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Drei-Zinnen-Blick vom Gipfel des Toblacher Pfannhorns
Wegführung: Natur Residenz (1413m, 8.50) – Schmugglersteig – Kalkstein (9.45) – Ruschletalm – Pfanntörl (2508m, 12.05) – Toblacher Pfannhorn (2663m, 12.45-13.00) – Kalkstein (Badl-Alm, 15.05)
Höhenmeter: 1280 | Strecke: 14.3km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 30 Minuten | Viecher: Steinschmätzer
Der erste hohe Gipfel meiner Innervillgratenwoche. Akribisch geplant und bis zuletzt war ich doch unsicher, wie ich die Route anlegen soll. Entfernungen und Wegbeschaffenheit richtig einschätzen war die ersten Tage eine Herausforderung. Wie schon am Vortag war ich viel zu früh wieder unten, hatte dadurch aber genug Zeit und Muße für eine Einkehr auf der Badl-Alm. Der 3-Zinnen-Blick alleine hat den prächtigen Aussichtsgipfel bereits gelohnt, aber wie üblich war auch die Botanik reizvoll.
Wetterlage: Am Vormittag querte eine schwache Kaltfront eines ausgedehnten Sturmtiefs über dem Baltikum den Alpenraum mit tiefer Bewölkung und einzelnen Regenschauern im Nordstau. Die Bewölkung griff dabei weit auf die Alpensüdseite über und reichte bis zum Pustertal. Am Nachmittag sollte die Bewölkung langsam auflockern, sich in der schwül-warmen Luftmasse der Alpensüdseite aber stärkere Quellwolken bilden, sodass die Fernsicht eingeschränkt blieb.
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Wolkenphase im Europa und Tirol-Ausschnitt am Freitag, 3. Juli 2026, 08:40 Uhr MESZ (Quelle: kachelmannwetter.com)
Vorgipfel vom Mosesgungge (2552m) und Kreuzspitze (2624m) dahinter, rechts gehts ins Arntal, links nach Kalkstein
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Charakteristik des Schmugglersteigs bis zum ehemaligen Alpengasthof Bad Kalkstein
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Der Schmugglersteig führte abwechslungsreich am Hang oberhalb des Kalksteiner Bachs entlang, eher schmal, aber gut ausgetreten und problemlos begehbar. Ab dem Alpengasthof betritt man eine Kuhweide, der Forstweg führt innerhalb der Weide bis nach Kalkstein. Ich geb es ehrlich zu: Ich bereits hohen Puls, als ich die Weide betrat und als ich die Kuhe mitten im Weg stehen sah, drehte ich wieder um, ging beim Gasthof auf die Straße und am Rand derer bis nach Kalkstein.
Am letzten Tag der Wanderwoche war ich dann kuhbegegnungsgefestigt genug, um ohne irrationale Ängste dort gehen zu können. Auch später am Tag musste ich alleine durch eine Kuhweide durch, aber da war mehr Platz zum Ausweichen und außerdem ausnahmslos an allen Tagen friedliche, nicht allzu neugierige Kühe.
wahrscheinlich Verschiedenblättrige Kratzdistel (Cirsium heterophyllum)
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Dukaten-Feuerfalter (Lycaena virgaureae)
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Ansammlung von Fuchs-Knabenkraut auf einem feuchten Wiesenhang
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Nach der Alfenalm ein Blick nach Südosten in den vom Marchenbach durchflossenen Graben. Etwa zur gleichen Zeit war Carsten, ein Wanderer, der auch in meiner Unterkunft übernachtet hatte, am Steig unterwegs zum Marchkinkele (2546m). Offenbar wenig begangenene Strecke durch hohes Gras und Stauden mit nicht immer gut erkennbarem Pfad, bergab bei Nässe nicht empfehlenswert.
Links Gannekofel (2488m), rechts Marchenswand
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Phyteuma ovatum (Hallers Teufelskralle)
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Dreifärbiges Stiefmütterchen (Viola tricolor)
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Ruschlet-Alm mit Blick auf den steilen Aufstiegshang (rechts herum)
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In den Villgratner Bergen tragen viele Almen den Suffix -let, etwa Bergletalm, Taletalm, Hoflet, Bachlet – wahrscheinlich eine Verkleinerungsform für kleinen Berg, kleines Tal, kleinen Bach, etc.
Würfel-Dickkopf-Falter (Pyrgus carthami) auf Teufelskralle
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Rückblick von der Steilstufe auf Alfenbach, rechts Gannekofel
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Gold-Pippau (Crepis aurea)
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Drei-Zinnen-Blick vom Gipfel des Toblacher Pfannhorns
Wegführung: Natur Residenz (1413m, 8.50) – Schmugglersteig – Kalkstein (9.45) – Ruschletalm – Pfanntörl (2508m, 12.05) – Toblacher Pfannhorn (2663m, 12.45-13.00) – Kalkstein (Badl-Alm, 15.05)
Höhenmeter: 1280 | Strecke: 14.3km | Reine Gehzeit: ca. 5 Std. 30 Minuten | Viecher: Steinschmätzer
Der erste hohe Gipfel meiner Innervillgratenwoche. Akribisch geplant und bis zuletzt war ich doch unsicher, wie ich die Route anlegen soll. Entfernungen und Wegbeschaffenheit richtig einschätzen war die ersten Tage eine Herausforderung. Wie schon am Vortag war ich viel zu früh wieder unten, hatte dadurch aber genug Zeit und Muße für eine Einkehr auf der Badl-Alm. Der 3-Zinnen-Blick alleine hat den prächtigen Aussichtsgipfel bereits gelohnt, aber wie üblich war auch die Botanik reizvoll.
Wetterlage: Am Vormittag querte eine schwache Kaltfront eines ausgedehnten Sturmtiefs über dem Baltikum den Alpenraum mit tiefer Bewölkung und einzelnen Regenschauern im Nordstau. Die Bewölkung griff dabei weit auf die Alpensüdseite über und reichte bis zum Pustertal. Am Nachmittag sollte die Bewölkung langsam auflockern, sich in der schwül-warmen Luftmasse der Alpensüdseite aber stärkere Quellwolken bilden, sodass die Fernsicht eingeschränkt blieb.
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Wolkenphase im Europa und Tirol-Ausschnitt am Freitag, 3. Juli 2026, 08:40 Uhr MESZ (Quelle: kachelmannwetter.com)
Vorgipfel vom Mosesgungge (2552m) und Kreuzspitze (2624m) dahinter, rechts gehts ins Arntal, links nach Kalkstein
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Charakteristik des Schmugglersteigs bis zum ehemaligen Alpengasthof Bad Kalkstein
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Der Schmugglersteig führte abwechslungsreich am Hang oberhalb des Kalksteiner Bachs entlang, eher schmal, aber gut ausgetreten und problemlos begehbar. Ab dem Alpengasthof betritt man eine Kuhweide, der Forstweg führt innerhalb der Weide bis nach Kalkstein. Ich geb es ehrlich zu: Ich bereits hohen Puls, als ich die Weide betrat und als ich die Kuhe mitten im Weg stehen sah, drehte ich wieder um, ging beim Gasthof auf die Straße und am Rand derer bis nach Kalkstein.
Am letzten Tag der Wanderwoche war ich dann kuhbegegnungsgefestigt genug, um ohne irrationale Ängste dort gehen zu können. Auch später am Tag musste ich alleine durch eine Kuhweide durch, aber da war mehr Platz zum Ausweichen und außerdem ausnahmslos an allen Tagen friedliche, nicht allzu neugierige Kühe.
wahrscheinlich Verschiedenblättrige Kratzdistel (Cirsium heterophyllum)
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Dukaten-Feuerfalter (Lycaena virgaureae)
4.jpg
Ansammlung von Fuchs-Knabenkraut auf einem feuchten Wiesenhang
5.jpg
Nach der Alfenalm ein Blick nach Südosten in den vom Marchenbach durchflossenen Graben. Etwa zur gleichen Zeit war Carsten, ein Wanderer, der auch in meiner Unterkunft übernachtet hatte, am Steig unterwegs zum Marchkinkele (2546m). Offenbar wenig begangenene Strecke durch hohes Gras und Stauden mit nicht immer gut erkennbarem Pfad, bergab bei Nässe nicht empfehlenswert.
Links Gannekofel (2488m), rechts Marchenswand
6.jpg
Phyteuma ovatum (Hallers Teufelskralle)
8.jpg
Dreifärbiges Stiefmütterchen (Viola tricolor)
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Ruschlet-Alm mit Blick auf den steilen Aufstiegshang (rechts herum)
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In den Villgratner Bergen tragen viele Almen den Suffix -let, etwa Bergletalm, Taletalm, Hoflet, Bachlet – wahrscheinlich eine Verkleinerungsform für kleinen Berg, kleines Tal, kleinen Bach, etc.
Würfel-Dickkopf-Falter (Pyrgus carthami) auf Teufelskralle
11.jpg
Rückblick von der Steilstufe auf Alfenbach, rechts Gannekofel
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Gold-Pippau (Crepis aurea)
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