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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
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GROSSER HÖLLKOGEL SÜDWAND DIREKT 1862hm (mixed bis III, 50 Grad W?) Winterbegehung 180318

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  • #16
    ssssakara

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    • #17
      Super geschrieben, vielen Dank fürs Teilen! Machst mit dem Sulzkogel-Projekt im Sommer weiter?

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      • #18
        Jep.. Würd mir schon taugen :-) . ."mars email bzgl Sulzkogel" steht nächste Woche in meinem Kalender.. Is ja definitiv seine Linie ..ich bin dort demütiger und schnaufender Nachsteiger... Derzeit liegt aber dort noch tonnenweise Schnee , unten und oben und überall.. Gilt auch für die Bergfexin dann im Hochsommer für genau die Route die wir jetzt gemacht haben .Da zittere ich dann im August fluchend durch den Bruch, den ich am Sonntag auf einem Schneeband überpickelt hab und freu mich über Steinschlag statt Lawinengefahr . War die Frage eine Andeutung ,dass du rechts eine leichtere Linie mit mir anfangen willst ?

        but i see direct lines

        Kommentar


        • #19
          Immer wieder eindruchsvoll, was man bei entsprechenden Bedingungen und genug Kreativität alles in den Voralpen machen kann.
          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

          Kommentar


          • #20
            Hehe, die Sulzkogel Südwand geh ich mal mit dir wenns eine Linie bis oben gibt die für mich schaffbar ist

            Kommentar


            • #21
              Ja mei...fette Tour! Da habter euch als Team mal wieder selbst übertroffen. Und zum gefühlt ersten Mal gibt es Bilder, auf denen "Fleisch" zu sehen ist und gleichzeitig die Sonne scheint. Dachte bisher, dass sich sowas von vornherein schon ausschließt. Wieder was gelernt

              Macht weiter so! Und @Fleisch: Ich glaub, um deine Sommerkondition musst du dir keine Sorgen machen. Auch wenn du nun ne Woche auf der Couch liegst...

              Als aufmerksamer Leser hab ich zuletzt natürlich noch die eine oder andere Frage:

              Zitat von Fleisch Beitrag anzeigen
              .
              als bei mir um 0135 der wecker läutet und mike pünktlich um 0300 vor der tür steht..
              rasen wir gen süden soweit es die verhältnisse erlauben[...]
              Jaja, vom Weckerklingeln bis zur Abfahrt 1,5h brauchen, aber dann auf der Autobahn "rasen"...das sind mir die richtigen

              Darf ich fragen, was du um diese unchristliche Uhrzeit so alles anstellst? N heißes Bad nehmen? Ein Omelett kochen? Mit dem Hund rausgehen? Also mein Wecker hätte vermutlich erst 02.40Uhr geklingelt


              Zitat von Fleisch Beitrag anzeigen

              wir parken um 0415 in maria klamm im weissenbachtal und wandern mit je 17kg am buckel
              in völliger dunkelheit richtung höllkessel..
              Was habt ihr denn alles dabei gehabt? Wenn man Essen/Trinken/Kleidung/Notfallausrüstung und von mir aus noch das Eigengewicht des Rucksacks abzieht, kommt man insgesamt trotzdem noch auf mind. 20kg für zwei Personen. Und so wie du das Gelände beschreibst, gibt es eh nicht allzu viele Sicherungsmöglichkeiten. Würde mich wirklich interessieren, was sich da alles in euren Rucksäcken verbirgt.
              Zuletzt geändert von Wette; 23.03.2018, 14:20.
              "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
              Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

              Kommentar


              • #22
                Ähäm. .Der Alpinist stuhlt nur einmal pro Tag und das vor Morgengrauen. Sprich ich packe den Rucksack erst morgens und warte darauf dass ich sch....en ​​​kann. (endlich kann ich mal den smiley verwenden) Denn in der Wand ..Nein danke..

                Und das Gewicht erklärt sich hauptsächlich dadurch dass ich die Stiefel am Rucksack hab und leichte Haix-Sportschuhe für zu und Abstieg. Dazu 2,5l Wasser und die Schneeschuhe und so kommts zsam. Ich hab daheim eine Federwaage hängen, da check ich praktisch vorm Ausrücken das Gewicht. Eigentlich nur aus Interesse...
                Zuletzt geändert von Fleisch; 23.03.2018, 18:38.

                but i see direct lines

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                • #23
                  Ich schulde euch noch die Topo .
                  .
                  Hoellkogel-Sdir-topo-web.jpg
                  .
                  und die Beschreibung..
                  .
                  Großer Höllkogel

                  Südwand Direkt /

                  Gerade Südschlucht

                  Land/Bundesland: Österreich›Oberösterreich

                  Gebirge: Höllengebirge

                  Berg: Großer Höllkogel (1862 m)




                  mixed bis 3, alpin!, bis 50 Grad

                  Absicherung: keine

                  Tour: ca 1500 Hm, 5-8h, gesamt : 9-12h

                  Zustieg: ca. 2h 30min

                  Abstieg: ca. 2h zur Bergbahn

                  Exposition: Süd-Südwest




                  Kondition: 5

                  Kraft: 3

                  Erfahrung: 5

                  Landschaft: 5




                  Charakter:

                  Eine Begehung der großen Höllkogel-Südwand unter winterlichen Bedingungen zählt zu den absoluten Highlights des Höllengebirges, ist aber aufgrund der komplexen Bedingungen ein nicht ungefährliches Unterfangen. Denn nur an wenigen Tagen im Frühjahr bildet sich vom Gipfel bis zum Höllkessel ein beinahe durchgehend begehbares Schnee/Eisband aus Lawinenschnee, welches sogar die „große Schlucht“ vollständig füllt. Mit wenigen Felsstellen bis III ist dann ein Durchstieg durch die gesamte Südwand bis zum Gipfel möglich.Achtung ! Es ist unbedingt auf die Schneeverhältnisse und den Taggang zu achten. Die Route ist im Winter extrem lawinengefährdet. Die gesamte Südwand entlädt sich genau entlang dieser Linie. An sonnigen Tagen sollte man bereits lange vor Sonnenaufgang starten und bis Mittag den Gipfel erreicht haben. Auch geringe Neuschneeauflagen ergeben bei Kälte aufgrund des großen Einzugs eine ausreichend tödliche Lawine und mit Stein- und Eisschlag ist in den Schluchten grundsätzlich zu rechnen. Die Felspassagen sind wenn nicht brüchig dann gefroren und lassen sich praktisch kaum absichern. Sie müssen mit Eisausrüstung oder mit bloßen Fingern und Bergstiefeln geklettert werden. Die Route ist teils ausgesetzt und verlangt seilfreie Moral.




                  Genaue Routenbeschreibung:

                  Nachdem man sich beim „Jausenstein“ die Eisausrüstung angelegt hat, steigt man auf dem Schneeband die „Große Schlucht aka Scherengraben“ nach oben. Sollte diese nicht vollständig gefüllt sein, können Kletterstellen bis IV auftreten, insbesondere der „Lochdurchstieg“ wäre zumindest alleine dann problematisch. An der Gabelung zum „Schlund“ wendet man sich nach links und stößt auf eine meist schneefreie wasserüberspülte Platte. Diese kann direkt überklettert (Fels III) oder links über gefrorenes Grasgelände (II) umgangen werden. Kurz danach steilt die Schlucht kurz auf. Hier findet sich eventuell eine bis zu 25m hohe Felsstufe (III) die mobil (Peckers) gesichert werden muss oder man weicht über eine braune, brüchige Querung (2 NH,III ) über links aus. Jetzt hätte man auch Gelegenheit zum Gipfel des Sulzkogels nach links auszuqueren. Die Route zieht aber mit dem Schneeband nach leicht rechts und steil nach oben. In direkter Linie ist nun der enge Eingang zur Südschlucht erkennbar. Sollte Stein- und Eisschlag eine Begehung unmöglich machen, kann jetzt die Variante des „Winter Normalwegs“ gewählt und über eine Stufe rechts erreicht werden (siehe Topo). Andernfalls steigt man nun in die eigentliche Hauptroute ein. Je nach Schneemenge ist die teils sehr enge und steile Schlucht jetzt teils oder im Idealfall komplett mit Lawinenschnee gefüllt und dieser gut komprimiert. Es empfiehlt sich die Passage sehr früh in Angriff zu nehmen, schon ab späten Vormittag liegt das obere Einzugsgebiet in der Sonne und entlädt sich bei Taggang komplett durch die enge Schlucht. Man hält sich grundsätzlich völlig geradeaus senkrecht bzw. soweit rechts wie möglich. Gleich zu Beginn zweigt links eine schmale Klamm ab, diese führt aber nicht zur Headwall sondern schwierig zum oberen Teil des Ostgrats. Auch eine Gabelung weiter oben mit einer Stufe nach links wird nicht verfolgt, man steigt immer in der Linie des „fallenden Tropfens“ bzw. Eisschlags nach oben bis man schließlich sehr spektakulär auf einem kleinem Grat mit phantastischer Aussicht steht. Nun leicht rechts nach oben queren, bis die Headwall sichtbar wird und unter dieser wieder zurück nach links, bis ein Durchgang auf einem breiten Band zum Gipfelplateau führt. Am höchsten Punkt findet sich dann Gipfelkreuz und Wandbuch. Die Tour ist unter idealen Bedingungen in 6h zu schaffen. Wenn die Schneeverhältnisse nicht passen, kann es aber schnell ungangbar werden.




                  Seillänge: keine Stände




                  Ausrüstung: komplette Eisausrüstung, Helm!, bei Seilschaft event. mobile Sicherungen, Schlaghaken, Firnanker etc.




                  Kinderfreundlich: Haha! Nein!




                  Bemerkung zu den Versicherungen:

                  Es gibt keine.




                  Erstbegehung:

                  18.03.2018 Michael Haider und Robert Wacha




                  Talort:

                  Ebensee oder Bad Ischl




                  Talort Höhe:

                  470 m




                  Stützpunkt:

                  Gasthäuser in Ebensee oder Bad Ischl, Riederhütte am Gipfel




                  Anreise/Zufahrt:

                  Es gibt praktisch zwei Möglichkeiten von Norden (Linz) anzufahren. Entweder über die Traunsee-Seite und Altmünster oder über die Atterseeseite. Die Höll liegt genau zwischen den beiden Seen ziemlich in der Mitte des Weissenbachtals. Je nach Verkehr braucht man von Linz ca 1,5 h zum Parkplatz „an der Klamm“ im Weissenbachtal .Dort steht auch die Kapelle „zur Klamm“ und dort parkt man sich auch ein.




                  Ausgangspunkt:

                  Weissenbachtal, Parkplatz “Maria in der Klamm”




                  Ausgangspunkt Höhe:

                  532 m




                  Zustieg zur Wand:

                  Schräg gegenüber (nordwestlich) des Parkplatzes beginnt eine asphaltierte Fahrstraße mit Schranken, die nach ca. 12 min zu einem Steinbruch führt. Will man in den Höllkessel geht es über die Schotterstraße rechts weiter. Den Forstweg folgt man nun den eigentlichen Höllbach entlang bis man links zu einem Wehr kommt. Verpasst man diese Klausmauer und geht die Schotterstraße weiter landet man im Spitzalmgraben. Zur Höll überquert man aber den Bach an der Wehr und trifft auf den „Höllsteig“ der nach links weiterführt. Nach 5 min käme die versteckte Abzweigung nach links oben zum „Lahnsteig“, wir wollen aber in den Höllkessel und folgen daher den gut sichtbaren Höllsteig weiter. Nach einem Schuttkegel und einer leichten Steigung erkennt man dann schon die Südwand des Sulzkogels und der eigentliche Kessel der Höll präsentiert sich höchst eindrucksvoll. Die Route selbst führt nun durch die rechte Schlucht. Einstieg beim „Jausenstein“ GPS 47.7941 13.664




                  Abstieg:

                  Irgendwann wird ein wahnsinniger Skifahrer auf die Idee kommen das ganze abzufahren bzw. abzuseilen, aber ich empfehle jetzt einfach gemütlich mit dutzenden Touristen vom Gipfel zum Feuerkogel zu wandern und sich vom Ebensee ein Taxi zum Auto ins Weissenbachtal zu gönnen (40Euro). Damit hat man eine Süd-Nord-Höllengebirgsüberschreitung auch noch erledigt. (Gesamt: ca. 9-12 Stunden.)
                  .
                  auch auf alpintouren.com
                  https://www.alpintouren.com/de/toure...ten_29705.html
                  .
                  viel Spass..
                  derzeit ist eine Wiederholung heuer vermutlich noch gut möglich.. so viel Schnee gabs da drin noch nie...
                  beste Bedingungen seit Jahren.. falls wer mal originell auf den Höllkogel will..
                  und die Erstbefahrung mit Ski steht auch noch aus.. für extreme Steilwandfahrer müsste das zu machen sein..



                  but i see direct lines

                  Kommentar


                  • #24
                    Wahnsinn, ich kenne und mag zwar den Gipfel, aber dieser Anstieg wird mich vermutlich nie sehen

                    Umso dankbarer bin ich für einen Bericht und Bilder davon!

                    Was mich als dbzgl. Laien noch interessieren würde, bitte verzeih mir die Frage: Woher hat man die "Gewissheit", dass man bei so einer Route der Erstbegeher war? Also wie kann man das quasi mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass nicht ein paar Enthusiasten das vor 10, 15, 20 Jahren schon mal gemacht haben und halt nicht gerade im Internet dokumentiert haben (einfach weils damals noch kein Internet gab oder auch aus anderen Gründen)? Geht man davon aus, dass das in der Szene einfach bekannt wäre?

                    Kommentar


                    • #25
                      Das ist eigentlich für mich immer die gleiche Herangehensweise, und ich denke die ist auch irgendwie allgemein üblich..
                      Es gibt für mich da 3 Indizien :

                      1.) Keine Begehungsspuren :
                      Ich proklamiere eigentlich nur EBGs in Routen bei denen Teile dabei sind die sich (mit gesunden Überlebenswillen) eigentlich nicht ohne Sicherungen klettern lassen. Wäre hier früher jemand mal drüber, dann sollten sich dort alte Haken finden lassen. Tatsächlich finde ich immer wieder alte Schlaghaken und dann freue ich mich eigentlich sehr, weil ich finde eine alte völlig vergessene Route "wieder zu begehen" ist hochwertiger als eine EBG. (Ich träume davon eine alte unbekannte Preuss Route zu finden, der hat seine Haken nämlich mit "PP" punziert). Wenn ich aber in senkrechten Teilen keine Haken oder Schmiedeeisentrümmer finde, vermute ich mal dass wir hier die ersten sind. Bei Linien die seilfrei einfach machbar sind (oder waren) behaupte ich eigentlich
                      keine EBG (könten alte suicidären Jagdsteige sein)

                      2.) Quellenstudium :
                      Ich studiere einfach ALLE verfügbaren schriftlichen Quellen über den Berg und die Wand. Also nicht nur Internetrecherche, sondern auch historische Quellen.
                      (Landesbibliothek, AV-Zeitungen). Ich behaupte jetzt mal fürs Höllengebirge kenne ich wirklich jegliche Literatur die nur irgendwie irgendwann verfasst worden ist.
                      Das ist eigentlich keine Mehrarbeit, weil dass mach ich bei der Recherche vor dem EBG Versuch sowieso..

                      3.) Proklamation :
                      Wenn das alles passt proklamiere ich die Erstbegehung für uns/mich in den diversen Fachmedien und Foren. Historisch wurde das ins Bergbuch der nächsten Hütte geschrieben oder in der AV-Zeitung hinten veröffentlicht (das gibts heute leider nimmer). Andereseits wird durch das Internet die Proklamation sehr schnell allen Locals und Kollegen bekannt. Wenn nun jemand behauptet er war vorher die Route oben und kann das beweisen, dann ist es mir eine Ehre das natürlich anzuerkennen und zu korregieren. Haben sie sich historisch sehr oft gestritten, ob der wirklich durchgekomen ist oder das nur im Hüttenbuch behauptet hat, ist es heutzutage relativ simple. Eine Kamera ist ja immer dabei, und anhand der Umgebung sieht man auf den Fotos sehr genau wo das Foto aufgenommen wurde.(man erinnert sich an das "Stangl-Gipfel"-Foto). Ohne Foto wurde ja selbst ein Ulli Stöck angezweifelt.

                      Ich hatte tatsächlich schon zwei Fälle bei denen sich jemand gemeldet hat, der früher oben war und wo wir uns beide darüber sehr gefreut haben.
                      Einmal in den 90ern ein sehr früher Trad in der Nähe des Mönch und einmal hat jemand tatsächlich 3 Tage vor mir die Hauptroute an einem Felsen gemacht.
                      Ich bin dann nochmal hin und hab eine Linie daneben erstbegangen.

                      Gerade hier beim Höllkogel wäre es ungewöhnlich wenn sich beim höchsten Berg des Höllengebirges über eine Erstbegehung nicht schriftliches finden ließe.
                      Ich hab im Höllengebirge allerdings immer etwas den Megaruachler Wolfgang Ecke aus den 70ern in Verdacht. Allerdings war bei dem dann kletterisch eine Grenze und gesichert hat er nicht. Wenn ich allerdings mal ein Ecke Foto aus der oberen Südschlucht finde, dann trete ich natürlich mit Ehrfurcht ab.

                      Ich glaube die Methode ist allgemein üblich.
                      Derzeit werden viele Wasserfälle und Eistouren erstbegangen, da ist das Thema noch schwieriger (generell keine Begehungspuren, ist der Eisfall wirklich
                      nächstes Jahr der gleiche? usw), aber mit Proklamation und Beweis klappt das denke ich auch. Bouldern ist noch schwieriger. Da gibts weder alte Literatur noch Begehungsspuren, da ist es nur die Proklamation und klappt auch..
                      ​​​​​​
                      ​​​Natürlich könnte man sehr cool auf Understatement einfach die Begehung mit Datum ohne "Erst" posten und es dann den Alpinhistorikern später
                      überlassen, das als erste Begehung herauszufinden. Jo eh.. Nur macht das späteren Alpinisten die Recherche mühsam, ich bevorzuge bei meinem Studium
                      ja auch wenn da steht "Erste Begehnung Hauzenberger 1976" und ich nicht anfangen muss Begehungsdaten zu vergleichen. Allerdings wirds in letzter Zeit manchmal so gemacht, vermutlich auch aus Angst jemand könnte sich eben melden. Ich finde da nichts zu fürchten und machs wie früher..

                      Hier noch ein schönes Beispiel für eine Quelle/Proklamation (auch wenn hier gar keine Erstbefahrung proklamiert wurde)
                      https://www.alpintouren.com/de/toure...ten_26895.html
                      solange ich nichts Früheres finde ist der Mann für mich der Erstbefahrer des Spitzalmgrabens, auch wenn vielleicht schon mal vorher da runter ist.
                      Ich bin auch schwer dafür dass jeder es dokumentiert wenn er/sie was Ungewöhnliches macht, alleine damit ich was zum Staunen und Bewundern hab.
                      Zuletzt geändert von Fleisch; 25.03.2018, 06:43.

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                      • #26
                        zur aktion - freu mich für euch dass ihr was klasses geschafft habt!


                        zum thema EB - ich denke dass man das net so einfach sagen kann wie dus in deiner auflistung machst. kommt viel aufs gelände oder die schwierigkeit an, auch darauf ob es einfach nur irgendwo oder eben eine wirklich grosse linie raufgeht. usw usw
                        ausserdem gibts immer leute die etwas nur für sich selbst machen und nix berichten, die auch grobe sachen frei gehen und/oder ihre hakl im nachstieg wieder mitnehmen weil mans weiter oben gach nochmals brauchen könnte.

                        nur als blödes beispiel. in unsren urlauben ists schon öfters vorgekommen dass wir neben der kletterroute (die wir meist schon kannten) netten fels gesehen haben und einfach rüber sind, dort im einfachen gelände clean einige seillängen geklettert sind und gut wars. in den letzten jahren gibts dort einige kletterer die viele einfache routen clean klettern, topos zeichnen und sich über die EB freuen. ich werde ihnen sicher nicht ihre freude nehmen, weils völlig wurscht is wer diese genuss- oder schrofen4er als erstes gegangen ist , wahrscheinlich eh schon vor 50jahren irgendwelche einheimischen... na eher net weil die damals ernsteres gröberes gemacht haben. :-)

                        schwieriges komplexes thema was aber hier deinen bericht nicht zutexten sollte
                        das erlebnis zählt immer - das is fix!
                        tu was du willst, aber tu was!!!

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                        • #27
                          Bei allem, was unter V ist und halbwegs logisch, gehe ich grundsätzlich erst einmal davon aus, dass es irgendwer schon einmal gemacht hat. Natürlich stimmt es nicht immer, aber es gibt und gab einfach zu viele Locals, die so etwas solo gehen und nicht groß darüber reden. Gerade bei einer solchen Linie wie dieser, würde ich davon ausgehen, dass es schon gemacht wurde. Trotzdem finde ich es nach deiner Recherche nicht verwerflich, wenn du es als Erstbegehung bezeichnest.

                          Letztendlich ist es eh nicht so wichtig, das Erlebnis zählt.
                          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                          • #28
                            Naja ..Wenn immer alle davon ausgehen dass es schon gemacht wurde ,wird es nie EBGs geben. Aber ich gebe euch recht ,wichtig ist es nicht . Ich habs diesmal eh überlegt und mir dann gedacht ,ich mach das jetzt mal .Insbesondere weil die Route aufgrund der Bedingungen so dermaßen selten überhaupt zu begehen ist und im Sommer sicher nicht seilfrei halte ich es durchaus für wahrscheinlich dass wir die ersten waren. Aber wirklich egal. Sagen wir einfach wir sind im Winter 2018 nachweislich rauf und den Rest überlassen wir den Alpin - Historikern ( falls es überhaupt jemanden mal interessieren sollte.) Ist vielleicht eh wirklich die weniger disputive Variante . ad Admins : Könnt Ihr den Titel des Topics von "Erstbegehung" auf "Winterbegehung" ändern . ich kann das nachträglich irgendwie nicht mehr.. merci..
                            Früher waren die Alpinisten da ja eher noch selbstbewusster und verbuchten auch weit unter einem Ver noch Erstbegehungen. Die Jahn-Zimmer III ist als einfachste Linie durch die Wand mit nur einer IIIer Stelle auch möglicherweise nicht von Herrn Jahn und Herren Zimmer zum ersten mal gemacht worden .Und auch die Herren Stüger und Reindl in der Trisselwand haben sich da eventuell weit aus dem Stügereck gelehnt . Hihihi. Aber so vermessen die Route Haider-Wacha zu nennen wäre ich doch niemals. Hahaha. . Das Thema könnten wir aber in einen eigenen Topic verschieben. Interessant ist das generell schon ..
                            Zuletzt geändert von Fleisch; 25.03.2018, 19:37.

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                            • #29
                              Zitat von Fleisch Beitrag anzeigen
                              Früher waren die Alpinisten da ja eher noch selbstbewusster und verbuchten auch weit unter einem Ver noch Erstbegehungen. Die Jahn-Zimmer III ist als einfachste Linie durch die Wand mit nur einer IIIer Stelle auch möglicherweise nicht von Herrn Jahn und Herren Zimmer zum ersten mal gemacht worden .Und auch die Herren Stüger und Reindl in der Trisselwand haben sich da eventuell weit aus dem Stügereck gelehnt . Hihihi.


                              Seit damals hat sich aber einiges verändert...
                              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                              • #30
                                Ja, da legst dich nieder. Eine Wahnsinnstour und der Bericht super geschrieben. Mich wird die Wand wahrscheinlich nie sehen, ich sie nur von der Ferne und das ist gut so.
                                Ich persönlich würde das ja eher unter Alpines Klettern einstufen.
                                lg, Manfred

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