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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Mercedario (6770m), Cordon de Ramada, Anden, Argentinien/Chile

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  • mattgarth
    antwortet
    AW: Mercedario (6770m) – Cordon de Ramada; Anden (Argentinien/Chile)

    Beeindruckend!

    ++m

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  • bergfahrten
    antwortet
    AW: Mercedario (6770m) – Cordon de Ramada; Anden (Argentinien/Chile)

    Hallo Norbert,

    danke für den tollen Bericht und die Fotos!

    Schade daß es mit dem Mercedario nicht geklappt hat - aber wichtiger ist es in solchen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen und gesund wieder heimzukommen!

    Liebe Grüße
    Christian

    P.S.: ... der sich den Mercedario soeben auf seine Berg-Wunsch-Liste geschrieben hat ...

    Einen Kommentar schreiben:


  • rene6768
    antwortet
    AW: Mercedario (6770m) – Cordon de Ramada; Anden (Argentinien/Chile)

    Klasse Norbert !

    Viele alte bekannte Bilder aus Chile auch für mich

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  • AndreaH
    antwortet
    AW: Mercedario (6770m) – Cordon de Ramada; Anden (Argentinien/Chile)

    Von mir auch ein für den tollen Bericht und die schönen

    Schade, dass es mit dem Gipfel nicht geklappt hat

    lg
    Andrea

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  • csf125
    antwortet
    AW: 26./27.12.2008: Cordon de Ramada – Rio Colorado

    Zitat von sacklpicker Beitrag anzeigen
    Meines Wissens kommt man mit 5 Bachdurchquerungen (davon die erste gleich nach Santa Ana) bis Basecamp im Valle Colorado
    Mag sein, ist stark von den Verhältnissen abhängig.
    Auch eine – besonders für Alleingänger empfohlene – Variante ganz ohne Furten, oder auch mit nur einer, ist denkbar, aber da muß man teilweise an den Tallehnen weit hinauf und Passagen in leichter Kletterei überwinden. Ab Pirca de los Polacos ist's dann einfacher

    lg
    Norbert

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  • tiefsee
    antwortet
    AW: Mercedario (6770m) – Cordon de Ramada; Anden (Argentinien/Chile)

    ...und ich freu mich schon auf die fortsetzung :-))))

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  • lama
    antwortet
    AW: Mercedario (6770m) – Cordon de Ramada; Anden (Argentinien/Chile)

    für deinen Bericht und diese wunderbaren Eindrücke

    lG + 5stars.gif
    Martin
    PS: kann mir gut vorstellen, wie schwer euch die Entscheidung gefallen ist, abzubrechen.
    Zuletzt geändert von lama; 25.02.2009, 23:03.

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  • sacklpicker
    antwortet
    AW: 26./27.12.2008: Cordon de Ramada – Rio Colorado

    Zitat von csf125 Beitrag anzeigen

    ....

    Nach etwa sieben Stunden Wanderung mit Reiteinlagen schlagen wir auf ca. 2530m Höhe unsere Zelte auf, am ersten Platz mit frischem Wasser.
    Auch das Rio-Colorado-Wasser kann man hier unbedenklich trinken,
    es enthält nur ungefährliche Feinsande, aber es knirscht unangenehm zwischen den Zähnen

    Am nächsten Morgen plagen wir uns noch einige Stunden flußaufwärts, mit noch dichterer Folge von Furten, bis uns bei ca. 2700m eine doch zu bedenklich erscheint; schließlich mussen wir in jedem Fall dieses ganze Tal zurück, und steigender Wasserstand (und schlimmstenfalls auch Nichterscheinen von Eugenio mit den Pferden) hätte uns vor echte Probleme gestellt.
    Wir entschliessen uns zum Abbruch dieser Unternehmung und kehren nach Barreal zurück.

    Zum Ausgleich konnten wir die Tour zum Mercedario früher beginnen und länger im Tal des Rio Blanca bleiben, um die noch etwas fehlende Akklimatisation halt dort nachzuholen.

    Fortsetzung folgt!
    Meines Wissens kommt man mit 5 Bachdurchquerungen (davon die erste gleich nach Santa Ana) bis Basecamp im Valle Colorado

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  • csf125
    antwortet
    10.-16.1.2009: Barreal – Mendoza – Santiago de Chile

    Beim weiteren Rückweg in die Zivilisation hatten wir viel Glück und lernten viele äußerst nette und hilfsbereite ArgentinierInnen kennen

    Refugio Laguna Blanca:
    die Autos lassen vermuten, daß die Straße schon freigeschoben ist
    IMG_5880a.jpg

    Irgendwie geht es sich dann auch aus, daß zumindest drei von uns mit minimalem Gepäck in das Fahrzeug von Adriana, die die Expedition im Basislager betreut und bekocht hatte, passen.
    Oswaldo, unser Freund aus Ecuador, bleibt vorerst mit dem Gepäck im Camp.

    Bei der Abfahrt mit dem Geländewagen: die Straße wird noch nachgebessert
    IMG_5893a.jpg

    IMG_5897a.jpg

    Das nächste Problem – in Barreal ist heute absolut kein Zimmer frei – löst wieder Adriana, indem sie uns in ihrem Haus einquartiert; nicht besonders vornehm, aber vier Betten sind da
    x1_DSC_2648.jpg

    Dann beknien wir noch Ramón (von Doña Pipa), um 18 Uhr noch loszufahren und Oswaldo abzuholen (3 Stunden Fahrzeit in jeder Richtung!).
    Um zwei Uhr morgens kommen sie wohlbehalten nach Barreal, wieder mit viel Glück, denn bald nachher weckt uns ein nicht ganz schwaches Erdbeben – und was das an der Bergstraße und mit den auf den darüberliegenden Felsbrocken angestellt haben mag, wollen wir gar nicht mehr wissen.

    In den restlichen Tagen fahren wir dann noch mit Adriana durch die recht kargen Transkordilleren ...
    DSC_2651-2653_Panorama.jpg

    ... nach San Juan, ...
    IMG_5923a.jpg

    ... wo wir recht groß aufgemachte Zeitungsartikel über die Mercedario-Expedition finden.
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    DSC_2657.jpg

    Zum Abschluß, wieder in Mendoza, lassen wir uns zwei der dortigen zahllosen Riesen-Weingüter nicht entgehen, aber besonders toll finden wir die eigentlich nicht. Vielleicht haben wir die falschen erwischt, aber Burgenland bis Piemont sind uns lieber ...
    01_DSC_2677.jpg

    01a_IMG_5946a.jpg

    Es folgt die Rückfahrt über Cristo Redentor (bzw. chilenisch: Los Libertadores) mit der ganz netten und flinken Grenzkontrolle (diesmal nur 2:50 Stunden ) ...
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    ... nach Santiago: Abschiedsessen mit Lomo und Malbec
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    Das war's auch schon

    Noch ein Resumée:
    Speziell der Mercedario ist sicherlich eine interessante Alternative zum Aconcagua (ohne diesen allerdings zu kennen ...), in vielem ähnlich, aber ganz wesentlich einsamer; hier ist man mit allen Vor- und Nachteilen ziemlich sich selbst überlassen, alpinistisch-andinistische Infrastruktur incl. Rettungswesen gibt es praktisch nicht, dafür aber im allgemeinen unberührte Fauna und Flora.
    Technisch gibt's da kaum Schwierigkeiten, außer man sucht sie , aber die Einsamkeit, die Stürme und Flußüberschreitungen sind nicht zu unterschätzen, in verstärktem Ausmaß für Alleingänger

    Für die übrigen Berge des Cordon de Ramada gilt das vermutlich in noch höherem Maße. Für uns waren dort das große Problem die Flußquerungen, aber bei weniger Niederschlägen und Schnee in den Hochregionen kann das schon einfacher werden.

    Das einzige, was dem Mercedario vielleicht fehlt, sind halt ein paar Höhenmeter, und auch da weiß man nicht genau, wieviele

    Danke für's Durchhalten beim Lesen
    und liebe Grüße

    Norbert
    Zuletzt geändert von csf125; 10.10.2017, 18:38.

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  • csf125
    antwortet
    9.1.2009: Abstieg bis zum Refugio Laguna Blanca

    Fürs Warten auf bessere Verhältnisse und einen weiteren Gipfelversuch fehlte uns dann leider die Zeit, die Ressourcen (zu wenig Essen und Gas) und vor allem auch die Motivation.

    Über Nacht hat es ganz schön geschneit, ...
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    ... aber der Zimmerservice mit dem Frühstück funktioniert immer noch
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    Langsam zeigt sich wieder die Sonne, ...
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    ... und kaum sind die Zelte abgebaut, herrscht schönstes Wetter
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    Dennoch: Abstieg, mit dem ganzen Material.
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    Wir nähern uns Camp Cuesta Blanca ...
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    ... und treffen dort auf mehr Bergsteiger, als normalerweise vermutlich in einem ganzen Jahr den Mercedario belagern.
    Sie gehören zu der San-Juan-Gedächtnisexpedition zum 75-Jahr-Jubiläum der Erstersteigung (1934, A. Karpinski, V. Ostrowski, Polen) und sind mit Unterstützung der Gendarmerie (Tragtiere bis hierher!) unterwegs.
    01g_IMG_5843a.jpg

    Beim weiteren Abstieg immer wieder Rückblicke zum Mercedario in herrlichstem Sonnenschein und, zur Aufmunterung, Guanakos
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    04_DSC_2631.jpg

    Mercedario, knapp unterhalb vom Camp Guanaquitos aus (unten in Bildmitte, rot, eines der Zelte der San-Juan-Expedition).
    Die wieder absteigenden Gendarmen mit ihren Tragtieren halfen uns sehr nett beim Transport.
    Eine Nacht blieben wir beim Abstieg im Camp Guanaquitos.
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    Den weiteren Abstieg zur Laguna Blanca verschönern Unmengen von Blumen in allen Farben
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    Gauklerblume = Mimulus depressus
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    Gauklerblume = Mimulus depressus
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    Calandrinia caespitosa
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    Perezia carthamoides
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    Tropaeolum polyphyllum = aus der Familie der Kapuzinerkresse
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    Malesherbia lirana var. bracteata
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    Die Frage für uns war nun, wie es vom Refugio Laguna Blanca für uns weitergeht?
    Wir waren für die vereinbarte Abholung etwas zu früh dran und wußten auch nicht, ob die Straße vielleicht schon befahrbar wäre??


    Fortsetzung folgt!
    Zuletzt geändert von csf125; 25.02.2009, 19:06.

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  • csf125
    antwortet
    8.1.2008: Versuch Mercedario

    Da die Canadier, die, ähnlich wie wir, bei ihrem zweiten Gipfelversuch direkt von Pirca del Indio aufsteigen wollten, zu früh (zwischen 2 und 3 Uhr) aufgebrochen waren und wieder in Kälte und Sturm gescheitert waren, ließen wir uns etwas Zeit.

    Anfangs hatten wir einen schönen Aufstieg, ähnlich wie am Vortag, aber diesmal bei bestem Wetter, fast windstill und relativ warm.
    DSC_2608.jpg

    Aber bald bildet sich im Osten Quellbewölkung, ...
    DSC_2613.jpg

    ... die immer eindrucksvoller wird ...
    DSC_2615.jpg

    ... und auch bedenklich näher kommt.
    DSC_2617.jpg

    DSC_2619.jpg

    Der höchste erreichte Punkt ist ganz ähnlich wie am Vortag bei 5700m,
    viel zu weit weg ist der Gipfel für einen verantwortbaren Versuch bei nicht ganz sicheren Berhältnissen
    IMG_5822a.jpg

    Wir kehren um und erreichen etwas enttäuscht, aber sicher Camp Pirca del Indio bei einsetzendem Schneefall.
    IMG_5825.jpg

    Wie richtig diese Entscheidung war, zeigt auch der tödliche Unfall am Aconcagua an eben diesem Tag bzw. in der darauffolgenden Nacht.

    Fortsetzung folgt!
    Zuletzt geändert von csf125; 10.10.2017, 18:34.

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  • csf125
    antwortet
    7.1. 2008: Pirca del Indio – Erkundung

    Nach einem Rasttag mit etwas Bewegungstherapie in Campnähe folgt am 7. – noch zur Akklimatisation – der Weiteraufstieg.

    Camp Pirca del Indio (ca. 5150m)
    DSC_2592.jpg

    DSC_2593.jpg

    Über Schutthänge mit wenigen Schneefeldern führt die immer noch gut erkennbare Spur gemächlich höher, am möglichen Zwischenlager Pirca del Indio Superior (ca. 5300m) vorbei.
    Ganz am rechten Rand des Panos ist die Sandwüste El Leoncito zu erkennen, links dabenen die grüne Oase von Barreal und darunter, viel näher, die Laguna Blanca.
    DSC_2599-2602_Panorama.jpg

    Nochmals die gar nicht so weiße Laguna Blanca
    DSC_2606.jpg

    Kueze Rast; es ist zwar kalt und vor allem windig, aber sooo kalt
    DSC_2605.jpg

    Camp "La Ollada", ca. 5600m.
    Hier haben die drei Canadier die letzte Nacht verbracht, waren aber dann am Morgen durch Sturm und Kälte so zermürbt, daß sie ohne Gipfelversuch gleich wieder nach Pirca del Indio abstiegen.
    IMG_5808a.jpg

    Wir steigen noch etwas weiter ...
    IMG_5816.jpg

    bis zu einem breiten Sattel unter dem Gipfelaufbau (ca. 5700m) ...
    IMG_5821a.jpg

    ... mit mehreren Kreuzen und einer Gedenktafel.
    IMG_5811a.jpg

    IMG_5813a.jpg

    IMG_5815a.jpg

    Nach dem problemlosen Abstieg bleiben wir wieder im Camp Pirca del Indio.
    x1_DSC_2607.jpg

    Da ein weiteres Lager höher oben (zwischen 5600m und 6200m, wie auch manchmal beschrieben) zu windanfällig scheint, wollen wir am nächsten Tag den langen Aufstieg direkt von Pirca del Indio versuchen.

    Fortsetzung folgt!
    Zuletzt geändert von csf125; 25.02.2009, 18:21.

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  • csf125
    antwortet
    4.1.2009: Cuesta Blanca – Pirca del Indio

    Vom 4. und 5. Jänner wieder, ähnlich wie an den Vortagen, aber "ein Stockwerk höher", Materialtransport und Verlegung des Lagers zum Camp Pirca del Indio, ca. 5150m.

    Wir haben den "neuen Weg" zur Umgehung des Steilhanges schon recht schön ausgetreten.
    DSC_2586.jpg

    Danach wird das Gelände sehr flach, der Anstieg weiter zieht sich ziemlich in die Länge.
    DSC_2589.jpg

    Endlich wird's wieder etwas steiler, der Steig führt recht schön zick-zack weiter.
    Im Hintergrund die reichlich unbekannten Gipfel der Cordillera Ansilta.
    DSC_2591.jpg

    Am 4.1. deponieren wir unser Gepäck knapp vor dem Camp in einem Biwaksack und kehren zum Camp Cuesta Blanca zurück,
    am 5.1. tragen wir den Rest mit Zelten und Schlafsäcken hoch und bauen das Camp Pirca del Indio (auch Pircas de Indio, ca. 5150m) auf
    IMG_5802a.jpg

    Im Camp Cuesta Blanca haben uns drei Canadier eingeholt,
    die allerdings jünger und durch vorangegangene Touren schon besser akklimatisiert waren.
    Sie sind dann auch schon einen Tag vor uns in Pirca del Indio.
    Außer ihnen waren wir bisher völlig allein am Berg!


    Fortsetzung folgt!
    Zuletzt geändert von csf125; 10.10.2017, 18:34.

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  • csf125
    antwortet
    1.1.2009 Piedras Coloradas – Cuesta Blanca

    Das neue Jahr beginnt mit Arbeit – wir müssen unser ganzes Material selbst tragen und erkunden, auch als Akklimatisationstour, die Route zum nächsten Camp.

    Camp Piedras Coloradas – hier geht's weiter;
    der Berg hinten ist leider nicht der Mercedario, sondern ein Tertiärmugel unter 5000m
    DSC_2567.jpg

    Blumenreich wie bisher ist die ganze Umgebung des Lagers(Adesmia ssp.)
    DSC_2581.jpg

    Weiter oben im Tal gibts die ersten Penitentes-Muster, noch ganz harmlos.
    DSC_2579.jpg

    Der durchwegs recht gut sichtbare Steig (bzw. einer von etlichen gut sichtbaren Steigen ... man muß halt hier den richtigen erwischen , auch die Guanakos sind hier steigbauend aktiv) führt – im Sinne des Aufstieges – rechts, aber dann direkt unter ein steiles Schneefeld, das später im Jahr vermutlich abgeschmolzen ist. Aber nicht jetzt. Wir plagen uns durch Blockwerk und Penitentes auf die nächste Verebnung des Tales und zum aperen Steig zurück.

    Unter einem weiteren Steilhang mit auch nicht mehr ganz so harmlosen Penitentes besichtigen wir das nächste Camp, Cuesta Blanca, ca. 4400m.
    DSC_2585.jpg

    Wir steigen aber wieder ab, suchen und finden eine bessere Möglichkeit auf der anderen Talseite.
    Blumen gibts auch hier immer wieder!
    Senecio subdiscoideus
    IMG_5772a.jpg

    IMG_5773a.jpg

    Am nächsten Tag beginnen wir mit dem Materialtransport, suchen den besten Platz für die Zelte und werden auch gleich freundlich begrüßt
    IMG_5778a.jpg

    Innerhalb einer schönen Ringmauer deponieren wir das Material und steigen wieder zum Lager Piedras Coloradas ab.
    IMG_5779a.jpg

    Am 3.1. übersiedeln wir endlich mit Schlafsäcken und Zelten nach Cuesta Blanca.
    IMG_5784a.jpg

    Anschließend steigen wir noch weiter direkt über die doch recht steile Firn-/Penitentes-Flanke bis ca. 4700m.
    Da uns dieser Steilanstieg mit schweren Rucksäcken suboptimal erscheint, legen wir beim Abstieg gleich eine bequemere Spur in Kehren über einen flacheren Teil des Hanges an.

    Fortsetzung folgt!
    Zuletzt geändert von csf125; 10.10.2017, 18:34.

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  • csf125
    antwortet
    31.12.2008: Piedras Coloradas

    Am letzten Tag des Jahres haben wir den weiteren Aufstieg zum nächsten Lager vor, noch mit Unterstützung der Tragtiere.

    Wir folgen weiterhin der Bergbau-Straße, Blumen lockern die Landschaft auf (Malesherbia lirana var. bracteata)
    01_DSC_2544.jpg

    Tetraglochin alata
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    Knapp vor dem "offiziellen" Basislager, Guanaquitos (ca. 3600m) haben wir den ersten "Nahblick" auf den Mercedario.
    Links der El-Caballito-Gletscher, über den flach scheinenden Rücken rechts wollen wir aufsteigen.
    In der Bildecke rechts unten eines der zahlrechen Guanakos, ...
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    ... das uns auch noch etwas näherkommen läßt.
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    Auch der Mercedario etwas näher
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    Beim Lager Guanaquitos ein ganzer Haufen Hufeisen – wenn uns das nicht Glück bringt
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    Sofort haben die Hufeisen jedenfalls nicht gewirkt, wir rennen auf der Straße an einer Abzweigung vorbei über eine Stunde ins falsche Tal.
    Dann reitet uns Eugenio nach und führt uns auf den rechten Weg zurück .. buchstäblich.
    Rechts abzweigend verlassen wir die Straße und folgen einem sauberen Bach, ...
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    ... der freilich auch ein paarmal überquert werden will.
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    Über die feuchten, sehr blumenreichen Bergwiesen ...
    Glandularia porrigens
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    Malesherbia lirana var. bracteata
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    Gauklerblume = Mimulus depressus
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    Adesmia ssp.
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    ... kommen wir zum schönen Lager bei den Piedras Coloradas, die ihrem Namen alle Ehre machen.
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    Hier, auf knapp 3900m, legen wir eine Akklimatisierungspause ein und bleiben drei Nächte lang.
    Eugenio mit den Tragtieren kehrt nach Barreal zurück (über 70km!) und soll uns erst am 12. Jänner wieder hier abholen.

    Fortsetzung folgt!
    Zuletzt geändert von csf125; 25.02.2009, 17:04.

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