Nachdem ich nun schon jedes Jahr mehrmals im Salzkammergut bin und dabei viele kleinere und größere Höhepunkte entdeckt und erlebt habe, war es nun an der Zeit dort auch mal eine längere Radtour zu vollziehen.
Eines gleich vorweg: Ursprünglich wollte ich bis zum Bhf. Attnang-Puchheim, jedenfalls aber bis nach Gmunden fahren; warum das nicht geklappt hat, werdet ihr gegen Ende des Berichtes erfahren ...oder viel früher schon erahnen können.
Um bei der Anreise aus Wien nicht komplett dem Risiko Fernzug abhängig zu sein, fahre ich mit dem Auto nach Linz und höre dabei erst unterwegs, daß an jenem Tag der Linz-Marathon statt findet und einige Straßen gesperrt sind.
Ein Prachtexemplar eines Fasans mitten auf der Schnellstraße sorgt zusätzlich noch für etwas Aufregung.
Immerhin finde ich dann zeitnah einen schönen Parkplatz weniger als einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt.
Mit der relativ neuen Zugsgattung "Interregio" geht es bis nach Selzthal. - Der Zug ist eine Schnellbahngarnitur und gilt nach den Spielregeln der ÖBB als Fernverkehr - so kann man für die (Rad-)Tickets mehr Geld verlangen.
Immerhin gibt es auf der Fahrt schon eine erste Gipfelschau, unter anderem auf die Kremsmauer, den Gr. Pyhrgas oder wie hier auf das Warscheneck:
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In Selzthal steige ich auf einen Regionalzug um und am Bhf. Stainach-Irdning endgültig aus.
Hier dominiert natürlich ein Berg die gesamte Gegend: Der Grimming.
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Die Strecke bis zum Örtchen Untergrimming ist ideal um sich warm zu fahren.
003comp.jpg
Dort beginnt der erste Anstieg heute...
004comp.jpg
...und ich merke hier, daß ich nicht in den ersten Gang schalten kann - in den letzten übrigens auch nicht, aber das wäre nicht weiter schlimm.
Passendes Werkzeug habe ich auch keines dabei und beim googlen des Problems vergeht ebenso viel Zeit wie beim überlegen ob ich vielleicht zum self-Service-Point beim Sportplatz Irdning fahren soll.
Nach gut zureden und etwas fluchen springt mir die Kette dann doch auf das größte Ritzel, dafür muß ich aber den Schalthebel gedrückt halten.
Ok, die Anstiege heute sind zwar knackig, aber nicht allzu lang - die Tour sollte grundsätzlich gut durchführbar bleiben.
Es geht also endlich die Steigung hoch und an der Grimming Ostseite vorbei:
005comp.jpg
Flacher geht es dann Richtung Tauplitz:
006comp.jpg
In den Ort geht es nicht, sondern am Radweg R19 südlich daran vorbei.
Der Grimming zeigt mir mittlerweile seine Nordseite:
007.jpg
Es folgt der Kulm mit der Skiflugschanze; meinen großen Respekt hat jeder, der hier seinen Sport ausübt:
008comp.jpg
Dann folge ich nicht der Radroute, sondern überquere die B145 und finde mich auf einer verschmutzten Gravelstrecke wieder:
009comp.jpg
Ein weiterer Grimmingblick ist der Lohn dafür:
010comp.jpg
Es geht durch die Ortschaften, in denen leider noch nicht alle Brunnen aus dem Winterschlaf geholt wurden, aber auf den Friedhof ist Verlass.
Mit Blick auf den Ausseer Zinken...
011comp.jpg
...nähere ich mich zumindest schon gedanklich der nächsten nennenswerten Steigung Richtung Koppenpass hinauf.
Zuvor gibt es noch ein mir bis dato unbekanntes Stück Radroute im engen Tal der Kainischtraun, das sich die B145, die Bahnlinie und eben die Radroute teilen müssen.
Es ist eine Kies- und Schotterstrecke mit unterschiedlicher Körnung und moderatem Gefälle - und mit das schönste, was ich in diesem Jahr bisher gefahren bin:
013comp.jpg
014comp.jpg
015comp.jpg
016comp.jpg
Eines gleich vorweg: Ursprünglich wollte ich bis zum Bhf. Attnang-Puchheim, jedenfalls aber bis nach Gmunden fahren; warum das nicht geklappt hat, werdet ihr gegen Ende des Berichtes erfahren ...oder viel früher schon erahnen können.

Um bei der Anreise aus Wien nicht komplett dem Risiko Fernzug abhängig zu sein, fahre ich mit dem Auto nach Linz und höre dabei erst unterwegs, daß an jenem Tag der Linz-Marathon statt findet und einige Straßen gesperrt sind.
Ein Prachtexemplar eines Fasans mitten auf der Schnellstraße sorgt zusätzlich noch für etwas Aufregung.
Immerhin finde ich dann zeitnah einen schönen Parkplatz weniger als einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt.
Mit der relativ neuen Zugsgattung "Interregio" geht es bis nach Selzthal. - Der Zug ist eine Schnellbahngarnitur und gilt nach den Spielregeln der ÖBB als Fernverkehr - so kann man für die (Rad-)Tickets mehr Geld verlangen.

Immerhin gibt es auf der Fahrt schon eine erste Gipfelschau, unter anderem auf die Kremsmauer, den Gr. Pyhrgas oder wie hier auf das Warscheneck:
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In Selzthal steige ich auf einen Regionalzug um und am Bhf. Stainach-Irdning endgültig aus.
Hier dominiert natürlich ein Berg die gesamte Gegend: Der Grimming.
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Die Strecke bis zum Örtchen Untergrimming ist ideal um sich warm zu fahren.
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Dort beginnt der erste Anstieg heute...
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...und ich merke hier, daß ich nicht in den ersten Gang schalten kann - in den letzten übrigens auch nicht, aber das wäre nicht weiter schlimm.
Passendes Werkzeug habe ich auch keines dabei und beim googlen des Problems vergeht ebenso viel Zeit wie beim überlegen ob ich vielleicht zum self-Service-Point beim Sportplatz Irdning fahren soll.
Nach gut zureden und etwas fluchen springt mir die Kette dann doch auf das größte Ritzel, dafür muß ich aber den Schalthebel gedrückt halten.
Ok, die Anstiege heute sind zwar knackig, aber nicht allzu lang - die Tour sollte grundsätzlich gut durchführbar bleiben.
Es geht also endlich die Steigung hoch und an der Grimming Ostseite vorbei:
005comp.jpg
Flacher geht es dann Richtung Tauplitz:
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In den Ort geht es nicht, sondern am Radweg R19 südlich daran vorbei.
Der Grimming zeigt mir mittlerweile seine Nordseite:
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Es folgt der Kulm mit der Skiflugschanze; meinen großen Respekt hat jeder, der hier seinen Sport ausübt:
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Dann folge ich nicht der Radroute, sondern überquere die B145 und finde mich auf einer verschmutzten Gravelstrecke wieder:
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Ein weiterer Grimmingblick ist der Lohn dafür:
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Es geht durch die Ortschaften, in denen leider noch nicht alle Brunnen aus dem Winterschlaf geholt wurden, aber auf den Friedhof ist Verlass.

Mit Blick auf den Ausseer Zinken...
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...nähere ich mich zumindest schon gedanklich der nächsten nennenswerten Steigung Richtung Koppenpass hinauf.
Zuvor gibt es noch ein mir bis dato unbekanntes Stück Radroute im engen Tal der Kainischtraun, das sich die B145, die Bahnlinie und eben die Radroute teilen müssen.
Es ist eine Kies- und Schotterstrecke mit unterschiedlicher Körnung und moderatem Gefälle - und mit das schönste, was ich in diesem Jahr bisher gefahren bin:
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