Lang hab ich schon keinen Paddelbericht mehr geschrieben. Auf der Thaya bin ich schon öfter gepaddelt, aber diese Strecke bin ich in einem Stück noch nie gefahren.
Die Thaya in ihrem Lauf im Waldviertel kenn ich schon ganz gut, da geht derzeit aber nichts. Der heisse, trockene Sommer würde es nicht vermuten lassen, die Thaya ist in ihrem Unterlauf trotzdem durchgängig befahrbar. Weniger Wasser darf es aber nicht mehr werden. Wobei dieser Mindeststand ziemlich gesichert ist, da von den Kraftwerken oberhalb von Breclav eine Mindestmenge abgegeben werden muss.
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Zwischen Breclav und der Staatsgrenze (17,3km vor der Mündung in die March) gibt es eine Radwegbrücke die in den Soutok und zum Schloß Pohansk führt. Daneben ein kleiner Parkplatz. Die optimale Stelle das Boot aufzublasen und ins Wasser zu bringen. Von der Staatsgrenze ist am Fluss nichts zu merken.
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Durch idyllische Flusslandschaft paddeln wir hier. Auf beiden Flußufern gibt es immer wieder Fischerhütten.
In den letzten Jahren wurden einige alte Flußschlingen wieder geöffnet und der Fluss darf sich auf vielen Abschnitten sein Bett wieder selbst suchen.
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Die Abzweigungenn vom alten Bett sind mit Bojen und Pfeilen markiert. Das alte Flußbett sollte nicht mehr befahren werden, es wurden künstliche Staustufen eingebracht, die bei Niedrigwasser keine Durchfahrt erlauben. Auch liegt sehr viel Holz in diesen Steinwehren.
20260802_Thaya-4.jpg
Nur wenige Abschnitte bieten etwas mehr Strömung.
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Auf der Höhe von Rabensburg ein Holzkreuz am tschechischen Ufer. Es erinnert an 2 Männer, welche hier 1956 von Grenzsoldaten erschossen wurden.
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Ein Stück weiter Flussabwärts ist ein Bunker in den Fluss gestürzt. Den folgenden Flussabschnitt finde ich besonders schön.
20260802_Thaya-7.jpg
Noch ein Stück weiter ragt dieses Monstrum aus dem Wasser. Bei Niedrigwasser gut sichtbar. Bei mehr Wasser möchte ich da mit dem aufblasbaren Boot nicht drüber fahren.
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Wir sehen viele Vögel auf der Strecke. Aber der hier war das Highlight. Schwarzstörche hab ich bisher an der Thaya nicht gesehen.
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Bereits nach dem Zusammenfluß von March und Thay. Von links mündet die Thaya in die March ein. Der Spitz ist der südlichste Punkt des Naturschutzgebietes Soutok und nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.
20260802_Thaya-10.jpg
Wir müssen dann noch auf der March weiter bis zur Brücke bei Hohenau weiter paddeln. Die March finde ich landschaftlich weniger schön. Am rechten Ufer ist eine gute Stelle das Boot aus dem Wasser zu bringen. Auch da gibt es einen Parkplatz auf dem wir ein zweites Auto abgestellt hatten.
Die Thayastrecke ist laut Kilometrierung 17,3km lang. Die "neuen" Flußschlingen sind da meiner Meinung nach noch nicht berücksichtigt. Auf der March sind dann noch 2km zu paddeln.
Wir waren sehr gemütlich unterwegs und haben für die Strecke ca. 5H gebraucht. Es wäre auch deutlich flotter möglich.
Der Abschnitt ist für mich einer der schönsten Flachwasser Flußabschnitte den ich bisher gepaddelt bin. Die vielen Wasservögel und auch Biber die wir unterwegs beobachten können sind eine tolle Draufgabe.
Das optimale Einsatzbegiet für das zweisitzige Gumotex Boot.
LG. Martin
Die Thaya in ihrem Lauf im Waldviertel kenn ich schon ganz gut, da geht derzeit aber nichts. Der heisse, trockene Sommer würde es nicht vermuten lassen, die Thaya ist in ihrem Unterlauf trotzdem durchgängig befahrbar. Weniger Wasser darf es aber nicht mehr werden. Wobei dieser Mindeststand ziemlich gesichert ist, da von den Kraftwerken oberhalb von Breclav eine Mindestmenge abgegeben werden muss.
20260802_Thaya-1.jpg
Zwischen Breclav und der Staatsgrenze (17,3km vor der Mündung in die March) gibt es eine Radwegbrücke die in den Soutok und zum Schloß Pohansk führt. Daneben ein kleiner Parkplatz. Die optimale Stelle das Boot aufzublasen und ins Wasser zu bringen. Von der Staatsgrenze ist am Fluss nichts zu merken.
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Durch idyllische Flusslandschaft paddeln wir hier. Auf beiden Flußufern gibt es immer wieder Fischerhütten.
In den letzten Jahren wurden einige alte Flußschlingen wieder geöffnet und der Fluss darf sich auf vielen Abschnitten sein Bett wieder selbst suchen.
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Die Abzweigungenn vom alten Bett sind mit Bojen und Pfeilen markiert. Das alte Flußbett sollte nicht mehr befahren werden, es wurden künstliche Staustufen eingebracht, die bei Niedrigwasser keine Durchfahrt erlauben. Auch liegt sehr viel Holz in diesen Steinwehren.
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Nur wenige Abschnitte bieten etwas mehr Strömung.
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Auf der Höhe von Rabensburg ein Holzkreuz am tschechischen Ufer. Es erinnert an 2 Männer, welche hier 1956 von Grenzsoldaten erschossen wurden.
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Ein Stück weiter Flussabwärts ist ein Bunker in den Fluss gestürzt. Den folgenden Flussabschnitt finde ich besonders schön.
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Noch ein Stück weiter ragt dieses Monstrum aus dem Wasser. Bei Niedrigwasser gut sichtbar. Bei mehr Wasser möchte ich da mit dem aufblasbaren Boot nicht drüber fahren.
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Wir sehen viele Vögel auf der Strecke. Aber der hier war das Highlight. Schwarzstörche hab ich bisher an der Thaya nicht gesehen.
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Bereits nach dem Zusammenfluß von March und Thay. Von links mündet die Thaya in die March ein. Der Spitz ist der südlichste Punkt des Naturschutzgebietes Soutok und nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.
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Wir müssen dann noch auf der March weiter bis zur Brücke bei Hohenau weiter paddeln. Die March finde ich landschaftlich weniger schön. Am rechten Ufer ist eine gute Stelle das Boot aus dem Wasser zu bringen. Auch da gibt es einen Parkplatz auf dem wir ein zweites Auto abgestellt hatten.
Die Thayastrecke ist laut Kilometrierung 17,3km lang. Die "neuen" Flußschlingen sind da meiner Meinung nach noch nicht berücksichtigt. Auf der March sind dann noch 2km zu paddeln.
Wir waren sehr gemütlich unterwegs und haben für die Strecke ca. 5H gebraucht. Es wäre auch deutlich flotter möglich.
Der Abschnitt ist für mich einer der schönsten Flachwasser Flußabschnitte den ich bisher gepaddelt bin. Die vielen Wasservögel und auch Biber die wir unterwegs beobachten können sind eine tolle Draufgabe.
Das optimale Einsatzbegiet für das zweisitzige Gumotex Boot.
LG. Martin


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