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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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17.08.18 Großer Pyhrgas (2244m) via Hofersteig, Haller Mauern

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  • 17.08.18 Großer Pyhrgas (2244m) via Hofersteig, Haller Mauern

    • Wegführung: Spital am Pyhrn Bf. (640m, 10.25) - Hofalmhütte (1305m, 12.25-13.00) - Pyhrgasgatterl (13.45) - Hofersteig - Großer Pyhrgas (2244m, 16.15-16.35) - Hofalmsteig - Hofalmhütte (18.15)
    • Länge: 12,6 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 1740 hm
    • Reine Gehzeit (inkl. Fotografierpausen): ca. 5,5
    • Viecher: 1 kleine Blindschleiche
    • Weginfo: Hofersteig: 1 Steilaufschwung versichert (A/I), 1 Querung versichert, leicht ausgesetzt, aber griffiger Fels (wenn auch viele Taferln von verunglückten Bergsteigern); Hofalmsteig: viel abgespeckter Fels, viel loses Geröll auf Platten, im mittleren Teil sehr steil, in den Latschen weiterhin viele Stufen/steil, nichts zum Bolzen

    Hochkönig via Ostpreußenhütte geplant, am Donnerstag storniert wegen extrem großer Unsicherheiten in der Wetterprognose. Am Wochenende davor sah es so vielversprechend aus, wie es dann letzendlich geworden ist. Zwischendrin aber so schlecht, dass ich kurzfristig stornierte und sich Maria und ich auf der Hofalmhütte bei Spital am Pyhrn einquartierten. Detail am Rande: das Rohrauerhaus war schon ausgebucht, auf der Hofalmhütte war alles frei!

    Anreise von Wien bzw. Salzburg nach Linz und dann gemeinsam mit dem IC Richtung Graz nach Spital am Pyhrn.

    Bild 1: Windschwach in der Früh und nebelfrei, das lockte die Ballonfahrer, wie hier im Flachgau.



    Ankunft pünktlich um 10.25 in Spital am Pyhrn, schon gut warm. Unter dem Eisenbahnviadukt durch und zunächst der Fahrstraße Richtung Klamm folgend, dann links abzweigend über einen Forstweg neben dem Bach gemächlich hinauf. Später im Wald wirds allmählich steiler, aber der Weg blieb gut zu gehen.

    Bild 2: Rechts das komplette Sengsengebirge mit flachen Quellwolken über dem Hohen Nock.

    Links mit Steinbruch am Fuß Kremsmauer, dahinter Falkenmauer. Weiter links bewaldet der Tamberg (1516m), die höchsten Erhebungen sind nur unmarkiert erreichbar.



    Bild 3: Nach 2 Stunden Gehzeit ist die Hofalmhütte erreicht.

    Wenig los, das Lager noch frei. Wir pausieren für einen kurzen Trinkstop und lassen ein wenig Rucksackinhalt da, ehe wir zum Pyhrgas aufbrechen.



    Über den Hofalmsattel und dann erst mal über 130 Höhenmeter bergab vor dem flachen Anstieg zum Rohrauerhaus. Ein älteres Paar (vielleicht aber auch Mutter und Sohn) bittet um ein Foto, sie hat noch eine Kamera mit eingelegtem Film (!), aber digitaler Anzeige der Restbilder. Seit 20 Jahren nicht mehr gesehen.

    Bild 4: Bosruck (1992m) links, dahinter Nazogl (2057m) und Angerkogel (2114m), mittig hinten Hochmölbing (2336m), rechts Warscheneck (2388m).



    Kurz darauf ist schon das Rohrauer Haus erreicht, dort ist bedeutend mehr los. Ab dem Pyhrgasgatterl treffen wir dann bis zum Gipfel niemanden mehr.

    Bild 5: Blick über die Landesgrenze nach Osten zum Großen Warschenberg (1454m), dahinter der Kamm der Haller Mauern, rechts schauen Admonter Frauenmauer (2173m) und Großer Buchstein (2224m) drüber.



    Der Hofersteig wird langsam steiler, verläuft aber lange Zeit im Wald und ist daher recht angenehm schattig. Noch.

    Bild 6: Am zunehmend felsigeren Südostkamm Blick Richtung Gesäuse, links Hexenturm mit Gipfelwolke.

    Der Kalkfelsen im Vordergrund ist über ausgeschnittene Latschengassen östlich vom Feuerkar erreichbar und ziert sogar ein Gipfelkreuz laut Karte, hat aber keinen Namen.



    Bild 7: Karleck (1582m) und Bosruck, rechts Grimming, links Niedere Tauern.

    Das Karleck werden wir am Folgetag noch umrunden, ehe wir nach Spital absteigen. Von Pauli's Tourenbuch weiß ich, dass man den Gipfelkamm auch überschreiten kann, aber das wird mal was für den Herbst (inklusive Scheiblingstein-Überschreitung).



    Bild 8: Dann ist das Waldgelände hinter uns und ab jetzt wird's richtig steil und heiß.



    Bild 9: Nicht immer sind die Markierungen auf Anhieb zu sehen, aber vertun kann man sich im Prinzip nicht.



    Bild 10: Gegenüber grüßen Hochtor, Ödstein und Reichenstein, im Talboden Hall bei Admont.



    Bild 11: Vorbei an dieser mit Gedenktafeln geschmückten Felswand.



    Bild 12: Im Land der Riesen.



    Bild 13: Gegenüber Pleschberg (1720m), dort war ich zuletzt im Jänner mit Schneeschuhen oben.

    Dahinter rechts Bösensteine mit Dreisteckengrat, links Seckauer Tauern.



    Bild 14: Durchgehend steil mit wenigen flachen Passagen geht's nun weiter.

    Zuletzt geändert von Exilfranke; 19.08.2018, 19:26.
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Bild 15: Zwischendurch entzückt Kranzenzian.



    Bild 16: Mit Ketten versicherte Steilstufe, bei trockenen Bedingungen nicht nötig.



    Bild 17: In der prallen Mittagshitze war's schon eher anstrengend.

    Auf dem Bild sieht man außerdem die Steilheit recht gut.



    Bild 18: Griffiger Fels, eher genussvolles Gehen.



    Bild 19: Etwas unangenehmer eher die Querungen zwischendurch für mich.



    Bild 20: Dann wurde es windiger und ich wechselte aufs Stirnband.



    Bild 21: Die letzte, seilversicherte Querung ...



    Bild 22: ... und noch einmal steil hinauf...



    Bild 23: Rückblick auf die lange Querung.



    Dann war auch schon der Ausstieg und Übergang aufs flachere Wiesenplateau erreicht. Da ging mir auch schon kräftig die Pumpe, bereits über 1600 Höhenmeter bis hierhin in der Hitze.

    Bild 24: Cumulus congestus Richtung Reichraminger Hintergebirge.

    Nicht der Anblick, den man sich unbedingt in diesem exponierten Gelände wünscht. In alle anderen Himmelsrichtungen waren die Quellwolken durchwegs harmlos, nur ausgerechnet hinter unserem (Berg)-Rücken hatte sich dieser riesige Eumel gebildet, zum Glück noch weit weg vom Vereisungsstadium.



    Bild 25: Quellwolken auch weiter westlich der größten Quellung.

    Gut, dass Maria nicht wusste, was ich mir gerade dachte - nämlich, dass benachbarte Quellungen günstig fürs Wachstum einer isolierten Gewitterzelle sind, weil sie dann von den Rändern her nicht so schnell vertrocknet. Aber noch sah man nicht auf die andere Seite, wie groß dieses Gebilde war.

    Faszinierend dagegen die wie an einer Perlenkette aufgereihten Cumulus humilis, alle in der gleichen Höhe. Sie markieren den Oberrand der sogenannten konvektiven Grenzschicht. Unterhalb der Wolkenuntergrenze bis zum Boden (hier: oberösterreichisches Flachland) ist die Luft "gut durchmischt", die Feuchte vom Tal wird nach oben transportiert, die trockenere Luft von oben nach unten. Thermikblasen, die aufsteigen, kondensieren erst ab einer bestimmten Höhe und zwar dort, wo die Durchmischung endet und sich eine feuchtere Schicht entwickeln kann. Die Obergrenze der Grenzschicht. Ab hier kann bei sehr labilen Bedingungen Konvektion bis zur Gewitterbildung stattfinden.



    Bild 26: Gipfelkreuz mit Cumulus congestus dahinter.

    Glücklicherweise zeigten die Quellwolken keine Anstalten, nach oben hin auszufasern (vereisen), sonst hätte es meinen Nervenkitzel noch deutlich erhöht (auch wenn es nur wenig unterhalb des Plateaus eine Unterstandshöhle gibt), geradewegs in Richtung einer riesigen Quellwolke weiterzugehen. Sie befand sich aber sichtbar hinter dem Gipfel.



    Um knapp 16.15 Uhr waren wir am Gipfel, so spät war ich schon lange nicht mehr oben.

    Bild 27: Blick zum Gesäuse und in die Rottenmanner Tauern.

    Ganz rechts hinten Seetaler Alpen (Zirbkitzkogel, 2396m) in 66km Entfernung.


    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Bild 28: Scheiblingstein und Lange Gasse gegenüber, dahinter Hexenturm und Buchstein.



      Bild 29: Der ziemlich ausgesetzte Grat Richtung Kleiner Pyhrgas (2023m).

      Ganz links geht's über den Bad Haller Steig ins Holzerkar und weiter zur Gowilalmhütte. Der Wirt von der Hofalmhütte rät vom Abstieg eher ab, und auch im Aufstieg nur bei trockenen Verhältnissen, zwischen den Felsen sei er ziemlich erdig und schmierig. Kein Wunder bei diesem Verlauf unmittelbar unterhalb der steilen Nordflanke.



      Bild 30: Voralpe (Stumpfmauer und Tanzboden) am Dreiländereck links, Gamsstein rechts.

      Hinter der Voralpe steht der Ötscher, hinterm Gamsstein Dürrenstein.



      Bild 31: Blick ins Moränenkar.



      Die mächtige Quellwolke entwickelte sich auch während unserer Gipfelpause nicht weiter, Erleichterung machte sich (vor allem bei mir) breit. Als wir aufbrechen, kommen uns gerade zwei entgegen, später noch eine Gruppe junger Berggeher, aber den Gipfel hatten wir für uns alleine gehabt. Damit hätte ich ehrlich gesagt nie gerechnet. Positiv überrascht also.

      Bild 32: Anfangs noch über Wiesen, dann wirds felsiger.

      Gegenüber ist der Lugkogel (1447m) zu sehen, rechts unten die Hofalmhütte. Der Abstieg sollte sich aber noch ziehen.



      Bild 33: Unterstandshöhle, mit Bewohner offensichtlich, denn es lagen ein Biwaksack und Rucksack drin.



      Bild 34: Abstieg über zunehmend gerölligeres Gelände, das durchwegs konzentriertes Gehen verlangte.



      Bild 35: Erst bei den Latschen wird der Steig etwas einfacher.



      Bild 36: Rückblick auf die Steilstufe.

      Abschnittsweise erinnerte sie mich an den Südabstieg vom Mosermandl. Nicht ganz so steil, weniger loses Geröll, aber ein Knieschinder par excellence.



      In den Latschen bleibt der Steig abschnittsweise steil, nicht wirklich besser zu gehen. Dann noch eine Querung in leichtem Auf und Ab und dann waren wir auch schon am Hofalmsattel angekommen.

      Bild 37: Schiefes Quellwölkchen über dem Karleck.



      Bild 38: Käferbohnensalat mit Rindfleisch und Brot.

      Die Speisekarte ist eher klein, durchwegs bio, aber gutes Essen. Leider ging es mir so wie in der Wanderwoche im Ötztal, als ich ausgepowert an der Martin-Busch-Hütte ankam: Es kam kein richtiger Hunger auf, ich hatte nur Durst, aber konnte nicht das Essen, was man nach so einer Tour eigentlich essen sollte. Ich stellte später fest, dass ich auch nur knapp anderthalb Liter getrunken hatte, viel zu wenig für die Länge der Tour. Der Hunger kam zum Glück beim Frühstück zurück.

      Der Salat schmeckte aber durchaus gut, mal was anderes, vor allem viele Kräuter und Salatarten, eine Geschmacksexplosion auf dem Gaumen. Rindfleisch war optional, an sich dezidiert vegan angepriesen.



      Bild 39: Der selbst angebaute Dill in der Abendsonne, auf der Sonnenterrasse wuchsen zudem Tomaten.



      Bild 40: Sonnenuntergang.



      Bild 41: Abendrot über Tamberg und Kremsmauer.



      Bild 42: Blick zum Halbmond.



      Außer uns übernachtete dann nur noch ein Ehepaar. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, denn das Rohrauerhaus war anscheinend bumpvoll. Die Ohrnstöpsel blieben im Rucksack. Durch das große Dachfenster im Lager sah man den imposanten Sternenhimmel. Überhaupt eine urige Hütte, außen gemauert, innen Holz. Steile Holzstiege ins Lager. Alles sauber, warme Dusche. Sehr angenehm.

      Am Folgetag umrundeten wir noch das Karleck und stiegen über die Dr. Vogelgesang -Klamm ab (Bilder folgen).

      Gruß,Felix
      http://www.wetteran.de

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      • #4
        Mit dem Hochkönig sollte es wohl nicht sein, doch diese Tour braucht wahrlich nicht nur als Trostpreis angesehen zu werden. Super Wetter, herrliche Aussicht und offensichtlich auch eine geruhsame Nacht
        "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
        Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

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        • #5
          Servus Felix,

          sehr schöner Bildbericht.
          Der Hofersteig ist nicht ungefährlich, besonders wenn viele im Aufstieg sind. Ich hatte dort mal Steinschlag, der von oben ausgelöst wurde. Wenn ein faustgroßer Stein neben dir donnernd ins Tal poltert, wird einem ganz anders.
          Da hattet ihr Glück, dass ihr den Gipfel für euch allein hattet, das ist selten.
          lg, Manfred

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          • #6
            Danke für den Bericht Felix,
            kürzlich bin ich den selben Steig rauf gegangen, leider hat es da beim Rohrauerhaus kurz zu regnen begonnen, sodaß ich im Steilwaldstück dann gewartet hab, bis es wieder aufhört. Trotzdem war es dann ungut zu gehen, weil man erstens immer aufpassen mußte nicht auszurutschen und vor allem, weil es dann nebelig war und man am Steig selbst nix sah. Gr Pyhrgas 29072018 (70).jpg
            Wenigstens am Gipfel konnte ich dann wieder was sehen, wenn auch nur Wolken und kaum andere Gipfel.
            So gesehen kann ich mir durch deinen Bericht vorstellen, wie was es dort alles zu entdecken gibt rundum!
            Gr Pyhrgas 29072018 (71).jpgGr Pyhrgas 29072018 (56).jpg

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            • #7
              Schön zu sehen, wie es da im Sommer ausschaut. (Ich war 2003 mit Schi oben.)

              Herzliche Gratulation zu dieser schönen Tour und Danke für Deinen interessanten Bericht, der viele Details zum Wettergeschehen liefert.

              LG, Günter
              Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
              (Marie von Ebner-Eschenbach)

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              • #8
                Servus Felix,

                herzliche Gratulation zur Tour auf den Großen Pyhrgas, der ja doch eine attraktive Alternative zum Hochkönig bot!

                Meine Tour auf den Pyhrgas liegt mittlerweile mehr als 11 Jahre zurück, aber dank 150km Fernsicht werde ich das Panorama aus der Gipfelregion wohl nie vergessen können.

                Da ich den Hofersteig als einzige der Standardrouten zum Großen Pyhrgas nicht kenne, sind die Bilder eures Anstiegs für mich speziell interessant.
                Den Abstieg über den Westrücken habe auch ich als nicht schwierig, aber abschnittsweise mühsam und holprig in Erinnerung.
                Lg, Wolfgang


                Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                der sowohl für den Einzelnen
                wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                (David Steindl-Rast)

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