Das Alpenmurmeltier (marmota marmota) ist in Österreich keineswegs nur in hochalpinen Regionen verbreitet, sondern seit etlichen Jahren auch in voralpinen Regionen. Ein gutes Beispiel dafür bietet der Reisalpenstock im Westen der Gutensteiner Alpen.
Als Eli, Felix und ich im Sommer 2020 auf den Hochstaff unterwegs waren, hörten wir bereits im Aufstieg den charakteristischen Pfeifton. Weiter oben waren dann auch die Erdhaufen neben den Eingängen der Murmeltierbaue nicht zu übersehen.
Mehrere User:innen des Forums haben bestätigt, was mittlerweile vielfach berichtet wird: Speziell an der Südflanke des Hochstaffs zur Kleinzeller Hinteralm hin besteht seit Jahren eine tendenziell immer mehr wachsende Murmeltier-Population.
Am Nachmittag desselben Tages bekamen wir ein wenig weiter nördlich, in der Nähe des Schwarzwaldecks, dann auf einer Kuhweide tatsächlich noch ein Murmeltier zu Gesicht, und Felix konnte es fotografieren:
37.jpg
Am vergangenen Samstag (18.04.2026) war ich wieder mit Felix über die Sternleiten auf die Traisener Hinteralm unterwegs - auf einer Route, die ich erst im Oktober des vergangenen Jahres gegangen bin. Auf den Weideflächen östlich der Kandlhofalm sahen wir Erdhaufen und dachten zunächst kurz noch an Maulwürfe; aber dafür hätte ihre Dimension nicht gepasst.
Nur knapp danach zeigte sich, wer wirklich für sie verantwortlich war, und abermals gelang Felix als Beleg ein Foto.
9.jpg
Der Bericht zur Wanderung am 18. April:
https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...alpen-18-04-26
Die Anzahl der Eingänge zu den Bauen deutet darauf hin, dass sich auf der Sternleiten ebenfalls eine größere Population angesiedelt hat. Offenkundig passen die Lebensbedingungen für die Alpenmurmeltiere im Westen der Gutensteiner Alpen oberhalb von etwa 1000m Höhe sehr gut.
In geringeren Höhen würde das Überleben für Alpenmurmeltiere zunehmend stressig, da sie die Hitze nicht gut vertragen und sich im Sommer tagsüber daher sehr viel in ihren Bauen aufhalten müssten. Diese Zeit würde dann für das Graben neuer Gänge und vor allem für die Nahrungsaufnahme fehlen.
Laut Wikipedia könnten die Sichtungen auf Rinderweiden kein Zufall sein, denn:
"[Alpenmurmeltiere] profitieren sogar davon, wenn die alpinen Matten, auf denen sie sich aufhalten, durch Rinder beweidet werden, da dies den frischen Pflanzennachwuchs fördert."
https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenmurmeltier
Vielleicht finden sich um die Reisalpe ja noch weitere Plätze mit Murmeltierpopulationen.
In höheren Regionen der Niederösterreichischen Alpen sind Alpenmurmeltiere u.a. natürlich auf den Hochplateaus des Schneebergs und der Rax sowie im Bereich der Schwarzalm im Osten des Hochkarmassivs angesiedelt.
Als Eli, Felix und ich im Sommer 2020 auf den Hochstaff unterwegs waren, hörten wir bereits im Aufstieg den charakteristischen Pfeifton. Weiter oben waren dann auch die Erdhaufen neben den Eingängen der Murmeltierbaue nicht zu übersehen.
Mehrere User:innen des Forums haben bestätigt, was mittlerweile vielfach berichtet wird: Speziell an der Südflanke des Hochstaffs zur Kleinzeller Hinteralm hin besteht seit Jahren eine tendenziell immer mehr wachsende Murmeltier-Population.
Am Nachmittag desselben Tages bekamen wir ein wenig weiter nördlich, in der Nähe des Schwarzwaldecks, dann auf einer Kuhweide tatsächlich noch ein Murmeltier zu Gesicht, und Felix konnte es fotografieren:
37.jpg
Am vergangenen Samstag (18.04.2026) war ich wieder mit Felix über die Sternleiten auf die Traisener Hinteralm unterwegs - auf einer Route, die ich erst im Oktober des vergangenen Jahres gegangen bin. Auf den Weideflächen östlich der Kandlhofalm sahen wir Erdhaufen und dachten zunächst kurz noch an Maulwürfe; aber dafür hätte ihre Dimension nicht gepasst.

Nur knapp danach zeigte sich, wer wirklich für sie verantwortlich war, und abermals gelang Felix als Beleg ein Foto.
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Der Bericht zur Wanderung am 18. April:
https://www.gipfeltreffen.at/forum/g...alpen-18-04-26
Die Anzahl der Eingänge zu den Bauen deutet darauf hin, dass sich auf der Sternleiten ebenfalls eine größere Population angesiedelt hat. Offenkundig passen die Lebensbedingungen für die Alpenmurmeltiere im Westen der Gutensteiner Alpen oberhalb von etwa 1000m Höhe sehr gut.
In geringeren Höhen würde das Überleben für Alpenmurmeltiere zunehmend stressig, da sie die Hitze nicht gut vertragen und sich im Sommer tagsüber daher sehr viel in ihren Bauen aufhalten müssten. Diese Zeit würde dann für das Graben neuer Gänge und vor allem für die Nahrungsaufnahme fehlen.
Laut Wikipedia könnten die Sichtungen auf Rinderweiden kein Zufall sein, denn:
"[Alpenmurmeltiere] profitieren sogar davon, wenn die alpinen Matten, auf denen sie sich aufhalten, durch Rinder beweidet werden, da dies den frischen Pflanzennachwuchs fördert."
https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenmurmeltier
Vielleicht finden sich um die Reisalpe ja noch weitere Plätze mit Murmeltierpopulationen.

In höheren Regionen der Niederösterreichischen Alpen sind Alpenmurmeltiere u.a. natürlich auf den Hochplateaus des Schneebergs und der Rax sowie im Bereich der Schwarzalm im Osten des Hochkarmassivs angesiedelt.