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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

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Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

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  • Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

    Warnung vorab:
    Der folgende Bericht beschreibt unsere Unternehmung auf die Gipfel des Hinteren Brochkogels und der Wildspitze über deren Nordwände Ende Mai 2016. Für den einen wären die beiden bis zu 55° steilen Eiswände zünftig, für den anderen nur ein Warmup für größere Pläne - für uns war es eine Herausforderung und dementsprechend wurden die Ereignisse im vorliegenden Bericht geschildert. Falls die alten Nordwandgesichter inhaltliche Übertreibungen gefunden zu haben scheinen, so bitte ich diese gemäß der künstlerischen Freiheit zu entschuldigen

    Der Bericht wird übrigens etwas länger. Bei mir gibt es nur ganz oder gar nicht und ich hab mich für ganz entschieden. Ich halte es da mit unserem Forumsmitglied GEROLSTEINER, der es letztens erst so treffend formuliert hat:

    Zitat von GEROLSTEINER Beitrag anzeigen
    Man könnte eine Route auch ganz kurz und prägnant vorstellen, oder etwas ausführlicher. Etwas ausschweifender. Umfassender. [...] Ich wähle die ausführlichere Variante für mich.
    Wem so viel Text dennoch gar nicht zusagt, dem bleiben ja immerhin die vielen Bilder


    Nun zur Tour:

    Mit dem Fronleichnamswochenende standen drei Wochen nach unserer „Expedition“ auf die Königspitze wieder einmal entbehrungsreiche Tage in den Alpen an, doch dieses Mal in so vielerlei Hinsicht. Aber eins nach dem anderen. Zunächst einmal lagen die größten Herausforderungen in der Planung und Koordination der Tour. Unsere Gruppe war mit 5 Leuten groß wie nie (hätte Pascal nicht krankheitsbedingt absagen müssen, wären wir sogar zu sechst gewesen) und jeder hatte so seine eigenen Wünsche und Ziele im Kopf. Mit den neuesten Wetterprognosen im Gepäck ging es am Mittwochnachmittag aber letztendlich ins Pitztal, welches uns sonnige Tage bescheren sollte und wo wir uns am sogenannten Eisexpress mit seinen vier großen Wänden versuchen wollten. Vor allem für Richard und mich sollte die Tour nochmals ein wegweisender Gratmesser sein, der Frühjahrsabschluss, bei dem wir schauen wollten, wie weit es mit unseren Steileisfähigkeiten nun tatsächlich bestellt war. Komplettiert wurde unsere illustre Runde durch Stefan, Jo und Franz. Franz, den bisher keiner von uns kannte, war über Pascals Anraten dazu gestoßen. Schon vorab war ihm sein Ruf als mutiger sowie konditionsstarker Wahlschweizer und gebürtiger Sachse vorausgeilt. Als einziger von uns war er ohne Schneeschuhe im Gepäck aufgebrochen, einen Nachteil, den Franz nach eigener Aussage „mit Energiegelen wieder ausgleichen“ wollte. Man durfte gespannt sein…

    Als wir am Donnerstagmittag vom Parkplatz Mittelberg aufbrachen, war das Tagesziel klar gesteckt. Wir hatten uns vorgenommen, mindestens bis 2800-3000m Höhe aufsteigen, um dort unsere Zeltbasis zu errichten, von der wir am Folgetag Brochkogel und Wildspitze besteigen wollten. Trotz der wieder einmal viel zu schweren Rucksäcke kamen wir zunächst gut voran. Erst als der langsam ansteigende Fahrweg zum Taschachhaus endete, begann die Schneestapferei. Nach der Querung unterhalb der Moräne des Taschachhauses zogen wir die Schneeschuhe an und wurden schlagartig langsamer. Mühsam ging es voran, während die Sonne unerbittlich herab schien auf den sulzigen Schnee.


    Blick zurück in den Frühling

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    Die fast 600m hohe Taschachwand breitet sich vor uns aus
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    Von jetzt an nur noch Schnee

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    Jo, der nicht 100%ig fit zu sein schien und dem die schlaflosen Nächte als junger Vater doch etwas mehr zu schaffen machten, sowie Franz, welcher häufig knietief einbrach und somit deutlich mehr als wir zu spuren hatte, fielen schnell zurück.

    Franz mit guter Miene zum bösen Spiel. Und das ist erst der Anfang
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    Es war bereits nach 18Uhr, als wir drei Führenden endlich die flache und recht spaltenarme Gletscherpassage auf ca. 2900m erreichten. Bei leichtem Schneefall begannen wir zügig, eine flache Ebene für die Zelte auszuheben. Mit dem Beenden der doch schweißtreibenden Arbeit erreichten uns endlich auch die sichtlich erschöpften Kameraden. Nun folgte das übliche Prozedere des Schneeschmelzens, Teekochens und Suppeschlürfens, bevor es gegen 21.30Uhr endlich ins warme Zelt ging und wir die Augen zumachen konnten. Kaum eine Minute später waren wir eingeschlafen – der Tag hatte uns ganz gut mitgenommen…

    Lichtspiele am Zeltplatz
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    An Kameramännern fehlte es uns nicht...

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    Endlich Feierabend
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    Keine 7h später standen wir wieder im Freien. Wie am Tag zuvor bildeten wir zwei Seilschaften, wobei Richard, Stefan und ich voraus gingen. Die Schneedecke war gut durchgefroren, doch unter dem Bruchharsch befand sind leichter Pulverschnee, sodass es schnell wieder sehr mühsam wurde. Wir wollten zunächst den Hinteren Brochkogel angehn, um anschließend „schnell“ noch zur Wildspitze rüberqueren zu können, aber als wir nach sehr kraftzehrenden 3h der Spurerei am Fuß des Kogels ankamen, erschien uns selbst unser erstes Ziel in weiter Ferne.


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    Es wird Morgen
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    Der Hintere Brochkogel zeigt sich in voller Pracht
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    "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
    Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

  • #2
    AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

    In (ungelogen) hüfttiefer Wühlerei kämpften wir uns nun Meter für Meter zum Bergschrund vor. Glücklicherweise war die Schneedecke nicht durchfeuchtet, was uns wenigstens hinsichtlich der Lawinengefahr Beruhigung verschaffte. Erst als die Wand steiler (offiziell bis zu 55°) wurde, besserten sich die Verhältnisse.

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    In schöner Stapferei ging es von da an seilfrei hinauf.

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    Als wir nach einer guten halben Stunde die Eisnase erreichten, waren auch die beiden Nachzügler zu uns aufgeschlossen. Franz machte keine Anstalten links raus zu queren, sondern veranlasste uns, ein paar Meter höher im Eis einen Stand einzurichten und das Seil auszupacken. Seine Devise war klar: „Los wir gehen direkt über die Eisnase. Ich steige vor“. Gesagt getan. Warum auch nicht – mit der Wildspitze NW hatten wir eh schon abgeschlossen. Weder die Kräfte noch die vorangeschrittene Stunde ließen ernste Absichten zu, von daher war der jetzige Zeitverlust auch nicht mehr tragisch. Nur Stefan, der gerade seine ersten Nordwanderfahrungen sammelte, schaute ein wenig misstrauisch herein.

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    Franz meisterte die bis zu 70-80° steile Passage jedoch ohne Probleme, worauf ich an der Reihe war.

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    Etwa 15min später war auch ich über die Eisnase drüber – allerdings mit doch recht weichen Armen und durchaus schmerzenden Waden. Was vom Stand als „kleiner Spaziergang“ aussah, entpuppte sich bereits wenige Meter höher als wahrer Kraftakt. Im harten Eis, welches sich unter eine morschen Schicht an der Oberfläche verbarg, benötigten Pickel und Steigeisen oftmals gleich 3-4 Versuche, bis sie richtig saßen. Nach waren wir fünf dann alle endlich am oberen Stand und konnten die letzten Meter zum Gipfel wieder seilfrei gehen. Die dortige Jause ließen wir ein wenig großzügiger ausfallen – das Wetter hielt, wir hatten eine tolle Fernsicht und das Beste: wir hatten den Gipfel (wie schon an der Königspitze) ganz für uns allein! Generell war bis hierhin wenig los. Nur drüben an der Wildspitze war am Ausstieg der Nordwand eine andere Seilschaft zu sehen.

    Gipfelglück
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    Der Blick schweift hinüber den zu den "Großen" des Ötztals - u.a. zur Hinteren Schwärze, zu den Marzellspitzen, dem Similaun und der Fineilspitze
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    Weiter rechts sticht insbesondere die Weißkugel heraus. Aber auch der Fluchtkogel und der breite Buckel der Weißseespitze fallen ins frohlockende Auge des Betrachters
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    Der folgende Abstieg gestaltete sich abenteuerlicher als zuvor vermutet. Indem die Sonne ganze Arbeit leistete, war der schneereiche und zugleich steile Südgrat bereits weich geworden und machte damit einen wenig verlockenden Eindruck. Nach kurzer Besprechung entschieden wir, wieder über die Nordwand abzusteigen. Doch auch das ging nicht ganz problemlos. Über die ersten 50m lag nur eine sehr dünne und rutschige Schneeschicht auf dem blanken Eis. Wir bauten daher eine Abalakov, von der wir uns über die kritische Stelle abseilten. Zum Glück hatten Richard und ich bereits beim Eisklettern praktische Erfahrungen mit dieser Technik gesammelt, sodass wir Jo’s Baukünsten relativ entspannt zuschauen konnten. Ärgerlich war nur der erneute Zeitverlust, der durch das ganze Prozedere unvermeidlich war.

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    Als wir alle wieder gesund auf dem Taschachferner ankamen, war die Mittagsstunde bereits überschritten. Nun hieß es, zu den Zelten abzusteigen, was für Franz die reinste Tortur darstellen sollte. Der Sulzschnee gab unter seine Füßen häufig derart nach, dass er mit einem oder gar beiden Beinen bis weit über die Knie im Boden versank. Die Unregelmäßigkeit dieser Einbrüche machte ihm das Leben nicht leichter. Besonders erschwerend kamen die geraden Passagen und kurzen Gegenanstiege hinzu, welche ihm alles abverlangten. Es muss oben von der Wildspitze bemitleidenswert ausgesehen haben, wie er immer und immer wieder einsank und wir mit unseren Schneeschuhen außer der großen Hitze leichtes Spiel hatten und bisweilen mit aufgenommenen Seil – anstatt hintereinander – neben ihm hertrotteten. So war es nicht verwunderlich, dass wir erst gegen 14Uhr und damit nach mittlerweile über 9h am Ausgangsort ankamen.

    Ein (vorerst) letzter Blick zurück
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    "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
    Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

    Kommentar


    • #3
      AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

      Franz hatte sichtlich genug. Sein Essen war aufgebraucht, die Kraft war weg und die Motivation, einen weiteren solchen Tag hinter sich zu bringen, sichtlich vergangen. Er wollte also noch am gleichen Tag zum Taschachhaus absteigen. Jo entschied, sich ihm dabei anzuschließen. Damit waren es nur noch wir drei. Doch auch für uns war nicht klar, wie es weitergehen sollte. Die vergangenen zwei Tage waren nicht spurlos vorbei gegangen und am Folgetag nochmals zur Wildspitze hinauf spuren oder gar die Taschachwand in Angriff zu nehmen – musste das wirklich sein? Zwar sollte der kommende Vormittag nochmals sehr sonnig werden, doch die zunehmende Durchfeuchtung der Schneedecke der letzten Tage und obendrein die unsichere Gewitterlage kamen bei der Entscheidungsfindung erschwerend hinzu. So saßen wir im stickigen Zelt, schmolzen Schnee und ließen in unserer Unschlüssigkeit Minute um Minute verstreichen. Auch der abwechselnde und ängstliche Blick hinaus auf der Suche nach Cumulonimbuswolken brachte uns nicht wirklich weiter. Letztendlich fiel der Entschluss zugunsten unseres Ehrgeizes, nicht nur mit einem Gipfel die lange Heimfahrt anzutreten.
      Während wir uns nun also auf eine weitere Nacht auf dem Gletscher vorbereiteten und das Material für den morgigen Tag sortierten, bemerkte Richard beiläufig: „Stefan kannst du schon mal die Nudeln aus deinem Rucksack geben? Ich krieg langsam echt Hunger.“ Welche Folgen seine kurze Antwort „Die hab ich nicht“ noch für unseren Kalorienhaushalt besitzen sollte, wurde erst allmählich deutlich. Aus einem unbekümmerten Durchwühlen des Essensbeutels, dessen Mitführung seine Aufgabe war, entwickelte sich schnell eine kleine Massenpanik, bei der nicht nur die Rucksäcke, sondern auch das gesamte Zelt auf den Kopf gestellt wurde. Doch es blieb dabei: Unser Abendessen war verschollen. Richard war der erste, dem nach einem Moment der Stille das treffende Fazit von den Lippen kam: „Na dann können wir absteigen.“ Resignation machte sich breit. Vielleicht sollte es einfach nicht sein.
      In unserer Verzweiflung kratzten wir alles noch vorhandene Essen zusammen und kamen dabei auf 500g Brot, 300g Käse, 3 Riegel und 3 Tafeln Schokolade. Angesichts dessen, dass wir an diesem Tag jeder nur 2 Riegel sowie ein paar Nüsse zu uns genommen hatten und die Mägen endlich Nachschub verlangten, ein schlechter Scherz. Der Gedanke an einen Abstieg war dennoch schnell wieder verworfen. „Probieren wir es – in der Hoffnung, nicht am Bergschrund total platt umkehren zu müssen“ war die Devise. Schnell wurden Brot und Käse durch drei geteilt, wobei jeder penibel darauf achtete, dass er nicht benachteiligt wurde. Für den morgigen Tag standen also jedem 1 Tafel Schokolade und 1 Riegel zur Verfügung. Man durfte gespannt sein, ob das reichen würde.

      Mit hungrigen Mägen schliefen wir ein. Nach einem ausgewogenen Frühstück von einem Riegel traten wir am nächsten Morgen um 4.30Uhr den Aufstieg zur Wildspitze an. Die Gletscherbedingungen hatten sich glücklicherweise gegenüber dem Vortrag verbessert, sodass wir vergleichsweise zügig voran kamen.

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      Irgendwann trafen wir dann auch noch auf die Skispuren vom Vortrag, sodass wir gegen 7Uhr den Bergschrund der Nordwand erreichten.

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      Zu unserer Überraschung fühlten wir uns ausgesprochen fit und kräftig, sodass wir ohne größere Pause direkt in die Wand einstiegen. Die ersten 70-80m hatten wir besten Trittfirn.

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      Dann wurde mit einem Mal die Schneeauflage immer weniger, bis unsere Steigeisen direkt auf Eis stießen. Hier zeigten sich die wahren Bedingungen der Wand: die oberste Schicht ca. 10cm komprimierter Schnee, dann eine nochmal ebenso dicke Schicht blumenkohlartiges, morsches Eis und darunter das gut abzusichernde, harte Eis. Das weitere Vorgehen war klar: Stand bauen und Seil raus. Dumm nur, dass bisher von uns dreien im Eis keiner wirkliche (praktische) Erfahrungen im Vorstieg besaß. Stefan hatte schnell seinen Tube in den Händen, sodass die Wahl zwischen Richard und mir fallen musste. Ich besann mich meiner kühnen Worte des Abends zuvor, dass die Pallavincini-Rinne für mich als nächstes Ziel in Betracht käme und band mich ins Seil ein. Dann mal los. Nach knapp 50m hatte ich meine erste Seillänge im Vorstieg hinter mir – bis auf die anstrengende Graberei nach gutem Eis hatte sie richtig Spaß gemacht.

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      Die nächste SL ging an Richard, die dritte wieder an mich und die vierte und zugleich letzte abschließend nochmals an Richard. Von Stand zu Stand wurden wir schneller, effektiver und sicherer. Dennoch brauchten wir zu dritt entsprechend Zeit. Nach geschlagenen 3h in der Wand überschritten wir um 10.30Uhr endlich den Nordgipfel und erreichten wenig später über den gut ausgetretenen Verbindungsgrat den Hauptgipfel der Wildspitze. Unsere Schokolade hatten wir uns nun sichtlich verdient.

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      Anschließend ging es nur noch abwärts – erst zum Zelt und von da mit dem gesamten Gepäck zum Taschachhaus. Unterwegs kamen wir an zahlreichen kleinen Abgängen von Nassschneelawinen vorbei – die Taschachwand wäre an diesem Wochenende mit Sicherheit kein schlaues Ziel gewesen. Gegen 15Uhr erreichten wir entkräftet unser Tagesziel. Franz war bereits am Morgen abgestiegen, doch Jo wartete noch auf uns.

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      Im menschenleeren Winterraum konnten wir nun endlich die Füße hochlegen und belohnten uns mit einer üppigen Reispfanne. Während wir so stillschweigend sowie schmatzend am Tisch saßen und aßen, ging die Tür auf und ein Mann mit grimmigen und zugleich musternden Blick trat herein. Wir erkannten sein Gesicht sofort wieder. Er war uns am ersten Tag bereits beim Aufstieg begegnet und hatte uns auch damals mit ernster Miene mitgeteilt, dass Zelten auf dem Gletscher ja eigentlich verboten wäre. Nun entpuppte er sich als der Hüttenwirt des Taschachhauses. Seine Fragen waren spärlich – unsere, aus müden Mündern stammenden Antworten umso mehr. „Seids ihr die, die mit dem Zelt oben waren?“ – Schweigen – „Ja.“ – Schweigen – „Warts ihr auf der Wildspitzen?“ – Schweigen – „Ja. Auch.“ Schweigen. „Hättets euch mal eincremen müssen. Sehts ganz schön verbrannt aus“. Dann war er wieder weg.
      Zu unserer ausgesprochenen Überraschung kam er aber nur wenige Minuten später zurück – in seiner rechten Hand eine Flasche Rotwein. „Habt ihr Durst?“ war seine Frage, zu welcher er ein breites Grinsen aufgelegt hatte. Wir sagten natürlich nicht nein und so schenkte er uns großzügig ein. Die Flasche durften wir sogar noch behalten.

      Manchmal sind es halt die kleinen Dinge und Gesten im Leben, die pures Glück bedeuten. Dieser Moment, mit Wein und einem sättigenden Mahl im urigen Winterraum des Taschachhauses, hat die Erlebnisse am Brochkogel und der Wildspitze in einer gewissen Form nochmal deutlich in den Schatten gestellt. Manchmal ist es nicht der Gipfel, der im Gedächtnis bleibt, sondern nur ein kleines Glas Rotwein, das dem Gefühl nach intensiver und fruchtiger schmeckt, als jedes andere Glas Rotwein zuvor.

      - Geschichte aus -

      Zum Abschluss hier nochmal ein Kartenausschnitt mit unseren Etappen:

      Rot = 1. Tag (Aufstieg zum Zeltplatz auf 2900m
      Schwarz = 2. Tag (Aufstieg Hinterer Brochkogel und Abstieg zum Zeltplatz
      Braun = 3. Tag (Überschreitung Wildspitze und Abstieg zum Taschachhaus)
      Am 4ten Tag ging es dann vom Taschachhaus hinab zum Parkplatz Mittelberg und von da aus zurück heim nach Thüringen bzw. Sachsen.

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      Zuletzt geändert von Wette; 09.06.2016, 02:22.
      "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
      Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

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      • #4
        AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

        Coole Aktion! Gratuliere euch!

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        • #5
          AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

          gfallt mir :-) danke für den bericht!
          tu was du willst, aber tu was!!!

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          • #6
            AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

            Deine Geschichte war schon beeindruckend. Noch mehr hat mich aber Deine hohe Einschätzung des "Rotwein-Moments" im Winterraum beeindruckt.

            Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht!

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            • #7
              AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

              Tolle Unternehmung, und auch der Bericht ist echt Spitze Gratuliere!

              lG Martin
              Leuchtende Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen!

              Kommentar


              • #8
                AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                Tolles Unternehmen, toller Bericht!
                Tourenberichte und Sonstiges auf www.deichjodler.com

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                • #9
                  AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                  Gratulation zu den hart erkämpften Touren!

                  Ich weiß nicht, ob es euch bewußt ist, aber das Timing nach dem Betriebsschluss am Pitztaler Gletscher zu gehen dürfte den Erlebniswert noch einmal gesteigert haben, weil die Karawanen zur Wildspitze nicht unterwegs waren.
                  "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                  • #10
                    AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                    Toller Bericht!
                    Für mich persönlich der worstcase mit zu wenig Nahrung in eine anspruchsvolle Tour zu starten. Von dem her Respekt das ihr es durchgezogen habt :-)

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                    • #11
                      AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                      Spitze! Den Eisexpress hätten wir uns auch irgendwann mal vorgenommen.... macht Lust und Laune, dein Bericht!
                      Die Geschichte mit dem Glaserl Rotwein ist super!
                      Over every mountain there is a path, although it may not be seen from the valley.

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                      • #12
                        AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                        Zitat von placeboi Beitrag anzeigen
                        Gratulation zu den hart erkämpften Touren!

                        Ich weiß nicht, ob es euch bewußt ist, aber das Timing nach dem Betriebsschluss am Pitztaler Gletscher zu gehen dürfte den Erlebniswert noch einmal gesteigert haben, weil die Karawanen zur Wildspitze nicht unterwegs waren.
                        Danke Dir Also der Betriebsschluss der Bahnen war nicht mit eingeplant. Wir dachten, die fahren alle bis (einschließlich) Ende Mai. Als wir vor Ort aber gesehen haben, dass die Lifte still stehen, waren wir natürlich nicht traurig drüber

                        Hab ursprünglich schon böse Befürchtungen gehabt, nachdem ich die ganzen Berichte ausm April bzw. von Anfang Mai gesehen hatte...
                        "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
                        Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

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                        • #13
                          AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                          Den Bericht hab ich gerne gelesen. Will in keine Lobhudeleien ausbrechen, aber informativ und spannend, authentisch, umfassend und nüchtern.

                          Ich wünschte ich könnte von mir sagen ich wäre meine erste Seillänge in einer richtigen Eiswand vorgestiegen. Finde das alles nicht ohne da oben drinne zu stehen.

                          Und es war auch für euch eine Herausfoerung aber ihr habt es sauber durchgezogen.

                          Abgesehen von manchen manchmal allfälligen Ineffizienzen.

                          Auch 75° an der Eisnase dort nachzusteigen find ich happig. Muss alles sehr kraftzehrend gewesen sein.

                          PS: In welcher Form habt ihr dort genau die drei Nachsteiger nachgeholt? Ja wohl alle nacheinander oder?
                          Zuletzt geändert von ftw; 09.06.2016, 19:05.

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                          • #14
                            AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                            Hallo,

                            schöner Bericht, vielleicht schreib ich auch mal was, ...
                            Also ohne Schneeschuhe oder Schi ist man zu der Jahreszeit echt eine arme Sau! Umso beeindruckender, dass es einer ohne geschafft hat.

                            Die Eisnase des hinteren Brochkogel ist zwar noch immer beeindruckend wenn man direkt drunter steht, aber mehr wie 65 Grad dürfte sie nicht mehr haben. Hart bleibt das Eis aber allemal. Vor allem der Vorsteiger hat ordentlich zuzuschlagen.

                            LG

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                            • #15
                              AW: Entbehrungsreiche Tage - In den Nordwänden von Brochkogel und Wildspitze (25.-29.05.16)

                              PS: Wie viele Eisschrauben habts ihr da mit gehabt? Sieht auf dem einen Foto nach ordentlich Zeug aus.

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