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Hilfe zum Erstellen von Tourenberichten

Immer wieder haben einige User Probleme beim Erstellen eines Tourenberichtes, insbesondere beim Hochladen und Einfügen von Bildern.
Ihnen soll die folgende kleine Anleitung ein wenig Hilfe geben, wie ein Tourenbericht ganz kurz und schmerzlos erstellt werden kann

In sechs einfachen Schritten kann ein neuer Bericht leicht erstellt werden:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
2. Bilder verkleinern
3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
4. Bilder hochladen
5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes und Veröffentlichen



Im Folgenden werden die einzelnen Schritte ausführlich erklärt:

1. Bilder zum Bericht aussuchen
Möglichst aussagekräftige Fotos wählen, die auch die Route und wesentliche Details darstellen.
Gegen einzelne "schöne" Landschafts- und Blumenbilder ist natürlich nichts einzuwenden ...


2. Bilder verkleinern
Bewährt hat sich ein Format mit der längeren Bildkante 900 Pixel.
Damit läßt sich bei Speicherung als JPEG eine recht ordentliche Bildqualität erzielen, bei Photoshop etwa abhängig vom Sujet 80/100.


3. Im Forum "Toureninfo & Verhältnisse" das passende Unterforum auswählen
z.B. "Wanderungen und Bergtouren" - "Steiermark"
+Neues Thema wählen

Titel etwa nach dem Schema
Gipfel (Höhenangabe), Anstiegsroute, Gebirgsgruppe (ostalpin nach AVE)

Möglichst bis zu 5 aussagekräftige Stichworte vergeben.

Zum Bilderhochladen weiter mit der "Büroklammer".


4. Bilder hochladen
Möglichst bitte NUR so:
a) "Büroklammer"
b) "Anhänge hochladen"


4.1 Bilder auswählen
Abhängig vom eigenen Rechner/Betriebssystem.
Maximal 15 Bilder pro Posting sind derzeit zulässig, eine größere Bilderanzahl erfordert Folgepostings (Antworten).
(Bewährt hat sich auch, 1-2 Bilder weniger hochzuladen, um für spätere Ergänzungen eine kleine Reserve zu haben.)

4.2 Liste der hochgeladenen Anhänge
Die Auflistung ist leider nicht chronologisch nach Bildbezeichnung geordnet.

Im Textfeld die gewünschte Einfügeposition mit dem Cursor markieren,
bzw. die gelisteten Bilder in der gewünschten Reihenfolge einzeln als "Vollbild" oder "Miniaturansicht" platzieren.
Eine oder mehrere Leerzeilen zwischen den Bildern erleichtern später das Einfügen von Text.


5. Die Bilder mit dem Text ergänzen
Die Bilder sind nun in der richtigen Reihenfolge im Textfenster positioniert.
Ich bevorzuge im ersten Schritt die Positionierung als "Miniaturansicht".
Das erleichtert beim Texteinfügen die Übersicht.
Muß aber nicht sein, natürlich lassen sich die Bilder auch gleich als Vollbild (also in der hochgeladenen Größe) platzieren.

5.1 Text
Jetzt kann der Text ergänzt werden.
Möglichst über dem Foto - ich finde das übersichtlicher ...
Der Text kann natürlich auch vorher erfaßt werden und anschließend einkopiert werden.

5.2 Bildgröße ändern
Wurden die Bilder vorerst als "Miniaturansicht" platziert, können sie einfach auf das finale Darstellungsformat skaliert werden:
a) Doppelklick auf die "Miniaturansicht" öffnet ein Pop-Up-Fenster
b) unter "Größe" idR "Vollbild" wählen
c) OK


6. Fertigstellen/Kontrollieren des Berichtes
Anschließend sollte der Bericht noch in der "Vorschau" kontrolliert werden.
In manchen Fällen muß zur Ansicht der "Vorschau" ziemlich weit nach unten gescrollt werden!

6.1 Veröffentlichen des Berichtes
Zum Schluß noch auf "Abschicken" klicken - und nach einer kurzen "Nachdenkpause" des Servers ist der Bericht online.



Nach dem ersten Durchlesen dieses Leitfadens mag das Erstellen eines Berichtes etwas kompliziert erscheinen - ist es aber nicht:
Viele Tourenberichte schreiben hilft sehr.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist nicht so starr wie es hier scheinen mag; natürlich kann auch zuerst der Text erstellt werden und die Bilder nachträglich eingefügt.

Änderungen am fertigen Bericht sind für den Ersteller 24 Stunden lang möglich, bei der Berichtigung später entdeckter Fehler hilft gerne ein zuständiger Moderator. Ebenso beim Verschieben eines Berichtes in das richtige Tourenforum.

Viel Freude bei euren Bergtouren UND dann beim Berichteschreiben,


P.S.: Diese Anleitung, ergänzt um verdeutlichende Screenshots, findet ihr auch unter http://www.gipfeltreffen.at/forum/gi...ourenberichten
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Regelwerk für die Benutzung des Forums Gipfeltreffen

Alle Forumsuser/-innen sind aufgefordert, das Regelwerk zu lesen und sich daran zu halten!

1) Registrierung

Die Registrierung und Benutzung unserer Foren ist kostenlos. Es ist registrierten Teilnehmern/-innen (Usern/-innen) erlaubt, den Forums-Account bis auf Widerruf im Rahmen der vorgegebenen, jederzeit änderbaren Forumsregeln für private Zwecke zu nutzen. Ein späteres Löschen des Forums-Accounts sowie der ins Forum eingebrachten Inhalte oder Bilder ist nicht möglich. Auf Wunsch des Benutzers kann der Account stillgelegt werden. Der Benutzername kann dann von niemandem mehr benützt werden und wird vor Missbrauch geschützt.

2) Hausrecht

Die Forenbetreiber legen Wert auf die Tatsache, dass alle User/-innen Gast in diesem Forum sind und die Betreiber als Gastgeber bei Bedarf ihr Hausrecht jederzeit ausüben können und auch werden. User, die sich überwiegend darauf beschränken zu provozieren, werden ausgeschlossen.

3) Haftung

Die von Usern/-innen verfassten Beiträge stellen ausschließlich die persönliche, subjektive Meinung des Verfassers dar, und keinesfalls die Meinung der Betreiber und Moderatoren dieses Forums. Die Forenbetreiber übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der ausgetauschten Informationen.

4) Umgangston

Die Forenbetreiber erwarten von allen Usern/-innen, sich an die Netiquette zu halten. Auf einen wertschätzenden, höflichen Umgangston wird Wert gelegt.

5) Thementreue

Die Forenbetreiber legen großen Wert auf Thementreue der Beiträge und Übersichtlichkeit von Threads, um den Informationsgehalt des Forums möglichst hoch zu halten. Überschneidungen der Inhalte verschiedener Threads sind zu vermeiden.

6) Verboten ist/sind:

- Beleidigungen, Sticheleien und Provokationen (auch per PN);
- Politische oder religiöse Themen;
- Rechtswidrige Inhalte (unter anderem rechtsradikale oder pornografische Inhalte, Hackinganleitungen, Verstöße gegen das Urheberrecht) sowie das Verlinken zu Seiten mit solchen Inhalten;
- Die Verwendung von fremdem Bildmaterial, Kartenausschnitten und Topos ohne Zustimmung des Autors;
- Die Veröffentlichung von persönlichen Nachrichten (PN), E-Mails oder dergleichen ohne Zustimmung des Verfassers;
- Das Aufdecken der Identität oder die Preisgabe persönlicher Daten eines Users/Moderators/Administrators;
- Werbung für konkurrenzierende Plattformen;
- Das Führen von Doppel- oder Mehrfachaccounts;

7) Moderation:

Die Moderatoren/Administratoren werden von den Forenbetreibern bzw. ihren Vertretern ernannt.
Sie sind von den Forenbetreibern verpflichtet, für die Einhaltung der Regeln zu sorgen und somit ermächtigt, die von Usern/-innen bereit gestellten Inhalte (Texte, Anhänge und Verlinkungen) daraufhin zu prüfen und im Bedarfsfall zu bearbeiten, verschieben, zu löschen oder Themen zu schließen. Im Falle der Löschung von Beiträgen können auch jene Beiträge anderer User ganz oder teilweise entfernt werden, die auf einen gelöschten Beitrag Bezug nehmen.

Änderungen von Beiträgen werden - soweit irgend möglich – unter Angabe des Änderungsgrundes gekennzeichnet. Eingriffe, die den Sinn eines Beitrags verändern, werden nicht vorgenommen. Für die geänderten Teile eines Beitrags haftet der ursprüngliche Ersteller nicht.

Wer etwas gegen das aktive Handeln der Moderatoren/-innen vorzubringen hat, kann dies sachlich, mit konkretem Bezug und zeitnah (innerhalb von 6 Wochen ab Anlass) im Unterforum "Zum Forum/Moderation..." darlegen. In allen anderen Foren werden solche Postings im Sinne der Thementreue der Beiträge kommentarlos gelöscht. Bloßes „Mod-Bashing“ führt zu einer sofortigen Sperre.

Das Unterlaufen von Handlungen und Maßnahmen der Moderatoren ist nicht zulässig. Darunter fällt auch das Fortführen des Themas eines geschlossenen oder gelöschten Threads in einem neuen gleichartigen oder ähnlichen Thread. Ergänzungen und Hinweise von Moderatoren und Administratoren dürfen von Usern in deren Beiträgen nicht verändert oder gelöscht werden.

8) Profil/Signatur

Ein übermäßiges Ausnutzen der Signatur ist unerwünscht. Diese sollte vor allem eine maßvolle Größe haben. Nicht mit der Forumsleitung abgesprochene Werbung (für kommerzielle Angebote), Beleidigungen oder Anspielungen in der Signatur oder dem Profiltext werden nicht toleriert.

9) Werbung

Kommerzielle Werbung im Forum Gipfeltreffen ist kostenpflichtig (siehe Unterforum Werbung). Werbepostings müssten vor Platzierung mit der Forumsleitung vereinbart werden.

10) Gemeinschaftstouren/Bazar

Die Forenbetreiber stellen die Foren "Forum für Gemeinschaftstouren" und " Bazar" ausschließlich für private Kontaktzwecke zur Verfügung und gehen damit keinerlei Verpflichtungen oder Haftungen ein! Alle Kontakte in diesen Foren laufen ausschließlich zwischen den Usern/-innen und auf Basis des gegenseitigen Vertrauens. Bei nachweislichen Betrugsfällen stellen die Forenbetreiber alle vorhandenen Informationen zur Verfügung, um eine straf- und zivilrechtliche Verfolgung zu ermöglichen.

11) Regelwidriges Verhalten

User/-innen, die sich regelwidrig verhalten, werden per PN verwarnt und/oder gesperrt. Art und Dauer der Maßnahme richten sich nach der Schwere und der Häufigkeit der Regelübertretung/en. Die betroffenen User/-innen werden darüber per Mail informiert. Ein Posten unter einer anderen Registrierung in der Zeit der Accountsperre ist verboten und zieht automatisch eine Verlängerung der Sperre nach sich.

Wer gegen geltendes Recht verstößt, wird im Ernstfall von uns zur Anzeige gebracht.

12) Information

Die Forumsbetreiber behalten sich das Recht vor,
- alle registrierten User/-innen in unregelmäßigen Abständen über Themen rund um das Bergsteigen, alpiner Sicherheit, Risikomanagement und Weiterbildung per Mail zu informieren und
- dieses Regelwerk jederzeit abzuändern.

13) Nutzung von hochgeladenen Anhängen

Die User/-innen stellen den Forenbetreibern die eingestellten Bilder sowie sonstige Anhänge zur Nutzung im Forum zur Verfügung. Eine darüber hinaus gehende Nutzung der eingestellten Bilder und sonstigen Anhänge durch die Forenbetreiber erfolgt nicht.
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WICHTIG - BITTE BEACHTEN!!!

Bitte die Touren in jenes Bundesland eintragen wo der jeweilige Ausgangspunkt der Tour war!!!
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Heiterwand Hauptgipfel, 2639m, Lechtaler Alpen, 16.8.2018

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  • Gratwanderer
    antwortet
    Von diesem Platz aus kann ich schon gut die weitere Aufstiegsflanke einsehen und mir Gedanken über die weitere Route machen. Laut meinen Infos - bzw. meinem Gedächtnis - sollte ich noch etwa zehn Minuten auf dem Steig Richtung Westen gehen und dann über eine größere Rasenfläche an den Fuß eines felsigen Querriegels gelangen, diesen über mehrere mögliche Varianten überwinden und dann über Schrofen zum nächsten felsigen Bereich, welchen man über die linke Rinne bezwingt und dann gerade aufwärts bis zum Grat - soweit die Theorie zur sichtbaren Praxis:

    _0004169comp.jpg

    Ich gehe also ein Stück des oberen Weges Richtung Kratzersattel und bekomme einen bekannten Duft in die Nase. Mit einem schmunzeln denke ich dabei an den gestrigen Tag am Grubigstein, wo es im Gipfelbereich und weiter Richtung Gartnerwand ziemlich matschig war und wir mit den Schuhen recht tief eingesunken sind. - Hat nicht lange gedauert, bis wir merkten, daß das kein gewöhnlicher Matsch war. Die dafür verantwortlichen Schafe hatten zu diesem Zeitpunkt ihre Morgentoilette aber längst beendet und grasten ganz unschuldig weiter unten bei der Bergstation...

    Da die Schafe hier etwas weiter vorne Richtung Sattel stehen, hoffe ich auf eine für mich saubere Linie hinauf auf den Grat. Markierungen gibt es dort natürlich keine mehr, auf ein paar Steinmänner möchte ich aber schon hoffen dürfen.
    Noch vor diesen zehn Minuten sieht ein freier Durchgang durch einen kleinen Latschenbereich sehr verlockend aus. Oberhalb stehe ich dann auf einem begrünten Bereich und erblicke diesen ersten felsigen Querriegel:

    _0004175comp.jpg

    Geradewegs aufgestiegen sehe ich zu Beginn der Felsen ein Brennnesselfeld - hier geht es für den Gratwanderer also keinesfalls weiter.
    Die Felsschwierigkeit wäre hier wohl auch über meinen Fähigkeiten, aber das ist nun nebensächlich. Knapp rechts von dem Ganzen geht es ohnehin leichter aufwärts - im Bild etwas rechts der Bildmitte, wo begrünte Schrofen zu erkennen sind.
    Wahrscheinlich wäre es auch gleich über diese Schrofen gegangen, ich entscheide mich aber hier für die nach links aufwärts ziehende Rinne, welche mir die ersten leichten Kletterstellen bringt (I). Nach wenigen Höhenmetern verlasse ich die Rinne auf einen grünen Absatz und bin mir über den weiteren Verlauf nicht ganz sicher.
    Rechts von mir beginnt ein größeres Geröllfeld, gerade aufwärts wird es wieder felsiger und unübersichtlich und links von mir würde ein Schrofenhang mit nur leichter Steigung warten.
    Ich entscheide mich für den Schrofenhang und dürfte damit richtig liegen.

    _0004178comp.jpg

    Der Blick hinunter ist nicht nur nett anzusehen, er ist auch wichtig um sich die Route für den Abstieg einzuprägen. Gegenüber setzt sich der Rauchberg mächtig in Szene:

    _0004182comp.jpg

    Beim Edelweiß fotografieren bin ich dann kurz von meiner Konzentration befreit. Genial, daß das 16mm Objketiv eine aberwitzige Naheinstellgrenze hat und ich praktisch mit der Frontlinse an den Blüten hängen kann. Das Objektiv ist bei Offenblende (2.0) schon sehr scharf und manuell zu fokussieren - so macht es Spaß!

    _0004191comp.jpg

    Es folgt ein recht breiter grüner Rücken, von wo ich schon zur nächsten Felsbarriere blicken kann:

    _0004197comp.jpg

    Das muß jene sein, wo es nur über die linke Rinne sinnvoll aufwärts geht.
    Ich gehe den Rücken bis zum Beginn der Felsen und schaue mir diese Rinne aus ein paar Metern Entfernung an. Dabei wirkt sie äußerst steil.
    Zum Glück täuscht das etwas wegen des Sonnenstandes und der somit kaum vorhandenen Schatten. Beim näher kommen sieht es machbar aus:

    _0004199comp.jpg

    Die Stöcke packe ich nun weg und freue mich aufs Hand anlegen an den insgesamt doch relativ benutzerfreundlichen Fels:

    _0004200comp.jpg

    Mit I+ würde ich diesen Abschnitt bewerten, die eine oder andere Stelle ist subjektiv vielleicht noch um eine Nuance schwieriger.
    Mich erinnert dieser Teil auch an die Rinnen, die man im unteren Bereich am Großen Ödstein im Gesäuse zum Kirchengrat durchsteigen muß - wobei diese hier mehr Freude bereitet.
    Die Rinne weitet sich weiter oben trichterförmig. Schrofig-steil mit einigem recht kleinkörnigen Schotter ist es hier. Die Stöcke leisten hier wieder gute Dienste.

    Und dann ...stehe ich am Grat.
    Ein sehr luftiges Gefühl!

    Blick zum Ostgipfel:

    _0004201_stitchcomp.jpg

    ...und auf meinen Weiterweg in Richtung Hauptgipfel:

    _0004203_stitchcomp.jpg

    Bevor ich weitergehe lasse ich nicht benötigte Sachen zurück - mit leichtem Gepäck klettert es sich besser.
    Daß die volle Kameraausrüstung mitkommt, versteht sich von selbst.

    Der folgende Abschnitt ist ein sich-an-den-Fels-gewöhnen. Das meiste geht noch ohne Benutzung der Hände. Am Grat ist es schon recht ausgesetzt, die linke (südliche) Flanke ist ziemlich brüchig und steil und rechts geht es sowieso ins bodenlose hinab.

    Dort, wo man sich nicht balancieren getraut, setzt man sich besser hin:

    _0004219comp.jpg

    Rückblick auf den leichteren Teil:

    _0004225comp.jpg

    ...und Ausblick auf den schwierigeren:

    _0004232comp.jpg

    Auch hier gibt es zumindest zwei Möglichkeiten um weiter zu kommen; am Grat ist es mir zu ausgesetzt, deshalb nehme ich die Flanke an mir geeignet erscheinender Stelle.
    Nach einem kurzen, ebenen Stück am Grat kraxle ich auf einen Felskopf, der senkrecht und griffarm auf der anderen Seite abbricht. Erst nach kurzem umsehen erkenne ich einen leichten (I) Abstieg auf der sonst nicht einladenden Nordseite.

    Es folgt der nächste Aufschwung:

    _0004233comp.jpg

    ...mit einer schon am vorigen Bild zu erkennenden netten Kletterstelle (etwa II-):

    _0004234comp.jpg
    Zuletzt geändert von Gratwanderer; 20.09.2018, 19:54.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Heiterwand Hauptgipfel, 2639m, Lechtaler Alpen, 16.8.2018

    Da ich bei meinem diesjährigen Tirol-Urlaub mein MTB nicht mitnehmen konnte, mußte ich einige vielversprechende Ziele von meiner Liste infrage kommender Gipfel streichen. Dieses Mal sollte es durchaus noch einen Tick anspruchsvoller als letztes Jahr sein, deswegen blieben letztendlich noch Urbeleskarspitze (2632m), Dremelspitze (2733m) und eben die Heiterwand übrig. Daß es dann Letztere geworden ist, lag nicht zuletzt daran, daß ich die Heiterwand bei früheren Aufenthalten in der Gegend schon mehrmals zu Gesicht bekam und mich damals schon grob über eine mögliche Route hinauf informiert habe und so eine Art Beziehung zum Berg entstanden ist.
    Das Gefühl oder die Stimmung, die ein Bergname im Zusammenhang mit den mir darüber zur Verfügung stehenden Information in Wort und Bild bei mir erzeugt, trägt wesentlich zu meiner Motivation für eine Besteigung bei. Im Grunde ist so ein Bergtag ja recht anstrengend und mitunter auch ziemlich ungemütlich - von sehr früh aufstehen über umständliche Anfahrten bis zu Blasen an den Füßen, verschwitzter Kleidung und Sonnenbrand. Da braucht es schon ein klares, positives Bild, das diese kleinen Übel wieder aufwiegt.


    Von der Heiterwandbesteigung erwartete ich mir einen abwechslungsreichen Bergtag auf einen recht exklusiven Gipfel; mit einem spannenden Anstieg, interessanten Kletterstellen, schönen Fotomotiven und natürlich neuen Perspektiven auf mir nur teilweise bekannte Berge.

    In den Wochen vor dem heurigen Aufenthalt - und noch vor der Entscheidung über mein Tourenziel - ging es darum, mich genau über die Anstiege zu informieren. Dabei haben mich einige Bilder und eine recht abenteuerliche Beschreibung der Schlüsselstellen doch ziemlich verschreckt und mich eine Zeit lang zu einem anderen Gipfel tendieren lassen. Erst ein anderer - objektiverer - Bericht hat mich dann wieder von der Heiterwand überzeugt.
    Dazu noch die Tatsache, daß die Anzahl der Besteiger pro Saison bei rund 25 liegen soll und es damit recht wahrscheinlich ist, an diesem Tag ganz alleine unterwegs zu sein.

    Zu Hause noch habe ich mir richtig Appetit auf diese Tour gemacht indem ich mir die Tour auf den Wannig in Erinnerung gerufen habe, wo ich im Bereich der Nassereither Alm wohl den schönsten Anblick auf die Heiterwand, den Rauchberg und Alpleskopf (v.r.n.l.) hatte:


    _0000001comp.jpg

    Am Vortag dann stand ein gemütlicher Besuch des Grubigsteins (2233m) auf dem Programm. Bei sich langsam bessernden Sichtbedingungen konnte ich die Nordansicht und damit die Breitseite der Heiterwand bewundern.
    Links der Ostgipfel, rechts der Hauptgipfel und davor der von der Loreascharte nach Südosten ziehende Kamm, darunter die Loreaalm sowie die gleichnamige Hütte.

    _0003982comp.jpg

    Tags darauf fahre ich nach Obtarrenz und beginne gegen 07:15 beim dortigen Sportplatz mit dem verschwitzen meiner Kleidung.
    Aus Gewichtsgründen habe ich dieses Mal wieder auf mein großes Telezoomobjektiv verzichtet und eine Vernunfts-Kombination in die Kameratasche gesteckt: Drei Festbrennweiten mit 16mm, 50mm, und 150mm und die Nikon D7100.

    Die ersten gut drei Kilometer sind auf einer Forststraße zurückzulegen, die Schatten sind noch lang:

    _0004098comp.jpg

    Bei der ersten größeren Bach- bzw. Grabenquerung liegt jede Menge Geröll auf dem Fahrweg, welches schon wieder einigermaßen planiert aussieht um die Durchfahrt zu ermöglichen - scheint tatsächlich eine rauhe Gegend zu sein.

    Die Hahntennjochstraße ist hier noch zu hören und nur teilweise zu sehen, die Gipfel darüber kann ich nicht eindeutig identifizieren:

    _0004102comp.jpg

    Kurz vor dem Ende der Forststraße wird die Abzweigung des Steiges einfach aber effektiv angezeigt:

    _0004104comp.jpg

    Auf dem Steiglein macht man dann kaum noch Höhenmeter und das ist gut so, denn man muß sowieso bald in den Talgrund absteigen, darüber baut sich die Heiterwand eindrucksvoll auf.
    In der Mitte dürfte die Tarrentonspitze (2608m) zu sehen sein

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    Hinunter geht es über ein abschüssiges und schottriges Wegerl, auf dem man u.A. einen verfallenen Steg umgeht.
    Unten angekommen fällt mir der üppig vorhandene Schotter im Bachbett auf, in den sich der Alpeilbach mehr oder weniger tief eingegraben hat.
    Es gibt hier abschnittsweise nur Steigspuren, dennoch komme ich besser als erwartet vorwärts.
    Bald geht es deutlich rechts "um die Ecke" in jenen Graben, der mich nun bis in den Sattel mit der Heiterwandhütte führen wird.

    Geröll in unterschiedlicher Körnung gibt es auch hier überall. Anfangs noch über einen recht festen Gesteinsstrom, geht es in weiterer Folge auch immer wieder durch kleinere Gräben, welche meist nur recht mühsam durchstiegen werden können und dabei die Schuhe mit Brösel füllen.

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    Einige Tiere sorgen für etwas Abwechslung beim stapfen:

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    Recht bizarre Formen kann ich ein Stück weiter oben bestaunen:

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    Aus dem Sattel dann im Rückblick:

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    In der anderen Richtung kann ich Teile des Wettersteins aus einer interessanten Perspektive erspähen:

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    Erst unmittelbar vor der Hütte stehend fällt mir ein dort sitzender Jäger auf. Mit einem kurzen "Servus." und "Servus." ist das Gespräch auch schon wieder vorbei - wahrscheinlich waren wir beide sehr überrascht hier auf jemand anderen zu treffen.

    Ein paar Meter weiter mache ich eine kurze Pause - der Blick Richtung Maldonkopf ist trotz der Wolken sehr lohnend:

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    Zuletzt geändert von Gratwanderer; 20.09.2018, 16:20.
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