Letzte Woche war ich am Traunstein O-Grat und am Hochkampsteig unterwegs und habe mir gedacht es könnten ein paar neuere Infos hier im Forum nicht schaden, denn ich habe nur einen 2007er-Bericht vom Hochkamp gefunden bzw. den ebenso alten verlinkten Bericht vom O-Grat.
Vom Gratisparkplatz Engelhof/Mülibankerl sind wir mit dem MTB über das Klamml rauf zum Laudachsee. Kurz nach dem Gasthaus Franzl im Holz geht es hier ein Stück bergab und genau dort, wo es wieder bergauf geht, befindet sich ein weiterer Gratisparkplatz für etwa 20 Autos. Hier parkt allerdings nur, wer bald dran ist. Um 9 Uhr wandern wir dann vom noch beschaulich ruhigen Laudachsee rauf auf die Hohe Scharte. Dort trennen wir uns. Meine Frau steigt weiter zum Katzenstein und ich suche mir den Weg zum Ostgrat. Er beginnt direkt auf der Scharte und führt gut erkennbar zuerst 300 Hm hinauf, bis zum ersten Mal die Hände benötigt werden. Auf den nächsten 100 Hm über 3 kurze Kletterstellen (1-2)
IMG_0190b.jpg
und auf einer Höhe von 1500 M. über eine etwas längere, sehr schöne Kletterstelle am Nebengrat zum luftigen oberen Ostgrat. Unterhalb eines wenig Vertrauen erweckenden kleinen Felstürmchens quetsche ich mich vorbei und gelange schnell zum schönsten Gratstück (1-2). Herrlich geht es über festen Fels und mit grandiosen Ausblicken hier dahin.
IMG_0192b.jpg
Bei der kleinen Scharte vor dem letzten Grataufschwung schaue ich rechts hinunter und kann deutlich die Wegspur vom Hochkampweg erkennen. Der schaut aber leider nicht recht verlockend aus. Steil, erdig und wegen der Nordausrichtung auch noch nass… Na ja, erst mal rauf auf die höchste Erhebung des Ostgrats (1600 M.). Dort lege ich eine Pause ein und betrachte die grüne Gasse. Auch sie ist nass und das obwohl es nun schon 3 Tage nicht mehr geregnet hat. Da hilft anscheinend auch keine Augusthitze, lediglich ordentlich windiges Wetter könnte vielleicht Abhilfe schaffen.
IMG_0193b.jpg
Zu Mittag möchten wir uns wieder am Laudachsee treffen, weshalb der Weiterweg zum Traunsteingipfel ohnehin nie auf meinem Plan stand, aber eine Runde würde mich schon mehr reizen, als über den ganzen Ostgrat wieder abzusteigen. Also das kleine Stück zurück zur Scharte und in den Hochkampsteig reinschnuppern. Nach 20 unangenehm glitschigen und recht steilen Metern überlege ich noch einmal, ob das wirklich mein Abstieg werden soll. Weil es nun jedoch etwas weniger steil weiterzugehen scheint, bleibe ich dabei. Über einige weitere Kletterstellen (1-2) gelange ich zum Wandbuch, wo das Nordwandband einmündet. Dann Querung nach Osten und schon zeichnet sich der steile Graben ab, wo es weiter hinuntergeht. Genussklettern kann ich mir hier abschminken. Wieder ist das meiste schattig und feucht. Vorsichtig taste ich mich runter bis zu einer lästigen Steilstelle, wo sogar ein altes Stück Schnur hängt. Das ist zwar alles recht einfaches Klettergelände aber saugefährlich - ausrutschen verboten.
IMG_0195b.jpg
Dann endlich die Querung auf den Hochkampgratbuckel, wo wieder alles trocken ist. Noch eine steile Stelle, der Rest ist schließlich eine gut mit Steinmandln markierte Waldwanderung. Um rasch wieder zum See zu gelangen, muss ich nun nur noch den Jägersteig finden, der den Hochkampsteig bei 1050 M. quert. Mein Höhenmesser zeigt 1048 M. als ich ihn sehe. Hätte ich nicht genau gewusst, wo er laut Open Topo Map verläuft, hätte ich ihn sicher nicht bemerkt. Genau wie eingezeichnet verläuft er in einem Bogen hinab zu einer Forststraße, die in einem weiteren Bogen schnell zur Ramsaualm führt. Genau 3 Stunden sind ab/bis Laudachsee vergangen. Am Badestrand geht es jetzt zu wie in Lignano, trotzdem schwimmen wir ausführlich. Ein Hochgenuss. Aus dem späten Mittagessen bei der Alm als Abschluss wird leider nichts, das unglaubliche Gewusel dort und die Menschenschlange vor der Getränkeausgabe schrecken uns ab. Wir flüchten.
Vom Gratisparkplatz Engelhof/Mülibankerl sind wir mit dem MTB über das Klamml rauf zum Laudachsee. Kurz nach dem Gasthaus Franzl im Holz geht es hier ein Stück bergab und genau dort, wo es wieder bergauf geht, befindet sich ein weiterer Gratisparkplatz für etwa 20 Autos. Hier parkt allerdings nur, wer bald dran ist. Um 9 Uhr wandern wir dann vom noch beschaulich ruhigen Laudachsee rauf auf die Hohe Scharte. Dort trennen wir uns. Meine Frau steigt weiter zum Katzenstein und ich suche mir den Weg zum Ostgrat. Er beginnt direkt auf der Scharte und führt gut erkennbar zuerst 300 Hm hinauf, bis zum ersten Mal die Hände benötigt werden. Auf den nächsten 100 Hm über 3 kurze Kletterstellen (1-2)
IMG_0190b.jpg
und auf einer Höhe von 1500 M. über eine etwas längere, sehr schöne Kletterstelle am Nebengrat zum luftigen oberen Ostgrat. Unterhalb eines wenig Vertrauen erweckenden kleinen Felstürmchens quetsche ich mich vorbei und gelange schnell zum schönsten Gratstück (1-2). Herrlich geht es über festen Fels und mit grandiosen Ausblicken hier dahin.
IMG_0192b.jpg
Bei der kleinen Scharte vor dem letzten Grataufschwung schaue ich rechts hinunter und kann deutlich die Wegspur vom Hochkampweg erkennen. Der schaut aber leider nicht recht verlockend aus. Steil, erdig und wegen der Nordausrichtung auch noch nass… Na ja, erst mal rauf auf die höchste Erhebung des Ostgrats (1600 M.). Dort lege ich eine Pause ein und betrachte die grüne Gasse. Auch sie ist nass und das obwohl es nun schon 3 Tage nicht mehr geregnet hat. Da hilft anscheinend auch keine Augusthitze, lediglich ordentlich windiges Wetter könnte vielleicht Abhilfe schaffen.
IMG_0193b.jpg
Zu Mittag möchten wir uns wieder am Laudachsee treffen, weshalb der Weiterweg zum Traunsteingipfel ohnehin nie auf meinem Plan stand, aber eine Runde würde mich schon mehr reizen, als über den ganzen Ostgrat wieder abzusteigen. Also das kleine Stück zurück zur Scharte und in den Hochkampsteig reinschnuppern. Nach 20 unangenehm glitschigen und recht steilen Metern überlege ich noch einmal, ob das wirklich mein Abstieg werden soll. Weil es nun jedoch etwas weniger steil weiterzugehen scheint, bleibe ich dabei. Über einige weitere Kletterstellen (1-2) gelange ich zum Wandbuch, wo das Nordwandband einmündet. Dann Querung nach Osten und schon zeichnet sich der steile Graben ab, wo es weiter hinuntergeht. Genussklettern kann ich mir hier abschminken. Wieder ist das meiste schattig und feucht. Vorsichtig taste ich mich runter bis zu einer lästigen Steilstelle, wo sogar ein altes Stück Schnur hängt. Das ist zwar alles recht einfaches Klettergelände aber saugefährlich - ausrutschen verboten.
IMG_0195b.jpg
Dann endlich die Querung auf den Hochkampgratbuckel, wo wieder alles trocken ist. Noch eine steile Stelle, der Rest ist schließlich eine gut mit Steinmandln markierte Waldwanderung. Um rasch wieder zum See zu gelangen, muss ich nun nur noch den Jägersteig finden, der den Hochkampsteig bei 1050 M. quert. Mein Höhenmesser zeigt 1048 M. als ich ihn sehe. Hätte ich nicht genau gewusst, wo er laut Open Topo Map verläuft, hätte ich ihn sicher nicht bemerkt. Genau wie eingezeichnet verläuft er in einem Bogen hinab zu einer Forststraße, die in einem weiteren Bogen schnell zur Ramsaualm führt. Genau 3 Stunden sind ab/bis Laudachsee vergangen. Am Badestrand geht es jetzt zu wie in Lignano, trotzdem schwimmen wir ausführlich. Ein Hochgenuss. Aus dem späten Mittagessen bei der Alm als Abschluss wird leider nichts, das unglaubliche Gewusel dort und die Menschenschlange vor der Getränkeausgabe schrecken uns ab. Wir flüchten.