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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
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- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Tourenbuch - wie führt ihr das?

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  • Tourenbuch - wie führt ihr das?

    "Wie führt ihr das ?" war der Titel eines treads im Jahr 2004 und von Computerprogrammen bis selbstgebastelten Büchern und gekauften Ringheften war bei den Antworten alles vertreten.
    Nun, ich bin da etwas altmodischer - ich brauche ein leeres Buch und eine Tourenbuchseite muss für mich ein Gesamtbild ergeben - vom Hüttenstempel über geschriebene Fakten, gemalten oder gezeichneten Skizzen, literarischen Ergüssen, eingeklebten Blumen, Visitenkarten und Fotos - alles muss Platz finden.
    Deshalb habe ich immer das gebundene Buch verwendet, früher auch "echte" Bücher, z.B. Ovids "Metamorphosen" wo ich über die Texte malte und schrieb. In den letzten Jahren hat sich allerdings das "Moleskine" Buch durchgesetzt und ich benötige davon ca 2 Stück pro Jahr. Bei den Reisen führe ich auch exakt Tagebuch und es ist einfach schön an langen (Schlechtwetter)winterabenden Jahrzehnte zurück zu lesen oder einfach darin zu blättern.
    Hier nun ein paar Beispiele:

    Eiskogel.jpg
    Skitour zum Eiskogel / Tennengebirge (aus der "Ovid-Ära" der Tourenbücher)

    Similaunh&#252;tte talausw&#228;rts.jpg
    Blick von der Similaunhütte talauswärts in Richtung Vent
    (aus der "Ovid-Ära" der Tourenbücher)

    Skizzen 003.jpg
    Skitour zum Fluchtkogel (aus der "Ovid-Ära" der Tourenbücher)

    P1070321.JPG
    Schönfeldspitze / Steinernes Meer

    P1070318.JPG
    Überschreitung Tennengebirge

    P1070317.JPG
    Ortler über Normalweg

    P1070320.JPG
    Gilf Kebir Gebirge / Western Desert

    P1070314.jpg
    Skitour zum Kampl / Gosaukamm


    Aber auch längere Texte finden dann Eingang in das "LiteraTourenbuch" - hier zwei, wenn auch ältere Beispiele:

    Mit dem Grizzly hautnah, Denali Park, Alaska
    25. August 1999
    Gestern in der „Bärenschule“ in Healy bei den National Park-Headquarters war alles einfach.
    Eine hübsche Parkrangerin hat es gut erklärt. Logisch und sehr verständlich. Easy!
    Danach bekomme ich einen Button mit dem Titel „Bear-fact-school“ an die Brust geheftet und einen deutschsprachigen Folder mit dem Titel „Das Bären-Einmaleins“ in die Hand gedrückt.
    Ab jetzt kann ich einem Bären in freier Wildbahn begegnen. Cool!
    Heute, einen Tag später ist überhaupt nichts mehr easy! Und cool schon gar nicht.
    Vor etwa drei Stunden habe ich mich von meinem Vater beim Eielson Visitor Center, im Herzen des Parks verabschiedet. Er wird mit dem Bus die einhundertfünfzig Kilometer zum Parkeingang zurückfahren und ich will noch etwa fünfzehn bis zwanzig Kilometer querfeldein wandern.
    Im weiten Bogen, aber stetig näher kommend, umrundet mich der Grizzly und ich denke an den Vortrag der hübschen Rangerin.
    „Treiben Sie einen Bären nie in die Enge“
    Würde ich nie tun. Niemals! Ehrlich. Ich habe allerdings den Bären in Verdacht dass er mich in die Enge treiben will. Zehn Kilometer von der Strasse und den helfenden Rangern entfernt.
    „Falls Sie einen Bären erblicken, meiden Sie ihn so gut es geht“
    Würde ich tun. Sofort! Nur weiß ich nicht wie ich ihn meiden soll, denn mittlerweile ist er nur mehr
    50 m von mir entfernt. Davonlaufen, verstecken!
    „Versuchen Sie niemals vor einem Bären davon zu laufen. Bären können eine Geschwindigkeit von über 55 Kilometer pro Stunde erreichen“
    Ich bleibe wie angewurzelt stehen. Ein Foto nach dem anderen schieße ich allerdings noch. Gewohnheit des Reisenden. So alle fünf Meter eines.
    Fünfundvierzig – vierzig – fünfunddreißig – dreißig.......
    Der Bär ist jetzt etwa zwanzig Meter von mir entfernt und ich verliere jegliches Interesse an weiteren Fotos.
    Vorschriftsmäßig, nach den Empfehlungen des „Bären-Einmaleins“, hebe ich beide Hände und beginne laut zu sprechen.
    „Geben Sie sich als Mensch zu erkennen“
    Ich erzähle ihm mit lauter, aber etwas zittriger Stimme, all die nützlichen Dinge die ich gestern in der Bärenschule erfahren habe. Vielleicht interessiert ihn das ja. Danach sage ich mangels Fantasie noch die österreichische Bundeshymne auf. Patriotismus bis in den Tod.
    „Geben Sie sich als Mensch zu erkennen“. Wenn er es bisher nicht feststellen konnte, bleibt ihm nur noch die Geschmacksprobe!
    Langsam zweifle ich an der Bärenschule.
    „Zum gegenseitigen Verständnis.......Mensch und Bär.“ Dass ich nicht lache! Da müssten aber auch die Bären geschult werden. Dieser hier hat mit Sicherheit nie eine Schule über richtiges Verhalten besucht. Beim Aufeinandertreffen mit einem Menschen zum Beispiel, denn jetzt steht er zehn Meter vor mir.
    Mit erhobenen und ausgebreiteten Armen beginne ich laut Schillers „Lied von der Glocke“ zu rezitieren und danke meinem Deutschprofessor.
    Aus kleinen runden Augen sieht mich der Grizzly direkt an, hebt den Kopf und reckt die Nase in meine Richtung. Ich höre laut und deutlich sein Riechen und Atmen. Und meinen Herzschlag. Meine Angst erreicht monströse Dimensionen. Größer als China und der Vatikan zusammen.
    „Falls Sie ein Bär tatsächlich angreift, ergeben Sie sich. Lassen Sie sich zu Boden fallen, legen Sie sich flach auf den Bauch und stellen Sie sich tot“.
    Drei Meter vor mir bleibt er stehen, schüttelt seinen Kopf wild hin und her. Gebleckte Zähne. Ich kann förmlich seinen faulen Atem riechen. Ein lautes Brüllen. Knock, knock, knocking on Heavens door…..
    Das war`s! Denke ich mir.
    Der Bär wohl auch. Ganz gemütlich und sichtlich Desinteresse zeigend, dreht er sich halb um, geht seinen Weg weiter und verschwindet in einem Gebüsch. Unmittelbar vor meinem Hinfallen und Totstellen.
    Lange nachdem er verschwunden ist, lasse ich langsam die Hände sinken.
    Nur noch ein bisschen Schiller:
    „...der Gute räumt den Platz dem Bösen
    und alle Laster walten frei.
    Gefährlich ist`s den Leu zu wecken,
    verderblich ist des Tigers Zahn,
    jedoch der Schrecklichste der Schrecken,
    das ist der Mensch in seinem Wahn“.



    Tod am Großglockner, Österreich
    4. Juli 1981
    Es ist mein dritter oder vielleicht sogar vierter Anlauf zur Palavicinirinne. Diesmal muss ich diese steile Eisrinne durch die Nordwand des Großglockners bezwingen. Jäger und Sammlermentalität.
    Ich komme über den Gletscher der Pasterze gut voran und stehe endlich am Fuß des Berges. Irgendwo weiter oben plane ich ein Biwak, um so frühzeitig wie möglich am nächsten Morgen in die Wand einsteigen zu können.
    Das Gehen am Berg, insbesondere wenn ich alleine unterwegs bin, ist wie meditieren. Abgetaucht in die Tiefen der eigenen Gedanken, setze ich einen Fuß vor den anderen, Schritt für Schritt, automatisiere die Bewegungen, stimme das Atmen auf diesen Rhythmus ab. Bin eins mit dem Weg, dem Berg, der Natur. Diese ist hier, abgesehen vom Blau des Himmels, auf Schwarz-Weiß reduziert. Weiß bis schmutziggrau der sommer-liche Firn und grau bis schwarz die Felsen. Jegliche Farbe scheint hier entnommen zu sein, lässt die Gedanken auf das Wesentliche konzentrieren.
    Der Farbklecks springt mir daher förmlich ins Auge, stört das weißgraue Monochrom. Ich halte darauf zu und finde einen Rucksack. Beschädigt, offen - ich ahne dass hier etwas passiert sein muss. Proviant, eine Wasserflasche, ein Pullover und diverse Bergsteigerausrüstung kommen zum Vorschein. In einer Seitentasche finde ich einen Ausweis. Peter K. Die Tragödie hat nun einen Namen. Gedanken jagen wie Jets durch den Kopf. Fiel der Rucksack alleine aus der Wand in die Tiefe? Also vielleicht nur ein Missgeschick? Oder liegt Peter K. ebenfalls hier irgendwo. Verletzt? Kalter Schweiß, Zittern, ich habe Angst einen weiteren Farbfleck zu entdecken. Der Blick gleitet über Felsen, an Gletscherspalten und Eistürmen vorbei bis etwas weiter unten eben dieser weitere Farbfleck ins Bild kommt. Ich haste los, springe über Spalten, renne, in der Hoffnung vielleicht noch helfen zu können. Dennoch tauchen im Kopf schon die ersten Bilder auf: Was, wenn dort ein Toter liegt?
    Und bevor ich dort ankomme, sehe ich, dass hier nicht mehr zu helfen ist. Er liegt mit dem Gesicht nach unten im Schnee, einen Fuß seltsam abgewinkelt. Mit zwanzig Jahren endete dieses Leben am Fuß der Pallavicinirinne am Groß-glockner. Alleine. Meine Füße zittern, ich setze mich nieder und starre ihn an. Nach etwa einer Stunde beginne ich mit ihm zu sprechen. Warum, zum Teufel er hier alleine unterwegs war, und ahne seine Antwort, „Du bist ja auch alleine unterwegs“. Ich erzähle ihm alles Mögliche, woher ich komme, was ich für morgen geplant hatte, wenn nicht er dazwischen gekommen wäre. Versuche die Angst wegzureden, mit Erzählen mich zu befreien von dieser Last. Eine Stunde lang, oder auch mehr, sitze ich bei ihm, habe ihm alles erzählt, was mir nur gerade einfiel. Weiter unter sehe ich eine Bergsteigergruppe in Richtung Pasterze gehen. Ich schreie, winke und laufe in ihre Richtung. Eine halbe Stunde später stehe atemlos bei ihnen, erzähle von dem Toten dort oben und ersuche sie um die Benachrichtigung der Bergrettung. Auch wenn es nichts mehr zu retten gibt. Nur mehr eine Totenbergung. Die Bergsteiger wollen mich zur Hütte mitnehmen. Ich will nicht mit, glaube, dass ich Peter K. noch nicht alles erzählt habe. Oben wieder angekommen, setze ich mich neben den starren Körper. Wieder ein langes Erzählen. Die Angst ist fort, ich werde hier bleiben. Totenwache. Schon vor Einbruch der Dunkelheit wird es bitter kalt, in den Schlafsack gehüllt sitze ich im Schnee. Mein Blick schweift abwechselnd von Peter K. nach oben zum Großglockner, dessen Gipfel sich schwarz gegen den Sternenhimmel abzeichnet. Es ist wunderschön hier. Dennoch nicht schön genug, um hier zu sterben. Irgendwann gehen mir die Geschichten aus, kommen nur mehr zusammenhanglose Sätze über die Lippen. Ich kämpfe gegen den Schlaf an. Ein Kampf den ich lange nach Mitternacht verliere. Immer wieder wecken mich abwechselnd die beißende Kälte oder Albträume. Erst im Morgen-grauen schlafe ich tief und fest. Lautes Dröhnen weckt mich. Rotorengeknatter. Ein Hubschrauber fliegt über die Pasterze auf mich zu. Ich springe auf und gebe Armzeichen. Knapp zwanzig Meter über mir bleibt er in der Luft stehen und ein Bergretter wird an einem Drahtseil herab gelassen. Nur eine kurze Begrüßung und schon macht er sich an seine Arbeit. Verpackt den Toten in ein Segeltuch, hakt ihn und sich selbst an das Seil. Er fragt noch ob mit mir alles in Ordnung ist. Dann das Funksignal an den Piloten, dieser hebt ab und ich bin wieder alleine. Ich mache mich an den Abstieg, zurück nach Hause.
    Zwei Tage später finde ich der Zeitung nur eine kurze Notiz. Drei Zeilen reichen aus, um ein junges Leben für beendet zu erklären.


    Sollte irgendjemand Lust auf mehr Texte haben, bitte einfach antworten oder mail schicken...

    wüstengeher
    wons sche wa, wars schena
    glei is schena wons sche is
    heit is gons sche sche

  • #2
    AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

    Finde das echt super wie du das machst.

    Ich selbst verwende auch normale Notizbücher jedoch von Sigel oder Leuchtturm. Flexibilität beim Schreiben ; Raum für Gedanken am Berg. Handhabe ich komplett gleich.

    Nicht allein auf dieser Welt - schön :-)

    Kommentar


    • #3
      spitzenklasse! mehr bitte!

      Kommentar


      • #4
        AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

        Ich benutze ein Ledergebundenes Heft in A4 Format. Als quasi Überschrift schreibe ich den Berg auf dem ich war, dann kommen kurze Daten und Fakten wie das Datum, die Kategorie (Wanderung, Klettersteig, MTB-Tour,...), Start-und Endzeit, Begleitperson und die gegangene Route. Danach schreibe ich persönliche Anmerkungen. Das kann von ein paar Sätzen bis eine halbe A4 Seite sein. Gedanken und empfindungen, besondere Ereignisse usw. Wenn ich ein erstklassiges aussagekräftiges Foto der Tour habe, kommt dies auch noch rein...

        Kommentar


        • #5
          AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

          Hallo, danke für eure Rückmeldungen.....
          DieIris: Ist dir das Format A4 nicht zu groß? Meines kann ich nämlich auch in die Innentasche des Anoraks geben und so habe ich es immer bei mir.
          steirerspur: hier noch zwei weitere Texte, viel Vergnügen beim Lesen...

          Am Huascaran in der Cordillera Blanca / Peru
          25. Juli 1979

          An der Adria tummeln sich um diese Jahreszeit immer Tausende Badegäste. Einen Ozean und einen Kontinent weiter und sechs Kilometer höher keuche ich mir die Lungen aus dem Leib. Cordillera Blanca, Peru, minus 18 Grad Celsius. Dennoch schwitze ich wie in einer Sauna. Der Rucksack drückt mit seinen knapp dreißig Kilos in den Rücken und die Füße schmerzen. Joe geht es richtig schlecht.
          Bergsteiger sind manische Masochisten ohne Rechtsanspruch auf eine ordentliche Therapie. In der Garganta, der Einsattelung zwischen den beiden Hauptgipfeln des Huascarans schlagen wir am dritten Tag das letzte Hochlager auf. Von hier ist es eigentlich nur mehr ein Steinwurf zum höchsten Berg Perus. 6768m. Mexikaner, Italiener, Franzosen, Schweizer, Österreicher und Peruaner sind auf der Route unterwegs. Jede Gruppe mit nur einem Ziel: „Wir müssen den Gipfel erreichen“. Das „wir“ heißt jedoch innerhalb jeder Gruppe „ich“.
          Gestern Abend das Gespräch mit Francesco. Er ist Mitglied einer mexikanischen Expedition, fünfunddreißig Jahre alt. Wir sitzen in den letzten Sonnenstrahlen vor dem Zelt und reden über das Bergsteigen, das heißt über die zurückliegenden Touren. Bergsteiger reden nicht über das Bergsteigen im Allgemeinen sondern nur über die Berge, Routen und Touren die sie selbst gemacht haben und die sie noch machen wollen. Sie hören auch nicht zu wenn andere über ihre Berge, Routen und Touren erzählen. Bergsteiger sind gute Erzähler aber schlechte Zuhörer. Vertikalnarzissmus.
          Stunden erzählen wir so von unseren Touren, wissen aber beide nicht, dass Francesco sechsunddreißig Stunden später tot sein wird. Erschlagen von einer Eislawine, fünfhundert Meter unterhalb des Gipfels.
          Zwei Italiener tragen das Material für das Gipfellager von Renato Casarotto nach oben. Dieser ist seit einer Woche im Alleingang durch die Huascaran Südwand unterwegs. Die Südwand, 3000m hoch, von der Äquatorsonne abgewandt, ist eine senkrechte, von Eiskaskaden durchsetzte Felswand im höchsten Schwierigkeitsgrad. Steinschlag, Kälte und die dünne Luft als zusätzlich eingebaute Schikanen auf dem Weg zum Gipfel. Wenn man schon auf der Normalroute einen leichten Schatten haben muss, um sich diese Strapazen anzutun, dann muss Casarotto einen ausgewachsenen und ernst zu nehmenden Dachschaden haben.
          Am Nachmittag verschlechtert sich Joes Zustand von Minute zu Minute. Die Höhe macht ihm arg zu schaffen. Er kann sich nicht mehr auf den Beinen halten. Akute Höhenkrankheit. Er liegt apathisch im Zelt und phantasiert. Pierre, aus einer Schweizer Bergsteigergruppe, ist Arzt. Er verabreicht Joe einige unsanfte Spritzen und verordnet einen sofortigen Abstieg. Eine Nacht in dieser Höhe würde Joe vielleicht nicht überleben. Pierre bietet an, da er und seine Freunde ohnehin noch heute absteigen wollen, Joe mit nach unten zu nehmen. Ich solle dafür Michel aus seiner Seilschaft bis morgen versorgen. Michel war heute am Gipfel und ist für den weiteren Abstieg zu sehr geschwächt. Er will noch eine Nacht hier im Hochlager bleiben und könnte Joes Platz im Zelt einnehmen.
          Gestützt von Pierre und Thomas verlässt Joe das Lager – seine gesamte Ausrüstung bleibt im Zelt.
          Die Nacht wird zum Albtraum. Die Temperatur sinkt auf minus 30° Celsius. Im Zelt sind es Gott sei Dank nur minus 26°. Der Sturm wütet wie ein Ungeheuer und rüttelt an der Zeltplane, dass an Schlaf nicht zu denken ist. Ich kämpfe gegen einen Riesen, hänge mit meinem gesamten Gewicht am Zeltgestänge. Michel ist krank, hat Fieber, hustet wie ein Kettenraucher und kotzt in die Ecke des Zeltes.
          Der Sturm hat sich gelegt. Unausgeschlafen breche ich am Morgen alleine in Richtung Gipfel auf. Michel geht es wieder besser, er macht sich auf den Weg zum nächsten Lager talwärts.
          Nach zwei Stunden kommen mir zwei Mexikaner entgegen und erzählen vom Tod Francescos. Sie sind heute früh beim Queren eines Gletscherabbruches von einer Eislawine überrascht worden. Francesco war sofort tot. Sie haben ihn dort oben in einer Gletscherspalte beerdigt.
          „In einer Gletscherspalte beerdigt“ heißt in diesen Höhen jedoch „in eine Gletscherspalte geworfen“. „In seinen geliebten Bergen...“ werden seine Freunde sagen. Bergsteiger sind sehr empfänglich für derlei Redewendungen. Ich schwanke zwischen Zorn und Trauer. Meine Tränen frieren schmerzhaft an den Wangen fest.
          Eine weitere Stunde später bin ich bei diesem Gletscherabbruch angelangt und beginne die Querung. Plötzlich ein lautes Krachen und Donnern. Sicht Null. Schneestaub dringt in Mund und Nase. Eine Eislawine rast unmittelbar an mir vorbei. Eine Spalte unter einen Eisturm bietet Schutz.
          Zwei lange Minuten. Wie lange doch zwei Minuten sein können! Dann Stille. Unheimliche Stille. Ich habe Angst vor dieser Stille, vor den Eislawinen, vor diesem Berg.
          Weg von hier! Auch ohne Gipfelsieg. Hinab ins Tal – in einer grünen Wiese liegen oder in einem Cafe sitzen, mit Leuten reden und von dort aus sicherer Entfernung zu den Gipfeln schauen. Aber noch bin ich der Stratosphäre näher als dem sicheren Tal.
          Zwei lange Tage später liegen Gletschereis und Lawinen hinter mir. Auf einer Hochalm treffe ich auf einen Campesino, einen Hochlandbauern. Er versucht der steinigen Kargheit seiner Erde auf 3500m Höhe etwas Leben abzugewinnen. Nur mit viel Willen und harter Arbeit ist dies machbar. Und durch das ständige Kauen von Kokablättern, das seine Wangen deutlich sichtbar ausgebeult hat. Von so nutzlosen Dingen wie Bergsteigen hält er gar nichts. Wozu auch? Er gibt mir eine Handvoll Kokablätter. Vielleicht können die helfen, das Gewicht der beiden Rucksäcke weitere vier Stunden zu ertragen. Ein Gewicht so schwer wie eine Gewitterwolke. Kurz vor Musho, dem ersten Bergdorf, werfe ich, am Ende aller Kräfte, die Rucksäcke auf den Boden und verspreche: “Nie wieder Berg“.
          Dass dieses Versprechen bereits im Tal wieder vergessen sein wird ist mir auch klar.
          Ich liege in der Wiese neben dem Weg, schließe die Augen und schlafe sofort ein. Erst spät in der Nacht werde ich frierend wach, packe die Rucksäcke auf und gehe nach Musho.
          Weit oben, hinter mir, glänzt im Mondlicht der Gipfel des Huascaran. Lichtjahre entfernt.

          Zu Fuss durch den Erg Oriental, Algerien
          3. Jänner 1991

          Die Mittagssonne taucht die Sandmassen in ein grelles Licht und von den Kämmen der Dünen hängen feine Staubfahnen im Wind. Dünen sind wie lebendige Organismen, am Leben gehalten vom Wind, sich ständig verformend und wie riesige schwerfällige Ungeheuer sich vorwärts schiebend. Keine Macht der Welt kann diese auf ihrem Weg aufhalten, ja jedes in ihren Weg gestellte Hindernis ist nichts weiter als die Geburtsstätte einer neuen Düne, die an der Leeseite dieses Hindernisses zu wachsen beginnt, das Hindernis unter sich begräbt und eine Eigendynamik entwickelt die ihren Fortbestand sichert.
          Metamorphose eines Gebirges. Eine Landschaft im Endstadium, so endet alles Vertikale in der Horizontalen – das Gebirge vom Wind abgeschliffen, vom eigenen Sand zermahlen zu Sand und Staub. Sand erzeugt hier Sand - die Felsen werden wie mit einem riesigen Sandstrahlgebläse bearbeitet. Der Wind trägt die Sandkörner mit sich fort bis eben diese auf der Leeseite von Dünen oder anderen Hindernissen zum Liegen kommen. Sieht man ein solches Dünenmeer aus der Luft erscheint dieses zunächst als purer Zufall und als das reinste Chaos. Dennoch unterliegt jede Düne, ja jedes Sandkorn, einem bestimmten Prinzip, einer Ordnung. Sogar die Neigungswinkel der Hänge sind nicht dem Zufall überlassen, so beträgt dieser an den Leeseiten immer etwa einunddreißig Grad. Ein sich ständig ändernder Wind und physikalische Grundgesetze - nach diesen müssen sich auch Dünen richten - lassen gemeinsam diese Welt aus Sand entstehen, ändern stetig deren Form und Aussehen.
          Seit Tagen schon folgen Alois und ich jener imaginären Linie die der Kompass in die Unendlichkeit der Landschaft zeichnet. 199° Süd.
          Im Gewirr der Sterndünen des Ergs kommen wir nur mühsam voran. Wir sind Treiber und Lasttier zugleich. Die Rucksäcke beladen mit dem gesamten Wasservorrat für den Zweihundert-Kilometer Fußmarsch. Einunddreißig Kilo.
          Wasser bekommt eine andere, neue Dimension für uns. Das Nicht-grenzenlos-zur-Verfügung-haben müssen wir erst lernen und wir ahnen, dass diese Materie das wirkliche Leben ist, oder zumindest Grundlage jeglichen Lebens ist.
          Bei jedem Schritt zieht eine Welle des Schmerzes von den Schultern über den Rücken und das Becken hinab in die Oberschenkel und weiter bis zur Achillessehne. Das Gehen wird zur Qual.
          Gehen! Physiologisch gesehen sind wir Fußgänger. Das Gehen ist die ursprünglichste Form des Sich-Fortbewegens und war zu einer Zeit, als die Menschen noch Zeit hatten, auch die einzige. Wir waren allesamt Fußgänger, sahen die Dinge und das Leben links und rechts des Weges, kannten die verborgenen Schönheiten. Heute zählt nur mehr die Geschwindigkeit mit der wir von einem Ort zu irgend einem anderen kommen, benützen Autos, Eisenbahnen und Flugzeuge um dies möglichst schnell und effizient zu tun. Ja, selbst wenn wir zu Fuß gehen, sind wir auf hindernisfreien Wegen, Rolltreppen und glatten Asphaltflächen unterwegs, und degenerieren somit unsere ursprünglichen Fähigkeiten.
          Entfernungen sind real, sind Abstände zwischen zwei Punkten die irgendwo auf der Erdoberfläche liegen. Aber nur im Gehen können wir ihre wahre Dimension ermessen. Mit den modernen Fortbewegungsmitteln wird jede Entfernung ihrer Dimension beraubt, zu Fahr- oder Flugzeiten degradiert und der Blick aus dem fahrendem Auto oder dem Flugzeug lässt die Welt wie einen Film an uns vorbeiziehen, doch sehen können wir in Wirklichkeit nichts. Nur im Gehen sehen wir wirklich.

          Am Abend dann die Belohnung: Endlich nicht mehr gehen zu müssen sondern einfach nur da zu liegen.
          Tagebuchschreiben. Lose Notizen. Stimmungen festhalten.
          „Wüste - Monotonie, Trostlosigkeit, Einsamkeit,
          Hitze, Sand und Staub, Hunger und Durst.
          vielleicht muss man all dies sehen, erleben,
          muss da durch,
          um wieder Gefallen zu finden am klaren Bach,
          der grünen Wiese, an Menschen.....
          Die Wüste lehrt! Genügsamkeit, gehen, sehen....
          etwas so Alltägliches wie Wasser wird zum Leben selbst.
          Aber all diese riesigen,
          bis über den Horizont hinaus reichenden Sandmeere mögen zwar groß sein,
          die Wüste, die wir im Herzen tragen,
          hat jedoch andere, nicht messbare Dimensionen –
          schier undurchquerbare!
          Diese letztlich durchquert,
          durchlebt zu haben ist das Ziel eines jeden Gehens in der Wüste
          es wird zum `In-sich-gehen`.
          Gehen/ begehen/ ergehen/ In-sich-gehen
          Sehen/ schauen/ hineinsehen/ In-sich-sehen“

          Wir können uns nicht satt sehen am abendlichen Farbenspiel der Dünen. Diese strahlen eine Erotik aus, die ihresgleichen sucht. Im letzten Licht des Tages erscheint die Farbe des Sandes wie gebräunte Haut, sanft und weich, und du kommst nicht umhin hier liegende Frauenkörper zu sehen. Du siehst in ästhetischer Vollendung hier einen Fuß bis hinauf zu den Schenkeln, dort einen wohlgeformten Rücken oder einen Bauch mit darüber ansetzenden Rippen und sogar Brüste, schön wie die der Aphrodite. Doch stammt dies alles nicht von einem einzelnen Körper, sondern zu Hunderten liegen sie ausgebreitet vor dir, sehnsüchtig wartend, ineinander verschlungen und beflügeln deine Fantasie, bevor die Sonne hinter den Horizont taucht und dem ganzen ein abruptes Ende bereitet. Am nächsten Morgen suchst du dann vergeblich die Gegend nach diesen Körpern ab, doch das zunehmend grelle Tageslicht lässt nichts als bloße Sandwüste erkennen und erst am späten Nachmittag kommen sie wieder zurück, wobei es oft den Anschein hat, als hätten sie in der Zwischenzeit ihre Lage verändert, sich halb umgedreht oder auch nur ein Bein unter dem anderen herausgezogen.

          Der Höhepunkt eines jeden einzelnen Tages ist aber unbestritten das kleine Feuer aus Tamariskenzweigen, das uns nicht nur Wärme in der Kälte der Wüstennacht bietet, sondern auch eine Kraft spendende, wiederbelebende Suppe beschert.
          Und dieses Feuer, aus dessen Flammen und Glut soviel Energie auf uns überströmt, lässt all die Schmerzen des Marsches vergessen, sodass nur mehr tiefe Zufriedenheit und Ruhe zurückbleibt. Dazu taucht der Vollmond die weichen Formen der Dünenlandschaft in zartes blaues Licht und am klaren Himmel erscheinen Milliarden von Sternen.
          Genau hier und jetzt, und nur in solchen großartigen Momenten, glaubt man dem Kleinen Prinzen zu begegnen, und kein einziger Laut – nicht ein Vogel oder Insekt – stört die große, heilige Stille der Wüste.

          (mehr Texte gibt's für Interessierte nur per PN)

          und hier noch ein paar Seiten aus den "LiteraTourenbüchern"....

          P1070323.JPG
          Skitour zum Tauernkogel / Tennengebirge

          Guelta Ti Djaret.jpg
          Guelta Ti Djaret, Südalgerische Sahara

          wüstengeher
          wons sche wa, wars schena
          glei is schena wons sche is
          heit is gons sche sche

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          • #6
            AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

            Zitat von wüstengeher Beitrag anzeigen
            Ist dir das Format A4 nicht zu groß?
            Ich nehme meines nicht mit, ich trage am Abend oder nächsten Tag nach.

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            • #7
              AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

              Wüstengeher, Deine Tourenbücher sind Spitze. Das Überschreiben ist zwar nicht so meins, aber Deine Zeichnunen, alle Achtung!
              Ich führe meine Tourenbücher so:

              tourenbuchscan2.jpg

              Text schreiben, Bilder einfügen, Layout, ausdrucken, zum Binden geben.

              Lg, michl fasan
              Zuletzt geändert von michi57; 12.01.2014, 00:46.
              Zu seiner Milbe sagt der Milber:
              "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
              Damit ich, wenn im Haargewurl
              ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

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              • #8
                AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                Wüstengeher, deine Tourenbücher sind wahre Schätze. Die vier Berichte habe ich mit viel Vergnügen gelesen. Besonders bei der Beschreibung der Dünen merkt man, dass du Ovid gelesen hast.
                "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                • #9
                  AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                  Schreibe die Tour mit dem PC in Word mit Fotos und auch Stempel, drucke es aus und wird plastifiziert. Kommt zuletzt in einen Ordner.
                  Lg. helmut55

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                  • #10
                    AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                    Ich schreibs ebenfalls in Word und füg Fotos & Co ein, bin aber am überlegen welche Alternativen es gibt da ich mit den gedruckten Fotos nicht wirklich zufrieden bin...
                    Und zum Wüstengeher: Wirklich unglaublich genial geschrieben!
                    LG
                    Sebastian

                    samma uns ehrlich - das Leben is herrlich!

                    Tourenfotos

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                    • #11
                      AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                      Wahnsinn, welche Mühe ihr euch gebt. Ich führe keinerlei Tourenbuch. Ich archiviere meine Fotos sehr ordentlich und kann so nachvollziehen, wann ich wo war. Aber mehr gibts nicht. Das ist mir meistens schon zu zeitaufwändig.

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                      • #12
                        AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                        Ich führe meine Tourenbücher ja auch nicht sehr aktuell. Oft entstehen dokumentarische Pausen. Dann muss ich nachschreiben. Aber ich schreibe ganz gern...

                        Lg, michl fasan
                        Zu seiner Milbe sagt der Milber:
                        "Geh bitte, schenk mir einen Zahn aus Silber.
                        Damit ich, wenn im Haargewurl
                        ich beißen möchte, hab kan Gsturl!"

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                        • #13
                          AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                          Zitat von michi50 Beitrag anzeigen
                          Ich führe meine Tourenbücher ja auch nicht sehr aktuell. Oft entstehen dokumentarische Pausen. Dann muss ich nachschreiben. Aber ich schreibe ganz gern...

                          Lg, michl fasan
                          Ja, ich auch. Finde aber deine Idee auch ganz toll.

                          Nur leider muss man dann halt immer eine gute Saison lang warten, bis man seine Bergtouren auch gebunden vorliegen hat. Ich schreibe einiges in Word und klebe es dann in ein Notizbuch.


                          Die Führung eines ausführlicheren Tourenbuchs kann ich aber jedem empfehlen. Vor allem wenn man jahrelang Berg geht.

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                          • #14
                            @wüstenfuchs: danke nochmals... liest sich wie niveauvolle reiseliteratur... kompliment nochmals!

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Tourenbuch - wie führt ihr das?

                              Zitat von Steirerspur Beitrag anzeigen
                              @wüstenfuchs: danke nochmals... liest sich wie niveauvolle reiseliteratur... kompliment nochmals!
                              solche Komplimente freuen mich, ehrlich...und erleichtern ungemein das oft mühsame Weiterschreiben
                              Danke
                              wüstengeher
                              wons sche wa, wars schena
                              glei is schena wons sche is
                              heit is gons sche sche

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