Ankündigung

Einklappen
2 von 2 < >

Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • beigl
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    Wie man es als Hüttepächter manchmal macht, ist es nicht recht.
    Ja sicher. Aber das geht den meisten Dienstleistern nicht anders.

    Einen Kommentar schreiben:


  • janky
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Was sich auf dem KLH abgespielt hat kann ich und will ich nicht beurteilen, da ich nicht dabei war.

    Im Zeitalter von Mobile, Android, I-Phone..... finde ich eine Reservierung gut. Das bringt Sicherheit für Gast und Wirt auch für eine Dreier-Gruppe im 75% Reservierungszeitalter. Wenn's später wird kann mann das ja kundtun - auch im Gebirge muss man mit der Zeit gehen. Mittlerweile wickle ich 50% der Reservierungen via Mail ab. Wenn ich an meine Anfangszeit denke - da wurde ich bzw. meine allererste Homepage belächelt. "Reservierungsbriefe" hatte ich in 2 Jahren drei zu beantworten.....
    Überbelegung ist obsolet......die Gesichter und vorallem die Laune der Bodenschläfer solltest du mal sehen.... Ich versuche dies durch "Gästelenkung" zu vermeiden. Eine übervolle Hütte bringt im Vergleich zur gut belegten Hütte nicht wesentlich mehr Umsatz - nur mehr Aufwand...


    Das mit dem Zusperren ist so eine Sache - ich hab's Dir ja versucht zu erklären. Ich brauche an die vier Tage bis unsere Hütte winterfest ist.
    Fakt ist, dass wir heuer einen extrem wetterbeständigen Spätsommer und Herbst hatten. In meinen 15 Jahren als Hüttenwirt habe ich das noch nie erlebt! Durch dieses schöne Wetter waren viel mehr "Herbstgäste" unterwegs. Selbst die "Wintergrüße" taten dem Gästestrom keinen Abbruch, zumindest bei mir auf der Hütte nicht. Was allerdings als Kuriosum auftrat, ist die Tatsache, dass das Herbstgeschäft eine sehr kurzfristige Sache ist - so hatten wir am letzten Hüttenwochenende bis Freitagabend 7! Reservierungen. Conclusio: Lager winterfestmachen, Mitarbeiter nach hause schicken, Speisekarte minimieren...... . Samstag Morgen hatten wir 40! Reservierungen - Samstag Abend schlussendlich 25 Nächtigungsgäste.
    Letztes Jahr blieb es bei den 7 Übernachtungen. An Wirtschaftlichkeit ist nicht zu denken - ich sehe es Service dem Gast gegenüber. Wenn ich meinen Vorräte verkauft habe und der Gästestrom gegen NULL sinkt, dann sperre ich auch zu - auch wenn das Folgewochenende schön sein sollte. Ohne verbindliche Reservierungen ist es ein Lotteriespiel. Ich habe schon öfters einen Wochenendeinkauf komplett nach Hause genommen - trotz schönem Wetter und besten Tourenbedingungen......

    Wie man es als Hüttepächter manchmal macht, ist es nicht recht.

    LG vom Tal

    Janky

    Einen Kommentar schreiben:


  • Erik
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    ....ich komm mir vor wie bei einem Wunschkonzert....der will dies - der anderne jenes.....
    Eigentlich wollte ich nur übernachten und was essen, sollte für eine Hütte nichts Ungewöhnliches sein.

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    Mir als Hüttenwirt ist es recht, wenn man/frau reserviert, ich weiss was auf mich zukommt, kann ggf. Touristen auf andere Hütten umleiten usw.
    Kann ich für größere Gruppen verstehen, aber wir 3 Hansln? Sicher wenn gleich eine Menge Hansln kommen wird es schwieriger.
    Aber wie war das früher, da war das Reservieren überhaupt nicht üblich.

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    Erik, Du mokierst dich, dass Hüttenwirte einfach ein paar Tage früher zusperren. Der Begriff "Ende" ist dehnbar. Der 25. ist auch schon Ende..... . Gerade bei Saisonsende ist eine straffe Planung in Sachen Logistik, Lagerhaltung, Personalmangement wichtig, da spart sich der Wirt m.u. einiges an Geld.
    Versteh ich ja alles, aber bisher hat mir noch niemand sagen können warum viele Hütten gerade am 26. zusperren wenn danach ein langes Wochenende kommt und der Wetterbericht bestens ist.

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    Wegen ein/zwei/drei auf den letzten-Drücker-unbedingt-auf-die-Hütte-müssende-Gäste rentiert es sich eben nicht, dieses Rädchen anzuhalten.
    Dieses Wochenende waren es wohl etwas mehr als ein/zwei/drei. 600 Essen tagsüber, für ihn dürfte es sich gelohnt haben und auf anderen Hütten wäre es vielleicht ähnlich gewesen.

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    Ein Tipp: ned jammern - sicher vorher erkundigen - VERBINDLICH zusagen - und ned auf die persönliche Freiheit pochen - und wieder jammern.
    Ich hab nicht gejammert, ich habe mich gewundert
    Und erkundigt habe ich mich auch vorher, sonst hätte ich womöglich irgendwo biwakieren müssen.
    Und das verbindlich zusagen will ich aus oben genannten Gründen nicht.
    "Gejammert" habe ich, weil ein Hüttenwirt mich mit den Worten "Habt's reserviert - könnts glei wieda gehn" empfangen hat. Ohne vorherigen Gruß übrigens.

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    In Sachen unfreundlichkeit meiner Berufskollegen: Der TON macht die Musik - und wie man in den Wald hineinruft - so kommt es bei manchem zurück.
    Tja, auf unseren Gruß kam keine Antwort und auf seine Reservierungsfrage nur ein schüchternes "Nein", ich war ja etwas perplex wie ich angefahren wurde. Aber vielleicht war das Wort "nein" schon falsch.
    Das Ganze hätte umgekehrt laufen können - so wie er uns angeschrien hat hätten wir zurückschreien können. Haben wir nicht. Wir haben versucht ihn zu beruhigen.

    Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
    Was das betrifft, kannst Du Eriks Ausführungen bedenkenlos glauben - seine ausgleichende Art und seine Gutmütigkeit sind nur schwer zu überbieten!




    Es stimmt, es war eine Ausnahmesituation un sie haben sich gehäuft, in der Schobergruppe habe ich es anders erlebt: bevor wir noch grüßen konnten streckte uns der Wirt die Hand entgegen "Servas, ich bin der Hans" - so geht's auch

    Erik
    Zuletzt geändert von Erik; 04.11.2011, 21:23.

    Einen Kommentar schreiben:


  • beigl
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Es gibt solche und solche Geschäftsmodelle. Habe mitterweile zum Glück schon einige Hütten erlebt (im Karwendel fällt mir eine ein auf die Schnelle, eine in den Berchtesgadener Alpen, eine in den Lechtalern, eine im Toten Gebirge), auf denen es Freundlichkeit, Qualität und Service wie in anständigen Lokalen im Tal gibt - im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten natürlich. Nur persönlicher. Und interessanterweise auch unabhängig von der Versorgungstechnik. Die bauen sich dann ihr Stammpublikum auf und leben in der Regel gut davon (wenn sie die Sektion im Pachtvertrag lässt). Es ist dann auch egal, ob Essen und Unterkunft einfach sind, solange man sich wohl fühlt.

    Dann habe ich schon Hütten erlebt, mit mehr Laufkundschaft, oder monopolistisch gelegen, wie z.B. eine auch in den Lechtaler Alpen, wo der Hüttenwirt sich als Gottkönig fühlt, sich denkt, ich bin hier schon seit zig Jahren, die anderen müssen spuren, und die haben eh keine Wahl als bei mir zu bleiben. Witzigerweise steht dann im Alpenvereinsjahrbuch (Tatsache, zumindest sinngemäß), wie verwunderlich es ist, dass es nur so wenig Nächtigungen gibt, wäre doch die Hütte so toll gelegen und luxuriös ausgestattet.

    Aber die Spreu wird sich ohnehin vom Weizen trennen, wir leben in der Zeit des Trendsport Alpinismus und der Dienstleistung. Im Gegensatz zu Erik glaube ich, dass es tendenziell besser wird. Auch wenn es einem nicht gefällt, weil es früher besser persönlicher, gemütlicher, härter oder was auch immer war. Ich werte das gar nicht, es ist eben so. Viele Sektionen haben das zum Glück schon erkannt. Qualität wird sich immer halten, zumindest, wenn man kaufmännische Basics beherscht.
    Zuletzt geändert von beigl; 04.11.2011, 20:45.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Bassist
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von janky Beitrag anzeigen
    In Sachen unfreundlichkeit meiner Berufskollegen: Der TON macht die Musik - und wie man in den Wald hineinruft - so kommt es bei manchem zurück.
    Was das betrifft, kannst Du Eriks Ausführungen bedenkenlos glauben - seine ausgleichende Art und seine Gutmütigkeit sind nur schwer zu überbieten!

    LG Michael

    Einen Kommentar schreiben:


  • Othmar1964
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Also wie schon erwähnt: die Seehütte, leicht erreicht bar und immer freundliche Pächter, ich war Winter wie Sommer schon dort.

    Ich habe mal eine Hütte in Tirol erlebt, wenn man es nicht wüsste: der Hüttenwirt tat so was von ich bin gar nicht da, aber das Essen 1A, auch die Lager und der Aufenthalt war richtig wie mans sich es als Bergsteiger vorstellt. Er hat seine Art von einer Abwesendheit.

    Eine kleine Geschichte von der Oberst Klinke Hütte im Gesäuse:
    Als wir ankamen meinte er: "....egal es kinnts draussen a Essen", sie: "....der oide depp hot nix zu sog´n, eini mit eich in de stub´n." Wer da wohl die Hosen anhat.

    LG Othmar

    Einen Kommentar schreiben:


  • janky
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    ....ich komm mir vor wie bei einem Wunschkonzert....der will dies - der anderne jenes.....
    Mir als Hüttenwirt ist es recht, wenn man/frau reserviert, ich weiss was auf mich zukommt, kann ggf. Touristen auf andere Hütten umleiten usw.

    Habe ich 10 oder mehr Notlager ist das nicht mehr lustig weder für die Hüttenmannschaft noch für die Bodenschläfer...... Hier im Forum ist dies leichter geschrieben, als dies in der Realität auf dem Berg gelebt wird - das ist nun mal so..... .

    Erik, Du mokierst dich, dass Hüttenwirte einfach ein paar Tage früher zusperren. Der Begriff "Ende" ist dehnbar. Der 25. ist auch schon Ende..... . Gerade bei Saisonsende ist eine straffe Planung in Sachen Logistik, Lagerhaltung, Personalmangement wichtig, da spart sich der Wirt m.u. einiges an Geld.
    Eine Hütte zusperren heisst nicht nur den Schlüssel umdrehen und mit einem Rucksack voll Geld ins Tal zu ziehen - da steckt mehr dahinter. Um Lieferanten, Handwerker, Helfer auf einen Nenner zu bringen, brauchst Du eine Vorlaufzeit. Läuft das Rädlein zusperren, dann läuft es nunmal. Wegen ein/zwei/drei auf den letzten-Drücker-unbedingt-auf-die-Hütte-müssende-Gäste rentiert es sich eben nicht, dieses Rädchen anzuhalten. Übrigens, ich sperr lieber bei schönem Wetter zu....., ist auch für mich angenehmer...

    Ein Tipp: ned jammern - sicher vorher erkundigen - VERBINDLICH zusagen - und ned auf die persönliche Freiheit pochen - und wieder jammern.

    In Sachen unfreundlichkeit meiner Berufskollegen: Der TON macht die Musik - und wie man in den Wald hineinruft - so kommt es bei manchem zurück.




    LG vom Tal

    Janky

    Einen Kommentar schreiben:


  • Erik
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von tonion Beitrag anzeigen
    Mit den heutigen Möglichkeiten (Internet, Telefon, Fax, etc.) ist er meiner Ansicht vertretbar, dass man sich für eine Übernachtung anmeldet - das hat mindestens zwei Vorteile. Erstens es ist eine durchaus angebrachte Höflichkeit, die geschätzt wird und zweitens, es gibt bei der Ankunft keine unliebsamen Überraschungen.
    Stimmt vielleicht, ist aber sicher nicht das, was ich mir am Berg wünsche!
    Ich will da meine Freiheit, selbst entscheiden, ob ich jetzt auf einer Hütte einen Tag länger bleiben will - oder muss, weil z.B. das Wetter schlecht geworden ist und ich einen Tag abwettern will.
    Und auch selbst entscheiden will, ob ich nicht unterwegs meine Tour ändere und eine andere Route einschlage.
    Kann auch sein, dass das Wetter schlechter wird, ich vielleicht nicht mehr mag und früher abbreche. Dann hab ich reserviert und der Wirt ist bös weil ich nicht oder verspätet komme.
    Im Allgemeinen ärgern sich die Hüttenwirte glaub ich mehr über angemeldete Gäste die nicht kommen als über unangemeldete. Sie beschweren sich oft genug über Leute, die auf 2 bis 3 Hütten reservieren und je nach Wetter, Lust und Laune dann natürlich nur auf eine gehen.
    Anmeldung bei größeren Gruppen ist klar, aber wenn ich vielleicht zu zweit oder dritt unterwegs bin dann war es bisher nie nötig und ich werde es auch in Zukunft nicht tun.
    Dass ich ev. dann im Gastraum schlafen muss, nehm ich in kauf - Meldungen wie "könnst glei wieda gehn" brauch ich nicht.

    Zitat von tonion Beitrag anzeigen
    Auch wenn der Hüttenwirt geschrien hat - ich habe für seinen Stress Verständnis: 650 Essen zu verkaufen ist kolossal und dass er dann geschlaucht, wie er ist - rein menschlich gesehen - mit unangemeldeten Gästen überfordert ist, sollte man ihm nicht zu sehr ankreiden.
    Mit 3 zusätzlichen Gästen bei 10 bereits vorhandenen und 80 Schlafplätzen überfordert?
    Und das Anschreien dürfte Methode sein, hab ich auch schon von Anderen gehört.

    Erik

    Einen Kommentar schreiben:


  • tonion
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Mit den heutigen Möglichkeiten (Internet, Telefon, Fax, etc.) ist er meiner Ansicht vertretbar, dass man sich für eine Übernachtung anmeldet - das hat mindestens zwei Vorteile. Erstens es ist eine durchaus angebrachte Höflichkeit, die geschätzt wird und zweitens, es gibt bei der Ankunft keine unliebsamen Überraschungen.

    Dann muss man doch unterscheiden, ob es eine reine Schutzhütte, wie die Hütten in den Hochalpen, ist oder ob es sich auch um eine Ausflugshütte handelt.

    Auch wenn der Hüttenwirt geschrien hat - ich habe für seinen Stress Verständnis: 650 Essen zu verkaufen ist kolossal und dass er dann geschlaucht, wie er ist - rein menschlich gesehen - mit unangemeldeten Gästen überfordert ist, sollte man ihm nicht zu sehr ankreiden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • beigl
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von placeboi Beitrag anzeigen
    Die meisten Probleme scheint es auf Hütten zu geben, die bequem und schnell erreichbar sind.
    Ja klar, die haben sowas wie Servicorientiertheit und Freundlichkeit am wenigsten nötig, die Leute kommen eh zuhauf. Entlegenere Hütten müssen sich meist ein Stammpublikum aufbauen.

    Was immer öfter durch wunderliche Pachtverträge erschwert wird, aber das ist ein anderes Thema.

    Einen Kommentar schreiben:


  • placeboi
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von annifly Beitrag anzeigen
    Ich glaube, auch Hüttenwirte sind nur ein Durchschnitt der Bevölkerung, da gibt es halt solche und solche.
    Mit Hüttenwirten habe ich ganz selten negative Erfahrungen gemacht. Manch einer hat zwar einen etwas speziellen Humor, aber das stört mich nicht weiter. Vielleicht liegt es daran, dass ich meistens zur Öffnungszeit auf eher abgelegenen Hütten übernachte. Die meisten Probleme scheint es auf Hütten zu geben, die bequem und schnell erreichbar sind. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass dort viel mehr Leute sind, die eine andere Erwartungshaltung haben. Wenn mir ein Wirt gutes Essen in nicht zu kleinen Mengen kocht und dazu noch die Verhältnisse auf den umliegenden Bergen kennt, bin ich zufrieden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • AndiG
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zur Schwarzenberghütte muss man allerdings hinzufügen, dass die nicht von einem professionellen Wirt sondern auf ehrenamtlicher Basis bewirtschaftet wird, damit ergeben sich auch gewisse Schwankungen in Qualität und Infostand fast zwangsläufig.
    Zuletzt geändert von AndiG; 03.11.2011, 16:49.

    Einen Kommentar schreiben:


  • annifly
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Ich glaube, auch Hüttenwirte sind nur ein Durchschnitt der Bevölkerung, da gibt es halt solche und solche.

    Schwer angetan waren wir z.B. vom Wirt der Augsburger Hütte. Abends weit nach 21 Uhr haben wir uns noch an den Aufstieg gemacht, haben vorher telefonisch Bescheid gegeben. War überhaupt kein Problem für ihn. Als wir kurz vor Mitternacht eintrafen, gabs Begrüßungsschnapsl und das Angebot, noch ein gescheites Essen zu machen (haben wir angesichts der Zeit abgelehnt, er muss eh früh genug wieder aufstehen). Zeit zum Quatschen hat er sich auch noch genommen...

    Auch Westfalenhaus, Bernhardseckhütte, Kürsinger Hütte, etc. hatten sehr nette Wirte.

    Komisch war die Reaktion der Auskunftsperson der Schwarzenberghütte (Nationalpark Hohe Tauern). Das diese geschlossen war, war uns klar. Im Internet stand was von Winterraum. Da wir uns über das tatsächliche Vorhandensein sowie die Ausstattung vergewissern wollten, hab ich die im Internet angegebene Kontaktperson angerufen. Das Vorhandensein des Winterraumes wurde, zögerlich, bejaht. Aber er erzählte uns, dass die Großglocknerstraße ab Fusch eh schon gesperrt sei, man komme gar nicht mehr bis Ferleiten (Ausgangspunkt für den Aufstieg zur Hütte). Dass das völliger Blödsinn war, recherchierte ich auf den Glockner-Touri-Seiten. Die Großglockner-Hochalpenstraße ist bis in die 2. Novemberwoche geöffnet und warb sogar mit einem verbilligten Mautpreis.

    Meine Vermutung geht hier dahin, dass die Jäger (die dort derzeit sehr zahlreich unterwegs sind), eine Störung ihres Wildes nicht wollen. (Wobei die mit ihren scheppernden SUV's bis an die letztmöglich befahrbare Stelle am Berg brettern und damit offensichtlich mehr Lärm machen als zwei dahinschleichende Wanderer )

    Erwischt man mal einen "miesen" Hüttenwirt, ist das wohl echt Pech. Ich würds aber keinesfalls pauschalisieren.

    Und im Vergleich zu dem Umgangston der meisten Münchner Bedienungen hier bei uns ist die Behandlung durch die Hüttenwirte wirklich (zumeist) handzahm

    Einen Kommentar schreiben:


  • peter40
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    hütten - ein thema über das man philophieren kann ...

    meine erwartungshaltung an hütten:

    dach
    warme gaststube
    trocken
    wenn geht mehrbettzimmer (lager muß nicht unbedingt sein)
    eierspeis
    würstel
    suppen
    speck
    gulasch

    luxus: dusche, schöne aussicht



    was ich nicht erwarte, mich aber freut:

    NETTER und LÄSSIGER hüttenwirt
    sehr saubere und ordentliche zimmerlager / lager
    nicht stinkende wc´s
    (alle 3 punkte zb. schiestlhaus - ist super!!!)



    was mir wurscht ist:

    frühstück (das hat mir noch nie geschmeckt, weil brot immer viel zu alt. ist aber kein vorwurf an den wirt! - das mit dem transport ist mir klar) alternative: entweder eine ordentliche eierspeis oder was selbst mitgebrachtes ...

    sonstiges essen auf der speisekarte (ich bin in keinem restaurant, sondern am berg)

    preise - die übernachtung kostet eh fast nix, essensrechnung ist sowieso überschaubar. und trinken tu ich max. 2 schiwasser. oder 2 bier pro mahlzeit ...

    blöde meldungen vom wirt (das gehört offensichtlich bei einigen dazu - geht bei einem ohr rein, beim anderen raus. und wenns zu arg wird, dann kriegt er halt von mir auch was zu hören)



    was mich nervt:

    ewige saufgelage von den gästen

    herumschreien und sehr laut lachen (offensichtlich trainieren einige die möglichkeiten ihrer stimme. wennst daneben sitzt und dich nicht mehr normal unterhalten kannst, ist das mehr als nur lästig!

    RAUCHEN auf hütten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!
    (abgesehen von der gesundheit - wenn sich einer mit zigaretten umbringen will ist mir des sowas von wurscht. aber in einer holzhütte auf´m berg zu rauchen - fern von jeder feuerwehr - grenzt schon an intelligenzverweigerung ...)


    so, ich glaub ich hab nix vergessen?!?

    peter

    ps: wenn ein hüttenpächter oder eine hütte ganz extrem ins negative fallen, dann meide ich sie halt in zukunft. und/oder bekommen halt entsprechende kritiken ...
    pps: wenn eine hütte außerordentlich positiv auffällt, dann gibts eben auch entsprechende kritiken ...
    Zuletzt geändert von peter40; 03.11.2011, 15:43.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Erik
    antwortet
    AW: Was ist los mit unseren Hüttenwirten?

    Zitat von chaya Beitrag anzeigen
    bin zwar keine hüttenwirtin würde aber gerne wissen, ob du die e-mail auch geschrieben hättest, wenns kontinuierlich geregnet oder geschneit hätte ende oktober anfang november.
    Wenn mich ein Hüttenwirt so behandelt und mich oder Andere anschreit auf jeden Fall, das hat ja mit dem Wetter nichts zu tun.
    Wenn der Wetterbericht schlecht ist, verstehe ich jeden Hüttenwirt, der früher zusperrt, aber bei der Vorschau ...
    Ich verstehe den Zusammenhang den Du meinst nicht
    Zitat von chaya Beitrag anzeigen
    vorallem sei doch den hüttenwirten selber auch ein wenig schönes wetter gegönnt - die hatten bestimmt alle eine harte spätsommersaison.
    Du meinst, die Hüttenwirte sperren früher zu, damit sie auch noch was vom Spätsommer haben?
    Zitat von chaya Beitrag anzeigen
    vermutlich hast eher keinen persönlichen bezug zu so manchen hüttenwirt/hüttenwirtinnen.
    Nein, hab ich nicht, aber was hat das mit Unfreundlichkeit oder Zusperren zu tun?
    Zitat von chaya Beitrag anzeigen
    ausserdem sei doch froh, wenn ruhe einkehrt an so stark hüttenfrequentierten wegen und das wetter noch so grandios ist. der ötk wird uns auch im nächsten jahr keine wettergarantie geben können.
    Du meinst es ist besser, sie sperren zu und man trifft daher weniger Leute am Weg? Aber was hat das mit Unfreundlichkeit zu tun?
    Irgendwie komme ich mit Deinen Argumenten nicht mit, tut mir Leid.

    Erik

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X