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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

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Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Cerro Medusa (6120m) und Volcán Olmedo (6214m), Puna de Atacama, Argentinien / 14.03.-19.03.2017

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  • Cerro Medusa (6120m) und Volcán Olmedo (6214m), Puna de Atacama, Argentinien / 14.03.-19.03.2017

    Buenos dias!

    Es sind gerade Herbstferien in NRW, die letzte Woche habe ich Savoyen verbracht (mit Besteigungen von Chamechaude und Mt. Colombier) und jetzt müsste ich eigentlich einen Stapel Mathe-Klausuren korrigieren...

    Aber zum Glück ist mir eingefallen, dass ich ja den dritten Teil meine "Puna-Trilogie" von 2017 noch gar nicht gepostet habe. Das hat natürlich Vorrang!

    Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, der zweite Versuch am Ojos del Salado ist auf 6620m an den Schneeverhältnissen gescheitert.
    Da ich meinen "Abholdienst" erst für den 19.03. zum Refugio Quemadito bestellt habe (nach den Erfahrungen von 2009 wollte ich es diesmal nicht auf Hitchhiking ankommen lassen), könnte sich ja noch die eine oder andere Aktion ergeben. Aber erstmal muss ich mich von der Ojos-Aktion erholen...

    KK-20170314-3076.jpg

    Mein Basecamp auf 5490m - ist fast schon sowas wie meine Heimat in der Puna...


    KK-20170314-3092.jpg

    Ganz im Zelt verplempern will ich den Tag natürlich auch nicht. Ich latsche etwas in Richtung der Grenze zu Chile. Zum Glück komme ich um dieses Penitentes-Feld außen herum.


    KK-20170314-3127.jpg

    Den hier hat vermutlich der Ojos del Salado ausgespuckt...


    KK-20170314-3132.jpg

    Ein einsamer Büßereisblock. Wie lange es ihn wohl noch gibt?


    KK-20170314-3172.jpg

    Interessant ist auch (für mich jedenfalls), wie vielfältig der Untergrund ist, auf dem ich gehe.


    KK-20170314-3195.jpg

    Ein paar hundert Meter weiter sieht es so aus...


    KK-20170314-3199.jpg

    Dann mal so...


    KK-20170314-3118.jpg

    Und schließlich so... Da ich Geographie studiert habe, weiß ich natürlich sofort: Das sind versteinerte Salamischeiben!


    KK-20170314-3204.jpg

    Mittlerweile ist oben am Ojos das prognostizierte Schlechtwetter angekommen. Zeit, zurück zum Zelt zu gehen - für heute reicht´s mal wieder.


    Die Fortsetzung gibt´s dann, wenn ich bei den Matheklausuren eine Pause brauche...

    LG
    Klaas
    Zuletzt geändert von peakbagger; 26.10.2018, 20:39.
    Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

  • #2
    Fortsetzung I:

    KK-20170315-3210.jpg

    Am nächsten Tag ist das Wetter wieder strahlend schön, jedenfalls morgens. Ich starte zu meinem zweiten Versuch am Cerro Medusa. Vor ein paar Tagen war ich offenbar noch nicht genug akklimatisiert und bin vorsichtshalber auf ca. 5700m umgekehrt.


    KK-20170315-3219.jpg

    Da ist der Bursche!


    KK-20170315-3222.jpg

    Weniger steil ist der Hang jedenfalls nicht geworden...


    KK-20170315-3227.jpg

    Blick hinüber zum Ojos


    KK-20170315-3254.jpg

    Eine zugefrorene Laguna mit einem hübschen, aber namenlosen Berg von knapp 5800m Höhe


    KK-20170315-3263.jpg

    Bis zum Gipfel ist es noch weit, aber immerhin bin ich schon weiter gekommen als beim letzten Mal.


    KK-20170315-3269.jpg

    Gegenüber steht der ziemlich unbekannte Cazadero (aka Walther Penck), 6658m. 2009 war ich dort unterwegs - und natürlich gehe ich meine damalige Route nochmal in Gedanken nach.


    KK-20170315-3294.jpg

    Wirklich steil ist es nicht, trotzdem muss ich ganz schön kämpfen. Knapp 6000m sollte ich jetzt erreicht haben.


    KK-20170315-3326.jpg

    So einladend sieht das Gelände vor mir aus - und es wirkt nur auf dem Foto flach...


    Fortsetzung folgt!


    LG
    Klaas

    PS: Kommentare sind natürlich jederzeit willkommen.




    Zuletzt geändert von peakbagger; 24.10.2018, 15:23.
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    Kommentar


    • #3
      Fortsetzung II:

      KK-20170315-3492.jpg

      Endlich ist der Kraterrand erreicht! Der Blick geht runter zum kleinen Kratersee und zum Horizont Richtung Incahuasi.


      KK-20170315-3385.jpg

      Schnell die letzten Meter zum höchsten Punkt. Toller Blick auf den El Muerto (6488m oder 6510, je nach Quelle).


      KK-20170315-3372.jpg

      Chef im Ring bleibt natürlich der Ojos. Wann werde ich da mal ganz oben stehen?


      KK-20170315-3368.jpg

      Im Südwesten das ungleiche Paar Nacimiento und Olmedo. Im Vordergrund ein paar der zahlreichen Lagunen der Puna.


      KK-20170315-3341.jpg

      Ich entschließe mich zu eine Rundwanderung um der Krater - es ist so schön hier oben!


      KK-20170315-3398.jpg

      Zuerst immer auf den mächtigen Incahuasi zu. Die kurzen Gegenanstiege schlauchen ganz schön...


      KK-20170315-3434.jpg

      ... und leicht zu gehen ist das Gelände auch nur teilweise.


      KK-20170315-3511.jpg

      Nach knapp drei Stunden habe ich die Umrundung geschafft und beginne damit, die kostbaren Höhenmeter wieder abzubauen. Mein Zelt steht etwas unterhalb der Bildmitte.


      KK-20170315-3542.jpg

      Rückblick mit einem Lächeln...


      KK-20170315-3568.jpg

      Finally back home


      Fortsetzung folgt!

      LG
      Klaas
      Zuletzt geändert von peakbagger; 25.10.2018, 09:45.
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      Kommentar


      • #4
        Deichjodler und ich sind am vergangenen Wochenende bei einem Gespräch übers Solohöhenbergsteigen fast schon zwangsläufig auf dich und deine Puna-Aktion 2009 gekommen. Und jetzt schreibst du wieder aus der Puna - nicht ganz so dramatisch wie damals, aber meine Reaktion schwankt wieder zwischen Bewunderung und Kopfschütteln. Irgendwie bin ich ganz froh mich mehr in Richtung schwieriger Touren entwickelt zu haben und nicht in Richtung weiterer hoher Berge. Von Lernfähigkeit möchte ich aber angesichts der Entbehrungen mancher Touren vor allem in diesem Sommer nicht sprechen.
        "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

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        • #5
          Fortsetzung III:

          Nachdem die Besteigung des Medusa im zweiten Anlauf geklappt hat, stellt sich natürlich die Frage, wie ich die weiteren Tage bis zur Abholung gestalte. Für den ursprünglich mal anvisierten El Muerto wird die Zeit zu knapp, weil ja auch noch der lange (rund 50km) Rückmarsch zur Straße ansteht und der Muerto diesbezüglich in der falschen Richtung liegt. Und für den Ojos braucht man bei diesen Verhältnissen wohl ein Hochlager. Als einigermaßen realistische 6000er-Ziele bleiben eigentlich nur der Olmedo, der Nacimiento und der Volcán del Viento. Meine Wahl fällt auf den Olmedo, weil der so einen hübschen Kegel hat und mir schon 2009 besonders aufgefallen ist. Um die Schlepperei an den Tagen danach etwas zu entlasten, beschließe ich, einen Teil des Gerümpels schon mal mit zum Olmedo zu nehmen und dort an geeigneter Stelle zu deponieren. Mal sehen, ob das alles klappt...

          image_574581.jpg ​ ​
          Der Doppelgipfel des Nacimiento am frühen Morgen. Manche im Forum kennen den Berg ja recht gut. Vom Neuschnee ist mittlerweile schon eine Menge abgeschmolzen.


          image_574583.jpg
          Berggerümpel


          image_574586.jpg
          Ready to go - es ist kurz vor acht.


          image_574585.jpg
          Zuerst geht es über die Ebene von El Arenal auf den Cazadero zu.


          image_574582.jpg
          Vorbei an meinem Lagerplatz von 2009 - hello again!


          image_574584.jpg
          Blick zurück auf "meine" Lagune von 2009 (damals grünlich, jetzt rötlich) und den Ojos. Tja, wenn der geklappt hätte...


          KK-20170316-3634.jpg
          Der Olmedo taucht wieder auf. SO muss ein Vulkan aussehen!


          KK-20170316-3682.jpg
          Olmedo (und ein Cazadero-Vorgipfel) querab. Ich lege mein Depot an und mache mich auf den Weg über den großen Schuttfächer.


          KK-20170316-3690.jpg
          Reste von Büßereis - im Zweifelsfall eine Trinkwasserquelle. Am Basecamp gibt es aber nachmittags auch ein verlässliches Rinnsal.


          KK-20170316-3711.jpg
          Der Gipfel rückt näher und der Berg wirkt flacher. Über die rechte Seite soll es aufi gehen. Das Wetter? Perfekt!


          KK-20170316-3716.jpg
          Schutthänge in verschiedenen Farben und Büßerschneefelder wechseln sich ab.


          KK-20170316-3737.jpg
          Dann wird es steiler. Der große Stein rechts dient mir als "Fortschrittsindikator". Fast habe ich seine Höhe schon erreicht...


          KK-20170316-3745.jpg
          Dementsprechend wird auch die Aussicht umfassender, hier von Ojos (links) bis Incahuasi (rechts).


          KK-20170316-3755.jpg
          Beeindruckendes Büßereisfeld - zum Glück auf dem gegenüber liegenden Hang


          KK-20170316-3775.jpg
          Der knapp 6000m hohe Sattel zwischen Olmedo und Cazadero kommt ins Bild. Danach wird´s dann wohl deutlich anstrengender, wenn ich mir den Hang links so ansehe...

          Fortsetzung folgt - jetzt ist erst wieder die Arbeit an den Matheklausuren dran.

          LG
          Klaas

          PS: Die "angehängten Dateien" sind offenbar doppelt hochgeladen wordn. Wie löscht man sowas?
          Zuletzt geändert von peakbagger; 28.10.2018, 18:15.
          Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

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          • #6
            Fortsetzung IV:

            KK-20170316-3779.jpg
            Gegen 15h00 erreiche ich den Sattel und schaue Richtung Gipfel. Na, das sieht aber einladend aus!


            KK-20170316-3785.jpg
            Es wirkt zwar noch nicht sehr steil, aber anstrengend ist es jetzt schon. Immerhin entschädigt die Aussicht für die Mühen.


            KK-20170316-3790.jpg
            Übles Blockgestolpere und ein ganz schön steiler Hang (PS: 36°, per Foto nachgemessen). Mit ´ner Spur wäre es deutlich angenehmer. Das Wetter wird schlechter, aber umzukehren ist (noch) keine Option.


            KK-20170316-3793.jpg
            Langsam wird es ziemlich ungemütlich. Solange es nicht gewittert, ist es aber noch in Ordnung.


            KK-20170316-3795.jpg
            Nach fast zweieinhalb Stunden gelange ich im Schneegraupeln endlich an den Kraterrand. Zum Glück weiß ich, dass ich mich jetzt rechts halten muss.


            KK-20170316-3796.jpg
            Da hinten müsste es sein...


            KK-20170316-3798.jpg
            Da ist der Gipfel! Um 17h24 stehe ich oben. SEHR unangenehm hier und die Aussicht ist fast null. Schade! Natürlich fällt mir auch ein anders Wort mit Sch... ein. Naja, am besten gleich wieder umdrehen und absteigen. Es ist noch ein weiter Weg bis zum Zelt. Dass es eine Nachtankunft wird, ist mir schon seit einiger Zeit klar...


            KK-20170316-3802.jpg
            Die Sicht reicht zum Glück noch aus, um den Weg zurückzufinden. Ansonsten könnte man sich hier oben auch gut verlaufen.


            KK-20170316-3823.jpg
            Oh, es klart wieder auf! Das bessere Licht ist auf dem steilen Blockhang durchaus von Vorteil. Ein Umknicken (oder Schlimmeres) ist unbedingt zu vermeiden.


            KK-20170316-3833.jpg
            Auch der Abstieg zum Sattel zieht sich endlos und ist wegen der erforderlichen Konzentration kaum schneller als der Aufstieg. Aber hier geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Es ist schon nach 19h00 als ich endlich "unten" ankomme. Zumindest wird das Gelände ab jetzt etwas angnehmer.


            KK-20170316-3835.jpg
            Der Blick geht nochmal hoch zum Steilhang. Aus der Entfernung sieht er so schön aus, aber zum Bekraxeln war der ziemlich fies...


            KK-20170316-3841.jpg
            Bei noch akzeptabler Sicht gehe ich zügig abwärts. Es bleibt aber noch Zeit für Blicke auf die frisch verzuckerte Punalandschaft.


            KK-20170316-3856.jpg
            Dann wird es langsam dunkel. Zum Glück ist meine Aufstiegsspur meistens noch sichtbar.


            KK-20170316-3866.jpg
            Ein paar kleinere Verhauer leiste ich mir dennoch - "meistens" ist eben nicht "immer". Aber solange ich einigermaßen weiß, wo es langgeht, ist die Sache OK für mich. Geisterhaft erscheint die Silhouette des Olmedo in der Rückschau...


            KK-20170316-3879.jpg
            Das letzte Stück wird dann nochmal ein schier endloser Marsch im Dunkeln entlang der Allradspuren. Wie weit ist es noch bis zum Zelt? WIE WEIT NOCH?
            Tja, soweit wie heute morgen auf dem Hinweg eben. Erst zwanzig Minuten vor Mitternacht erreiche ich wieder das Zelt. Mann, war das zäh zum Schluss! Knapp sechzehn Stunden unterwegs gewesen, langsam werde ich zu alt für sowas. Für dieses Mal war es das jedenfalls mit den Puna-6000ern. Aber in ein paar Jahren kann ich hoffentlich nochmal wiederkommen...

            LG
            Klaas

            PS: Es fehlt noch der Bericht vom Rückmarsch zur Straße. Der kommt dann wahrscheinlich im Laufe der nächsten Woche.
            Zuletzt geändert von peakbagger; 26.10.2018, 20:38.
            Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

            Kommentar


            • #7
              Zitat von peakbagger Beitrag anzeigen
              Das letzte Stück wird dann nochmal ein schier endloser Marsch im Dunkeln entlang der Allradspuren. Wie weit ist es noch bis zum Zelt? WIE WEIT NOCH?
              Tja, soweit wie heute morgen auf dem Hinweg eben. Erst zwanzig Minuten vor Mitternacht erreiche ich wieder das Zelt. Mann, war das zäh zum Schluss! Knapp sechzehn Stunden unterwegs gewesen, langsam werde ich zu alt für sowas. Für dieses Mal war es das jedenfalls mit den Puna-6000ern. Aber in ein paar Jahren kann ich hoffentlich nochmal wiederkommen...
              Endlich echtes Puna-Feeling.
              "Glück, das kann schon sein: man hat es fast hinter sich und einen Schluck Wasser noch dazu." (Malte Roeper)

              Kommentar


              • #8
                Fortsetzung V (noch mehr echtes Puna-Feeling):

                image_574753.jpg
                Am nächsten Morgen, also am 17.03.: fertig zum Abmarsch! Nach den sechs Nächten 2009 hier in El Arenal sind nochmal sieben Nächte dazugekommen. Es gibt wenige Orte in der Wildnis, an denen ich mehr Zeit verbracht habe.


                image_574749.jpg
                Reste der Neuverzuckerung von gestern sind noch sichtbar. Die Berge im Bild dürften bekannt sein...


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                Noch ein Blick zu meiner Route am Olmedo. Geschenkt war der nicht!


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                Die Stille der Puna...


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                Am liebsten würde ich hier länger pausieren, aber es ist noch ein weiter Weg bis zur Pizza in Fiambalá.


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                An meinem Depot. Ab jetzt wird es die erwartet üble Schlepperei...


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                Bye, bye Olmedo!


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                Pause an der Allrad-Fahrspur und dem Ojos im Hintergrund. Ich habe mich entschieden, für den Rückmarsch diesmal eine etwas westlichere Route als 2009 zu versuchen, also westlich am Vulkan El Viento vorbei. Öfter mal was Neues!


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                Zu Anfang folge ich den Spuren der Allradfahrzeuge, die aber insgesamt viel zu weit nach Südwesten führen. An geeigneter Stelle biege ich nach Südosten ab. Vorteil: wildes Gelände ohne irgendwelche Zeichen menschlicher Aktivität. Nachteil: siehe Vorteil...


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                2009 bin ich dem üblichen Weg für Ojos-Besteigungen von Süden gefolgt. Da gab es sowas ähnliches wie eine Spur. Dies hier ist echtes Cross-Country-Walking. Dementsprechend komme ich auch nur langsam vorwärts bzw. abwärts. Eigentlich hatte ich gehofft, es heute noch bis Aguas Calientes zu schaffen. Dort gibt es Wasser und wunderschöne Zeltmöglichkeiten. Irgendwann wird es aber zu dunkel und ich muss mir ein flaches Plätzchen im Gelände suchen. Geschätzte Höhe 4350m. Nun denn: Isomatte raus, Schlafsack raus - ready for Freibiwak!


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                Die Puna ist gnädig und verpasst mir in der Nacht weder Sturm, noch Neuschnee noch ein Gewitter. Und irgendwann wird es auch wieder hell...


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                Der Nacimiento hat schon Sonne.


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                Eisiges Puna-Stillleben


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                Mit der Sonne kommt auch so etwas wie Wärme - und das fühlt sich ziemlich gut an...


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                Blick zurück zu meiner Route von gestern. Tja, dann kann´s ja weitergehen. Geplant ist für heute, bis zum Refugio Quemaditos zu kommen. Und morgen früh werde ich dann hoffentlich von dort abgeholt. Aber mit Plänen in der Puna ist das immer so eine Sache...

                Fortsetzung folgt!

                LG
                Klaas​
                Zuletzt geändert von peakbagger; 28.10.2018, 18:09.
                Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

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                • #9
                  Leider kann ich die Bilder des letzten Beitrags nicht sehen
                  "Meine Spur ziehe ich am liebsten, wohin keine andere führt. Ich kann zurückblicken und sie beurteilen, was ich sonst nicht könnte, weil sie sich durch die vielen anderen verlieren würde.
                  Auch mein Leben will ich unter Kontrolle haben. Darum gehe ich einen eigenen Weg, dem nicht jeder folgt." (Heini Holzer)

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                  • #10
                    Zitat von peakbagger Beitrag anzeigen
                    PS: Die "angehängten Dateien" sind offenbar doppelt hochgeladen worden. Wie löscht man sowas?
                    Ich hoffe, mein kleiner Eingriff hat die Bilder an die richtige Position gestellt. (Sie waren offensichtlich nicht im Text eingebunden)

                    Gratulation zu den Gipfeln und Respekt für Deine Leidensfähigkeit, die man da auf einigen Wegabschnitten braucht.

                    LG, Günter

                    (PS: Im letzten Posting sehe ich keine Bilder, da solltest Du nochmals nacharbeiten)

                    Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
                    (Marie von Ebner-Eschenbach)

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                    • #11
                      Besser?
                      Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

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                      • #12
                        Fortsetzung VI:

                        So, Zeit für die Schlussetappe...

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                        Nach etwa einer Stunde treffe ich auf meinen Weg von 2009 - ein sehr seltsames Gefühl. Ab jetzt also wieder in bekanntem Gelände. Hier die weite Ebene vor Aguas Calientes.


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                        Und wie damals ist es herrlich, wenn unvermittelt der plätschernde Bach mit warmem, trinkbaren Wasser auftaucht. Ein wenig ist es wie "nach Hause kommen". Es ist wirklich ein besonderer Ort. Natürlich muss ich eine ausgiebige Pause machen. Links im Hintergrund der Vulkan El Viento (6028m).


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                        Wer würde hier nicht verweilen wollen? Vor allem nach den Entbehrungen der letzten Tage...


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                        Der Nachteil ist natürlich, dass ich mich (wie 2009) nur schwer motivieren kann weiterzugehen. Fast zwei Stunden habe ich in Aguas Calientes verbracht, jetzt ist es schon nach 14:00 Uhr. Langsam habe ich erste Zweifel, dass ich es heute noch bis zur Hütte schaffe.


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                        Kilometer um Kilometer spule ich ab. Um den Schultern etwas Entlastung zu bieten, trage ich erst nur den großen Rucksack, deponiere ihn irgendwo am Weg und hole anschließend den Rest des Gepäcks nach. Aber das kostet natürlich enorm viel Zeit. Allzu oft kann ich mir diesen "Luxus" nicht erlauben. Mittlerweile ist klar, dass ich es das Refugio heute nicht mehr erreichen werde, jedenfalls nicht bei Tageslicht.


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                        Roboterartig kämpfe ich mich weiter, das Gelände kenne ich ja. Trotzdem ist die Orientierung im Dunklen teilweise ein ziemliches Lotteriespiel. Denn sooo gut kann ich mich an die Tour vor acht Jahren auch nicht erinnern und eine eindeutige Spur (von Bergsteigern und Maultieren) gibt´s auch nur gelegentlich. Ach ja: Und ich bin ziemlich kaputt von der Schlepperei. Eigentlich sollte das doch nicht wieder so eine epische Aktion wie 2009 werden...


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                        Es hilft nichts, ich muss doch nochmal im Freien schlafen. Es ist kurz nach 22h00 Uhr. Folgenden Plan lege ich mir zurecht: Wenn ich morgen sehr früh loskomme, müsste ich es eigentlich noch rechtzeitig zur Abholung bis zum Refugio schaffen. Der Wagen wird sicher nicht schon zum Sonnenaufgang vor Ort sein. Wenn meine Erinnerung stimmt (sehr zweifelhaft), sollte es nicht mehr als zwei Stunden bis zur Hütte dauern. Auf die Isomatte verzichte ich diesmal (auch aus Zeitgründen) und lege einfach den Schlafsack auf den Maultierpfad. Hoffentlich latscht kein Muli über mich drüber...


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                        Um vier Uhr klingelt mein Wecker. Weil ich praktisch nur den Schlafsack verstauen muss, bin ich schon um halb fünf unterwegs. Allein durch die nächtliche Puna. So war es nicht geplant, aber irgendwie hat es auch was Magisches.


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                        Langsam wird es hell und ich merke, dass ich doch schon relativ nahe am Refugio Quemadito bin. Dann taucht es hinter einer Kurve auf, es ist kurz nach sieben. Offenbar ist noch niemand da, um mich abzuholen. Ich lege mich noch etwas im Refugio hin. Notfalls wrd man mich schon wecken, denn hier ist ja der vereinbarte Treffpunkt. Etwas Sorge, ob man mich ÜBERHAUPT abholt, hab´ ich natürlich schon...


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                        Hier das Refugio im Sonnenlicht


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                        Dann höre ich eine Hupe - ein Geräusch, dass mir sonst ziemlich auf die Nerven geht. Komisch, heute irgendwie nicht. Und kurz danach kommt Nestor den Hang hinunter. Vor neun Tagen hat er Stephan und mich in El Arenal abgesetzt. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit...


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                        Schnell das Gerümpel zusammengepackt, den Hang hochgewuchtet und in den Pickup verladen. Anschließend geht es mit dem Wagen runter zur asphaltierten Straße. 2009 musste ich dieses Stück zu Fuß gehen. Fast kommt es mir wie Betrug vor, jetzt bequem mit dem Auto zu fahren. Natürlich ist ein Stopp am Refugio Cazadero Grande obligatorisch, denn hier habe ich 2009 rund neun Stunden vergeblich auf eine Mitfahrgelegenheit gewartet. Heute kann ich darüber schön grinsen. Ein paar Kilometer weiter treffen wir sogar noch Stephan, dem es wieder gut geht und der es irgendwie auch geschafft hat, sich bis zur Straße durchzuschlagen. Offensichtlich hat ihn bisher keiner mitgenommen, aber er wusste ja auch, wann der offizielle "Abholdienst" kommt. Wir haben einige Stories auszutauschen.


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                        Zwischendurch taucht in über 50km Entfernung nochmal das Massiv des Ojos auf. Mein Umkehrpunkt ist der Sattel links vom Gipfel.


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                        Schnell geht es dann auf perfekter Straße wieder zurück nach Fiambalá.


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                        Und da ist sie: die wohlverdiente Pizza! Dass es mit dem Ojos wieder nicht geklappt hat, ist erstmal zweitrangig. Außerdem stehe ich ja nicht komplett mit leeren Händen da. Immerhin hat mir die diesjährige Puna-Aktion drei 6000er-Gipfel beschert. Und ein Kaleidoskop von Gefühlen und Erinnerungen. Na dann bis in ein paar Jahren - nos vemos!

                        LG
                        Klaas
                        Besucht mich auf www.klaaskoehne.de! Aktuell: Argentinien + Antarktis

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                        • #13
                          Was für ein tolles Unternehmen, super Bericht!

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                          • #14
                            Ohne mich jetzt in Details zu verlieren, wozu mir sowieso die Kompetenz fehlte - ich liebe es einfach, deine Berichte zu lesen, diese Abgeschiedenheit und Einsamkeit ist schon sehr faszinierend für mich, von deinen Gehleistungen mal ganz abgesehen natürlich! Dass sich die Motivation für einen langen Rückmarsch da in Grenzen hält, kann ich mir vorstellen, ein bisschen zumindest.

                            Vielen vielen Dank für den umfangreichen und eindrucksvollen Bericht!

                            PS: Da die Aktion von 2009 vor meiner etwas aktiveren Zeit hier war, werde ich das wohl dringendst unbedingt mal nachlesen müssen!

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                            • #15
                              Phantastische Bilder aus einer Gegend, von der ich leider nur viel zu wenig kenne.
                              Aber das Refugio Quemaditos kenne ich besser

                              lg
                              Norbert
                              Meine Touren in Europa
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