Erst einmal bin ich eine Tour von 200km mit dem Rad gefahren und das ist nun auch schon wieder 2 Jahre her.
Für eine zweite derart lange Tour habe ich mir schon länger mehrere Strecken überlegt und seit einigen Monaten geisterte mir immer wieder Wien-Graz durch den Kopf.
Wobei mir bald klar wurde, daß es Graz-Wien werden würde, hauptsächlich weil ich so die Anreise (Zugfahrt) hinter mir habe und somit nur noch nach Hause fahre.
Bezüglich Streckenprofil wäre es umgekehrt vielleicht etwas besser gewesen, weil man dann etwa in der Mitte nur eine echte Steigung auf der Semmering Ostseite hat und es dann bis Graz fast nur noch abwärts geht. Ab Graz hat man so aber das Gefühl bis zum Semmering nur bergauf zu fahren. Abhängig vom Wind könnte sich das aber auch wieder relativieren.
Zur Absicherung gibt es quasi alle paar Km die Möglichkeit abzubrechen und mit der Bahn wieder nach Hause zu fahren, aber das spielte nur im Vorfeld eine Rolle, am Tag X muß der Kopf auf durchfahren eingestellt sein.
Gegen 05:00 fahre ich von zu Hause los und mit der S-Bahn zum Praterstern und aufgrund der Streckensperre von dort dann wieder mit dem Rad zum Hauptbahnhof. Immerhin eine erste Gelegenheit auf diesen rund 5km in meinen Körper rein zu fühlen.
Mit einem Schnellzug geht es nach Graz, wo ich pünktlich um 08:19 ankomme.
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Ich habe mich im Zug schon gut hergerichtet und kann gleich losfahren.
Berufsverkehr, Gewusel am Radweg und orientalische Geschäfte - hier fühlt sich der Wiener wie zu Hause.
Ich fahre an die Mur und frage mich, warum Wien hier nicht angezeigt wird.
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Es geht flußaufwärts weiter und bald zum Kalvarienberg - dem einzigen geplanten Stopp heute, abgesehen von Versorgungs- und Entsorgungsaufenthalten.
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So, so - Wien ist nicht abgeschrieben, Jerusalem schon
:
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Am Radweg R2 geht es auch aus der Stadt hinaus. Es bläst leichter Gegenwind.
Die Strecke bis Bruck bin ich erst einmal in Gegenrichtung gefahren; mal schauen, ob ich die Route auf Anhieb wieder so erwische.
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Hier blicke ich auf den Fahrradcomputer und sehe: Nur noch 600 Höhenmeter bis auf den Semmering.
Der Radweg ist ausreichend beschildert, die Tafeln könnten da oder dort aber besser platziert sein. Positiv erwähnen möchte ich die Beschriftung bzw. Pfeile am Boden.
Es geht durch Peggau und dann in eine Kurve, wo Mur, Bahnlinie, Autobahn, Nebenstraße und Radweg fast direkt nebeneinander verlaufen:
010comp.jpg
Bald darauf erreiche ich Frohnleiten wo ich während der Durchfahrt doch das eine oder andere Foto mehr machen möchte.
011comp.jpg
Der Hauptplatz, bei dem ich mir gut vorstellen kann wie mittelalterliche Orte angelegt waren und später gewachsen sind:
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Supermarkt brauche ich noch keinen, aber die Gelegenheit frisches Wasser aufzufüllen nutze ich hier gerne.
Für eine zweite derart lange Tour habe ich mir schon länger mehrere Strecken überlegt und seit einigen Monaten geisterte mir immer wieder Wien-Graz durch den Kopf.
Wobei mir bald klar wurde, daß es Graz-Wien werden würde, hauptsächlich weil ich so die Anreise (Zugfahrt) hinter mir habe und somit nur noch nach Hause fahre.
Bezüglich Streckenprofil wäre es umgekehrt vielleicht etwas besser gewesen, weil man dann etwa in der Mitte nur eine echte Steigung auf der Semmering Ostseite hat und es dann bis Graz fast nur noch abwärts geht. Ab Graz hat man so aber das Gefühl bis zum Semmering nur bergauf zu fahren. Abhängig vom Wind könnte sich das aber auch wieder relativieren.

Zur Absicherung gibt es quasi alle paar Km die Möglichkeit abzubrechen und mit der Bahn wieder nach Hause zu fahren, aber das spielte nur im Vorfeld eine Rolle, am Tag X muß der Kopf auf durchfahren eingestellt sein.
Gegen 05:00 fahre ich von zu Hause los und mit der S-Bahn zum Praterstern und aufgrund der Streckensperre von dort dann wieder mit dem Rad zum Hauptbahnhof. Immerhin eine erste Gelegenheit auf diesen rund 5km in meinen Körper rein zu fühlen.
Mit einem Schnellzug geht es nach Graz, wo ich pünktlich um 08:19 ankomme.
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Ich habe mich im Zug schon gut hergerichtet und kann gleich losfahren.
Berufsverkehr, Gewusel am Radweg und orientalische Geschäfte - hier fühlt sich der Wiener wie zu Hause.
Ich fahre an die Mur und frage mich, warum Wien hier nicht angezeigt wird.

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Es geht flußaufwärts weiter und bald zum Kalvarienberg - dem einzigen geplanten Stopp heute, abgesehen von Versorgungs- und Entsorgungsaufenthalten.
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So, so - Wien ist nicht abgeschrieben, Jerusalem schon
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Am Radweg R2 geht es auch aus der Stadt hinaus. Es bläst leichter Gegenwind.
Die Strecke bis Bruck bin ich erst einmal in Gegenrichtung gefahren; mal schauen, ob ich die Route auf Anhieb wieder so erwische.
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Hier blicke ich auf den Fahrradcomputer und sehe: Nur noch 600 Höhenmeter bis auf den Semmering.

Der Radweg ist ausreichend beschildert, die Tafeln könnten da oder dort aber besser platziert sein. Positiv erwähnen möchte ich die Beschriftung bzw. Pfeile am Boden.
Es geht durch Peggau und dann in eine Kurve, wo Mur, Bahnlinie, Autobahn, Nebenstraße und Radweg fast direkt nebeneinander verlaufen:
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Bald darauf erreiche ich Frohnleiten wo ich während der Durchfahrt doch das eine oder andere Foto mehr machen möchte.
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Der Hauptplatz, bei dem ich mir gut vorstellen kann wie mittelalterliche Orte angelegt waren und später gewachsen sind:
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Supermarkt brauche ich noch keinen, aber die Gelegenheit frisches Wasser aufzufüllen nutze ich hier gerne.




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