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Geologie für Bergsteiger

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  • Geologie für Bergsteiger

    Kennt jemand ein Buch, dass sich mit der Geologie der Alpen auseinandersetzt? Aber nicht wissenschaftlich, sondern für Bergsteiger und Kletterer.

    Besten Dank,
    Jan

  • #2
    AW: Geologie für Bergsteiger

    Zitat von Jahn Beitrag anzeigen
    Kennt jemand ein Buch, dass sich mit der Geologie der Alpen auseinandersetzt? Aber nicht wissenschaftlich, sondern für Bergsteiger und Kletterer.
    Kletterer schauen mehr auf die Oberfläche, Geologen interessiert mehr der Untergrund und die Geschichte. Allein schon die Terminologie ist ganz unterschiedlich (Verwerfung -> Verschneidung/Kamin, Gneis -> "Granit", usw.). Am ehesten hat der Kletterjargon noch Gemeinsamkeiten mit der Terminologie der Geomorphologie, aber die gehört nicht zur Geologie, sondern zur Geografie.

    Für Wanderer gibt es hingegen eine breite Palette geologisch interessanter Bücher, z.B. auf www.geologie.ac.at unter "Publikationen" die Bundesländerserie und die populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen.

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    • #3
      AW: Geologie für Bergsteiger

      Von Großsölk südlich von Gröbming geht ein netter Wanderweg auf das Gumpeneck (2226 hm) rauf. Diesen Weg bin ich im Sommer gewandert .
      Der letzte Teil kann als Rundweg mit dem Motto GEOLOGISCHER Wanderweg begangen werden. Bei den Hütten am Weg gibt es dazu passend ein Buch zu dem Thema - aber ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern .

      Es gibt aber sicher Bücher in diese Richtung - ich hab sogar selber eines, wo auf die Geologie eingegangen wird - ich muss es nur finden

      lg Josef

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      • #4
        AW: Geologie für Bergsteiger

        Zitat von Angsthase Beitrag anzeigen
        Gneis -> "Granit"
        Na, das ist aber jetzt nicht das gleiche.

        Zitat von Angsthase Beitrag anzeigen
        Am ehesten hat der Kletterjargon noch Gemeinsamkeiten mit der Terminologie der Geomorphologie, aber die gehört nicht zur Geologie, sondern zur Geografie.
        Danke für den Hinweis. In die Richtung muss ich mal schauen. Mich interessiert zweierlei: die direkte Bedeutung des Gesteins fürs Klettern/Bergsteigen. Und aber auch die Gebirgsentstehung. Zu letzterem ist wohl eher ein allgemeines Geologiebuch das beste. Es findet sich sicher etwas für den Laien verständliches.

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        • #5
          AW: Geologie für Bergsteiger

          ganz einfach und ganz kurz

          erdkruste kühlt ab und wird fest - platten aus urgestein bilden sich
          im abkühlen schrumpft die erde und die platten steigen zwangsläufig in die höhe oder kippen in die tiefe und schmelzen wieder
          manche geraten unter wasser und darauf lagert sich am meeresgrund von tieren gesammelter kalk ab (gehäuse)
          wenn dann etwa die afrikanische platte gegen den massiven granitblock (beginnend mit böhmische masse) nach norden schiebt
          faltet sich die urgesteinsmasse bei uns in die höhe = steigt aus dem thetismeer - bildet zentralalpen
          die sandigen kalkmassen rutschen runter - bilden die nördlichen und südlichen kalkalpen

          das und alles weitere vom südtiroler quarzporphyr als folge von vulkanen, grabenbrüche, kalkarten, welche sedimente kommen wo vor, welche tiefengesteine etc.etc. ist nicht mehr auf die schnelle zu beantworten.

          http://www.springer.com/spektrum+aka...-3-8274-1811-1

          das ist dann schon relativ genau und fundiert

          ja man geht nachher irgendwie anders durch die welt
          meine kids fanden es total witzig, dass wir beim schifahren auf riesigen haufen aus toten tieren rumrutschen. das war dann running gag

          das spezielle für bergsteiger ist nicht so eindeutig zu definieren. es gibt nicht viele für begehung relevante unterschiede urgestein / kalk
          die schwerkraft wirkt auf kalk und auf granit
          das wichtigste scheint mir: kalk lässt wasser versickern = wenig quellen. viele seen auf urgestein. unterschiedliche kalke sind unterschiedlich fest - da ist es besser, die einzelne route anzuschauen. und die frage der untergrundabhängigen flora ist wieder ein anderes kapitel. feinen schotter zum runterrennen gibts nur im kalk
          a
          Zuletzt geändert von renoldna; 02.10.2008, 00:06.
          runter gehts oft schnell.

          Kommentar


          • #6
            AW: Geologie für Bergsteiger

            Zitat von Jahn Beitrag anzeigen
            Na, das ist aber jetzt nicht das gleiche.
            Für Kletterer schon, für die gibt es nur 3 Gesteinsarten: Granit, Kalk und Sandstein.

            Mich interessiert zweierlei: die direkte Bedeutung des Gesteins fürs Klettern/Bergsteigen.
            Die Lehre von den Gesteinen ist die Petrologie. Darüber gibt es eigene Lehrbücher. Alles nicht so einfach, v.a. weil die Bestandteile der Gesteine, die Minerale, meistens nur im Labor sicher zu bestimmen sind. Es gibt aber ein tolles Buch von Roland Vinx: "Gesteinsbestimmung im Gelände". Das ist nicht mit einem Pflanzenbestimmungsbuch vergleichbar, sondern eher lehrbuchartig, aber mit viel praktischem Bezug und wirklich gut geschrieben. Nur der Kalk kommt mir ein Bisschen zu kurz, aber das ist halt ein Grenzgebiet zur Paläontologie. Wie ich gerade sehe, gibt es sogar schon eine 2. Auflage, ich habe noch die 1.

            Und aber auch die Gebirgsentstehung. Zu letzterem ist wohl eher ein allgemeines Geologiebuch das beste. Es findet sich sicher etwas für den Laien verständliches.
            Ich hab noch kein unverständliches Geologielehrbuch gesehen, aber Bahlburg/Breitkreuz ist etwas geschwollen geschrieben und teilweise irreführend, erst mit etwas Vorwissen kann man von den interessanten Essays darin profitieren. Press/Siever ist verständlicher, aber so dick, dass man nicht damit fertig wird. Mein erstes "Geologiebuch" war "Was die Steine erzählen" von Mattauer, das ist zwar von geringem Umfang, aber fesselnd und aufschlussreich.

            Was speziell die Alpen betrifft - das komplizierteste Gebirge der Welt! - da sind geologische Karten eine große Hilfe. Die Entstehung der Alpen wird in "historische Geologie" von Faupl genau behandelt, aber dieses Buch könnte dir zu trocken sein. Ansprechender ist Rocky Austria - gratis im Internet.

            Aus deiner Heimat gibt es sicher auch einiges an Büchern und Webseiten, aber damit hab ich mich nicht beschäftigt.

            Kommentar


            • #7
              AW: Geologie für Bergsteiger

              Zitat von Angsthase Beitrag anzeigen
              Für Kletterer schon, für die gibt es nur 3 Gesteinsarten: Granit, Kalk und Sandstein.
              Da muß ich widersprechen.
              Zwischen Gneis und Granit gibt es sogar für den Kletterer große Unterschiede, und innerhalb der verschiedenen Urgesteinsarten und auch der verschiedenen Kalktypen gibt es ebenfalls Unterschiede.
              LG, bp
              [SIZE="2"][SIZE="1"]Good bye ...[/SIZE][/SIZE]

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              • #8
                AW: Geologie für Bergsteiger

                @Angsthase: ganz großen Dank für die Empfehlungen. Damit hab ich an den Regentagen was zu lesen.

                @Blackpanther: Das find ich grad so irre, dass kleine Änderungen im Gestein gleich so viel ausmachen. Siehe Karwendel und Kaiser. Oder der Dolomit, der ein Kalk mit höherem Magnesiumanteil ist. Manchmal kommt man doch an einer Felsformation vorbei und denkt sich, wie passt das denn jetzt hier rein.

                Fürs Klettern relevant ist das vielleicht alles nicht, aber interessant.

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                • #9
                  AW: Geologie für Bergsteiger

                  Zusätzlich zur bisher genannten Literatur kann ich dir empfehlen:

                  Nationalpark Hohe Tauern - "Geologie" von Karl Krainer
                  "Der wahre Held ist die Natur" - Geopark Karnische Region von Hans Peter Schönlaub (nicht so wissenschaftlich wie das Tauern-Buch)

                  Leider vergriffen ist das Buch "Geologie der Dolomiten" von Alfonso Bosellini. Falls es jemand zufällig zuhause rumliegen hat -> bitte PN an mich!!

                  Ich hab übrigens vor kurzem irgendwo gelesen, dass die Dolomiten paradoxerweise zu einem Großteil aus Kalk und nicht aus Dolomit bestehen. Kann das jemand bestätigen?

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                  • #10
                    AW: Geologie für Bergsteiger

                    Zitat von Wildenauer Beitrag anzeigen
                    Ich hab übrigens vor kurzem irgendwo gelesen, dass die Dolomiten paradoxerweise zu einem Großteil aus Kalk und nicht aus Dolomit bestehen. Kann das jemand bestätigen?
                    Stimmt (und ist auch gut so, Dolomite sind nämlich a ziemlicher Bruch (vgl. Wettersteindolomit o.ä.))
                    carpe diem!

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Geologie für Bergsteiger

                      Zitat von Jahn Beitrag anzeigen
                      Mich interessiert zweierlei: die direkte Bedeutung des Gesteins fürs Klettern/Bergsteigen. Und aber auch die Gebirgsentstehung. Zu letzterem ist wohl eher ein allgemeines Geologiebuch das beste. Es findet sich sicher etwas für den Laien verständliches.
                      Da würde ich dir am ehesten unter diesen Büchern:
                      Zitat von Angsthase Beitrag anzeigen
                      ... z.B. auf www.geologie.ac.at unter "Publikationen" ... die populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen.
                      "ROCKY AUSTRIA" und den "Geo-Atlas Österreich" empfehlen.

                      Das Thema "die direkte Bedeutung des Gesteins fürs Klettern/Bergsteigen" erscheint mir eher philosophisch als wissenschaftlich.

                      Zitat von renoldna Beitrag anzeigen
                      ganz einfach und ganz kurz
                      ... ganz oberflächlich und daher auch nicht ganz richtig...

                      Allein der Begriff "Urgestein" wird von den Geologen so nicht verwendet.

                      Und es gab zwei voneinander zeitlich getrennte Gebirgsbildungen, die meisten Kalke in den Alpen entstanden zwischen diesen.

                      Zitat von renoldna Beitrag anzeigen
                      feinen schotter zum runterrennen gibts nur im kalk
                      Da bist aber noch nicht viel herumgekommen.
                      snowkid G.m.b.h. - Gehst mit, bist hin... *g*

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                      • #12
                        AW: Geologie für Bergsteiger

                        Zitat von renoldna Beitrag anzeigen
                        das spezielle für bergsteiger ist nicht so eindeutig zu definieren. es gibt nicht viele für begehung relevante unterschiede urgestein / kalk
                        die schwerkraft wirkt auf kalk und auf granit
                        also beim klettern macht es einen gewaltigen unterschied, ob du auf kalk oder auf granit(artigem) unterwegs bist. 1. ist die oberflächenstruktur komplett anders. granit & granit-verwandte gesteine sind oft grobkörnig, tw. fast schon wie feines konglomerat; granit&co sind in der Regel nicht abgeschmiert. außerdem sind die strukturen im granit viel gröber und großflächiger.
                        dazu kommt die flechtenbildung auf granit, die vor allem bei nässe sehr unangenehm werden kann.

                        im granit gibt es spezielle verwitterungsformen, die zu eher runden formen führen. sowas wie tropflöcher und sinter gibt´s wiederum nur im kalk.
                        die bei kletterern sehr beliebten wasserrillen sind im granit selten.

                        und da gibt´s noch einiges mehr an unterschieden, aber ich schreib ungern romane

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                        • #13
                          AW: Geologie für Bergsteiger

                          Zitat von Gamsi Beitrag anzeigen
                          Stimmt (und ist auch gut so, Dolomite sind nämlich a ziemlicher Bruch (vgl. Wettersteindolomit o.ä.))
                          nachdem ich heuer in den dolos festgestellt habe, dass der fels meist fest war, hab ich mich auch schon gewundert. und ich hab immer gedacht, dort gibt´s nur bruch!

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                          • #14
                            AW: Geologie für Bergsteiger

                            ich meinte mit dem ironischen "das wesentlichste ist die schwerkraft" ungefähr:

                            es gibt so viele verschiedene möglichkeiten des kristallin - von glatt-rutschig bis rauh - von kompakt bis brüchig - der kalk kann von dünnen brüchigen platten die zerbröseln bis zu kompakten massen ausgeformt sein (die dann schon fast wie kristallines gestein zu klettern sind) - diese verhältnisse ändern sich oft auch innerhalb einer route, dazu kommen noch sedimente aller art etc. -
                            dass das wissen über die komplizierte alpenentstehung mit auftauchenden und wieder abtauchenden decken etc..... über den einzelnen punkt sehr oft nichts mit sicherheit vorhersagen kann. manche erscheinungen sind kleinräumig und überraschend, weshalb für die bestimmung des charakters einer bestimmten klettertour oft nur hilft: genau diese route anschauen.

                            fürs wandern und bergsteigen ist der unterschied zwischen den gesteinen fast unbedeutend.
                            und SO riesig ist der unterschied beim klettern auch nicht. irgendwie muss man genug reibung oder haltepunkte gegen die schwerkraft finden - ein glatter kamin im kalk wird genau so gegangen wie ein kaminbreiter riss im kristallin - im kristallin gibt es auch die vom kalk bekannten griffe - plattige touren im kalk brauchen vor allem reibung - im vulkanischen kristallin finden sich genau so löcher und sanduhren wie im riffkalk. trotz unterschiedlichen pH wertes der gesteinsoberflächen wird das gleiche seil verwendet

                            die rinnen mit feinem schotter zum abfahren im alpenhauptkamm wüsst ich gern wirklich! bitte um beispiel. ich kenn nur kiesartiges auf festem untergrund = rutschig - blockige brocken - und vielleicht einmal 10 hM rum abfahren im besten Fall
                            a
                            Zuletzt geändert von renoldna; 02.10.2008, 16:17.
                            runter gehts oft schnell.

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