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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Haben und Nichthaben - Andenreise 2008

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  • Haben und Nichthaben - Andenreise 2008

    Andenreise 2008 – Aufbruch zu neuen „Ufern“

    Organisation u. Durchführung sowie bergsteigerische Leitung (me, myself and I)
    Text (Norbert Feimuth)
    Lektorat (M. K.)

    Faszinierend mit welcher Geschwindigkeit sich von Westen die grauschwarze Wolkenwand heran schiebt. Sollte mich das beunruhigen? Na ja, ich bin nicht am Schneeberg, sondern ich befinde mich im oberen Teil der Traverse, die zur Canaleta führt. Ein einheimischer Bergsteiger kommt mir vom Gipfel entgegen, er rät mir zur Umkehr, whoosh und der Sturm könne jederzeit losbrechen. Ob es mir gut geht, will er noch wissen. Wie der blühende Morgen hätte ich gerne gesagt, doch fällt mir weder die englische und schon gar nicht die spanische Entsprechung ein. Ricardo Hernandez (er könnte auch Raul Gonzales heißen) gibt zu bedenken, dass es schon noch elend weit bis zum Summit wäre (ich gehe von etwa 2 Std. aus). Ihm gegenüber spreche ich von 6 Uhr als Umkehrzeit, für mich habe ich jedoch 7 Uhr festgelegt (vorausgesetzt das Wetter hält). Noch ist es nicht mal drei. Emilio Sanchez stürmt nun nach unten, meine Schritte in die Gegenrichtung fallen gemächlicher aus. Kurze Zeit danach ist nahezu der komplette Berg im Wolkenmeer, jedoch liegen der weitere Weg, wie auch der Gipfel zum Teil noch in der Sonne.

    Am 10. Feber ist es soweit. Am Vortag hatte ich Geburtstag. Auch schon 41. Dabei fühle ich mich höchstens wie 40. Der Flieger hebt ab nach Santiago de Chile. Die Anden sind für mich Neuland, bin ich doch bis dato über die Westalpen nicht hinausgekommen. Nach zwei Tagen in Santiago geht es mit dem Bus ins Maipo Tal. Das Refugio Lo Valdez ist ein idealer Ausgangspunkt für den Plomo (5430 m), den San Jose (5852 m), sowie den Marmolejo
    (6109 m). Letzteren habe ich auserkoren. Am 14. wird es dann ernst. Der Wirt bringt mich zum Ausgangspunkt, der Puente Colina (2375 m). Ich schultere einen Rucksack hinten und einen vorne, alles in allem etwa 30 kg.

    Und so sieht mein Aufstiegsplan aus:

    14.2. Aufstieg Camp 1 (ca 3200 m)

    15.2 Ausrüstung Camp 2 (ca 4300 m)
    Nacht Camp 1

    16.2 Aufstieg Camp 2

    17.2 Ausrüstung Camp 3 (ca 4900 m)
    Nacht Camp 2

    18.2 Aufstieg Camp 3

    19.2 Ruhetag

    20.2 Gipfel (6109 m)
    Camp 3


    Schöner Plan, hielt aber nicht ganz der Realität Stand.

    Schon der erste Tag gibt mir einen Vorgeschmack auf die Schinderei die mich erwartet. So erreiche ich schließlich nur Confluencia etwa eine Stunde unter C1. Tag 2 wird zum Ruhetag.
    Der Andrang am Marmolejo ist überschaubar. Sieben Deutsche aus Sachsen (lassen sich gescheiterweise die Ausrüstung mit Mulis in C1 schaffen) steigen in etwa parallel zu mir auf, drei Dresdner befinden sich bereits am Abstieg.
    Am 3. Tag verfehle ich die Aufstiegsrinne (Kartenlesen sollte man können), ich steige über eine Moräne und anschließend über ein ständig abrutschendes Geröllfeld zu einem Pass auf. Hier geht es zwar auf der anderen Seite runter, nach oben geht es allerdings, wie mir schon länger schwante, nicht weiter. Als ich Spuren beim Abwärtsgehen entdecke, deponiere ich auch noch den Rucksack hier. Dadurch komme ich auf ein Zusatzpensum von 10 -12 Std., welches ich in den bestehenden Zeitplan einbaue, um nicht einen weiteren Tag zu verlieren. Körperlich befinde ich mich in diesen Tagen eigentlich dauernd im roten Bereich. Die Leichtigkeit des Steigens will sich nicht einstellen. Trotzdem komme ich am 19. in C3 an. Da ich in den letzten Tagen schon erschöpfter war, sehe ich mich hinreichend akklimatisiert. Der nächste Tag soll den Gipfel bringen. Auch bei den Deutschen (haben ihr Camp etwas höher) beabsichtigt ein Teil den Gipfelgang. Ich starte mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, so um halb zehn, ein allzu früher Aufbruch ist nicht nötig, die Tage sind lang, das Wetter verspricht zu halten. Über ein Büßereisfeld geht es auf den Gletscher, wo sich auch die Germanen schon tummeln. Anfangs noch Blankeis, das Gehen eine Freude, folgt bald die böse Überraschung. Windgepresster Schnee, die Decke grad nicht hart genug, um nicht jedes Mal bis zum Knie einzubrechen. Knapp drei Stunden später, ausgepowert wie ich nun bin, gehe ich an die Gipfelflanke. Nicht steiler als 30°, wenig Schnee, eigentlich optimale Bedingungen, einzig der kalte Wind, der in die Knochen fährt, stört. Allein ich habe keine Kraft mehr. Lothar von den Deutschen, er hat mich wieder eingeholt, nachdem ich ihn am Gletscher überholt habe, wirkt auch nicht mehr wie der junge Morgen. Ich blicke hoch, so weit schaut es gar nicht aus, das müsste zu schaffen sein. Nochmals motivieren wir uns zum Weitergehen. Ich mache wieder ein paar Schritte, stütze mich auf die Stöcke, keuche und huste, ich schließe die Augen, schlafe im Stehen ein. Etwa auf der halben Gipfelflanke ist dann Schluss, nichts geht mehr. Es ist zwar erst drei am Nachmittag, der Höhenmesser zeigt irgendwas zwischen 5600 und 5700m (ist ja auch egal) und wir kehren um. Ich fühle keine besondere Enttäuschung, eigentlich nur Müdigkeit während ich zum Zelt trotte. Am nächsten Morgen wache ich noch in der Nacht auf, - Kopfweh und klaustrophobische Zustände im Zelt als Nachwirkungen vom Vortag. Sobald es hell wird, baue ich das Lager ab und es geht abwärts.

    Santiago - Moderne trifft Klassik

    scl_1.jpg

    Das Valle Engorda, eine grüne Oase, danach wird´s staubig.

    mar_1.jpg

    Dreißig Kilo Ausrüstung verteilt auf zwei Rucksäcke.

    Camp 1 – Im Hintergrund die Sachsen

    Camp 2 – Der Aufstieg dahin ist brutal, wie wir Tiroler sagen.

    mar_4.jpg


    Camp 3 - Ganz so leicht wie es ausschaut ist es nicht, es sind immerhin noch 1200 hm zum Gipfel. Lager 3 kann auch etwas höher, oberhalb des Büßereisfeldes errichtet werden.

    mar_9.jpg

    Blick nach Argentinien.

    mar_13.jpg

    Wieder im Valle Engorda. Ein Freibiwak und die Gelegenheit die Klamotten zu trocknen, nachdem es mich bei der Überquerung des Estero Marmolejo so was von auf den Hintern gesetzt hat.

    mar_15.jpg

    Der San Jose in der Abendstimmung.

    mar_16.jpg

    Fortsetzung folgt....
    Zuletzt geändert von feiN; 13.05.2008, 15:17.
    It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

    Norbert

  • #2
    AW: Haben und Nichthaben

    Der San Jose diesmal im Schneegestöber.

    mar_17.jpg

    Das Maipo Tal hat nicht nur Schutthaufen.

    Punta Zanzi sieht in natura echt beeindruckend aus.

    mar_20.jpg

    Blick von Refugio Lo Valdez zum San Jose.

    Beim Runtergehen habe ich genug Zeit zum Nachdenken. Was nun? Ich brauche ein akzeptables Ziel (6000 m sollte ich schon erreichen um nicht Gefahr zu laufen, daheim mit nassen Fetzen davongejagt zu werden). Der Wirt im Refugio meint, er wisse schon einen Berg, da wären jedoch Männer gefragt. Mein „Bin ich doch!“ kam vielleicht zu zaghaft, er scheint etwas zu zweifeln. Ein paar Dosenbier später schreibt er Aconcagua auf einen Bierdeckel. Von dem hatte ich auch schon gehört. Ich beschließe hinzufahren und das Beste draus zu machen.

    In der Kaserne in Puente del Inca (2750 m) verbringe ich noch eine erholsame Nacht in einem Bett, bevor ich mich am 26. in den Nationalpark aufmache. Ich kaufe mir eine Fahrkarte zum letztmöglichen Termin, den 6. März, für die Fahrt nach Chile. Damit steht mit dem 4. der letztmögliche und wohl auch frühestmögliche Gipfeltag fest.


    As above…, developing a plan to ascend:

    26.2. Approaching Confluencia (3390 m)

    27.2. Approaching Plaza de Mulas (4300 m)

    28.2. Resting day at Plaza de Mulas

    29.2 Carrying gear to Nido de Condores (5550 m)
    Descent to Plaza de Mulas

    1.3. Ascent to Nido

    2.3. Resting day at Nido

    3.3 Ascent to Berlin Shelter (5930 m)

    4.3. Summit attempt (6960 m)
    Descent to Berlin

    Für die internationalen User des Forums in Mountaineering-English verfasst.

    Der Schneefall wird stärker, dazu stürmischer Wind, aber wirklich ungut ist, dass man nichts mehr sieht. Bis zur zerstörten Hütte Independencia kann man der Spur ganz gut folgen. Bald danach ist es dann vorbei mit den Spuren. Ich muss mich wohl oder übel auf meine Intuition verlassen. Kein Grund zur Panik, rede ich mir ein. Noch nicht! Für den Fall, dass ich das Lager nicht finde entwickle ich Alternativpläne. Plan B: Biwakieren. Jedoch ein Biwak ohne jedwede Biwakausrüstung scheint nicht allzu verlockend. Plan C: Ich versuche irgendwo runterzukommen. Auch etwas unausgegoren. Abstieg in der Dunkelheit im Schneesturm im unbekannten Gelände hat auch keinen Sexappeal.

    Diesmal lasse ich die Ausrüstung, die ich nicht in Confluencia benötige, mit dem Muliservice ins Basislager bringen. Alles läuft vorerst nach Plan. Am 1. März verlege ich das Lager nach Nido. Dass jedoch das Wetter nicht halten wird, ist bereits in der Früh abzusehen. Als ich das Zelt aufbaue, schneit es schon heftig. Kochen im Zelt. Es dampft wie in einer finnischen Sauna, nur ist es halt nicht ganz so warm. Der Sturm rüttelt die ganze Nacht am Zelt, dazu spüre ich die Bodenkälte, definitiv keine gute Nacht. Am nächsten Morgen scheint zwar wieder die Sonne, der Wind treibt allerdings noch sein Unwesen. Ich stapfe zur Biwakschachtel der Parkranger, deren Wetterprognose lautete: Die nächsten drei Tage Schlechtwetter (später frage ich mich, ob sie das nicht zu jedem sagen). Viel ist im Lager nicht los, einige gehen nach unten. Eine weitere Sturmnacht scheint mir nicht allzu verlockend, so baue ich das Zelt ab und steige ab. Erst überlege ich bis ins Basislager abzusteigen (nur würde ich mir dann fast jede Gipfelchance verbauen), so beschließe ich das Lager im Camp Canada (5050) aufzuschlagen. Hier ist es windstill und angenehm warm.
    Neuer Plan. Am Nachmittag relaxen. Morgen (bei gutem Wetter) Aufstieg nach Berlin mit leichtem Rucksack. Das Zelt bleibt hier, in Berlin gibt es Holzhütten, während der Hauptsaison kann man sich darauf nicht verlassen, doch ich vermute, dass jetzt ohnehin nur ein paar Leute oben sind. Nur das allernotwendigste an Ausrüstung kommt mit. In der Nacht schlafe ich lange und sehr gut.

    Der 3. März bringt gutes Wetter, es ist zwar kalt aber gerecht. Den Weg nach Nido (mache ich bereits zum dritten Mal) kenne ich schon ganz gut, auch der weitere Aufstieg zum Refugio Berlin ist nicht weiter dramatisch. Da sonst niemand im Lager ist, habe ich bei der Hütte die freie Wahl. Es gibt zwei kleine Hütten für jeweils drei bis vier Personen (eine kann nicht benützt werden da mit Schnee voll geweht) und eine große für etwa 10 Personen (die ist ziemlich verschmutzt und feucht). Ich nehme die kleinere, eigentlich sehr komfortabel, fast kuschelig, dazu kann man sehr gut Schnee schmelzen und kochen ohne Angst haben zu müssen, dass einem das Dach über dem Kopf abbrennt. Überhaupt ist Berlin in meiner Rangliste der Camps nach Canada an zweiter Stelle, im Vergleich zu Nido ist Berlin nicht so stark dem Wind ausgesetzt. In der Nacht kann ich zwar lange nicht einschlafen, schlafe dann jedoch tief und fest.

    4. März
    Spät, sehr spät es ist bereits 8 Uhr wache ich auf. Das Schneeschmelzen dauert, überhaupt wenn man nur Pulver zur Verfügung hat. Es ist bereits ca. 10 Uhr als ich endlich wegkomme. Sehe das jedoch nicht dramatisch, die Tage sind lang, das Wetter ist super, es ist fast warm und es gibt nur leichten Wind. Gleich oberhalb von Berlin ein weiteres Lager, Plaza Colera, auch hier nichts los, gerade ein paar Zelte. Obwohl gerade mal auf 6000 m, bin ich in diesem Moment fast sicher, es auch bis zum höchsten Punkt zu schaffen, ich male mir bereits aus, wie die Rückkehr sein wird. Dann reiße ich mich wieder zusammen, zum Verteilen des Felles ist es wohl noch etwas früh. Zwei Bergsteiger, ein Führer und sein Kunde (letzterer mit starrem Blick und etwas wackelig auf den Beinen) kommen mir entgegen. Kein Gipfel. Der Weg zum Ref. Independencia (eine verfallene Hütte) ist nicht steil, zieht sich aber doch einigermaßen. Zeit zum Pissen und etwas Tee zu trinken. Dann über einen kurzen Aufschwung zum Portezuelo del Viento. Nomen est Omen. Wenn es hier so richtig windet soll diese Passage die Härte sein. Mir ist der Wind jedoch wohl gesonnen. Die Traverse, die hier beginnt leitet schließlich in die Canaleta.

    Schneller als mir lieb ist, hat sich die Wolkenfront heran geschoben. Was, wenn es jetzt zu stürmen beginnt? Es fehlen vielleicht noch 400 hm. Im letzten Drittel der Traverse steilt es dann auch entsprechend auf. Kein reines Vergnügen mehr. Noch mal was trinken. Jetzt heißt es wirklich Gas geben, la Cueva (6650 m), hier beginnt die berüchtigte Canaleta. Dank des doch relativ vielen Neuschnees und der vorhandenen Spur eigentlich ganz angenehm zu gehen. In Serpentinen geht es hinauf zum Verbindungsgrat (Filo del Guanaco) zwischen Nord- und Südgipfel. Für den Blick in die Südwand habe ich keine Muße, el Filo del Guanaco leitet etwas unter dem Grat zum Gipfel. Dann deponiere ich noch den Rucksack (außer der Thermoskanne und ein paar Müsliriegel ist er leer) im Schutz eines Felsens. Ich funktioniere wie ein Roboter, einzig auf das Höhersteigen programmiert: Du gehst zwanzig Schritte, Pause um wieder zu Atem zu kommen, wieder zwanzig Schritte und die ganze Zeit hechelst du wie Lassie. Ob ich noch an irgendwas denke!? Ich erinnere mich noch an eine Stufe, eine kurze Rinne führt nach oben und da, wenige Schritte vor mir - das Kreuz. Es ist kurz vor halb fünf, der 4.3.2008. Ich reagiere gar nicht mal so euphorisch: keine Purzelbäume, kein Radschlagen ich schreie den Sieg auch nicht hinaus. Ist ja auch niemand da der mich sehen könnte. Es ist mehr eine stille Freude, nicht wie sich Alonso freuen würde, nein eher wie Raikönnen. (Für die, die in der Formula uno nicht so bewandert sind: Alonso ist Spanier, Raikönnen ist Finne). Mit einer routinierten Geschäftigkeit mache ich mich ans Fotografieren, stelle das Kreuz gerade, stiefle am Plateau herum. Eintrag ins Gipfelbuch (Geil!!! ……), zusätzlich male ich meinen Namen und das Datum aufs das Kreuz. Kein Wind am Gipfel, selbst die Sonne stellt sich zur Feier de Tages ein. Die Unruhe (wird das Wetter halten?), die mich die letzten 400 hm hochgetrieben hat, ist wie weggeblasen.

    Erst nach einer Dreiviertelstunde mache ich mich auf den Weg nach unten. Gleich darauf beginnt es auch zu schneien. Bereits im unteren Teil der Canaleta treffe ich zwei Brasilaner. Die Jungs sind von Nido gestartet und wollen noch zum Gipfel. Mein Einwand, dass sie etwas spät dran sind und dass die Bedingungen auch nur suboptimal sind greift nicht wirklich. Sie hoffen darauf, dass es aufreißt außerdem hätten sie Stirnlampen dabei. (Am nächsten Morgen, erfahre ich dann von den Rangern in Nido, dass sie um 2h in der Früh ins Lager gekommen sind und dürften auch am Gipfel gewesen sein). Gut, mich zieht es nach unten. Der Sturm wird stärker, die Sicht sehr bescheiden bis nicht vorhanden, noch kann man der Spur folgen. Nach Independencia ist nichts mehr zu erkennen. Nada. Doch irgendwie, scheint mich mein Schutzengel zu begleiten, ich entdecke zwei Stangen, es gibt vermutlich einen Grund, dass die hier stehen. Später treffe ich auf auffällig gelbe Felsen. In dem Moment denke ich: Colera, bedeutet das gelb? (Finde später heraus, dass dies ein Irrglaube war). Bin ich am Plaza Colera? Der Höhenmesser zeigt in etwa die richtige Höhe. Hoffnung! Für einen Augenblick reißt es etwas auf. Da unten, sind das die Konturen eines Zeltes? Im nächsten Moment ist wieder alles ganz in weiß. Also runter, es ist kein Fels, es ist wirklich ein Zelt. Weitere Zeltplätze im Umkreis signalisieren mir, dass ich doch in Colera bin. Ich stehe an der Felsstufe und suche den Abgang, wo man dann zum Lager Berlin traversiert. Da muß es runtergehen. Cool, die Anspannung weicht Erleichterung (vergleichbar mit dem Gefühl, wenn dir der Arzt sagt, dass es doch keine Geschlechtskrankheit ist). In 15 Minuten spure ich durch den hier mehr als knietiefen Schnee zum Ref. Berlin. Im letzten Tageslicht schiebe ich die schwere Holztüre der Hütte zur Seite, werfe den Rucksack hinein, bevor ich selbst reinkrieche. Die Feier fällt mit Nudelsuppe und mit den letzten paar Müsliriegel etwas spartanisch aus. Das mit dem Einschlafen dauert etwas, zu viele Eindrücke sind zu verarbeiten.

    Puente del Inca, das etwas heruntergekommen wirkt, als Ausgangspunkt.

    aco_1.jpg

    Erster Blick zum Objekt der Begierde.

    Die erste Tagesetappe nach Confluencia fällt noch in die Kategorie gemütlich.

    aco_3.jpg

    Der lange Marsch durch das Horcones Tal.

    Plaza de Mulas. Die Zelte der kommerziellen Agenturen dominieren die Szenerie.

    aco_6.jpg


    Das Hotel, das etwas abseits vom Basislager liegt, hat bereits geschlossen.

    aco_9.jpg

    Westwand

    Cerro Cuerno.

    aco_12.jpg

    Aufstiegsroute zieht von der linken Bildhälfte zu dem Felsknuppel (Camp Canada) nach rechts oben, dann wieder nach links. (Im Abstieg auch direkt hinunter).

    Der Aco trägt Schleier.

    Fortsetzung folgt....
    It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

    Norbert

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    • #3
      AW: Haben und Nichthaben

      Canada auf halber Höhe zu Nido.

      aco_15.jpg

      Die Route oberhalb von Canada.

      Am Morgen nach einer stürmischen Nacht in Nido.

      Der Blick nach ganz oben. Im unteren Bilddrittel ist die Biwakschachtel der Parkranger zu sehen.

      aco_18.jpg

      Stormy

      Weiterweg nach Berlin links im Bild.

      aco_20.jpg

      Selber

      Berlin. Die Hütte in der ich zwei eigentlich sehr komfortable Nächte verbracht habe. Die Spuren führen zur oberen, größeren Hütte.

      Hier geht es nach oben. Oberhalb der Felsstufe befindet sich Plaza Colera.

      Das nenn ich einen blauen Himmel.

      aco_24.jpg

      Aufstieg. Hinter dem zentralen Felsen befindet sich die zerstörte Hütte Independencia.

      Am Aufschwung der zur Traverse führt. An deren Ende beginnt die Canaleta.

      Endstation Sehnsucht.

      aco_27.jpg

      Verbindungsgrat zum Südgipfel. Blick in die Südwand.

      Blick nach unten - Ameghino?

      Da hat er leicht lachen.

      aco_30.jpg

      Am Rückmarsch. Muße um die Landschaft zu genießen.

      Die Brücke, die für mich den eigentlichen Start- und Endpunkt zum Abenteuer
      Aconcagua darstellt. Übrigens wer weiß, für welchen Film sie als Kulisse diente, darf sich ein Bier aus dem Kühlschrank holen.

      Nein das Board hatte ich nicht dabei. (Ich möchte es nur A. zeigen, da über PN keine Bilder verschickt werden können).

      split.jpg


      Fazit: Am Marmolejo haben mich ein paar schwerwiegende Fehler und zu einem geringen Teil ein böser Husten den Gipfel gekostet. Diese Fehler konnte ich am Aconcagua weitgehend vermeiden außerdem war mir Fortuna hold. Im Nachhinein sehe ich das Scheitern am Marmolejo durchaus positiv, als den nötigen Dämpfer, den ich als Bergsteiger von Zeit zu Zeit brauche.

      Servus,
      Norbert
      It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

      Norbert

      Kommentar


      • #4
        AW: Haben und Nichthaben

        Sehr interessante und gut bebilderte Tourenbeschreibung!

        Danke und lg
        Norbert
        Meine Touren in Europa
        Meine Touren in Südamerika
        Blumen und anderes

        Kommentar


        • #5
          AW: Haben und Nichthaben

          Schöner Bericht, und tolle Leistung, so ganz auf eigene Faust.

          Kommentar


          • #6
            AW: Haben und Nichthaben

            Gratuliere!
            Kommt selten vor, das jemand die Ochsentour durchs Horconestal ohne Muli macht.
            Ende Dezember 2005 waren das meines Wissens nach nur 4 von ca. 500
            (2 davon mein Kollege und ich).
            Uns ist bei Schönwetter eine Speedbegehung gelungen:

            24.12. Start um ca. 9h am Taleingang bei der ersten Brücke. Tagesetappe bis kurz vor Ibanez.

            25.12. Aufstieg Plaza de Mulas. Biwak ohne Zelt vorm Geotrekpub.

            26.12. Nido

            27.12. Nido - Berlin - Nido (= "Ruhetag")

            28.12. Nido ab 0h30; Gipfel 12h. Abstieg wieder bis Nido.

            29.12. Den letzten Bus nach Mendoza noch erwischt.

            Hier noch ein Schleppfoto:
            Angehängte Dateien
            Brauchst eh nur do auffi

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            • #7
              AW: Haben und Nichthaben

              Hallo Norbert!
              Vielen Dank für den tollen Bericht. Gratuliere zur erfolgreichen Besteigung. Schönes Splitboard!
              Schöne Grüße
              Alex
              Wehret den Anfängen!

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              • #8
                AW: Haben und Nichthaben

                Erst mal danke für die Gückwünsche.

                Kommt selten vor, das jemand die Ochsentour durchs Horconestal ohne Muli macht.
                Weiß jetzt nicht ob du dich verlesen hast, jedenfalls hatte ich am Aconcagua schon Muli-Hilfe. Am Marmolejo habe ich alles selbst getragen. Ob die Schinderei dafür steht, steht jedoch auf einem anderen Blatt.
                It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

                Norbert

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                • #9
                  AW: Haben und Nichthaben

                  Ein wunderbar offen-ehrlicher Bericht der deine Eindrücke der Tour hervorragend wieder gibt.

                  Gratulation zum Gipfel !

                  Gruß, Günter
                  Meine Touren in Europa

                  Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                  (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                  • #10
                    AW: Haben und Nichthaben

                    Ein super 5 Sterne Bericht! Tolle Bilder, danke
                    Besucht unsere Homepage
                    http://www.wilde-hunde.de
                    1. Regel am Berg: "Immer schön cool bleiben"

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                    • #11
                      AW: Haben und Nichthaben

                      Zitat von feiN Beitrag anzeigen
                      Erst mal danke für die Gückwünsche.



                      Weiß jetzt nicht ob du dich verlesen hast, jedenfalls hatte ich am Aconcagua schon Muli-Hilfe. Am Marmolejo habe ich alles selbst getragen. Ob die Schinderei dafür steht, steht jedoch auf einem anderen Blatt.
                      Ja, mein Computer ist derzeit so langsam, das er einiges noch nicht geöffnet hatte.
                      Ich glaub aber, man hat oben Vorteile, wenn das Gewicht auf einmal wegfällt.
                      Brauchst eh nur do auffi

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                      • #12
                        AW: Haben und Nichthaben

                        Ein klasse Bericht!
                        Hast du nur den Flug gebucht und alles andere vor Ort organisiert? Oder war der Marmolejo noch von zu Hause aus geplant?
                        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                        • #13
                          AW: Haben und Nichthaben

                          Hallo Norbert,

                          danke für den Bericht und die Bilder

                          und Gratulation zum Erreichen des ACO-Gipfels

                          Liebe Grüße
                          Christian
                          Liebe Grüße
                          Christian

                          http://www.bergfahrten.at
                          http://www.bergfahrten.com

                          "Vielleicht ist es riskant, seine Träume zu leben und nicht nur zu träumen." Wanda Rutkiewicz

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                          • #14
                            AW: Haben und Nichthaben

                            Hast du nur den Flug gebucht und alles andere vor Ort organisiert? Oder war der Marmolejo noch von zu Hause aus geplant?
                            Eigentlich alles vor Ort. Ich fuhr vom Flughafen ins Zentrum, hatte zwar ein paar Hotelnamen, jedoch keine Adressen, ein amerikanischer Student hat mich dann einen Tipp für ein Hostel gegeben. Busbahnhöfe zu finden ist kein Problem. Die Busverbindung ins Maipo Tal habe ich zusammen mit den Mädels an der Rezeption des Hostels recherchiert. (Praktischerweise wurde das Hostel englisch- und spanischsprechend geführt),((Ich hatte zwar Infos über eine Busverbindung, es stellte sich jedoch heraus, dass diese nur an den Wochenenden fährt)).

                            In Mendoza mußt du eigentlich nur die Adresse des Tourismussekretariats haben (ich hatte eine falsche, aber so kommt man gleich etwas in der Stadt herum). Übernachtung: Am Busbahnhof hat jemand Zettel von einem Hostel verteilt. (Wenn du höhere Komfortansprüche stellst, wird es auch kein Problem sein ein entsprechendes Hotel zu finden). Die Entfernungen sind kurz, kann man alles zu Fuß erledigen.

                            Eigentlich alles keine große Sache, wer einmal mit Interrail unterwegs war, wird keine Probleme haben. Ein, zwei Reservetage sollten bei Selbstorganisation allerdings eingeplant werden. Der handfeste Vorteil: man erspart sich einiges an Kohle (ich habe für das Ticket 1000 Euro bezahlt und vor Ort vieleicht 300 -400 Euro verprasst (zusätzlich ich glaube 110 US$ für das Permit). Die, die den Aconcagua über Agenturen mit Teilorganisation oder Rundumservice gemacht haben, werden mir die Ersparnis bestätigen. Die Kombi Marmolejo - Aconcagua kann man etwa bei den Bergspechten buchen (Den Preis dafür möchte ich allerdings gar nicht wissen, ich gönne ihnen den Profit aber auch).

                            Die obigen Überlegungen möchte ich jedoch nicht generalisieren, bei Bergen die fernab vom Schuß oder außerhalb der westlichen Hemisphäre liegen, könnten organisatorische Hilfestellungen ganz wesentlich sein.

                            Eins noch: Natürlich war der Aconcagua das Hauptziel, der Marmolejo sollte der Akklimisation dienen (hat ja letztlich hervorragend funktioniert, ein zusätzlicher 6000er hätte sich halt besser gemacht als ein 5000er (Plomo, San Jose in Chile oder der Cuerno in Argentinien)). Im Bericht habe ich dies etwas pointiert formuliert (die Entscheidung für den Aconcagua hätte ich erst nach dem Scheitern am Marmolejo getroffen). Tatsächlich war ich mir etwas unsicher, ob meiner Gipfelchancen, wenn ich einen niedrigen 6000er nicht erreiche, wie soll ich dann einen Fast 7000er schaffen.

                            Es ist jetzt keine große Neuigkeit aber doch das wichtigste was ich daraus gelernt habe.

                            Die entsprechende Akklimisation ist alles (auch mit genügend Ruhetagen). Dann kann man vieles erreichen, manches läßt sich vielleicht auch erzwingen (allerdings wir möchten ja auch wieder gesund ins Tal kommen).

                            Ps. @all: Danke für das Lob.

                            Norbert
                            It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

                            Norbert

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                            • #15
                              AW: Haben und Nichthaben

                              Hallo,

                              ein sehr interessanter und spannender Bericht. Und sehr schöne und aufschlussreiche Fotos.

                              Fühlt man sich bei einem Alleingang nicht doch sehr einsam, vor allem in größeren Höhen ?

                              lg Helga
                              Es gibt keine Probleme - es gibt nur Lösungen!!!!!!!!

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