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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
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- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

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- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Frühlingswandern im Joglland: Strallegg - Wildwiesen, 1254m / 02.04.2018

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  • Frühlingswandern im Joglland: Strallegg - Wildwiesen, 1254m / 02.04.2018

    Der Ostermontag 2018 bot im Osten Österreichs perfektes Wetter für Outdoor-Aktivitäten: Letzte Wolkenbänke sollten am Morgen nach Osten abziehen und dann einem durchwegs sonnigen Tag mit angenehmen Temperaturen Platz machen.

    Auf der Suche nach einer Route für eine längere Frühlingswanderung erinnerte ich mich an den Ostersonntag 2016, an dem ich auf dem Masenberg im oststeirischen Joglland unterwegs war. Auf der Wildwiese(n), einem benachbarten Berg von fast gleicher Höhe (1254m), steht eine Aussichtswarte, die ich schon einige Zeit besuchen wollte. So suchte ich mir eine längere Rundroute ab Strallegg heraus, um erneut etliche Stunden in dieser ruhigen, erholsamen Mittelgebirgslandschaft zu wandern.


    Dank der bereits langen Tage kann ich mir mit der Anfahrt Zeit lassen und erst gegen 9.45 Uhr in Strallegg losgehen. Ich schaue zunächst zur Pfarrkirche zum Heiligen Johannes. Der im Kern gotische Bau wurde barock umgestaltet und steht bis heute innerhalb der ehemaligen Friedhofsmauer. Anstelle von Gräbern ist er aber nun von Wiesen umgeben: ein ruhiger Platz im Grünen mitten im Ortszentrum.02-StralleggPfarrkirche-Südansicht.jpg

    Gleich außerhalb der Steinmauer stehen der Pfarrhof sowie - natürlich - zwei Gasthöfe.
    05-Strallegg-KirchenplatzPfarrhof.jpg

    Wie angekündigt, ziehen die letzten dichteren Wolkenbänke in Richtung Osten ab, und über mir verbleiben nur mehr sehr attraktive Cirren.
    07-Cirren.jpg

    Am nördlichen Rand der Siedlung gelange ich rasch in den Wald und steige recht sanft zum ersten Berg meiner Runde an, dem Grauen Stein.
    08-AnstiegGrauerStein.jpg

    Bereits auf dem Grauen Stein in 1077m Höhe. Keine Ausblicke, aber ein großes Holzkreuz, eine Tafel mit der Legende zum Namen (Drei Männer gerieten aus Geiz in Streit über versprochenes Gold und Edelsteine, worauf sie von einem Kometen erschlagen wurden und der Schatz sich in graue Steine verwandelte.) und Spuren von Schneeschauern der vergangenen Tage. Heute ein ruhiger, stimmungsvoller Platz, an dem man es eine Zeit lang gut aushalten kann.
    11-GrauerStein-Gipfelkreuz.jpg

    Ein kurzer sanfter Abstieg Richtung Osten führt mich am stattlichen Bildstock des Parmakreuzes vorbei.
    Bei allem Auf und Ab bin ich ab nun bis zum Schlussabstieg nach Strallegg zurück durchwegs in über 1000m Höhe unterwegs.
    14-Parmakreuz.jpg

    Ein Abschnitt außerhalb des Waldes bietet erstmals eine Gesamtansicht der weitläufigen Mittelgebirgslandschaft. Rechts über dem Gehöft Wiedenbauer mein höchstes Ziel des Tages, die Wildwiese, 1254m. Wenn man um sie weiß, ist sogar die Aussichtswarte zu erkennen, deren Plattform die Baumwipfel deutlich überragt.
    Persönlich erscheint mir der Name "Die Wildwiese" für den Berg schlüssiger zu sein als "Der Wildwiesen". Ich weiß allerdings nicht, wie ihn die Einheimischen benennen.
    18-Wiedenbauer-Wildwiesen.jpg

    Ein Blick zurück zeigt hinter dem Wiedenbauern nun etliche Gipfel des Grazer Berglands etwa im Südwesten. Von links nach rechts: Raasberg (nahe Weiz), Hoher Zetz, Zetz, Pommesberg und rechts außen der Plankogel (1531m) nahe der Sommeralm.
    19-Wiedenbauer-ZetzPlankogel.jpg

    Ein etwas stärker ansteigender Abschnitt bringt mich auf den breiten Rücken des Krauserschöckls in 1132m Höhe. Von Nordosten her führen die Schlepplifte des Schneelands Wenigzell bis fast zu seinem höchsten Punkt hinauf. Lange scheint der Schibetrieb (unter Zuhilfenahme von Kunstschnee) hier noch nicht vorüber zu sein. Im Hintergrund schaut der Wechsel hoch über die wellige, bereits weitgehend grün getönte Landschaft.
    image_563783.jpg

    Ich habe ihn zwar in keiner Karte eingezeichnet gefunden, aber dennoch führt ein deutlich erkennbarer, schöner Weg vom Krauserschöckl auf dem breiten Rücken in Richtung Südosten. Selbst in gut 1100m Höhe ist aller Schnee hier bereits geschmolzen.
    24-KammbeimKrausenSchöckl.jpg

    Nach Erreichen einer Sandstraße suche ich im Wald noch nach der nächsten in der AMap verzeichneten Höhe - schon deshalb, weil sie den speziell für Wiener Ohren poetisch klingenden Namen "Schneeberghimmel" trägt. Diese bemooste Steingruppe ist in Sichtweite die höchste Erhebung und romantisch wirkt der Platz zudem noch, also erkläre ich ihn für mich zum Schneeberghimmel, 1119m hoch.
    26-Schneeberghimmel.jpg

    Zurück auf der Sandstraße ergibt sich ein eher überraschender Durchblick zum Gruppenhöchsten der Fischbacher Alpen ziemlich genau im Norden - eine Perspektive, die natürlich nach dem Teleobjektiv ruft.
    27-DurchblickStuhleck.jpg

    Auf dem flachen Sattel "Toter Mann" steht eine kleine Kapelle. Eine Legende dazu erzählt, dass einst ein ungarischer Mariazellpilger hier an Entkräftung starb. Auch seine Gattin erreichte das Ziel nicht; an sie soll der Wasserfall "Totes Weib" nahe Frein an der Mürz erinnern.
    Eine Schautafel ergänzt eine andere, viel ältere Deutung. Demnach steckt im Namen "Toter Mann" das keltische Wort "teuto" für Stamm oder Volk. "Toter Mann" heißen demnach häufig freie Plätze, an denen mehrere Wege sich kreuzten. Dort trafen sich die Männer der umgebenden Siedlungen zu Beratungen und auch kultischen Handlungen.
    28-ToterMann.jpg

    Vom Toten Mann beginne ich nun über die sanfte Nordflanke mit dem Aufstieg zur Wildwiese. Nach Westen zu ist mein Ausgangsort Strallegg zu sehen. Dahinter stehen links u.a. der Hochlantsch sowie in der Bildmitte Hochschlag und (rechts davor) Sauernkogel, beide schon zu den Fischbacher Alpen gehörend.
    32-BlickStrallegg-HochlantschSauernkogel.jpg

    Eine weitere Tafel des recht instruktiv gestalteten "Kultwegs" weist darauf hin, dass auch die Römer schon hier waren. Beim Straßenbau waren sie ja Könner, und tatsächlich kam und kommt man bis heute im Joglland über die sanften Anhöhen und Flanken oft besser voran als in den vielfach engen, gewundenen Tälern.
    33-TafelRömerstraße.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 06.04.2018, 12:24.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)


  • #2
    Diese Tafel etwas weiter oberhalb stammt sicher nicht aus der Römerzeit, und doch hat ihr der Zahn der Zeit schon ziemlich zugesetzt. So ist mit Mühe gerade noch das Wort "verboten" zu erkennen, aber selbst bei viel gutem Willen erschließt sich nicht mehr, welchen Tätigkeiten das Verbot gilt...
    34-unleserlicheTafel.jpg

    Erst über etwa 1150m Höhe wird der Schnee rasch mehr, der Weg bleibt wegen des gutmütigen Geländes aber dennoch problemlos begehbar. Hier befinde ich mich bereits im Schlussanstieg zur Wildwiese.
    36-SchlussanstiegWildwiesen.jpg

    Der Blick, der sich hier heute beim Umdrehen bietet, ruft sofort nach dem Fotoapparat. Der leuchtend weiß über der Passhöhe des Alpls stehende Stock der Veitschalpe verheißt für das bald auf mich wartende Panorama von der Aussichtswarte jedenfalls das Allerbeste.
    37-BlickAlpl-Veitschalpe.jpg

    Die sogenannte Waldhauserkapelle auf der Wildwiese wurde (erst) im Jahr 1851 erbaut; zuvor stand dort lange Zeit ein Wetterkreuz. Dass der Ort aufgrund seiner Lage bereits seit Jahrhunderten ein beliebtes Wallfahrtsziel war, überrascht natürlich in keiner Weise.
    39-Wildwiese-Waldhauserkapelle.jpg

    Das gesamte sehr bewusst gestaltete Areal strahlt für mich etwas Stimmungsvolles aus.
    42-Wildwiese-alterZaun.jpg

    Die Wildwiesenhütte wird von den Besitzern des großen Wildwiesenhofs südwestlich unter dem Gipfel betrieben und ist im Sommer ziemlich durchgehend bewirtschaftet. Oft öffnet sie zu Ostern bereits; denkbar, dass dies heuer wegen des eher zeitigen Termins und - vor allem - des Restschnees nicht so ist. Gleich dahinter steht die im Jahr 1992 von der Gemeinde Miesenbach (südlich des Berges) errichtete Aussichtswarte. Ihre oberste Plattform in 31m Höhe ragt deutlich über die Bäume auf und bietet ein entsprechend umfassendes Panorama.
    47-Wildwiesenhütte-Aussichtswarte.jpg

    Im Wissen, an einem speziell günstigen Tag hier zu sein (bestes Wetter und tolle Fernsicht, zugleich noch geschlossene Hütte und deshalb wenig los), steige ich auf die Warte, blicke um mich und beginne zu fotografieren. Etwa im Südosten ist der Masenberg gerade um sieben Meter höher als mein Standort. Die beiden weitläufigen, waldreichen Berge sind für das Joglland sehr typisch.
    50-BlickMasenberg-PongratzerKogel.jpg

    Etwa nach Südwesten geht der Blick über das Feistritztal (mit Birkfeld in der linken Bildhälfte) zum Grazer Bergland. Links schaut der Schöckl drüber, in der Mitte stehen die Berge um die Teichalm und Sommeralm.
    53-Wildwiesenhtt-FeistritztalPlankogelHochlantsch.jpg

    Fantastisch ist es, weit hinter Strallegg und dem breiten Sattel "Auf der Schanz" zahlreiche noch tief verschneite Gipfel des zentralen Hochschwabmassivs zu sehen! Blickrichtung ist etwa nach Westnordwesten.
    54-BlickStrallegg-AufderSchanz-Hochschwab.jpg

    Auch bei der Fortsetzung des Panoramas nach rechts beeindrucken die Kontraste zwischen dem waldreichen Mittelgebirge des Jogllands im Vordergrund sowie den tief verschneiten Hintergrundgipfeln. Am Horizont links die Veitschalpe, etwa in der Mitte ein kleiner Teil der Schneealpe sowie weiter rechts Pretul und Stuhleck.
    56-Veitschalpe-PretulStuhleck.jpg

    Im Nordnordosten schließlich stehen Kleiner und Großer Pfaff sowie die charakteristischen langen Kämme des Wechselstocks am Horizont über Wenigzell.
    59-Wenigzell-GrKlPfarr-Wechsel.jpg

    Nach dem Auskosten des Gesamtpanoramas gilt es nun noch, mit dem Teleobjektiv besonders interessante Einzelheiten abzulichten.
    Der große Barockbau des ehemaligen Klosters Pöllau im Südosten schaut nur knapp über die bewaldeten Flanken. (Genau dasselbe gilt etwas weiter links auch für die stattliche Wallfahrtskirche Pöllauberg.)
    61-ZoomPöllau.jpg

    Der weiteste Blick des Tages geht in Richtung Südsüdwesten über das Grazer Becken und die Soboth bis nach Slowenien. Knapp rechts der Bildmitte steht die markante Uršlja gora (auch Plešivec genannt, 1699m hoch), der östlichste Karawankengipfel. Distanz knapp 120 Kilometer!
    Die Gipfel um das Schigebiet Golte links dahinter (z.B. der Boskovec, 1588m) gehören bereits zu den Steiner Alpen und sind nochmals um etwa 15km weiter entfernt. Und bei den Höhenzügen nahe dem linken Bildrand fehlt schließlich nicht mehr viel auf 150km.
    Großartig, wie weit der Blick heute - trotz am frühen Nachmittag ungünstigen Sonnenstands - ins Slowenische reicht!
    62-ZoomUrsljaGora.jpg

    Die höchsten von hier aus sichtbaren Berge schauen exakt im Westen weit hinter dem Sattel "Am Strassegg" drüber: die Hauptgipfel der Seckauer Tauern in 75 bis gut 80km Entfernung. Ganz rechts mogelt sich noch der Große Grießstein in über 90km Distanz dazu.
    65-ZoomHochlantsch-SeckauerT-GrGrießstein.jpg

    Frühling im Joglland, zugleich noch tiefster Winter im zentralen Hochschwab. In der linken Hälfte dominieren Stangenwand und Zagelkogel, weiter rechts die berühmte Hochschwab-Südwand und die Eismauer.
    67-ZoomStangenwandZagelkogel-Hochschwab.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 06.04.2018, 15:37.
    Lg, Wolfgang


    Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
    der sowohl für den Einzelnen
    wie für die Welt zukunftsweisend ist.
    (David Steindl-Rast)

    Kommentar


    • #3
      Auf dem - nicht mehr sichtbaren - Rücken rechts oberhalb dieser verstreut stehenden Gehöfte bin ich früher am Tag entlang gegangen. Das Verbindungssträsschen folgt übrigens ziemlich genau der 1000m-Höhenlinie.
      69-GehöfteGrauserLichtenegger.jpg

      Das Stuhleck im Zoom. Selbst auf diesem oft relativ schneearmen Gipfel lag aktuell noch über ein Meter.
      Auf dem Ochsenkopf im Vordergrund ist die Schisaison 2017/18 hingegen definitiv bereits beendet. Über den langen Rücken dahinter führen ab dem Gasthof Orthofer die weithin bekannten Langlaufloipen von St. Jakob im Walde - fraglos eines der attraktivsten Angebote der Region für (sportliche) Tourist/inn/en.
      71-ZoomOchsenkopfStuhleck.jpg

      Von den Ortskernen im Umfeld der Wildwiese bietet Wenigzell im Norden den attraktivsten Anblick - zumal diese Perspektive den (gar nicht ganz zutreffenden) Eindruck vermittelt, der Ort wäre rundherum unmittelbar von Nadelwäldern umgeben.
      72-ZoomWenigzell.jpg

      War das ein Panorama!
      Noch voll der Eindrücke von der Aussichtsplattform steige ich ab und nütze einen Holztisch am Fuß der Warte für eine Jause sowie das Versenden von Grüßen.
      73-Wildwiesenwarte-Panorama.jpg

      Ich möchte noch einen kleinen Nebengipfel mitnehmen und wende mich daher zunächst nach Südosten. Kurz öffnet sich ein Blick in die einzige Richtung, die von der Warte doch weitgehend durch Baumwipfel verstellt war. Im Osten sind - in der linken Bildhälfte - nun Stift und Marktgemeinde Vorau zu sehen. Am Horizont reicht der Blick bis zum Günser Gebirge an der Grenze zu Ungarn - und sogar etwas darüber hinaus.
      75-BlickVorau-GünserGebirge.jpg

      Da steht es bereits: das Wetterkreuz nahe dem höchsten Punkt des Floisenkogels, 1217m.
      78-WetterkreuzamFloisenkogel.jpg

      Nun wartet nur mehr der - durch zwei moderate Gegensteigungen garnierte - Rückweg nach Strallegg auf mich. Zunächst steige ich zum großen Wildwiesenhof am Südwesthang des gleichnamigen Berges ab. Gasthof wie Pension scheinen gut frequentiert zu sein, was mich angesichts der Lage - ein Sonnhang in fast 1100m Höhe - nicht sehr wundert.
      82-Wildwiesenhof.jpg

      Mit dem 1280m hohen Rabenwaldkogel (links oben) steht der knapp höchste Berg des Jogllands etwa südlich von mir. Rechts davon am Horizont nochmals der Blick bis Slowenien in über 100km Entfernung (Bacherngebirge und Uršlja gora).
      84-GehöftSteinbauer-Rabenwaldkogel-HoheZetz.jpg

      Beim Gehöft Gmoarfranzl posiert dieses Hendl so lange, dass die Zeit sogar dafür reicht, in aller Ruhe zum Teleobjektiv zu wechseln.
      85-Gmoarfranzl-Henne.jpg

      Sehr weit ist es mittlerweile nicht mehr bis Strallegg. Im Hintergrund der behäbige Teufelstein, 1499m, in den Fischbacher Alpen.
      Der Eindruck eines weitgehend flachen Landes täuscht beim Blick über die Anhöhen allerdings. Die Täler dazwischen sind nämlich vielfach erstaunlich eng und gewunden. Einen Graben habe ich vor Strallegg noch zu queren, er wird mir knapp 100hm abschließende Gegensteigung bescheren. Und selbst die Feistritz, das wichtigste Gewässer der Region, fließt zwischen Strallegg und dem Teufelstein in einem fast durchgehend engen Tal mit steilen Flanken.
      87-Strallegg-Teufelstein.jpg

      Nahe dem Gehöft Lechner steht diese Kapelle, ganz typisch von zwei Bäumen flankiert.
      89-KapellebeimLechner.jpg

      Schon habe ich den Arbesbach überquert und befinde mich am letzten Anstieg nach Strallegg hinauf. Das flach einfallende Licht des späten Nachmittags gestaltet die Landschaft wie stets immer beeindruckender mit.
      91-Laubbäume.jpg

      Ein Blick zurück zur Wildwiese. Auch hier täuscht der Eindruck der geschlossenen Bewaldung im Grund. Tatsächlich stehen bis weit oben große Bauernhöfe, aber natürlich nützen sie bevorzugt die flachsten Hangabschnitte und sind daher von schräg unten nicht zu sehen.
      92-RückblickWildwiesen.jpg

      Zurück bei der Pfarrkirche von Strallegg mit dem Nischenbildstock des heiligen Florian genau davor.
      94-Strallegg-Florianikreuz-Pfarrkirche.jpg

      Von der Vorhalle der Kirche blicke ich für heute ein letztes Mal in Richtung Wildwiese.
      Es war sehr fein, dass ich etliche Stunden des Ostermontags 2018 in dieser schönen Region unterwegs sein konnte.
      97-alteFriedhofsmauer.jpg
      Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 06.04.2018, 00:26.
      Lg, Wolfgang


      Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
      der sowohl für den Einzelnen
      wie für die Welt zukunftsweisend ist.
      (David Steindl-Rast)

      Kommentar


      • #4
        Informationen zur Wanderung

        Auf dem folgenden Kartenausschnitt habe ich meine Route blau eingezeichnet. Ich war von Strallegg aus im Uhrzeigersinn unterwegs.
        Kartenausschnitt.jpg
        Insgesamt gut 18km und 800 Höhenmeter, keinerlei Schwierigkeiten vom Gelände her.
        Im Gebiet von Strallegg sind die Wege nicht im üblichen Sinn markiert, sondern durch die Zahl nach der örtlichen Nummerierung auf gelbem Hintergrund gekennzeichnet (auf einigen Fotos zu sehen). Die Orientierung ist einfach; lediglich der Weg im Abstieg zwischen Gmoarfranzl und Moosbacher ist zur Zeit nach Schlägerungen in nicht so gutem Zustand.

        Am Gipfel der Wildwiese treffen die Gebiete der drei Gemeinden Strallegg, Wenigzell und Miesenbach (und somit auch die Bezirke Weiz und Hartberg-Fürstenfeld) aufeinander.
        Alle drei Orte eignen sich als Ausgangspunkt von Wanderungen. Ich habe mich für Strallegg entschieden, weil von dort aus am besten eine längere Rundwanderung nahezu ohne Straßenabschnitte möglich ist.

        Wer es bequem möchte, kann während der Öffnungszeiten der Wildwiesenhütte (Anfang Mai bis Ende Oktober, Di und Do Ruhetag) mit dem Auto hinauf fahren. Die Sandstraße führt vom Wildwiesenhof im Süden in einem großen Bogen zum Gipfel.
        Vom Wildwiesenhof oder dem Toten Mann im Norden ist der Gipfel jeweils in kurzen Wanderungen (um die 200 Höhenmeter und 30-40 Minuten Anstieg) zu erreichen. Aber die waldreiche Landschaft lädt meines Erachtens sehr dazu ein, länger unterwegs zu sein. Es ist kein Problem, sich eigene Routen unter Einbeziehen von Fahrwegen oder Abschnitten kaum befahrener Strässchen zu suchen.

        Die 35m hohe Wildwiesenwarte ist ohne Gebühr benützbar und bietet ein fantastisches Panorama. Personen mit ausgeprägter Höhenangst könnten Probleme bekommen, da man sozusagen die Luft unter den Metallstufen spürt.
        Angesichts des tollen Ausblicks wundere ich mich darüber, dass die Warte nicht allzu bekannt scheint.

        Ein Nachteil der Region bzw. konkret der Gemeinde Strallegg ist die schlechte öffentliche Erreichbarkeit. An Wochentagen fahren ab Birkfeld erst ab Mittag Busse nach Strallegg; an Samstagen besteht eine einzige Verbindung, an Sonntagen gar keine.
        Wer im Joglland wandern möchte, ist also auf ein Auto angewiesen oder hat allenfalls die Alternative ausgedehnter bike&hike-Touren.

        Meine Route ist vom Gelände und den Wegen her grundsätzlich ganzjährig begehbar. Am lohnendsten scheinen mir die Übergangsjahreszeiten, nicht zuletzt auch in Hinblick auf das Panorama von der Warte. Bei moderater Schneelage spricht m.E. aber nichts gegen eine Winterwanderung, und aufgrund vieler Strecken im Wald ist auch der Hochsommer nicht ausgeschlossen.

        Die aktuellen Bedingungen am 2. April 2018:
        Unter 1000m Höhe war alles bereits aper. Darüber Altschneereste sowie Spuren von Schneeschauern der Vortage. Oberhalb von ca. 1150m noch eine (weitgehend) geschlossene Schneedecke mit zum Teil deutlich überdurchschnittlichen Höhen, wie fast generell im Spätwinter 2018.


        Persönliches Fazit

        Das Joglland ist eine ruhige, waldreiche und touristisch eher dezent erschlossene Mittelgebirgslandschaft, die insgesamt einen erholsamen Eindruck erweckt.
        Sie bietet sich für leichte Genusswanderungen ebenso an wie dafür, längere Strecken zu gehen.

        Das Panorama von der Wildwiesenwarte ist schlicht großartig, und ich frage mich im Rückblick, warum ich nicht längst schon einmal dort war.
        Allen, die wie ich weite Rundblicke lieben, kann ich ihren Besuch mit Nachdruck empfehlen.

        Die Aussichtswarte bildete insofern den markanten Höhepunkt einer ansonsten unspektakulären Wanderung.
        Wer gern in einer ruhigen, erholsamen Landschaft unterwegs ist, auch auf längeren Strecken, kommt im Joglland gewiss auf seine Rechnung.
        Ich habe den Ostermontag dort, natürlich auch dank der perfekten Bedingungen, sehr genießen können.
        Zuletzt geändert von Wolfgang A.; 06.04.2018, 10:13.
        Lg, Wolfgang


        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
        der sowohl für den Einzelnen
        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
        (David Steindl-Rast)

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        • #5
          Danke für diesen schönen Bericht aus einer Gegend, die für mich bisher völlig unbekannt war! Traumhaft die Ausblicke zu den Bergen in alle Richtungen! War wohl ein Traumwetter-Tagerl !
          Strallegg hat ja einen sehr ansprechenden Ortskern mir Pfarrhof, Kirche und Gasthaus, - auch das bauliche Ensemble auf den Wildwiesen ist sehr idyllisch!
          LG Artis

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          • #6
            Ui, da hab ich mich bei der ersten Zuordnung deiner Wandergegend aber gehörig verschätzt. Auch mir ist die Region komplett unbekannt,
            Dein schöner Bericht macht aber Lust auf einen Besuch.

            LG, Günter
            Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
            (Marie von Ebner-Eschenbach)

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            • #7
              Danke Wolfgang für den wunderbaren Bericht aus meiner Heimat, es freut mich das Du die Gegend und die Fernsicht um die Wildwiesen bei optimalen Bedingungen erleben konntest.
              Ich bin dort oftmals zu allen Jahreszeiten mit MTB und Langlaufskien unterwegs, jedoch solche Fernsicht ist ein Gücksfall.
              Vor kurzem war auch auf der WW noch ein Winterwunderland.
              Menschenaugen, die auf solchen Bergen glänzen, können nie ganz kurzsichtig,
              Herzen, die auf solchen Höhen wachsen, nie ganz engherzig werden.


              Peter Rosegger

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              • #8
                Ich glaube, dieser zu Unrecht vernachlässigten Gegend muss ich auch wieder einen Besuch abstatten.
                Danke für den feinen Bericht Wolfgang!


                L.G. Manfred

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                • #9
                  Hallo Wolfgang,

                  Danke für diesen schönen Bilderbogen, von Deiner an herrlichen Eindrücken reichen Rundtour!
                  Ich glaube, das Joglland ist eine Landschaft, wo man so richtig die Seele baumeln lassen kann ...

                  LG
                  Reinhard
                  ALPINJUNKIE ON TOUR
                  Wenn du dich auf den Weg machst, öffnet der Horizont seine Grenzen.




                  Arikogel - 21.10.17 & 08.10.2018
                  Ackerschneid/Adlerstein - Weinkogel - 31.05.18

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                  • #10
                    Schön!! Ich mag diese Zeit, wo man im Frühling startet, in den Winter kommt und dann wieder im Frühling landet :-)
                    Aktuelle Lieblingssprüche:
                    - Meister wird, wer trotz der Schule Bücher liest.
                    - Vor Bäumen ich den Wald nicht seh, wenn ich auf meiner Leitung steh.

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                    • #11
                      Lieber Wolfgang,

                      danke für den schönen Bericht. Sehr reizvolle Gegend in der es viel zu erkunden gibt. Ich denke da zieht es mich aber eher mit dem Radl hin. Müsst das meiste auch gut fahrbar sein.

                      LG. Martin
                      www.waldrauschen.at

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                      • #12
                        Vielen Dank für eure Antworten!

                        Sie haben noch einmal bestätigt, dass auch unter ausgeprägt Wanderfreudigen aus dem Großraum Wien nur selten Ziele in der Oststeiermark im Blick sind.
                        Das ist zum einen erstaunlich und hat auf der anderen Seite den Vorteil, dass dann stets noch etwas Neues zum Entdecken wartet.

                        Die Waldberge des Jogllands lassen sich mit dem Mountainbike sicher bestens erkunden.
                        Die Ziele nahe der Wechselbahn sind in einem Tag sogar öffentlich ab Wien recht gut erreichbar.

                        Bedingungen und Fernsicht waren am Ostermontag heuer ein absoluter Glücksfall, auch das ist mir nochmals bewusst geworden.
                        Zur ergänzenden Illustration der Blick von der Wildwiesenwarte nach Norden bis Nordosten: Wenigzell am Fuß des Bergstocks, am Horizont von links nach rechts Pretul und Stuhleck, die beiden Pfaffen und der ausgedehnte Wechselstock.
                        57-BlickWenigzell-StuhleckWechsel.jpg
                        Lg, Wolfgang


                        Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                        der sowohl für den Einzelnen
                        wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                        (David Steindl-Rast)

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