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Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

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  • Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

    Hallo,

    Ich bin neu hier im Forum und BergwanderBeginner. Ich habe bei meiner letzten Wandertour eine böse Überaschung erlebt. Ich habe am Tag nach der Tour (Schafberg) einen Muslelkater der Superlative bekommen der 4 Tage andauerte. So etwas habe ich nach insgesamt 5 Touren heuer noch nie erlebt.
    Vor dem Abstieg habe ich mir den Schuh noch einmal nachgeschnürt um nicht zusehr nach vorne zu rutschen. nach ca. einer halben Stunde Abstieg fingen meine Beine an zu zittern. Ich machte Pause und danach gings wieder. Aber nicht lange! Ich hatte das Gefühl, im Schuh immer zu weit nach vorne zu rutschen.

    Hatte auch beim Schuhkauf auch keine tolle beratung.

    Nun meine Fragen an die erfahrenen unter euch: Gibts zum Absteigen eine bestimmte Technik oder passt mein Schuh nicht? Soll man im Schuh nach vorne rutschen oder nicht? Wie fest schnürt man?

  • #2
    AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

    Hallo !!

    Entweder deine Schuhe sind zu groß oder du gehst zu verkrampft!
    Generell sollte eine Fingerbreite platz sein und du sollst vorne nicht anstoßen aber auch nicht nach vorne rutschen!

    Wenn ich bergabgehe rutsche ich nicht nach vor hab aber trotzdem genügend Platz, anscheindend ist dir der Schuh zu groß nicht nur von der Länge auch im oberen Bereich herum.

    Verwende eventuell mal Stöcke um dein Gewicht zu bremsen und ein 2tes Paar Socken -> Achtung wegen Blasen


    Lg Andi

    Kommentar


    • #3
      AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

      Zitat von Max32 Beitrag anzeigen
      Hallo,

      Ich bin neu hier im Forum und BergwanderBeginner. Ich habe bei meiner letzten Wandertour eine böse Überaschung erlebt. Ich habe am Tag nach der Tour (Schafberg) einen Muslelkater der Superlative bekommen der 4 Tage andauerte. So etwas habe ich nach insgesamt 5 Touren heuer noch nie erlebt.
      Vor dem Abstieg habe ich mir den Schuh noch einmal nachgeschnürt um nicht zusehr nach vorne zu rutschen. nach ca. einer halben Stunde Abstieg fingen meine Beine an zu zittern. Ich machte Pause und danach gings wieder. Aber nicht lange! Ich hatte das Gefühl, im Schuh immer zu weit nach forne zu rutschen.

      Hatte auch beim Schuhkauf auch keine tolle beratung.

      Nun meine Fragen an die erfahrenen unter euch: Gibts zum Absteigen eine bestimmte Technik oder passt mein Schuh nicht? Soll man im Schuh nach forne rutschen oder nicht? Wie fest schnürt man?
      Hallo Max32,

      willkommen im Forum!

      Als ich vor gut einem Jahr mit der Wanderei begann, hatte ich das selbe Problem. Die Lösung war mehr Erfahrung und mehr Kraft ....
      Erfahrung bei der Kombination von Socken, Schuhen und wie fest die Dinger zu schühren sind (zu fest ist ganz eine schlechte Idee). Das hängt auch von Deinem Fuß ab, vielleicht mußt Du den Rißt fester machen und oben eher lockerer .... ausprobieren. Ich schnühre eher locker.
      Die zitternden Muskeln sind eine Überlasungssache. Mehr Knödel essen ;->>>
      Wird mit mehr Muskeln besser, aber auch mit der Technik weil dann die Effizienz der Bewegung steigt. Beim Absteigen über Schotter auf Wegen ist es vorteilhaft den Ballen zu belasten. Nicht kraftschonend, aber man rutscht nicht so leicht und geht somit sicherer und schneller (also doch kraftschonender).

      Warum es bei Deinen bisherigen Touren anders war, kann ich nat. nicht sagen. Es sind oft die kleinen Unterschiede.


      Viel Spaß
      Stefan

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      • #4
        AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

        bergabgehen ist durchaus der aufwändigste Teil bei einer bergtour, da macht man am meisten fehler und da wird auch am meisten kaputt (gilt übrigens auch für schitouren).

        wie andi schon meinte, die chance, dass deine schuhe zu gross sind ist gross. du darfst ein spiel haben (zehen bewegen, fühlen dass du grad rauf oder runter gehst), aber definitiv nicht rutschen.

        aber ich kenne auch leute die ihre schuhe konsequent zu schwach schnüren und dann stöhnen, wenn ich ihnen sage, sie sollen sie fester zu machen (sei es dass keine steine oben reinfallen...)

        der muskelkater kommt eher vom schlecht gehen. der übliche fehler sind zu grosse schritte. wenn ich müde werde, achte ich drauf, dass (bei entsprechender steilheit) meine schrittweite nicht grösser wird als meine schuhlänge (also dass ein dritter schuh nicht zwischen meine beiden im schritt befindlichen passen würde). klingt jetzt winzig, aber das beruhig ungemein. man kann sich auch mit einem höhenmesser helfen, der die höhenmeterdifferenz pro minute angibt. mit zb. -8hm/min kannst du zb. schon zu schnell unterwegs sein. kommt halt aufs gelände an.
        servus, andré
        http://www.carto.net/andre.mw/photos/places/

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        • #5
          AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

          Das Oben geschriebene stimmt alles zweifelslos...

          Stöcke können nicht unerheblich beim Abstieg helfen... zum Aufstieg lass ich sie eher weg, aber beim Absteigen kann man viel Kraft sparen und Gewicht besser ausbalancieren... das schont die Knie und beansprucht die Muskulatur viel viel weniger wie wenn man mit jedem Schritt alles abfedern muss...
          _/\_/^\_/\_
          Schwärmt er: "Schau nur, wie schön das Tal da unter uns liegt und des reizende Dörferl und wie nett sich der Fluss zwischen dem Wald und de Wiesn windt."
          Darauf die Frau: "Und warum lasst du mi stundenlang da auffi kraxeln, wenn's da unten so wundervoll und schön is?" ;)

          Kommentar


          • #6
            AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

            Wenn ein Ungeübter mal einen ordentlichen Muskelkater hat, dann kann man eigentlich nur gratulieren, denn danach wachsen die Muskeln :-)

            Das gilt aber nur, wenn wirklich die Muskeln wehtun und nicht die Knie. Wenn's die Knie sind, unbedingt Stöcke verwenden.

            Die Tipps zu den Schuhen sind natürlich auch alle richtig. Aber wenn man vorne anstößt, fallen eher mal die Zehennägel ab. Ich hab noch nie gehört, dass man davon Muskelkater bekommt.

            Viele GRüße
            Marlene
            "Teufelshorn" heißt mein neuer Berchtesgaden-Krimi.

            Kommentar


            • #7
              AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

              herzlichen Dank erst mal für die guten Antworten.

              Zu den Schuhen: Mit den Zehen stehe ich vorne nicht an wenn ich nach forne rutsche, genug Luft vorhanden. Schuh wirklich zu groß?

              Zu den Beinen: Mir hat einfach beides, Knie und Muckies weh getan

              Stecken habe ich auch nicht verwendet, werde mir welche zulegen.

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              • #8
                AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                Stecken habe ich auch nicht verwendet, werde mir welche zulegen.[/QUOTE]

                gute Entscheidung. Wenn du die Stecken beim Bergab gehen richtig einsetzt (mit den Stecken vorgreifen um das Gewicht abzubremsen) wirkt sich das bestimmt entlastend auf Knie und Musken aus.

                Gruß T-t
                Zuletzt geändert von Tingel-tangel; 08.09.2008, 20:19.

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                • #9
                  AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                  Zitat von Kloaner_Bergsteiger Beitrag anzeigen
                  das schont die Knie und beansprucht die Muskulatur viel viel weniger wie wenn man mit jedem Schritt alles abfedern muss...
                  abfedern? da könnte auch ein has im pfeffer liegen.

                  knieschonen ist prima, aber dazu MUSST du die muskulatur belasten. im unterschied zum gelenkknorpel lässt sich die trainieren...

                  wenn du beim absteigen federst, belastest du knie- und hüftgelenke zu stark.
                  du musst dir angewöhnen (dauert ein paar touren oder viiiele treppen!), die rückseitige muskulatur zu benutzen, also die beine "fest zu machen", und die knie niemals unter belastung durchzustrecken, die müssen immer leicht gebeugt sein, wenn du gewicht darauf bringst.
                  nicht mit "körpermechanik" (gewichtsverlagerung durch schwung) gehen, sondern lernen, muskeln gezielt einzusetzen.

                  wenn nach einer langen tour statt deiner vorderen oberschenkelmuskeln die rückseite deiner unterhälfte "miau" sagt, bist du auf dem richtigen weg.

                  auf kleine schritte und stöcke für den abstieg bist du ja schon hingewiesen worden.

                  servus
                  stz (auch noch am üben )
                  auffi muaßt!
                  http://www.hikr.org/user/alwine/

                  Kommentar


                  • #10
                    AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                    weiters hilft es auch die Füße ganz leicht nach außen zu drehen (V-förmig). Damit entlastest du die Beine nochmals zusätzlich!!
                    lg
                    hofi


                    ***************************
                    Steigst du nicht auf die Berge,
                    so siehst du auch nicht in die Ferne.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                      zu den oben genannten Tips auch noch auf eine gut gedehnte Muskulatur achten, sowohl Waden als auch Oberschenkelvor- und -rückseite.

                      Kommentar


                      • #12
                        AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                        vielen vielen Dank für eure zahlreichen und hilfreichen Antworten! :up:

                        Die werd ich gleich bei meiner nächsten Bergtour berücksichtigen ... fragt sich nur wann ich wieder mal zeit hab!?

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                          Vor dem Abstieg habe ich mir den Schuh noch einmal nachgeschnürt um nicht zusehr nach vorne zu rutschen.
                          Die Schuhe könnten auch zu weit sein. Die einzelnen Hersteller verwenden unterschiedliche Leistenformen, manche Hersteller verwenden auch je nach Schuhmodell verschiedene Leisten. Wenn Du einen schmalen Fuß hast, sind z.B. Scarpa und Hanwag eher nichts, da wäre Lowa und manche Meindl-Modelle (nicht alle) geeigneter.

                          Beim Bergschuhkauf muß man beim ersten Mal einen Fehlkauf einkalkulieren, bis man ein Gefühl hat, welcher Schuh paßt.

                          Ein zu breiter oder großer Schuh kann indirekt schon zum Muskelkater führen, wenn man im Schuh keinen rechten Halt hat und dann mit den Zehen verkrampft.

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                            darf ich dich was fragen? um wieviel größer als deine "normale" schuhgröße sind die bergschuhe - und welches modell ? ich habe hier auch schon einiges mit zu großen ( rutschen) und zu kleinen ( wehe zehen) erlebt und noch immer nicht "mein" modell gefunden

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Probleme beim Abstieg! Schuh oder Technik???

                              Mal wieder ein paar Schuh-Kauftipps vom Pablito:

                              1) Die sogenannte "normale Schuhgröße" ist völlig bedeutungslos!

                              2) Lowa Tibet z.Bsp. ist ein relativ breitgeschnittener Schuh(breit & schmal bezieht sich ausschließlich auf den Vorderfuß!), während der Hanwag Alaska wieder eher schmal ist, zumindest schmäler als der Meindl Island!

                              3) Zum Schuhkauf immer eigene Socken mitnéhmen oder sich gleich welche von Falke, Rohner, Thorlo oder Smartwool dazu kaufen!

                              Achtung: Sockengrößen sind nicht gleich Schuhgrößen, dazu ein Bsp.: Falke TK 1 39-41(Men) sind für Schuhgröße 40-42!!!

                              4) im Bergsportladen auf ein Fußlängen-Meßgerät sich daraufstellen - zu der abgemessenen Fußlänge 1cm dazurechnen = Schuhgröße(unter Voraussetzung der Schuh ist nicht kleiner oder größer geschnitten als der Hersteller angibt)

                              5) Schuhe der Firmen:
                              - Salomon schneiden 1 bis 1,5 Größen kleiner
                              - La Sportiva, Scarpa Raichle, Garmont, Merell, TNFA ca. 1/2 bis 1 Größe kleiner

                              6) Schnürung: Rist ist der Teil im Vorfuß - hier gehört locker geschnürt, weil wenn nicht, passiert folgendes: Blutkreislauf wird gestört, kann zu Fußsohlen-Brennen führen, Kribbeln im Fuß und oder in den Wadlen, zu tauben Gefühl im Fuß!

                              7) Ab den sogenannten "ersten Tiefzughacken" gehört fest geschnürt - nur dort kann man durch feste Schnürung das Vorrutschen verhindern, keinesfalls wenn man über dem Rist fest schnürt!!!

                              8) Das Vorrutschen hängt fast auschließlich mit der Steilheit des Geländes zusammen und erfolgt bei gleichmäßig geneigten Flächen ab ca. 20° - da beginnt nämlich der Fuß ohne willentlichen Zutuns vom Fersenabrollen auf Zehenabrollen umzustellen und jetzt heißt es:

                              Diesen Effekt zu erkennen und seine Gehtechnik zu ändern, sprich bewußt über die Ferse abzurollen und das spürt man dann auch als gut Trainierter in den Wadeln!

                              Nur so kann man erfolgreich das Vorrutschen im Schuh verhindern!

                              9) Beim Schuhprobieren das Fußbett = Einlagesohle herausnehmen und sich so daraufstellen, daß der weitest äußere Punkt der Ferse im Lot mit dem hinteren Ende des Fußbettes zusammenpaßt, dann muß ca. 1 Fingerbreit = ca. 1cm) das Fußbett länger sein als die längste Zehe, dann hat man die richtige Schuhlänge; wenn dann zusätzlich der Fuß im Vorfußbereich seitlich nicht übersteht paßt auch noch die Breite des Schuhs zum Fuß!

                              10) Weitere Tipps zur Schnürtechnik und zum perfekten Schuhkauf gibt es gerne per PN(ein bisserl was muß ich ja noch geheimhalten... )

                              P.S. Frauen haben beim Schuhprobieren manchmal Perlon-Socken oder Strumpfhosen an, diese sollten beim Schuhprobieren unbedingt ausgezogen werden, denn das extrem glatte Material dieser Perlon-Strümpfe verursacht ein massives Rutschen in den Funktionssocken und ist fast immer der Grund, wenn der Schuh dann nicht paßt!

                              P.P.S. wer orthopädische Einlagen verwendet muß dazu immer das vorhandene Fußbett im Schuh entfernen, sonst führt das zu einer Fuß-Fehlstellung!
                              LGr. Pablito

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