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Wegführung: Sopron Bf. – Mörbisch – Rust – Oggau – Purbach – Neusiedl | 62.8km, 310hm | 3h 45min reine Fahrtzeit | + 11,8 km, 90hm Hin/Rückfahrt zum Hbf Wien
Mein Fazit: Für die Stadtbesichtigung von Sopron muss ich mir mehr Zeit nehmen und das am besten zu Fuß, da es doch einige dann besser erreichbare Sehenswürdigkeiten gibt. Die Ortsdurchfahrten am Neusiedler See waren gut ausgeschildert und recht abwechslungsreich. Zahlreiche Ausflugslokale entlang der Radstrecke luden zum Essen ein. Mein Zielort Neusiedl am See war dann am Weg zum Bahnhof leider Servicewüste. Das kann man von der Routenführung noch optimieren.
Pünktliche Hinfahrt mit dem Direktzug vom Hbf nach Sopron. Beim Start der Bikemap-App sprang sie sofort in die 3D Perspektive und drehte sich dabei. Super unübersichtlich. Ich bevorzuge 2D und eingennordet, fand es aber auf die Schnelle nicht. Dann fiel auch noch das Handynetz aus und das GPS meiner Uhr produzierte einen mächtigen Aussetzer zu begonnen. Daher musste ich den Track oben rekonstruieren.
Auch die Verkehrsschilder fand ich nicht immer logisch. Radweg ja, der mit einem Poller an jeder Ampel endet und danach sich wieder fortsetzt. Hö?
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Hier fuhr ich vorbei statt nach rechts abzubiegen.
Feuerturm (Tüztorony), auf römischen Fundamenten errichtet
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da gehts zu den Radrouten
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romanisch-gotische St. Michael Kirche
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Beim Kreisverkehr bog ich dann zuerst falsch ab und geriet auf die Bundesstraße (für Radfahrer verboten), konnte dort aber nochmal wenden und folgte schließlich mehr auf gut Glück einer der angegebenen Radrouten – bis endlich auf größeren Schildern u.a. Mörbisch angeschrieben war. Davor waren die kleinen, farbigen, vierecken Schilder nicht auf Anhieb zu erkennen.
Der Weg führte bald in den Wald und am Waldrand entlang auf festem, teils schmalem Rad- und Wanderweg vorbei an den beiden Seen Nagy-Tómalom und Kis-Tómalom (Große und Kleine Teichmühle). Die Entstehungsgeschichte ist älter als man zunächst annehmen würde. Der Legende nach existieren sie schon seit der Römerzeit. Aufgestaut wurden beide Seen jedenfalls im 14. Jahrhundert, gezielt genutzt dann vom Soproner Bürgermeister Herb Kristóf im späten 15. Jahrhundert. Um 1548 wurden die Teiche befestigt und die Anstauung reguliert, um eine Wassermühle zu betreiben. Seit 1842 wird der Nagy-Tómalom als öffentliches Bad genutzt. Heute
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Oberhalb des Sees befindet sich seit ein paar Jahren anstelle einer älteren Aussichtswarte eine hölzerne Aussichtswarte, die Kecske hegyi kilatótorony. Der Radweg führt allerdings unterhalb vorbei. Hinauf müsste man schieben. Nach der Überquerung des Rákos patak, neben der Wulka einer der beiden Zuflüsse zum Neusiedler See, ging es ziemlich steil hinauf, sodass ich das letzte Stück sogar schieben musste. Hier war ich froh, dass die bellenden Hunde hinter hohen Zäunen versperrt waren. Ein Golden Retriever schaute mich stumm, aber sehr misstrauisch an. Ich schaute stumm zurück.
Vom höchsten Punkt hatte ich quasi den einzigen direkten Blick auf das offene Wasser des Neusiedler Sees, der aktuell nur wenige Zentimeter über seinem absoluten Tiefststand liegt.
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verwirrende Verkehrsschilder
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Die nachfolgende, verkehrsberuhigte Straße zur österreichischen Grenze war sehr schön zu befahren und führte zudem meistens bergab. Richtung See standen zahlreiche Sitzbänke zum Verweilen.
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Der Grund für diese Routenführung war einzig den Besuch des Mithrastempels direkt an der Grenze zu Österreich. Vor Ort die Enttäuschung: Der Zugang zum Tempel war mit einem Vorhängeschloss abgesperrt. Wann passen sich die Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten endlich der Klimaerwärmung an? Aktuell geöffnet: 15.4. bis 15.5 sowie 01.-30.09. Freitag bis Sonntag 10-16 Uhr und 16.5. bis 31.8. Di-So 10-18 Uhr. Ich war also schlicht am falschen Wochentag da.
Das Innere des Tempels aus dem 3. Jahrhundert ist wirklich sehenswert: Das Altarbild wurde in den Felsen gehauen und befindet sich seit dem 4. Jahrhundert an diesem Ort. Es wurde 1866 von Ferenc Storno Sen. gefunden. Er ließ über dem Altarbild das Gebäude errichten.
Mithrastempel von Kroisbach (Fertörákos)
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Die Grenze verläuft durch das Areal. Für Autofahrer kein Durchkommen:
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Erster Ort in Österreich, aber erst seit 1920 im Vertrag von Trianon das Burgenland Österreich zugesprochen wurde: Mörbisch am See (Fertőmeggyes).
spätgotischer Turm aus dem 15. Jahrhundert, Langhaus aus dem Jahr 1851
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in der Natur
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Wegführung: Sopron Bf. – Mörbisch – Rust – Oggau – Purbach – Neusiedl | 62.8km, 310hm | 3h 45min reine Fahrtzeit | + 11,8 km, 90hm Hin/Rückfahrt zum Hbf Wien
Mein Fazit: Für die Stadtbesichtigung von Sopron muss ich mir mehr Zeit nehmen und das am besten zu Fuß, da es doch einige dann besser erreichbare Sehenswürdigkeiten gibt. Die Ortsdurchfahrten am Neusiedler See waren gut ausgeschildert und recht abwechslungsreich. Zahlreiche Ausflugslokale entlang der Radstrecke luden zum Essen ein. Mein Zielort Neusiedl am See war dann am Weg zum Bahnhof leider Servicewüste. Das kann man von der Routenführung noch optimieren.
Pünktliche Hinfahrt mit dem Direktzug vom Hbf nach Sopron. Beim Start der Bikemap-App sprang sie sofort in die 3D Perspektive und drehte sich dabei. Super unübersichtlich. Ich bevorzuge 2D und eingennordet, fand es aber auf die Schnelle nicht. Dann fiel auch noch das Handynetz aus und das GPS meiner Uhr produzierte einen mächtigen Aussetzer zu begonnen. Daher musste ich den Track oben rekonstruieren.
Auch die Verkehrsschilder fand ich nicht immer logisch. Radweg ja, der mit einem Poller an jeder Ampel endet und danach sich wieder fortsetzt. Hö?
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Hier fuhr ich vorbei statt nach rechts abzubiegen.
Feuerturm (Tüztorony), auf römischen Fundamenten errichtet
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da gehts zu den Radrouten
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romanisch-gotische St. Michael Kirche
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Beim Kreisverkehr bog ich dann zuerst falsch ab und geriet auf die Bundesstraße (für Radfahrer verboten), konnte dort aber nochmal wenden und folgte schließlich mehr auf gut Glück einer der angegebenen Radrouten – bis endlich auf größeren Schildern u.a. Mörbisch angeschrieben war. Davor waren die kleinen, farbigen, vierecken Schilder nicht auf Anhieb zu erkennen.
Der Weg führte bald in den Wald und am Waldrand entlang auf festem, teils schmalem Rad- und Wanderweg vorbei an den beiden Seen Nagy-Tómalom und Kis-Tómalom (Große und Kleine Teichmühle). Die Entstehungsgeschichte ist älter als man zunächst annehmen würde. Der Legende nach existieren sie schon seit der Römerzeit. Aufgestaut wurden beide Seen jedenfalls im 14. Jahrhundert, gezielt genutzt dann vom Soproner Bürgermeister Herb Kristóf im späten 15. Jahrhundert. Um 1548 wurden die Teiche befestigt und die Anstauung reguliert, um eine Wassermühle zu betreiben. Seit 1842 wird der Nagy-Tómalom als öffentliches Bad genutzt. Heute
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Oberhalb des Sees befindet sich seit ein paar Jahren anstelle einer älteren Aussichtswarte eine hölzerne Aussichtswarte, die Kecske hegyi kilatótorony. Der Radweg führt allerdings unterhalb vorbei. Hinauf müsste man schieben. Nach der Überquerung des Rákos patak, neben der Wulka einer der beiden Zuflüsse zum Neusiedler See, ging es ziemlich steil hinauf, sodass ich das letzte Stück sogar schieben musste. Hier war ich froh, dass die bellenden Hunde hinter hohen Zäunen versperrt waren. Ein Golden Retriever schaute mich stumm, aber sehr misstrauisch an. Ich schaute stumm zurück.
Vom höchsten Punkt hatte ich quasi den einzigen direkten Blick auf das offene Wasser des Neusiedler Sees, der aktuell nur wenige Zentimeter über seinem absoluten Tiefststand liegt.
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verwirrende Verkehrsschilder
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Die nachfolgende, verkehrsberuhigte Straße zur österreichischen Grenze war sehr schön zu befahren und führte zudem meistens bergab. Richtung See standen zahlreiche Sitzbänke zum Verweilen.
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Der Grund für diese Routenführung war einzig den Besuch des Mithrastempels direkt an der Grenze zu Österreich. Vor Ort die Enttäuschung: Der Zugang zum Tempel war mit einem Vorhängeschloss abgesperrt. Wann passen sich die Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten endlich der Klimaerwärmung an? Aktuell geöffnet: 15.4. bis 15.5 sowie 01.-30.09. Freitag bis Sonntag 10-16 Uhr und 16.5. bis 31.8. Di-So 10-18 Uhr. Ich war also schlicht am falschen Wochentag da.
Das Innere des Tempels aus dem 3. Jahrhundert ist wirklich sehenswert: Das Altarbild wurde in den Felsen gehauen und befindet sich seit dem 4. Jahrhundert an diesem Ort. Es wurde 1866 von Ferenc Storno Sen. gefunden. Er ließ über dem Altarbild das Gebäude errichten.
Mithrastempel von Kroisbach (Fertörákos)
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Die Grenze verläuft durch das Areal. Für Autofahrer kein Durchkommen:
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Erster Ort in Österreich, aber erst seit 1920 im Vertrag von Trianon das Burgenland Österreich zugesprochen wurde: Mörbisch am See (Fertőmeggyes).
spätgotischer Turm aus dem 15. Jahrhundert, Langhaus aus dem Jahr 1851
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in der Natur
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von einer Strecke, die ich noch nie gefahren bin.
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