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Ab wann merkt ihr die Höhe?

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  • Ab wann merkt ihr die Höhe?

    Hallo

    Ich habe da mal eine Frage. Ab welcher Höhe merkt ihr körperliche Auswirkungen? Also solche Sachen wie erhöhte Atemfrequenz und Puls oder evtl. sogar Kopfschmerzen oder Übelkeit.

    Ich selbst bin bis jetzt leider nur bis auf 3300 bis 3400m hoch gewesen, evtl. ändert sich das aber jetzt im Sommer. Bei meinen Aufenthalten konnte ich bei mir keine Anzeichen feststellen. Ich bin mit gerade 20 natürlich auch noch recht jung, nicht unsportlich, aber auch kein Leistungssportler.

    Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

    P.S. Ich habe bis jetzt noch nie auf mehr als 3000m übernachtet? Liegts vielleicht auch daran, dass ich nichts gemerkt habe?

  • #2
    AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

    Zitat von Cliffhänger
    Ab welcher Höhe merkt ihr körperliche Auswirkungen? Also solche Sachen wie erhöhte Atemfrequenz und Puls oder evtl. sogar Kopfschmerzen oder Übelkeit.
    Die Frage ist in dieser Form nicht so einfach zu beantworten:
    Massgeblich für körperliche Auswirkungen durch die Höhe ist einerseits die Höhe selbst, andererseits der Grad der Aklimatisierung!!!
    Wenn du von Schlafhöhe 200m innerhalb eines Tages auf Schlafhöhe 4000m wechselt sind körperliche Probleme fast mit Sicherheit zu erwarten, nach einer Tourenwoche in den westalpen wird man selbst auf der Cab Magarita auf 4700m schlafen wie ein Murmeltier!

    Ein weiterer Leitspruch der Höhenanpassung lautet:
    Jeder kann Höhenkrank werden, er muss nur rasch genug aufsteigen!

    Es ist also weniger die Höhe selbst, als die Aklimatisationsgeschwindigkeit, bzw die Steigerung der Schlafhöhe, die Parameter für körperliche Probleme in der Höhe
    neue Homepage: www.berg1.at.tf

    Kommentar


    • #3
      AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

      Zitat von bergpeter
      Die Frage ist in dieser Form nicht so einfach zu beantworten:
      Massgeblich für körperliche Auswirkungen durch die Höhe ist einerseits die Höhe selbst, andererseits der Grad der Aklimatisierung!!!
      ...
      Ein weiterer Leitspruch der Höhenanpassung lautet:
      Jeder kann Höhenkrank werden, er muss nur rasch genug aufsteigen!

      Es ist also weniger die Höhe selbst, als die Aklimatisationsgeschwindigkeit, bzw die Steigerung der Schlafhöhe, die Parameter für körperliche Probleme in der Höhe
      Stimmt alles. Super formuliert! :up:

      Hinzufügen möcht ich noch, dass die Fähigkeit des Körpers zur Höhenanpassung bei jedem Menschen individuell unterschiedlich ist, und dies nichts mit der Kondition zu tun hat.

      Ich weiß außerdem von Leuten, die bereits erste Symptome der Höhenkrankheit haben, wenn sie mit dem Auto von ca. 600m Seehöhe auf ca. 1400m Seehöhe fahren, und dieser Zustand dann mind. 1/2 Tag andauert. Wenn die gleiche Person aber zu Fuß auf diese Alm wandert, fühlt sie sich oben wesentlich besser.

      Für körperliche Auswirkungen durch die Höhe ist aber auch der allgemeine Gesundheitszustand maßgeblich. Eine Verkühlung kann bzw. wird sich z.B. negativ auf die Höhenanpassung auswirken oder diese zumindest verzögern.
      snowkid G.m.b.h. - Gehst mit, bist hin... *g*

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      • #4
        AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

        Peter nimmt mir sie Formulierungen quasi "aus dem Mund"

        Ich hatte z.B. vor 1 Woche bei einer Schitour von der Rudolfshütte (2.315 m) auf den Sonnblick (3088m) mehr mit der Höhenanpassung zu "kämpfen" als bei einem Aufenthalt am Refuge du Goûter (3817 m) vor vielen Jahren. Nur wurde die Rudolfshütte von mir innerhalb eines Tages von Wien weg erreicht, und den Mont Blanc ging ich nach einigen Akklimatisationstouren an.
        Auch für mich gilt: Je besser akklimatisiert man in "größere" Höhen steigt, um so weniger Probleme gibt es.

        Ich bemerkte aber einen Unterschied mit zunehmendem Alter. Vor 20 Jahren, bei meiner ersten höheren Bergen hatte ich mehr Probleme als jetzt mit 42.

        Gruß, Günter
        Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
        (Marie von Ebner-Eschenbach)

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        • #5
          AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

          Meine persönlichen Erfahrungen dazu:
          Bei plötzlichem, schnellem Höhenwechsel (z. B. Tagestouren von Wien, Seehöhe ca. 200m, aus) zeigen sich erste leichte Anzeichen von Kurzatmigkeit, erhöhtem Puls ab etwa 2200-2300 Metern. Am Schneeberg (2076m) habe ich davon noch nie etwas bemerkt, am Zirbitzkogel (2396m) beispielsweise schon.
          Auf dem Hochkönig (2941m) war ich innerhalb von zehn Jahren mehrfach. Viermal nach etlichen Tagen (einmal mehr als einer Woche) Aufenthalt in ca. 1400 Metern Höhe, stets ohne Probleme. Einmal nach Anreise aus Wien am Tag davor und bloß einer Nacht auf der Alm. Das war für mich zu schnell: Da waren die letzten 300 Höhenmeter eine Qual, und ich habe sie nur dank einer aufmunternden und anfeuernden Gruppe irgendwie doch noch bewältigt.

          Aus mehreren Berichten im Freundes- und Bekanntenkreis über Kilimanjaro-Touren würde ich für wesentlich größere Höhen denselben Schluss ziehen: Entscheidend ist vor allem die Zeit für die Akklimatisation. Und wenn sie zu kurz ist, sind die auftretenden Probleme nicht in erster Linie von der allgemeinen Sportlichkeit und der Kondition abhängig.

          Lg, Wolfgang

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          • #6
            AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

            Bin vor einigen Jahren von Null auf 2000irgendwas mit dem auto gefahren und dannach noch über 1000hm auf den Teide(3800irgendwas) gerannt.

            Ich hab am Gipfel gedacht ich muss sterben vor lauter Kopfweh. Kondition gut, aber Aklimatisation Null. Nach einem raschen Abstieg mit der Seilbahn und mit dem Auto zurück in die Stadt war der Spuk vorbei.
            Manchmal kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

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            • #7
              AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

              Wenn ich meine Sommerferien im Wallis verbringe, dann schlaf ich in der Regel auf ca. 1400-1700m. Die Höhe merke ich nur in den ersten zwei, drei Tagen. Wenn ich überhaupt nicht akklimatisiert bin, dann kann es schon mal sein, dass ich ab 2600-2800m etwas langsamer werde.
              Im Februar bin ich mal an einen Samstag nach Zermatt (1600m) gefahren und mal schnell auf das kleine Matterhorn (ca. 3850m) hochgelaufen. Auf den letzten 100 Höhenmetern hab ich Sternchen gesehen.
              Die ganze Woche gearbeitet auf 550m, und nix trainiert. Da hab ich dann das Breithorn sausen lassen, weil ich fix und fertig war (zumindest fast, für den Abstieg nach Zermatt hat es schon noch gelangt )
              Fazit:
              Akklimatisierung, Kondition, Tagesform und gesundheitliche Verfassung sind wohl die wesentlichen Faktoren.

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              • #8
                AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                Zitat von mountainrabbit
                Ich bemerkte aber einen Unterschied mit zunehmendem Alter. Vor 20 Jahren, bei meiner ersten höheren Bergen hatte ich mehr Probleme als jetzt mit 42.
                ein ebenfalls häufig beobachtetes Phänomen!:up:

                ich fragte in ecuador unseren guide wie es mit der gipfelquote auf ihren 5 und 6.000ern von bergsteigern aus verschiedenen ländern aussieht. ich erhoffte mir zwar insgeheim die antwort, das wir österreicher viel besser als die amis sind, er sagte aber es gebe in bezug auf herkunft kaum unterschiede.

                Allerdings sagte er mir, und jetzt sind wir wieder beim thema, erreichen ältere leute wesentlich häufiger die gipfel als junge!!!

                ich persönlich führ dies allerdings eher auf die größere ruhe und gelassenheit beim anstieg zurück, durch langsamere aufstiegsgeschwindigkeit und längere akklimatisationszeit eben bessere höhengewöhnung.
                das ist aber meine persönliche meinung, sicherlich können dazu medizinisch berufenere ein objektiveres bild vom zusammenhang Höhe-Alter zeichnen
                neue Homepage: www.berg1.at.tf

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                • #9
                  AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                  Ich merke aber schon, dass ich die Höhe besser ab kann, wenn ich gut trainiert bin.
                  Bei Bergen >= 3000 m achte ich auf Akklimatisierung.
                  -------

                  viele Grüße
                  Stephanie

                  http://www.werner-fotos.net
                  (letztes Update: 11.06)

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                  • #10
                    AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                    Zitat von swe68
                    Ich merke aber schon, dass ich die Höhe besser ab kann, wenn ich gut trainiert bin.
                    Der geringer Sauerstoffpartialdruck bewirkt bei jedem Menschen eine prozentuelle Verminderung der Leistungsfähigkeit!
                    und 50% von stark ist eben mehr als 50% von schwach

                    Soweit mir die Statistiken bekannt sind, beeinflußt der trainingszustand allerdings nicht die Dauer der Akklimatisierung bzw. die Gefahr einer Höhenkrankheit
                    neue Homepage: www.berg1.at.tf

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                    • #11
                      AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                      Hi
                      das sind ja super viele Antworten in so kurzer Zeit. Danke!:up:

                      Das die Akklimatisierung und die Zeit die man dafür aufbringt wohl einer der entscheidensten Faktoren ist, ist klar, liest man ja auch immer wieder in den Büchern von den 8000er Leuten.
                      Das sich die Fähigkeit zur Höhenanpassung nicht 1:1 mit der sportlichen Fitness bzw. der Kondition gleichsetzen lässt ist auch logisch, ich denke aber das Tendenzen hier schon zu erkennen sind.
                      Ein trainierter Mensch hat hier einem völlig untrainierten sicherlich schon einige Vorteile, da bei ihm ja auch die Sauerstoff-Versorgung im Körper leicht verbessert sein sollte.
                      Was ich aber echt erstaunlich finde, ist das mit dem Alter, könnte aber durchaus an der vernünftigeren Grundeinstellung liegen.

                      Ich habe die Erfahrung bis jetzt noch nicht in so krassem Ausmaß gemacht, mit Kopfschmerzen etc. halte das aber ach immer so, dass ich im Urlaub erst einmal etwas leichtere weniger schwierige Touren mache und die sind dann ja auch meistens nicht so hoch.
                      Von daher habe ich im Prinzip auch ne Akklimatisierung.

                      Bin allerdings auch schon am ersten Tag auf 2300m aufgestiegen und dort geschlafen, ohne Probleme. Ist natürlich nicht so hoch.
                      Vielleicht bin ich ja aber auch was das anbelangt von der Natur etwas gesegnet, wer weiß!

                      Werde es wohl in den nächsten Jahren weiter ausprobieren.

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                      • #12
                        AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                        Höhenverträglichkeit ist auch Tagesform; wenn es eine solche individuelle, dauerhafte "Segnung" bei bestimmten Personen gäbe, würde man der wohl auch irgendwie wissenschaftlich beikommen.

                        Persönlich starte ich ja quasi immer von Normalnull und habe in der ersten Nacht bis auf etwa 2800m Höhe nie Probleme gehabt (ok., höherer Puls beim Treppensteigen). Bei >3000m kann ich recht sicher auf eine schlafarme erste Nacht rechnen, wird deshalb jetzt immer hinter den ersten Tourentag verschoben. Am zweiten Tourentag ist es mit etwa >3000m Schlafhöhe mal prima gegangen, mal weniger.
                        Aber es kommen oft viele Sachen dazu: Wenn's auf einen (für mich) schwierigen Gipfel geht oder ich nicht sicher bin ob der Kumpel das packen wird usw. etc. kann es auch schon mal nach einer ganzen Woche eine unruhige Nacht mit Höhensymptomen geben. Wenn die Hütte voll ist, die Luft "schlecht" oder man sich vorher verausgabt hat -- es gibt gibt viele Einflußfaktoren auf die körperliche Leistung in der Höhe.

                        Die Möglichkeit, ohne jegliche Akklimatisation und ohne Übernachtung am Berg auf große Höhen zu gelangen bietet sich ja eher selten. Aber bei solchen Tagestouren hatte ich interessanterweise noch nie ein Problem (Bsp. Teide). Würde allerdings nicht gleich ein Gesetz daraus postulieren...

                        Nachtrag: Ach ja, die Wahrnehmung des Zustands "ich habe (k)ein Höhenproblem" ist auch noch extrem subjektiv. Könnte das schon selber wahrnehmen, nachdem ich auf 3200m an Tag #2 über acht Stunden wie ein Ratz geschlafen hatte und morgens um drei nicht nur wach war, sondern mich sogar richtiggehend gut ausgeschlafen fühlte -- und der Bettnachbar dagegen meinte, ich hätte geradezu bedenklich geatmet

                        Gruß, Martin
                        Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 26.06.2006, 14:34.

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                        • #13
                          AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                          Zitat von Flachlandtiroler
                          Höhenverträglichkeit ist auch Tagesform
                          So sehe ich das auch...

                          2004 hätte ich noch gemeint, dass ich unter 3800 m (schlafen) keine Probleme habe und ab ca. 5000 zu pfeifen beginne

                          Im Vorjahr habe ich aber erstmals schon um 2800 m einen Leistungsabfall wahrgenommen bzw. auf 2800 (nicht nur wegen der Schnarcher) eher schlecht geschlafen.

                          Da wir diesen Urlaub wieder höher rauf wollen, möchte ich kurz davor auf jeden Fall wieder über 3000 m schlafen.

                          LG
                          Erich
                          Zuletzt geändert von Bergdohle; 26.06.2006, 14:57.
                          „Meist ist der Sturz an sich gar nicht das Problem, sondern der Aufprall.“ Joe Simpson

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                          • #14
                            AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                            da mich das thema auch interessiert, hier ein "billiger" test: Peking-Lhasa in 3 tagen mit der Tibetbahn, über 5000m hohe pässe. schnell ausprobieren, geologie und klima werden diesen chinesischen prachtbau nicht lange leben lassen.

                            http://derstandard.at/?url=/?id=2493449
                            servus, andré
                            http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

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                            • #15
                              AW: Ab wann merkt ihr die Höhe?

                              Zitat von bergpeter
                              Allerdings sagte er mir, und jetzt sind wir wieder beim thema, erreichen ältere leute wesentlich häufiger die gipfel als junge!!!

                              ich persönlich führ dies allerdings eher auf die größere ruhe und gelassenheit beim anstieg zurück, durch langsamere aufstiegsgeschwindigkeit und längere akklimatisationszeit eben bessere höhengewöhnung.
                              das ist aber meine persönliche meinung, sicherlich können dazu medizinisch berufenere ein objektiveres bild vom zusammenhang Höhe-Alter zeichnen
                              stimme bergpeter voll zu; ist auch mein eindruck, daß die größere erfahrung mit höhe und langzeit belastungen umzugehen, den möglicherweise physiologischen vorteil der jugend (meine meinung) mehr als ausgleicht

                              lg g
                              ----------------------------------------------------------------------------------
                              'man ist nie zu alt um eine glückliche Kindheit zu haben'
                              ----------------------------------------------------------------------------------
                              ----------------------------------------------
                              Geo-Foto-fix: www.geo-lights.at
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