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Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

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  • Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

    Für den Marienfeiertag war heuer wieder bestes Tourenwetter angekündigt, und so wollte ich ihn genau dafür nützen. Da ich in diesem Jahr noch nie im Hochschwab unterwegs war, konzentrierten sich meine Überlegungen zur Route auf diesen eindrucksvollen Gebirgsstock. Dreimal stand ich bereits am Hauptgipfel, und dreimal sah ich um mich ausschließlich oder zumindest größtenteils Nebel. Die Bedingungen am 15. August sollten nahezu sicher ein weites Panorama gewährleisten. Allerdings war davon auszugehen, dass ich auf den Routen wie am Gipfel keineswegs der Einzige sein würde. Und da ich zumindest auch ein wenig Stille und Weite der Gebirgslandschaft erleben wollte, entschied ich mich dann doch für eine Alternative: Im Frühsommer 2010 war ich bei bestem Wetter über den Ostteil der Aflenzer Staritzen zur Hochweichsel unterwegs. Den westlichen Teil dieses Plateaustocks mit Prachtblick zum Ringkamp und den atemberaubenden Tiefblicken in den Oberen Ring kannte ich hingegen nach wie vor nicht - eigentlich unglaublich! Und auch für die komplette Überschreitung der Aflenzer Staritzen benötigt man einen definitiv nebel- und gewitterfreien Tag.

    Damit war meine Entscheidung getroffen: Ich wollte möglichst zeitig auf dem Seebergsattel aufbrechen und am Schluss der Tour um 19.15 Uhr mit dem Bus von Seewiesen wieder dorthin hinauf fahren.

    Erst am Tag davor ergab sich, dass Günter sich anschließen würde, was noch einen weiteren Grund zur Vorfreude bildete. Er kannte meine Route zwar schon. Aber dass man Einladungen, in dieser großartigen Landschaft unterwegs zu sein, nicht unnötig ausschlägt, verstehe ich nun im Nachhinein noch besser als davor.


    Eine detaillierte Beschreibung der Route erübrigt sich, da viele Forumsmitglieder bereits auf den Aflenzer Staritzen unterwegs waren und es Berichte darüber aus allen Jahreszeiten gibt. Ich lasse also vorwiegend die Fotos sprechen. Und da Licht, Wetter und Landschaft am 15.08. gleichermaßen zum ständigen Fotografieren eingeladen haben, werden es recht viele Bilder sein.


    Um etwa 8.15 Uhr brechen wir vom Seebergsattel auf und queren zunächst durch den Seebergwald in Richtung Gamssteig, über den wir aufsteigen wollen. Der erste markante Gipfel des Hochschwabmassivs, der ins Blickfeld kommt, ist der Große Feistringstein.
    001-Höchstein-Feistringstein.jpg

    Relativ bald wird der Wald von Latschen- und Strauchgelände abgelöst, das den Blick zum Bruchtal vor uns freigibt. Durch dieses Tal führt der Gamssteig zum Plateau der Aflenzer Staritzen hinauf.
    002-Bruchtal.jpg

    Gut 20 Minuten später bereits im unteren Bruchtal. Bis zur Quelle ist der Steig mit zahlreichen roten Punkten gekennzeichnet, oberhalb nur mehr eher sporadisch.
    006-Bruchtal.jpg

    Die erst im Jahr 2010 gestiftete Bruchtalquelle bietet ausreichend erfrischendes Wasser und lädt daher sehr zu einer kurzen Rast ein.
    008-BruchtalQuelle.jpg

    Die folgenden guten 350 Höhenmeter zum Plateau hinauf verlaufen nahezu durchgehend (sehr) steil - größtenteils auch dort, wo der Steig (wie hier noch im unteren Teil) einigen Kehren folgt.
    009-SüdflankeMieserkogel.jpg

    Auf der Hochfläche haben die "Einheimischen" an einem Tag mit so gutem Tourenwetter vermutlich versucht, sich von den Menschen möglichst fernzuhalten. Aber einige von ihnen sehen wir - passend zum Anstieg über den "Gamssteig" - doch. Gleich drei von ihnen haben sich in dieser Felsgruppe links vom Steig perfekt für eine Zoomaufnahme positioniert.
    012-ZoomGämsen3.jpg

    Zwischen 1700 und 1800 Metern Höhe quert der Gamssteig einen besonders steilen Hangabschnitt, der teilweise schottrig und gelegentlich ein wenig felsdurchsetzt ist.
    016-Gamssteig-schottrigerAbschnitt.jpg

    Man müsste nicht zwingend so nahe an die Felsen heran gehen, aber es sieht so natürlich noch besser aus.
    017-Günter.jpg

    In zum Schluss wieder etwas weiteren Kehren erreicht der Gamssteig dann in fast 1900m Höhe das Plateau der Aflenzer Staritzen. Seewiesen im Tal liegt bereits über 900 Höhenmeter unter uns.
    022-TiefblickSeewiesen-Gamssteig.jpg

    Genau bei diesem Steinmann trifft der Gamssteig auf den markierten Weg über die Aflenzer Staritzen. Augenblicklich ändert sich die Szenerie, und Eindrücke von Weitläufigkeit und großem Horizont stellen sich ein.
    023-StaritzenHochfläche-BlickOsten.jpg

    Über dem östlichen Teil der Staritzen sind zahlreiche beliebte Tourenziele (nicht nur) der Wiener im Blick: zentral der Stock der Tonion, dahinter Göller und Gippel, und sogar Reisalpe und (knapp rechts der Bildmitte) Unterberg sind zu erkennen.
    025-BlickTonion-GöllerGippel.jpg

    Nördlich schließt das niedrigere Plateau der Zeller Staritzen an, und man ahnt zumindest die Felswände zur Rosshölle und dem Kastenriegel dazwischen. Genau diese Kombination aus weiten Hochflächen und wilden Felsabstürzen gibt dem gesamten Hochschwab ja einen guten Teil seiner landschaftlichen Faszination. - Am Horizont etliche Gipfel der Türnitzer Alpen.
    028-BlickZellerStaritzen-TürnitzerAlpen.jpg

    Wir aber setzen unseren Weg in Richtung Westen fort und erreichen mäßig ansteigend das Steinerne Hüttl.
    029-SteinernesHüttl-BlickRingkamp.jpg

    Von hier bietet sich der erste eindrucksvolle Blick zu den bis 500 Meter hohen Felswänden, mit denen der Ringkamp nach Osten zum Oberen Ring abbricht. Fraglos der prägende Landschaftseindruck im gesamten Westteil der Aflenzer Staritzen!
    031-RingkampHöllkamp.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

    Zur Niederen Scharte verlieren wir wieder etwa 50 Höhenmeter. Das mehrmalige Auf und Ab charakterisiert die Überschreitung der Aflenzer Staritzen generell. Aber bei so prachtvollen Ausblicken und auf so weichem Grasboden wie hier könnte es viel Schlimmeres geben!
    033-Günter-SeverinkogelRingkamp.jpg

    An der Niederen Scharte führt der Weg ganz an die Südkante des Plateaus heran, und so bietet sich ein Blick über das tief eingeschnittene Seetal zur etwa gleich hohen Mitteralm dahinter.
    035-KamplSeetal-Mittelkuppe.jpg

    Durch angenehmes, nur gelegentlich leicht verkarstetes Gelände steigt der Weg nun erneut etwas an.
    037-Mittelkuppe-Severinkogel.jpg

    Die Hochweichsel, der östlichste der zahlreichen Zweitausender im Hochschwab, steht abgesetzt etwas nördlich der Aflenzer Staritzen. Sie war Ziel meiner Tour im Jahr 2010; das bedeutet umgekehrt: Ab jetzt folgen für mich neue Wegabschnitte.
    038-Hochweichsel.jpg

    Ein Rückblick zum Sattel beim Steinernen Hüttl, mit dem Krautgartenkogel (1988m) rechts am Plateaurand.
    039-Krautgartenkogel-Höllstein.jpg

    20 Minuten später ist die Distanz dorthin erkennbar größer geworden. Dazwischen haben wir das fast ebene Gebiet der Rotlacken gequert. Wer am Fuß der Aflenzer Staritzen vor steilen Felsflanken steht, käme vermutlich kaum auf die Idee, wie weitläufig und grün das Plateau oben teilweise ist!
    043-Rotlacken-Krautgartenkogel.jpg

    Beim Blick nach Westen, in die Gegenrichtung, schauen mittlerweile sowohl der Hochschwab-Hauptgipfel als auch der Ringkamp über das gewellte Hochplateau.
    046-HochschwabHauptgipfel-Ringkamp.jpg

    Der Hauptgipfel näher herangezoomt, rechts die Eismauer. In der linken Bildhälfte der Zagelkogel sowie ein fast überhängend wirkender Steilabfall nahe der Stangenwand. Eine wahrhaft beeindruckende Gebirgslandschaft!
    048-ZagelkogelWetterkogelHauptgipfel.jpg

    Da der markierte Weg nur wenige Minuten südlich und westlich am Severinkogel vorbei führt, spricht alles dafür, zu diesem mit 2038m höchsten Gipfel der gesamten Aflenzer Staritzen hinauf zu gehen. Vor der großartigen Kulisse des Ringkamps ist hier nun eine ausführlichere Rast angesagt.
    051-Severinkogel-Günter.jpg

    Der Rundblick vom Severinkogel ist eindrucksvoll! Im Nordosten steht die Hochweichsel, und mittlerweile wird viel deutlicher, mit welcher wilden Felsszenerie (u.a. der Adlermauer) sie zum Unteren Ring abbricht. Links dahinter wieder die Zeller Staritzen.
    054-ZellerStaritzen-AdlermauerHochweichsel.jpg

    Nach Südwesten geht der Blick über mehrere große Dolinen im Vordergrund und die (verdeckte) Obere Dullwitz zum Karlhochkogel.
    056-Ringmauer-Karlhochkogel.jpg

    Natürlich finden sich hier auch für das Teleobjektiv reichlich Motive. Hauptgipfel und Eismauer stark herangezoomt. Wie deutlich zu erkennen (und zu erwarten) war, musste um das große Gipfelkreuz an diesem Tag niemand unter Einsamkeit leiden...
    058-ZoomHochschwabEismauer.jpg

    Etwas weiter nördlich ergibt sich südlich am Ringkamp vorbei und über den Weihbrunnkessel ein überraschend weiter Fernblick nach Westen.
    Auffälligster Drüberschauer ist der Stock des Großen Buchsteins in der linken Bildhälfte. Rechts ist auch die Spitze des Kleinen Buchsteins zu sehen, und nochmals deutlich dahinter zieht der lange Kamm von Süden zum Hochmölbing hinauf. Da fehlt nicht mehr viel auf 80km Distanz.
    059-ZoomGrBuchstein-Hochmölbing.jpg

    In der Totale wie im Detail atemberaubend: die ostseitigen Felswände vom Ringkamp hinunter zum Oberen Ring!
    060-ZoomRingkamp.jpg

    Über den Ostteil der Zeller Staritzen erfasst der Blick im Nordosten auch den Wallfahrtsort Mariazell am Fuß der Bürgeralpe. Dahinter weitere Berge der Türnitzer Alpen, u.a. Eisenstein, Hohenstein und Tirolerkogel.
    061-ZoomZellerStaritzen-Mariazell.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

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    • #3
      AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

      Nach den genussvollen Rundumblicken vom Severinkogel geht es leicht bergab in Richtung Westen weiter. Wir kommen dem Ringkamp sowie den Abbrüchen in den Oberen Ring immer näher.
      064-Ringkarwand-Ringkamp.jpg

      Über dem Höllkamp nördlich des Oberen Rings ist in einiger Entfernung der Ötscher zu sehen. Es ist wohl eine der wenigen Perspektiven, in der einem selbst der Ötscher wie ein grüner Hügel erscheinen könnte.
      066-ZoomHöllkampÖtscher.jpg

      Nun stehen wir ganz am nördlichen Rand der Hochfläche und schauen mit einiger Ehrfurcht über die Felsabbrüche zum Oberen Ring hinunter. Der Anstieg durch die Wasserfallschlucht quert etwa in der Mitte des Bildausschnitts von rechts nach links.
      068-TiefblickWasserfallschlucht.jpg

      Was für eine Szenerie, durch die der Weg hier führt! Und jederzeit bietet sich Möglichkeit, ganz nahe an die Abbruchkante heranzutreten und zum Oberen Ring hinunter zu schauen.
      069-WetterkogelHochschwabHutkogel.jpg

      Für dieses Foto habe ich genau das wieder getan. Leider bringt wohl kein Foto ganz zur Geltung, wie steil man in den zum Teil fast 500 Meter tiefer gelegenen Kessel hinab blickt!
      071-TiefblickObererRing.jpg

      Die Szenerie um den Unteren Ring im Nordosten ist kaum weniger wild.
      072-TiefblickUntererRing-HintereHöll.jpg

      Über dem Oberen Ring steht der steile Kamm des Höllkamps, der ihn im Norden begrenzt. Fast genau in der Diagonale des Bildes von rechts unten nach links oben ist das begrünte Wasachband zu erkennen: eine der wenigen vergleichsweise einfachen Möglichkeiten, aus dem Oberen Ring aufzusteigen. Erst im Herbst 2016 war Günter dort gemeinsam mit Norbert unterwegs; das Ergebnis war u.a. ein eindrucksvoller Bericht für das Forum.
      074-ObererRing-Höllkamp.jpg

      Ein Zoom zum Ringkamp-Gipfel, auf dem sich im Augenblick zumindest ein Bergsteiger befindet. Wer ihn von Süden weglos besteigen will, kann über weite Strecken das im Bild gut erkennbare Rasenband nützen. Im unteren Abschnitt vom Sattel zum Hutkogel muss man sich seine Route allerdings durch felsiges Gelände suchen.
      (Wir hatten ursprünglich überlegt, den Ringkamp eventuell in unsere Rundtour einzubeziehen, uns mittlerweile aus Zeitgründen aber definitiv dagegen entschieden. Auch ohne ihn leidet die Route nicht an einem Mangel starker Gebirgseindrücke.)
      077-ZoomRingkamp.jpg

      Nach einem Abstieg ist hier zu erkennen, wie der Weg zum Sattel zwischen Hutkogel und Ringkamp nochmals ansteigt. Hier im westlichsten Teil ist das Plateau der Aflenzer Staritzen stärker schottrig und felsig sowie durch mehr Spalten und Dolinen zerrissen.
      080-Ringkamp.jpg

      Genau hier erreicht der Anstieg durch die Wasserfallschlucht - den Günter natürlich auch kennt - die Hochfläche. Der letzte Forumsbericht u.a. über diese Route (von Rudolf_48) liegt übrigens noch nicht einmal einen Monat zurück.
      083-TiefblickObererRing-Wasserfallschlucht.jpg

      Die Überraschung: Mit maximalem Zoom ist ein Paar gut zu erkennen, das - noch einige hundert Meter unter uns - gerade am unteren Einstieg der Route durch die Wasserfallschlucht steht. Aus der Ferne betrachtet wirken sie nicht ganz entschlossen, weiterzugehen; aber vielleicht ist es auch nur ein nochmaliges Atemholen vor den entscheidenden Passagen.
      084-ZoomEinstiegWasserfallschlucht.jpg

      Blick zur Hochweichsel über der Adlermauer, am nordseitigen Abbruch der Ringkarwand vorbei.
      086-Göller-HochweichselAdlermauer.jpg

      Im Anstieg zum Sattel lohnt sich unbedingt ein Umdrehen, denn auch von hier ist es toll anzuschauen, wie die Ringkarwand in den Oberen Ring abbricht.
      088-Ringkarwand.jpg

      Nur wenige Minuten später ein fast noch eindrucksvollerer Gesamtanblick dieser unglaublichen Gebirgsszenerie!
      Wie konnte es tatsächlich dazu kommen, dass ich als bekennender Landschaftgenießer bis heute noch nie hier unterwegs war? Zum Glück ist es nicht zu spät, dies doch noch zu tun.
      090-Hochweichsel-Ringkarwand.jpg
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
      Lg, Wolfgang


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      der sowohl für den Einzelnen
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      (David Steindl-Rast)

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      • #4
        AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

        Am Sattel öffnet sich nun der Blick über das recht ausgedehnte Ochsenreichkar zum Hochschwab-Hauptgipfel im Westsüdwesten.
        092-Ochsenreichkar-Hochschwab.jpg

        Der Abstieg in den Karboden ist schottrig, die Umgebung vermag davon allerdings gut abzulenken. Im Blick die Ringkamp-Südflanke, durch die man sich einen Weg bis zum Rasenband (knapp links außerhalb des Bildausschnitts) suchen müsste.
        095-Ochsenreichkar-Ringkamp.jpg

        Hier ginge es rechts Richtung Schiestlhaus weiter; wir hingegen wenden uns nun Richtung Süden zur Voisthaler Hütte.
        Die Quelle im Ochsenreichkar hat sicher schon vielen Hochschwab-Tourengehern gute Dienste erwiesen.
        097-OchsenreichkarWegweiser.jpg

        Das Gelände bis zur Voisthaler Hütte ist durch mehrere unterschiedlich große Kare geprägt und fällt Richtung Süden in Geländestufen ab. Hier geht der Blick über den Tiefboden zu den Edelspitzen und der Karlmauer, bereits südlich der Dullwitz (und somit hinter der Hütte).
        099-Tiefboden-EdelspitzenKarlmauer.jpg

        Über dem nächsten Kessel, dem Kühreichkar, ist nun schön das Plateau der Mitteralm zu sehen; die Edelspitzen stehen am rechten Bildrand.
        100-Kühreichkar-MitteralmEdelspitzen.jpg

        Schon ist die Voisthaler Hütte (rechts unten) in Sichtweite. Aber wie im Karstgelände üblich, führt die Route keineswegs in gerader Linie, sondern in einigen Bögen und mehrfachem kleinräumigem Auf und Ab dorthin.
        102-Voisthalerhütte-EdelspitzenKarlmauer.jpg

        Wohin man auch blickt, die Bergszenerie ist großartig! In der unteren Hälfte die Felszacken unterhalb des Fölzsattels; der von der Voisthaler Hütte kommende (kurz auch versicherte) Weg ist rechts unten zu sehen. Darüber erneut das Mitteralm-Plateau.
        104-Fölzsattel-KamplMitteralm.jpg

        Jetzt haben wir alle Kessel durchquert, stehen in der Oberen Dullwitz und blicken nach Westen zur Ringmauer.
        108-ObereDullwitz-Ringmauer.jpg

        Die letzten bequemen Minuten zur Hütte, die unmittelbar unter den Edelspitzen steht.
        110-Voisthalerhütte-Edelspitzen.jpg

        Nun haben wir uns eine längere Pause (mit Radler und warmer Speise) redlich verdient. Und wir sind angenehm überrascht, dass auf der Hüttenterrasse reichlich Plätze frei sind. Es wird vor allem daran liegen, dass es mittlerweile 15 Uhr vorbei ist. Bei Gesprächen des Hüttenteams können wir mithören, wie lebhaft der Betrieb in der Nacht davor hier wie auch am Schiestlhaus war. Verständlich, dass sehr viele die Schönwettertage an einem langen Wochenende nützen wollten!
        112-VoisthalerhütteTerrasse.jpg

        Die Herzen aller Kletterer schlagen sicher gleich höher, wenn sie zu den Edelspitzen hinauf schauen.
        Aber der Anblick kann wirklich etwas - auch dann, wenn man keine persönlichen Pläne auf ihnen hat...
        114-Edelspitzen.jpg
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
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        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

          Es ließe sich noch einige Zeit gut auf der Voisthaler Hütte aushalten, aber gegen 16.15 Uhr raffen wir uns zum Aufbruch auf, damit uns genügend Zeitspielraum zum Bus ab Seewiesen um 19.15 Uhr bleibt.
          Blick hinunter in den Höllboden, mit der wilden Höllmauer dahinter.
          115-Höllboden-Höllmauer.jpg

          Zu Beginn führt der Weg eher steil durch das Voisthaler Gassl hinab. Die Landschaft und zunehmend auch das Nachmittagslicht lassen nach wie vor keine großen Wünsche offen.
          116-Voisthalergassl.jpg

          Ein sehenswertes Detail: die Zacken unter dem Fölzsattel im Süden.
          119-FelszackenunterdemFölzsattel.jpg

          Beim Rückblick zur Voisthaler Hütte muss ich nun fast in die Sonne hinein fotografieren, aber die Szenerie mit den Edelspitzen, der Karlmauer und Ringmauer sowie (rechts unten) dem Voisthaler Gassl ist den Versuch allemal wert.
          120-RückblickVoisthalerhütte-EdelspitzenKarlmauer.jpg

          Nach dem kurzen Gegenanstieg beim Franzosenkreuz auf dem Höllkampl. Etwas viel Pathos im Text, wie in diesem Zusammenhang häufig.
          122-FranzosenkreuzTafel.jpg

          Auch die Untere Dullwitz wird von eindrucksvollen Felswänden flankiert: der Gschirrmauer im Süden...
          124-UntereDullwitz-Gschirrmauer.jpg

          ...sowie der Bösen Mauer (an der Südseite der Aflenzer Staritzen) im Norden.
          125-BöseMauer.jpg

          Die im Jahr 2005 abgebrannte Florlhütte wurde bald danach neu errichtet und war etliche Jahre wieder bewirtschaftet. Entgegen der Tafel an der Fassade ist sie aktuell jedoch in Privatbesitz; ein dezentes Schild an den Bänken vor der Hütte weist darauf hin.
          Diese Änderung scheint erst mit 2017 eingetreten zu sein; ich weiß zur Zeit nicht, ob sie auf Dauer so geplant ist.
          126-Florlhütte.jpg

          Eine letzte Geländestufe ist noch zu überwinden, bevor es dann durch das Seetal flach nach Seewiesen hinaus geht. Im Hintergrund grüßt die Veitschalpe.
          129-SeetalSeewiesen-Veitschalpe.jpg

          Dank der mittlerweile recht tief im Westen stehenden Sonne bieten die Felswände auch während des Schlussabschnitts lohnende Motive: Böse Mauer im Norden...
          132-BöseMauer.jpg

          ...und Gschirrmauer im Süden.
          133-Gschirrmauer.jpg

          Die angegebenen zweieinhalb Stunden Abstiegszeit von der Voisthaler Hütte nach Seewiesen reichen auch bei moderatem Tempo aus. So bleibt uns fast eine halbe Stunde Zeitspielraum, bis uns der Bus nach einer langen, landschaftlich großartigen Bergwanderung abschließend auf den Seebergsattel hinauf bringt.
          Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
          Lg, Wolfgang


          Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
          der sowohl für den Einzelnen
          wie für die Welt zukunftsweisend ist.
          (David Steindl-Rast)

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          • #6
            AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

            Informationen zur Tour

            20,5 Kilometer Strecke,
            etwa 1050 Höhenmeter im Aufstieg, etwa 1350 im Abstieg.

            Mit Ausnahme des Gamssteigs (und unseres kurzen Abstechers auf den Severinkogel) durchwegs gut markierte Routen.

            Der Gamssteig ist im unteren Abschnitt durch Wald, Sträucher und Latschen bis zur Quelle durch zahlreiche rote Punkte gekennzeichnet. Wer vom Seebergsattel kommt, findet zu Beginn allerdings keinen ausdrücklichen Hinweis auf ihn. Aufstieg zunächst wie zur Seeleiten, bei der ersten Forststraßenquerung nach knapp 10 Minuten links. Bald endet die Forststraße, ein schmaler Steig führt Richtung Westen weiter - und die Punkte beginnen.
            Beim direkten Anstieg von Seewiesen (der übrigens markiert ist, wie die Kompass-Karte im Gegensatz zur AMap richtig angibt) sollte die Kreuzung mit dem Gamssteig leicht zu erkennen sein.
            Die Quelle im Bruchtal gab, als wir vorbei kamen, ausreichend herrlich kaltes, frisches Wasser.
            Oberhalb der Quelle werden die Markierungspunkte deutlich seltener. Man erreicht aber recht bald das obere Ende der Latschenzone, und ab dann ist der Verlauf des Steigs stets eindeutig. Der gesamte obere Teil ist (sehr) steil, ein kurzer Abschnitt geröllig, aber bei trockenen Bedingungen bieten sich keine speziellen Schwierigkeiten. Gut möglich, dass der Steig im Abstieg sogar angenehmer als die Seeleiten zu begehen ist (die ich stärker schottrig in Erinnerung habe).

            Die Florlhütte war nach der Wiedererrichtung im Jahr 2007 etliche Jahre bewirtschaftet, scheint seit heuer (2017) jedoch in Privatbesitz zu sein.
            Somit bleibt entlang unserer Route die Voisthaler Hütte als Einkehrmöglichkeit.

            Busverbindungen
            Wer in unsere Richtung unterwegs ist und sich zum Abschluss nochmals 300 Höhenmeter Gegenanstieg auf den Seebergsattel ersparen will, kann täglich um 19.15 Uhr von Seewiesen den Bus hinauf benützen.
            Generell ist es ja entspannender, Öffis am Beginn einer Tour zu nützen und am Schluss zum eigenen Auto zurückzukehren. Dagegen spricht an Sonn- und Feiertagen, dass der erste Bus hinauf zum Seebergsattel erst um neun Uhr fährt, was einen (allzu) späten Start bedingen würde. An Samstagen hingegen fährt ein Bus etwas nach sieben Uhr. (An Werktagen bereits knapp nach sechs Uhr, was wiederum gar zeitig wäre. )
            Mit langen Hin- und Rückreisezeiten ist unsere Route komplett öffentlich als Tagestour aus dem Raum Wien möglich, wenn auch mit etwa einer Stunde weniger Zeitspielraum als wir hatten.


            Natürlich waren auf den Aflenzer Staritzen stets Bergwanderer in Sichtweite - aber wie erhofft, waren es keine Scharen. Mehrere von ihnen waren mit auffällig großen Rucksäcken wohl nach Hütten- oder Zeltübernachtungen unterwegs. Kein Wunder, dass die tolle, weitläufige Gebirgslandschaft an zwei aufeinander folgenden Schönwettertagen eine spezielle Anziehungskraft ausübt!
            Auf der Voisthalerhütte sowie beim Abstieg Richtung Seewiesen war es am Nachmittag offensichtlich schon deutlich ruhiger als früher am Tag.

            Eine Voraussetzung, die mir für unsere Route unumgänglich scheint:
            absolute Nebel- und Gewitterfreiheit zumindest für den Abschnitt über das Plateau der Aflenzer Staritzen!


            Persönliches Fazit

            Gleich mehrere meiner eindrucksvollsten Tagestouren der letzten 10 Jahre haben mich ins Hochschwabmassiv geführt. Zur Hochweichsel und der Mitteralm, dem Fölzstein und Buchbergkogel, der Meßnerin und Griesmauer sowie dem Trenchtling und dem Ebenstein gesellt sich nun auch das gesamte Plateau der Aflenzer Staritzen.

            Die stärksten Eindrücke bietet mir immer wieder der faszinierende Wechsel zwischen weiten, oft erstaunlich grünen Plateaus sowie steilen Wänden und wilden Felszacken. Nicht, dass es dies am Schneeberg, auf der Rax und der Schneealpe gar nicht gäbe! Aber auf dem Hochschwab ist für mein Empfinden alles um mindestens eine Nummer größer und weitläufiger. Und das ganze Plateau mit seiner großen West-Ost-Ausdehnung ist durch zahlreiche Taleinschnitte, Kare und Kessel auf höchst kunstvolle Art gegliedert und verschachtelt.

            Ein ganz eigenes Erlebnis bieten die wilde Ostseite des Ringkamps sowie generell die Abbrüche zum Oberen Ring und die Tiefblicke in den Kessel. Von den Aflenzer Staritzen aus bekommt man all dies auf einer Route ohne nennenswerte Schwierigkeiten geboten. Im Rückblick frage ich mich wirklich, warum ich dort nicht längst schon unterwegs war!
            Eine so beeindruckende felsige Hochgebirgsszenerie findet man in der üblichen Tagesdistanz ab Wien ansonsten wohl nur im Gesäuse. Wem Gebirgslandschaften grundsätzlich etwas bedeuten, der sollte hier zumindest einmal gewesen sein.

            Ich weiß, dass ich solche Routen auch allein gut genießen kann. Zugleich habe ich mich sehr über die kurzfristige Möglichkeit gefreut, viele Stunden mit dir, Günter, unterwegs sein zu können. Das gemeinsame Gehen, Schauen und Schwelgen in Ausblicken habe ich als sehr fein erlebt, und zudem habe ich von deiner Kenntnis auch anspruchsvollerer Touren in der Region profitieren können. Vielen Dank für den höchst gelungenen gemeinsamen Tag!

            In Summe: eine weitere lange Tagestour im Hochschwab voll starker Eindrücke dieser so vielseitigen Gebirgslandschaft.
            Da zahlreiche Forumsmitglieder das Gebiet so gut kennen, erübrigt sich eine ausdrückliche Empfehlung.
            Sehr wohl aber hoffe ich, dass mein Bericht ausdrücken kann, wie sehr mich der Tag bereichert hat und warum er meine Erinnerungen hoffentlich lange prägen wird.
            Zuletzt geändert von Wolfgang A.; In den letzten 4 Wochen.
            Lg, Wolfgang


            Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
            der sowohl für den Einzelnen
            wie für die Welt zukunftsweisend ist.
            (David Steindl-Rast)

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            • #7
              AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

              Hallo Wolfgang und Günter!

              Welch' gelungene Gemeinschaftstour und ein super Bericht!
              Obwohl ich die Gegend mittlerweile auch ganz gut kenne, hatte ich Freude an jedem einzelnen Bild.
              Vielen Dank an das in Erinnerung-schwelgen-lassen.

              LG, Günter
              http://brothersberge.blogspot.co.at

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              • #8
                AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                Manche Touren brauchen den richtigen Zeitpunkt. Nach über 20 Jahren Wanderpause bin ich vor einigen Jahren auf Anhieb die Aflenzer Staritzen zum Gipfel gegangen und natürlich zurück. Mir blieb es damals gleich als langer Hatscher (mangels Kondition) im Kopf und ich erinnere mich, dass ich am Schiestlhaus so ausgetrocknet war, dass ich gleich 3 Radler hintereinander getrunken hatte, während mein Proviant zurück zum Seebergsattel eine Packung Mannerschnitte war, die ich mir gut einteilte

                Deinen Bericht zu lesen ist natürlich jetzt wesentlich gemütlicher und so konnte ich die Landschaft besser genießen. Mittlerweile bin ich ja öfter in der Gegend, zuletzt vor einigen Tagen auch die Ringe, Wasserfallschlucht und über den Salcheneggerweg zum Ringkamp rauf (ist übrigens mit Steinmännern markiert) - bzw über den unmarkierten Weg von der Edelbodenalm hinunter in die Höll

                Danke jedenfalls für die reiche Bebilderung, ich hab gar nicht soviel Fotos gemacht damals, weils mir schon so lang vorkam, bis endlich mal das Schiestlhaus in Reichweite war.

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                • #9
                  AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                  Danke für den informativen und reich bebilderten Bericht.
                  Bin über die Aflenzer Staritzen bei meiner Zeltwanderung von Neuberg/Mürz - Veitsch - Seebergsattel - Hochschwab - Eisenerz; hab damals im Ochsenreichkar (Quelle) übernachtet.
                  LG
                  der 31.12.

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                  • #10
                    AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                    Eine sehr schöne und lange Runde habt ihr beiden da gemacht.
                    Vielen Dank für die feinen Hochschwabbilder!


                    L.G. Manfred

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                    • #11
                      AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                      Da schwelgt man förmlich in den Erinnerungen, ein Genuss das durchblättern der Bilder.
                      Sollte mir auch wieder mal eine Wanderung überlegen.
                      Lg. helmut55

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                      • #12
                        AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                        Beneidenswert!
                        Bei solchem Wetter - das mußte ja einen Superbericht ergeben

                        lg
                        Norbert

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                        • #13
                          AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                          Wunderschön! Da werden Erinnerungen an die Kindheit wach! Bin alle diese Wege damals mit Mutter und deren Freundin gegangen! Wird echt Zeit, dort mal wieder hinzufahren.
                          LG, Eli

                          Meine Touren

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                          • #14
                            Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                            Ich war beim ersten Mal Staritzen genauso begeistert wie du, nur der eisige Wind (es war im November) hat den Gesamteindruck etwas getrübt. Und der lange Retourhatscher von der Voisthaler nach Seewiesen war zahch.
                            Das zweite Mal - übrigens auf exakt derselben Runde wie ihr - war die Sicht durch Nebel eingeschränkt. Dabei hat auf der Hochweichsel, wie ich nachher erfahren habe, die Sonne geschienen.
                            Einmal im Winter bin ich - ebenfalls auf Grund eisigen Winds - nach der Graualm nicht über den Mieserkogel hinausgekommen.
                            Ein anderes Mal war ich nach dem Anstieg auf die Hochweichsel aus der Rosshölle so platt, dass ich die Staritzen nicht mehr wirklich genießen konnte.
                            Und den Abstieg vom Ringkamp nach Weichselboden nach der Wasserfallschlucht bei größter Hitze habe ich auch nicht gerade in bester Erinnerung.

                            Fazit: wirklich optimal hab ich die Staritzen noch nie erwischt, obwohl ich natürlich jedes Mal beeindruckt war. Da beneide ich euch ein bißchen um die rundum gelungene Tour bei perfekten Verhältnissen.
                            Zuletzt geändert von maxrax; In den letzten 4 Wochen.

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                            • #15
                              AW: Überquerung der Aflenzer Staritzen (2038m), Hochschwab / 15.08.2017

                              Und auch für die komplette Überschreitung der Aflenzer Staritzen benötigt man einen definitiv nebel- und gewitterfreien Tag.
                              Nicht unbedingt: http://www.nefkom.net/charlemagne/Pi...-07/index.html

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