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Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

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  • #16
    AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

    Also, mit Fauchausdrücken wie Cumulonimbus crachbumbus oder so ähnlich schlage ich mich nicht rum. Aber meine Berg-/Wettererfahrung hat mich bisher immer davor bewahrt, in ein "überraschendes" Gewitter zu laufen. Dazu reichten in der Regel die Vorhersage der Tagesschau oder ZiB vom Vorabend und eine genaue Wolkenbeobachtung. Mitunter kann ich sogar schon 3 Stunden im Voraus auf ca. 1/4 Stunden genau sagen, wann es anfängt, zu regnen.
    Insofern kann ich den Thread-Titel nur bestätigen.

    Man sollte hierbei aber nicht verschweigen, daß Wetterumschwünge im Gebirge oft schneller und heftiger ablaufen als im Flachland, und daß die Wolkenbeobachtung durch die Berghänge- je nach Standort- nur eingeschränkt möglich ist. Die Beobachtung von Windrichtung und Thermik wird ebenso erschwert, da der Wind oft durch lokale Geländebesonderheiten (Talverlauf, Berghang, Windschatten) abgelenkt oder überlagert wird. Diese Probleme stellen sich vor allem Berg-Neulingen, die aus dem Flachland kommen.

    Ich habe auch beobachtet, daß Neulinge schon mal unnötig verunsichert reagieren, wenn sie bei Schönwetter in eine Nebelbank geraten (in der es dann auch noch tröpfelt), oder wenn die Wolken durch Schattenwürfe der Berge ungewöhnlich dunkel aussehen.
    Bezogen auf die Tourenplanung ist meine Erfahrung diese: Der beste Tag für eine große Tour ist oft der erste Tag NACH dem Abzug eines Schlechtwettergebietes. Dann ist die Luft noch kalt, die Gewittergefahr am geringsten und der Firn gefroren. Daher steige ich manchmal noch im Regen zur Hütte auf und hab dann am nächsten Tag beste Verhältnisse.
    Zuletzt geändert von Andele; 15.10.2008, 13:46.
    Warum darf man nicht hin und wieder einfach mal was Unvernünftiges tun- solange man es vernünftig tut... ?

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    • #17
      AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

      Hallo - möchte mich auch für deine tollen Wettertipps bedanken!
      Vielleicht wärst du so nett, mir eine Frage zu beantworten:
      In der Nacht vom 10. auf den 11. 7. 2008 wurde ich bei einem Biwak auf der Östlichen Simonyspitze, ca. 3450m Höhe also, völlig unerwartet gegen 1h nachts von einem Gewitter überrascht.
      Du findest meinen Beitrag darüber im Forum in der Rubrik Hochtouren, Tirol Titel:
      Vom Gr. Geiger zur Dreiherrnspitze
      (leider schaff ich´s irgendwie nicht, direkt hier den Link einzufügen, weiß einfach nicht wie´s geht...)


      Als nachträgliche Ergänzung der link zum Beitrag: Er befindet sich hier.
      Lg, Wolfgang A.


      Hier sind jede Menge Wolkenbilder vom Tagesgang drin. Mich würde interessieren, ob ich mit diesem nächtlichen Gewitter rechnen hätte müssen.
      Auf der E.Rostockerhütte hing leider nur ein überalteter Wetterausdruck, sodaß ich an aktuellste Wetterinformationen nicht rankam.
      Danke im Vorraus für die Mühe und bitte weiterhin um so informative Beiträge!
      Lg
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 26.10.2008, 21:59. Grund: link zum Tourenbericht eingefügt

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      • #18
        AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

        Hallo, Tauernfuchs,
        wenn das Wetter zu Nachtgewittern neigt, wissen es die Meteorologen in der Regel vorher schon. Daß unglücklicherweise auf der Hütte keine aktuelle Prognose aushing, ist sicherlich kein Ruhmesblatt für die Hüttenwirtschaft. Und nachts sieht man die Wolkenbildung nicht. Wenn das Gewitter direkt über der Hütte entsteht bzw. seinen ersten Blitz produziert, kann man davon sicherlich überrascht sein.

        BTW: Mit der Wettervorhersage eines Hüttenwirtes bin ich letztes Jahr auch mal ziemlich übel reingefallen. Dummerweise habe ich dem mehr vertraut als meinem eignen Gespühr...
        Allerdings müßten die Anzeichen dafür (hohe Tagestemperturen, hohe Luftfeuchte) schon am Abend vorher bemerkbar sein, einschließlich einem Abfall des Luftdruckes. Eine kleine Wetterstation gibt es ja eigentlich an jeder Hütte.

        Laut Wetterzentrale.de gab es am 11.07.08 eine Hochdruckzone über Österreich mit 1015hPa Bodendruck und einem Geopotential von 575 gpdm, sowie einem Tief mit Kern über Schottland, dessen Ausläufer bis Frankreich reichen. Da könnten schon Gewitter auftreten.

        Genaue Daten hier:
        http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsreaeur.html
        Zuletzt geändert von Andele; 26.10.2008, 20:12.
        Warum darf man nicht hin und wieder einfach mal was Unvernünftiges tun- solange man es vernünftig tut... ?

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        • #19
          AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

          Zitat von Andele Beitrag anzeigen
          Bezogen auf die Tourenplanung ist meine Erfahrung diese: Der beste Tag für eine große Tour ist oft der erste Tag NACH dem Abzug eines Schlechtwettergebietes. Dann ist die Luft noch kalt, die Gewittergefahr am geringsten und der Firn gefroren. Daher steige ich manchmal noch im Regen zur Hütte auf und hab dann am nächsten Tag beste Verhältnisse.
          Das kann ich unterstreichen - nicht zu vergessen die tolle Fernsicht am "nächsten" Tag nach dem Schlechtwetter!
          Tourenbuch: Outdoor Weblog | ÖBRD Kärnten Infos

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          • #20
            AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

            Danke für deine Ausführungen und den wetterlink.
            Insbesondere hätte mich interessiert, ob ich aus dem Tagesgang der aufgetretenen Wolken (morgens deutlich Föhn, abends mehr Wolken, aber kaum Überentwicklungen etc.laienhaft ausgedrückt) eine Bedrohung ableiten hätte können.
            Die beiden Tage 10. u. 11. hatte ich ja eigens als relativ stabile Zwischenphase gewählt, kam am 9.7. abends auf die Hütte, mit dem Vorwissen von morgens, daß keine Gewitter anstünden. Den brandaktuellen Abendwetterbericht vom 9.7. hatte ich leider nicht zur Verfügung...
            Lg.

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            • #21
              AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

              Servus tauernfuchs,

              also die Wetterkarten (Analysen) von 10/11.7. zeigen ein Tiefdruckgebiet über der Nordsee. Die Druckverteilung im Alpenraum ist relativ flach, was um diese Jahreszeit für sich schon ein Alarmzeichen ist, weil es dann keine Prozesse gibt, die die Gewitterbildung nennenswert unterdrücken. Hinzu kommt, dass die Luftmasse absolut gesehen sehr feucht war, d.h. in 1500m herrschten mittlere Temperaturen von 15°C am Nachmittag, und auch die relative Feuchte sollte erhöht gewesen sein.

              In der Höhe herrschte eine leicht westsüdwestliche Anströmung, was die Föhnwolken erklärt, welche übrigens sehr imposant ausschauen, Glückwunsch zu diesen Aufnahmen!

              Sehr intensiv war der Föhn aber nicht, da sich zahlreiche Quellwolken entwickelt haben, d.h. die Luft strebte danach aufzusteigen.

              Auch hier ist doch etwas stärkere Quellwolkenbildung vorhanden



              Was das Nachtgewitter betrifft, ist es anhand der Bilder schwer zu sagen - insbesondere hier von wären weitere Aufnahmen ganz wichtig



              da das schmale Band unterhalb der Sonne sich im mittelhohen Niveau befindet
              (4-5km Höhe), und auf Feuchtezunahme in dieser Schicht hindeutet. Auch über den entfernten Tälern/Bergen sieht es recht dunstig aus, ebenfalls ein Feuchteindikator.

              Du hattest also viel Feuchte in den unteren und mittleren Schichten, die Quellwolkenbildung am Abend deutete an, dass ein "Auftrieb" möglich war, und die Druckverteilung am Boden ist weiterhin sehr flach. Vertikalsondierungen (Wetterballonaufstiege) aus der Umgebung (Payerne, Udine, München) zeigen alle, dass in der Nacht ein kräftiger Auftrieb und entsprechend Gewitter möglich waren.

              Fazit:

              Man sollte ungefähr wissen, wie die Wetterlage in etwa ausschaut (Hochdruckzelle, flache Druckverteilung am Boden), dann sind massive Feuchtzunahme in den unteren/mittleren Wolkenstockwerken zumindest Warnzeichen für nächtliche Gewitter. Quillt es bereits nachmittags/abends, so ist in der Nacht erhöhte Vorsicht geboten. Die Ursachen für Nachtgewitter sind vielseitig. Verbreitet auftretend sind meist Kaltfronten Schuld. Einzelne, isolierte Gewitter hingegen können durch den Zusammenbruch der Talwindsysteme entstehen (Hangabwinde strömen am Talboden zusammen und zwingen die Luft zum Aufsteigen). Letzteres ist nur schwer vorherzusagen.

              Gruß,Felix
              http://www.wetteran.de

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              • #22
                AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

                Zitat von Inntranetz Beitrag anzeigen
                Die Ursachen für Nachtgewitter sind vielseitig. Verbreitet auftretend sind meist Kaltfronten Schuld. Einzelne, isolierte Gewitter hingegen können durch den Zusammenbruch der Talwindsysteme entstehen (Hangabwinde strömen am Talboden zusammen und zwingen die Luft zum Aufsteigen). Letzteres ist nur schwer vorherzusagen.
                Gruß,Felix
                Herzlichen Dank für deine profunde Analyse!
                Das merkwürdige war, daß es nach den abendlichen Wolken zwischenzeitlich wieder sternklar war, d.h. die Entwicklung hat sich keineswegs immer bedrohlicher fortgesetzt.
                Zunächst gab auch ich einer Kaltfront die Schuld und fürchtete daher auch ein längeres Anhalten des Spektakels. Das Gewitter dauerte aber höchstens (wenn überhaupt) eine Stunde und danach war es bald völlig ausgeputzt also wird eher doch Möglichkeit zwei schuld gewesen sein.
                Danke für die Mühe!
                Lg Manfred

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                • #23
                  AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz


                  Einen Wettersturz gab es soeben in England :

                  Erstmals fiel seit 73 Jahren im Oktober in London wieder Schnee !

                  Für mich,
                  der schon seit Jahr(zehnt)en
                  das Wechselspiel von Wetter und Klima
                  mit großer Begeisterung und manchmal sogar fieberhaft verfolgt,

                  war das ein aufregend-sensationelles Ereignis !

                  ( Nur allzu schade, daß ich es nicht hautnah am eigenen Körper miterleben konnte ! )

                  Zuletzt geändert von Willy; 01.11.2008, 23:31.
                  TOUREN PLANEN - TOUREN (ERFOLGREICH) DURCHFÜHREN - TOUREN DOKUMENTIEREN

                  Das ist auch eine Art "Heilige Dreifaltigkeit" !

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                  • #24
                    AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

                    Jahrzehnte ergeben erst "Klima", daher bleibt der Oktoberschnee heuer in London ein "Einzelereignis". Erst wenn es ab jetzt jährlich Oktoberschnee gäbe, könnte man von einem Klimawandel i.e.S. sprechen. Die Gletscher bei uns schrumpfen dessen ungeachtet weiter, und wann die Dauereinwinterung heuer im Hochgebirge stattfindet, ist derweil noch unsicher.

                    Gruß,Felix
                    http://www.wetteran.de

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                    • #25
                      AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

                      http://www.youtube.com/watch?v=R8qPNQdEk5I

                      Hier noch ein sehr schöner Radiomitschnitt über Vorhersagen. Kommentare von Meteorologie-Professoren der Universität Wien/ZAMG.

                      Gruß,Felix
                      http://www.wetteran.de

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                      • #26
                        AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

                        Es gibt ihn doch, den plötzlichen Wettersturz - wobei das Wort Wettersturz falsch gewählt ist - man muss eher von unvorhersehbaren Gewittern sprechen.
                        Selbst erlebt in der Stadelwand am Schneeberg am Brunnerweg.
                        Von der Früh weg wolkenloser Himmel, angenehme Temperatur. Beim Steigbuch erste zarte Wolkenschleier bemerkt - die Rax gegenüber wolkenlos !! In der letzten Kletterseillänge (der steile Grat vor dem dicken Baum) etwas mehr Wolken, Rax noch immer wolkenlos. Als wir in der Buchscharte am Stadelwandgrat sind also ca 1/2 Stunde nach den ersten Wolkenzeichen bricht das Gewitter mit voller Stärke nieder. Das Gewitter ist auf der Puchberger Seite enstanden und bloß um den Gipfel gewandert. War nicht zu bemerken und alle Anzeichen haben auf Schönwetter gedeutet (inkl. Wetterbericht). Wüßte auch heute noch nicht wie man solchen Situationen begegnen könnte. Auch wenn ich am ALDIS online bin reicht die halbe Stunde nicht zur Flucht.

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                        • #27
                          AW: Die Mär vom "plötzlichen" Wettersturz

                          Zitat von Aspang Beitrag anzeigen
                          Es gibt ihn doch, den plötzlichen Wettersturz - wobei das Wort Wettersturz falsch gewählt ist - man muss eher von unvorhersehbaren Gewittern sprechen.
                          Selbst erlebt in der Stadelwand am Schneeberg am Brunnerweg.
                          Von der Früh weg wolkenloser Himmel, angenehme Temperatur. Beim Steigbuch erste zarte Wolkenschleier bemerkt - die Rax gegenüber wolkenlos !! In der letzten Kletterseillänge (der steile Grat vor dem dicken Baum) etwas mehr Wolken, Rax noch immer wolkenlos. Als wir in der Buchscharte am Stadelwandgrat sind also ca 1/2 Stunde nach den ersten Wolkenzeichen bricht das Gewitter mit voller Stärke nieder. Das Gewitter ist auf der Puchberger Seite enstanden und bloß um den Gipfel gewandert. War nicht zu bemerken und alle Anzeichen haben auf Schönwetter gedeutet (inkl. Wetterbericht). Wüßte auch heute noch nicht wie man solchen Situationen begegnen könnte. Auch wenn ich am ALDIS online bin reicht die halbe Stunde nicht zur Flucht.
                          Weißt Du noch das genaue Datum?

                          Gruß,Felix
                          http://www.wetteran.de

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