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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Transverdon mit Prolog, August 2013

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  • Transverdon mit Prolog, August 2013

    nach dem südwestalpencross im vorjahr fiel es schwer, eine route zu finden, die das bereits genossene noch toppen könnte. also wurde eine bereits fixe route, markiert, beschrieben und auch für digitale piloten nachfahrbar ausgwählt: die transverdon: von der quelle des verdon beim col d´allos bis manosque im durance-tal. warum? dann ist wer andrer schuld, wenns nix heisst. aber ganz ohne individuellen touch sollte es nicht sein; ein prolog musste her: weiter im norden kennen die importeure schon alles. auch musste der neuen taktik (ohne eigenen teambus, mit hotels und gites ) rechnung getragen werden, das auto stand ja irgendwo im nirgendwo, da will man ja nach ende der tour auch wieder hin. es wurde ein verkehrtes C, mit start in authon bei sisteron, prolog zum col d´allos und dann eben die transverdon. btw: km und hm-angaben gibts net, auch keine zeitangaben. die etappen, die wir wählten, sind jedenfalls an einem tag machbar.
    auch heuer waren wir wieder zu viert, statt einer zweiten dame gesellte sich ein dritter herr zu uns, 3 mandln und ein weibl also.

    tag 1, prolog: authon - monges - seyne

    die selbstkreiierte erste etappe erweist sich als nicht soooo günstig, der GR über die crete des monges ist alles andere als begangen, daher auch wild verwachsen und entsprechend fahrbar. die landschaft, herrlich abgelegen und einsam, lässt über diesen kleinen schönheitsfehler hinwegsehen. viel schieben und tragen, lediglich die finale abfahrt nach selonette bei seyne (flowtrail unterm bikepark) ist wirklich nett, eine kehrenorgie im kiefernwald.

    auffahrt von authon ri monges.


    über alle bergerl gehts nach seyne...


    auffi, ummi, owi. keine menschenseele weit und breit!


    es geht stets am kamm entlang, die biketechnisch weisere entscheidung wäre es gewesen, gleich unter der crete des monges übers refuge seynas (unbew. ruine) auf einem supertrail ins nachbartal zu reiten und über einen wenig befahrenen straßenpass nach seyne zu tingeln. doch wir suchten weite und einsamkeit. hier fanden wir sie auch.




    in einem netten hotel im zentrum von seyne kamen wir unter (an dieser stelle nochmals großen dank an unsern französischsprechenden mitfahrer, der alle quartiere gut ausgesucht und vorgebucht hat!), nu zu unserm entsetzen gab es frühstück erst um 9. und das vor der längsten, härtesten, alpinsten und zwingendsten etappe (keine umfahrung am selben tag möglich). entsetzen deswegen, weil just für tag 2 gewitter und frontdurchzug am nachmittag angesagt waren.

    tag 2, prolog: seyne - laverq - col d´allos

    zwei cols, zwei tolle trails. das ist die kurzbeschreibung des zweiten tages unseres prologs. die auffahrt von seyne zum col de bernardez erwies sich dank kleiner routenänderung (so weit wie möglich zum col de bas, mit folgender querung) als schnell und kraftsparend. die abfahrt vom bernardez begann sehr sanft, im mittelteil nötigten uns schafe mit auspassern (dazu am ende bei den tipps...) eine kleinere strecke zu schieben. der unteres teil runter nach st-bartholomäe entpuppte sich als toller, anspruchsvoller, alpiner singletrail. weiter gings wieder bergauf richtung abbaye-laverq und zur tete de la sestriere, bei den beiden meolanes, zwei das mittlere ubayetal beherrschende kalkberge. die finale gratabfahrt zum refuge allos wurde wettertechnisch in der dämmerung absolviert, da uns just an der deppertsten stelle in den gräben unter der tete de la sestriere das gewitter zwangspausieren ließ... top-etappe mit hang zum bikebergsteigen. beide cols erfordern kürzere (bernardez) und längere (sestriere, alles ab talschluss) trageeinlagen.

    auffahrt zum col de bernardez:


    abfahrt vom col de bernardez:


    eine der netten stellen am eindrucksvoll angelegten weg zur tete de la sestriere:


    abfahrt zum col d´allos nach dem gewitter,


    es wird spät...

    dennoch werden wir im refuge top verpflegt. achja, fast vergessen, ein aufstieg nach der sestriere erfordert etwas alpines geschick mit dem bike am buckel, etwa 50 ausgesetzte hm am grat sind versichert...

    tag 3, transverdon: col d´allos - allos

    die schlepperei soll ein ende haben, ab hier beginnt mit der offiziellen route das radlfahren! ein halber rasttag stand an. vom col d´allos nur kurz rauf und auf herrlichen flowtrails nach allos. da wurde sogar mein verwöhntes bike zurfiedengestellt.

    kurz auffi:




    ein wenig ummi:



    und viiiieeel owi:




    den rest des tages wurde einem bekannten österreicher gehuldigt und owegsandelt.
    Zuletzt geändert von pivo; 29.08.2013, 10:24.
    mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

    bürstelt wird nur flüssiges

  • #2
    AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

    tag 4, transverdon: allos - colmars - col st-michel

    die "königsetappe" der offiziellen transverdon stand an, wir verlängerten sie gleich um ein kleines stück. wettertechnisch aber nicht so wie erhofft (der herrliche grat der crete d´autopie wurde ausgelassen und stattdessen an deren hängen original nach colmars gerollt), entpuppte sich auch diese variante als ausreichen lange. von allos gings erst die westliche leiten am verdonflüsschen rauf, querend nach colmars (tolle trails) und dann auf straße und einem never ending trail zu den lac de lignin. die wir allerdings aus hundetechnischen gründen links liegen ließen und gleich den pass ansteuerten, von dem ein weiterer nie endenwollender flowtrail nach peyresq und col st-michel führte. ganz großes biken in ganz toller landschaft, best of!

    auch hier versucht eine front ihr glück, doch mehr als drohende wolken ists nicht geworden. glück ghabt.




    ober den lacs de lignin, eine weite landschaft, viel landschaft!




    seltsamer fels zum klettern, guter zum biken...


    eh net so wild, wie es aussieht.


    ein bissi USA in france:


    im besten licht gehts auf besten flowtrails, wo man einfach die bremse aufmacht (keine menschenseele unterwegs!) erst auf almen und dann durch lärchenparks und zuletzt im kiefernflow zum pittoresken dorf peyresq und weiter nach col st-michel.



    tag 5, transverdon: col st-michel - thorame - st-andre

    tag 5, wieder zwei auffahrten und der erste see soll auch ins blickfeld kommen. das, was die kletterer als verdon kennen, ist noch weit weg. die route nimmt einen anscheinend nutzlosen schnörkel, doch aufgrund der trails und des dörferls peyresq leg ich diesen jedem wiederholer ans herz.
    ein wenig steinig gehts ins tal nach thorame, sowas wird jetzt im trockeneren süden immer mehr...


    nach einem bad im fluss, einer stärkung in einem lokal/kaufgschäft in thorame (das wurde gerade renoviert. der wirt schnitt hinter den schutzfolien befindliche lebensmittel raus - einflexibler franzose, das gibts also auch!) gings vor st-andre noch mal auf pisten bergan.


    die landschaft ändert sich, prealpes, schön langsam kommt der süden, es duftete schon anders. nur der versprochene lavendel fehlte noch.




    hunde zwangen uns wieder zu einer improvisation, in st-andre wurde schließlich gut gespeist, das hotel war klasse und es gab sogar ein riesiges frühstücksbuffet, was die abfahrt am folgenden tage etwas verzögerte.
    mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

    bürstelt wird nur flüssiges

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    • #3
      AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

      tag 6, transverdon: st-andre - castellane - rougon
      die etappe der aussichtsbalkone. auf ruhigen pisten gings von st-andre den berg rauf, auf heiligen trails nach castellane. dazwischen gabs immer wieder herrliche blicke auf den aufgestauten verdonfluss. baguette inklusive.




      von der einsamkeit der trails gings runter in den trubel der touristenstadt castellane...


      und am balkon des verdon...


      aufs plateau de suech (mit punkterl am e!), in immer südlicherer landschaft...


      bis zum großen kino der verdonschlucht samt geiern bei rougon.



      tag 7, transverdon: rougon - moustiers

      der letzte tag mit gscheiten trails stand an, das war uns klar. der erste von rougon hinunter ins tal war ja noch nett, dann scheuen die trailgeilen franzosen den schnöden asphalt und jagen einen über unmenschliche uphills sinnbefreit nach la palud. wers mag... ich nicht. daher trennte sich das rudel, die importgemeinschaft ließ den nach la palud folgenden trail aus und schnödete auf heißem asphalt zum treffpunkt, was sich leider als falsch erwies.
      ein wenig trailfutter bergauf blieb dennoch über, wobei sich der ehrgeiz auch hier mehr auf fotoradeln beschränkte. die luft war langsam draussen... bergauf, bergab nie!


      wie war das mit der luft?


      wieder warten über 1000hm trail bergab nach moustiers. oben flow, mitte flow mit aufpassen, nach einem sinnlosen gegenanstieg leider ziehwegschrott. besser über den gr direkt nach moustiers spektakulär einreiten, so als tipp, IGN zeigts eh vor.


      das andere ende der alpen! süden!


      einreiten in moustiers:


      ein netter ort, viel touristen, aber wen wunderts? enge gassen, das städtchen schmiegt sich an südausgerichtete felsen, mitten im ort entspringt ein karstfluss. zur kapelle oberm ort sollte man auch unbedingt rauf, wegen der aussicht. wir wurden regelrecht verwöhnt, swimmingpool gabs auch einen im hotel. und die importeurin ging shoppen, kleider und schicke tevas, die es in ö nicht gibt, beschwerten den rucksack des letzten tages.
      wir sind im süden angelangt, es duftete schon nach lavendel, seltsame vögel zwitscherten und es wurde langsam warm.
      Zuletzt geändert von pivo; 29.08.2013, 10:34.
      mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

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      • #4
        AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

        tag 8, transverdon: moustiers - manosque

        letzter tag. die berge sind hinter uns, daher ließen wir (bis auf einen und den hätten wir uns auch schneken können) alle trailschlenker der offiziellen route aus und rollten mit erhöhtem druck in den reifen bergauf, bergab über greoux nach manosque. badestopp inkludiert.


        endlich lavendel!


        sowas wir nie ausgelassen....


        eine ortsdurchfahrt noch (greoux)...


        und es ist aus. manosque. mit dem zug gehts nach sisteron und mit taxi nach authon. ende.


        da war doch noch was... mit den hunden. also, es ist so: ich fürchte mich keineswegs vor hunden. ABER. aber in den südwestlichen alpen weiden viele schafe. und es gibt dort raubtiere (zwar in geringer zahl, aber doch ein paar wölfe und bären). und auf die schafe in den unendlichen weiten der berge passen dort keine menschen auf, sondern hunde. patous. die sind groß. sehr groß sogar. 80 kilo +. und weiss. sie stellen jeden, der sich nähert. und sind sehr agressiv. so richtig böse. echt böse. und meist zu fünft. es wurden schon menschen schwer verletzt, dennoch wird von der regierung diese bewachungsmethode toleriert und gefördert. also: mit kindern und eigenen hunden würde ich in den einsameren zonen dort nicht wandern. als biker empfiehlt es sich, abzusteigen. für alle: langsam sich von den schafen entfernen, den hunden nicht in die augen schauen. am besten auch nix sagen. irgendwann lassen sie von einem ab.
        Zuletzt geändert von pivo; 29.08.2013, 10:40.
        mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

        bürstelt wird nur flüssiges

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        • #5
          AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

          Gscheit lässig, jetzt mit der Geschichte dazu -- eine richtige Flow-Woche!
          Wären die Schützer eigentlich nötig gewesen? Scheint alles recht entspannt und flüssig fahrbar zu sein.


          Zitat von pivo Beitrag anzeigen
          nu zu unserm entsetzen gab es frühstück erst um 9.
          War auf unserer Radlwoche heuer an der Hälfte der Tage auch so -- allerdings war's glücklicherweise nie ein Problem, dass uns die Wirte einfach schon was bereitlegen im Frühstücksraum.
          Gut, waren auch alles Bergdörfer, die waren's vermutlich ein bissl gewöhnt.


          Das mit den Hunden klingt schon wild!
          Ich versuch in so Momenten ja immer, auf die Tiere mit beruhigender Stimme einzureden -- aber in dem Fall echt gscheiter, still zu sein?

          Hmm, und wovon ernähren die sich da dann eigentlich, so allein in der Wildniss? Von Radfahrern...?

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          • #6
            AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

            Lässig das Ganze - gfallt ma guat.
            It's hard to fly like an eagle when you work with turkeys.

            Norbert

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            • #7
              AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

              Toller Bikeurlaub in einer atemberaubenden Gegend!
              Diesmal ungewohnt große Rucksäcke, aber das ist halt der Preis der Unabhängigkeit bei Mehrtagestouren. Hat euch aber offenbar trotzdem getaugt.
              Und mit GPS bist mittlerweile auch unterwegs? War nicht immer so, oder?

              Diese Trails sind nix für uns Forststraßenradler, ich schau mir aber gern solche Bilder an, deswegen danke für den Bericht.

              LG Hans
              Nach uns die Sintflut.

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              • #8
                AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                Zitat von FloImSchnee Beitrag anzeigen
                Wären die Schützer eigentlich nötig gewesen?
                bei mir isses mittlerweile schon so, dass ich mich auf trails bergab ohne schützer unwohl fühle. so wie ohne helm am bike oder ohne angurten im auto. durch die vielen touren, wo die schützer mE nötig waren, "brauch" ich sie auch bei den leichteren. ohne fahr ich verkrampfter, kommt mir vor.
                im ersten teil waren schon knackigere trails dabei, da hätt ich ohne schützer einige schöne passagen ausgelassen.
                das gewicht der schützer spielt kaum eine rolle, die haben wir eh am lenker befestigt.

                zum rucki allgemein: am schwersten war das wasser im kamelsackl. aufgrund der hohen schafdichte würd ich dort nicht wasser aus der freien wildbahn nehmen, außerdem waren wir am beginn oft lange auf kämmen unterwegs, wo es keines gibt.

                achja, und auch gegen wadlbeisser helfen die schützer. gut, wenn ein patou zubeisst, ist auch der bluegrass durch und der unterschenkel ab...

                Zitat von FloImSchnee Beitrag anzeigen

                Das mit den Hunden klingt schon wild!
                Ich versuch in so Momenten ja immer, auf die Tiere mit beruhigender Stimme einzureden -- aber in dem Fall echt gscheiter, still zu sein?

                Hmm, und wovon ernähren die sich da dann eigentlich, so allein in der Wildniss? Von Radfahrern...?
                war echt krass. ich hatte mein ganzes leben lang immer hunde, auch große. und noch nie angst vor einem fremden hund gehabt. aber wenn 5 ausgwachsene patous zu je 80 kilo mit ewtas erhöhtem aggressionsniveau auf einen zukommen, einkreisen, den kreis immer enger machen, man schon die spucke spürt und den faulen atem riecht... dann hört sich bei mir auch der spass auf...

                die zwei brüder da waren ja eh sehr entspannt und haben sich sogar fotografieren lassen. die haben uns nur gestellt und begleitet bis wir das von ihnen festgelegte sperregebiet wieder verlassen haben. dabei haben sie, wie am bild ersichtlich, den harn der letzten vier tage aufgebraucht...



                was die fressen? gibt eh genug schaschlik.
                na, es ist so: da kommt einmal in der woche der halter und stellt einen sack hundefutter (gesponsert von frz steuerzahlern, bzw indirekt über eu-agrarförderungen auch von uns) hin. ist echt so. bei unseren hunden würde das dann heissen: 1 tag voller magen und bauchweh, 6 tage hunger. wenn die auch so agieren, dann geh ich davon aus, dass die ganz bösen grad am tag 7 angelangt sind...

                Zitat von GrazerHans Beitrag anzeigen
                Toller Bikeurlaub in einer atemberaubenden Gegend!
                Diesmal ungewohnt große Rucksäcke, aber das ist halt der Preis der Unabhängigkeit bei Mehrtagestouren. Hat euch aber offenbar trotzdem getaugt.
                Und mit GPS bist mittlerweile auch unterwegs? War nicht immer so, oder?
                Diese Trails sind nix für uns Forststraßenradler, ich schau mir aber gern solche Bilder an, deswegen danke für den Bericht.
                LG Hans
                gegend ist wirklich ein traum.
                ruckis: na, so groß auch wieder nicht, das ist nur, weil uns immer heiss ist und wir das ganze gwand immer drin haben. auja, und die wasserbladern, 3 l ist sind weder klein noch leicht.
                viel war net drin: regenhose lang und regenjacke (beides ultralight und minipackmaß), eine zweite radlhose, zweitsocken, zwei leiberl und ein dünner fleecepulli, eine legging und die baggy für style&nightlife und a buff. es wurde gespart, was geht. sogar das zahnbürstel wurde abgeschnitten

                gps hatte einer der mitfahrer. ich hab eines aber ich hasse das glump. null übersicht (selbst für kleinräumige varianten), und wennst net gscheites kartenmaterial teuer kaufst oder fladerkopierts, bist den openmaps egal von wem abseits vom gardasee im arsch. mein rucki ist jeden zweiten tag schwerer worden: mit der IGN, die ich mir dann im ort gekauft hab.

                forststraßenradler: die transverdon bietet auch leichtere varianten; tag 1 der tv ist eigentlich auch für harte teile geeignet, tag 2 auch, evtl schiebts bergab 20 min. dann gehts solala dahin für euch, mit blick in die karte und ein bissi gspür lässt sich jede schwieirgere stückerl umfahren, wenn nicht: ja mei, dann gibts halt ein paar infanteristische meter...
                mei bier is net deppat! (e. sackbauer)

                bürstelt wird nur flüssiges

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                • #9
                  AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                  Zitat von pivo Beitrag anzeigen

                  und am balkon des verdon...

                  Bin i froh dass i ned mitfahren konnte, weil ob ich mich von jedem dieser orte wieder trennen hätte können....

                  schön langsam lernst auch du gute fotos zu machen. mühsam nährt sich das importeurseichhörnchen

                  perfekte linie. perfekte route. traumhafter bike , nahezu schon bike- bergsteiger bericht.

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                  • #10
                    AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                    Zitat von FloImSchnee Beitrag anzeigen
                    Das mit den Hunden klingt schon wild!
                    Ich versuch in so Momenten ja immer, auf die Tiere mit beruhigender Stimme einzureden -- aber in dem Fall echt gscheiter, still zu sein?
                    Ja, als Radfahrer macht man schon immer wieder Hundeerfahrungen:
                    Das waren die Schafhunde in Montenegro, die waren aber unproblematisch: Ich hab einfach „Sitz!“ gesagt:


                    Bei den rumänischen Straßenkötern wars nicht ganz so einfach, da hab ich hin und wieder einen bei der Gurgel packen müssen:


                    LG Hans
                    Nach uns die Sintflut.

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                    • #11
                      AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                      Acht Tage am Stück biken... das schaffen nicht viele. Klasse Tour mit Bildern die einem richtig in bikelaune versetzen.

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                      • #12
                        AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                        Ach du mein Schreck!
                        Das ist ja alles schaurig schön!!
                        Diesen Beitrag muss ich irgendwie meiner Partnerin verheimlichen, sonst bin ich verurteilt........................

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                        • #13
                          AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                          Zitat von GrazerHans Beitrag anzeigen
                          Das waren die Schafhunde in Montenegro, die waren aber unproblematisch: Ich hab einfach „Sitz!“ gesagt:
                          Haha!

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                          • #14
                            AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                            hallo zusammen, bin auf der Suche, 2015 ein echt spannende Runde zu drehen, mal was ausgefallenes, nun bin ich auf die TranVerdun gestoßen, gibt es hierzu GPS-Daten?kann mir jemand die zukommen lassen?
                            oder hat jemand etwa Alternativen, Transalp an den Gardasee kenn ich schon!

                            danke an alle

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                            • #15
                              AW: Transverdon mit Prolog, August 2013

                              hi,gibt es hierzu auch gps-daten?
                              gruss holger

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