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Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

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  • Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

    Notstand ausgerufen
    Quelle: orf.at

    Nach dem schweren Erdbeben in Nepal ist die Dimension der Tragödie noch immer nicht absehbar - die Behörden rechnen aber mittlerweile bereits mit mehr als 1.000 Todesopfern. Auch die Nachbarstaaten Indien und Bangladesch berichteten von Toten durch das Beben der Stärke 7,9 in geringer Tiefe, das auch noch in Neu-Delhi zu spüren war.
    In Kathmandu stürzten Gebäude ein, darunter ein Turm aus dem 19. Jahrhundert, von dem ein zehn Meter hoher Stumpf übrig blieb. Nach Angaben der nepalesischen Polizei gibt es nach dem Erdbeben am Samstag mindestens 1.130 Tote. Allein aus dem die Hauptstadt Kathmandu umgebenden Tal wurden 634 Todesopfer gemeldet, aus Kathmandu selbst etwa 300 weitere, sagte ein Polizeisprecher. Todesopfer wurden aber aus allen Landesteilen mit Ausnahme des äußersten Westen gemeldet. Die Zahl der Opfer könnte mit Voranschreiten der Bergungsarbeiten weiter steigen.

    Für die betroffenen Gebieten wurde laut Innenministerium der Notstand ausgerufen. Kathmandu habe außerdem die internationale Gemeinschaft um humanitäre Hilfe gebeten, sagte Innenministeriumssprecher Laxmi Dhakal. Die Sicherheitskräfte seien mobilisiert worden, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen und die Bedürftigen zu unterstützen. Die Kommunikation mit den entlegeneren Regionen des gebirgigen Landes war so schwierig, dass Informationen über die Lage nach dem Erdbeben erst allmählich in Kathmandu eintrafen.

    Aufgerissene Straßen in Kathmandu
    Am schwersten betroffen waren die 975.000 Einwohner zählende nepalesische Hauptstadt Kathmandu und die 250.000-Einwohner-Stadt Pokhara. Das Zentrum des Bebens lag laut dem Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) lediglich rund 80 Kilometer von Kathmandu entfernt, in etwa 18 Kilometern Tiefe. Überall in der Stadt stürmten die Menschen auf die Straßen. Vor allem alte Gebäude, Gemäuer und historische Tempel stürzten ein. Der Verkehr kam zum Erliegen, weil die Straßen aufrissen.

    „Wir fürchten, dass noch viele Menschen unter alten Häusern und Gebäuden begraben sind“, sagte Innenministeriumssprecher Dhakal. Die Rettungsarbeiten in Kathmandu wurden zudem durch den Zusammenbruch der Kommunikationsleitungen behindert. Bewohner bildeten Menschenketten, um für die Hilfsfahrzeuge die Trümmer von den Straßen zu räumen.

    Todesopfer sind [laut] Behördenangaben auch auf dem Mount Everest zu beklagen.

    Berichten zufolge lösten sich wegen des Erdbebens mehrere Lawinen. Nach Angaben der „Times of India“ kamen auch auf indischer Seite über 30 Menschen ums Leben. In Tibet starben BBC-Angaben zufolge sechs Personen. Auch in Bangladesch kam eine Frau ums Leben. 25 Textilarbeiterinnen wurden nach offiziellen Angaben außerdem verletzt, als sie aus ihrer Fabrik in Savar vor den Toren der Hauptstadt Dhaka flüchteten.

    Flughafen teilweise wieder geöffnet
    Der kulturell wichtige Durbar-Platz im Zentrum Kathmandus - ein UNESCO-Weltkulturerbe - sei nicht mehr wiederzuerkennen, sagte der Autor Kashish Das Shrestha. Auch der neunstöckige Dharahara-Turm, der schon einmal durch ein Erdbeben beschädigt wurde, sei in sich zusammengestürzt. „Wir haben uns schon so lange vor dem großen Beben gefürchtet“, sagte Liz Satow, Nepal-Büroleiterin der Hilfsorganisation World Vision. Nun sei es eingetreten.

    Nepals einziger internationaler Flughafen, der wegen der Nachbeben zwischenzeitlich geschlossen war, wurde am Nachmittag teilweise wieder geöffnet. Indiens Luftwaffe schicke ein Flugzeug mit Nahrungsmitteln, Wasser, Rettungsausrüstung, Spürhunden, Ärzten und Krankenpflegern, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi.

    Auch erste Hilfsorganisationen sagten bereits Unterstützung zu, darunter auch das Österreichische Rote Kreuz. „In den ersten Stunden geht es vor allem ums Lebenretten. Menschen müssen aus den Trümmern geborgen und verarztet werden“, sagte die Katastrophenhelferin Andrea Reisinger vor ihrer Abreise Richtung Kathmandu: „Danach ist es wichtig, die Betroffenen mit Wasser und Nahrung zu versorgen und Obdachlosen Unterkünfte zu geben.“

    Spendenhinweis
    Das Rote Kreuz bittet um Spenden für die Bebenopfer und dem Kennwort „Erdbeben Nepal“ (IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144) oder online.

    Spendenaufruf Nepalhilfe Beilngries

    Rund 250 Österreicher in Nepal
    Zu Beginn der Hauptsaison befinden sich dem britischen „Guardian“ zufolge derzeit auch rund 300.000 ausländische Touristen im Land. Schätzungen des Außenministeriums zufolge befinden sich darunter auch 250 Österreicher. Diese Zahl beruhe auf Erfahrungswerten, sagte Außenministeriumssprecher Martin Weiss zur APA. Im Ministerium seien bereits zahlreiche Anrufe von Angehörigen von Nepal-Reisenden eingegangen. Daraus resultierte laut Weiss eine Liste von bisher zwölf nicht erreichbaren Personen.

    Bis Samstagabend meldeten sich besorgte Angehörige von insgesamt 32 Österreichern, die sich derzeit in der Region aufhalten, beim Außenministerium. Zu mehreren der Betroffenen konnte in der Zwischenzeit jedoch Kontakt hergestellt werden. Verletzte waren nicht darunter. Bei etwa zwölf Personen auf war die Situation demnach noch unklar. Es sei aber bei der aktuellen Lage in der Region nicht ungewöhnlich, dass es Verbindungsprobleme gebe, betonte Weiss.

    Weiters:
    The Times Of India
    Nepal earthquake triggers Everest avalanche, climbers at risk
    CNN
    CNN
    n-tv
    Meine Touren in Europa
    Meine Touren in Südamerika
    Blumen und anderes

  • #2
    AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

    Update 26.04.2015
    65 Tote am Everest befürchtet
    Quelle: orf.at
    Infolge der verheerenden Himalaya-Erdbeben haben sich mehrere Lawinen auf dem Mount Everest gelöst und Dutzende Bergsteiger unter sich begraben. 19 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden, sagte ein Sprecher der indischen Streitkräfte, die mit einem Expeditionsteam an Ort und Stelle sind. Befürchtet wird allerdings eine weit höhere Opferzahl.
    Gegenüber dem indischen TV-Sender IBN war von Armeeseite zuletzt von 65 befürchteten Todesopfern allein in dem von einer Lawine am Samstag getroffenen Basiscamp die Rede. Etliche der rund 1.000 auf dem Everest befindlichen Bergsteiger waren zum Zeitpunkt des Bebens in höheren Camps - zudem kam es bei Nachbeben am Sonntag zu neuerlichen Lawinenabgängen.

    Lawine am Everest Base Camp
    Insgesamt würden in der Everest-Region noch 100 bis 150 Menschen vermisst, sagte Santa Bir Lama, Vizepräsident der nepalesischen Bergsteigervereinigung laut dpa. Die meisten seien in Camp zwei auf 6.400 Metern. Er fürchtete, dass viele von ihnen unter Schneemassen begraben liegen könnten. Ein Offizier der indischen Armee sagte dem indischen Sender NDTV, viele Menschen seien von der Außenwelt abgeschnitten und hätten keine Satellitentelefone. „Wir helfen so vielen, wie wir können.“

    „Es war schrecklich“
    „Es war schrecklich hier im Camp 1. Lawinen auf drei Seiten“, schrieb Mazur auf Twitter, der am Sonntag Zeuge eines Lawinenabgangs wurde. Er sei besorgt um das Team im Eisfall unterhalb von ihm. Adrian Ballinger schrieb von der Nordseite des Everest: „Ein weiteres großes. Richtig groß. Von den Bergen um das nordseitige Basislager fielen Felsen herab.“ Die chinesisch-tibetische Bergsteigervereinigung habe alle gebeten, ins Basislager abzusteigen, bis die Nachbeben aufhören.

    Rettungsaktion auf Mount Everest
    Auf dem Mount Everest ist am Sonntag eine umfangreiche Rettungsaktion angelaufen und erste Verletzte ausgeflogen.

    Dutzende Verletzte ausgeflogen
    Nach Angaben der Polizei in Lukla klärte sich das schlechte Wetter in der Früh auf, und Helikopter konnten ins Basislager starten. 61 Verletzte seien ins Tal gebracht worden. Der Bergsteiger Alex Gavan berichtete auf seiner Homepage aus dem Basislager, es sei ein „riesiges Desaster“. Er sei aus seinem Zelt herausgeeilt und um sein Leben gerannt.

    Hunderte sitzen fest
    Einige wenige Bergsteiger seien aus den Camps oberhalb des Basislagers ausgeflogen worden, schreibt Gavan. Aber mehr als 100 säßen noch fest. Helikopter brächten Seile und Eisschrauben nach oben, um eine neue Abstiegsroute zu legen. Die einzige Route durch den gefährlichen Eisfall, die mit vielen Leitern große Gletscherspalten überwindet, wurde durch die Lawine zerstört. Das schrieb der Bergsteiger Daniel Mazur in Nepal auf seiner Homepage.

    Nach Einschätzung des Everest-erfahrenen ehemaligen Extrembergsteigers Reinhold Messner werde man sehr lange brauchen, alle Bergsteiger hinunter ins Basislager zu bringen. Der gesamte Eisbruch müsste von den Sherpas erst wieder mit Seilen und Leitern präpariert werden.

    Hochsaison voll im Gange
    Beim bis dahin schwersten Unglück in der Geschichte des Everest-Bergsteigens kamen erst im April des Vorjahres 16 Sherpas ums Leben. Danach sagten fast alle Teams ihre Vorhaben ab.

    Zum Zeitpunkt des Unglücks war die Hauptsaison auf dem 8.848 Meter hohen Berg wieder in vollem Gange. Offiziellen Angaben zufolge bereiteten sich rund 400 Ausländer auf die Besteigung des Gipfels vor. Auch viele von denen, die im vergangenen Jahr umkehrten, sind wieder da, so auch der blinde österreichische Extrembergsteiger Andy Holzer. Er befindet sich mit seinem dreiköpfigen Team auf einem Lager in 6.400 Meter Höhe in Sicherheit.

    Google-Manager unter Todesopfern
    Nach Angaben von Expeditionsleitern und Angehörigen sind unter den bisher geborgenen Toten ein Australier, ein US-Amerikaner und ein Chinese. Auch einer der Führungskräfte des Google-Forschungslabors Google X, der als erfahrener Bergsteiger geltende Dan Fredinburg, befindet sich unter den Toten. Die meisten Leichen seien noch im Basislager, sagte der Everest-Rettungskoordinator Ang Tshering Sherpa. Ihre Identität und Nationalität könne erst geklärt werden, wenn sie am Montag nach Kathmandu gebracht werden.
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    • #3
      AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

      Hier ein Video zur Lawine: http://www.krone.at/Welt/So_ueberrol...n-Story-450385

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      • #4
        AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

        Ich muss da leider dem Messner recht geben und fände es Sinnvoll, wenn sich die Rettungsarbeiten und die Presseberichterstattung auf die viel größere Katastrophe rund um Kathmandu konzentriert!
        Das Land hat 6 Helikopter und davon sind 3 am Everest im eingesetzt?

        http://www.spiegel.de/panorama/erdbe...a-1030863.html

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        • #5
          AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

          Bergsteigerin Bierling über Nepal: "Das Land wird doppelt getroffen"

          Die Bergsteigerin und Journalistin Billi Bierling, 47, stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Seit 2004 lebt sie in Nepals Hauptstadt Kathmandu, wo sie als Assistentin der Himalaya-Chronistin Elizabeth Hawley arbeitet. 2009 stand Bierling auf dem Gipfel des Mount Everest. Sie war die erste Deutsche, die den höchsten Berg der Welt über die beliebte Südroute erfolgreich bestieg.

          SPIEGEL ONLINE: Sie leben seit zehn Jahren in Kathmandu, nach dem Erdbeben sind Sie für die Schweizer Humanitäre Hilfe an den Rettungsaktionen beteiligt. Was können Sie tun?

          Bierling: Ich kümmere mich um die Infrastruktur für die Helfer. Ich organisiere Einsatzwagen, Unterkünfte, Hubschrauber - und vor allem Wasser.

          SPIEGEL ONLINE: Ist es schwer, an Wasser zu kommen?

          Bierling: Extrem schwer, ich war gerade in mehreren Supermärkten. Die Geschäfte haben kurz aufgemacht, der Andrang war riesig. Ich bin aber stolz auf mich, ich habe zehn von diesen 20-Liter-Kanistern gefunden.

          SPIEGEL ONLINE: Ist die Wasserversorgung zusammengebrochen?

          Bierling: Wir leben hier vom Grundwasser, das mit Elektropumpen hochgeleitet wird. Dieses System funktioniert nur mit Strom, und den gibt es hier gerade nicht. Die Stromleitungen in Kathmandu wurden schon immer kreuz und quer über die Straßen gespannt. Das Netz ist schon vor dem Beben total instabil gewesen. Jetzt sind viele Gebäude über den Leitungen zusammengebrochen, da war sofort alles aus. Zudem regnet es zurzeit in Strömen, das hilft auch nicht gerade.

          SPIEGEL ONLINE: Wie sehen die Gebäude in Kathmandu aus?

          Bierling: Die meisten Wohnhäuser haben das Beben sogar überstanden. Sie haben aber große Risse in den Wänden und Fassaden. Viele Leute schlafen draußen, weil sie Angst haben, dass ihr Haus zusammenfällt.

          SPIEGEL ONLINE: Kommt genügend Hilfe aus dem Ausland an?

          Bierling: Es kommt wahnsinnig viel Hilfe. So viel, dass sich Lebensmittel und Geräte am Flughafen in Kathmandu stauen. Das ist hier kein Flughafen wie in München oder Heathrow, das ist ein sehr kleiner Airport. Viele Hilfsgüter bleiben erst mal dort. Die Nepalesen können mit diesen Massen noch gar nicht umgehen, die Weiterverteilung funktioniert noch nicht. Das Problem ist, dass sich die meisten Opfer in den entlegensten Winkeln des Landes befinden. Wir müssten die Retter und Hilfsgüter eigentlich so schnell wie möglich in die Bergregionen schicken.

          SPIEGEL ONLINE: Wo genau wird die Hilfe am dringendsten benötigt?

          Bierling: Zum Beispiel im Osten Nepals, nördlich von Bahrabise. Diese Stadt liegt auf der Straße nach Tibet. In dieser Region ist die Zerstörung extrem. Da hat das Erdbeben alles flach gemacht. Mit dem Auto kommen wir da nicht hin, weil ein Erdrutsch die Straße zugedeckt hat. Nepal ist ein zerklüftetes Land, es gibt unzählige kleine Bergdörfer. Die Menschen leben so abgelegen, zu ihnen führen keine Straßen, nur Wege. Morgen wollen wir mit dem Helikopter nördlich von Bahrabise fliegen, um zu sehen, wie es da überhaupt aussieht. Wir müssen uns erst mal einen Überblick verschaffen. Gleichzeitig wissen wir, dass uns die Zeit davonläuft. Ein schreckliches Gefühl.

          SPIEGEL ONLINE: Wie ist die Lage der Bergsteiger am Mount Everest?

          Bierling: Es gab 18 Tote, vielleicht sogar mehr. Es ist nach dem Beben eine Eislawine am Berg abgegangen. Die Lawine hat eine solche Wucht entwickelt, dass sie bis ins Basislager gerollt ist. So etwas hielt man bisher immer für ausgeschlossen.

          SPIEGEL ONLINE: Sind noch Bergsteiger im Basislager?

          Bierling: Ja. Die Schneemassen haben zwar die Leitern und Sicherungsseile im Khumbu-Eisfall weggerissen, trotzdem hoffen manche Kletterer, dass es noch die Möglichkeit geben wird, den Everest zu besteigen. Auch auf der Nordseite sind sie noch unterwegs. Mein Gefühl sagt mir allerdings, dass in dieser Saison niemand mehr auf den Gipfel steigen wird. Die Sherpas wollen alle heim. Ihr Land geht gerade unter. Auch einige westliche Bergsteiger sind bereits abgereist.

          SPIEGEL ONLINE: Über 200 Bergsteiger mussten vom Everest gerettet werden. Viele wurden mit dem Helikopter ausgeflogen. Reinhold Messner sprach von einer Zwei-Klassen-Rettung. Die Nepalesen bräuchten dringender Hilfe als wenige reiche Bergsteiger, sagte er.

          Bierling: Ich bezweifle, dass Herr Messner mehr weiß als die Helfer vor Ort. Es gab auch einige Hubschrauber, die bereits in die Bergdörfer geflogen sind und von dort Menschen gerettet haben. Es gibt in Kathmandu ein Krankenhaus, in dem die Leute aus diesen entlegenen Dörfern behandelt werden. Natürlich werden die Bergsteiger vom Everest auch gerettet. Warum auch nicht? Diese Menschen sind doch auch verletzt.

          SPIEGEL ONLINE: Der Bergtourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Nepals. Was passiert, wenn diese Einnahmequelle nun wegfällt?

          Bierling: Die Bergsteiger, Abenteurer und Trekking-Touristen werden hier erst mal nicht mehr Urlaub machen können. Das Land wird dadurch doppelt getroffen. Das Desaster hat Nepal um Jahre zurückgeworfen, ohne die Touristen wird es sich auch nur langsam erholen können. Aber die Nepalesen sind ein resistentes Volk. Man sieht hier trotz allem auf der Straße auch Leute, die bereits wieder lächeln.

          Quelle: Spiegel.de (mit Fotos und Video!)
          Die Vernunft kann sich mit viel größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen wenn der Zorn ihr dienbar zur Hand geht!

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          • #6
            AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

            Everest für Touren wieder frei
            Quelle: orf.at 30.04.2015
            Die Regierung Nepals will trotz des verheerenden Erdbebens im Himalaya den Mount Everest nicht für Bergsteiger schließen. „Wenn die Kletterer gehen wollen, können sie noch immer gehen“, sagte Gyanendra Shrestha vom Tourismusministerium am Donnerstag.
            Die nepalesischen Behörden kündigten die rasche Wiederaufnahme von Expeditionen an. Diese sollten in der kommenden Woche wieder starten, sagte Tulsi Gautam von der Tourismusbehörde am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe „für niemanden einen Grund, Expeditionen abzusagen“. Einige Gruppen in Nepal planten den Aufstieg noch, sagte auch Shrestha.

            Allerdings müsse eine neue Route durch den gefährlichen Eisfall gelegt werden. Die alte Route - die mit Leitern und Seilen gesichert war - wurde von Lawinen zerstört, so Gautam. Shrestha fügte in seinem Statement hinzu: „So ist Abenteuer, es ist voller Unwägbarkeiten. Du bist selbst für deine Sicherheit verantwortlich. Die Regierung kann Katastrophen nicht verhindern.“

            Mindestens 18 Tote
            Bei dem Beben am Samstag hatten sich im Mount-Everest-Massiv zahlreiche Lawinen gelöst und Teile des Basislagers auf dem höchsten Berg der Welt zerstört. Dabei kamen mindestens 18 Menschen (andere Quellen sprechen von bis zu 22) ums Leben, darunter nach Angaben von Nepals Bergsteigervereinigung eine Australierin, zwei US-Amerikaner, ein Japaner und ein Chinese. Zum Unglückszeitpunkt befanden sich etwa 800 Menschen auf dem höchsten Berg der Erde, unter ihnen auch Österreicher. Am Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,9 die Himalaya-Region erschüttert. Inzwischen wurden allein in Nepal fast 5.500 Tote und mehr als 10.000 Verletzte gezählt. Mehr als hundert weitere Menschen starben in Indien und in China.

            Mehrere Teams sagten Besteigung ab
            Mehrere große Expeditionsteams wie Jagged Globe, das Teammitglieder verlor, sagten ihre Vorhaben ab. Sie wollen in diesem Jahr nicht mehr von Nepal aus auf den Mount Everest steigen. Auch auf chinesischer Seite zogen sich aus Furcht vor Nachbeben zunächst alle ins Basislager zurück. Bergsteiger wie der Tiroler Alois Fuchs berichteten von dort, der Berg sei gesperrt. Auch das deutsche Team Amical Alpin und das Schweizer Team von Kobler & Partner drehten um.

            Auf der chinesischen Seite des Mount Everest wurden im Gegensatz zur nepalesischen Seite wegen des verheerenden Erdbebens alle Expeditionen abgebrochen. Das berichteten österreichische Alpinisten auf ihren Webssites. Der blinde Osttiroler Andy Holzer machte sich auf den Rückweg - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.

            Beim bis dahin schwersten Unglück in der Geschichte des Everest-Bergsteigens waren im April des Vorjahres 16 einheimische Bergführer ums Leben gekommen. Danach sagten fast alle Teams ihre Vorhaben ab. Zum Zeitpunkt des Erdbebens am Samstag war die Hauptsaison auf dem 8.848 Meter hohen Berg wieder in vollem Gange.

            „Lusthaft-sinnloses Vorhaben“
            Der Grazer Bergsteiger Clemens Strauss hatte sich am Dienstag, drei Tage nach der verheerende Katastrophe, in seinem Blog gefragt, ob eine weitere Besteigung „kaltschnäuzig“ und „zynisch-gleichgültig“ wäre. Ein Abbrechen seines „lusthaft-sinnlosen Vorhabens“, schrieb er, würde aber auch nicht ein einziges Leben retten oder die Lage von Betroffenen verbessern. Die Mehrheit der anwesenden Sherpas würde eine Fortsetzung der Expedition befürworten, da sie mit dem dabei verdienten Geld zu Hause helfen könnten.

            Video von Lawine
            Der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch hielt das Unglück in einem YouTube-Video fest, als die Erde bebte und die Lawine das Basislager erreichte: „Der Boden wackelt“, ruft ein Bergsteiger, bevor Chaos ausbricht und eine weiße Schneestaubwolke über die Umstehenden hereinbricht. Kurz darauf versucht Kobusch sich mit seiner Gruppe beim Küchenzelt zu sammeln - doch dieses gibt es nicht mehr.

            Nach dem Unglück waren bis Dienstag alle Abenteurer gerettet worden. Sie seien per Helikopter von den Höhencamps eins und zwei ins Basislager gebracht worden, sagte Ang Tshering Sherpa vom Nepalesischen Bergsteigerverband am Dienstag. Insgesamt seien 180 Bergsteiger festgesessen, weil die Abstiegsroute von Lawinen zerstört wurde. Die örtliche Polizei sprach zuvor von 205 Geretteten.

            Habeler und Messner: „Zweiklassenrettung“
            Der Extrembergsteiger und Mount-Everest-Kenner Peter Habeler hatte zuvor gefordert, der Rettung der Ärmsten Priorität einzuräumen. Viele einfache Nepalesen befänden sich in einer weit schlimmeren Notlage als die im Himalaya festsitzenden Bergsteiger, hatte der 72-jährige Österreicher am Montag der Nachrichtenagentur dpa gesagt. „Diese Leute am Mount Everest zahlen viel Geld und haben alle eine Versicherung, und logischerweise werden Hubschrauber sie ausfliegen“, sagte Habeler.

            „Die Agenturen, die diese Hubschrauberflüge betreiben, wissen, dass sie dafür Geld bekommen. Und sie wissen auch, dass sie nichts bekommen, wenn sie irgendwo einfache Nepalesen ausfliegen, weil nämlich die Regierung kein Geld dafür hat.“ Ähnlich hatte sich zuvor der Extrembergsteier Reinhold Messner geäußert, mit dem Habeler mehrfach im Himalaya auf Tour war: Messner sprach im Radiosender hr-Info von einer „Zweiklassenrettung“.
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            • #7
              AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

              Sehr geehrte ForumianerInnen!

              Nach vielen vielen Besuchen in Nepal - hab ich die Menschen dort besonders lieben gelernt und bin immer wieder begeistert von der Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen.
              Dieses Erdbeben hat mich besonders betroffen gemacht. Und ich helfe, indem ich versuche, Geld zu sammeln....allerdings nicht für die grossen Organisationen, sondern über einen kleinen Fund.
              Eine Freundin von mir ist seit langem humanitär in Nepal tätig - in einem kleinen Ort NW von Kathmandu, Phulkhara. Ich war ebenfalls dort an der Schule. Verwaltet wird der Fund in Nepal von einem mir bekannten und integrem Nepali, der selbst 10 % seiner Unternehmensgewinne diesem Fund spendet.

              Wenn jetzt an dieser Stelle jemand das Bedürfnis hat - diesem Fund ebenfalls zu spenden, jeder Betrag zählt, bitte um PN - ich schicke dann die Bankdaten...oder ein MOD kann mir sagen, ob ich diese Daten hier posten darf!

              Für alle, die auf FB sind, hier ist die Seite vom Phulkhrka Support Fund:

              https://www.facebook.com/pages/Phulk...263837?fref=ts

              Danke und GLG, Carmen


              Ich wohn dort, wo andere Urlaub machen!

              Kommentar


              • #8
                AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

                Nachdem ich die Erlaubnis habe, werde ich hier die Bankverbindung bekannt geben:

                Der Josef Memorial Fund übergibt den gespendeten Betrag 1:1 an den Phulkarka fund.
                Die Witwe von Josef Jeblinger hat diese Unterstützung für Nepal ins Leben gerufen und ist auch die Kontoführende zusammen mit einer großzügigen Unterstützerin:

                Bankhaus Spängler
                Konto: E. Jeblinger, E. Aigner "NEPAL"
                BIC: SPAEAT2S
                IBAN: AT21 19530 100 000 13215

                Ich bedanke mich für alle Spenden!
                Wenn der/die eine oder andere noch Fragen zur Abwicklung des Funds oder zu den Hilfsprojekten hat - stehe ich gerne Rede und Antwort!

                Mit lieben Grüssen,

                Carmen


                Ich wohn dort, wo andere Urlaub machen!

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                • #9
                  AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

                  Nach Erdbeben bleibt Route auf Mount Everest geschlossen
                  Quelle: news.ORF.at (06.05.2015)

                  Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal wird die Aufstiegsroute auf den Mount Everest in dieser Saison nicht wieder geöffnet. Die Lawinen auf dem höchsten Berg der Welt hätten den Weg durch den gefährlichen Khumbu-Eisfall in großen Teilen zerstört, sagte Ang Dorjee Sherpa, Präsident des Umweltkomitees SPCC, gestern.

                  Ein Team des Komitees ist für die Sicherung der Route mit Seilen und Leitern zuständig. Ohne diese Hilfsmittel ist es für die meisten Bergsteiger unmöglich, durch den Gletscher zu kommen. Der Eisfall sei durch das Erdbeben zu instabil und die Arbeit darin zu gefährlich, sagte Sherpa weiter.

                  Kaum noch Bergsteiger in Basislager
                  Hinzu komme, dass nicht genug Zeit bleibe, ehe der Monsunregen einsetze. Dann ist ein Aufstieg zum Mount Everest nicht mehr möglich. Auch lohne sich der Aufwand für die wenigen verbliebenen Bergsteiger im Basislager nicht.

                  „Die meisten Bergsteiger sind schon nach Kathmandu zurückgekehrt“, sagte Sherpa. Mindestens 18 Menschen kamen ums Leben, als eine durch das Erdbeben ausgelöste Lawine das Basislager zerstörte.

                  Saison ohne Besteigung
                  Damit könnte diese Frühjahrssaison die erste seit Jahrzehnten werden, in der der Mount Everest nicht bestiegen wird. China hatte schon kurz nach dem Erdbeben alle Klettertouren auf der Nordseite verboten, weil Eis und Schnee zu instabil waren.

                  Die nepalesische Regierung zögert noch mit einer Entscheidung. Damit ist auch unklar, ob die 11.000 Dollar (rund 9.900 Euro) teuren Genehmigungen der Bergsteiger im kommenden Jahr gelten. Nepal nimmt dadurch jedes Jahr mehrere Millionen Dollar ein.
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                  • #10
                    AW: Schweres Erdbeben in Nepal, auch Everest-Basislager betroffen (25.04.2015)

                    Schweres Nachbeben 17 Tage danach
                    Quelle: orf.at

                    Epizentrum östlich von Kathmandu
                    17 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal hat ein gewaltiges Nachbeben den Himalaya-Staat erschüttert. Mehrere Menschen wurden getötet. In Chautara, einer Stadt in Zentralnepal, starben vier Menschen, sagte Paul Dillon, Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM). In Chautara seien mehrere Gebäude eingestürzt.

                    Offizielle Angaben über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. Nepalesische Behörden waren nicht erreichbar, da das Telefonnetz in Kathmandu völlig überlastet war. Auch das UNO-Büro für Katastrophenhilfe (OCHA) erklärte auf Twitter, einige Gebäude seien eingestürzt. In der Hauptstadt Kathmandu liefen die Menschen in Panik auf die Straßen. Das Beben war auch im nördlichen Indien und der indischen Hauptstadt Delhi zu spüren.

                    Laut US-Geologiebehörde (USGS) lag das Epizentrum an der Grenze zu China etwa 83 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu in 18,5 Kilometer Tiefe. Das Epizentrum des Erdbebens, das die USGS mit einer Magnitude von 7,3 angab, lag zwischen Kathmandu und dem Mount Everest. Nach Angaben des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam hatte das Beben die Stärke 7,2.

                    8.000 Tote bei schwerem Beben Ende April
                    Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,8 vom 25. April lag westlich von Kathmandu. Mehr als 8.000 Menschen kamen dabei ums Leben, Zehntausende wurden verletzt. Laut UNO-Angaben wurden bei dem Beben rund 600.000 Häuser zerstört. Millionen Nepalesen leben derzeit in Zelten und sind auf Nahrungsmittellieferungen angewiesen. Nach UNO-Angaben ist etwa ein Viertel der Bevölkerung des armen südasiatischen Landes betroffen.

                    Finanzminister Ram Sharan Mahat sagte vergangene Woche, sein Land benötige mindestens zwei Milliarden Dollar, um Wohnhäuser, Krankenhäuser, öffentliche Gebäude und historische Stätten wiederaufbauen zu können. „Das ist nur eine vorläufige Schätzung, und es wird einige Zeit brauchen, um den Schaden zu ermessen und den Wiederaufbau zu bewerten.“ Nepal liegt in jener Region, in der sich die Indische in die Eurasische Platte schiebt. Dadurch kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben.
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