manfred Spitzbart, Hüttenreferent der Naturfreunde Oberösterreich

                  „Das ist keine Sperre. Wanderer dürfen die Wege weiterhin benützen, nur die Hütten sind in diesem Zeitraum geschlossen. Es geht auch darum, dass im Tal Ruhe einkehren soll.“
                  Michael Schwarzlmüller, Förster in Grünau im Almtal

                  „Im Gemeinderat gibt es oft Diskussionen. Für die Grundeigentümer kommt ein Verhandeln aber nicht in Frage. Es gibt kein Miteinander.“
                  Alois Weidinger, Bürgermeister Grünau im Almtal



                  „Es geht darum, verschiedene Interessengebiete zu vereinen. In der Brunftzeit haben eben die Jäger Vorrang. Die Hütten haben am Wochenende offen. Das ist ein guter Kompromiss.“
                  Pia Buchner, Sprecherin der österreichischen Bundesforste

                  Wo wann gewandert werden darf

                  In großen Teilen des Toten Gebirges ist die Jagdsperre bereits in Kraft getreten. Wenige Hütten haben bis zum Wochenende geöffnet.

                  Die Steyrer Hütte auf dem Kasberg ist seit 12. September geschlossen und öffnet erst wieder am 7. Oktober.
                  Die Welser Hütte auf der Nordseite des Großen Priels schloss gestern ihre Pforten. Sie öffnet ab 8. Oktober nur mehr an den Wochenenden und ist erst ab 14. Oktober wieder über Grünau erreichbar. Das Almtalerhaus bleibt geschlossen.

                  Die Türen des Hochkogelhauses unterhalb des Schönbergs öffnen sich ab 18. September nur mehr an den Wochenenden.

                  Die Rinnerhütte, zwei Gehstunden vom namensgebenden Rinnerkogel entfernt, schenkt noch bis 18. September aus, bis Hunger und Durst nur mehr an den Wochenenden gestillt werden können.

                  Das Mittereckerstüberl, erreichbar vom Kraftwerk Offensee, schließt heute und öffnet erst wieder am 9. Oktober.
                  Die Gasselhütte bei Ebensee, berühmt durch die beliebte Tropfsteinhöhle, beendet am 18. September die Saison vollständig.

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                  • #10
                    AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

                    Gibt`s nicht nur im Salzkammergut, auch im Hochschwab ist z.B.die Sonnschienhütte und die Häuslalm gesperrt.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Sperre Welser und Steyrer Hütte - Jagdsperre

                      Vielleicht sollte man den Grundstückseigentümer an den Hütten beteiligen, die können den Rachen ohnehin nicht voll bekommen.
                      Lg. helmut55

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