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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; Dezember 2015/ Januar 2016

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  • lama
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; Dezember 2015/ Januar 2016

    wow - beeindruckend im wahrsten Sinn des Wortes, großartiger Bericht

    Gratuliere euch zu dieser tollen Unternehmung!

    lG M.

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  • pablito
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; Dezember 2015/ Januar 2016

    Eure Pflanzen kenne ich sogut wie alle bis auf das Gras - wenn du willst kann ich dir sie alle benamsten mit lokalen und wissenschaftliche Namen!

    Habe diese Blumen mit ganz wenigen Ausnahmen alle selber schon gesehen und fotografiert!

    U.a. Schizanthus grahamii, Tropaeolum polyphyllum, Chuquiraga oppositifolia, Vicia andina, Naussavia revoluta, Olsynium junceum, Adesmia subterranea, Montiopsis umbellata, Calceolaria purpurea, Adesmia hysterix,
    Alstromeria schizanthoides var. alba u.a. Arten, Mutisia sinuata u.a., Violas andinas(schwer zu bestimmen), Cuscutha micrantha(Teufelszwirn), Rhodophiala ssp., Stachys philippiana, Oxalis squamata, und div. Fabiaceae!
    Bei manchen Pflanzen bräuchte ich noch die Blätter um sie exakt zu bestimmen!

    Am besten du sendest mir deine Blumenbilder an meine private Mailadresse - bitte aber nicht mehr als 100KB/Bild!
    Kann dir auch gerne Covers von meine Blumenbüchern über die Flora von Chile einscannen und per Mail senden!

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  • placeboi
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; Dezember 2015/ Januar 2016

    Zitat von csf125 Beitrag anzeigen
    Phantastische Unternehmung
    Wie meistens, werden diese Tage erst im Rückblick wirklich schön und genußvoll ...

    Danke für den umfassenden Bericht, besonders die wunderbaren Pflanzenfotos am Schluß!

    lg
    Norbert
    Danke. Das Lob für die Pflanzenbilder gebe ich direkt an Franzi weiter.

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  • csf125
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; Dezember 2015/ Januar 2016

    Phantastische Unternehmung
    Wie meistens, werden diese Tage erst im Rückblick wirklich schön und genußvoll ...

    Danke für den umfassenden Bericht, besonders die wunderbaren Pflanzenfotos am Schluß!

    lg
    Norbert

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  • placeboi
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

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    Ende

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  • placeboi
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  • placeboi
    antwortet
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  • placeboi
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    Die gesammelten Pflanzenbilder (in chronologischer Reihenfolge):

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  • placeboi
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    10. Tourentag

    Um nachmittags in Santiago anzukommen, standen wir nicht allzu spät auf. Bis zu den beiden Gegenanstiegen an Azufre und Museo war es ein gemütliches Dahinwandern.
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    Die Freude über die Zusatzhöhenmeter hielt sich in Grenzen. Den Azufre erkannten wir kaum wieder. Wo ist das Wasser geblieben?
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    Unser erster Lagerplatz voraus
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    Franzi entdeckte ein großes Insekt,
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    und eine Raupe
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    neben weiteren Pflanzen, die es gebündelt mit denen der ersten Tage in den nächsten Beiträgen gibt. Ich überquerte die Brücke über den Rio Colorado etwas nach den beiden anderen. Symbolisch endete damit die Tour für mich, obwohl noch ein Gegenanstieg und etwas Abstieg zu absolvieren war. Bei jedem war die Gefühlswelt unterschiedlich. Hannes hatte sich einen großen Traum erfüllt, Franzi war enttäuscht, weil sie nicht zum Gipfel gekommen war, und ich hatte gemischte Gefühle. Richtig freuen konnte ich mich nicht. Ich hatte zwar einen weiteren hohen Berg bestiegen, der aufwändiger und anstrengender als alle bisherigen gewesen war. Doch das Glücksgefühl wie nach dem ersten richtig hohen Berg wollte sich nicht einstellen. Das lag sicher auch daran, dass Franzi nicht zum Gipfel gekommen war. Mein erster Eindruck war, nie wieder so ein aufwändiger Berg! Als Hannes seinen Gipfelerfolg publik machte und jemand schrieb, er wäre gerne dabei gewesen, sagte ich: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich gerne dabei gewesen wäre.“ Doch als ich zurück im Alltag angekommen war, dachte ich wehmütig an die Tage am Tupungato.

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  • placeboi
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    Bei Aguas Buenas sahen wir einen Kurzschnabel-Uferwipper
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    Es gab schöne Abendstimmungen
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    Ich liebe diese Phasen, wenn alle Fragezeichen beseitigt sind, aber man noch nicht zurück im Alltag ist, sondern noch am Ende des Abenteuers. Wegen der Regengefahr biwakierten wir nicht, sondern bauten die Zelte auf.

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  • placeboi
    antwortet
    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    Wieder waren viele Flüsse zu überqueren. Aufgrund des schlechten Wetters, waren ihre Pegel deutlich niedriger als beim Hinweg, so dass es leichter war. Dennoch war besonders der Malpaso unerfreulich. Nach dem Erosionshang,
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    mussten wir wieder ordentlich springen.
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    Als wir gerade den Fluss überquert hatten, kam Marcelino mit den Maultieren zum Erosionshang.
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    Wir staunten nicht schlecht, wie wenig Probleme die Tiere in dem Gelände hatten.
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    Allerdings sind hier schon Maultiere abgestürzt. Bei jedem noch so kleinen Gegenanstieg spürte ich den Gipfeltag in den Beinen. Der nach dem Malpaso war von der längeren Sorte. Heute sahen wir zur Abwechslung einen Variable Hawk (Rotrückenbussard heller Ausprägung).
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  • placeboi
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    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    9. Tourentag

    Ursprünglich hatten wir die Arrieros für den kommenden Tag bestellt. Doch da sie wegen einer anderen Gruppe ohnehin da sein würden, hatten sie gesagt, dass sie heute schon kommen würden. Da Hannes beim letzten Mal bereits um halb 8 Uhr abgeholt worden war, standen wir früh auf und bauten alles bis auf die Zelte ab. Wegen des immer noch schlechten Wetters, ließen wir sie noch stehen. Wir warteten und warteten. Waren die Arrieros doch noch nicht aufgestiegen, weil das Wetter zu schlecht war? Spätestens um zehn Uhr würden wir anfangen, alles wieder aufzubauen, weil sie dann nicht mehr kommen würden. Am kommenden Tag würden sie sicher kommen, weil sowohl bei Hannes letztem Versuch, als auch bisher alles gut geklappt hatte, aber wer weiß, was mit der anderen Gruppe ist. Wir wollten heute mit dem Rückweg beginnen und nicht einen ganzen Tag mit Schneeschmelzen verbringen. Wenn wir einen Tag früher nach Santiago kommen würden, hätten Franzi und ich dort auch eine weniger stressige Zeit, weil wir sonst nachmittags bis abends angekommen wären und am kommenden Morgen hätten zurückfliegen müssen.
    Es wurde zehn und wir begannen damit die Zelte einzurichten und uns mit dem zweiten Teil des ersten offiziellen Tupungato-Skatmarathons anzufreunden. Plötzlich rief Hannes, sie kommen! Ich habe mich selten so gefreut wie in diesem Moment. Santiago, here we come. Marcelino kam mit einer fünfköpfigen Gruppe herauf. Wie sich herausstellte, war es die zweite von bislang drei Gruppen am Berg, die sich über gipfeltreffen.at gefunden hatten. Manchmal wird das Forum als reines Wanderforum verspottet, aber ich wüsste nicht, wo im deutschsprachigen Raum so viel andine Kompetenz vereint ist.
    Die andere Gruppe hatte ein Satellitentelefon dabei, so dass wir die Abholung mit dem Auto einen Tag früher organisieren konnten. Wir überließen ihnen überschüssige Nahrung. Es ist schön, wenn man sich helfen kann.
    Wir stiegen bis Aguas Buenas ab, wo es tatsächlich das beste Wasser im ganzen Tal gibt. Damit würden wir am letzten Tag nur noch etwa vier Stunden bis zur Straße brauchen.
    Pause beim Rückweg
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    Das Wetter war immer noch nicht gut
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    Schöne Gesteinsformationen und –farben.
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    Entgegen des Anscheins, blieben wir fast trocken.
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  • placeboi
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    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    8. Tourentag

    Beim Aufstehen waren wir in den Wolken. Wir packten unsere Sachen zusammen und stiegen nach Los Españoles ab. Die Rucksäcke waren schwer, die Penitentes viel höher als beim Aufstieg und wir waren erschöpft. Kurz nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten, begann es zu schneien. Noch blieb der Schnee nicht liegen,
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    aber es war nicht zuletzt wegen des Winds sehr ungemütlich.
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    Wir spielten Skat und schmolzen Schnee. Bei einer kurzen Wetterbesserung am Nachmittag zeigte sich die Landschaft frisch verschneit,
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    bevor es wieder zuzog und weiterschneite.

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  • placeboi
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    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    7. Tourentag

    Als wir nachts aufstanden war es windig, aber der Himmel war klar. Ich hatte im Gegensatz zu Franzi und Hannes bestens geschlafen. Um 4 Uhr brachen wir auf. Franzi fühlte sich nicht richtig fit und ihr machte die Kälte auch am meisten Probleme. Ich fühlte mich im Gegensatz zu gestern richtig stark und nahm ihr daher auch gleich Gepäck ab. Während wir durch Nacht und Wind aufwärts stiegen, konnten wir eindrucksvolles Wetterleuchten in Argentinien beobachten. Wir legten mehrere kurze Pausen ein. Wärmer wird einem nicht dabei, doch es ging bei Franzi nicht anders. Auch nach dem Sonnenaufgang fühlte sie sich nicht besser. Immerhin hatte sie keine Höhenbeschwerden. Durch die Pausen hatte ich Zeit etwas zu fotografieren.
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    Mittlerweile war Hannes deutlich vor uns, weil ich ihm gesagt hatte, er brauche nicht auf uns zu warten. Noch vor dem ersten steilen Schneefeld auf ca. 5800m trafen Franzi und ich die Rückzugsentscheidung. Sie meinte, ich solle weitergehen, aber da sie sich schlecht fühlte, stieg ich mit ihr ab, obwohl das Gelände einfach war. Ich wäre liebend gerne weiter zum Gipfel gegangen, zumal ich mich sehr stark fühlte, aber in ihrem derzeitigen Zustand wollte ich sie nicht allein absteigen lassen.
    Während des Abstiegs, fühlte sich Franzi bald besser. Daher war es auch für mich vertretbar, sie allein weiter absteigen zu lassen, und sie wollte mir ohnehin nicht den Gipfel verbauen. Also wechselte ich erneut die Richtung und stieg die verlorenen 100 Höhenmeter wieder auf. Ich drehte mich oft um und schaute nach Franzi. Sie stieg nicht sehr schnell ab, aber gleichmäßig und ohne Schwierigkeiten. Wäre es anders gewesen, wäre ich endgültig umgedreht, doch es war nicht notwendig.
    Schnell hatte ich die verlorenen Höhenmeter zurückgewonnen und das erste steile Schneefeld erreicht.
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    Ich zog die Steigeisen an. Der Schnee trug und keine Penitentes störten. Ich kam sehr schnell voran. Der große Abstand zu Hannes war schon sehr stark geschrumpft. Doch bald bekam ich die Rechnung präsentiert. Ich war zu schnell aufgestiegen. Es wurde immer anstrengender und ich schaffte es nicht mehr ohne kurze Pausen durchzugehen. Nach dem Schneefeld folgte Schutt, eine leichte Kletterstelle (kurz II) und wieder Schutt, bis ich auf das nächste Schneefeld traf. Wieder Steigeisen anziehen... Nach dem Schneefeld hatte ich das Couloir erreicht. Hier gab es keine nennenswerten Steigspuren und das Gelände zeigte sich nicht nur steil, sondern sehr nachgiebig. Ich mühte mich hinauf. Nach dem Ausstieg aus dem Couloir wurde das Gelände angenehmer, doch die Zeiten zwischen den Pausen wurden nicht länger. Bei jedem Aufschwung hoffte ich, dass es sich um den Nordgipfel handelt. Als ich ihn zum ersten Mal sehen konnte, war sofort klar, dass er es sein muss. Er war noch verdammt weit weg, ich langsam und das Wetter schlecht. Der Himmel war wolkenbedeckt und es stürmte. So konnte es nicht weitergehen.
    Ich legte eine längere Pause ein, aß Schokolade und trank Tee. Wenn es danach nicht besser werden würde, würde ich umkehren. Innerlich hatte ich mich mit dem Verzicht auf den Gipfel abgefunden. Morgen hätten wir zwar einen Reservetag, doch ich wäre viel zu erschöpft, um einen zweiten Versuch zu unternehmen, selbst wenn das Wetter gut sein würde.
    Nach der Pause ging ich ein Stück weiter. Tatsächlich ging es besser, so dass ich weiterging. Der Sturm wurde zunehmend stärker, doch ich kam wieder zügig voran. Schnell verkürzte ich den Rückstand auf Hannes. Pünktlich auf dem Nordgipfel hatte ich ihn eingeholt. Der Hauptgipfel lag noch ein Stück weg. Ich fragte Hannes, ob er weitergehen wollte, was er bejahte. Also stiegen wir zusammen zur Scharte ab. Dort deponierte ich meinen Rucksack und beschwerte ihn mit etlichen Steinen.
    Der finale Anstieg war ein harmloser Schuttrücken, doch der Sturm war übel. Weil es schwierig war, sich beim Gehen auf den Beinen zu halten, wandte ich eine neue Technik an. Ich querte in die Flanke und ließ mich ein Stück vom Sturm aufwärts treiben und querte anschließend weiter. Dennoch schlug es mich einmal in den Schutt. Hinter einem großen, pilzartigen Fels fand ich einen windgeschützten Platz, an dem ich auf Hannes wartete und ein Foto machte. Links ist der Nordgipfel, den Sturm sieht man leider nicht.
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    Die letzten Meter zum Gipfel ließ ich mich vom Sturm hochwehen. Ich warf mich in den Schotter, um nicht auf die andere Seite geweht zu werden. Ich dachte daran, dass es sinnvoll sei ein paar Bilder zu machen. Halbwegs durch meinen Körper geschützt zog ich die Daunenhandschuhe aus und achtete peinlichst darauf, dass mir der Sturm sie nicht wegweht. Es war zwar relativ warm für die Höhe – die Front war offenbar tatsächlich eine Warmfront gewesen -, aber in dem Sturm hätte ich ohne sie schnell erfrorene Finger gehabt. Ich drückte dreimal ab und steckte die Kamera wieder weg. Der Reißverschluss der Kameratasche wollte sich nicht richtig schließen lassen. Ich nestelte eine Weile in den Fingerhandschuhen daran herum, bis ich endlich wieder die Daunenhandschuhe überziehen konnte. Mittlerweile war Hannes am Gipfel angekommen. Zwei der drei Bilder (das nicht gezeigte ist ähnlich zum ersten), unbearbeitet:
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    Ich glaube, sie sagen einiges aus. Hannes machte auch ein paar Bilder, wobei er vergaß ein Selfie zu machen oder mir die Kamera zu geben, so dass es leider kein Gipfelfoto gibt, auf dem er zu sehen ist. Danach machten wir uns an den Abstieg. Ich war schneller als Hannes, aber beim Umdrehen konnte ich immer wieder sehen, dass er mir folgte. Der Gegenanstieg zum Nordgipfel war weniger problematisch als die Tatsache, dass wir auf Schnee gehen mussten, der weniger Halt für die Füße gibt als der Schutt. Ich fürchtete, umgeblasen zu werden, wollte aber auch nicht die Steigeisen anziehen.
    Je mehr ich mich dem Couloir näherte, desto mehr ließ der Sturm nach. Ich wusste, dass ich sicher zum Lager kommen würde, obwohl jetzt leichter Schneefall einsetzte. Beim Steigeisenanziehen am oberen Schneefeld schloss Hannes zu mir auf. Wir unterhielten uns kurz, bevor ich mich mit schnellen Schritten an den weiteren Abstieg machte, während er sich mehr Zeit ließ. Ich wollte Franzi nicht länger als nötig warten lassen, weil sie sich angesichts des Wetters Sorgen machen würde. Nur ungefähr zwei Stunden nach dem Erreichen des Hauptgipfels war ich schon zurück am Lager. Ich ließ mich neben das Zelt sinken und tat eine lange Zeit gar nichts. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so kaputt gewesen zu sein – sowohl physisch als auch mental. Der Gipfeltag am Mercedario hatte ähnlich viele Höhenmeter gehabt, war im Vergleich zu heute aber Kindergeburtstag gewesen. Hatten wir an den beiden ersten Tagen hier oben noch Schmelzwasser, wenn auch sehr mühsam sammeln können, mussten wir nun zum ersten Mal Schneeschmelzen.

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  • placeboi
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    AW: Tupungato, 6570m, Anden/Region Santiago; 12.2015/01.2016

    6. Tourentag

    Zum ersten Mal fror auch in unserem Zelt das Wasser in der Flasche.
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    Der Blick aus dem Zelt war allerdings viel beunruhigender. Im Westen zeigten sich Wolken. Wären wir in den Alpen, hätten wir gesagt, dass eine Warmfront mit Niederschlägen hereinziehen würde, doch wir kennen uns nur bedingt mit den andinen Wettermustern aus. Wir beschlossen dennoch unserem Plan zu folgen. Sollte das Wetter richtig schlecht werden, würden wir Steigeisen und Pickel abschreiben müssen, aber wir würden auch ohne sie absteigen können.
    Normalerweise gibt es hier im Sommer keine längeren Phasen mit schlechtem Wetter und Niederschlägen, aber in El Niño-Jahren kann alles anders sein. Spätestens heute hätten wir angesichts der Wetterlage den ursprünglichen Plan auf 5800m umzuziehen aufgegeben. Schlechtwetter in der Höhe an einem ungeschützten Platz hätten wir nicht riskieren wollen.
    Franzi und ich mussten uns heute ziemlich mühen, während Hannes ziemlich stark war. Wenn man den Blick nicht nach Westen richtete, schien das Wetter nicht beunruhigend. Dazu war es fast windstill.
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    Heute wäre ein guter Gipfeltag gewesen. Das galt sicher auch für den Aconcagua.
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    An einem markanten Felspilz deponierten wir Pickel und Steigeisen. Wir gingen noch etwas weiter. Weil ich den Sinn dahinter nicht ganz verstand, blieb ich bald sitzen und Franzi folgte meinem Beispiel, während Hannes noch ein gutes Stück weiter aufstieg. Das morgige Aufstiegscouloir wirkte unerfreulich.
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    Am Nachmittag hatten wir viel Zeit zu regenerieren und auf gutes Wetter zu hoffen. Richtig schlecht wurde es nicht. Sollten wir morgen einen Gipfelversuch unternehmen können?

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