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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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04.03.18 Kreuzbühel (1610m) und Großer Kollmannstock (1768m), Hochschwab

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  • 04.03.18 Kreuzbühel (1610m) und Großer Kollmannstock (1768m), Hochschwab

    • Wegführung: Hinterwildalpen (8.50) - Lichtenegg - Jungfernsprung (11.05) - Eisenerzer Höhe (1519m, 11.50) - Kreuzbühel (1610m, 12.25) - Melkböden - Großer Kollmannstock (1768m, 13.45-14.15) - Kreuzbühel (15.30) - Eisenerzer Höhe - Hinterwildalpen (17.20)
    • Länge: 16 km
    • Höhenmeter (Aufstieg): 1300 hm
    • Reine Gehzeit: ca. 6-7 Std.
    • Viecher: 2 Auerhähne
    • Schwierigkeit: Steilstufe nach Lichtenegg mit mehreren Querungen von Lawinenhängen, nachmittags Selbstauslösung durch Sonneneinstrahlung


    Tour der persönlichen Superlative. Zunächst ein Jubiläum, meine 65. Schneeschuhtour seit dem Start mit der Wildalpe (1523m) am 5. Februar 2011. Dann die höhenmeterintensivste Schneeschuhtour, die ich je gemacht habe. Und von der Landschaft her schließlich atemberaubend angesichts der Schneeverhältnisse.

    Das Wetter hielt sich an meine Prophezeihungen. Die Altocumuli vom Vortag kündeten die Warmfront an, die über Nacht rasch auf Wildalpen übergriff. In der Früh schneite es leicht dahin, brachte aber kaum einen Zentimeter Neuschnee. Anders im oberösterreichischen Zentralraum, wo es ergiebiger schneite. Beim Frühstück blickte ich schon aufs Satellitenbild und sah, dass der hohe Wolkenschirm, bestehend aus Cirro- und Altostratus bereits rasch ostwärts abzog. Darunter blieb eine aufgelockerte Stratocumulus-Schicht zurück, von Salzburg westwärts war es schon fast wolkenlos. Mit Warmfrontdurchzug wurde es - no na - milder und die wärmere Luft kann mehr Feuchte aufnehmen als kältere, wodurch sich die Wolken nach Frontdurchgang in Wohlgefallen auflösten. Nachdem das geklärt war, stand einem sonnigen restlichen Tag nichts mehr im Wege, auch wenn es morgendlich anders aussah.

    Bild 1: Hinterwildalpen, Große und Kleine Hagel, rechts Großer Geiger (1723m) in Wolken.

    Unser Aufstieg führt durch die steile Scharte links.



    Bild 2: Zoom auf die Scharte.

    Hier führt ein bereits im Mittelalter angelegter Saumweg in mehreren Kehren steil hinauf und quert dann den steilen Hang hinaus. Im unteren Bereich befinden sich mehrere stattliche Felsbrocken, hier gab es am 20. April 1977 einen Bergsturz.



    Bild 3: Originelle Schilder.



    Bild 4: Anstelle der Berichtskatzen.



    Anfangs ist der Weg noch gut sichtbar und die ersten Serpentinen sind gut zu gehen.

    Bild 5: Dann wird das Gelände steiler und mehr Umsicht ist gefordert.



    Bild 6: Csaba lässt den Abstand zwischen den Gehern auf rund 10 Meter vergrößern.

    Zum Glück kommt hier keine Sonne hin und der nächtliche Frost hat den Harschdeckel wieder etwas gefestigt.



    Bild 7: Die sehr unebene Schneedecke weist jedoch deutlich auf bereits abgegangene Lockerschneelawinen hin.



    Bild 8: Nach einem kurzen Waldstück folgt die Schlüsselstelle im Aufstieg.

    Eine steile Rinne mit Lawinenresten, zwei Schritte vor dem Ausstieg befand sich eine Stelle mit hartgepresstem Schnee, wo Konzentration gefragt war. Es erleichtert nicht unbedingt das Weiterkommen, wenn man sich selbst auf den Schuh steigt, weil man so wenig Trittfläche hat - ein größerer Schneebrocken, auf den ich steigen wollte, hing schon zu locker. Etwas mehr Vertrauen in meine Tubbs bei Querungen schadet zudem auch nicht.



    Bild 9: Geschafft! Rückblick - Eva folgt nach.



    Der Nervenkitzel bei Rinnenquerung ließ meinen Adrenalinspiegel hochfahren und ich bekam augenblicklich Hunger. Wir rasteten dort, wo das Gelände flacher wurde bzw. in einen Graben überging. Danach war ich leider etwas unaufmerksam und sah bei einem liegenden Baumstamm nicht, dass sich davor ein Spalt befand. Prompt stieg ich mit dem linken Bein, wo ich mir am Vortag die Zerrung im Oberschenkel geholt hatte, ins Leere und rutschte mit dem Schuh unter den Baumstamm. In dieser Position tat das ziemlich weh, weil ich den Fuß nicht bewegen konnte. Ich zog den anderen Schneeschuh aus und konnte mich dann mit dem Bergschuh abstoßen und wieder befreien, auch dank Hilfe der Mitwanderer, die mich vom Rucksack befreiten. Der Zerrung hatte das natürlich nicht gut getan. Ich spürte sie eine Weile bei jedem Schritt und ärgerte mich tierisch über die Unachtsamkeit. Zudem krampften die Zehen kurzzeitig, weil ich das Fußgelenk ungünstig abgewinkelt hatte. Dagegen half zum Glück das Magnesiumpulver.

    Bild 10: Weiter oben wurde der Graben flacher, das Gelände blieb aber lawinös.



    Bild 11: Beim Rückweg lösten sich hier durch die Sonneneinstrahlung oben am Felsen kleine Lockerschneelawinen.



    Bild 12: Jungfernsprung - eine hölzerne Brücke über den Eisenerzer Bach, der sich hier 5m tief zwischen die Felsen eingrub.

    Der Sage nach soll eine Sennerin vor 1000 Jahren hier vor einem Reiter geflüchtet und sich mit einem beherzten Sprung über die Felskluft gerettet haben.

    Nicht komplett eingeschneit, aber man musste etwas steiler hinab zur Brücke und hatte keine sonderlich breite Spur. Hat mich nochmal etwas Überwindung gekostet, zumal ich von dem bodenlosen Sturz vorher noch etwas unter Schock stand und sehr vorsichtig bergab stieg, weil ich es sofort im Knie merkte.



    Nach dem Jungfernsprung sind alle Schwierigkeiten überwunden, das Gelände lehnt sich zurück und wir folgen ungefähr dem markierten Steig bis zur Passhöhe (1549m).

    Bild 13: Kurz nach elf hat sich die Sonne großteils durchgesetzt.



    Bild 14: Im Winter ist gutes Rad manchmal teuer.



    Der Steig verläuft im oberen Teil oberhalb eines schmalen Grabens, den wir im Abstieg nutzen werden.
    http://www.wetteran.de

  • #2
    Bild 15: Kleiner Grießstein (1857m) und Großer Grießstein (2023m) im Osten.



    Bild 16: Die Eisenerzer Höhe mit fast vollständig eingeschneitem Marterl.



    Bild 17: Brennkogel (1639m), Zargenkopf (1792m) und Kaltmauer (1929m) im Westen.



    Bild 18: Hinten Hochkogel (2105m), davor Kaiserwart (2033m) und Rotriegel (1879m), teils von Restwolken verdeckt.



    Bild 19: Kaiserschild und Hochkogel links, mittig Kalte Mauer, rechts Großer Buchstein und Tamischbachturm.



    Bild 20: Links vom Kaiserschild werden die Seckauer Tauern sichtbar, ganz links Stadelstein (2070m) und Wildfeld (2043m).



    Bild 21: Vom Kreuzbühel (1610m) zum Tagesziel gegenüber: Großer Kollmannstock (1768m) mit hübscher Quellwolke.

    Flankiert von Halterstock (1756m, links) und Kleinem Kollmannstock (rechts).

    Das sah noch ziemlich weit aus, tatsächlich waren wir nach einer Stunde und zwanzig Minuten oben.



    Bild 22: Grießstein, Ebenstein und der irrwitzig verschneite Brandstein aufgereiht.



    Bild 23: Blick in die Melkböden, wo sich wohl früher einmal ein Almgebiet befand. Die flachen Senken könnten verlandete Seen sein.



    Dann kommt wieder Csabas beliebte Rutschtechnik zum Tragen, wir gingen nämlich nahezu in Falllinie über die Wächte am Kamm steil hinab. Nur ich traute mich nicht, bis ich als Letzter oben stand und dann eine eigene Spur legte, wobei der erste Schritt der steilste war und Überwindung kostete. Aber auch das war geschafft ohne zu stürzen, was bei dem Schnee eh nicht wehgetan hätte.

    Bild 24: In den Melkböden ein welliges Auf und Ab.



    Martin und Franz bleiben bei einem Hochstand zurück und genießen die Sonne, der Rest geht weiter. Ich zögere kurz und merke ein kleines Tief, weil mich das Bergabgehen bzw. -rutschen mehr anstrengte als das Bergaufgehen. Aber dann gebe ich mir doch einen Ruck, eben weil der restliche Hang nach reichlich Tiefschnee aussah und ich steile Anstiege an sich liebe.

    Bild 25: In der Bildmitte wird erstmals der Gipfel sichtbar.



    Bild 26: Rückblick zum Kreuzbühel in der Bildmitte.



    Bild 27: Ausblick zum Spitzenfeld.



    Bild 28: Im Flow geht es sich besonders gut.

    Ich fand zu meiner Stärke zurück und konnte das Tempo langsam wieder anziehen.


    http://www.wetteran.de

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    • #3
      Bild 29: Stattliche Wächten.



      Bild 30: Am Sattel zwischen Halter- und Kollmannstock wird bereits auf uns gewartet.



      Von dort ist es nicht mehr weit. Ich schätze 20min, was gut hinkommen sollte.

      Bild 31: Überhängende Wächten mahnen zum Abstand, denn dahinter geht es nahezu 500 Höhenmeter senkrecht in die Tiefe.

      Unterhalb zieht der 01er entlang vom Fobisbach hinauf.



      Bild 32: Steil, aber schön.



      Bild 33: Rechts unterhalb vom Halterstock wird der Fobisturm, ein schmaler Felsgipfel sichtbar, weiter rechts hinten Meßnerin (1835m).



      Bild 34: Wie bestellt und nicht abgeholt, ein freistehender Baum am Gipfelplateau.



      Dann war's geschafft! Im Respektabstand zu den Gipfelwächten legten wir bei erstaunlich wenig Wind die Gipfelrast ein.

      Bild 35: Panorama West: Von den Bösensteinen über Lugauer, Gsuchmauer, Hochtor, Planspitze, Kalte Mauer, Maiereck bis Hohen Nock und Großer Größtenberg.



      Bild 36: Panorama Süd: (Für ohne Beschriftung bitte das b in der Bildurl entfernen)



      Bild 37: Panorama Ost (v.l.n.r.): Ötscher, Kräuterin, Riegerin, Großer Grießstein und Brandstein.



      Bild 38: Zoom zum Eisenerzer Reichenstein mit Reichensteinhütte, rechts die Große Scharte und dahinter das Gößeck.

      Das Gößeck hab ich mal als Öffi-Tagestour von Wien gemacht, der Reichenstein fehlt mir hingegen noch.



      Bild 39: Panorama Nord: Gamsstein, Hochkar, Ringkogel bis Dürrenstein.

      In Bildmitte jeweils Großer Geiger, Große Hagel und Grasberg und ganz vorne der Vorgipfel mit einem Schlund rechts, den wir beim Abstieg rechts umgingen.



      Bild 40: Panorama Südost: Hochturm links vom Griesmauerkogel, rechts TAC-Spitze und Vordernberger Griesmauer.



      Bild 41: Zoom zum Hochturm und Griesmauerkogel. Davor die Frauenmauer (1827m), die die flache Seite herzeigt.


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      • #4
        Bild 42: Kleiner Kollmannstock, technisch deutlich schwieriger als der Große Kollmannstock, mit stark überwächteten Flanken, nach allen Seiten steil.



        Bild 43: Hier ist die gelegte Spur so tief, dass auch ich mich hinabstürzen traue und ja, das machte Spaß.



        Bild 44: Csaba sucht die steilen Hänge für den geforderten Downhillspaß.



        Bild 45: Sonnentanz.



        Bild 46: Stapfen oder Rutschen, jeder hatte seinen Spaß im Abstieg.



        Bild 47: Die Kalte Mauer und die Vorgipfel blieben auch am Nachmittag im Blickfang durch die Sonnenstrahlen.



        Bild 48: Dann ging es wieder bergauf, dieses Mal nicht auf der Spur vom Hinweg, sondern früher nach rechts und deutlich flacher hinauf.



        Bild 49: Ein Fest für die Sinne.



        Die letzten dutzenden Meter am Kamm wehte plötzlich ein durchaus lebhafter Südwind, ab und an mit ein wenig Gesichtspeeling durch den aufgewirbelten Schnee.

        Bild 50: Grießstein, hinten Zagelkogel (2255m) nahe Hauptgipfel, mittig Ebenstein und Schaufelwand davor, rechts Brandstein.



        Nach letzter Rest am windigen Gipfel und Gruppenfoto bei der Eisenerzer Höhe gingen wir zunächst am markierten Weg entlang der Aufstiegsspuren zurück, wichen dann aber nochmal steil in den Graben aus, der ganztägig im Schatten lag. Das Rutschen ging dadurch nicht ganz so gut, aber war für mich idealer zum Üben.

        Nach dem Jungfernsprung hieß es aufpassen, als vom steilen Hang eine kleine Lawine herabrieselte.
        http://www.wetteran.de

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        • #5
          Bild 51: Die steile Westflanke des Grasbergs in der Abendsonne.



          Die Schlüsselstelle vom Aufstieg ließ sich problemlos überqueren, der Schnee war im Schatten bereits recht griffig. Dann ...

          Bild 52: ... segelten wir großteils auf dem Hosenboden diesen Steilhang hinab.

          Csaba legte zwar eine schöne Spur, doch befand sich zu wenig Schnee darunter und dafür einiges an Steinen mit störenden Bäumchen zwischendurch. Beim Stapfen gab es kein Halten, im Sitzen allerdings phasenweise auch nicht. Ich versuchte mit den Stöcken zu bremsen und steuerte eher unfreiwillig die Bäumchen zum Abstoppen an.



          Weiter unten folgten noch ein paar leichtere Stufen inklusiver akrobatischen Abrollens von Franz, der beim Ausweichen im Gelände im Tiefschnee versunken war.

          Bild 53: Jungfernsprung von Hannes.



          Bild 54: Rückblick zum Grasberg (links) und zur Scharte.

          In Hinterwildalpen hatte es am Nachmittag knapp +9°C nach -4°C in der Früh, in Schattenlagen gefror das Schmelzwasser jedoch schon auf der Asphaltstraße, als wir im Ort eintrafen.



          Zu Ende ging eine atemberaubende Tour, wortwörtlich. Ich war danach fix und fertig nach einer anstrengenden Woche. Zum Abschluss kehrten einige von uns noch beim Stiegenwirt in Palfau ein, die eine extrem schmackhafte Speisekarte anzubieten hatten, mit Gemüsepfandl (mit gegrillter Putenbrust), Hausbier, gedünstetem Zwiebelrostbraten und vielem mehr. Gegen 19.15 Aufbruch in Palfau, Ankunft 21.20 in Wels Hbf, mit dem RJ um 22.50 in Salzburg und mit dem Taxi um 23.00 zuhause.

          Bei der Rückfahrt verpassten wir (bzw. ich beim Ansagen) wegen der Dunkelheit die Abzweigung in Palfau Richtung Großreifling und fuhren stattdessen über Gams und Mooslandl einen kleinen Umweg. Bei dem kleinen Pass zwischen Gams und Mooslandl, Radstatthöhe (637m) genannt, dämmerte mir erst am nächsten Tag, dass ich diese Strecke schon einmal gefahren bin, und zwar auf der Rückfahrt vom Gipfeltreffen-Moderatorentreffen in den Schladminger Tauern (4. September 2016). Von besagter Passhöhe genießt man bei Tageslicht nämlich diesen schönen Lugauer und Gesäuseblick:





          Fazit: Ein schönes Wanderwochenende mit netten Leuten und abwechslungsreichen Touren. Auch wenn mir das Zögern und die Skepsis bei den steileren Abstiegpassagen phasenweise im Gesicht gestanden haben muss, habe ich zumindest im letzten Drittel des zweiten Tages langsam die Rutschtechnik gerafft und werde mir beim nächsten Mal schon mehr zutrauen.

          Gruß, Felix
          http://www.wetteran.de

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          • #6
            Gratulation zur genialen Tour!
            Da kommen die Erinnerungen wieder auf als ich in dieser Gegend mit den Tourenski unterwegs war bzw. auch öfters im Sommer :-)
            LGr. Pablito

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            • #7
              Ein Felix Bericht in gewohnter Qualität.

              Und natürlich eine traumhafte Landschaft, in der ihr da unterwegs wart. Die Schneemengen sind beeindruckend.

              LG, Günter
              Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus.
              (Marie von Ebner-Eschenbach)

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              • #8
                Servus Felix,

                das war offenkundig in jeder Hinsicht eine Schneeschuhtour der Superlative:
                von der Länge und den Höhenmetern her ebenso wie der Landschaft im nordwestlichen Hochschwab.

                Mit so viel Schnee wie aktuell beeindruckt die Szenerie nochmals ganz speziell.
                Die Bilder deines Berichts bringen all das sehr gut herüber. Vielen Dank!

                Ein solches Ziel ansteuern zu können scheint mir ein großer Vorteil einer Gruppenwanderung zu sein.
                Allein wäre mir die Tour wegen des Geländes wie auch der Abgelegenheit der Region zu riskant.
                Lg, Wolfgang


                Für mich ist Dankbarkeit ein Weg,
                der sowohl für den Einzelnen
                wie für die Welt zukunftsweisend ist.
                (David Steindl-Rast)

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