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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

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Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

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  • #31
    AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

    Ich nicht, nein, ich mach ja auch keine Solotouren Kommt natürlich aus dem Marine- und Fliegerbereich, die "Personal Locator Beacons" sind erst seit ein paar Jahren leicht genug um sie auch als Soloist mitzunehmen.

    Dem Vernehmen nach scheint's ganz gut zu funktionieren, auch wenn die Fehlalarmquote sehr hoch sein soll (> 90%). Es soll auch Leute gegeben haben, die es für ein Lawinenpieps gehalten und jedes Mal auf Tour die Notruffunktion aktiviert haben...
    Everything will be good in the end. If it's not good, it's not the end.

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    • #32
      AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

      Zitat von ingmar Beitrag anzeigen
      Sowas in der Art?

      Nur auslösen muss man halt noch manuell.
      Das is ja mal n cooles Teil
      Und der Preis schreckt mich jetzt auch nicht so sonderlich ab...

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      • #33
        AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

        stimmt, wär echt zu überlegen, wenn das mit dem fehlalarmen net wär.
        suche grad auf amazon.com - davon gibts net so wenige.
        das schaut ja auch interessant aus:

        http://www.amazon.com/SPOT-Inc-SPOT-...5552588&sr=8-6

        kannst du mir evt an link schicken mit erfahrungsberichten und evt dem problem mit den fehlalarmen? - finde sonst net viel drüber

        Kommentar


        • #34
          AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

          Hier ist ein guter Ausgangspunkt, für die USA auch hier, bzw mehr Hintergrundinfo.

          Wenn du Dir dann einen zulegst musst Du ihn natürlich auch den Behörden melden

          Die SPOT Geräte sind etwas schwächer dimensioniert, funktionieren uU nicht überall (zB dichter Wald), bieten aber mehr Messaging Möglichkeiten, zB auch eine Tracking-Funktion (man kann im Internet verfolgen wo sich der Betroffene gerade aufhält), und können auch anders kommunizieren statt bloß "echte" Notrufe tätigen. Wikipedia hat Details. Die Homepage hat auch ein Produkt dass das vorhandene Smartphone ergänzt, schaut nicht uninteressant aus. ("Aktualisieren Sie Twitter und Facebook." Naja, wer's braucht.) Dafür wird mW auch eine Jahresgebühr fällig, was bei den 406 MHz Beacons nicht der Fall ist.
          Zuletzt geändert von ingmar; 16.05.2011, 16:06.
          Everything will be good in the end. If it's not good, it's not the end.

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          • #35
            AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

            Wenn der Bedarf zunimmt, werden in kurzer Zeit Geräte am Markt sein, die Bewegung und Körperfunktion ständig übermitteln und automatisch Alarm auslösen - technisch alles keine Hexerei mehr, die Dinger könnten sogar die Dimension und das Gewicht eines Pflasters haben.
            Man kann dann, sofern nicht so wie bei vielen alpinen Themen ein Streit zwischen den Lagern ausbricht, selbst entscheiden, wieviel Sicherheit und vieviel Abenteuer man haben will.
            Ich gehöre dennoch zu jenen, die glauben, daß wir durch zunehmende Technisierung aller Lebensbereiche viele natürliche Fähigkeiten verlieren (digitale Demenz ist sogar schon eine anerkannte Krankheit - wer merkt sich heute noch Telefonnummern).
            Wenn ich auf Solotour bin, dann meist auch unangekündigt mit spontanen Wegentscheidungen und oft auch in unwegsamen Gelände. Ich mach das nicht, weil ich unverantwortlich oder gar lebensmüde bin, sondern weil ich auf Fähigkeiten, die ich mir durch jahrelanges Bergsteigen erworben habe, vertraue. Diese Fähigkeiten setze ich bewußt ein, um sie zu behalten.
            Und ohne jetzt ein Verklärer der "guten alten Zeit" sein zu wollen - wir haben die Ortungsgeräte (abgesehen vom Pieps) früher nicht gehabt und auch nicht gebraucht. Vermutlich haben wir uns mit möglichen Konsequenzen intensiver auseinandergesetzt.
            Man müßte mal herausfinden, ob nicht mit der Möglichkeit schnell gefunden zu werden auch der Leichtsinn zugenommen hat.
            Zuletzt geändert von Guru; 16.05.2011, 23:57.
            Brauchst eh nur do auffi

            Kommentar


            • #36
              AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

              Zitat von Guru Beitrag anzeigen
              Man müßte mal herausfinden, ob nicht mit der Möglichkeit schnell gefunden zu werden auch der Leichtsinn zugenommen hat.
              Ich würde das so sehen: Bei den ca. 70 alpinen Suchaktionen im Jahr 2010 haben in vermutlich 69 Fällen die Betroffenen "Fähigkeiten, die durch jahrelanges Bergsteigen erworben wurde" weitgehend vermissen lassen. Im Sinne der Gesamtkosten wäre eine elektronische Ortungsmöglichkeit daher wohl recht oft sinnvoll.

              "Wir" (Joe Simpson Fans) nehmen "moderne" Gimmicks halt einfach nicht mit...

              LG,
              M

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              • #37
                AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                Ich glaube, da ist was dran. Wenn man zB mit derartiger Technologie die Suchzeiten drastisch verkürzen kann dann relativiert sich auch der eine oder andere Fehlalarm; die gabs bisher ja auch schon (mir erinnerlich das G'schichtl eines Bekannten der in Sichtweite einer Hütte planmäßig biwakiert hat und dann von den Suchscheinwerfern der Bergrettung geweckt wurde. Irgendein Tourist hatte seine Stirnlampe für ein Notsignal gehalten.)
                Everything will be good in the end. If it's not good, it's not the end.

                Kommentar


                • #38
                  AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                  vor ein paar jahren sind wir auch noch ohne handys ausgekommen und einige (bis auf ötzi) trotzdem rechtzeitig gefunden worden. heut gehört das handy zur standardausrüstung so wie das schweizermesser. riskanter unterwegs bin ich deshalb auch nicht - niemand fliegt irgendwo absichtlich runter nur weil ihn eh der hubschrauber holen kommt.
                  interessant sind die dinger für sehr abgelegene gegenden ohne handyempfang und solotouren auf jeden fall. im deutschsprachigen raum schein´s aber noch nicht besonders bekannt zu sein - wird sich hoffentlich bald ändern. ich schau´s mir jedenfalls genauer an.

                  Kommentar


                  • #39
                    AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                    Zitat von Bergziege79 Beitrag anzeigen
                    vor ein paar jahren sind wir auch noch ohne handys ausgekommen und einige (bis auf ötzi) trotzdem rechtzeitig gefunden worden. heut gehört das handy zur standardausrüstung so wie das schweizermesser. riskanter unterwegs bin ich deshalb auch nicht - niemand fliegt irgendwo absichtlich runter nur weil ihn eh der hubschrauber holen kommt.
                    :up: So schauts aus!

                    Natürlich wird es ein paar Spezialisten geben, die egal welche Fortschritte in der Sicherheitstechnik zur Minderung der Eigenverantwortung nutzen. Deswegen darauf zu verzichten hieße aber, das Kind mit dem Bad auszuschütten.
                    Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                    • #40
                      AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                      Also dem Ansatz "bessere Sicherungstechnik heißt nicht zwangsläufig höheres Risiko einzugehen" muss ich wehement widersprechen.

                      Sieht man sich die Sicherungstechnische Entwicklung des Bergsteigens / Kletterns an werden zumindest zwei Sachen dabei sehr deutlich; bessere Sicherungstechnik bringt zwangsläufig mehr Menschen auf gefährliche Wege in die Berge, und die möglichen "Wege" werden immer schwerer. (wie oft ist in den letzten Jahrzehnten dank neuer Technik eine unkletterbare Wand durchstiegen worden)

                      Das soll nicht heißen das die weiterentwicklung der Technik schlecht ist, aber sie führt halt auch zwangsläufig dazu das viele auf Berge gehen in der unwissenheit welche Ausrüstung dafür notwendig ist. (zb irgendwo mal gehört haben der Großvenediger is eh n leichter 3000er, muss ja gehen mit Turnschuhen. Das man auch für "leichte" Berge gute Ausrüstung braucht und eigentlich für alles was höher als Baumgrenze ist Bergfeste Schuhe haben sollte ist wohl kaum jemandem bewusst)
                      Dazu kommt sicherlich noch die (meiner Meinung nach falsche) Touristische erschließung der Berge (Seil-/Zahnrad-bahnen, Straßen bis fast unter den Gipfel usw..), braucht man ja nur mal Großglockner schauen was da alles versucht den Gipfel rauszukommen (wie das die meisten trotzdem überleben ist mir bis heute ein Rätsel)

                      Selbst an mir selbst fallen mir eigentlich genug Sachen ein wo ich dank teurer modernen Ausrüstung (solo) Touren unternehme die ohne dem Zeug für mich gar nicht denkbar wären. Das fängt bei der Kondition / Kraft an wo ich dank einigem "extra leicht" Zeugs einige kg im Rucksack einspar (und das Teil trotzdem fast immer so voll ist das es grad noch geht) und geht hin bis zu solo kletterei (gesichert) was ich ohne modernen Technik erst gar nicht machen könnte. (oder ebenfalls nur unter weit höherem Aufwand, da würd ichs aber wohl nicht riskieren)

                      In Summe hab ich also durchaus schon bei mir selbst das Gefühl dank der "Technik" ein höheres Risiko eingehen zu können (und das auch bewusst zu tun)



                      Zitat von MarcusW Beitrag anzeigen
                      Ich würde das so sehen: Bei den ca. 70 alpinen Suchaktionen im Jahr 2010...
                      Wie kommst du auf ca. 70 Suchaktionen? Ich denk doch mal das von den 6722 Einsätzen letztes Jahr weit mehr als 70 unter Suchaktion fallen...

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                      • #41
                        AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                        Zitat von Nicolas Wallner Beitrag anzeigen
                        Also dem Ansatz "bessere Sicherungstechnik heißt nicht zwangsläufig höheres Risiko einzugehen" muss ich wehement widersprechen.
                        Du verwechselst da offenbar zwei Dinge:

                        natürlich kann man mit einem z.B. wesentlich besseren Bergschuh bei gleichem Können schwiereigeren Unetrgrund bewältigen, das ist eh klar. Aber darum ging`s hier nicht. Hier steht die Frage im Raum, was los ist, wenn es schon passiert ist. Das Vorfeld ist da nicht mehr interessant.

                        Ich warte jetzt nur auf jemand, der hier schreibt, er würde mit z.B. gebrochenem Oberschenkel lieber 24 Stunden auf den Hubinger warten anstatt z.B. eine Stunde dank moderner Ortungstechnik.
                        Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

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                        • #42
                          AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                          Zitat von Nicolas Wallner Beitrag anzeigen
                          Also dem Ansatz "bessere Sicherungstechnik heißt nicht zwangsläufig höheres Risiko einzugehen" muss ich wehement widersprechen.

                          Sieht man sich die Sicherungstechnische Entwicklung des Bergsteigens / Kletterns an werden zumindest zwei Sachen dabei sehr deutlich; bessere Sicherungstechnik bringt zwangsläufig mehr Menschen auf gefährliche Wege in die Berge, und die möglichen "Wege" werden immer schwerer. (wie oft ist in den letzten Jahrzehnten dank neuer Technik eine unkletterbare Wand durchstiegen worden)
                          Ich denke, da muss man zwischen der Spitze und dem Normalbergsteiger unterscheiden. Der zusätzliche Gewinn an Sicherheit durch bessere Ausrüstung wird in der Spitze durch schwierigere Touren ausgeglichen. Zahlen habe ich dazu leider nicht, aber die Quote der Spitzenbergsteigern, die bei ihren Aktionen ums Leben gekommen sind, wird sich wahrscheinlich nicht viel verändert haben. Rückschlüsse auf die breite Masse lässt das aber nicht zu.

                          Zitat von Nicolas Wallner Beitrag anzeigen
                          Das man auch für "leichte" Berge gute Ausrüstung braucht und eigentlich für alles was höher als Baumgrenze ist Bergfeste Schuhe haben sollte ist wohl kaum jemandem bewusst
                          Das Problem ist, dass leichte Berge viel heißen kann und das abhängig von den persönlichen Fähigkeiten ist. Ich bin auch oberhalb der Baumgrenze häufiger nur mit Turnschuhen, Wasserflasche und Windjacke unterwegs. Ich glaube, meine Sicherheitsmargen sind dabei nicht geringer als beim Normalwanderer. Andererseits können andere ohne größere Probleme Touren free solo klettern, die ich mich kaum traue vorzusteigen. Und Steigeisen nehme ich lieber 5 mal zu viel mit als einmal zu wenig. Alles eine Frage der persönlichen Fähigkeiten und Präferenzen.
                          "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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                          • #43
                            AW: Was wenn gar nichts mehr geht.

                            Zitat von MarkusA Beitrag anzeigen
                            Bei solotouren kann Facebook ganz nützlich sein. Sein Vorhaben zu posten ist besser als nix u man weiss wo man suchen soll, wenn was ist.
                            clever für männer, für frauen eher nicht.
                            ganz hat sie uns noch nicht die emanzipation.
                            „Bier und Schnaps - die Getränke der Völker, denen Nebel und Regen vertraut sind.“
                            Heinrich Heine

                            Kommentar


                            • #44
                              AW: Was wenn gar nichts mehr geht (kein Handynetz)?

                              Zitat von Bassist Beitrag anzeigen
                              Ich warte jetzt nur auf jemand, der hier schreibt, er würde mit z.B. gebrochenem Oberschenkel lieber 24 Stunden auf den Hubinger warten anstatt z.B. eine Stunde dank moderner Ortungstechnik.
                              Es ist keineswegs verwerflich, die Errungenschaften der Moderne zu nützen. Man muß sich nur darüber im Klaren sein, daß die Dinger auch kaputtbar sind oder daß es Wetterlagen gibt, wo der Huberer trotz genauer Lagekenntnis nicht fliegen kann.
                              Wenn man nach kurzer Zeit gerettet wird, ist das super; wenn nicht, sollte man trotz modernster Technik noch ein bisschen "alte Überlebensschule" beherrschen.
                              Brauchst eh nur do auffi

                              Kommentar


                              • #45
                                AW: Was wenn gar nichts mehr geht.

                                Noch immer Angst vor den bösen Männern?

                                Zitat von chaya Beitrag anzeigen
                                clever für männer, für frauen eher nicht.
                                ganz hat sie uns noch nicht die emanzipation.

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