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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

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Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

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Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

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Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

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- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
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Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

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Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

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Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

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Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

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Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
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Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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Kleiner Wilder, Allgäuer Alpen. 10.31.2022

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  • Kleiner Wilder, Allgäuer Alpen. 10.31.2022

    Servus an alle!

    Nach langer Zeit komme ich wieder dazu, über eine Tour zu schreiben, diesmal über folgende Runde in den prächtigen Allgäuern, die ich im Herbst 2022 unternommen habe:
    • Aufstieg: Hinterhornbach - Schwabrücken - Wildenfeldscharte - Kl. Wilder (über NW Flanke / Normalweg)
    • Abstieg: Kl. Wilder - Wildenfeldscharte - Feuchtkogl - Goldbründle - Hinterhornbach
    Hauptziel war der Kleine Wilde, ein kühner Berg der Hochvogel- und Rosszahngruppe, der "Ortssinn und Gewandtheit erfordert" (AVF Allgäuer Alpen, 1993). Einen grossen Bruder hat er auch – wie es aber oft mit Geschwisterberge ist, ist der kleiner der wilderer von den zweien. Der Kl. Wilde ist ein einsamer Berg, einige Berichten sind aber trotzdem im Internet zu finden, speziell auf hikr.org, meistens aber mit Oberstdorf als Ausgangs- und Endpunkt. Ein ausführlicher Bericht der meine Aufstiegsroute entspricht ist hier: http://festivaltour.de/forum/thema/v...n-2-145m.1585/ Berichte über den Wildenfeldscharte - Feuchtkogl Übergang oder das Feuchtkogl selbst sind mir keine aufgefallen.

    1.jpgAV Karte der Allgäuer Alpen 1907 mit Etappen der Tour.

    2.jpg
    Kl. Wilderer aus dem Übergang zum Feuchtkogl.

    3.jpgGipfelbuch.

  • #2
    Bei der Besteigung des Kl. Wilden wird man mit unterschiedlichem Gelände konfrontiert. Unmittelbar unterhalb des imposanten Gipfelaufbaus aus Dolomitgestein erfolgt der Zustieg zum Normalweg über steilen Mergelbruch, der für mühsame bzw. ungute Passagen sorgen kann wenn man nicht im Voraus auf eine günstige Linie schaut. Der schroffe Aufbau, wo sich dann der Normalweg entwickelt, präsentiert sich mit Platten, rinnen-artige Kamine/Risse, Rampen, und Bänder. Trotzdem was von unten scheinen mag, es gibt nur wenige zwingende Kletterpassagen. Und diese sind im Großen und Ganzen in gutem Fels. Der AVF bewertet den Normalweg mit II, ein II+ für eine kleingriffige Passage in der erste Steilstufe wäre aber auch nicht falsch – speziell beim Abklettern fand ich diese Passage wie ein II+, vielleicht habe ich sie aber nicht perfekt erwischt.

    4.jpgÖstlicher Aufstieg zur Wildenfeldscharte, zwischen Kl. Wilder (links) und Gr. Wilder (rechts).

    5.jpg Platten und Schutt in der NW Seite des Aufbaus. Der Normalweg fängt hier über diese querend an.

    6.jpg Am Anfang der Querung ist es Feucht. Höfats im Hintergrund.

    7.jpg Gegen das Ende der erste Querung.

    8.jpg
    Am Ende der Querung. Rückblick zum Gr. Wilden und dem Abstieg aus der Wildenfeldscharte (diagonal rechts oberhalb der Bildmitte).

    9.jpg Erste Steilstufe mit Kletterstelle am Normalweg. In der Bildmitte geht es hinauf.

    10.jpg Schöne Kletterei in der ersten Steilstufe.

    11.jpg Die Westwand versperrt den direkten Weg.

    12.jpg Der finale Steilaufschwung in der NW Flanke schräg zu einem Absatz am Nordgrat, wo man dann auf die Ostseite wechselt.

    13.jpg Letzte Meter in die NW Flanke.

    Kommentar


    • #3
      Unweit des Gipfels verlasst der Normalweg die NW Flanke und da erwartet dann einem eine Wahl für die letzten Metern: entweder man geht über ein heikles Band über dem Absturz der Ostwand, oder man klettert über den Nordgrat. Der AVF erwähnt nur die erstere Option, allerdings birgt das "lehmiges Grasband" (so wird das Band im AVF geschildert) ein gewisses Restrisiko: an diesem durch Erosion und Witterung geprägten Band geht man um teilweise brüchigen Fels herum, während auf der schiefen Trasse einiges instabiles Zeug liegt. Man fragt sich wie weit diese Wahl vertretbar ist, was auch in einigen Internet Kommentaren zu spüren ist. Im folgenden Bericht über die MSL-Klettertour über den Südgrat wird für den Abstieg nur den Nordgrat ins Auge gefasst (dabei ist auch eine sehr gute Skizze von diesem vorhanden): https://freieberge.wordpress.com/201...leinem-wilden/. Meine Restrisikotoleranz ändert sich immer wieder, und da ich eine Wahl hatte, entschied ich mich in diesem Fall für den Aufstieg über den Nordgrat. Dieser ist etwas luftiger und technischer, aber stellte sich als vernünftiger Aufstieg heraus. Ein kurzes Stuck über das Band muss man jedenfalls gehen – man steigt auf den Nordgrat über ein schrofiges Wandl in der Ostseite.

      14.jpg Am Absatz am Nordgrat, wo man auf die Ostseite wechselt.

      15.jpg Das östliche Band kurz vor dem Gipfel.

      16.jpg
      Anstieg über den Nordgrat, Blick nach unten.

      17.jpg Am Gipfel 1/2.

      18.jpg Am Gipfel 2/2.

      19.jpg Blick nach Süden aus dem Gipfel.

      20.jpg Blick zur Hornbachkette aus dem Gipfel.

      Kommentar


      • #4
        Die gewählte Route aus Hinterhornbach beinhaltet eine zusätzliche eigene Kletterei durch jene Felswand, die den Jochbachtalschluss nördlich abriegelt. Diese Wand ist zu überwinden um zum karstigen Hochplateau unter der Ostwand des Kl. Wilden zu gelangen, aus dem man dann zur Wildenfeldscharte aufsteigen kann. Die Kletterei erfolgt über eine markante Rinne. Diese geht nicht über II, oder gar II-, ist aber etwas ausgesetzt und steinschlaggefährdet. Im Einstiegsbereich der Rinne bin ich übrigens einen stattlichen alten Steinbock begegnet, der von einem jüngeren begleitet war. Als ich mich näherte sind die zwei aus der Wand abgestiegen – wenn sie das nicht gemacht hätten, wäre ich nicht in die Rinne eingestiegen, wegen der Steinschlaggefahr. Eigentlich wurde in 2021 etwas weiter taleinwärts/höher einen Klettersteig in die Wand anonym eingebaut, den man alternativ benutzten kann. Die Erbauung dieses Klettersteigs ist allerdings kontrovers und führte zur Kritik (siehe https://freieberge.wordpress.com/202...eig-im-nichts/ und https://www.hikr.org/tour/post167273.html).

        21.jpg Am Weg zur Rinne (Bildmitte) am Rand des Jochbachtalschlusses, mit dem weitläufigen Feuchtkogl (ganz rechts) im Hintergrund.

        22.jpg Steinböcke (Bildmitte und links davon) vor der Rinne. Die Markierungen am Bildrand unten sind keine Wegmarkierungen.

        23.jpg
        In der Rinne.

        24.jpg Am Ausstieg der Rinne sind zwei pyramidenförmige Gestalten nebeneinander zu sehen: ein Steinmandl und der Hochvogel.

        25.jpg Am Weg zum Karstplateau unter der Ostwand des Kl. Wilden (Bildmitte). Rechts ist der Aufbau des Gr. Wilden zu sehen, dazwischen die Wildenfeldscharte.

        26.jpg Am Weg zum Karstplateau mit dem Blick zum Gr. Wilden (links) und Feuchtkogl (rechts) gedreht. Die felsige Erhebung dazwischen ist namenlos.

        27.jpg Am Karstplateau mit Blick zum Gr. Wilden vorne.

        Kommentar


        • #5
          In der Wildenfeldscharte muss man auf die Westseite des Kl. Wilden wechseln und etwas 125Hm bis zum Einstieg des Normalwegs absteigen. Dieser Höhenverlust ist nochmal für den Rückweg ins Jochbachtal im Kauf zu nehmen. Wer hingegen Oberstdorf als Ausgangspunkt wählt, steigt ohne Höhenverlust und extra Hindernisse wie die Felswand im Jochbachtal. Oberstdort liegt allerdings 300Hm tiefer und zweimal ferner vom Ziel als Hinterhornbach, dafür kann man bequem durch das Oystal bis zur direkt unter dem Kl. Wilden liegenden Käseralpe (1405m) radeln. Das urige und einsame Hinterhornbachtal war für mich jedenfalls attraktiver. In der Tat, neben der Besteigung des Kl. Wilden wollte ich eine umfassendere Erkundung dieses Gebiets unternehmen. Der Abstieg von der Wildenfeldscharte zum Jochbachtal über das Feuchtkogl und das Goldbründle war diesbezüglich quasi eine zweite Bergtour an sich.

          28.jpg Das Gebiet zwischen Hinterhornbach und Oberstdorf, und die Tour.

          29.jpg Im Westen der Wildenfeldscharte. Hier steigt man zu den Platten unter der Bildmitte ab – da fängt dann der Normalweg an. im Hintegrund die Höfats.

          30.jpg Der Kl. Wilde Nordgrat aus der Wildenfeldscharte gesehen. Laut AVF ein brüchiger III mit griesbedeckten Platten.

          31.jpg Die Wildenfeldscharte von Westen gesehen.

          32.jpg Jochbachalphütten. Urig ist es in der Hinterhornbachtals Seite.

          Kommentar


          • #6
            Das Feuchtkogl erreicht man über die gut begehbare Flanke unterhalb der SO Wand des Hinteren Wilden (=Gr. Wilder Südgipfel). Diese Flanke ist aber von der Wildenfeldscharte durch steile Felsen getrennt, die in einen tiefen tobel-artigen Bruch abbrechen. Unweit der Scharte hatte ich im Aufstieg ein kleines Band direkt über dem Tobel gemerkt. Ich bin später über dieses Band zur Ht. Wilder SO-Flanke gequert. Dabei war eine brüchige und etwas abdrängende Engstelle zu überwinden die grosse Vorsicht verlangt. Also, ein heikles Band müsste dann doch an dem Tag sein. Vielleicht gibt es aber einen besseren Übergang durch eine sicherere Querung weiter unten, wo das Gelände weniger steil ist und der Tobel sich auflöst und in einen Schuttstrom ausläuft (wobei man dann über die Flanke hochsteigen muss).

            33.jpg Der Weiterweg über die Flanke zum Feuchtkogl aus der Wildenfeldscharte gesehen. Dazwischen steile brüchige Felsen.

            34.jpg
            Rückblick zur brüchigen Querung über das Band zwischen Tobel und Steilfelsen. Die Engstelle ist beim großen abdrängenden Fels rechts der Bildmitte.

            35.jpg Die Querung verläuft am Fuß der respekteinflößenden Südostwand des Gr. Wilden.

            36.jpg Der Weg in die Flanke ist danach gutmütig.

            37.jpg Die Rückblicke aus der Flanke zum Kl. Wilden sind packend.

            38.jpg Kurz vor dem Feuchtkogl.

            39.jpg Am breiten Feuchtkogl, mit der tollen Hornbachkette im Hintergrund.

            39b.jpg Plötzlich tauchten vor dem Kl. Wilden im Hintergrund zwei Steinböcke auf (Bildmitte, klein), einer ziemlich groß und der andere jünger, die aber gleich wieder hinunter in die Flanke verschwanden. Womöglich hat es sich um die selben Exemplaren gehandelt die ich beim Einstieg der ersten Rinne begegnet hatte.

            40.jpg Am Feuchtkogl öffnet sich die Sicht zum Hochvogel.

            41.jpg In der Umgebung des Feuchtkogls ist in der Tat Feuchtigkeit zu finden.

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            • #7
              Der finale Abstieg zurück ins Jochbachtal verlangt nach dem schönen Goldbründle einen gewissen Orientierungssinn, denn es wird steiler und bald zunehmend mit Latschen bedeckt, daher unübersichtlich. Ziel ist einen verborgenen Steig durch die Latschen zu finden und nicht zu verlieren. Dieser Steig überwindet den unteren Felsgürtel am Rand des Jochbachtals an einer versteckten Schwachstelle unweit des Wildentals, und wird benutzt für Touren zum Gr. Wilden aus Hinternhornbach (ein paar Berichte sind im Internet zu finden). Ausgeschnittene Latschengasse sind vorhanden, aber es gibt mehrere offene Flecken samt potenzielle falsche Gassen, während im freien Gelände kaum Spuren sind. Ein paar Markierungen gibt es aber, diese sind jedoch eher erst aus der nähe zu sehen, zumindest im Sinne des Abstiegs – diese halfen mir zu bestätigen dass ich nicht falsch war. Auf alle Fälle, hier im Abstieg herumzusuchen kann schnell zeitaufwendig werden, was wiederum, durch die Steilheit des Geländes, potenziell kraftraubend wäre. Für diesen mir unbekannten Abstieg habe ich daher Karten und Satellitenbildern gut studiert. Der Abstieg verlief für mich somit problemlos. Übrigens, der in der alten AV Karte kurzer eingezeichneter Steig ist ein anderer Steig: anstatt den Felsgürtel zu überwinden, steigt dieser entlang den Felsen nach Südwesten zum Sulzbach.

              42.jpg Beim Goldbründle 1/2.

              43.jpg
              Beim Goldbründle 2/2.

              44.jpg Im Bereich des Goldbründle mit Blick zum Hochvogel.

              45.jpg Steiler wegloser Abstieg vor den Latschen unten, wo man dann den Steig finden muss.

              47.jpg
              Im Bereich der ersten Latschen. Eine rote Markierung am Fels rechts is zu sehen.

              48.jpg
              Der Steig durch die Latschengassen.

              49.jpg
              Es darf auch eng werden.

              50.jpg
              In den Latschengassen mit dem Jochbachtalboden in Sicht.

              51.jpg Die Schwachstelle am Felsgürtel.

              52.jpg Rückblick aus dem Jochbachtalboden. Die Schwachstelle ist schräg rechts oberhalb dem Schuttstrom in der Bildmitte.

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              • #8
                Die Landschaft über die gesamte Tour war grandios, reich an Kontrasten, und gekrönt von Blicken zum Hochvogel, der Matterhorn der Allgäuern, und zur Höfats mit ihrer ureinigen und unglaublich schönen Gestalt.

                53.jpg Unter der Ostwand des Kl. Wilden.

                54.jpg Am Karstplateau unter dem Kl. WIlden 1/4.

                55.jpg Am Karstplateau 2/4.

                56.jpg Am Karstplateau 3/4.

                57.jpg Am Karstplateau 4/4.

                58.jpg Anstieg zur Wildenfeldscharte unter dem Gr. Wilden.

                59.jpg Blick nach SW westlich der Wildenfeldscharte, mit dem schroffen Gipfelaufbau des Kl. Wilden im Vordergrund.

                60.jpg Gr. Wilder samt Südgrat gesehen aus Westen.

                61.jpg Beeindruckende Felsen samt riesigem Loch in den schrofferen Ecken der Westseite des Kl. Wilden.

                62.jpg Platten um den Einstieg des Normalwegs, mit der Höfats im Hintergrund.

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                • #9
                  63.jpg Das gesamte Massiv des Gr. Wilden mit seinen drei Gipfeln (https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Wilder).

                  64.jpg Blick nach SW aus der NW Flanke des Kl. Wilden. Etwa in der Bildmitte ist der idyllisch gelegene Eissee zu sehen.

                  65.jpg Die Höfats.

                  66.jpg Pano aus dem Gipfelbereich des Kl. Wilden.

                  67.jpg Blick zum Hochvogel aus dem Feuchtkogl.

                  68.jpg Ein riesiger Gendarm steht ziemlich direkt beim Feuchtkogl am Weg zum Ht. Wilden (im Hintergrund).

                  69.jpg Sonnenuhr am Feuchtkogl.

                  70.jpg Blick zum Kl. Wilden aus dem Feuchtkogl.

                  71.jpg Rund um den Feuchtkogl 1/5.

                  72.jpg Rund um den Feuchtkogl 2/5.

                  Kommentar


                  • #10
                    73.jpg Rund um den Feuchtkogl 3/5.

                    74.jpg Rund um den Feuchtkogl 4/5.

                    75.jpg Rund um den Feuchtkogl 5/5.

                    Kommentar


                    • #11
                      Einige extra Bilder ohne Kommentar in chronologischer Reihenfolge folgen:

                      1.jpg

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                      Kommentar


                      • #12
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