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Wegführung: Oberlandhütte (8.00) – Wirtshochalm (10.05) – Gipfel (11.15) – Labalm (12.15) – Durachalm – Oberlandhütte (14.15) | 1050hm, 16.3km
Nationalfeiertag in Österreich. Dritter Tag und Rückreise von der Oberlandhütte mit dem Alpenverein. Dafür starteten wir eine Stunde früher, um die knapp sechseinhalb Stunden bis zum Bus effektiv ausnutzen zu können. Der erwartete Traumtag stellte sich leider erst mit Verzögerung ein, weshalb wir am Gipfel Null Fernsicht hatten. Die Restbewölkung hielt sich wegen den schwachen Höhenwinden am Vormittag hartnäckig. Erst im Abstieg klarte der Himmel zunehmend auf. Der Tourenverlauf war klassisch Csaba, mit einem Mix aus markiertem Weg und weglosem Querfeldein. Für Abwechslung war stets gesorgt.
Noch am Vorabend wurde entschieden statt auf den Schwarzkogel aufs Brechhorn zu gehen, damit wir von jedem Höhenzug etwas gesehen hatten. Strecken- und höhenmäßig gab es wenig Unterschiede.
muhende Kuh, die auf das tägliche Apfelfrühstück wartete
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Zunächst also entlang der Mautstraße in den Unteren Grund hinein, dann über eine Brücke. Der erste Abschneider des Forstwegs war eine gatschige Kuhweide, weitere Abschneider durch frische Holzarbeiten verlegt oder unschön zu gehen.
Talschluss Unterer Grund, links Frühmesser (2233m), mittig Grasleitkopf (2158m)
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Die Felswand des Großen Rettenstein sag von dieser Seite recht eindrucksvoll aus, das Matterhorn in Klein. Den Gipfelaufbau zierte eine klassische Bannerwolke. Dabei wird der Gipfel von Südwesten überströmt und im Lee entsteht Unterdruck. Dadurch wird feuchte Luft von weiter unten angesaugt, die durch das Aufsteigen abkühlt und kondensiert.
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Die Nadelbäume links vom Forstweg sollten den Tag nicht überleben. Die beiden Holzarbeiter fällten einen Baum nach dem anderen, dazwischen durften wir passieren.
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Mächtige Klüfte taten sich oberhalb des Lahngrabens auf. Weglose Abschneider waren hier nicht zu empfehlen.
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erodierter Steig
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Etwa ab 1600m Höhe war die Schneedecke wieder geschlossen und mit einer dünnen Graupelauflage versehen, dadurch recht griffig. Als wir die Hochalm (1690m) erreichten, trübte sich der Himmel durch die aufsteigende und sich an der Absinkinversion ausbreitenden Stratocumulusbewölkung ziemlich ein.
Wirtshochalm mit zunehmd eingetrübter Sicht
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Großer Rettenstein mit Schöntal links, rechts Schößpalfen (1772m) mit Gipfelkreuz (Palfen = Felszacken, evtl. vorrömisch pellawo = Fels )
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Der Forstweg bis zur Hochalm ist noch nicht in der aktuellen AMAP enthalten. Nach kurzer Rast bei der Jagdhütte stiegen wir weiter Richtung Brechhorn auf.
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Eis und Schnee und keine Aussicht mehr
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Im mittleren Teil des Aufstiegs querte der markierte Steig schließlich den Beginn des Lahngrabens mit Bachüberstieg. Danach mäßig steil hinauf auf den Ostkamm des Brechhorns. Dort zog ich mir die Spikes auf.
Aufstieg vom Sattel zum Gipfel (Rückblick), im Abstieg werden wir links gehen
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Gipfel in Wolken
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Der Ostkamm wurde kurzzeitig schmal und auf einer Seite recht abschüssig, auf der anderen wirkte es eher nach weiterer Bergzerreißung mit einer Einsenkung.
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Der Schlussanstieg führte in steilen, engen Kehren in wenigen Minuten auf den Gipfel. Dabei war ich durchaus froh um die Spikes mit der dünnen Eisschicht auf dem Steig.
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Wegführung: Oberlandhütte (8.00) – Wirtshochalm (10.05) – Gipfel (11.15) – Labalm (12.15) – Durachalm – Oberlandhütte (14.15) | 1050hm, 16.3km
Nationalfeiertag in Österreich. Dritter Tag und Rückreise von der Oberlandhütte mit dem Alpenverein. Dafür starteten wir eine Stunde früher, um die knapp sechseinhalb Stunden bis zum Bus effektiv ausnutzen zu können. Der erwartete Traumtag stellte sich leider erst mit Verzögerung ein, weshalb wir am Gipfel Null Fernsicht hatten. Die Restbewölkung hielt sich wegen den schwachen Höhenwinden am Vormittag hartnäckig. Erst im Abstieg klarte der Himmel zunehmend auf. Der Tourenverlauf war klassisch Csaba, mit einem Mix aus markiertem Weg und weglosem Querfeldein. Für Abwechslung war stets gesorgt.
Noch am Vorabend wurde entschieden statt auf den Schwarzkogel aufs Brechhorn zu gehen, damit wir von jedem Höhenzug etwas gesehen hatten. Strecken- und höhenmäßig gab es wenig Unterschiede.
muhende Kuh, die auf das tägliche Apfelfrühstück wartete
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Zunächst also entlang der Mautstraße in den Unteren Grund hinein, dann über eine Brücke. Der erste Abschneider des Forstwegs war eine gatschige Kuhweide, weitere Abschneider durch frische Holzarbeiten verlegt oder unschön zu gehen.
Talschluss Unterer Grund, links Frühmesser (2233m), mittig Grasleitkopf (2158m)
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Die Felswand des Großen Rettenstein sag von dieser Seite recht eindrucksvoll aus, das Matterhorn in Klein. Den Gipfelaufbau zierte eine klassische Bannerwolke. Dabei wird der Gipfel von Südwesten überströmt und im Lee entsteht Unterdruck. Dadurch wird feuchte Luft von weiter unten angesaugt, die durch das Aufsteigen abkühlt und kondensiert.
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Die Nadelbäume links vom Forstweg sollten den Tag nicht überleben. Die beiden Holzarbeiter fällten einen Baum nach dem anderen, dazwischen durften wir passieren.
4.jpg
Mächtige Klüfte taten sich oberhalb des Lahngrabens auf. Weglose Abschneider waren hier nicht zu empfehlen.
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erodierter Steig
6.jpg
Etwa ab 1600m Höhe war die Schneedecke wieder geschlossen und mit einer dünnen Graupelauflage versehen, dadurch recht griffig. Als wir die Hochalm (1690m) erreichten, trübte sich der Himmel durch die aufsteigende und sich an der Absinkinversion ausbreitenden Stratocumulusbewölkung ziemlich ein.
Wirtshochalm mit zunehmd eingetrübter Sicht
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Großer Rettenstein mit Schöntal links, rechts Schößpalfen (1772m) mit Gipfelkreuz (Palfen = Felszacken, evtl. vorrömisch pellawo = Fels )
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Der Forstweg bis zur Hochalm ist noch nicht in der aktuellen AMAP enthalten. Nach kurzer Rast bei der Jagdhütte stiegen wir weiter Richtung Brechhorn auf.
9.jpg
Eis und Schnee und keine Aussicht mehr
10.jpg
Im mittleren Teil des Aufstiegs querte der markierte Steig schließlich den Beginn des Lahngrabens mit Bachüberstieg. Danach mäßig steil hinauf auf den Ostkamm des Brechhorns. Dort zog ich mir die Spikes auf.
Aufstieg vom Sattel zum Gipfel (Rückblick), im Abstieg werden wir links gehen
11.jpg
Gipfel in Wolken
12.jpg
Der Ostkamm wurde kurzzeitig schmal und auf einer Seite recht abschüssig, auf der anderen wirkte es eher nach weiterer Bergzerreißung mit einer Einsenkung.
13.jpg
Der Schlussanstieg führte in steilen, engen Kehren in wenigen Minuten auf den Gipfel. Dabei war ich durchaus froh um die Spikes mit der dünnen Eisschicht auf dem Steig.
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